❌

普通视图

Received before yesterday

Neue Vortragsreihe: DOING DH

2026年10月12日 20:20

Der Arbeitskreis Digital Humanities der Universität Münster startet im Wintersemester seine neue Vortragsreihe „DOING DH“ – und alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Wir freuen uns, für das Semesterthema „Kulturgut im digitalen Wandel“ ein spannendes Programm mit Münsteraner und externen Referent:innen anbieten zu können. Los geht es bereits am 20. Oktober 2026 mit einem Vortrag von Viola Voß (ULB Münster) zum Thema „Wissen­schaftliche Literatur im Open Access. Was, warum, und wie?“

Mit wechselnden Semester­schwerpunkten lädt das Format herzlich all diejenigen ein, die bislang noch wenig Erfahrung mit DH-Methoden haben oder sich in spezifische Themen vertiefen möchten. Die Veranstaltungsreihe findet in Präsenz statt – auf Anfrage ist eine Teilnahme per Zoom möglich.

Mehr Informationen gibt es hier: https://uni.ms/doing-dh

Clustertreffen des NFDI4Objects CC Authority Files & Community-driven Vocabularies zum Thema Vokabulararbeit Netzwerk Koloniale Kontexte am 20. Oktober 2026

2026年10月12日 15:23

Am 20. Oktober 2026, 14:00 bis 15:30 Uhr, findet das nächste Treffen des Community Clusters „Authority Files and Community-driven Vocabularies“ statt, dieses Mal zum Thema Vokabulararbeit „Netzwerk Koloniale Kontexte“ mit Moritz Strickert.

Bei der Beschäftigung mit Material aus kolonialen Kontexten ist ein differenziertes Vokabular, das fachliche und ethische Forschungsbedürfnisse reflektiert, notwendig. In der AG Thesauri des Netzwerks Koloniale Kontexte erfolgt die Zusammenführung und Diskussion von in Museen, Sammlungen, Bibliotheken bereits vorhandenen Vokabularen, um einen neuen, breit nutzbaren gemeinsamen Thesaurus für kulturelle Gruppen/Ethnien auf der Grundlage von GND-Datensätzen zu entwickeln. Die Zusammenarbeit mit dem multlilingualen GND-Projekt der DNB, die Datensätze zu Ethnien mit dem weiterverbreiteten Art and Architecture Thesaurus (AAT) und mittlerweile auch Wikidata zwecks erhöhter Mehrsprachigkeit verknüpft ist ein weiterer Bestandteil der Arbeit der Gruppe.

Unser Gast ist Moritz Strickert. Er hat Soziologie und Ethnologie an der Universität Bremen sowie Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin studiert. Derzeit ist er Mitarbeiter des Fachinformationsdienst Sozial- und Kulturanthropologie (FID SKA). Er arbeitet zu den Bereichen Erschließung, Vokabulare und Normdaten (Fokus Gemeinsame Normdatei (GND)) aus einer ethnologischen Perspektive und ist als Sprecher aktiv in der AG Thesauri des Netzwerk Koloniale Kontexte.

Zoom-Zugangsdaten

Hier sind die Zoom-Zugangsdaten: https://dainst-org.zoom.us/j/97702591284?pwd=Gb6ARV79SamOdsN0cAG64GGh363ohB.1

Meeting-ID: 977 0259 1284
Kenncode: 513015

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wir freuen uns auf Eure Teilnahme.

 

„Dzień dobry“ aus Krakau! Rückblick auf die EADH-Konferenz 2026

2026年10月10日 00:16

Wo treffen Daten, Methoden und Infrastrukturen auf Werte, Kreativität und kritisches Denken? Unter dem Motto „Linking Europe: Digital Humanities Without Borders“ stellte die EADH-Konferenz 2026 in Krakau diese Frage ins Zentrum. Dabei ging es darum, was digitale Methoden und Infrastrukturen möglich machen, wie wir diese Möglichkeiten nutzen wollen und welche Verantwortung damit verbunden ist.

Dieser Beitrag entstand im Rahmen eines Early-Career-Reisekostenstipendiums des DHd-Verbands für DH-nahe Tagungen. Vielen Dank, dass ich dadurch an der EADH-Konferenz teilnehmen konnte.

Was bleibt, wenn das Projekt endet?

Was passiert mit einer digitalen Edition, wenn die Förderung ausläuft? Diese zunächst recht praktische Frage stand im Zentrum des Workshops „Is Everything Already Lost?! Participative Workshop on Strategies for Ensuring the long-term Hosting of Digital Scholarly Editions”. Dabei wurde schnell deutlich, dass langfristige Verfügbarkeit mehr bedeutet, als Forschungsdaten irgendwo dauerhaft abzulegen. Auch Software muss gewartet werden, technische Abhängigkeiten verändern sich und Interfaces können selbst Teil des wissenschaftlichen Arguments einer Edition sein. Für statische Formate, Repositorien oder Verlagsmodelle sprechen jeweils unterschiedliche Gründe, doch keine Lösung nimmt einem die Frage ab, wer die nötigen Ressourcen langfristig bereitstellt. Für mich blieb deshalb vor allem ein Gedanke hängen: Das Ende des Projekts sollte schon an seinem Anfang mitgedacht werden. Was soll in fünf, zehn oder zwanzig Jahren von einer digitalen Edition noch zugänglich sein und, ebenso wichtig, wie soll sie dann noch genutzt werden können?

Welche DH wollen wir eigentlich?

Den größeren Rahmen für solche Fragen eröffnete Melissa Terras in ihrer Eröffnungskeynote „Dreaming of Different DH Futures: Engaging with Speculative Design Approaches“. Ihre Stimmung angesichts der aktuellen Entwicklungen und ihre Hoffnungen für die Zukunft der DH beschrieb sie mit dem Bild eines Metronoms: ein ständiges Pendeln zwischen dem Gefühl, dass ohnehin alles verloren sei, und der Überzeugung: „a better world is possible“.

Ausgangspunkt ihrer Überlegungen war die Frage, wie sich die DH verändern, wenn Bedingungen, unter denen sich das Fach entwickelt hat, nicht mehr selbstverständlich sind. Dabei rückte Terras vor allem die Werte in den Mittelpunkt, auf denen viele Praktiken der DH beruhen. Open Source und FAIR-Prinzipien gehören für viele zum Selbstverständnis des Fachs. Doch was bedeutet Offenheit in einer Situation, in der frei zugängliche Forschungs- und Kulturdaten zunehmend auch für kommerzielle KI-Systeme interessant werden? Und wie gehen die DH damit um, wenn um Cultural-Heritage- und Forschungsdaten neue Märkte entstehen?

Terras ging es dabei weniger um fertige Antworten als darum, mögliche Entwicklungen konsequent weiterzudenken. Anhand spekulativer Szenarien zeigte sie, welche Entscheidungen auf das Fach zukommen können: Welche Praktiken wollen wir offenhalten? Wo könnte es Gründe geben, Zugänge zu beschränken? Und welche Werte sollen dabei handlungsleitend sein?

Besonders hängen geblieben ist mir schließlich ihr Gedanke, digitale Langzeitarchivierung als einen hoffnungsvollen Akt zu verstehen. Wer Daten für künftige Generationen bewahrt, geht schließlich davon aus, dass es diese Generationen auch geben wird.

Wer wird in den Daten sichtbar?

Wenig überraschend spielte generative KI in vielen Beiträgen der Konferenz eine Rolle, etwa um komplexe Suchsysteme leichter zugänglich zu machen oder lexikografische Arbeit zu unterstützen. Am meisten beschäftigt haben mich aber die Beiträge, die einen Schritt zurück gingen und fragten, auf welchen Daten all diese Möglichkeiten eigentlich beruhen und wer darin sichtbar wird.

