普通视图

Received before yesterday

Konferenz-Memorabilia: Rückblick auf die DHd2025

2025年4月14日 22:43

Dieser Beitrag ist im Rahmen eines Reisekostenstipendiums für die DHd 2025 entstanden. Dank der Finanzierung durch den DHd-Verband konnte ich an der Konferenz teilnehmen. Die Großzügigkeit und Unterstützung der Organisation haben mich sehr beeindruckt, und ich weiß sie sehr zu schätzen. Mein Dank gilt auch den Organisator*innen der Konferenz für ihre engagierte Arbeit vor, während und nach der Veranstaltung. Die ausgezeichneten Panels, durchdachten Formate und vielfältigen Networking-Möglichkeiten der DHd2025 waren für mich als Studentin der Digital Humanities äußerst inspirierend – ich bin sehr dankbar für die Chance, dabei gewesen zu sein!

Zeitpläne auf Papier, Namensschilder, Werbematerialien, Aufkleber – am Ende einer Konferenz hat man oft eine beträchtliche Sammlung solcher Dinge. Obwohl es in den letzten Jahren eine Verlagerung hin zu digitalen Ressourcen gegeben hat, etwa durch Konferenz-Apps und QR-Codes, begegnet man dennoch vielerorts Papier. Auch wenn ein Großteil davon im Müll landet, sobald die Teilnehmenden ihre Taschen leeren, stellen diese Paraphernalien eine zusätzliche Dimension der akademischen Erfahrung dar.

Um meine Eindrücke von der DHd2025 zu reflektieren, habe ich beschlossen, Paraphernalien durch einen kreativen Prozess in Memorabilien zu verwandeln. Im Laufe der Woche sammelte ich Konferenzbroschüren, Flyer, Papierkarten, Aufkleber und andere Gegenstände mit dem Ziel, daraus eine Collage zu gestalten.

Viele der von mir gesammelten Materialien stammten von Organisationen wie HERMES (Humanities Education in Research, Data, and Methods) oder NFDI4Culture. Diese Gruppen hatten eine Vielzahl von Aufklebern, Flugblättern und weiteren Materialien dabei. Die Konferenzorganisator*innen stellten Papierpläne des Veranstaltungsorts bereit, und auf den Tischen in der Kaffeelounge lagen Flyer für die Performance UNDER CONSTRUCTION: A Physical Lecture aus. Ich bewahrte auch die farbigen Papierstreifen für die Mitgliederversammlung des DHd sowie die Essensmarken für das Konferenzdinner auf.

Eine Sammlung von Flugblättern, Aufklebern und anderen Papiermaterialien, die auf einem Tisch angeordnet sind.

Materialien von der Konferenz

Nach der Konferenz habe ich einige dieser Materialien mit Zeichnungen kombiniert, die ich während der Panels angefertigt hatte. Das rote Herz, das ich vor meinem Hotel fand – vielleicht ein Überbleibsel eines Kinderkunstprojekts – fügte ich als letzten Schliff hinzu.

Eine bunte Collage aus Aufklebern, Flugblättern und anderen Papieren.

Die endgültige Collage

Physische Erinnerungsstücke fangen nur eine Dimension der Konferenzerfahrung ein, doch sie können als Anker dienen, um immaterielle Aspekte wie geteilte Ideen in den Panels und geknüpfte Kontakte mit anderen Forschenden in Erinnerung zu rufen. Dank des DHd-Verbands durfte ich auf der DHd2025 prägende Erfahrungen machen, die mein Studium bereichern und meine Zukunft als Wissenschaftlerin in den Digitalen Geisteswissenschaften nachhaltig prägen werden.

