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Received today — 2026年2月3日

Workshop: LLMs für die Geisteswissenschaften (Mainz, 19./20.03.)

2026年2月2日 19:54

Arbeitet ihr mit Textdaten und wollt herausfinden, wie ihr diese mit Large Language Models verarbeiten, anreichern und analysieren könnt? Habt ihr Lust, mit euren Daten praktisch zu arbeiten und dabei Unterstützung zu bekommen? Dann kommt zum nächsten Bring Your Own Data Lab (BYODL) des HERMES | Humanities Education in Research, Data, and Methods Datenkompetenzzentrums am DH Lab des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte in Mainz! In dem Workshop geht es um spezialisierte Large Language Models und spezialisiertes Prompting für die Geisteswissenschaften.

Das Wichtigste in Kürze:

📅 19.–20. März 2026 (Do, 10:00 bis Fr, 16:00)
📍 Präsenz-Workshop: Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, Mainz

Was euch erwartet:
🛠 Hands-on-Sessions: Praktisches Arbeiten mit Euren eigenen Datensätzen
🔎 Vertiefung spezifischer LLM-Themen und Anwendungsfälle
🤝 Kollegialer Austausch, Peer-Feedback und gezielte fachliche Unterstützung

Expertinnen:
Sarah Oberbichler (C²DH), Johanna Mauermann (IEG DH LabHERMES), Lauren Coetzee (C²DH)

Alle aktuellen Informationen findet Ihr auf der HERMES-Veranstaltungsseite.

Ziele und Inhalt:

In verschiedenen Impulsvorträgen und Hands-on-Sessions lernen Teilnehmende, wie sie offene, auf die geisteswissenschaftliche Forschung spezialisierte und lokale Modelle mit ihren eigenen Daten verwenden können und wie sie Prompts an geisteswissenschaftliche Fragen anpassen können. Ebenfalls reflektieren wir, wie Daten für ein Fine-Tuning oder Post-Training eines kleinen Sprachmodells aufbereitet werden können.

Voraussetzungen:

Der Workshop richtet sich an Forschende der Geisteswissenschaften, die mit Textdaten arbeiten. Vorausgesetzt werden grundlegende Kenntnisse im Bereich generativer KI. Die mitgebrachten Daten sollten maschinenlesbar vorliegen.

Wir werden in manchen Hands-on-Sessions mit Jupyter Notebooks und Python sowie mit Hugging Face arbeiten. Die Teilnahme ist auch ohne vertiefte Kenntnisse in diesen Bereich möglich. Selbstlernmaterial zur Vorbereitung wird angeboten.

Kontakt und Anmeldung:

Zur Registrierung und bei Fragen: Johanna Mauermann, hermes@ieg-mainz.de

Bitte gebt bei der Anmeldung folgende Informationen an:

  • Fachgebiet
  • Welche Erfahrung habt ihr mit generativer KI?
  • Welche Art von Daten bringen ihr mit?

Hinweis: Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 15 Personen begrenzt.

Die Anmeldung ist bis zum 09. März 2026 geöffnet.

Der Workshop findet überwiegend auf Deutsch statt, einzelne Impulse werden auf Englisch sein.

Received before yesterday

Neuausschreibung: Call for Hosts DHd2028

2026年1月28日 01:28

Nachdem es keine Bewerbungen auf den zuletzt ausgeschriebenen Call for Hosts für die DHd2028 gab, wird dieser nun mit einer veränderten Einreichungsfrist erneut ausgeschrieben.

DHd20xx ist die jährliche, internationale Fachtagung der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd, https://digitalhumanities.de) und die führende wissenschaftliche Konferenz für die Digital Humanities im deutschen Sprachraum. Die erste Tagung fand 2014 an der Universität Passau statt, die weiteren Stationen waren 2015 an der Karl-Franzens-Universität Graz, 2016 an der Universität Leipzig, 2017 an der Universität Bern, 2018 an der Universität zu Köln, 2019 an den Universitäten Mainz und Frankfurt /Main und 2020 an der Universität Paderborn. Pandemiebedingt wurde die DHd2021 um ein Jahr verschoben. Die DHd2022 wurde von der Universität Potsdam und der Fachhochschule Potsdam virtuell durchgeführt, die DHd2023 wurde gemeinsam von den Universitäten Trier und Luxemburg ausgerichtet. DHd2024 fand an der Universität Passau statt und der Ausrichtungsort der DHd2025 war die Universität Bielefeld/FH Bielefeld. Die DHd2026 wird an der Universität Wien stattfinden und die DHd2027 wird von der Universität Marburg ausgerichtet.

Der Fachverband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum bittet nun um Bewerbungen um die Ausrichtung für die vierzehnte Tagung (DHd2028). Da der Fachverband anstrebt, die Konferenz wechselnd in Deutschland und außerhalb Deutschlands zu veranstalten, freuen wir uns wieder besonders über Bewerbungen von Einrichtungen aus dem deutschsprachigen Raum außerhalb Deutschlands.

Bisherige Konferenzen haben bis zu 650 Teilnehmer:innen aus dem deutschsprachigen Raum und angrenzenden Ländern angezogen. Die Tagungsprogramme sahen jeweils zwei Tage für Workshops und drei Tage für das Hauptprogramm bestehend aus Keynotes, parallelen Sektionen mit wissenschaftlichen Vorträgen, Paneldiskussionen, Posterpräsentationen und Doctoral Consortia vor. Die Einführung neuer Formate ist in Abstimmung mit dem Verband und dem Programmkomitee möglich.

Das wissenschaftliche Programm der Tagung wird durch ein vom Fachverband eingesetztes internationales Programmkomitee auf Grundlage eines Call for Papers und eines anschließenden Review-Verfahrens erstellt. Das Konferenzprotokoll des DHd-Verbands muss berücksichtigt werden.