Besonders deutlich wurde diese Frage bei Beiträgen zu kleineren und weniger gut digital erschlossenen Sprachen. Ob Masurisch, Altserbisch, Rumänisch oder Mittelpersisch: Aus ganz unterschiedlichen Perspektiven ging es darum, Daten, Annotationen und digitale Infrastrukturen für Sprachen aufzubauen, die in der Sprachtechnologie bislang weniger stark vertreten sind. Sprachliche Vielfalt ist damit auch eine Frage digitaler Infrastruktur. Fehlen Daten, Modelle oder Ressourcen für eine Sprache, bleibt sie auch in Suchsystemen, NLP und generativer KI weniger sichtbar. Das Konferenzmotto „Without Borders“ bekam hier für mich noch einmal eine andere Bedeutung: Mehr Technologie lässt solche Grenzen nicht automatisch verschwinden. Mitunter wird dadurch erst besonders deutlich, wo Daten und Ressourcen fehlen.

Zugleich ging es nicht nur darum, ob Daten vorhanden sind, sondern auch darum, wer über sie verfügen kann. Beiträge zu Data Colonialism und Indigenous Data Sovereignty im Kontext generativer KI und bedrohter Sprachen rückten Fragen nach Kontrolle und Nutzung in den Vordergrund: Wer erhebt Daten, wer kann auf sie zugreifen und unter welchen Bedingungen dürfen sie weiterverwendet werden?

Linking Europe heißt auch: Infrastrukturen verbinden

Auch das „Linking“ im Konferenzmotto wurde ganz konkret: Beiträge zu gemeinsamen Taxonomien, verknüpften Forschungsdaten und wiederverwendeten technischen Komponenten zeigten, wie viel Arbeit hinter interoperablen Forschungsinfrastrukturen steckt. Denn Interoperabilität klingt zunächst technisch, ist im Kern aber eine Voraussetzung dafür, dass Forschung über einzelne Projekte, Sprachen und Länder hinweg anschlussfähig wird.

Was nehme ich mit?

So unterschiedlich die Eindrücke in Krakau waren, liefen viele von ihnen auf eine gemeinsame Frage hinaus: Wie wollen wir die Digital Humanities gestalten? Welche Werte schreiben wir in unsere Methoden und Infrastrukturen, wer wird durch sie sichtbar und wie sorgen wir dafür, dass das, was wir heute entwickeln, auch in Zukunft zugänglich und nutzbar bleibt?

Als Nachwuchswissenschaftlerin fand ich es besonders spannend zu sehen, wie unterschiedlich diese Fragen innerhalb der europäischen DH-Community diskutiert und beantwortet werden. Neben vielen methodischen Anregungen nehme ich vor allem eins mit nach Hause: Digitale Infrastrukturen und Methoden sind nicht nur technische Lösungen, wir treffen mit ihnen auch immer Entscheidungen, wie Forschung künftig möglich sein soll.

Nach der DHd2026 in Wien war die EADH2026 in Krakau meine zweite große DH-Konferenz. Das Reisekostenstipendium des DHd-Verbands hat mir ermöglicht, über die eigene Universität und die deutschsprachige DH-Community hinauszuschauen. Dafür und für viele Gespräche und Ideen: Dziękuję, Kraków!

Sophia Babl, Masterstudium Digital Humanities, Universität Regensburg

Join the 3rd Base4NFDI User Conference in Berlin (November 24–25)

2026年9月24日 19:29
How can shared research data management services become truly useful for diverse research communities? How can generic infrastructure services be integrated into disciplinary workflows? And what does sustainable operation of such services look like in practice?
 
These questions are at the heart of the 3rd Base4NFDI User Conference (UC4B2026), which will take place at the Staatsbibliothek zu Berlin – Haus Potsdamer Straße on November 24–25. The conference brings together Base4NFDI, its funded basic service teams, and the wider National Research Data Infrastructure (NFDI) community for two days of exchange, collaboration, and hands-on discussions.
 
For researchers, data stewards, infrastructure providers, and community representatives from the humanities and cultural studies, UC4B2026 offers an excellent opportunity to engage directly with services that are shaping the future of research data management in Germany.
 
This year’s programme focuses on practical exchange and strategic reflection. Participants can look forward to hands-on sessions, incubator presentations, and opportunities to showcase how basic services are being integrated into specific communities. The event will also address broader questions such as operating models, long-term sustainability, and the successful technical and organisational roll-out of services across the NFDI consortia.
 
A particular strength of UC4B2026 is its interactive format. Rather than simply presenting finished results, the conference invites participants to discuss needs, challenges, and possible paths towards broader adoption. This makes it especially relevant for communities in the humanities and cultural studies, where research data, methods, tools, and workflows are often highly diverse and context-dependent.
 
At its core, the conference aims to strengthen collaboration between basic service teams and NFDI consortia. It showcases the progress of Base4NFDI services while opening up space to discuss how shared infrastructure can support concrete research practices across disciplines.
 
Participation is free of charge.
Registration: https://events.gwdg.de/event/1337/registrations/1091/

Base4NFDI is an initiative of all 26 NFDI consortia. It develops, integrates, and operates shared basic services for research data management across the NFDI community. Existing services are adapted or extended to support researchers from different disciplines.
If you are interested in research data management, sustainable infrastructure, or the future of shared services in the NFDI, UC4B2026 is the place to be. We warmly invite you to join us in Berlin and contribute your perspective.

Text+: Forschungsdateninfrastruktur für text- und sprachbasierte Forschung wird weiter ausgebaut

2026年7月14日 17:50

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat am 10. Juli 2026 die Förderung der Forschungsdateninfrastruktur „Text+“ für zwei weitere Jahre mit insgesamt rund sechs Millionen Euro beschlossen. Neue mitantragstellende Einrichtung ist die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB Göttingen). Sie übernimmt damit für die Universität Göttingen die Verantwortung für die finanzielle, organisatorische und strategische Weiterentwicklung des Vorhabens.

 

In der zweiten Förderphase von Text+ soll die in den vergangenen Jahren aufgebaute Forschungsdateninfrastruktur für text- und sprachbasierte Forschungsdaten weiterentwickelt, verstetigt und noch stärker in die wissenschaftliche Praxis integriert werden.

 

„Die Weiterförderung von Text+ ist ein starkes Signal für die Forschungsdateninfrastrukturen in Deutschland und für den Forschungsstandort Göttingen. Text- und sprachbezogene Daten sind ein wesentlicher Bestandteil unseres kulturellen Gedächtnisses und zugleich eine zentrale Grundlage für die Qualität von Sprachmodellen und Künstlicher Intelligenz. Zusammen mit den drei anderen NFDI-Konsortien der ‘Humanities@NFDI’-Gruppe können wir in der zweiten Förderphase die gemeinsam aufgebauten Strukturen festigen, unsere Angebote nachhaltig verankern und die Idee einer gemeinsamen ‘One NFDI’ vorantreiben“, erläutert der Sprecher für Text+, Prof. Dr. Philipp Wieder von der Universität Göttingen.

 

Der Fokus der zweiten Förderphase, beginnend ab Oktober 2026, liegt auf dem Betrieb einer stabilen und leistungsfähigen Infrastruktur, der Konsolidierung und Weiterentwicklung zentraler Dienste für das Forschungsdatenmanagement sowie der langfristigen Sicherung und Bereitstellung von Daten. Zugleich wird Text+ seine Angebote noch enger am Bedarf der wissenschaftlichen Communitys ausrichten und die Zusammenarbeit mit Partnern innerhalb und außerhalb der NFDI weiter vertiefen. Die FAIR-Data-Prinzipien zur Förderung einer offenen Nachnutzbarkeit von Forschungsdaten sind dabei zentral für das Angebot.