Bericht zum Workshop „(Generative) KI für Kultur- und Textdaten“, 4. und 5. November 2024, Goethe- und Schiller-Archiv, Weimar

2024年12月19日 04:48

Autor: Gerrit Brüning

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz in den digitalen Geisteswissenschaften hat durch die Fortschritte im Bereich großer Sprachmodelle (LLMs) und insbesondere die Veröffentlichung von GPT-3.5 im November 2022 eine neue Stufe erreicht. Seither hat sich das methodische Feld durch multimodale Modelle, Retrieval Augmented Generation (RAG) und Integration graphbasierter Ansätze nochmals weiterentwickelt und ausdifferenziert. Die perspektivischen Einsatzszenarien reichen damit weit über Sprachverarbeitung und Textgenerierung hinaus. Die damit verbundenen innovativen und experimentellen Ansätze sind Teil eines größeren Spektrums etablierterer Formen maschinellen Lernens zur Lösung spezifischer Aufgaben (z.B. Bildanalyse, Handschriftenerkennung, Topic Modeling, Named Entity Recognition und andere NLP-Tasks). Sie regen aber auch zu ethischen Diskussionen, zur erneuten Betrachtung von hergebrachten Problemen der Philosophie des Geistes an und halten in Lehr-Lern-Situationen Einzug.

Vor diesem Hintergrund fand am 4. und 5. November 2024 der interdisziplinäre Workshop „(Generative) KI für Kultur- und Textdaten“ am Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar statt. Der Workshop wurde finanziell vom NFDI-Konsortium NFDI4Culture unter Einsatz der Community-Mittel des DHd-Verbands getragen. Der DHd-Vorstand hielt zudem AG-Mittel des Verbands bereit. Ausgerichtet wurde der Workshop in Kooperation vom DHd-Vorstand sowie der DHd-AG Angewandte Generative KI in den Digitalen Geisteswissenschaften (AGKI-DH).

Konzeption und Planung lagen bei Gerrit Brüning und Christopher Pollin, Organisation und Leitung bei Gerrit Brüning. An der Kommunikation im Vorfeld nahm zudem die neue Co-Convenorin der AG, Sarah Oberbichler, teil.

Mit den Themen Ontologieentwicklung, Named Entity Recognition und Linking, Extraktion von historischen Informationen, Explainable Artificial Intelligence in der Kunstgeschichte, Provenienzforschung, Wissensgraph, die Begriffe Interpretation, Bedeutung und Modell sowie Rechtsfragen, Verantwortung, Ethik und Bildungsprozesse schritt der Workshop ein vielfältiges Spektrum geisteswissenschaftlicher Disziplinen und Perspektiven auf das Themenfeld ab, inkl. Literatur-, und Sprachwissenschaft, Kunstgeschichte, Geschichte, Philosophie, Kulturwissenschaft. Die Abstracts der einzelnen Beiträge stehen auf der GitHub-Page der AG zur Verfügung. Insgesamt zeichnete der Workshop ein facettenreiches Bild der zahlreichen Herausforderungen und Schwierigkeiten, denen Forschende an der Schnittstelle von Geisteswissenschaften und KI gegenüberstehen.

An der Hybrid-Veranstaltung im Goethe- und Schiller-Archiv nahmen ca. 40 Personen in Präsenz und mehr als 50 Personen online teil.

Ansicht vom Goethe- und Schiller-Archiv

Aufruf für Nominierungen zur Vorstandswahl 2025 DHd e.V.

2024年12月17日 16:17

Auf der nächsten Mitgliederversammlung wird es Wahlen geben, um zwei Posten des DHd-Vorstands nachzubesetzen. Lars Wieneke ist zum Juli 2024 zurückgetreten (und wird seitdem kommissarisch von Tanja Tu vertreten) und Christof Schöch wird sein Mandat zum April 2025 niederlegen.
Gemäß unserer Satzung bitten wir unsere Mitglieder herzlich um Vorschläge für die in der Mitgliederversammlung nach § 8, Abs. 3 und § 9, Abs. 2 durchzuführende Neuwahl. Diese Vorschläge sollen laut Geschäftsordnung fünf Wochen vor der Mitgliederversammlung bei uns eingegangen sein (also bis zum 29. Januar 2025). Bitte machen Sie die Vorschläge schriftlich und reichen Sie diese bei der Schriftführerin Tanja Tu (tu@ids-mannheim.de) ein.