Die Tagung finanziert sich über Teilnahmegebühren und von der ausrichtenden Institution bereitgestellte oder über Partner:innen oder Sponsor:innen eingeworbene finanzielle Mittel. Die erhobene Tagungsgebühr ist mit dem Vorstand des Fachverbandes abzustimmen und soll vier Kategorien umfassen: reguläre und ermäßigte Mitglieder des DHd (letztere im Sinne der Regelung zur ermäßigten Mitgliedschaft im DHd-Verband) sowie reguläre und ermäßigte Nicht-Mitglieder des DHd. Die Tagungsgebühr muss für Nicht-Mitglieder mindestens die Tagungsgebühr für Mitglieder des DHd zuzüglich des Mitgliedsbeitrags plus 5 Euro betragen, wobei die jeweils relevante Beitragskategorie berücksichtigt werden muss.
Die Bewerbung um die Ausrichtung der DHd2028 soll umfassen:

  • einen Vorschlag für ein Tagungsmotto sowie zwei Terminvorschläge (bevorzugt im Zeitraum Februar bis März). Bei der Terminplanung soll auf potentiell konkurrierende Konferenzen, Semesterzeiten und Feiertage sowie Schulferien geachtet werden.
  • einen Überblick über die für die Konferenz bereitgestellte Infrastruktur (vor allem Tagungsräume für Workshops, AG-Sitzungen, parallele Sektionen und Plenarveranstaltungen)
  • Aussagen über die Unterstützung der Ausrichtung vor Ort (z.B. durch die Universitätsleitung)
  • eine Aussage über die Verwendung von Management- und Bezahlsystemen (das System Conftool ist dafür etabliert und soll zumindest für die Einreichungen genutzt werden)
  • eine Aussage über die Unterstützung der Publikation der Tagungsbeiträge in Kooperation mit dem Data Steward des DHd-Verbands
  • Angaben zur Erreichbarkeit des Tagungsortes (bzw. ggf. der Tagungsorte) und die Verfügbarkeit von Unterkünften (inkl. Preisschätzungen)
  • eine Einschätzung zu den Möglichkeiten einer teilweisen virtuellen Partizipation
  • Ideen für Social Events
  • Vorschläge zur Erreichung einer hohen Sichtbarkeit der Tagung
  • Maßnahmen zur Förderung von Nachwuchswissenschaftler:innen (inkl. Studierende)
  • eine vorläufige Kostenkalkulation und Vorstellungen über die Tagungsgebühr
  • ggf. Preiskonzept bei Planung einer vollständigen Hybridkonferenz
  • eine Erklärung, dass die Konferenz entsprechend der im Konferenzprotokoll dargelegten Bedingungen ausgerichtet wird

Bewerbungen werden bis 31.05.2026 entgegengenommen (formlos per E-Mail an den Tagungskoordinator im Vorstand des Fachverbandes,  Nils Reiter: nils.reiter@uni-koeln.de). Interessierte Ausrichter:innen werden gebeten möglichst frühzeitig, in jedem Falle aber vor Einreichung ihrer Bewerbung, mit Nils Reiter Kontakt aufzunehmen. Die Bewerbung sollte zehn Seiten möglichst nicht überschreiten. Die Vergabe der Tagung erfolgt durch den Vorstand des Fachverbandes bis spätestens 15.06.2026.

The SSH Open Marketplace Editorial Board is happy to invite you to a series of 8 hands-on workshops to strengthen FAIR and digital research skills

2026年1月22日 16:26

The SSH Open Marketplace Editorial Board is happy to invite you to a series of 8 hands-on workshops to strengthen FAIR and digital research skills.

Click here to see the flyer for the events.

Save the dates and register here!

The Social Sciences and Humanities Open Marketplace is a discovery portal which pools and contextualises resources for Social Sciences and Humanities research communities: tools, services, training materials, datasets, publications and workflows.

The Marketplace highlights and showcases solutions and research practices for every step of the SSH research data life cycle.

Training Series Learning objectives 

  1. Understand Open Science, FAIR and CARE principles in practice
    Participants will be able to explain the Open Science paradigm and the FAIR and CARE principles, and assess their implications for responsible research data management across the full data lifecycle in the arts and humanities, social sciences, language sciences, and GLAM-related research.
  2. Navigate and critically use the SSH Open Marketplace
    Participants will be able to confidently navigate the SSH Open Marketplace to discover, evaluate, and select relevant tools, services, datasets, workflows, and training materials for their research needs.
  3. Integrate digital resources into research workflows
    Participants will be able to incorporate SSH Open Marketplace resources into discipline-specific research workflows, enhancing transparency, reproducibility, and efficiency in arts and humanities, social sciences, language sciences, and GLAM-related research.
  4. Contribute to and curate resources
    Participants will be able to contribute their own communities’ high-quality resources to the SSH Open Marketplace by applying editorial guidelines, metadata standards, and best practices for documentation, interoperability, and reuse, as well as reuse Marketplace resources to support reproducible and transparent research practices.
  5. Apply domain-specific standards, resources and research practices
    Participants will be able to document, share, and reuse domain-specific research workflows, data, and tools within arts and humanities (DARIAH), social sciences (CESSDA), language sciences (CLARIN), cultural heritage contexts, thereby fostering interoperability, FAIR compliance, and sustainable knowledge exchange within national and European research infrastructures
  6. Leverage the SSH Open Marketplace for community-specific applications

Participants will be able to design and implement customized application scenarios by utilizing the SSH Open Marketplace to create, curate, and disseminate tailored resource lists or complex catalogs that meet the specific needs and standards of their respective research communities.

Overview of sessions and learning objectives per session

Training sessionLearning objectives
20 February: FAIR, CARE & Open Science Principles      1. Explain the core principles of Open Research and their relevance for SSH research practices.2. Distinguish between FAIR and CARE principles and understand their complementary roles in data governance.3. Identify key FAIR-compliant research infrastructures relevant to SSH research.4. Assess the implications of Open Science requirements for data management planning and project design.5. Apply FAIR and CARE principles to a concrete research use case or project scenario.
20 March: Introduction to SSH Open Marketplace     1. Describe the purpose, scope, and added value of the SSH Open Marketplace for SSH research.2. Navigate the SSH Open Marketplace interface to locate resources (tools, services, datasets, training materials, and workflows).3. Use search and filtering functions to identify relevant resources for a specific research question.4. Understand how the Marketplace connects community use-cases to European SSH research infrastructures.5. Select appropriate resources from the Marketplace for early-stage or exploratory research tasks.
17 April: Making the most of the SSH Open Marketplace     1. Explore and differentiate advanced resource types such as workflows.2. Integrate Marketplace resources into existing research workflows.3. Evaluate the quality, relevance, and reuse potential of Marketplace entries using metadata and relations.4. Enrich existing Marketplace records by adding metadata, links, and contextual information.5. (Re)use Marketplace resources to support reproducible and transparent research practices.
15 May: Contributing to the SSH Open Marketplace      1. Understand the role of community contributions in sustaining the SSH Open Marketplace.2. Add new tools, datasets, workflows, or training materials to the Marketplace.3. Apply editorial guidelines and quality standards for resource curation.4. Use metadata schemas and controlled vocabularies to improve interoperability and discoverability.5. Critically review and improve existing Marketplace entries to enhance reuse and FAIRness.6. Understand programmatic access and re-use of marketplace material via API and WordPress plug-ins.
19 June: Thematic Art and Humanities     1. Identify DARIAH services and workflows relevant to arts and humanities research.2. Understand how arts and humanities research workflows are represented in the SSH Open Marketplace.3. Apply DARIAH tools and workflows (e.g. ATRIUM) to concrete research scenarios.4. Integrate heterogeneous data types typical of arts and humanities research into FAIR-aligned workflows.5. Share and document arts and humanities workflows for reuse within the SSH community.
18 September: Thematic GLAM institutions     1. Understand the specific characteristics and challenges of cultural heritage and GLAM data.2. Identify relevant tools, standards, and services for GLAM data in the SSH Open Marketplace.3. Apply FAIR principles to digitised and born-digital cultural heritage data.4. Integrate GLAM datasets into interdisciplinary SSH research workflows.5. Promote reuse and sustainability of cultural heritage data through documentation and sharing practices.
16 October: Thematic language data     1. Identify CLARIN services and standards for managing and analysing language data.2. Understand FAIR and legal/ethical challenges specific to language data (e.g. sensitive or personal data).3. Use the SSH Open Marketplace to discover language resources, tools, and workflows.4. Integrate CLARIN tools into linguistic research workflows.5. Prepare and document language datasets for reuse within national and European infrastructures.
20 November: Thematic Social sciences     1. Identify CESSDA services, standards, and tools relevant to social science research.2. Understand best practices for managing, documenting, and sharing social science data.3. Use the SSH Open Marketplace to locate CESSDA-related datasets and services.4. Apply FAIR and ethical principles to quantitative and qualitative social science data.5. Connect social science research workflows to European data services and infrastructures.