 

Die Nationale Forschungsdateninfrastruktur, mit der Bund und Länder seit 2019 den Aufbau verlässlicher Strukturen für den Umgang mit Forschungsdaten fördern, hat zum Ziel, Forschungsdaten aus allen Wissenschaftsbereichen langfristig zugänglich, interoperabel und nachnutzbar zu machen. Die Konsortien decken vielfältige Wissenschaftsdisziplinen ab: von Kultur- über Sozial-, Geistes- und Ingenieurwissenschaften bis hin zu Lebens- und Naturwissenschaften. Dazu arbeiten Fachcommunitys gemeinsam mit Universitäten, Bibliotheken, Rechenzentren, Archiven und weiteren Infrastruktureinrichtungen an Standards, Diensten und Beratungsangeboten für ein nachhaltiges Forschungsdatenmanagement.

 

Die Entscheidung zur Weiterförderung fällt in eine Phase, in der auch die NFDI insgesamt strategisch weiterentwickelt wird. Bund und Länder haben im Juli 2026 die Grundlage für eine langfristige Fortführung der NFDI über das Jahr 2028 hinaus beschlossen. Ziel ist eine stärker koordinierte, nachhaltige und leistungsfähige Forschungsdateninfrastruktur in Deutschland. Text+ wird dazu weiterhin einen wichtigen Beitrag für die geistes- und kulturwissenschaftliche Forschung leisten.

Einladung zum Clustertreffen des N4O CC Authority Files – Die AG Archäologiethesaurus: Ein Normvokabular für die Archäologie, 12.8.2026, 13:00 Uhr

2026年7月14日 16:12

Hiermit laden wir Euch sehr herzlich zum Clustertreffen am 12. August 2026, 13:00 Uhr, mit dem Thema „Die AG Archäologiethesaurus: Ein Normvokabular für die Archäologie“ mit Victoria Biesterfeld vom LVR-Landesmuseum Bonn ein.

Für die digitale Erfassung archäologischer Bestände sind kontrollierte Vokabulare unerlässlich. Nur Objekte mit einheitlichen Bezeichnungen sind langfristig auffindbar und entsprechen den FAIR-Prinzipien guten Forschungsdatenmanagements. Während in kunst- und kulturhistorischen Disziplinen bereits seit langem anerkannte und standardisierte Thesauri existieren, fehlt in der Archäologie ein vergleichbares Vokabular bislang weitgehend.

Die AG Archäologiethesaurus – eine unabhängige Arbeitsgruppe ohne institutionelle Anbindung, hervorgegangen aus einer Initiative des Archäologischen Museums Hamburg im Jahr 2008 – hat sich zum Ziel gesetzt, ein einheitliches, überregional nutzbares Vokabular archäologischer Objektbezeichnungen zu entwickeln. Dieses soll die Ansprache und Inventarisierung von  umfangreichen Beständen in Landesmuseen und Landesämtern, aber auch von kleineren regionalen Sammlungen erleichtern.

Als Zwischenschritte auf dem Weg zum digitalen Thesaurus erscheinen seit 2012 die „Bestimmungsbücher Archäologie“, in denen sukzessive einzelne Objektgruppen (wie z.B. Fibeln, Gürtel, Pfeil- und Lanzenspitzen) aufgearbeitet werden. Diese haben sich sowohl in der praktischen Sammlungsarbeit als auch bei Grabungsfirmen schnell als nützliche Standardwerke etabliert.

Aktueller Fokus der Arbeitsgruppe ist die digitale Umsetzung des sog. Archäologischen Objektbezeichnungsthesaurus (AOT) in ein interoperables Format, das institutions- und softwareunabhängig nutzbar ist. Geplant ist, das Vokabular in xTree bereitzustellen und dort auch danach weiterhin redaktionell zu betreuen, um seine technische Implementierung in unterschiedliche Sammlungsdatenbanken zu ermöglichen und deren Nutzenden stets ein aktuelles Vokabular anbieten zu können. Parallel dazu werden weitere Objektgruppen nach und nach erschlossen und sowohl in Print veröffentlicht als auch digital integriert; selbstverständlich sind auch Mappings zu anderen Thesauri vorgesehen.

Der Vortrag stellt die AG, ihre Entstehung, Arbeitsweise und Ziele vor und diskutiert, wo sich Anknüpfungspunkte zur Community von NFDI4Objects ergeben –  insbesondere im Hinblick auf technische Lösungen, Interoperabilität und mögliche Kooperationen bei der weiteren Entwicklung des digitalen Archäologiethesaurus.

Hier sind die Zoom-Zugangsdaten:

https://dainst-org.zoom.us/j/94508989488?pwd=zVXisbncIEgOOwEle1NQuG7hA2YNbp.1

Meeting-ID: 945 0898 9488
Kenncode: 357332

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wir freuen uns auf Eure Teilnahme.

 

 

Reminder: Einladung zum DHd Community Forum am 10.07.2026 zum Thema “Nachlese der DHd2026 und Ausblick DHd 2027”

2026年7月6日 16:15

Liebe Mitglieder des DHd-Verbandes und Interessierte,

für unsere interdisziplinäre Community ist ein offener Austausch von großer Bedeutung. Während die jährliche Mitgliederversammlung bereits eine wichtige Rolle für unsere communityinterne Verständigung übernimmt, unterstützen wir als Vorstand weitere partizipative Angebote. Alle Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich an den Diskussionen zu beteiligen sowie Themenvorschläge (info@digitalhumanities.de) einzureichen.

Das nächste virtuelle Community Forum findet am Freitag, den 10. Juli 2026 von 11–12 Uhr statt. Das von uns vorgeschlagene Thema lautet “Nachlese der DHd2026 und Ausblick DHd2027”. Dazu begrüßen wir als Gäste die Organisationsteams der beiden Konferenzen.  Weitere Themen können wie immer zu Beginn des Community Forums vorgeschlagen werden.

Für das Community Forum werden wir das Videokonferenztool Zoom nutzen. Wir möchten Sie bitten, sich mit vollständigem Namen anzumelden.

https://lmu-munich.zoom-x.de/j/69203567293?pwd=rWT3ZQja2LdYiXW8EUgojtMBwAmI7W.1

Meeting-ID: 692 0356 7293

Kenncode: 270211

 

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Mit freundlichen Grüßen

Rabea Kleymann (als Koordinatorin des Community Forums)

Infoveranstaltung für den Masterstudiengang Cultural Data Studies an der Universität Marburg

2026年7月3日 04:00

Das Marburg Center for Digital Culture and Infrastructure (MCDCI) möchte sich mit zwei Online-Infoveranstaltungen an Personen richten, die sich für den M.A. Cultural Data Studies interessieren.

Am Dienstag, 7. Juli von 16 bis 16:30 Uhr und am Freitag, 17. Juli von 12 bis 12:30 Uhr informieren wir über die Bewerbung, den Studiengangsverlauf, bieten interessante Einblicke in den Master und beantworten Fragen rund um das Studium.

Die Cultural Data Studies arbeiten bereits im Studium interdisziplinär mit unterschiedlichen Daten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie dem Kulturerbesektor. Durch verschiedene disziplinäre Hintergründe entstehen neue Perspektiven. Zusammen mit dem im Studium vermittelte Informatikwissen ist der M.A. Cultural Data Studies eine Antwort auf aktuelle Digitalisierungsfragen in der Gesellschaft und Forschung.

