阅读视图

Das war die DHd2026!

In schnellen Schritten geht es auf die DHd2027 in Marburg zu. Daher möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich für die Konferenzbegleitungsbeiträge unserer Reisestipendiat:innen der DHd2026 bedanken. Stipendien gab es für Doktorand:innen und (very) early career DHers. Sie wurden vom DHd-Verband sowie von NFDI4Culture, NFDI4Memory und CLARIAH-AT vergeben.

Die Stipendiat:innen konnten im Gegenzug die Konferenz entweder auf Social Media begleiten oder haben im Anschluss an die Tagung jeweils einen Blogpost verfasst, der die breite Palette an Themen und Ansätzen auf der DHd dokumentiert. Nachfolgend findet sich eine Übersicht über die verschiedenen Blogposts mit den dazugehörigen Links:

  1. Sophia Babl, Rückblick zur DHd2026 – Ein Konferenzbericht aus Wien, in: DHd Blog, https://dhd-blog.org/?p=23436
  2. Marius Behret, Lost & Found auf der DHd 2026, 20. März 2026, in: DHd Blog, https://dhd-blog.org/?p=23328
  3. Nina Brolich, Nachbericht zur DHd2026, zu den Arbeitsgruppen des DHd-Verbands und zum DHd-Mentoringprogramm, in: DHd Blog, https://nina-bro.github.io/dhd2026/home.html
  4. Timucin Cicek, Nicht nur Text, nicht nur Daten: Erfahrungen von der DHd 2026 in Wien, 12. März 2026, in: DHd Blog, https://dhd-blog.org/?p=23453
  5. Béatrice Dippold, From Modelling to Transcription: Workshop Notes from DHd2026, 11. März 2026, in: DHd Blog, https://dhd-blog.org/?p=23426
  6. Emily Heinz, Recap of the DHd 2026 Conference in Vienna, 11. März 2026, in: DHd Blog, https://dhd-blog.org/?p=23440
  7. Johannes Ioannu, Nicht nur Text, nicht nur Daten… Sondern?, 31. März 2026, in: DHd Blog, https://dhd-blog.org/?p=23538
  8. Alica Müller, „Ceci n’est pas un texte.“ – Mein Rückblick auf die DHd 2026 in Wien*, 20. März 2026, in: DHd Blog, https://dhd-blog.org/?p=23520
  9. Arabella Petz, Rückblick auf die DHd 2026 – Nicht nur Text, 01. April 2026, in: DHd Blog, https://dhd-blog.org/?p=23607
  10. Cristian Ortega Singer / Luise Prager, Nicht nur Text, nicht nur Daten – die DHd Community, 20. März 2026, in: DHd Blog, https://dhd-blog.org/?p=23518
  11. Anastasiia Shkliarenko, Meine DHd2026-Erfahrungen, 16. März 2026, in: DHd Blog, https://dhd-blog.org/?p=23467
  12. Karin Wallner, Wie steht es um die Sichtbarkeit von Frauen und Queerness in den Digital Humanities? Ein Blick in die DHd-Jahreskonferenz 2026 in Wien, 06. März 2026, in: DHd Blog, https://dhd-blog.org/?p=23392
  13. Pierre-Michel Weiße, Abstract, Review, Postersession – (M)ein Weg zur DHd2026, 27. März 2026, in: DHd Blog, https://dhd-blog.org/?p=23544
  14. Lukas Wilkens, KölnCampus KulturImpuls vom 24.03.2026: DHd: digitale Geisteswissenschaften, 24. März 2026, in: DHd Blog, https://www.koelncampus.com/sendung/kulturimpuls/archiv/11882-dhd-digitale-geisteswissenschaften/

Diese Blogposts in ihrer Themenvielfalt zeigen die Bandbreite der Methoden und Ansätze in den Digital Humanities im deutschsprachigen Raum. Die vielseitigen Beiträge der Stipendiat:innen sind ein wertvoller Beitrag zur Dokumentation der Diskurse und Erlebnisse der DHd2026, wofür wir uns ganz herzlich bedanken!

  •  

Save the Date: 12. Juni 2026 – 4. Community Meeting von NFDI4Objects

Das vierte Community Meeting 2026 von NFDI4Objects findet virtuell statt! Die Veranstaltung richtet sich an Einsteiger:innen und Interessierte und bietet spannende Einblicke in die Arbeit des Konsortiums. Freut euch auf interaktive Formate, Austauschmöglichkeiten und dezentrale Online-Workshops.

Programm und Workshop-Termine folgen in Kürze – merken Sie sich den Termin schon jetzt vor!

  •  

Hands on DANTE – Clustertreffen des CC Authority Files am 29. April 2026, 13:00 Uhr

Hiermit laden wir Euch sehr herzlich zum nächsten Clustertreffen des CC „Authority Files and Community-driven Vocabularies“ am 29. April 2026, von 13 bis 14:30 Uhr, ein. Dieses Mal wird es ein Hands on für DANTE mit unserem Chair Michael Markert von der VZG geben.

DANTE ist ein Webservice zur Pflege und Veröffentlichung von Vokabularen, der von der Verbundzentrale des GBV auch für NFDI4Objects-Institutionen bereitgestellt wird. Zu unserem Hands-On-Treffen wollen wir gemeinsam Datensätze im DANTE-Testpool anlegen und bearbeiten, damit neue Nutzer:innen sich mit der Funktionalität vertraut machen können.

Bringt gern Beispieldaten aus dem Bereich Personen, Körperschaften, Orte und Sachbegriffe zum Ausprobieren mit!

Es wäre schön, wenn auch erfahrene DANTE-Nutzer:innen zur Unterstützung bei Fragen dabei sein könnten.

Hier sind die Zoom-Zugangsdaten: https://dainst-org.zoom.us/j/93752320746?pwd=HTwLEQw0aUraauAoZbx8hpnKnse6PD.1

Meeting-ID: 937 5232 0746
Kenncode: 673534

Dieses Mal würde wir uns aus Planungsgründen über Anmeldungen im Vorfeld sehr freuen.

  •  

Nächstes Treffen des N4O CC Protected Heritage Sites am 28. April, 9:00 Uhr

Am Dienstag, 28. April 2026 von 9 bis 11 Uhr findet die nächste Sitzung des Community Clusters Protected Heritage Sites online statt.

Themen der Sitzung sind:

  • Abschluss: Datenmodelle für Maßnahmenobjekte und Schutzflächen

Voraussichtlich wird dies die letzte Sitzung sein, in der die Modelle Thema sind. Falls Sie keine Zeit haben, an dem Treffen teilzunehmen, schicken Sie daher gerne Ihre Anmerkungen per E-Mail, damit sie in der Diskussion berücksichtigt werden können.

Zoom-Raum: https://zoom.us/j/91094521138?pwd=zJLwXZetdBcpMpssA9RpZPVCRFUWDP.1
Meeting-ID: 910 9452 1138
Kenncode: 286763

Das Protokoll der 15. Sitzung des CC Protected Heritage Sites vom 12.03. ist ab sofort via OSF verfügbar: https://osf.io/pwzg4/.
Hier finden Sie auch die aktuellen Entwürfe der Datenmodelle.

  •  

Clustertreffen des N4O CC Data Capture and Creation: Vorstellung der App Fund-Logbuch, 12. Mai 2026, 14:30 Uhr

Im Rahmen des Community Clusters Data Capture and Creation findet am 12. Mai 2026 von 14:30-16:00 Uhr die Vorstellung der App und Datendrehscheibe Fund-Logbuch statt. Die im Aufbau befindliche Infrastruktur bietet eine digitale Lösung für die Erfassung archäologischer Kleinfunde in der Citizen Science. Sie soll sicherstellen, dass Neufunde zukünftig schneller und ohne Umwege in Forschung und Denkmalschutz einfließen und Citizen-Science-Daten in der Archäologie sichtbarer werden. Die Präsentation beinhaltet eine Live-Demonstration der bereits als Prototyp existierenden App in einem realen Anwendungsszenario.

Unsere vortragenden Kolleg:innen Niels Cederstrom (Dataport AöR) und Johanne Lefeldt (GDKE) freuen sich auf den Austausch mit Euch.

Hier sind die Zugangsdaten zu Zoom:

https://dainst-org.zoom.us/j/93071809817?pwd=YVscWm2i20FHyG8hgVhcO712Wya9Vv.1

Meeting-ID: 930 7180 9817
Kenncode: 032259

Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

  •  

Reisekostenstipendien des DHd-Verbands für DH-nahe Tagungen (Sommer 2026)

Der Verband »Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V.« (http://www.digitalhumanities.de) schreibt drei Reisestipendien zu je 500 € aus, die nicht an die Teilnahme an der DHd-Jahreskonferenz gebunden sind, sondern die für die Teilnahme an einer DH-relevanten Tagung, außer der DHd-Jahreskonferenz, verwendet werden können.

Zusätzlich zu drei Stipendien für DH-nahe Tagungen à 500 EUR schreibt der DHd-Verband in dieser Runde zudem 5 Stipendien für DH2026 in Daejeon (Südkorea) à 1.500 Euro aus.

Dieses Stipendienprogramm wurde eingerichtet, da der Verband immer wieder Anfragen zur Förderungen von Reisestipendien für Tagungen erhält, deren Abwicklung durch dieses Programm vereinfacht werden soll. Interessierte bitten wir, sich einfach direkt hier zu bewerben. Ausschreibungen gibt es jeweils im November/Dezember und im April.  

[A machine-translated English version of this text can be found below]

Die Bewerbung ist für Early Careers auch ohne eigenen Beitrag auf der Tagung möglich. Die „regulären“ Reisestipendien werden in Höhe von je maximal 500 € vergeben. Förderbare Kosten sind Bahnfahrten 2. Klasse, Fahrten des öffentlichen Personennahverkehrs, DHd-Mitgliedsbeiträge, Tagungsgebühren, Übernachtungen bis max. 89 €/Nacht sowie Kosten für Posterdruck. Die Auszahlung erfolgt im Anschluss an die Konferenz nach Vorlage der Belege. 

Bedingungen

Zielgruppe

Bewerbungsberechtigt sind Studierende eines geistes- oder kulturwissenschaftlichen Faches, insbesondere aus dem Bereich der Digital Humanities, d.h. Bachelor- und Masterstudierende sowie Absolvent:innen bis zu zwei Jahre nach dem Masterabschluss beziehungsweise Doktorand:innen. Diese Early-Career-Reisestipendien dienen der Förderung von Studierenden und Absolvent:innen mit Interessen und Forschungsvorhaben im Feld der Digital Humanities und deren Integration in die DHd-Community. 

Da nicht nur Early Career Scholars mitunter die notwendige Finanzierung zur Teilnahme an einer Tagung fehlt, öffnen wir unser Stipendienprogramm auch für jene, die nicht mehr unter die übliche Early-Career-Gruppe fallen. In diesem Fall gelten allerdings folgende Bewerbungsvoraussetzungen: Nicht-Early-Career-Bewerbende müssen, im Gegensatz zu Early Career Scholars, verpflichtend einen Beitrag zur Tagung nachweisen (Beitrag, AG-Event, Poster). Weiterhin sollten sie eine Erklärung hinzufügen, dass/warum ihnen keine ausreichenden anderweitigen Reisemittel zur Verfügung stehen und bestätigen, dass/welche andere Optionen bereits ausgeschöpft oder recherchiert wurden. 

Konferenzbegleitungsbeitrag

Die Stipendiat:innen verpflichten sich, während der Konferenz oder bis spätestens vier Wochen nach Ende der Konferenz über ihre Erfahrungen während der Tagung zu berichten. Dazu eignen sich beispielsweise Beiträge in Blogs, die tage- oder sektionsweise Übernahme des Konferenz-Mastodon-Accounts, Foto- oder sonstige multimediale Dokumentationen und kurze Konferenzberichte über andere mediale Kanäle. Weitere kreative Präsentations- und Publikationsformen sind ausdrücklich erwünscht und können nach Rücksprache mit der Stipendienbeauftragten berücksichtigt werden. Die Einreichung der Konferenzbegleitungsbeiträge muss bis spätestens vier Wochen nach der Tagung, die Abgabe der Abrechnung und Belege bis spätestens acht Wochen nach der Tagung erfolgt sein. 

Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit

Der DHd-Verband unterstützt Nachhaltigkeit. Wir halten dazu an, in der Reiseplanung nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Es wird erwartet, dass Stipendiat:innen – sofern der Zeitpunkt der Zuerkennung des Stipendiums dies zulässt – Early-Bird-Konferenztarife in Anspruch nehmen. Eine Mitgliedschaft im DHd-Verband ist für die Antragstellung und Stipendienauszahlung nicht erforderlich. Wir möchten jedoch in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass Mitglieder des DHd-Verbandes unter anderem von einer deutlichen Reduktion der Teilnahmegebühren an Tagungen der Digital-Humanities-Fachverbände DHd, EADH und ADHO profitieren. 

Auswahlkriterien

  1. Studierende ohne Einreichung
  • Inhaltliche Passung auf die Ausschreibung
  • Im Begründungsschreiben bekundetes Interesse an den Digital Humanities im Allgemeinen und an der Konferenz im Besonderen
  • Vorschlag für die mediale Begleitung (Konferenzbegleitungsbeitrag) der Tagung 
  1. (Early Career) Scholars mit eigenem Beitrag
  • Qualität der Einreichung für die Tagung (Ergebnis des Reviews)
  • Im Begründungsschreiben bekundetes Interesse an den Digital Humanities im Allgemeinen und an der Konferenz im Besonderen sowie Beschreibung von etwaigem Engagement für die Digital Humanities bzw. den DHd-Verband
  • Vorschlag für die mediale Begleitung (Konferenzbegleitungsbeitrag) der Tagung 

Die Auswahl der Stipendiat:innen wird von Vertreter:innen des DHd-Vorstands auf Basis der Bewerbungen getroffen. Es werden Bewerber:innen bevorzugt, die bisher noch kein Stipendium vom DHd-Verband erhalten haben. Ehemalige Stipendiat:innen werden nach der Anzahl der bereits erhaltenen Stipendien nachgereiht und können nur berücksichtigt werden, sofern dafür ausreichend Stipendien vorhanden sind. Bei gleicher Eignung gemäß den oben genannten Kriterien entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

Bewerbung

Bewerbungen können bis zum 30.04.2026 eingeschickt werden. Füllen Sie dazu bitte das Bewerbungsformular in deutscher oder englischer Sprache aus und schicken Sie einen kurzen tabellarischen Lebenslauf mit. Falls Sie einen eigenen Konferenzbeitrag haben, fügen Sie der Bewerbung bitte auch den Einreichungstext sowie die Gutachten des akzeptierten Beitrags hinzu. Bitte geben Sie auch an, wenn Sie bereits einen DHd-Reisekostenzuschuss erhalten haben. 

Bitte geben Sie in Ihrer Bewerbung (sowohl in der Email als auch den Formularen) explizit an, falls Sie sich für die DH2026 bewerben. Geben Sie auch an, ob Sie in die Early-Career-Gruppe fallen oder nicht.

Im Gegensatz zu den Vorjahren bitten wir Sie, noch ein weiteres Formular auszufüllen. Das Excelsheet fragt gegenüber dem üblichen Dokument teilweise redundante Informationen ab, formatiert diese allerdings auf eine Art und Weise, die uns bei der Auswertung der Daten einen schnelleren Überblick verschafft. Bitte füllen Sie daher beide Dokumente aus. Wir danken für Ihre Mithilfe.

Bewerbungen senden Sie bitte per E-Mail an stipendien@digitalhumanities.de. Bei Fragen zu den Early-Career-Reisestipendien wenden Sie sich bitte ebenfalls an stipendien@digitalhumanities.de

Die personenbezogenen Daten der Bewerber:innen werden auf der Grundlage der Datenschutzerklärung zum Zwecke der Durchführung des Auswahlprozesses unter den genannten Bedingungen verarbeitet. Wenn Sie Fragen zum Datenschutz im Zusammenhang mit den Stipendien haben, wenden Sie sich bitte ebenfalls an stipendien@digitalhumanities.de.

Benachrichtigung

Die Stipendiat:innen werden voraussichtlich im Mai benachrichtigt. 


Early-Career Travel Grants

[This is a machine-translated English version of the original German text above]

The association „Digital Humanities in the German-speaking Area e.V.“ (http://www.digitalhumanities.de) is offering three travel grants of €500 each for participating in conferences other than the DHd Annual Conference. In addition to three grants of €500 each for DH-related conferences, the DHd-Verband is also offering five grants of €1,500 each in this round for DH2026 in Daejeon (South Korea).

Applications are possible for early career scholars even without a contribution to the conference. The „regular“ travel grants are awarded to a maximum of €500 each. Eligible costs include 2nd class train travel, public transport trips, DHd membership fees, conference fees, accommodation up to max. €89/night, and costs for poster printing. Payment is made after the conference upon submission of receipts.

Conditions

Target Group

Eligible applicants are students of a humanities or cultural studies field, especially from the area of Digital Humanities, i.e., Bachelor and Master students as well as graduates up to two years after their Master’s degree, or doctoral candidates. These Early-Career Travel Grants are aimed at supporting students and graduates with interests and research projects in the field of Digital Humanities and their integration into the DHd community.

As not only early career scholars sometimes lack the necessary funding to attend a conference, we are also opening our grant programme to those who no longer fall into the above-described early-career group. In this case, however, the following application requirements apply: applicants who are not early career researchers must, unlike early career scholars, provide mandatory proof of a contribution to the conference (paper, working group event, or poster). Furthermore, they should include a statement explaining that—and why—they do not have sufficient alternative travel funding available, and confirm whether—and which—other funding options have already been exhausted or explored.

Conference Accompanying Contribution

The grantees commit to reporting on their experiences during the conference or within four weeks after its end. Suitable formats include blog posts, day- or section-wise management of the conference Mastodon accounts, photo or other multimedia documentations, and brief conference reports via other media channels. Further creative presentation and publication forms are explicitly welcomed and can be considered after consultation with the scholarship coordinator. The submission of the conference accompanying contributions must be done no later than four weeks after the conference, and the submission of accounting and receipts no later than eight weeks after the conference.

Sustainability and Economy

The DHd Association supports sustainability. We encourage making sustainable decisions in travel planning. It is expected that grantees – if the timing of the grant award allows – take advantage of Early-Bird conference rates. Membership in the DHd Association is not required for the application and disbursement of the grant. However, we would like to point out that members of the DHd Association benefit from a significant reduction in participation fees at conferences of the Digital Humanities professional associations DHd, EADH, and ADHO.

Selection Criteria

  1. Students without submission
  • Fit to the call for proposals
  • Expressed interest in Digital Humanities in general and the conference in particular in the motivation letter
  • Proposal for media coverage (conference accompanying contribution) of the conference
  1. (Early Career) Scholars with their own contribution
  • Quality of the submission for the conference (review result)
  • Expressed interest in Digital Humanities in general and the conference in particular in the motivation letter, and description of any commitment to Digital Humanities or the DHd Association
  • Proposal for media coverage (conference accompanying contribution) of the conference

The selection of the grantees will be made collectively by representatives of the DHd Board based on the applications. Preference is given to applicants who have not yet received a grant for one of the previous DHd conferences. Former grantees are ranked according to the number of grants already received and can only be considered if there are enough grants available. In case of equal suitability according to the criteria mentioned above, a draw will decide. Legal recourse is excluded.

Application

Applications can be submitted until 30.04.2026. Please fill out the application form in German or English and send a short tabular CV. If you have your own conference contribution, please also include the submission text and the reviews of the accepted contribution with your application. Please also indicate if you have already received a DHd  travel grant. You may be considered again, but preference is given to applicants who have not yet received a DHd grant.

Please explicitly indicate in your application (both in the email and in the forms) if you are applying for DH2026. Also state whether you belong to the early-career group or not.

In contrast to previous years, we ask you to complete an additional form (see below). The Excel sheet requests some information that is partly redundant compared to the usual document, but it formats this information in a way that allows us to gain a quicker overview during data evaluation. Therefore, please complete both documents. Thank you for your cooperation.

The personal data of the applicants will be processed based on the privacy policy for the purpose of carrying out the selection process under the mentioned conditions. If you have any questions about data protection in connection with the grants, please also contact stipendien@digitalhumanities.de.

Notification

The grantees will likely be notified in May.

  •  

Ausschreibung zum DHd Early Career Mentoring Programm 2026-27

In den Digital Humanities (DH) stellen sich Karrierefragen, die in anderen Disziplinen nicht unbedingt relevant sind und die daher von klassischen Mentoringangeboten nicht abgedeckt werden.

[Below is an English version of this text (translated using DeepL).]

Digitale Geisteswissenschaftler:innen sind häufig sowohl in einer Fachdisziplin als auch in den Digital Humanities verortet. Einerseits eröffnen sich hieraus Karrierewege außerhalb der traditionellen akademischen Arbeitsfelder, andererseits stellt diese Schnittstellenfunktion besondere Herausforderungen an die eigene fachliche Profilierung. Je nach individueller Verortung ergeben sich spezifische Anforderungen an Beratungsangebote in Hinblick auf den Umgang mit digitalen Methoden und Karrieremöglichkeiten.

Das Mentoringprogramm des DHd setzt genau hier an und zielt darauf ab, Early Career Wissenschaftler:innen sowohl bei anwendungsbezogenen Fragestellungen als auch bei der Entwicklung individueller Karrierestrategien zu unterstützen. Dafür wurde ein zweigleisiges Programm entwickelt, das aus einem individuellen formellen Mentoring auf der einen und einem niedrigschwelligen Peer-to-Peer-Mentoring auf der anderen Seite besteht. Flankiert werden diese Formate zudem von einem Rahmenprogramm, das in die Jahrestagung des DHd-Verbands integriert ist.

Individuelles Mentoring

Im individuellen Mentoring begleitet jeweils ein:e Mentor:in ein:e Mentee für einen Zeitraum von 12 Monaten. Die Inhalte und Ziele im Mentoring hängen von den individuellen Bedürfnissen der Mentees ab und werden zu Beginn der Kooperation in einer Zielvereinbarung mit der:dem Mentor:in festgehalten.

Peer-to-Peer-Mentoring

Für das Peer-to-Peer-Mentoring stellt der DHd-Verband einen Mattermostserver bereit. Darüber können sich Mentees miteinander vernetzen, eigene Erfahrungen teilen und Arbeitsgruppen zu verschiedenen Tools oder Methoden gründen.

Rahmenprogramm

Im Rahmen der Jahrestagung lernen sich Mentor:innen, Mentees und Ehemalige im Rahmen eines “Meet and Greet” kennen. Mit einem “Ask an Expert”-Format werden neuere Community-Mitglieder auf das Mentoringprogramm aufmerksam gemacht und dazu animiert, sich durch ihre Fragen aktiv zu beteiligen.

An wen richtet sich das Programm?

Das Programm richtet sich insbesondere an Promovierende, ist aber auch offen für fortgeschrittene Master-Studierende und PostDocs, sowie an Wissenschaftler:innen, die über keine institutionelle Möglichkeit verfügen, an geeigneten Mentoring-Programmen teilzunehmen. Es ist ebenfalls offen für Wissenschaftler:innen, die digitale Methoden einsetzen und denen bislang die Anbindung an die deutschsprachige (und internationale) DH-Community fehlt.

Allerdings wird auf Fallbasis entschieden, ob Mentoring für Personen zur Verfügung gestellt werden kann, die noch nicht Teil der DHd-Community sind (z.B. aus anderen Gebieten der Welt oder noch keine einschlägige DH-Erfahrung). Der Verband behält sich vor, Personen nicht ins Mentoringprogramm aufzunehmen, wenn wir keine passende Betreuung gewähren können.