Folgende Punkte sind zu beachten:

  • Nominierte und Nominierende müssen DHd-Mitglieder sein.
  • Sowohl die Nominierung eines Mitglieds durch ein anderes Mitglied als auch die Selbstnominierung sind möglich.
  • In beiden Fällen ist eine Sekundierung der Nominierung durch mindestens ein weiteres Mitglied notwendig. Die Sekundierung kann durch eine separate E-Mail der unterstützenden Person oder durch Unterschrift auf dem schriftlichen Vorschlag erfolgen. Die Sekundierung ist von den Nominierenden bzw. Selbstnominierenden einzuholen.
  • Schließlich ist die schriftliche Annahme der Nominierung durch die kandidierende Person per Mitteilung an den Vorstand erforderlich (dies geht auch per E-Mail). Sie erleichtern uns das Verfahren wesentlich, wenn Sie die von Ihnen vorgeschlagenen Mitglieder vorab schon selbst fragen und um Mitteilung bitten, ob sie zur Kandidatur bereit sind.

Alle ordnungsgemäß vorgeschlagenen Kandidierenden werden wir bis 14 Tage vor der Mitgliederversammlung (also bis zum 19. Februar 2025) um ein knappes Statement (300–500 Worte) bitten, das relevante Angaben zur Person, zum wissenschaftlichen Interesse an den DH, zur Motivation für die Annahme der Kandidatur und zur eigenen Zielsetzung bzw. den Vorstellungen von den Aufgaben als Vorstandsmitglied enthält.

Im Namen des gesamten Vorstands mit herzlichen Grüßen und allen guten Wünschen für die Feiertage und den Jahreswechsel

Evelyn Gius
(1. Vorsitzende des DHd-Verbands)

 

DHd-Vorstand bei der DH 2023 in Graz

Convenor:innen gesucht für die AG DH-RSE

2024年12月9日 22:08

Es ist Zeit für einen Generationenwechsel: die AG Research Software Engineering in den Digital Humanities (AG DH-RSE), die eine der Arbeisgruppen des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) ist, sucht ab dem kommenden Jahr neue Convenor:innen, die gern die Verantwortung für die AG übernehmen und die Interessen von Research Software Engineers in den DH innerhalb der Community und im DHd-Verband vertreten wollen.

Unsere AG setzt sich für die Stärkung des Research Software Engineering in den Digital Humanities ein. Wir arbeiten daran, die Position von Softwareentwicklerinnen und Softwareentwicklern in den Geistes- und Kulturwissenschaften zu stärken und ihre Forschungsbeiträge sichtbarer zu machen. In der Community fördern wir den Austausch zu Entwicklungsstandards, Best Practices, Zitationsmethoden für Forschungssoftware und Dokumentationsmethoden. Besonders wichtig sind uns dabei die nachhaltige Softwareentwicklung, die Etablierung akademischer Karrierewege und die Erschließung von Förderungsmöglichkeiten.

Als Convenor organisiert Ihr die regelmäßigen AG-Treffen und koordiniert die Kommunikation innerhalb der AG und in die Community. Ihr vertretet die Interessen der RSE-Community im DHd-Verband und entwickelt Veranstaltungsformate für den fachlichen Austausch. Darüber hinaus pflegt Ihr auch den Kontakt mit Förderinstitutionen und anderen wichtigen Akteuren im Feld, z.B. den einschlägigen NFDI-Konsortien oder dem de-RSE-Verband.

Wir freuen uns über Interessierte mit Erfahrung in der Entwicklung von Forschungssoftware in den Digital Humanities und Begeisterung für die RSE-Community. Wichtig sind die Bereitschaft zur regelmäßigen Mitarbeit in der AG und natürlich eigene Ideen für deren Weiterentwicklung.

Wenn Ihr Euch vorstellen könnt, die AG-Convenorschaft zu übernehmen, schreibt uns gerne an (Ulrike Henny-Krahmer oder Alexander Czmiel). Einen Einblick in unsere Aktivitäten findet Ihr auf unserer Website (https://dh-rse.github.io/) und in unserem GitHub-Repository (https://github.com/DH-RSE).

Die Übergabe planen wir für das Frühjahr 2025. Wir sorgen für eine gründliche Einarbeitung und unterstützen Euch beim Einstieg in die neue Rolle.

Wir freuen uns darauf, von Euch zu hören!

Ulrike Henny-Krahmer und Alexander Czmiel

❌