FAIR-by-design learning materials

The training series are conceptualised following the FAIR-by-design methodology developed in skills4EOSC (Filiposka et al. 2024), which consists in taking a systematic approach for conceptualizing each training session, e.g. defining the target audience, the learning objectives and the means to achieve them in each training session, publishing the materials and guides about how to use them, among others. FAIR learning materials enable the reuse of the materials both by learners and by trainers.

Target audience

The workshop series is aimed at a broad audience with links to the social sciences and humanities – from beginners to experienced researchers and practitioners who want to contribute their perspectives or benefit from the experiences of others.

More about the SSH Open Marketplace

The SSH Open Marketplace is:

  • a discovery portal, to foster serendipity in digital methods
  • an aggregator of useful and well curated resources
  • a catalogue, contextualising resources
  • an entry point in the EOSC for the Social Sciences and Humanities researchers

The SSH Open Marketplace is not:

  • a repository. Nothing is hosted in the SSH Open Marketplace. Workflow content type can be hosted, but this is an exception.
  • a data catalogue. The goal is not to collect all the SSH datasets, but selected datasets are indexed to support the contextualisation (dataset mentioned in a publication or used in a training material for example).
  • a commercial Marketplace. There is nothing to sell in the SSH Open Marketplace. Commercial software/services can be referenced

Job: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) – Digitalität der historischen Forschung (100% TV-L EG 13, 5 Jahre).

2026年1月18日 03:54

Das Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut in der Leibniz-Gemeinschaft. Es betreibt und fördert Forschungen zur europäischen Geschichte von der Frühen Neuzeit bis in die Zeitgeschichte und ist aktiv an der Fortentwicklung der Digital Humanities beteiligt.

Im DH Lab des IEG ist zum 01.07.2026 eine Stelle (100 % TV-L EG 13) als Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (m, w, d) für die Dauer von fünf Jahren zu besetzen (befristet nach WissZeitVG).
Bewerbungsfrist ist Montag, der 09.03.2026.

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier.


Abschlussvorstellung der Text+ Kooperationsprojekte von 2025 am 17. Februar 2026, 10–12 Uhr

2026年1月15日 21:14

Das NFDI-Konsortium Text+ fördert jährlich auf ein Kalenderjahr begrenzte sog. Kooperationsprojekte mit dem Ziel, die Angebote an Daten und Services von Text+ kontinuierlich zu erweitern und für die Forschungscommunitys langfristig verfügbar zu machen bzw. die in Text+ verfügbaren Daten und Services gezielt für innovative Forschungsfragen zu nutzen.

Die Kooperationsprojekte von 2025 sind nun abgeschlossen und möchten sich und ihre Projektergebnisse in einer kurzweiligen virtuellen Veranstaltung den interessierten Communitys vorstellen: am 17. Februar 2026, 10–12 Uhr.

Folgende Projekte stellen sich in der Veranstaltung vor:

  • Text+-Schnittstellen zu den Interview-Sammlungen in Oral-History.Digital (text+oh.d)
  • Aufbau einer offenen digitalen Sammlung historischer musiktheoretischer Texte aus dem deutschsprachigen Raum anhand von Beispielen aus dem 19. Jahrhundert (DigiMusTh)
  • LOD-Rollen-Modellierungen aus den Registern von Regestenwerken zum Mittelalter (LRM)
  • Glossarium Graeco-Arabicum – Open Data (GlossGA-OD)
  • HAdW GND-basierte Webservices – Beaconizer & Discoverer (Hagrid)
  • Optimierung und Offene Publikation des Korpus der literarischen Moderne (KOLIMO+) (Kooperationsprojekt von 2023)

Die Zugangsdaten zur Veranstaltung erhalten Sie nach Anmeldung unter https://events.gwdg.de/event/1350. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Eine Übersicht über die bislang von Text+ geförderten Kooperationsprojekte finden Sie unter https://text-plus.org/vernetzung/kooperationsprojekte.

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 26.01.2026: „Vertrauen in Daten und Code: Software-Engineering Praktiken zwischen Refactoring, Feature-Wünschen und Publikationsdruck“

2026年1月15日 17:22

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 26. Januar 2026, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Bastian Politycki & Alexander Häberlin (Sammlung Schweizer Rechtsquellen (SSRQ))

Die Entwicklung nachhaltiger Forschungssoftware in den Digital Humanities ist kein rein mechanisches Unterfangen, sondern ein ständiger Aushandlungsprozess zwischen technischen Anforderungen, wissenschaftlicher Arbeit und Pflege der Codebasis. Am Beispiel der „Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen“ (SSRQ) beleuchtet dieser Vortrag die Herausforderungen, eine komplexe, historisch gewachsene Editionsinfrastruktur technisch zukunftsfähig zu halten.

Im Zentrum steht die Adaption des professionellen Research Software Engineering (RSE) für den geisteswissenschaftlichen Alltag. Methoden wie Test-Driven Development (TDD) werden nicht nur zur Validierung von Code, sondern auch zur Qualitätssicherung historischer Daten eingesetzt, womit das notwendige „Vertrauen“ in die gedruckte und digitale Edition geschaffen wird. Gleichzeitig erfordert die langfristige Wartbarkeit ein kontinuierliches Refactoring der Codebasis.