Kontakt

mentoring@digitalhumanities.de

Dieses Mentoringprogramm wurde 2023-2024 zum ersten Mal durchgeführt. Über etwaiges Feedback zur Verbesserung des Programms würden wir uns sehr freuen.

Rahmen und Empfehlungen zum Mentoringprogramm

Zeitlicher Rahmen

Die Mentoringbeziehung ist um die alljährlichen DHd-Tagung herum organisiert. Bei der Tagung können persönliche Treffen zwischen den Mentees untereinander und mit den Mentor:innen stattfinden. Sie wird mit dem Ende des Mentoringjahres offiziell beendet. Zu diesem Zeitpunkt werden auch die Zertifikate vergeben. Tagungsteilnahme sowohl von Seiten der Mentor:innen als auch der Mentees ist wünschenswert, aber natürlich keine zwingende Voraussetzung: wer nicht die Möglichkeit hat, an der das Programm flankierenden DHd-Tagung teilzunehmen, ist dadurch nicht vom Mentoringprogramm ausgeschlossen. Mentees und Mentor:innen werden darum gebeten, Feedback zum Programm an die Organisator:innen zu übermitteln. Sie bleiben Teil des Mentoring-Alumni:ae-Netzwerks. Es steht ihnen offen, die Mentoringbeziehung gegebenenfalls auf informeller Basis fortzuführen.

In den Wochen nach der erfolgreichen Bewerbung werden Mentor:innen für die zukünftigen Mentees gesucht. Nach der Kontaktherstellung einigen sich Mentor:in und Mentee mithilfe eines Zielvereinbarungsdokuments wechselseitig über die Ziele des Mentorings. Die Beziehung zwischen Mentee und Mentor:in dauert 12 Monate und besteht aus mindestens 4 (Online-)Coachingtreffen (empfohlene Dauer von je 1h). Weitere Kollaborationen zwischen den Treffen und über die Dauer der offiziellen Mentoratsbeziehung hinaus sind optional.

Verantwortlichkeiten

Beide Parteien tragen gleichermaßen Verantwortung für eine positive Mentoringbeziehung. Die Mentees sind dafür verantwortlich, Gesprächsbedarf anzumelden sowie die Treffen grob zu protokollieren und ein Kurzprotokoll mit den empfohlenen zu setzenden Schritten sowie einen Vorschlag für das nächste Treffen (inklusive Ziel/Mentoringfrage) an die Mentor:innen zu schicken. Beide Beteiligten sind bemüht, die vereinbarten Gesprächstermine einzuhalten, gegebenenfalls rechtzeitig abzusagen und bei Fragen, Unstimmigkeiten oder Nichteinhaltung der Vereinbarung Kontakt zur Projektkoordinierung aufzunehmen.

Zum Mentoring

Effektives Mentoring besteht im Teilen individueller Erfahrungen und tacit knowledge betreffend die Digital-Humanities- und Wissenschafts-Community. Mentor:innen können neben ihren Erfolgen auch Scheiterungserfahrungen und damit verbundene Lösungsstrategien teilen. Das Feedback in Mentoringgesprächen sollte konstruktiv und zukunftsorientiert sein. Es basiert auf gegenseitigem Respekt und Unterstützung der positiven Weiterentwicklung der Mentees. Die während der Gespräche geteilten Informationen sind vertraulich und werden nicht mit Menschen geteilt, die nicht bei den Treffen anwesend waren.

Zusätzlich kann Kontakt beispielsweise über folgende Methoden praktiziert werden:

  • Teilnahme der Mentees an (Online-)Veranstaltungen von Mentor:innen
  • Einladung der Mentees zu (Online-)Veranstaltungen wie z.B. Gastvorträgen oder internen Kolloquien
  • Weiterleitung interessanter Ressourcen (z.B. Weiterbildungsmöglichkeiten, Webinare, relevante Ausschreibungen) von Mentor:innen an Mentees
  • Simulieren eines Bewerbungsgesprächs als Vorbereitungsmaßnahme
  • Mentor:innen stellen Kontakte zu relevanten DH-Personen aus dem eigenen Netzwerk her
  • Diskussion/Befeedbackung von wissenschaftlichen Texten, die von Mentees verfasst wurden (Kapitel aus Abschlussarbeiten, Konferenz- und Journalbeiträge, etc.), aber natürlich auch Code oder Datenmodellierungen.

Datenverarbeitung

Deutsch: Mit dem Ausfüllen der Bewerbungsunterlagen geht die Zustimmung einher, dass wir diese Daten zur Organisation unseres DHd Mentoringprogramms verarbeiten dürfen. Für weitere Informationen dazu siehe das Dokument „Information on Data Processing and Declaration of Consent“. Alle Angaben sind freiwillig und dienen lediglich dem Organisationskomitee, um möglichst zielgerichtete Unterstützung geben zu können. Das Auslassen gewisser Angaben wird niemandem zum Nachteil angerechnet – die Angaben helfen uns lediglich dabei, besonders förderungswürdige Kandidat:innen zu erkennen. Bitte füllen Sie die Formulare aus, wie Sie sich damit wohlfühlen.

English: By filling out the application forms, you consent to data processing for the purpose of organizing the DHd mentoring programme. For more information see the document „Information on Data Processing and Declaration of Consent“. All fields are optional and information provided is voluntary. It serves solely to assist the organizing committee in providing the most optimal support possible. The omission of certain details will not be held against any individual – this data merely helps us in identifying candidates who are particularly deserving of our support. Therefore, please fill out the forms in a manner you are comfortable with.

Bewerbung

Zur Bewerbung senden Sie bitte das ausgefüllte Bewerbungsformular bis 30.4.2026 an mentoring@digitalhumanities.de .

Bitte nutzen Sie folgendes Zip-Archiv mit den Bewerbungsunterlagen (Infodokument „Was ist Mentoring?“, Bewerbungsformular, Ausschreibungstext sowie Data Consent Form): DHd Mentoring Bewerbungsunterlagen

Beachten Sie das Formular „Information on Data Processing and Declaration of Consent“ sowie das Infodokument “Was ist Mentoring?”.

English version

DHd Mentoring Programme

In the Digital Humanities (DH), career issues arise that are not necessarily relevant in other disciplines and are therefore not covered by traditional mentoring opportunities.

Digital Humanities scholars are often situated both in a discipline and in the Digital Humanities. On the one hand, this opens up career paths outside of the traditional academic fields of work; on the other hand, this interface function poses special challenges to one’s own professional profile. Depending on the individual context, there are specific requirements for consulting services with regard to dealing with digital methods and career opportunities.

This is precisely where the DHd’s mentoring program comes in and aims to support early career scholars both in application-related issues and in the development of individual career strategies. To this end, a two-part program has been developed, consisting of individual formal mentoring on the one hand and low-threshold peer-to-peer mentoring on the other. These formats are also flanked by a supporting program integrated into the DHd Association’s annual conference.

Individual mentoring

In individual mentoring, each mentor accompanies their mentee for a period of 12 months. The content and goals of the mentoring depend on the individual needs of the mentee and are defined in a goal agreement with the mentor at the beginning of the cooperation.

Peer-to-peer mentoring

For peer-to-peer mentoring, the DHd association provides a Mattermost server. This allows mentees to network with each other, share their own experiences and form working groups on various tools or methods.

Supporting program

During the annual conference, mentors, mentees and alumni will get to know each other at a „Meet and Greet“. With an „Ask an Expert“ format, newer community members are made aware of the mentoring program and encouraged to actively participate by asking their questions.

Who is the program aimed at?

The program is particularly aimed at PhD students, but is also open to advanced Master’s students and PostDocs, as well as scholars who do not have an institutional opportunity to participate in appropriate mentoring programs. It is also open to Humanities researchers using digital methods who have not yet been connected to the German-speaking (and international) DH community. However, we may reject applications when we cannot find a proper match, as this does not usually lead to a beneficial mentoring relationship. This can sometimes happen, for example, when the connection to the DH community is too weak and the mentee’s coaching questions are too vague to make a useful match.

Contact

mentoring@digitalhumanities.de

This mentoring program was piloted in 2023-2024. We would be very happy to receive any feedback on how to improve the program.

Framework and recommendations for the mentoring program

Timeframe

The mentoring relationship is organized around the annual DHd meeting. At the conference, personal meetings can take place between the mentees and with their mentors. The programme is officially concluded at the end of the mentoring year when the certificate is awarded. Participation in the DHd conference on the part of both the mentors and the mentees is desirable, but of course not a mandatory requirement: those who do not have the opportunity to participate in the DHd conference accompanying the program are not excluded from the mentoring program as a result. Mentees and mentors are asked to provide feedback on the program to the organizers. They remain part of the mentoring alumni:ae network. Mentors and mentees are free to continue the mentoring relationship on an informal basis if they mutually agree to do so.

In the weeks following the successful application, mentors are sought for the future mentees. Once contact has been established, the mentor and mentee mutually agree on the goals of the mentoring with the help of a goal agreement document. The relationship between mentee and mentor lasts 12 months and consists of at least 4 (online) coaching meetings (recommended duration of 1h each). Further collaborations between meetings and beyond the duration of the official mentoring relationship are optional.

Responsibilities

Both parties bear equal responsibility for a positive mentoring relationship. Mentees are responsible for notifying any need for discussion as well as keeping a rough record of the meetings and sending a brief protocol to the mentors with recommended steps to be taken and a proposal for the next meeting (including goal/mentoring question). Both parties involved make every effort to adhere to the agreed meeting dates, to cancel in good time if necessary, and to contact the project coordination in the event of questions, disagreements, or non-compliance with the agreement.

About mentoring

Effective mentoring consists of sharing individual experiences and tacit knowledge regarding the digital humanities and research community. Mentors can share not only their successes but also their experiences of failure and the associated solution strategies. Feedback in mentoring conversations should be constructive and future-oriented. It is based on mutual respect and support for the positive development of mentees. Information shared during conversations is confidential and will not be shared with people who were not present at the meetings.

Additionally, contact can be practiced through methods such as the following:

  • Participation of the mentees in (online) events of the mentors
  • Inviting mentees to (online) events such as guest lectures or internal colloquia
  • Forwarding interesting resources (e.g., continuing education opportunities, webinars, relevant job postings) to mentees
  • Simulating a job interview as a preparatory measure
  • Mentor establish contacts with relevant DH individuals from their own network
  • Discussion/feedback for scholarly texts written by mentees (thesis chapters, conference and journal papers, etc.), but of course also for code or data models.

Data Processing

Filling out the application form implies consent for us to process this data for the organization of our DHd mentoring program. For more information on this, please see the document „Information on Data Processing and Declaration of Consent“. All information provided is voluntary and is only used by the organizing committee to provide the most targeted support possible. The omission of certain information will not be held against anyone – the information will only help us to identify particularly eligible candidates. Please fill out the forms as you feel comfortable with them.

Application

To apply, please send the completed application form to mentoring@digitalhumanities.de by April 30, 2026.

Please use the forms and information documents provided in the following .zip archive:

Please note the form „Information on Data Processing and Declaration of Consent“ as well as the info document „What is Mentoring?“.

This text was translated with www.DeepL.com/Translator (free version) and partially corrected manually.

  •  

Stellenausschreibung bei der Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe

Im Akademienprojekt der Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe (Laufzeit bis 2034) ist am Standort Detmold/Paderborn zum 1. Oktober des Jahres die Stelle einer Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters im Umfang von 85% einer TV-L-13-Stelle zu besetzen. Näheres entnehmen Sie bitte der nachfolgend verlinkten Ausschreibung. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
https://www.uni-paderborn.de/fileadmin/zv/4-4/stellenangebote/Kennziffer7249.pdf

  •  

Ringvorlesung „Digital Humanities im Fokus“

作者Erik Renz

Im Sommersemester 2026 wird die Ringvorlesung „Digital Humanities im Fokus: Methoden, Anwendungen und Perspektiven“ an der Universität Rostock fortgesetzt. Die Veranstaltung wird von der Juniorprofessur für Digital Humanities in Kooperation mit dem Rostocker Arbeitskreis Digital Humanities (RosDH) organisiert.