Einen Überblick des Studiengangs gibt es bereits über das Vorstellungsvideo!

Wann: Dienstag, 7. Juli, 16-16:30 Uhr; Freitag, 17. Juli, 12-12:30 Uhr
Wo: Beide Termine über diesen Einwahllink

Einladung zum Workshop: Forschungsdaten publizieren in der Filmwissenschaft | 16. Juli 2026, Potsdam

2026年6月30日 15:49

Liebe Interessierte,

das Datenkompetenzzentrum QUADRIGA lädt zu einem eintägigen Workshop rund um die Publikation film- und medienwissenschaftlicher Forschungsdaten ein. Der Workshop steht allen interessierten Wissenschaftler:innen offen. Er richtet sich insbesondere an Film- und Medienwissenschaftler:innen sowie Forschende aus angrenzenden geisteswissenschaftlichen Disziplinen.

Praxisnah und ohne spezielles Vorwissen lernen Sie, wie Forschungsdaten für eine offene, FAIR-konforme Publikation aufbereitet, angereichert und veröffentlicht werden können: von der Dokumentation und Strukturierung über Metadatenstandards bis hin zur Evaluation von Publikationswegen. Der Workshop verbindet Impulsvorträge, Diskussionen und praktische Übungen, dabei kommen Module einer von QUADRIGA entwickelten OER (Open Educational Resource) zum Einsatz. Mehr Informationen gibt es auf der Website:

https://www.quadriga-dk.de/de/ws2026datenpublikation.

Stattfinden wird der Workshop am Donnerstag, dem 16. Juli 2026, von 10:00 bis 18:00 Uhr im Potsdam Lab im Bildungsforum Potsdam (fußläufig vom Potsdamer Hauptbahnhof erreichbar).

Anmeldungen sind bis zum 9. Juli möglich. Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

Für Teilnehmende, die außerhalb der Region Berlin-Brandenburg anreisen, steht eine begrenzte Anzahl an Reisekostenunterstützungen zur Verfügung. 

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Beste Grüße,

Melanie Seltmann für 

Ihr QUADRIGA-Team

—

Berlin-Brandenburgisches Datenkompetenzzentrum für

Digital Humanities, Verwaltungswissenschaft, Informatik und Informationswissenschaft

————————————————————

https://www.quadriga-dk.de

quadriga-management@listserv.dfn.de

https://github.com/quadriga-dk

————————————————————

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 29.06.2026: „Was ist das für 1 struggle ey 🙈“ – Autorenerkennung im Instant Messaging

2026年6月22日 18:23

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 29. Juni 2026, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.academiccloud.de/gl/lou-eyn-nm6-t6b):

 Gaby Axer (Universität Mannheim)
über
„Was ist das für 1 struggle ey 🙈“ – Autorenerkennung im Instant Messaging

***

Die Forensische Linguistik im engeren Verständnis befasst sich mit der Frage der Autorschaft eines Textes und konzentriert sich dabei auf zwei Hauptfragen:

  • Was kann ich über den Autor eines anonymen Textes anhand der sprachlichen Merkmale ableiten?
  • Stammen zwei oder mehr Texte von demselben Autor?

Der Beantwortung dieser Fragen liegt bei der qualitativen Autorenanalyse stets eine Fehler- und Stilanalyse zugrunde. Um eine Einschätzung der Aussagekraft gefundener Merkmale treffen zu können, bedarf es eines Wissens zur Verteilung solcher Merkmale in der relevanten Vergleichspopulation. Diese sind zwar für „klassische“ forensisch relevante Textsorten wie Drohbriefe, Erpresser- und Bekennerschreiben gut erforscht, allerdings liegen für neuere Textsorten wie Forenposts oder Instant Messaging wenige Studien und Korpora vor, die für die Bedarfe der Forensischen Linguistik ausgelegt sind. Zudem bilden viele Studien außerhalb der klassischen Textsorten die Realität des alltäglichen Sprachgebrauchs vieler deutschsprachiger Personen nicht adäquat ab, vor allem im wenig regulierten Genre des Chats. Um diese Lücke zu füllen, soll ein für die Autorenanalyse aufbereitetes Referenzkorpus der Alltagssprache des Deutschen (RAD) mit Hauptfokus auf Instant Messaging erstellt werden und die Belastbarkeit verschiedener Merkmale/Merkmalskombinationen getestet werden.

Der Vortrag stellt die Bedarfe und Herausforderungen der forensischen Autorenerkennung dar und versucht, die Variationsbreite deutschsprachiger Autoren abzubilden. Darüber hinaus gibt er einen Einblick in die rechtlichen, technischen und ethischen Hürden des Promotionsziels, das RAD neu zu erfinden.

***

Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.academiccloud.de/gl/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

ediarum.MEETUP – nächste virtuelle Veranstaltung am 13.7.2026

2026年6月12日 18:52

Liebe ediarum-Community, liebe ediarum-Interessierte, liebe Kolleg:innen!

im Namen des Konsortiums Text+ der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und des ediarum-Teams an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) laden wir Sie herzlich zum nächsten virtuellen ediarum.MEETUP ein:

am Montag, den 13. Juli 2026, 11:00 Uhr s.t.

Martina Gödel und Johannes Ioannu aus der TELOTA-Abteilung der BBAW stellen das noch junge ediarum-Modul ediarum.ANTIQUITY vor. Das Datenmodell und das passende Oxygen-Framework sind speziell an die Bedarfe von Editionen von Texten aus der Antike und Spätantike abgestimmt. Es wird von mehreren Vorhaben eingesetzt und bietet zahlreiche Funktionalitäten von der Erstellung von Volltext-Transkriptionen bis hin zu textkritischen Kommentaren. Ein Grundsatz von ediarum.ANTIQUITY besteht in der Trennung von Transkription und Annotation jeder einzelnen Handschrift und der Edition von Texten inklusive Variantenapparat. Hierdurch werden unterschiedliche Zugänge auf das Material möglich und die Transparenz bei der Erstellung der Edition wird erhöht.

Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.academiccloud.de/gl/rooms/nad-mge-0rq-ufp/join erreichbar.

***

Weitere Informationen zum Meetup finden Sie auf der ediarum-Website (https://www.ediarum.org/meetups.html).

Das ediarum.MEETUP ist primär für DH-Entwickler:innen gedacht, die sich zu spezifischen ediarum-Entwicklungsfragen austauschen wollen, jedoch sind auch ediarum-Nutzer:innen und Interessierte herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

Viele Grüße
Martin Fechner
im Namen von Text+ und der ediarum-Koordination

Einladung zum DHd Community Forum am 10.07.2026

2026年6月10日 23:07

Einladung zum DHd Community Forum am 10.07.2026 zum Thema “Nachlese der DHd2026 und Ausblick DHd 2027”

Liebe Mitglieder des DHd-Verbandes und Interessierte,

für unsere interdisziplinäre Community ist ein offener Austausch von großer Bedeutung. Während die jährliche Mitgliederversammlung bereits eine wichtige Rolle für unsere communityinterne Verständigung übernimmt, unterstützen wir als Vorstand weitere partizipative Angebote. Alle Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich an den Diskussionen zu beteiligen sowie Themenvorschläge (info@digitalhumanities.de) einzureichen.

Das nächste virtuelle Community Forum findet am Freitag, den 10. Juli 2026 von 11–12 Uhr statt. Das von uns vorgeschlagene Thema lautet “Nachlese der DHd2026 und Ausblick DHd2027”. Dazu begrüßen wir als Gäste die Organisationsteams der beiden Konferenzen.  Weitere Themen können wie immer zu Beginn des Community Forums vorgeschlagen werden.