***

Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzrraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

Call for Hosts – Digital History Tagung 2028

2026年1月15日 00:27

Alle zwei Jahre findet die Tagung „Digital History 20XX“ der AG Digitale Geschichtswissenschaft im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) statt. An wechselnden Standorten fungiert die Konferenz als zentrale Plattform für den wissenschaftlichen Austausch der deutschen digital arbeitenden Geschichtswissenschaft. Bisherige Stationen und Tagungsmottos waren:

  • 2021: Universität Göttingen (virtuell durchgeführt), „Digital History. Konzepte, Methoden und Kritiken digitaler Geschichtswissenschaft“;
  • 2023: HU Berlin, „Digitale Methoden in der geschichtswissenschaftlichen Praxis. Fachliche Transformationen und ihre epistemologischen Konsequenzen“;
  • 2024: Universität Halle-Wittenberg, „Digital History & Citizen Science. Digitale Methoden und neue Erkenntnisse zwischen digitaler Quellenerschließung, Forschung und Bürgerwissenschaften“.

Von 28 September bis zum 1. Oktober 2026 findet die Digital-History-Tagung unter dem Motto „Doing Cultural Heritage“ an der Paris-Lodron-Universität Salzburg statt.

Die AG Digitale Geschichtswissenschaft strebt grundsätzlich an, die Konferenz in den Jahren stattfinden zu lassen, in denen kein Historikertag stattfindet, idealerweise im September. Daher bittet die AG nun um Bewerbungen um die Ausrichtung der fünften Tagung im Jahr 2028.

Die bisherigen Auflagen konnten bis zu 300 Teilnehmer:innen (davon 120 in Präsenz und 180 online) verzeichnen. Dabei verteilten sich auf bis zu vier Tagen das Hauptprogramm mit wissenschaftlichen Vorträgen, Paneldiskussionen, Posterpräsentationen und Keynotes sowie das Begleitprogramm mit (Pre-Conference) Workshops und Social Events. Die Einführung neuer Formate ist in Abstimmung mit dem Komitee der AG möglich.

Das Programm der Tagung wird eigenverantwortlich durch das Ortskomitee der ausrichtenden Institution sowie dem einzurichtenden Programmkomitee auf Grundlage eines Call for Papers und eines anschließenden Review-Verfahrens erstellt. Die Ausrichter:innen sind verantwortlich für die Bereitstellung der Tagungsräume und der notwendigen Infrastruktur, für die Organisation und Sicherstellung des reibungslosen Ablaufs der Tagung, die Planung von Social Events, die Einrichtung und Pflege einer Tagungswebsite sowie für die Öffentlichkeitsarbeit während der Veranstaltung. Die Veröffentlichung von Konferenzbeiträgen kann unterschiedlich umgesetzt werden, etwa in Form eines Tagungsbandes oder durch Bereitstellung von Abstracts auf einem Textrepositorium. Publikationen sollten in jedem Fall Open Access erfolgen.

Da die AG Digitale Geschichtswissenschaften leider nicht über eigene Mittel verfügt, ist die Tagung über Mittel zu finanzieren, die von der ausrichtenden Institution eingeworben oder bereitgestellt werden. Wird eine Tagungsgebühr erhoben, sollte diese möglichst gering gehalten werden.

Eine Bewerbung um die Ausrichtung der Konferenz für 2028 muss beinhalten:

  • einen Vorschlag für ein Tagungsmotto, der überzeugend begründet, welches für die Forschungscommunity relevante übergreifende Themenfeld im Mittelpunkt stehen soll. Mit Blick auf eine erfolgreiche Umsetzung des Tagungsmottos können die Arbeitsschwerpunkte am Ausrichtungsort, Vorschläge für mögliche Keynotereferent:innen, inhaltliche Überlegungen zum Workshopprogramm und weitere Gestaltungspunkte für die Veranstaltung angeführt werden;
  • einen Terminvorschlag (bevorzugt im September). Dabei ist auf potenziell konkurrierende Konferenzen zu achten. Der Termin ist frühzeitig auf der Website bekanntzugeben;
  • eine Aussage über die Verwendung aller für die Organisation und Abwicklung der Tagung notwendigen Systeme (z.B. Conftool, Easychair, etc.);
  • eine Einschätzung zu den Möglichkeiten einer teilweisen virtuellen Partizipation (z.B. zur Übertragung von Keynotes);
  • Ideen für Social Events;
  • Vorschläge zur Erreichung einer hohen Sichtbarkeit der Tagung;
  • Maßnahmen zur Förderung von Early Career Researchers / Studierende;
  • eine vorläufige Kostenkalkulation

Die Einreichungsfrist für Bewerbungen ist der 01.07.2026 (ca. 2-3 DIN-A4-Seiten, formlos per E-Mail an den Sprecher der AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD, Prof. Dr. Werner Scheltjens: werner.scheltjens@uni-bamberg.de). Die Auswahl erfolgt durch das AG-Komitee und wird auf der kommenden Digital-History-Tagung in Salzburg (28.09-01.10.2026) verkündet.

 

Viertes FAIR February Meetup: 10 Jahre FAIR-Prinzipien – Let’s discuss FAIR Digital Editions

2026年1月12日 23:01

In der Task Area Editions des NFDI-Konsortiums Text+ wird das Know-how digital und interdisziplinär arbeitender Wissenschaftler:innen gebündelt mit dem Ziel, die Forschungsdateninfrastruktur für digitale Editionen zu verbessern. In der 2023 begründeten Veranstaltungsreihe FAIR February beschäftigen wir uns jährlich fokussiert mit den FAIR-Prinzipien Findability, Accessibility, Interoperability und Reusability und ihrer Bedeutung für digitale Editionsprojekte.

Seit ihrer Veröffentlichung 2016 im Scientific Data Journal haben sich die FAIR-Prinzipien als Leitprinzipien innerhalb der Digital Humanities etabliert. 2026 feiern sie ihren 10. Geburtstag, für uns Anlass in die Diskussion zu gehen: Wie hat sich die Landschaft der digitalen Editionen in den letzten zehn Jahren verändert? Werden Daten öfter nachgenutzt? Sind Ressourcen besser miteinander vernetzt? Welche Herausforderungen kommen in den nächsten Jahren auf die Editionswissenschaften zu und wie können die FAIR-Prinzipien hier unterstützen?

Mit der virtuellen Veranstaltungsreihe wenden wir uns an Forschende und Mitarbeitende von laufenden oder geplanten Editionsprojekten, analog wie digital, an die Digital Humanities, und natürlich überhaupt an Interessierte aus den Geistes- und Kulturwissenschaften, die Zugang zum Feld der “Edition” suchen.