Die Vorträge finden im hybriden Format statt. Eine vorherige Anmeldung für die einzelnen Termine ist nicht erforderlich.

Programm für das Sommersemester 2026:

13.04.2026
Julia Hintersteiner, Dr. Alan van Beek und Dr. Katharina Zeppezauer-Wachauer (alle drei Universität Salzburg)
Die Evolution der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank

27.04.2026
Prof. Dr. Franz Fischer (Università Ca’ Foscari di Venezia)
Unreadable, Unstable, Uneditable – Critical, Genetic, and Constellational Editions of Difficult Texts and Their Transmission

18.05.2026
Dr. Bart Holterman und Dr. Angela Huang (beide FGHO)
Ein NER-Schema für die Hanseforschung: Überlegungen und Herausforderungen

01.06.2026
Hellmut Braun (Universität Rostock), Dr. Anne Gessing (Universität Bonn), Karsten Labahn und Robert Stephan (beide UB Rostock)
Künstlike Werltspröke und Eyn schön rimbökelin. Digitale Edition mittelniederdeutscher Spruchsammlungen des 16. Jahrhunderts

15.06.2026
Jannik Franz, Tim Kuhlmann und Marie Luise Voß (alle drei hmt Rostock)
„Between Two Worlds“ – Hybride Musikedition am Beispiel der Erich Wolfgang Korngold Werkausgabe

06.07.2026
Dr. Frederike Neuber und Tim Westphal (beide BBAW)
Wer hat hier ediert? Autorschaft, Transparenz und Dokumentation in maschinell unterstützten Editionsprozessen

Veranstaltungszeit

Immer montags an den ausgewiesenen Terminen, ab 17:15 Uhr.

Kontakt

Bei Fragen zur Ringvorlesung wenden Sie sich gerne an das Team der DH-Juniorprofessur: phf.dh@uni-rostock.de.

Weitere Informationen finden Sie fortlaufend aktualisiert auf den Seiten des RosDH: https://www.germanistik.uni-rostock.de/forschung/digital-humanities/rosdh/ringvorlesung/2026/.

Organisation: Ulrike Henny-Krahmer und Erik Renz.

  •  

Rückblick auf die DHd 2026 – Nicht nur Text

Als Stipendiatin des DHd-Verbands obliegt es mir einen Blogeintrag bezüglich meiner Erfahrungen auf dieser Konferenz zu schreiben. An dieser Stelle möchte ich meinen herzlichen Dank an den DHd-Verband ausdrücken, ohne dessen Förderung ich nicht an dieser Konferenz hätte teilnehmen können. Da es sich dabei um meine allererste Konferenz gehandelt hat, bin ich dem DHd-Verband noch dankbarer für diese Chance!

Nachdem der genaue Programm-Ablauf online im Detail abgerufen werden kann, wollte ich die Konferenz nicht Schritt für Schritt protokollieren, sondern lieber erst etwas sacken lassen, um zu sehen, welche Elemente, denn den größten Eindruck hinterlassen haben. Zu den eindrucksvollsten Elementen zählen für mich die Räumlichkeiten, die eröffnende Keynote sowie einer der Workshops. Auch die hier nicht aufgeführten Panels, Sessions, Workshops, Vorträge und Diskussionen waren alle hervorragend und ich konnte aus allen, an denen ich teilgenommen habe, etwas mitnehmen, doch die im Folgenden genannten Elemente werden mich am längsten begleiten.

Imposante Räumlichkeiten

Auf Anhieb fällt da zunächst das imposante Hauptgebäude ein mit seiner in gleichem Maße wunderschönen als auch verwirrenden Architektur. Die zahlreichen breiten Treppen, die Statuen und der Stuck verleiten der Konferenz ein besonderes Flair, der schwer zu imitieren ist. Besonders stechen dabei natürlich die Festsäle heraus: nicht nur waren diese ein wahrer Augenschmaus mit ihren hohen, aufwändigen Stuck-Decken, es wurde auch besonders viel Zeit in ihnen verbracht, nachdem hier die regelmäßigen Kaffeepausen mit Gebäcken zur Stärkung zwischendurch verbracht wurden. Insgesamt hatte man dank der Kulisse das Gefühl in eine andere Welt eingetaucht zu sein, fern vom regulären Alltag und gefüllt mit Wissenschaft, Forscher:innen und digitalen Methoden.

An dieser Stelle kann auch generell die Verpflegung positiv hervorgehoben: zweimal am Tag wurden Kaffee, Tee und zahlreiche Variationen an Gebäck angeboten, mit sowohl pflanzlicher als auch tierischer Milch, die einen immer gestärkt in die nächste Veranstaltung ziehen haben lassen.

Eine andere Räumlichkeit, die starken Eindruck hinterlassen hat, war das Rathaus. Mit noch stärker verschachtelten Treppen als im Hauptgebäude der Universität Wien versetzt es einen direkt in vergangene Jahrhunderte. Noch beeindruckender war allerdings der Festsaal, welcher über und über mit Gold, Kristall und anderen Verzierungen prunkt. Während des Empfangs im Rathaus durch diesen Saal zu schlendern und die Verzierungen im Detail zu betrachten, war ein außergewöhnliches Vergnügen besonders, wenn man dabei in guter Gesellschaft war.

Keynotes und Datenaliens

Von den Keynotes ist mir vor allem die von Miriah Meyer zu „Data As _______: Exploring the Plurality of Data in Visualization“ in Erinnerung geblieben. Nicht nur war ihr Vortrag informativ und unterhaltsam, ihre PowerPoint-Präsentation war ein Zeichen ihrer Spezialisierung auf (Daten)Visualisierung. Grundlegend wurden in diesem Vortrag Fragen gestellt, wie Was sind Daten? Woher kommen sie? Wer macht Daten?. Eine Antwort, die mir dabei besonders in Erinnerung geblieben sind, waren die Datenaliens, die von Kindern kreiert und mit ihren eigenen Informationen gefüllt wurden. Das Konzept, das alles Daten sein können und jede:r Daten kreieren kann, mag zwar simpel sein, jedoch war es doch eine Epiphanie die mich in meinem weiteren Leben und Forschungsweg begleiten wird.

Ein beeindruckender Workshop

Besonders oft musste ich an den Workshop am Dienstag zu „LLMs unter Kontrolle: Offene Modelle in Forschung und Praxis“ von Jürgen Hermes, Kai Niebes, Sarah Oberbichler, Andreas Wagner zurückdenkend. Nicht nur wurde dieser sehr interessant und abwechslungsreich gestaltet, inhaltlich kann ich die vermittelten Kompetenzen, allen voran das Selbst-Hosten eines LLMs (selbst auf meinem alten Laptop), für meine Masterarbeit zur Erkennung generierter Paper direkt anwenden. Aus diesen Gründen möchte ich nun etwas vertiefter diesen Workshop beschreiben.

Beginnend mit einer theoretischen Einheit zu den Grundlagen von LLMs sowie verschiedenen Konzepte der Offenheit (Open Source vs. Open Weights) wurde eine solide gemeinsame Wissensbasis erarbeitet. Dabei wurde grundlegend die Architektur von LLMs erläutert sowie auf die Problematik von proprietären Modellen im Forschungskontext eingegangen. Im Anschluss gab es eine Praxis-Einheit in der gezeigt wurde, wie Modelle lokal auf dem eigenen Laptop zum Laufen gebracht werden können. Beginnend mit einer sehr hilfreichen Anleitung zum Starten einer virtuellen Umgebung und mehreren Python-Dateien mit denen man Schritt für Schritt an neue Elemente, wie System Prompts, herangeführt wurde. Eingegangen wurde dabei auch auf die verschiedenen Parameter, die zur Verfügung stehen, um den generierten Output zu beeinflussen, darunter auch die Temperatur oder der Seed.

Im Anschluss an die Mittagspause gab es dann den zweiten Theorieblock: der Einsatz offener LLMs (OpenLLMs) in den DH. Dabei wurde sowohl darauf eingegangen, welche Modelle verwendet werden und inwiefern general-purpose Modelle angemessen für die Forschung eingesetzt werden können als auch die Unterscheidung zwischen LLMs als Methode oder als Werkzeug erläutert und welche Folgen das jeweils mit sich bringt, vor allem in Bezug auf mögliche Risiken, die abgewogen werden müssen. Im Fokus stand dabei auch das Maß an Kontrolle über das verwendete Model: proprietäre Modelle bedeuten wenig Kontrolle, währen lokale Modelle mehr Kontrolle bieten können. Dann wurde noch darauf eingegangen, wie offene Modelle implementiert werden können: Beispiele für (Cloud) Server, wie HPC-Jupyter oder Huggingface Inference/Jobs und JupyterHubs, etwa vom Leibniz-Rechenzentrum oder vom RWTH der Universität Aachen wurden genannt. Außerdem wurde darauf aufmerksam gemacht, dass die eigenen Institutionen eventuell auch High Performance Computing (HPC)-Dienste anbieten. Zum Abschluss wurde der Fokus noch auf die Evaluation und die möglichen Optionen gelegt: von programmatischer Evaluation bis verschiedene, bereits existierende Metriken wurde einiges genannt.

Besonders positiv hervorzuheben sind hier auch die verwendeten Bilder im Foliensatz: die Bilder stammen von https://betterimagesofai.org/, einer non-profit Kollaboration mit dem Ziel nicht-generierte Bilder rund um das Thema Künstlicher Intelligenz zur Verfügung zu stellen, um somit Stereotype und Klischees zu reduzieren. In Anbetracht des exzessiven Einsatzes von generierten Bildern in unserem Alltag mittlerweile (von Werbung im Kino bis Serviettenmotive), war es eine sehr willkommene Abwechslung, gerade in einem Workshop zum Einsatz von KI, keine generierten Bilder zu sehen.

Im direkten Anschluss an den zweiten Theorieteil folgte der zweite Praxisteil, welcher die Leistungsfähigkeit offener Modelle, wie etwa OLMO, aufgezeigt hat. Dabei wurde sowohl gezeigt wie über die Hugging Face Inference API als auch HuggingFace Jobs eingesetzt werden können.

Da ich in meiner Masterarbeit viel mit LLMs arbeite, wird besonders der Part zum selbst-hosten von Modellen mir viel weiterhelfen können und mir neue Optionen ermöglichen.

Fazit

Insgesamt war die DHd 2026 eine eindrucksvolle Konferenz, die verschiedene Themen- und Forschungsbereiche abgedeckt hat, manche vertraut, andere komplett neu, jedoch alle verbunden durch die Digital Humanities. Es war ein guter Einblick in Konferenzen und einen Teil der wissenschaftlichen Welt mit dem ich bisher noch keinen Kontakt hatte. Somit möchte ich mich noch einmal explizit beim DHd-Verband bedanken mir die Mittel gegeben zu haben, an dieser wunderbaren Konferenz teilgenommen haben zu können sowie grundlegend für das Ausrichten dieser Konferenz!

  •  

Nicht nur Text, nicht nur Daten…Sondern?

Dieser Blogbeitrag zur DHd2026 in Wien entstand im Rahmen des DHd Early Career Reisestipendiums, gefördert durch NFDI 4 Culture. Neben der statischen Fassung hier im Blog ist über den Button auch eine scrollbare Version über GitHub verfügbar.