Für das Community Forum werden wir das Videokonferenztool Zoom nutzen. Wir möchten Sie bitten, sich mit vollständigem Namen anzumelden.

https://lmu-munich.zoom-x.de/j/69203567293?pwd=rWT3ZQja2LdYiXW8EUgojtMBwAmI7W.1

Meeting-ID: 692 0356 7293

Kenncode: 270211

 

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Mit freundlichen Grüßen

Rabea Kleymann (als Koordinatorin des Community Forums)

Zum Bibliotheks- und Informationsprofi mit dem berufsbegleitenden Master: MALIS an der TH Köln

2026年6月9日 18:59

via: Claudia Frick, Inka Tappenbeck und Luca Berrens (TH Köln)

Du interessierst Dich für die Welt der Bibliotheken und Informationseinrichtungen, willst dort (quer) Einsteigen oder Dich upgraden, dann laden wir Dich herzlich ein einen Blick auf den Master in Bibliotheks- und Informationswissenschaft (MALIS) der Technischen Hochschule Köln (TH Köln) zu werfen. Das ist genau der richtige Studiengang für alle, die berufsbegleitend und praxisnah einen Einstieg oder Aufstieg in Bibliotheken und Informationseinrichtungen suchen. Wir haben das Wichtigste hier zusammengestellt, laden aber auch herzlich zur digitalen Informationsveranstaltung am Freitag, den 24. Juli um 15 Uhr ein. Dort stellen wir den Studiengang nochmal im Detail vor und nehmen uns Zeit für alle Fragen. Anmeldungen gerne direkt über E-Mail (malis@f03.th-koeln.de) bei uns, dann bekommt ihr den Einwahllink.

Was macht MALIS besonders?

Der 4-semestrige Masterstudiengang richtet sich an alle, die in Bibliotheken, Archiven, oder anderen Informationseinrichtungen Leitungs- oder Spezialaufgaben übernehmen wollen. Pro Jahr starten etwa 30 Studierende, die aus ganz Deutschland und auch angrenzenden Ländern kommen. Durch die Struktur des Studiengangs bietet sich so eine tolle Gelegenheit zum Netzwerken und Kennenlernen vieler Menschen und Einrichtungen. Außerdem gibt es einen hohen Praxisbezug im gesamten Studium: von eigenen Projektarbeiten bis zu Lehrenden direkt aus der Praxis. Das Studium ist zudem als Blended Learning konzipiert: kurze und wenige Präsenzphasen (mal vor Ort in Köln und mal digital) wechseln sich mit hohen E-Learning-Anteilen ab.

Für wen ist MALIS gedacht? 

MALIS wendet sich sowohl an Wissenschaftler*innen mit einem ersten Hochschulabschluss (Magister, Diplom, Staatsexamen, Bachelor oder Master), die sich beruflich auf den bibliothekarischen oder informationstechnischen Bereich ausrichten wollen, als auch an Bibliothekar*innen und Informationsfachleute, die ihr Know-how auf den aktuellen Stand bringen möchten und eine Höherqualifizierung anstreben.

Was muss man mitbringen?

Zulassungsvoraussetzung ist neben dem Abschluss eines Hochschulstudiums eine qualifizierte berufspraktische Tätigkeit von mindestens zwölf Monaten, die auch in Teilzeit (mindestens halbtags) erfolgt sein kann. Mindestens zwei dieser zwölf Monate müssen im Bibliotheks- und Informationsbereich gesammelt worden sein. Wir beraten sehr gerne individuell, um die Anrechnungsfähigkeit der eigenen berufspraktischen Tätigkeiten abzuklären.

Einblicke gefällig?

Wer wissen will, welche spannenden Projekte MALIS-Studierende so umsetzen, kann auf dem MALIS-Projekte-Blog vorbeischauen. Hier gibt es Beispiele aus Forschung und Praxis, die zeigen, wie vielfältig und relevant das Feld der Informationswissenschaft heute ist. 

Wie sieht Karriere mit MALIS aus?

Ob in wissenschaftlichen oder öffentlichen Bibliotheken, Forschungseinrichtungen, bei Verbänden, Wirtschaftsunternehmen oder in der digitalen Informationsvermittlung, MALIS-Absolvierende sind gefragt. Einen guten Überblick über mögliche Karrierewege zeigen ehemalige Studierende auf unserer Webseite.

Noch Fragen?

Wir haben eine kleine Informationssammlung zum Studium als FAQ aufbereitet. Wir beraten aber jederzeit gerne persönlich über E-Mail (malis@f03.th-koeln.de) oder telefonisch (+49 221-8275-5946). Wir, das sind Luca Berrens (Studienganskoordination) sowie Prof. Dr. Inka Tappenbeck und Prof. Dr. Claudia Frick (Studiengangsleitungen). Wer darüber hinaus gerne einen Einblick aus Studierendenperspektive möchte, wird bei unseren Studiengangsbotschafter*innen fündig.

Neugierig geworden?

Am Freitag, den 24. Juli bieten wir um 15 Uhr eine digitale Informationsveranstaltung an. Dort stellen wir den Studiengang im Detail vor und nehmen uns Zeit für alle Fragen. Anmeldungen hierzu gerne direkt über E-Mail (malis@f03.th-koeln.de) bei uns, dann bekommt ihr den Einwahllink. Die Bewerbung für den Studienstart im Sommersemester 2027 erfolgt digital und ist noch bis 30. September 2026 möglich.

Kurz zusammengefasst!

MALIS an der TH Köln ist optimal für alle, die sich berufsbegleiten in der Bibliotheks- und Informationswissenschaft weiterentwickeln und in Bibliotheken und anderen Informationseinrichtungen arbeiten wollen. Das alles mit Flexibilität, Praxisbezug und einem starken Netzwerk. Wir freuen uns auf neue Gesichter!

Kontext und Klarheit: Fachspezifische Metadaten für offene Bildungsressourcen (OER) zu Data Literacy

2026年5月11日 21:38

Autor:innen:


Für Originalbeitrag, siehe https://hdl.hypotheses.org/5097

Abb. 1: Gruppenarbeitsphase: Beschreibung disziplinspezifischer OER (Quelle: NFDI4Memory)

Digitale Werkzeuge und die Arbeit mit Forschungsdaten verändern den wissenschaftlichen Alltag – und erfordern die Entwicklung neuer Kompetenzen. Eine besondere Stellung nehmen dabei Data Literacy (Schüller, Busch und Hindinger, 2019) und Forschungsdatenmanagement (FDM) ein, die über OER (Open Educational Resources) vermittelt werden können (Deimann et al., 2015). Doch OER zu FDM sind bisher über verschiedene Plattformen verstreut und damit schwer auffindbar. Plattformen wie DALIA (Ortmeyer et al., 2024) oder Sammlungen wie NFDI4Memory HISTOCAT und HERMES Resourcebase versuchen, hier Abhilfe durch Registraturen und kuratierte Sammlungen zu schaffen. Ein zentraler Schlüssel für die Auffindbarkeit und Nachnutzbarkeit der OER sind dabei allerdings gute Metadaten – doch bestehende Schemata (z. B. das Schema des Datenkompetenzzentrums HERMES (Urbaum et al., 2026) oder das DALIA Interchange Format (Geiger et al., 2026)) unterscheiden sich hinsichtlich fachspezifischer Angaben wie Disziplinen oder Methoden. Hier fehlen in vielen Fällen standardisierte Vokabulare zu einer Beschreibung von OER, um Such-Find-Prozesse effizienter werden zu lassen.