Programm der Veranstaltung

5. Februar 2026, Donnerstag, 10.00-11.30 Uhr

Spricht man über die Nachnutzung von Forschungsdaten, so hat man es immer mit zwei Bewegungen zu tun: Vorhandene Daten werden genommen, um sie in neue Projekte zu integrieren – dafür müssen sie aber erst freigegeben worden sein. Jede Seite hat dabei ihre eigenen Herausforderungen und Bedürfnisse. In Form eines ‚Speed-Talk‘ – 6 Fragen in 60 Minuten – wollen wir mit vier Expert:innen diskutieren, was eine gute Nachnutzung ausmacht, wie sie gelingt und an welchen Stellen es noch hakt. Auch möchten wir darauf eingehen, wie neue Entwicklungen, etwa der Einsatz von LLMs/KI, Anforderungen und Arbeitsweisen verändern.

Die Paneldiskussion wird auf Englisch stattfinden.

Als Panelist:innen gewonnen werden konnten:

Sven Jaros (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Caroline Odebrecht (Humboldt-Universität zu Berlin)
Elena Spadini (Universität Bern)
Peer Trilcke (Universität Potsdam)

18. Februar 2026, Mittwoch, 14.00-15.30 Uhr

Semantic Web, Linked Open Data, Knowledge Graphs – die (semantische) Vernetzung digitaler Ressourcen hat mittlerweile eine eigene Geschichte. Verschiedene Wissensbasen und Ansätze haben sich etabliert. Eckpfeiler sind Normdaten und kontrollierte Vokabulare, Wissensdatenbanken und maschinenlesbare, strukturierte Standardformate. Ist FAIR ohne LO(U)D überhaupt denkbar? Solche und andere Thesen möchten wir in diesem Text+ FAIR February Meetup anschneiden und diskutieren.
Wir bringen damit engagierte Akteur:innen aus diesem Feld zusammen und fragen nach konkreter Praxis, nach Stand und vor allem Perspektiven – und möchten so auch eine Vernetzung der Köpfe aus diesen Bereichen bewirken: Wikidata, Normdaten, BEACON, und mehr.

Das Meetup findet auf Deutsch statt.


Über den folgenden Link können Sie sich zur Teilnahme anmelden: https://events.gwdg.de/event/1351

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Die Task Area „Editions“ von Text+

Organisationsteam:

Martin Fechner (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften)
Nils Geißler (Cologne Center for eHumanities)
Eva-Maria Gerstner (Max Weber Stiftung
Philipp Hegel (Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz)
Sandra König (Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften)
Harald Lordick (Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte)
Fernanda Wolff (Technische Universität Darmstadt)

FAIRe Vokabulare und Normdaten für Museen und Sammlungen

2026年1月5日 23:03

Kontrollierte Vokabulare und Normdaten spielen für die Nachnutzbarkeit von objektbeschreibenden Daten in Museen und Sammlungen eine zentrale Rolle. Die Minimaldatensatz-Empfehlung für Museen und Sammlungen enthält hierzu bereits wichtige Empfehlungen zur Anwendung von Terminologien in Kernelementen der Objektdokumentation.

Dieser Report stellt eine Reihe von einschlägigen Vokabularen für die Sammlungsdokumentation vor und bezieht dabei auch Angebote ein, die sich für bestimmte Dokumentationsschwerpunkte und Disziplinen eignen. Neben einer Kurzbeschreibung der jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkte und dem technischen Implementierungsstand der Webangebote erfolgt jeweils eine Einstufung nach den Kriterien der international anerkannten FAIR-Prinzipien. Dies ermöglicht Mitarbeiter:innen in Museen und Sammlungen wie auch den Nachnutzenden der so ausgestatteten Datenbestände eine fundierte Beurteilung der Nachhaltigkeit der beschriebenen Vokabulare in Kontexten des vernetzten Publizierens und eines effektiven Forschungsdatenmanagements.

Diese Arbeit wurde von einer Unter-AG der AG Minimaldatensatz der Fachgruppe Dokumentation im Deutschen Museumsbund (DMB) erstellt. Ihre Mitglieder sind Mitarbeiter:innen bzw. Vertreter:innen der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Humboldt-Universität zu Berlin (Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland), des Instituts für Museumsforschung, der Klassik-Stiftung Weimar, der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Philipps-Universität Marburg (Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg) und der Verbundzentrale des Gemeinsamen Bibliotheksverbunds Göttingen (VZG).

Zur Publikation bei Zenodo: https://zenodo.org/records/17950403.

Eindrücke der Digital Humanities Benelux 2025 in Amsterdam

2026年1月1日 01:00

Die Digital Humanities Benelux 2025 fand in diesem Jahr vom 4.-6. Juni in den Niederlanden, genauer gesagt in Amsterdam, statt und wurde dort an der Freien Universität (Vrije Universiteit) ausgerichtet. Der gesamte Universitätskomplex ist neu und umfangreich ausgestattet. So gab es eine größere Outdoor-Anlage mit Möglichkeiten für Calisthenics sowie drei Beachvolleyballcourts mitten auf dem Unicampus. Das machte gleich zu Beginn Eindruck.

Anlage auf dem Campus der Universität in Amsterdam (Vrije Universiteit) mit Trainingsmöglichkeiten.
Anlage auf dem Campus der Universität (Bild: Vivian Rätzke).

Aber der Grund für meine Reise war ein anderer – gerne wollte ich die Digital Humanities Benelux besuchen und durfte eine ereignisreiche Tagung miterleben. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit dazu hatte und möchte mich an dieser Stelle sehr herzlich bei dem Verband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd e.V.) für die großzügige Unterstützung in Form eines Reisekostenstipendiums bedanken, das mir die Konferenzteilnahme ermöglichte.

Im Vorfeld zur Tagung gab es eine Vielzahl an Pre-Workshops, die am Tag vor dem offiziellen Beginn stattfanden. In meinem Fall fiel die Wahl auf Working with colonial Digital Cultural Heritage, Approaches, Tools, and Transnational Insights. Es handelte sich dabei um einen Workshop zum Umgang mit kritischen Metadaten bei Museumsobjekten aus dem Kolonialkontext. Dieser Workshop beleuchtete unterschiedliche Perspektiven und machte bewusst, was nicht auf Anhieb offensichtlich war, zum Beispiel den Verlust an Informationen bei Objekten aus dem rituellen Kontext. In diesem Rahmen konnten Beispielobjekte aufgezeigt werden, für die weitere Metadaten in Gruppenarbeiten von uns hinzugefügt wurden. Dies geschah unter dem Gesichtspunkt, welche Metadaten fehlen, aber auch welche Metadaten verändert werden müssten. Einer der aufgeworfenen Punkte, war, inwiefern Personen der betreffenden kulturellen Einflüsse in die Erstellung von Metadaten des jeweiligen Objekts einbezogen wurden oder werden sollten, um die Informationen weiterzugeben und darüber hinaus die Suche zu erleichtern. Es wäre ein wichtiger Beitrag, dass essentielle Informationen zu den Objekten und dem Kontext nicht verloren gingen, sondern für die Nachwelt erhalten blieben. Dies wäre auch ein Zeichen des Respekts im Rahmen der Aufarbeitung.