Unter dem Motto „Nicht nur Text, nicht nur Daten“ präsentierte sich die DHd 2026 in Wien als Einladung, die Vielfalt in der DH sichtbar zu machen. Als Erstbesucher, gefördert durch ein Early Career Reisestipendium von NFDI 4 Culture, konnte auch ich davon einen kleinen Ausschnitt erleben. Auch aus diesem begrenzten Blick sind dabei doch ein paar Themen geblieben, die sich in den von mir besuchten Sessions immer wieder verdichteten. Ausgehend davon stellt sich mein Bericht daher die im Motto implizit angelegte Frage nochmal ganz ausdrücklich:

Nicht nur Text, nicht nur Daten…SONDERN?


KI

Das Thema KI darf natürlich an keiner guten Konferenz fehlen – besonders nicht in den Digital Humanities. Auch an der diesjährigen DHd war das Thema daher wieder in vielen Beiträgen präsent. Dabei galt der Blick auf das Thema weniger dem Versprechen einer vollständigen Automatisierung bestimmter Schritte, sondern mehr als Werkzeug, um Zugänge zu schaffen. Zahlreiche Ansätze setzen auf geteilte Arbeit von Mensch und Maschine. Schlagwörter wie der Human-in-the-Loop markierten den Anspruch, selbst aktiv zu werden und gewonnene Ergebnisse nicht unreflektiert zu benutzen. Die Möglichkeit, durch die KI Zugänge zu schaffen wurde sowohl für DHler*innen, aber auch für potenzielle Nutzer*innen von DH-Produkten wie digitale Editionen erkannt. KI als archäologisches Werkzeug für ein Reverse Engineering vorhandener, nur schwer verständlicher Code- oder Datenstrukturen, aber auch durch die Verwendung eines Model Context Protocol als Zugriffspunkt für Nutzer*innen, die so im Dialog mit dem Sprachmodell die Daten durchsuchen können. Die Nutzung von KI als Aussicht auf neue Formen der Interaktion mit dem Material und als Mittel, um bestehende Barrieren zu senken.

Lessons Learned eines der ältesten DH-Projekte der Welt: Paradigmenwechsel von RDF-Strukturen zu AI-gestützter Erschließung in der MHDBDB

Zeppezauer-Wachauer, Katharina / Hintersteiner, Julia / van Beek, Alan / Steiner, Christian
Zum Beitrag auf Zenodo

Agenten im Dienst der Edition: Dialogische Zugänge zu digitalen Editionen mittels Model Context Protocol (MCP) basierten KI-Agenten

Westphal, Tim
Zum Beitrag auf Zenodo


Nachhaltigkeit

Auch das Thema Nachhaltigkeit hatte als Dauerbrenner der DH seinen festen Platz auf der diesjährigen DHd – nicht etwa deshalb, weil es so oft behandelt wird, sondern weil das Thema weiter brandaktuell bleibt. Zwischen technischem Anspruch, der Realität oft stark begrenzter Ressourcen und der Frage nach langfristiger Nutzung zeigt sich so eines der zentralen Spannungsfelder der Digital Humanities.

In den von mir besuchten Beiträgen wurde deutlich, dass digitale Editionen und Projekte nur dann langfristig erhalten werden können, wenn Nachhaltigkeit bereits früh in Planung und Konzeption mitgedacht wird. Projekte sollten ihre Komplexität am tatsächlichen Bedarf ausrichten und vorhandene Ressourcen berücksichtigen. Gleichzeitig können technische Strategien wie Reduktion (Minimalcomputing), die Nutzung wiederverwendbarer Module oder robuste Architekturen dazu beitragen, dass Projekte über längere Zeiträume nutzbar bleiben. Gerade Interfaces stehen hier im Fokus, da sie bei digitalen Editionen oft am zerbrechlichsten sind. Positiv aufgefallen war mir zumindest noch, dass in einem Beitrag auch die Barrierefreiheit über ARIA-Labeling berücksichtigt wurde – ein Ansatz, der gleichzeitig die Robustheit der Strukturen stärkt.

Der rosa Elefant im Raum oder: Wie viel Ewigkeit wollen wir uns leisten? Überlegungen zur langfristigen Verfügbarkeit digitaler Editionen

Esch, Claudia / Roeder, Torsten / Reul, Christian
Zum Beitrag auf Zenodo

QUEDEE: Quest for Unrelenting Experimentation of Durable Electronic Editions

van Zundert, Joris
Zum Beitrag auf Zenodo

Generische Editionen – Bottom up? Ein static-site-basiertes Template für die synoptische Darstellung der Textversionen von Wernhers driu liet von der maget – und anderer Texte.

Haak, Carl Friedrich / Viehhauser, Gabriel / Miklautsch, Lydia / Müller, Stephan / Andorfer, Peter
Zum Beitrag auf Zenodo

Nachhaltiger Betrieb generischer Forschungsdatenwerkzeuge: Erfahrungen aus 10 Jahren Spacialist

Derntl, Michael / Brendel, Heiko / Opel, Severin / Quénéherve, Geraldine / Offermann, Martin / Rosenkranz, Vinzenz
Zum Beitrag auf Zenodo


Perspektiven

Der Blick auf die eigene Arbeit und die erarbeiteten Ergebnisse wurde an der DHd in Wien aus verschiedenen Perspektiven. Verschiedene Beiträge wollten dafür sensibilisieren auch solche zuzulassen, die vielleicht weniger prominent sind – oder andere Aspekte betonen. Dabei lässt sich aus Bereichen wie der Gender-Forschung, Diversität, Multilingualität, Barrierefreiheit oder der Theorie viel Potential für eine inklusive und reflektierte Forschungspraxis gewinnen. Neue Perspektiven können in Daten neue Kontexte sichtbar machen. Methoden wie Data Crafting oder Entagled Data zeigen, dass Daten nicht nur produziert und gesammelt werden sollten, sondern stellen die Reflexion über verschiedene Kontexte von Daten in den Mittelpunkt. Perspektive in der DH heißt demnach, die eigenen Rahmenbedingungen mit-, um-, oder manchmal auch neuzudenken. Beginnen tut das oftmals aber erst bei der nötigen Sensibilisierung für diese.

The Dark Sides of DH revisited: From Utopia to Reality

Arnold, Matthias / Horváth, Alíz / Lang, Sarah / Müller-Laackman, Jonas / Roeder, Torsten
Zum Beitrag auf Zenodo

Nicht nur Text, nicht nur Daten … aber was dann? – ‚Theoretisieren‘ durch Praktiken in der digitalen Editorik, der Digital History und den Computational Literary Studies

Lucke, Alexa / Eggert, Lisa / Geiger, Jonathan D. / Gengnagel, Tessa / Hainke, Jessica / Hegel, Philipp / Schwandt, Silke / Untner, Laura / Wachter Christian
Zum Beitrag auf Zenodo

Translations and the gender gap in the German National Library: A case study for women writers

Teichmann, Lisa
Zum Beitrag auf Zenodo

Data As _______: Exploring the Plurality of Data in Visualization

Meyer, Miriah
Zum Text auf der DHd-Website

Digital Humanities Unpacked: The Politics and Practices of Data Work

Kinder-Kurlanda, Katharina
Zum Text auf der DHd-Website


Bilder

Die Beschäftigung mit Bildern in der DH wirkt – für mich zumindest – oft noch wie der Sonderfall. Wenn sich doch die meisten mit Texten beschäftigen, wirken Bilder mehr wie dekorativer Zusatz. Dass sich das vielleicht aktuell zu ändern scheint zeigten einige Beiträge an der DHd. Insbesondere aus der Digital Art History rückten mehrere Vorträge die Analyse, Erschließung und Auswertung von Bildmaterial in den Blick. Ob es um die optimale Mischung von Bildern aus Herbarien und Drucken als Trainingsdaten für KI, die Entwicklung von Klassifizierungssystemen für Bildbeschreibungen oder die Erkennung historischer Szenen geht – Bilder traten hier als eigenständige Forschungsobjekte auf, die neue Perspektiven ermöglichen. Die Ausführungen zeigten das ihnen innewohnende Potenzial, das weit über bloße Illustration hinausgeht.

Deep Seeing the Sacred: Zur KI-gestützten Analyse historischer Bilderzählungen

Bell, Peter / Verstegen, Ute
Zum Beitrag auf Zenodo

Die Erkennung von Pflanzen in Herbarien und Drucken: Kollektionsaufbau und Klassifikationsexperimente mit Bildanalyse-Systemen

Lindemaier, Lisa / Diem, Sebastian / Feuerstein-Herz, Petra / Draheim, Christina / Strötgen, Robert / Mandl, Thomas
Zum Beitrag auf Zenodo

From Miniature to Metadata: Transferring AI-Assisted Iconography to Medieval Manuscripts

Hintersteiner, Julia / Thomas, Drew B.
Zum Beitrag auf Zenodo




Mit Blick zurück sind mir doch einige Themen von der DHd 2026 in Wien ganz gut in Erinnerung geblieben. Insgesamt aber bleibt der Überblick aber weiter nur ein Ausschnitt. Auf jeden Fall zeigte sich für mich an der DHd die Vielfalt, die in den Digital Humanities steckt. Vielleicht lässt sich ja an das ein oder andere noch anknüpfen…

  •  

RIDE 19: New reviews

We are pleased to announce two new reviews in RIDE issue 19, which focuses on „Tools and Environments“ and is being released as a „rolling release“:

All reviews are available at https://ride.i-d-e.de/issues/issue-19.

RIDE, a Review Journal for Scholarly Digital Editions and Resources is published since 2014 by the Institute of Documentology and Scholarly Editing (IDE). The 19th issue has been edited by Roman Bleier and Stefan Dumont.

  •  

Jetzt bewerben für den DHd-Publikationsfonds (Open Access, Deadline 1. Mai 2026)

Liebe DH-Community,

wir weisen Sie gerne darauf hin, dass der DHd-Verband einen Publikationsfonds eingerichtet hat, aus dem auf Antrag aus dem Kreis der Mitglieder des Verbands die Veröffentlichung fachwissenschaftlicher Publikationen finanziell unterstützt werden kann. Pro Antrag stehen maximal 1.000 EUR zur Verfügung.
Weitere wichtige Details zu den Kriterien, Antragsfristen und der Antragstellung entnehmen Sie bitte der Verbandswebseite: Open Access Publikationsfonds.

Rückfragen richten Sie bitte an: info@digitalhumanities.de

Wir freuen uns auf Ihre Anträge.

Prof. Dr. Ulrike Wuttke
1. Vorsitzende des DHd-Verbands und Beauftragte für den DHd-OA-Publikationsfonds

  •  

Stellenausschreibung (SHK) im Editionsprojekt Carl Schmitt Kriegstagebücher (DFG)

Am Institut für Grundlagen des Rechts ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt

 

eine Stelle als studentische Hilfskraft (m/w/d)
im Editionsprojekt Carl Schmitt Kriegstagebücher (DFG)

 

mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von bis zu 10 Stunden pro Woche (40 Stunden/Monat) zu besetzen. Die Aufgaben können nach Wunsch vollständig in Telearbeit erledigt werden; eine regelmäßige Anwesenheit in Göttingen ist nicht erforderlich.

Die Stelle ist an der Schnittstelle von Digital Humanities, strukturierter Textauszeichnung und technischer Projektpflege angesiedelt. Die Arbeit erfolgt in einem kollaborativen Workflow über GitLab.