Vor diesem thematischen Hintergrund organisierten die Projekte HERMES, NFDI4Memory, DALIA und NFDI4Culture auf der 12. Jahrestagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V. (DHd2026), die vom 23. bis 27. Februar 2026 an der Universität Wien stattfand, einen Workshop. Die Konferenz in Wien stand unter dem Motto „Nicht nur Text, nicht nur Daten“ und erweiterte damit ihren Fokus von den traditionellen text-basierten Analysen zu einer umfassenden, objekt-übergreifenden Perspektive. Neben Textkorpora standen nun auch Personen, Orte, materielle Kultur, Bild- und Klangobjekte, Klimadaten, genetische sowie neurophysiologische Messungen im Fokus.

Abb. 2: Organisationsteam Workshop Kontext und Klarheit (Quelle: Jonathan D. Geiger)

Insbesondere das technische Interesse der Konferenz-Teilnehmenden und die Breite des geisteswissenschaftlichen Disziplinen-Panoramas machten die DHd zu einer geeigneten Konferenz für den Workshop “Kontext und Klarheit: Fachspezifische Metadaten für offene Bildungsressourcen (OER) zu Data Literacy”. Unser Ziel war es, Metadatenschemata und disziplinspezifische Metadaten von OER unter die Lupe zu nehmen und so eine Grundlage für die Verbesserung der Schemata zu entwickeln. Der halbtägige Workshop konzentrierte sich daher auf die Untersuchung und Strukturierung von OER-Metadaten – insbesondere den Einsatz fachspezifischer, kontrollierter Vokabulare, Picklists und Metadatenschemata für geisteswissenschaftliche Lehr- und Lernmaterialien. Nach einer kurzen Vorstellung der Referent*innen und ihrer Projekte folgte ein Ice-Breaker, der die Unschärfe von Klassifikationen thematisierte. Die daran anschließende kompakte Einführung vermittelte einen Überblick über unseren Untersuchungsbereich wie OER-Metadatenstandards, Metadatenschemata, Vokabularien und deren disziplinäre Herausforderungen und Potenziale. In der Gruppenphase wurde die Think-Pair-Share-Methode nach Bönsch (2002) eingesetzt. Im Hauptteil durchliefen die Teilnehmenden in Kleingruppen einen klassischen Erschließungsprozess. Anhand ausgewählter OER aus verschiedenen geisteswissenschaftlichen Disziplinen untersuchten die Teilnehmenden, inwiefern die beiden OER-Metadatenschemata von HERMES und DALIA für die Ressourcen geeignet waren und inwiefern disziplinen-spezifische Angaben zu den Werten der einzelnen Attributen gemacht werden können. Das Moderationsteam unterstützte dabei. Abschließend wurden die Ergebnisse im Plenum präsentiert, Bedarfe diskutiert und nächste Schritte für die Weiterentwicklung von Picklists skizziert. Eine Reflexionsrunde fasste zentrale Erkenntnisse zusammen und eröffnete Anknüpfungspunkte.

Abb. 3: Beschreibung von OER anhand ausgewählter Metadatenschemata (Quelle: NFDI4Memory)

Unter den Eindrücken der Kleingruppen gab es interessante Überschneidungen: Demnach waren Autor*innen- und Lizenzinformationen der Ressourcen häufig unklar oder fehlten ganz; Zielgruppen und Kompetenzstufen wurden uneinheitlich beschrieben oder nicht klar voneinander abgegrenzt. Beide Metadatenschemata wiesen Redundanzen bzw. zu viele Pflichtfelder auf, und Metadatenfelder wie Titel, Untertitel oder Versionsangaben konnten nicht konsistent angegeben werden. Die Teilnehmenden merkten zudem an, dass die  Anpassbarkeit an fachspezifische Begriffe derzeit noch begrenzt ist.

Aus diesen  Überschneidungen  ergaben sich gemeinsame Empfehlungen: Vorgeschlagen wurde ein modularer Kern-/Erweiterungs-Ansatz, bei dem grundlegende Metadaten obligatorisch und fachspezifische Felder optional über kontrollierte Vokabulare (Picklists) ergänzt werden können. Darüber hinaus wurde angeregt,  Lizenz- und Autor*innen-Angaben für OER klar auszuweisen; die  Disziplinen-Taxonomie um digitale Geisteswissenschaften bzw. Digital Humanities zu erweitern sowie Metametadaten (Version, Datum, Provenienz, Autor*innen etc.) systematisch zu integrieren. Für komplexere Fälle wurde außerdem die Möglichkeit freier Ergänzungen als sinnvoll erachtet. Einheitliche Definitionen für OER, klare Rollenbezeichnungen und ein abgestuftes Kompetenzmodell wurden ebenfalls als  wünschenswert erachtet. In der Gruppendiskussion wurde insbesondere die Bedeutung  von Metametadaten für Versionierung und Nachvollziehbarkeit von Entwicklungen betont.

Die Organisator*innen danken allen Teilnehmenden herzlich für die rege und produktive Teilnahme und der DHd für die Ausrichtung der Konferenz in Wien. Auch uns hat der Workshop viele Impulse erbracht, die in die weitere Entwicklung der Arbeit an den Metadaten und Plattformen einfließen werden. Die inhaltliche Arbeit an OER und -Metadaten soll im Rahmen einer DHd-Arbeitsgruppe Data Literacy weitergeführt werden – Interessierte sind sehr herzlich zur Mitarbeit eingeladen und können sich in die Mailingliste eintragen und/oder unserem RocketChat-Channel (OER.Net) beitreten.

Referenzen

Bönsch, Manfred. 2002. Unterrichtsmethoden – kreativ und vielfältig. Schneider-Verlag Hohengehren.

Deimann, Markus, Jan Neumann und Jöran Muuß-Merholz. 2015. Whitepaper Open Educational Resources (OER) an Hochschulen in Deutschland – Bestandsaufnahme und Potenziale 2015. Transferstelle für OER. Hamburg. https://open-educational-resources.de/wp-content/uploads/Whitepaper-OER-Hochschule-2015.pdf (zugegriffen: 26.03.2026).

Geiger, Jonathan, Petra Steiner, Abdelmoneim Amer Desouki, Henrika Maria Hüppe und Frank Lange. 2026. DALIA Interchange Format (1.4). DOI: 10.5281/zenodo.17871138

Ortmeyer, Jochen, Jan-Michael Haugwitz, Petra Steiner, Thomas Stäcker, Torsten Schrade, Ulrich Sax, Gábor Kismihók, Matthias Müller, Peter F. Pelz und Sonja Herres-Pawlis. 2024. A Platform for the Provision of Teaching and Training Contents in Data Literacy: DALIA4NFDI. BASE4NFDI User Conference. Berlin, 20-21 November 2024. DOI: 10.5281/zenodo.14183168

Schüller, Katharina, Paulina Busch und Carina Hindinger. 2019. Future Skills: Ein Framework für Data Literacy. Hochschulforum Digitalisierung, 47. DOI: 10.5281/zenodo.3349865

Urbaum, Dorothee und Grigori Chlesberg. 2026. Metadatenschema und Picklisten für Open Educational Resources des Datenkompetenzzentrums HERMES – Humanities Education in Research, Data, and Methods (v1-1). DOI: 10.5281/zenodo.18679758