Da der Workshop nur einen halben Tag gehen sollte, buchte ich mir für den restlichen Tag einen Slot im Museum und hatte die Gelegenheit, das Kulturangebot der Stadt Amsterdam genießen zu dürfen.

Fußweg zur Tagung durch die Natur mit einem Gewässer.

Fußweg zur Tagung (Bild: Vivian Rätzke).

Am nächsten Tag ging es weiter mit der offiziellen Eröffnung der Tagung, die insgesamt zweieinhalb Tage gehen sollte. Jedoch ahnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, wie sie zum Wochenende hin enden würde, aber dazu später mehr.

Insgesamt gab es während sämtlicher Präsentationen, Vorträge zu drei parallel stattfindenden Sessions. Dies bot ein überaus umfangreiches und vielseitiges Programm für jeden Geschmack und unterschiedliche fachliche Hintergründe. Darunter fielen zum Beispiel Vorträge zur 3D-Modellierung in der Archäologie und X-Analysen anhand von Daten der Geschichtswissenschaften.

Das Reisestipendium eignete sich ideal für die Reise nach Amsterdam, denn die Tagung war international gut besucht und dementsprechend anregend im Austausch über aktuelle Themen der Digital Humanities (DH). Eröffnet wurde die Vortragsreihe mit einer Keynote von Barbara McGillivray vom King’s College London mit Tracing meaning across time: computational and human-centred approaches to semantic change. Noch eine Keynote gab es von Lise Jaillant mit AI to Unlock Archives: Revolutionising Access to our Digital Past. Beide Vorträge waren über die Maße interessant und stark besucht. Mit großem Interesse wurden zum Schluss Diskussionen mit den Tagungsteilnehmenden geführt.

Während der Tagung konnte ein dynamisches Miteinander unter den Tagungsteilnehmenden beobachtet werden. Nicht nur spannende Vorträge gab es, sondern auch eine Poster-Session sowie eine Demonstrationssitzung. Diese sowie das Rahmenprogramm förderten die Möglichkeiten der Vernetzung innerhalb der Digital Humanities Community.

Ein interessanter Punkt des angebotenen Zusatzprogramms war die Möglichkeit, an der Bibliotheksführung der ausrichtenden Universität teilzunehmen. Bei dieser Gelegenheit wurde nicht nur ein Einblick in historische Objekte wie einen Globus oder eine Karte von Japan gegeben, sondern auch ein Projekt vorgestellt, bei dem es darum ging, assyrische Tontafeln für Unterrichtszwecke zu scannen, als 3D-Modelle zu erstellen sowie mit dem 3D-Drucker zu drucken. Diese Kopien der Tontafeln wurden herumgereicht und konnten angefasst sowie ausführlich begutachtet und untersucht werden.

Wann bekommt man schon einmal die Gelegenheit, die Struktur eines antiken Objektes ausgiebig abtasten und die Keilschrift erfühlen zu dürfen? Alles natürlich unter dem Gesichtspunkt, dass das Original unberührt, unversehrt und geschützt blieb. Nicht zu vergessen, dass sogleich eine Expertin unter uns Teilnehmerinnen und Teilnehmern anfing zu erklären, worum es sich dabei genau handelte. Frau Dr. Anouk Nuijten, die auch Ansprechpartnerin für das Projekt ist, berichtete uns zusammen mit ihrem Kollegen Aidan Houtkamp mehr über die Eindrücke von den 3D-Modellen und den angefertigten Repliken im Rahmen von Digital Impressions: Creating 3D Models of Clay Tablets. Weiterhin können die Objekte hier gefunden werden.

Eine Tontafel wird gescannt.
Eine Tontafel wird gescannt (Bild: Vivian Rätzke).
Ausschnitt aus einem Projekt der Universität in Amsterdam.
Ausschnitt des Modells (Bild: Vivian Rätzke).

Der Austausch während der Tagung war produktiv und förderte die internationale Vernetzung zwischen den mehr als 200 Tagungsteilnehmenden sehr. Die anschließenden Diskussionen waren anregend und ermöglichten neue Ideen für Herangehensweisen zukünftiger Forschungsprojekte. Aber auch die Poster- und Demo-Sessions gaben Aufschluss über vielversprechende Möglichkeiten, die in DH genutzt werden können.

Das Organisationsteam vollbrachte eine reife Leistung. Wie schon erwähnt, bot das Ende der Tagung eine überraschende Herausforderung. Bereits zu Beginn stießen die Raumkapazitäten an ihre Grenzen und es mussten kurzerhand größere Räumlichkeiten der Universität zur Verfügung gestellt werden. Zwischenzeitlich gab es ein hohes Aufkommen, dass zuvor sogar auf dem Fußboden Platz genommen worden war, da sich niemand die spannenden Präsentationen entgehen lassen konnte. Womit zu guter Letzt jedoch kaum jemand gerechnet hatte, war der landesweite Bahnstreik der niederländischen Bahn, der dafür sorgte, dass spontan umdisponiert werden musste. So kam es, dass einige bereits einen Tag früher abreisten und andere wiederum ihren Aufenthalt um einen Tag verlängerten. Gleichzeitig wurde das Programm von einem auf den anderen Tag von einem Präsenzmodell zur Hybridtagung am letzten Veranstaltungstag umgewandelt. Der Plan ging auf und alle Vorträge konnten stattfinden. Organisatorisch wurde dies flexibel gehandhabt, jedoch waren am letzten Tagungstag keine Fahrten innerhalb der Niederlande möglich. Ich hatte ohnehin geplant, eine Nacht länger zu bleiben und konnte erfreulicherweise ohne Probleme am nächsten Tag weiterfahren.

Die Digital Humanities Benelux 2025 war ein Erlebnis, das ich nicht vergessen werde. Der Besuch der Tagung hat mich fachlich weitergebracht, dazu geführt, dass ich mich intensiver mit bestimmten DH-Themen auseinandergesetzt habe und mir durch die Vorträge und den Austausch dabei geholfen, neue Ideen im Rahmen meiner Masterarbeit zu entwickeln. Sogar die Aussicht auf ein Ministipendium im Rahmen meiner Abschlussarbeit für die Nutzung eines KI-Tools habe ich dadurch bekommen. Die Möglichkeit und die besondere Erfahrung möchte ich nicht missen und werde mit Freude daran zurückdenken.

Unterwegs zur Tagung durch die Natur mit Blick auf einen Fluss.
Unterwegs zur Tagung durch die Natur (Bild: Vivian Rätzke).