Projektwebsite: https://gitlab.com/arbeitsgruppe-carl-schmitt/tagebuecher

 

Ihre Aufgaben

  • Pflege und Optimierung bestehender XML-/TEI-Dateien
  • Prüfung und Verbesserung der Projektstruktur, Dateibenennung und internen Verlinkungen
  • Konsolidierung und Weiterentwicklung von Vorlagen und Workflows
  • Unterstützung bei der Validierung und Qualitätssicherung der XML-Daten
  • Mitarbeit an Versionsverwaltung und Team-Workflows in GitLab
  • Dokumentation technischer Abläufe und Best Practices

Ihr Profil

  • laufendes Hochschulstudium, vorzugsweise in den Digital Humanities, der Informatik, den Geisteswissenschaften mit Digitalbezug oder einem verwandten Fach
  • Kenntnisse in TEI
  • Erfahrung mit oXygen XML Editor
  • Grundkenntnisse in XPath, XSLT oder XQuery
  • Erfahrung mit GitLab CI/CD
  • gute Kenntnisse im Umgang mit Git und idealerweise GitLab
  • Sicherheit im Umgang mit XML
  • sorgfältige, strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise
  • Fähigkeit, sich in bestehende technische Strukturen schnell einzuarbeiten

Wünschenswert sind

  • Interesse an digitalen Editionen und editorischen Workflows

Wir bieten

  • Mitarbeit in einem spannenden digitalen Forschungsprojekt
  • Einblick in die technische Infrastruktur digitaler Editionen
  • flexible Arbeitszeiten
  • die Möglichkeit, eigene technische Ideen in die Optimierung des Workflows einzubringen
  • ein interdisziplinäres Arbeitsumfeld an der Schnittstelle von Forschung und Technik

 

 

Bewerbungen werden bis zum 15.04.2026 in elektronischer Form (bitte als eine PDF-Datei) per E-Mail erbeten an staatsl@gwdg.de.

Wenn Sie Fragen zur Ausschreibung haben, schreiben Sie bitte einfach an die angegebene E-Mail-Adresse. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Der beruflichen Teilhabe von schwerbehinderten Beschäftigten sieht sich die Universität in besondere Weise verpflichtet und begrüßt deshalb Bewerbungen schwerbehinderter Menschen. Bei gleicher Qualifikation erhalten Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung den Vorzug. Eine Behinderung bzw. Gleichstellung ist zur Wahrung der Interessen bereits in die Bewerbung aufzunehmen. Reise- und Bewerbungskosten können nicht übernommen werden. Reichen Sie bitte die Bewerbungsunterlagen nur in Kopie ein. Die Unterlagen werden nach einer Aufbewahrungsfrist von drei Monaten nach Abschluss des Verfahrens gelöscht. Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie unter https://www.uni-goettingen.de/hinweisdsgvo.

  •  

Stellenausschreibung (SHK) am Institut für Grundlagen des Rechts / Uni Göttingen

Am Institut für Grundlagen des Rechts (Lehrstuhl Prof. Dr. Meinel) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt

 

eine Stelle als studentische Hilfskraft (m/w/d)

 

mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von bis zu 10 Stunden pro Woche (40 Stunden/Monat) zu besetzen. Die Aufgaben können nach Wunsch vollständig in Telearbeit erledigt werden; eine regelmäßige Anwesenheit in Göttingen ist nicht erforderlich.

 

Ihr Profil:

  • laufendes Hochschulstudium, vorzugsweise in den Digital Humanities, der Informatik, den Sozial- oder Geisteswissenschaften mit Digitalbezug oder einem verwandten Fach
  • Gute Kenntnisse in R / RStudio / RMarkdown; Kenntnisse in bookdown
  • Bereitschaft, sich in bestehende Arbeitsabläufe zur Erstellung digitaler, webbasierter Lehrmaterialien einzuarbeiten
  • Erfahrung mit oder Bereitschaft zur Einarbeitung in ILIAS bzw. digitale Lernplattformen
  • sicherer Umgang mit Dateistrukturen, Bilddateien, Ordnerlogik und Formatkonvertierungen
  • gutes Verständnis für wissenschaftliche Quellenarbeit und sauberes Dokumentieren von Änderungen
  • eigenständige, strukturierte und zugleich eng abstimmungsfähige Arbeitsweise

 

Wünschenswert:

  • Interesse an digitalen Lehrformaten im Bereich der Rechts- und Sozialwissenschaften

 

Wir bieten:

  • ein angenehmes Teamklima
  • flexible Arbeitszeiten

 

Bewerbungen werden bis zum 15.04.2026 in elektronischer Form (bitte als eine PDF-Datei) per E-Mail erbeten an staatsl@gwdg.de.

Wenn Sie Fragen zur Ausschreibung haben, schreiben Sie bitte einfach an die angegebene E-Mail-Adresse. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Der beruflichen Teilhabe von schwerbehinderten Beschäftigten sieht sich die Universität in besondere Weise verpflichtet und begrüßt deshalb Bewerbungen schwerbehinderter Menschen. Bei gleicher Qualifikation erhalten Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung den Vorzug. Eine Behinderung bzw. Gleichstellung ist zur Wahrung der Interessen bereits in die Bewerbung aufzunehmen. Reise- und Bewerbungskosten können nicht übernommen werden. Reichen Sie bitte die Bewerbungsunterlagen nur in Kopie ein. Die Unterlagen werden nach einer Aufbewahrungsfrist von drei Monaten nach Abschluss des Verfahrens gelöscht. Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie unter https://www.uni-goettingen.de/hinweisdsgvo.

  •  

Abstract, Review, Postersession – (M)ein Weg zur DHd2026

Wie nimmt man als Nachwuchswissenschaftler, zumal noch als Student, an einer wissenschaftlichen Tagung teil? Allgemeingültig beantworten kann das wohl weder ich noch jemand anders. In diesem kurzen Beitrag will ich aber zumindest meinen Weg zur DHd2026 in Wien nachzeichnen. Ich hoffe damit aus Nachwuchsperspektive allen, für die eine Teilnahme an der Konferenz ebenfalls einen ersten Schritt in die Wissenschaftswelt bedeuten würde, eine Vorstellung zu geben, wie dieser Weg aussehen könnte.

Vom Vorhaben zum fertigen Abstract…

Die diesjährige Konferenz begann für mich am 22. Februar mit Ankunft in Wien. Der Weg dahin nahm seinen Anfang dagegen – wie sicher für viele Forscherinnen und Forscher aus den DH – bald ein Jahr zuvor. Denn: Nach der DHd ist vor der DHd.

Im letzten Jahr hatte ich das Glück, im heimischen Bielefeld als Teil des studentischen Organisationsteams indirekt schon an der letzten DHd-Konferenz teilnehmen zu können. Kein halbes Jahr zuvor hatte ich meine Bachelorarbeit in der Germanistik eingereicht. In dem Zusammenhang entstand bei mir bereits die Frage: Wäre meine Arbeit wohl auch was für die DHd…?

Bald darauf stellte ich meine BA im Kolloquium der Bielefelder Arbeitsgruppe CLS vor, mit anschließendem Gespräch über Publikationsmöglichkeiten. Veröffentlichen in einer Fachzeitschrift(?) – theoretisch möglich, aber vielleicht eine zu große Hürde, wo man nach der ersten Qualifikationsarbeit gerade zu laufen angefangen hat. Womöglich konzentriert man sich besser aufs Studium, immerhin stellt eine Veröffentlichung in jedem Fall einen Mehraufwand dar! Aber die Arbeit war gut, sagt man mir, und wenn man in die Wissenschaft will, gibt es hier Chancen, die sich auszuschöpfen lohnen.

Die alternative Idee: Veröffentlichen im Rahmen einer Konferenz – immerhin schwirrt die nächste DHd schon in den Köpfen rum und hier gäbe es niedrigschwelligere Einstiegsmöglichkeiten. Man könnte es versuchen, und bei Erfolg würde man diesmal als echter Teilnehmer mit eigenem Beitrag an der ersten Wissenschaftskonferenz teilnehmen. Etwa zur selben Zeit dürfte der Call for Papers eingegangen sein.

Ein Poster soll es werden. Mit Deadline für die Abstracts am 1. August ist im Juli Schreibarbeit angesagt. Eine 47-seitige Bachelorarbeit will auf 750 Wörter gestutzt werden und am Ende soll sogar noch so etwas wie eine Aussage rauskommen. Mit tatkräftiger Unterstützung von Prof. Dr. Berenike Herrmann und der ganzen AG ergeht eine x-malige Feedbackschleife – man unterschätze nicht, wie man – vor allem mit sich selbst – um jedes Wort kämpft, um das Abstract passend hinzubekommen. Am Ende bin ich zufrieden, der Beitrag ist im glücklicherweise gut funktionierenden Fidus Writer abgetippt und schließlich auf ConfTool hochgeladen. Dann heißt es auf das Open Peer-Review-Verfahren warten, um zu erfahren, ob man angenommen wurde oder nicht.

…über Reviewprozess und Posterdesign…

Und das dauert, naturgemäß. Über drei Monate, in denen das Leben natürlich weitergeht, aber man – weil es das erste Mal ist – trotzdem ungeduldig wartet. Schließlich wissen wir, ich und die weiteren drei(!) an AG-Projekten beteiligten Hilfskräfte mit Einreichungen, dass unsere Poster-Abstracts angenommen wurden! Die Freude ist groß.

Die ganze mitgereiste Bielefelder AG CLS im gr. Festsaal der Universität Wien

Sofort geht es aber weiter, denn für das Metagutachten und die Veröffentlichung im Book of Abstracts wollen die Beiträge binnen eines Monats überarbeitet werden. Außerdem muss man sich nun ernsthaft Gedanken machen, wie man eigentlich nach Wien kommt.

In den nächsten Wochen wird sich für Konferenz und Workshops registriert, es werden Absprachen getroffen und Reisen und Unterkünfte gebucht. Man beachte: Für all das muss man üblicherweise in Vorleistung gehen, und es kommt ein bisschen was zusammen. Aber es gibt Finanzierungsmöglichkeiten. Neben der Forschungskommission der eigenen Universität, ggf. sogar der betreffenden AG, schreiben die Beteiligten am Stipendienprogramm des DHd-Verbands großzügig eine ganze Reihe Reisekostenstipendien aus, für die man übrigens nicht zwingend einen Konferenzbeitrag mitbringen muss. Wer den ganzen Organisations- und Verwaltungsaufwand zum ersten Mal macht, berechne aber auch hier etwas Zeit und Nerven ein, die immer dazugehören.

Im neuen Jahr schließlich, nachdem die Überarbeitung für das Metagutachten eingereicht und die meisten Fragen geklärt sind (die letzten werden es noch auf den letzten Drücker, keine Sorge), muss nur noch das eigentliche Poster designt werden. Also nochmal reduzieren und fürs Auge aufbereiten, bei ConfTool hochladen und ab in den Druck. Dann endlich ist alles in trockenen Tüchern und ein paar Tage später ist man, eh man sich versieht, auf dem Weg zur Konferenz.

…bis schließlich zum Ziel

Und was erwartet einen da? Nun, vorausgesetzt das gewählte Verkehrsmittel bringt einen erst einmal planmäßig an sein Ziel, eine ganze Menge. Mit Wien in meinem Fall zunächst eine prächtige Kulturstadt im Herzen Europas, die ich trotz des vollen Konferenzprogramms etwas Zeit hatte, zu erkunden. Neben großen, auch im Frühjahr schönen Gärten und viel ansehnlichem habsburgischen Prunk gehörte dazu nicht zuletzt das Hauptgebäude der ältesten Universität im heutigen deutschsprachigen Raum, wo die Konferenz ihre Räumlichkeiten fand.

Auch das war drin: Schloss Schönbrunn mit der Stadt im Hintergrund, aufgenommen von der Gloriette-Anhöhe

In den Workshops gab es dort ungezwungenen Erfahrungsaustausch im Konferenz-Du und Raum zum Ausprobieren und Selbermachen. Das Kernprogramm, in dem ich durch meine Teilnahme die Möglichkeit hatte, eine ganze Reihe hochaktueller, interessanter Vorträge in breitgefächerten Konferenztracks zu hören, war gerahmt von zwei großen Keynotes im Audimax, die Anlass für anregende Gespräche boten. Dazwischen tischten die Veranstalter im kleinen und großen Festsaal zu Eröffnungsfeier und Kaffeepausen und nicht zuletzt zum großen Empfang im Ballsaal des Wiener Rathauses auf.