Urbaum, Dorothee, Laura Döring, Grigori Chlesberg, Jonathan D. Geiger und Petra Steiner. 2026. Kontext und Klarheit: Fachspezifische Metadaten für offene Bildungsressourcen (OER) zu Data Literacy. In: Silke Schwandt, Gabriel Viehhauser, Tara Andrews und Thomas Wallnig (Hg). 2026. Book of Abstracts – DHd 2026: Nicht nur Text, nicht nur Daten. 12. Jahrestagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V. DHd2026, Universität Wien, 23.–27. Februar 2026. Wien. DOI: 10.5281/zenodo.18702757

8. WissKI Anwender*innentreffen 20./21. Oktober 2026 in Nürnberg

2026年5月4日 18:49

Liebe WissKI-Community und alle die sich für Linked Open Data Management interessieren,

auch in diesem Jahr laden wir alle WissKI-Anwender*innen und -Entwickler*innen herzlich ein, um gemeinsam über Projekte und Themen zu diskutieren, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und gemeinsam Lösungen für Herausforderungen zu entwickeln.
Das 8. WissKI Anwender*innentreffen findet statt:

Bis zum 31. August 2026 können Beiträge in Form von Präsentationen und Workshops eingereicht werden. Eure Einreichungen werden dieses Jahr in einem Book of Abstracts veröffentlicht! Mehr dazu in unserem „Call for Abstracts“.

Einen vorläufigen Programmablauf könnt ihr schon jetzt online einsehen!

Eine Anmeldung zur Teilnahme am WissKI Anwender*innentreffen ist bis einschließlich 30. September 2026 möglich.
Bei Fragen rund um das WissKI Anwender*innentreffen schreibt ihr an info@wiss-ki.eu oder in unseren Mattermost WAT Channel.

Herzliche Grüße

Die Organisator*innen des #WAT26

Neues Whitepaper zum Thema Fuzzyness & Wobbliness im NFDI4Objects Community Hub

2026年5月4日 15:33

Die NFDI4Objects TWG Community-Standards for modelling fuzziness & wobbliness in research data using Semantic Web technologies and formalisms (FuzzyWobblySW) hat ein neues Whitepaper veröffentlicht, das die Begriffe Unsicherheit, Vagheit und „Fuzzyness & Wobbliness” aus Sicht der Arbeitsgruppe definiert.

Das Dokument vergleicht und fasst gemeinschaftlich entwickelte Arbeitsdefinitionen der TWG  zusammen. Ziel ist ein gemeinsamer begrifflicher und modellierungstechnischer Rahmen. Durch Klärung der Konzepte und Darstellung von Modellierungsstrategien (z. B. probabilistische Ansätze, graduelle semantische Abbildungen, Wikibase-Implementierungen) trägt die Arbeit zu transparenteren, interoperableren und FAIR-konformen Lösungen für unsichere, unpräzise oder mehrdeutige Informationen in Kulturerbe-Wissensgraphen bei.

Das Whitepaper kann im Rahmen des NFDI4Objects-Commons-Prozess bis 28. Mai 2026 kommentiert werden! Wir freuen uns auf Euer Feedback!

GND-Forum Humanities@NFDI: 23./24.06.26 in Göttingen

2026年4月17日 16:03

Mitwirkende der vier geisteswissenschaftlichen Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) treffen sich zum GND-Forum Humanities@NFDI am 23./24. Juni in Göttingen. Zentrales Thema des Arbeitstreffens ist die Gemeinsame Normdatei (GND) aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Die Veranstalter:innen

Wir organisieren das GND-Forum Humanities@NFDI als Team: Barbara Fischer (Deutsche Nationalbibliothek, GND-Community), Stefan Buddenbohm & Alex Steckel (SUB Göttingen als Gastgeberin sowie Text+). Melanie Gruss & Desiree Mayer (NFDI4Culture), Anja Gerber & Frank von Hagel (NFDI4Objects), Katrin Moeller und Anne Purschwitz (NFDI4Memory), Domenic Schäfer & Michael Markert (VZG des GBV).

Die GND-Foren

Mit dem Veranstaltungsformat FORUM verfolgen wir, d.h. die GND-Community, das Ziel, mit euch gemeinsam – den Nutzenden, den Forschenden, den Infrastrukturbetreibenden – über konkrete Anwendungsszenarien der GND nachzudenken. 

GND-Forum Humanities@NFDI

Das Selbstverständnis der GND ist es Brücken zu schlagen zwischen unterschiedlichen Ressourcen und Communities. Wie kann ihre Doppelrolle als Datenbank und Organisation beim Ausbau der Zusammenarbeit der vier geisteswissenschaftlichen Konsortien NFDI4Culture, NFDI4Memory, NFDI4Objects und Text+ helfen, ist die zentrale Frage in Göttingen. Hintergrund der Frage sind zum einen die für 2028 erwartete Neuausrichtung des NFDI-Förderprogramms, und zum anderen wie das Synergienpotenzial der bisherigen Entwicklungen in den jeweiligen Konsortien rund um die GND für die anderen Partner genutzt werden kann. Beides soll aus drei Blickwinkeln diskutiert werden:

  • Die Rolle der GND in Tools und Services der Konsortien
  • Unterschiedliche Perspektiven auf vier Entitätstypen der GND 
  • Zukunftspotenzial der vertieften Zusammenarbeit der Konsortien mittels der GND

Themen

Wir wollen Euch die Möglichkeit geben, euch aktiv einzubringen und schlagen den folgenden programmatischen Dreiklang vor:

  1. Tools: Welche Werkzeuge für welche Zwecke?
  2. Die GND im Schulterblick: Tandems aus GND- und NFDI-Kolleg:innen stellen die Entitätentypen der GND im Anwendungskontext vor
  3. Strategie: Pfade für die GND in der NFDI

Anmeldung

Bitte meldet Euch sich bis zum 16.06. über die Anmeldefunktion dieser Veranstaltungsseite an. Wir haben 80 Plätze für Teilnehmende reserviert. Die Teilnahme am GND-Forum ist kostenfrei.

 

Forschungsdaten im Zentrum: Ewig währt am längsten

2026年4月15日 21:38

Ein partizipativer Workshop der Initiative „Datenzentrum – wissenschaftliche Konzeption und Ausgestaltung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW)

Berlin, 25. und 26. Juni 2026; Akademiegebäude am Gendarmenmarkt; Einstein-Saal


Der Wert geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten für Wissenschaft und Gesellschaft ist nicht zuletzt durch den laufenden Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) offensichtlich geworden. Zentrale Fragen nach dem dauerhaften Betrieb vertrauenswürdiger Datenrepositorien und der langfristigen Verfügbarkeit der aggregierten Inhalte sind jedoch weiterhin offen.

Vor diesem Hintergrund lädt die Initiative „Datenzentrum – wissenschaftliche Konzeption und Ausgestaltung“ der BBAW zu einem zweitägigen Lunch-to-Lunch-Workshop ein. Diese 2025 eingerichtete Initiative erarbeitet ein Konzept für die organisatorischen und technischen Grundlagen für ein leistungsfähiges, zertifiziertes Repositorium und dessen infrastrukturelle Einbindung innerhalb der BBAW. Darauf aufbauend wird die Akademie ab 2028 ein eigenes Datenzentrum betreiben. Dessen Hauptaufgaben werden die Aggregation, Verfügbarhaltung und Archivierung von Forschungsdaten, Software und Diensten aus den Vorhaben und Projekten der Akademie sein. Darüber hinaus ist eine Öffnung des Repositoriums für externe Datengeber:innen vorgesehen.