Die Digital Humanities Benelux wird im kommenden Jahr 2026 erneut in den Niederlanden, aber dieses Mal in Maastricht, stattfinden. Wir können gespannt sein, was uns beim nächsten Mal erwartet.

Abschluss der Konferenz am letzten Tag im Hörsaal.
Abschlussbild der Tagung (Foto: Vivian Rätzke).

Hackathon am 13.10.2025

2025年12月24日 01:01
Hackathon: AI Between Research, Education, and Analysis On October 13, 2025, the Heidelberg Center for Digital Humanities (HCDH) hosted a hackathon that brought together researchers from a variety of disciplines to explore innovative applications of...

Text+ Workshop „Sprach- und Textdaten für Gesellschaft, Gesundheit und Medizin“ am 05.-06.03.2026 in Hamburg

2025年12月19日 16:09

Das NFDI-Konsortium Text+ lädt ein zum Workshop „Sprach- und Textdaten für Gesellschaft, Gesundheit und Medizin“ am 05.-06.03.2026 am Hamburger Zentrum für Sprachkorpora (HZSK). Der zweitägige Workshop (Lunch-to-Lunch) der TaskArea „Collections“ widmet sich den Schnittstellen zwischen sprach- und textbasierten Forschungsdaten und angrenzenden Disziplinen in den Bereichen Gesellschaft, Gesundheit und Medizin. Gemeinsam wollen wir erkunden, wie sich Forschungsdatenmanagement (FDM) für text- und sprachbasierte Forschung in diesen interdisziplinären Kontexten gestalten lässt.

Text+ ist ein Konsortium der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und hat zum Ziel, sprach- und textbasierte Forschungsdaten langfristig zu erhalten und ihre Nutzung in der Wissenschaft zu ermöglichen. Der Workshop bietet ein Forum für den Austausch über nachhaltige und sichere Bereitstellung, Analyse und Nachnutzung von Forschungsdaten. Dabei geht es u.a. um Fragen der mehrsprachigen Kommunikation und Multimodalität.

Programm-Highlights:

  • Keynotes und Fachvorträge zu aktuellen Herausforderungen und Lösungen im FDM für sprach- und textbasierte Forschungsdaten mit dem Fokus auf die Bereiche Gesellschaft, Gesundheit und Medizin
  • Posterpräsentationen und Demos: Teilnehmende sind eingeladen, eigene Ansätze und Projekte vorzustellen
  • Möglichkeiten der Erschließung weiterer Sprach- und Textdaten sowie deren Integration in Text+ und NFDI4Health

Zielgruppe:

Forscherinnen und Forscher aus den Geistes-, Sozial- und Lebenswissenschaften sowie alle, die sich für sprach- und textbasierte Daten in interdisziplinären Kontexten interessieren.

Anmeldung:

Die Anmeldung erfolgt via: https://events.gwdg.de/event/1252/registrations/1005/. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 €. Nach der Anmeldung über die Eventwebsite erhalten Sie alle Informationen zur Überweisung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Harmonizing Language Data – Warum Standards für nachhaltige linguistische Ressourcen jetzt im Fokus stehen

2025年12月15日 19:17

Beitrag von Laura Herzberg (IDS Mannheim)

Standards bilden die Grundlage nachhaltiger digitaler Forschung. Sie sorgen dafür, dass Daten langfristig interpretierbar, auffindbar, archivierbar und interoperabel bleiben. Gerade in den Digital Humanities, wo komplexe sprachbasierte Ressourcen entstehen und verarbeitet werden, ist dieser Aspekt zentral: Ohne konsistente Standards drohen technische und konzeptionelle Verluste, die die Nachnutzbarkeit und wissenschaftliche Bedeutung von Daten gefährden.

Vor diesem Hintergrund bietet der neue Sammelband

Bański, Piotr; Heid, Ulrich; Herzberg, Laura (Hrsg.): Harmonizing Language Data: Standards for Linguistic Resources. De Gruyter, 2025. DOI: 10.1515/9783112208212

einen umfassenden Überblick über zentrale Standards und Best Practices im Umgang mit linguistischen Forschungsdaten.

Die Publikation ist Open Access verfügbar und damit für die gesamte DH-Community frei zugänglich.

Foto: Kameraperspektive, Sibylle Gabler (DIN), © Peter-Paul Weiler

Themenfelder des Sammelbandes

Der Band adressiert eine Reihe von Bereichen, die für die Arbeit mit sprachbezogenen Daten in Forschungseinrichtungen, Infrastrukturprojekten und DH-Verbünden im deutschsprachigen Raum hochrelevant sind:

  • Metadaten und Annotationen
    Metadaten strukturieren und kontextualisieren Forschungsdaten. Die Beiträge zeigen, wie sie die Auffindbarkeit, Dokumentation und langfristige Nachnutzbarkeit sichern, insbesondere bei komplexen mehrschichtigen Annotationen.
  • Langzeitarchivierung
    Digitale Forschungsdaten benötigen nachhaltige Speicher- und Formatstrategien. Der Band diskutiert, wie standardisierte Workflows und transparente Dokumentationspraktiken Daten über viele Jahre hinweg nutzbar halten.
  • Audiovisuelle Ressourcen
    Gesprochene Sprache, audiovisuelle Materialien und multimodale Daten stellen besondere Anforderungen an Formate, Transkription und Annotation. Die Beiträge erläutern etablierte Standards und praktische Herausforderungen in diesem Bereich.
  • Character Encoding und Sprachvarianten
    Konsistente Zeichenkodierung ist eine essenzielle Voraussetzung für die Arbeit mit Textdaten. Der Band erklärt typische Encoding-Probleme und zeigt, warum standardisierte Verfahren unverzichtbar für Interoperabilität sind.
  • Entity Linking
    Die semantische Vernetzung von Datenbeständen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Entity Linking kann heterogene Ressourcen miteinander verbinden und Recherchierbarkeit sowie Analysepotenzial erheblich verbessern.

Warum Standards heute wichtiger sind denn je

Mit dem Einsatz neuer Technologien, darunter KI-gestützte Analyseverfahren und große Sprachmodelle, entstehen neue Chancen, aber auch Herausforderungen. Die Digital Humanities folgen den Aspekten von Transparenz, Reproduzierbarkeit und Nachhaltigkeit. Standards sind hierfür essenziell. Sie ermöglichen:

  • nachvollziehbare Datenflüsse,
  • wiederholbare Prozesse,
  • interoperable Werkzeuge,
  • langfristig gültige Forschungsdaten.