Der Mittelpunkt der Konferenz war für mich aber die große Poster-Vorstellung am Donnerstag. Nach vormittäglichem Poster-Slam, wo einige Mutigere die restlichen Teilnehmer kreativ und humorvoll schon auf ihre Poster heißgemacht hatten, warteten die zwei aufeinanderfolgenden Poster-Sessions mit insgesamt 98 Beiträgen.

Vorstellung meines Posters in der ersten Session

Es war eindrucksvoll, das eigene Poster dort endlich im A0-Format neben all den anderen hängen zu sehen, zumal im üppigen großen Festsaal der Universität Wien. Während der Poster-Session hatte ich die Möglichkeit, mit gestandenen Wissenschaftlern und anderen Studenten und frisch Promovierenden gleichermaßen ins Gespräch zu kommen, Zusammenhänge meiner Arbeit zu erklären und Rückfragen zu beantworten. Und in der zweiten Session konnte ich dann auch selbst herumgehen und mich mit anderen wiederum über ihre Poster austauschen. Bei all dem habe ich die Erfahrung machen dürfen, mich wirklich als Teil einer wissenschaftlichen Community zu fühlen.

In diesem Sinne kann ich allen, die wie ich noch weit am Anfang ihres akademischen Werdegangs stehen, nur empfehlen, bei Möglichkeit auch diese Erfahrungen zu machen. Ob mit eigenem Beitrag oder ohne, der Weg zur DHd kann für Nachwuchswissenschaftler ganz unterschiedlich aussehen – aber es lohnt sich in jedem Fall, ihn zu beschreiten.

Dieser Beitrag ist im Rahmen eines Early Career-Reisestipendiums für die 13. Jahrestagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V. entstanden. Mein herzlicher Dank gebührt dem DHd-Verband als Stipendiengeber für die finanzielle Ermöglichung meiner Teilnahme.

  •  

Lecture: Liberating Labels. Decolonizing Language Use in Historical Collection Management and Data Contextualization, 22.04.26, online

We invite you to the lecture, organised as part of the seminar series ‘Legal History Meets Digital Humanities’ at the Max Planck Institute for Legal History and Legal Theory and held online on 10 April 2026 from 10:00 to 11:30.

History writing, archiving and museum practices are at a critical crossroads in confronting their colonial inheritances, particularly in the realm of language. Key knowledge objects such as terminology and metadata, once considered neutral and objective, are now recognised as carriers of hidden coloniality, prompting the development of decolonization guidelines, glossaries and archival advice across the heritage sector. This presentation held by Juliette Huygen, Manjusha Kuruppa, Phạm Thùy Dung from the Huygens Institute, Royal Netherlands Academy of Arts and Sciences interrogates how viable these frameworks are in practice, drawing on two concrete case studies: the Words Matter Project (National Museum of World Cultures), which set a precedent for addressing discriminatory and colonial language in heritage contexts, and the Globalise Project (Huygens Institute, Amsterdam), which is building a thesaurus to define and contextualise terminology in the Dutch East India Company archives. Through these examples, the presentation reveals that transplanting guidelines across disciplinary contexts raises new challenges, and that decolonization remains a complex matter of praxis rather than a problem solved by theory alone.

Please find more information and the registration here.

  •  

Stellenausschreibung: Praktikum im Bereich Editionsphilologie (50%) für Master-Studierende

Die Zentralbibliothek Zürich offeriert per 01.06.2026 und 01.10.2026 je ein auf vier Monate befristetes Praktikum im Bereich Editionsphilologie (50%) für Master-Studierende.

Ihre Aufgaben

Sie arbeiten in unseren drei digitalen Editionsprojekten mit und können dabei praktische Editionserfahrung im akademischen Kontext erwerben. Im Rahmen des Hans Georg und Hermann Nägeli-Editionsprojektes lernen Sie Arbeitsweisen und Workflows kennen, wie sie bei handschriftlichen Dokumenten angewendet werden (Briefe). In unserem Vorhaben zu Jeanne Hersch und Johanna Spyri arbeiten sie mit Drucktexten (Fraktur und Antiqua). Gemeinsam ist den Projekten, dass mit Transkribus ein möglichst guter Rohtext erstellt werden soll. Der korrigierte Text wird anschliessend nach TEI-Standards ausgezeichnet und als digitale Edition online präsentiert. 

Ihr Aufgabenbereich umfasst im Wesentlichen folgende Tätigkeiten: 
  • Rohtexterstellung mit Transkribus 
  • Korrektur des Rohtextes 
  • Textauszeichnung/Codierung des Textes gemäss TEI-Standards 
  • Erstellung von Bibliografien und/oder Personen-, Werk- und Ortsregister 
  • Eventuell weitere editorische Aufgaben (je nach Ihren Qualifikationen)

Weitere Informationen unter: 

https://apply.refline.ch/357291/0206/pub/1/index.html

Gerne nehmen wir Ihre Bewerbung via unsere Online-Plattform bis zum 14.04.2026 entgegen.

  •  

Lost & Found auf der DHd 2026

作者Marius

Im Februar 2026 hatte ich die Gelegenheit, mithilfe des Early Career Reisestipendiums an der DHd 2026 teilzunehmen. Mein herzlicher Dank gilt CLARIAH-AT, ohne deren Unterstützung meine Teilnahme nicht möglich gewesen wäre. Ebenso danke ich den Organisator*innen für diese beeindruckende Konferenz.

—————————————————————————————–

Was passiert, wenn man als „Super Early Career Researcher“ mitten im Masterarbeitsstress zum ersten Mal eine mehrtägige wissenschaftliche Konferenz besucht? Man lernt eine Menge. Über das Fach, über die Community – und über sich selbst. Vor allem aber lernt man, dass man noch nicht so recht weiß, wie der Hase läuft. Oder wann er in welchem Raum sitzt.

Die DHd 2026 stand unter dem Titel „Nicht nur Text, nicht nur Daten“ und war meine erste mehrtägige wissenschaftliche Konferenz. Eine Teilnahme an vorherigen Konferenzen war aufgrund mangelnder Finanzierung bisher nicht möglich gewesen. Nun war die Freude umso größer, nicht nur dabei zu sein, sondern auch ein Poster zu präsentieren, das im Rahmen des Projekts „AlgorithMIX#DDR“ gemeinsam mit Jannis Klähn, Pauline Graf und Anja Neubert entstanden ist. 

Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: Eine erste Konferenzteilnahme ist weniger ein einzelnes Event als vielmehr eine Mischung aus geballtem Input, Abenteuerreise, sozialem Experiment, und Improvisationstheater. Vor dieser Erkenntnis war ich erst mal eins: aufgeregt.

Um herauszufinden, ob es nur mir so ging oder ob es zum akademischen Initiationsritus dazugehört, habe ich auf der Konferenz mit Kolleg*innen gesprochen, die an ganz unterschiedlichen Punkten ihrer akademischen Laufbahn stehen: Philipp Sauer, Katja Liebing, Franziska Naether und Uwe Kretschmer. Ihre Stimmen begleiten diesen Text.

Phase 1: Bevor es losging

Lange war unklar, ob ich die Konferenz organisatorisch überhaupt bewältigen würde. Deadlines, Datenauswertung, Textproduktion im Rahmen der Masterarbeit – und dazwischen die Frage: Wien? Hinzu kam die finanzielle Unsicherheit. Ich war nur für zwei Monate im Projekt angestellt und hatte während der Konferenz keine feste Stelle, über die Reisekosten hätten abgerechnet werden können. Also stand die ganz praktische Frage im Raum: Wenn ich das Stipendium nicht bekomme, zahle ich das alles privat?

Mit der Bestätigung des Erhalts des Reisekostenstipendiums hatte sich letztere Frage erfreulicherweise erübrigt. Allerdings hatte ich naiverweise vermutet, ein angenommener Beitrag bedeute automatisch eine Teilnahme. Turns out: dem ist nicht so. Dass man auch mit eigenem Poster eine Teilnahmegebühr entrichten muss, war meine erste kleine Konferenzerkenntnis. Als ich später den enormen Aufwand auf der Konferenz gesehen habe, habe ich sofort verstanden, weshalb das so ist. Die zweite: Workshops sind schneller ausgebucht, als man „Anmeldeportal“ sagen kann.

Und dann die sozialen Fragen: Wie läuft das mit der Verpflegung? Mit wem verbringe ich die Pausen? Wird man alleine mit der Kaffeetasse in der Ecke stehen? Was macht man abends nach den inhaltlichen Parts?

Glücklicherweise wurde mir von Weggefährt*innen der Computational Humanities Gruppe der Uni Leipzig sowie von der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig früh signalisiert, dass ich mich an die Leipziger Gruppe „dranhängen“ könne. Dass solche Angebote kein Zufall sind, wurde mir erst im Gespräch mit Franziska klar: Sie sieht es mittlerweile als Teil ihrer Rolle als Hochschullehrerin, jüngere Kolleg*innen mitzuziehen, zu vernetzen und in die Community einzuführen. Es gibt also auf der anderen Seite Leute, die genau das bewusst ermöglichen – auch wenn man das als Neuling erst mal gar nicht so mitbekommt.

Trotzdem blieb das Grundgefühl: Ich bin hier neu. Und ich habe keine Ahnung, wie das hier funktioniert.

Phase 2: Lost in Wien

Das Zurechtfinden in den pompösen Hallen der Universität Wien gestaltete sich als eine Art interaktive Schnitzeljagd. So war ich mehr als einmal zur falschen Zeit am falschen Ort – was, wie ich mir sagen ließ, auch erfahreneren Personen passiert.

Aber nicht nur räumlich musste ich mich orientieren. Zwischen Panels, Tracks, Präsentationen und Kaffeepausen versuchte ich parallel, Interviewpartner*innen für diesen Bericht zu gewinnen – immer mal wieder mit Aufnahmegerät und der leisen Frage: „Entschuldigung, hätten Sie vielleicht kurz Zeit?“ Das hat dank der offenen Community eigentlich recht gut funktioniert. Und in genau diesen Gesprächen wurde mir schnell klar: Das Gefühl des Lost-Seins ist nicht unbedingt individuelles Scheitern (auch wenn ich sicherlich an manchen Punkten besonders lost war und mir die ein oder andere Information vorher hätte einholen können), sondern gehört als Super Early Career Researcher quasi dazu.

Philipp erinnerte sich an seine erste DHd und beschrieb genau das, was auch mich beschäftigte: „Wo stelle ich mich in den Pausen hin? Mit wem rede ich jetzt? Wen spreche ich nach einem Vortrag an?“ Inzwischen sei es für ihn entspannter – man kenne Gesichter, werde selbst erkannt und fühle sich weniger verloren unter mehreren hundert Wissenschaftler*innen.

Was nicht gänzlich neu war, aber mir positiv auffiel: die lockere Stimmung. Ich hatte mehr akademische Stiffness erwartet wie Titel-Overkill und formelle Distanz. Stattdessen erlebte ich eine offene, wertschätzende Atmosphäre. Auch Katja erzählte, dass sie das Duzen und die Lockerheit anfangs überrascht hätten. Sie kommt aus der Geschichtswissenschaft und konnte durch den direkten Vergleich mit nicht-DH-Konferenzen bestätigen: Der Ton bei den DH sei deutlich entspannter. Uwe brachte es auf den Punkt: Die DH-Community sei einfach eine „Wohlfühl-Community“. Vielleicht liegt das an dem, was diese Community auszeichnet: Interdisziplinarität, eine gewisse Offenheit für Neues und das Bewusstsein, dass hier vieles noch im Wandel ist.

Und so wurde aus dem anfänglichen Lost-Sein nach und nach ein Zurechtfinden. Was mich allerdings nicht davon abhielt, beim Poster in leichte Panik zu geraten. Während ich mich am Mittwoch in der Kaffeepause noch mit Raumplänen arrangierte und versuchte, mich für einen der kommenden Inputs zu entscheiden, merkte ich, dass einige ihre Poster bereits aufhingen. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung, dass die Position des Posters strategische Relevanz besitzen könnte – aber es leuchtete mir schnell ein. Also lief ich in schnellem Schritt kurzerhand zurück zur Unterkunft, holte mein Poster und hing es auf. Leicht außer Atem und etwas zu spät zum nächsten Vortrag, aber das Poster hing.