Im Workshop werden anhand von Impulsvorträgen die unterschiedlichen Perspektiven aus Sicht von Forschung, Bibliothek, Archiv und IT reflektiert. Anschließend bieten verschiedene Thementische die Möglichkeit zu einer intensiven Auseinandersetzung mit spezifischen Fragen, von der technischen Einrichtung nachhaltiger Infrastrukturen zwischen quelloffenen und kommerziellen Lösungen bis hin zum Einsatz sog. Künstlicher Intelligenz samt deren ethischen Herausforderungen.


Um Anmeldung wird gebeten unter: www.bbaw.de/veranstaltungen/veranstaltung-workshop-datenzentrum-2026

Nähere Informationen zum Programm: https://datenzentrum.bbaw.de/veranstaltungen/workshop-2026. Die Seite befindet sich im Aufbau und wird fortlaufend aktualisiert.

From Manuscripts to AI: Reflections on DHd 2026

2026年4月15日 00:27

Overall, DHd 2026 was a truly memorable experience for me. What stood out was not only the diversity of research topics and approaches, but also the opportunity to engage with such talented and dedicated researchers. Being able to exchange ideas, receive feedback, and gain inspiration from other projects was both motivating and rewarding, and offered perspectives that I would not have encountered within my own academic environment. It also encouraged me to think more critically about how my own work fits into the broader field of digital humanities, and how it might contribute to ongoing discussions on combining computational methods with traditional manuscript studies.

I would like to sincerely thank the organizers for planning such a well-structured and inspiring conference. I am also very grateful for the travel grant, without which my participation would not have been possible.

Overall, DHd 2026 was a truly memorable experience for me. What stood out was not only the diversity of research topics and approaches, but also the opportunity to engage with such talented and dedicated researchers. Being able to exchange ideas, receive feedback, and gain inspiration from other projects was both motivating and rewarding, and offered perspectives that I would not have encountered within my own academic environment. It also encouraged me to think more critically about how my own work fits into the broader field of digital humanities, and how it might contribute to ongoing discussions on combining computational methods with traditional manuscript studies.

I would like to sincerely thank the organizers for planning such a well-structured and inspiring conference. I am also very grateful for the travel grant, without which my participation would not have been possible.

Overall, DHd 2026 was a truly memorable experience for me. What stood out was not only the diversity of research topics and approaches, but also the opportunity to engage with such talented and dedicated researchers. Being able to exchange ideas, receive feedback, and gain inspiration from other projects was both motivating and rewarding, and offered perspectives that I would not have encountered within my own academic environment. It also encouraged me to think more critically about how my own work fits into the broader field of digital humanities, and how it might contribute to ongoing discussions on combining computational methods with traditional manuscript studies.

I would like to sincerely thank the organizers for planning such a well-structured and inspiring conference. I am also very grateful for the travel grant, without which my participation would not have been possible.

Overall, DHd 2026 was a truly memorable experience for me. What stood out was not only the diversity of research topics and approaches, but also the opportunity to engage with such talented and dedicated researchers. Being able to exchange ideas, receive feedback, and gain inspiration from other projects was both motivating and rewarding, and offered perspectives that I would not have encountered within my own academic environment. It also encouraged me to think more critically about how my own work fits into the broader field of digital humanities, and how it might contribute to ongoing discussions on combining computational methods with traditional manuscript studies.

I would like to sincerely thank the organizers for planning such a well-structured and inspiring conference. I am also very grateful for the travel grant, without which my participation would not have been possible.

Overall, DHd 2026 was a truly memorable experience for me. What stood out was not only the diversity of research topics and approaches, but also the opportunity to engage with such talented and dedicated researchers. Being able to exchange ideas, receive feedback, and gain inspiration from other projects was both motivating and rewarding, and offered perspectives that I would not have encountered within my own academic environment. It also encouraged me to think more critically about how my own work fits into the broader field of digital humanities, and how it might contribute to ongoing discussions on combining computational methods with traditional manuscript studies.

I would like to sincerely thank the organizers for planning such a well-structured and inspiring conference. I am also very grateful for the travel grant, without which my participation would not have been possible.

Overall, DHd 2026 was a truly memorable experience for me. What stood out was not only the diversity of research topics and approaches, but also the opportunity to engage with such talented and dedicated researchers. Being able to exchange ideas, receive feedback, and gain inspiration from other projects was both motivating and rewarding, and offered perspectives that I would not have encountered within my own academic environment. It also encouraged me to think more critically about how my own work fits into the broader field of digital humanities, and how it might contribute to ongoing discussions on combining computational methods with traditional manuscript studies.

I would like to sincerely thank the organizers for planning such a well-structured and inspiring conference. I am also very grateful for the travel grant, without which my participation would not have been possible.

Overall, DHd 2026 was a truly memorable experience for me. What stood out was not only the diversity of research topics and approaches, but also the opportunity to engage with such talented and dedicated researchers. Being able to exchange ideas, receive feedback, and gain inspiration from other projects was both motivating and rewarding, and offered perspectives that I would not have encountered within my own academic environment. It also encouraged me to think more critically about how my own work fits into the broader field of digital humanities, and how it might contribute to ongoing discussions on combining computational methods with traditional manuscript studies.

I would like to sincerely thank the organizers for planning such a well-structured and inspiring conference. I am also very grateful for the travel grant, without which my participation would not have been possible.

Overall, DHd 2026 was a truly memorable experience for me. What stood out was not only the diversity of research topics and approaches, but also the opportunity to engage with such talented and dedicated researchers. Being able to exchange ideas, receive feedback, and gain inspiration from other projects was both motivating and rewarding, and offered perspectives that I would not have encountered within my own academic environment. It also encouraged me to think more critically about how my own work fits into the broader field of digital humanities, and how it might contribute to ongoing discussions on combining computational methods with traditional manuscript studies.

I would like to sincerely thank the organizers for planning such a well-structured and inspiring conference. I am also very grateful for the travel grant, without which my participation would not have been possible.

Overall, DHd 2026 was a truly memorable experience for me. What stood out was not only the diversity of research topics and approaches, but also the opportunity to engage with such talented and dedicated researchers. Being able to exchange ideas, receive feedback, and gain inspiration from other projects was both motivating and rewarding, and offered perspectives that I would not have encountered within my own academic environment. It also encouraged me to think more critically about how my own work fits into the broader field of digital humanities, and how it might contribute to ongoing discussions on combining computational methods with traditional manuscript studies.

I would like to sincerely thank the organizers for planning such a well-structured and inspiring conference. I am also very grateful for the travel grant, without which my participation would not have been possible.

Overall, DHd 2026 was a truly memorable experience for me. What stood out was not only the diversity of research topics and approaches, but also the opportunity to engage with such talented and dedicated researchers. Being able to exchange ideas, receive feedback, and gain inspiration from other projects was both motivating and rewarding, and offered perspectives that I would not have encountered within my own academic environment. It also encouraged me to think more critically about how my own work fits into the broader field of digital humanities, and how it might contribute to ongoing discussions on combining computational methods with traditional manuscript studies.

I would like to sincerely thank the organizers for planning such a well-structured and inspiring conference. I am also very grateful for the travel grant, without which my participation would not have been possible.

Save the Date: 12. Juni 2026 – 4. Community Meeting von NFDI4Objects

2026年4月9日 14:31

Das vierte Community Meeting 2026 von NFDI4Objects findet virtuell statt! Die Veranstaltung richtet sich an Einsteiger:innen und Interessierte und bietet spannende Einblicke in die Arbeit des Konsortiums. Freut euch auf interaktive Formate, Austauschmöglichkeiten und dezentrale Online-Workshops.

Programm und Workshop-Termine folgen in Kürze – merken Sie sich den Termin schon jetzt vor!

❌