Dann kam die nächste Überraschung. Im Laufe der Konferenz wurde ich mehrmals gefragt: „Machst du auch beim Poster-Pitch mit?“ Ich beantwortete die Frage recht selbstverständlich mit „Ja“, denn ich dachte, das gehört halt dazu. Daraufhin wurde mehrfach hinterhergeworfen: „Wow, mutig! Weißt du, was da auf dich zukommt?“ Ich hatte an eine kurze Vorstellung des Posters und des Projekts gedacht. Dann wurde mir erklärt, dass einige Teilnehmende aufwändige Performances planten. Kostüme wurden angedeutet. Dramaturgische Elemente. Große Gesten. Ich hatte mich für einen kurzen, pointierten Input entschieden – und begann kurz zu zweifeln, ob „ruhig sprechen und hoffen“ als Strategie ausreichen würde.

Was ich ebenfalls nicht realisiert hatte: Die Pitches fanden in einem vollen Audimax statt.

Nachdem ich meinen Pitch mit wackligen Beinen und leicht zittriger Stimme über die Bühne gebracht hatte, und den teils wirklich beeindruckenden Performances zusehen durfte, stand noch die Poster-Session an. In unserem Poster haben wir versucht, darzustellen, wie die DDR auf TikTok verhandelt wird – unter Bedingungen algorithmischer Kuratierung und eingeschränkter Sichtbarkeit. Im Zentrum stand ein hybrider Zugang, der qualitative Videoanalyse mit API-basierten Metadaten-Auswertungen kombinierte. Ziel war es, erinnerungskulturelle Diskursstrukturen unter plattformspezifischen Bedingungen sichtbar zu machen und zugleich die methodischen Grenzen datenbasierter Forschung auf TikTok für die Geschichtswissenschaften kritisch zu reflektieren. In der Session hatte ich das Gefühl, viele bereichernde Gespräche mit interessierten Personen zu führen. So gab es immer wieder spannende Anmerkungen und Diskussionen rund um die wissenschaftliche Zugänglichkeit von TikTok und anderen Social Media Plattformen, Menschen konnten mit eigenen (oder elterlichen) DDR-Erfahrungen inhaltlich anknüpfen oder es gab Nachfragen zur konkreten Umsetzung des Mixed-Methods-Ansatzes. So ging die 1,5-stündige Session vorbei wie im Flug.

Phase 3: Surrealismus im Rathaus

Abends habe ich es dann doch noch ins Rathaus geschafft – den feierlichen Empfang, für den ich mich fast nicht angemeldet hätte. Bei den Räumlichkeiten fragte ich mich: „Ist das bei diesen DH-Tagungen eigentlich immer so, dass die Decken ungefähr 500 Meter hoch sind und überall Kronleuchter hängen?“

Katja, die schon mehrere DHd-Konferenzen erlebt hat, äußerte sich genau zu dieser Faszination für die unterschiedlichen Austragungsorte: In Bielefeld sei die Tagungsparty in einem alternativen Club gewesen, in Wien gebe es Empfang im Rathaus. Diesen unterschiedlichen Vibe je nach Organisation und die unterschiedlichen Regeln und Erwartungen, die im Hintergrund mitschwingen – das finde sie mit das Spannendste an den Konferenzen.

Noch in Gedanken bei den Kronleuchtern, begann auf einmal die Preisverleihung. Und plötzlich erschien mein Name auf der Leinwand: 3. Platz für den besten Poster-Pitch. Noch voller Begeisterung wurde ich ein zweites Mal auf die Bühne gebeten – einer der zwei 1. Plätze für das beste Poster.

Das stand auf keiner meiner inneren Bingo-Karten für 2026. Auf dieser Bühne zu stehen, vor all diesen Menschen – das war einer dieser Momente, die sich leicht zeitversetzt anfühlen. Kurz hatte ich Angst, spontan ins Mikrofon sprechen zu müssen. Glücklicherweise blieb mir das erspart.

Da wenige Wochen zuvor noch überhaupt nicht klar war, ob ich an dieser Reise überhaupt teilnehmen kann, war ich diesem Moment vor allem dankbar, dass mir die Erfahrung im Rahmen des Stipendiums ermöglicht wurde.

Was bleibt?

Franziska erzählte mir von einem augenzwinkernden Drei-Phasen-Modell wissenschaftlicher Konferenzen eines erfahrenen Kollegen: Phase 1 – man kennt niemanden und ist begeistert. Phase 2 – man kennt viele und freut sich aufs Wiedersehen. Phase 3 – man kennt zu viele und möchte manche gar nicht mehr wiedersehen.

Ich befinde mich wohl in Phase 1. Mit vorsichtiger Hoffnung auf Phase 2 – und dass ich darin einfach für immer verweilen kann. Uwe, der seit 2016 auf jeder DHd war, beschrieb das Wiedersehen so: Man treffe Leute einmal im Jahr nur auf dieser Konferenz, und trotzdem fühle es sich an, als hätte man sich gestern erst gesehen. Man komme sofort wieder ins Gespräch. Darauf freue ich mich.

Auch wenn meine Fokusrichtung – die Computational Social Sciences – auf der Konferenz weniger vertreten war, habe ich inhaltlich viel mitgenommen. Gerade das Eintauchen in benachbarte oder weniger vertraute Themenfelder erwies sich als erkenntnisreich. Uwe beschrieb Konferenzen als konzentrierte Zusammenstellung der aktuellen DH-Forschungslandschaft – als jährliches Update.

Und meine Sorge, häufig lost irgendwo herumzustehen? Sie hat sich erstaunlich selten bestätigt.

Vielleicht gehört ein gewisses Maß an Orientierungslosigkeit zur ersten Konferenz dazu. Vielleicht ist dieses Gefühl kein Zeichen dafür, dass man nicht dazugehört – sondern ein Zeichen dafür, dass man gerade beginnt, Teil dieser Community zu werden.

Ich bin immer noch Super Early Career Researcher. Und ich werde vermutlich auch auf den nächsten Konferenzen in einigen Situationen nicht genau wissen, wann ich wo hin muss und mit wem ich reden soll.

Aber ich weiß jetzt: Das ist okay. Und ich komme damit klar.

  •  

Call for Proposals: Open-Access-Tage 2026

Die Open-Access-Tage 2026 laden dieses Jahr unter dem Motto Wandel mit Verantwortung gestalten herzlich nach Linz an die Johannes Kepler Universität ein.
 
 
CALL FOR PROPOSALS
 
Das wissenschaftliche Publikationswesen unterliegt einem kontinuierlichen Wandel, der das gesamte Publikationssystem sowie die beteiligten Organisationen und Akteur*innen fordert. Open Access ist ein zentraler Motor dieses Wandels, zugleich stellen uns die technologischen, geopolitischen und finanziellen Veränderungen immer wieder vor neue Herausforderungen und Fragen.
 
In den letzten Jahren geraten als stabil angenommene Rahmenbedingungen des wissenschaftlichen Publizierens zunehmend unter Druck. Die langfristige Verlässlichkeit von Infrastrukturen, der Zugang zu Wissen und die Verfügbarkeit von Services können nicht mehr als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Dadurch werden Fragen nach Verantwortung, Zuständigkeit und nachhaltiger Gestaltung des wissenschaftlichen Publikationswesens immer dringlicher.
 
Auf den Open-Access-Tagen 2026 in Linz soll angesichts dieser Entwicklungen die Übernahme und Verteilung von Verantwortung adressiert werden. Was bedeuten diese Veränderungen für Publikationsformate, Infrastrukturen, Konzepte von Autor*innenschaft, Geschäftsmodelle oder Kollaborationen? Wie beeinflusst dieser Wandel Publikationskulturen, Organisationen, Zuständigkeiten und Berufsprofile? Welche Antworten auf die vielfältigen Herausforderungen gibt es, um Open Access in geteilter Verantwortung weiter zu etablieren?
 
Wir freuen uns insbesondere über Beiträge zu folgenden Themen:
 
  • Publizieren im Wandel: Was macht eine Open-Access-Publikation aus? Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen überwiegend Zeitschriftenartikel. Die Vielfalt der Publikationen (z. B. digitale Editionen, Datenpublikationen, Enhanced Publications) in den wissenschaftlichen Disziplinen geht jedoch deutlich darüber hinaus. Wie können wir die unterschiedlichen Publikationskulturen und die zum Teil neu entstehenden Publikationsformate unterstützen und gestalten?
  • Ethische und rechtliche Rahmenbedingungen: Wie können Vorgaben und Prinzipien so gestaltet werden, dass sie Open Access nachhaltig vorantreiben? Die juristischen Herausforderungen gehen über Fragen zu Urheberrecht und Lizenzen hinaus. Konkrete Fragestellungen umfassen auch Themen wie Publikationsverträge, Sicherung von Autor*innenrechten, Titelrechte von Zeitschriften sowie Governance-Modelle.
  • Offene Infrastrukturen: Offene, scholarly-owned Infrastrukturen unterstützen bereits heute das wissenschaftsgeleitete Publizieren. Wie können diese Systeme kollaborativ weiterentwickelt und betrieben werden, um Stabilität, Nachhaltigkeit und eine bedarfsorientierte Weiterentwicklung zu gewährleisten? Und wie sichern wir angesichts vielfältiger Herausforderungen langfristig den Zugang zu Forschungsergebnissen und Daten?
Das Programmkomitee der Open-Access-Tage 2026 lädt herzlich zu Einreichungen ein, die diesen Fragen nachgehen, die bestehenden Herausforderungen analysieren, Lösungsansätze vorstellen und neue Perspektiven eröffnen. Willkommen sind darüber hinaus wissenschaftliche Vorträge, Erfahrungsberichte und praxisnahe Workshops zu allen Aspekten von Open Access.
 
Um Austausch und Diskussion unter den Teilnehmenden zu ermöglichen, möchten wir dazu ermutigen, bei der Einreichung von Beiträgen interaktive Formate wie Workshops insbesondere in Betracht zu ziehen.
 
 
Über die Konferenz
Die Open-Access-Tage sind die zentrale jährliche Konferenz zum Thema Open Access im deutschsprachigen Raum. Sie richtet sich an alle, die sich intensiv mit den Möglichkeiten, Bedingungen und Perspektiven des wissenschaftlichen Publizierens befassen. Dazu gehören Wissenschaftler*innen sowie Mitarbeiter*innen von Bibliotheken und anderen Einrichtungen der Wissenschaftsinfrastruktur ebenso wie Mitglieder der Wissenschaftsadministration und Verlage.
 
Die Open-Access-Tage 2026 finden vom 28. bis 30. September 2026 statt.
Wir bitten alle Vortragenden, sich regulär zu registrieren und bei Anmeldung die Teilnahmegebühren zu entrichten.
Es können Beiträge für folgende Formate eingereicht werden: Vorträge, Workshops, Poster und Tool-Marktplatz.
Die Tagungssprache der Open-Access-Tage 2026 ist Deutsch. Beiträge in englischer Sprache sind ebenfalls willkommen.
 
 
Einreichung und Fristen
Alle Beiträge sind über das ConfTool mit Angabe aller Autor*innen inkl. Affiliationen einzureichen.
Fügen Sie kurze (max. 300 Wörter) biografische Angaben zu den beteiligten Personen hinzu.
Frist für Vorträge (Session) und Workshops: 19.04.2026
Frist für Poster und Tool-Marktplatz: 14.06.2026
 
 
Alle Infos finden Sie auch auf der Tagungswebsite.
 
 
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und Ihre aktive Teilnahme an den OAT 2026!
 
Mit freundlichen Grüßen
Open-Access-Tage 2026
Ortskomitee
Universitätsbibliothek
  •