 

 

 

SSH Open Marketplace & FAIR Practices Training Series 2026

2025年12月4日 00:04

Das SSH Open Marketplace Editorial Board startet 2026 eine achtteilige praxisorientierte Online-Workshopreihe, um digitale Kompetenzen und FAIR-Praktiken in den Sozial- und Geisteswissenschaften zu stärken. Jeden dritten Freitag im Monat von 13:00 bis 14:30 Uhr (CET), geht es online um offene Wissenschaft, gute Datenpraxis und den smarten Einsatz des SSH Open Marketplace im Forschungsalltag. Die Termine reichen von Feburar bis November 2026 – mit einer Pause im Juli und August.

Worum geht es?

Die SSH Open Marketplace & FAIR Practices Training Series 2026 verbindet Schlüsselfragen von FAIR, CARE und Open Science mit praktischen Hands-on-Sessions rund um den SSH Open Marketplace als Discovery-Portal für Tools, Services, Trainingsmaterialien, Daten und Workflows. Der Adressatenkreis sind allgemein Interessierte mit Bezug zu den Social Sciences and Humanities, aber insbesondere Forschende, Datenmanager:innen und Forschungsservices in den SSH, die ihre Daten und Workflows besser auffindbar, nachnutzbar und anschlussfähig machen wollen – ohne sich allein durch die Vielzahl an Angeboten kämpfen zu müssen.

Weitere Hintergrundinformationen rund um den SSH Open Marketplace sowie das Editorial Team gibt es hier.

Save the dates

– 20. Februar: FAIR, CARE & Open Science Principles

– 20. März: Introduction to SSH Open Marketplace

– 17. April: Making the most of the SSH Open Marketplace

– 15. Mai: Contributing to SSH Open Marketplace

–  19. Juni: Thematic Arts and Humanities

– 18. September: Thematic GLAM institutions

– 16. Oktober: Thematic language data

– 20. November: Thematic Social sciences

Die Teilnahme ist online, kostenfrei und auf Interaktion ausgelegt: In allen Sessions sind Fragen, Use Cases aus laufenden Forschungsprojekten wie auch der Blick in eigene Datenbestände gerne gesehen. Wer sich nun den Vorsatz gesetzt hat, im kommenden Jahr die eigenen digitalen Forschungspraktiken weiter auszubauen, kann sich hier registrieren, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Download

SSHOMP_2026 Online Training Series (PDF)

DARIAH Annual Event 2026: Call for Papers is now open

2025年11月18日 22:28
 
We are happy to inform you that the call for papers for the DARIAH Annual Event 2026 on the topic of Digital Arts and Humanities With and For Society: Building Infrastructures of Engagement is now open! The deadline for submitting contributions is December 22.
 
This year we seek to explore how digital, social and institutional infrastructures can support engaged research, and nurture generosity, participation and shared creativity in the digital arts and humanities.

We welcome contributions in the form of:
  • Papers
  • Panels
  • Posters and Demos

The 2026 DARIAH Annual Event is planned to take place on May 26th-29th in Rome, Italy. May 26th will be a day for DARIAH internal meetings, followed by the main conference on May 27th to 29th.
 
Find all information on the event at https://annualevent.dariah.eu/ 
More information on the Call for Papers at https://annualevent.dariah.eu/call-for-papers/ 
If you have any questions or comments, please do not hesitate to get in touch with us at annualevent@dariah.eu. 

EFA25@DNB: Einladung der Deutschen Nationalbibliothek zu „Erschließen, Forschen, Analyiseren“ am 24. und 25. November 2025 (virtuell)

2025年11月17日 20:34

Sie interessieren sich für die Metadaten und freien digitalen Objekte der Deutschen Nationalbibliothek? Sie wollen erfahren, wie Sie unsere umfangreichen Daten beziehen und analysieren oder mit diesen Ihre eigenen Bestände erschließen können? Oder Sie möchten sich einfach über die verschiedenen Datenangebote der DNB informieren?

Am 24. und 25. November 2025 findet an zwei Vormittagen hierfür das virtuelle Info- und Workshopangebot „Erschließen, Forschen, Analysieren“  (EFA25@DNB) zu unseren Metadaten und freien digitalen Objekten statt. Erfahren Sie mehr über unser Angebot und darüber, wie vielfältig Sie unsere Metadaten und digitalen Objekte nutzen, analysieren und visualisieren können.
Das  Programm ist modular gestaltet, die Programmpunkte bauen logisch aufeinander auf und können, je nach Interessenlage, auch einzeln besucht werden. Nach einführenden Vorträgen zum Angebot der Deutschen Nationalbibliothek am ersten Vormittag zu den Themen digitaler Bestand, Bezugswege, Datenarten und  -formate, haben Sie am zweiten Vormittag die Möglichkeit, an verschiedenen Workshops zur Vertiefung ausgewählter Themen teilzunehmen.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das Info- und Workshopangebot findet in deutscher Sprache statt.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter: www.dnb.de/efa

Stellenausschreibung: Mitarbeiter*in im FDM für die Geisteswissenschaften mit dem Schwerpunkt philologische Fächer (UB Kiel, E13, 100%, unbefristet)

2025年11月13日 23:32

Die Universitätsbibliothek der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sucht innerhalb der Abteilung IT der Zentralbibliothek für das Referat Digital Humanities & Forschungsdaten zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

Mitarbeiter*in im Forschungsdatenmanagement für die Geisteswissenschaften mit dem Schwerpunkt philologische Fächer

Ihre Aufgaben:

  • Beratung und praktische Unterstützung von geisteswissenschaftlich Forschenden in den verschiedenen Phasen des Forschungsdatenmanagements (FDM)
  • Organisatorische Betreuung von Services zum FDM und den Digital Humanities (DH) sowie deren konzeptionelle Weiterentwicklung mit Fokus auf die Bedarfe der philologischen Fächer
  • Planung und Durchführung von Workshops und Schulungen zu Themen der Digital Humanities
  • Mitwirkung an der Konzeption, Beantragung und Durchführung von inter-/nationalen Drittmittelprojekten

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Äquivalent) einer oder mehrerer Philologien
  • vertiefte nachgewiesene Kenntnisse im fachgerechten Umgang mit geisteswissenschaftlichen Forschungsdaten, insb. in den Philologien
  • vertiefte nachgewiesene Theorie- und Praxiskenntnisse in der Anwendung digitaler Methoden und Werkzeuge in den Geisteswissenschaften, insb. in den Philologien
  • nachgewiesene Kenntnisse in der Datenmodellierung in TEI-XML
  • sehr gute Deutsch- (mind. C2) und Englischkenntnisse (mind. C1) in Wort und Schrift

Persönliche Fähigkeiten:

  • ausgeprägte Fähigkeit zum eigenständigen konzeptionellen Denken und Arbeiten
  • ausgeprägte Servicementalität
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • eine systematische, effiziente und zielorientierte Arbeitsweise

Wünschenswert sind:

  • praktische Erfahrungen in der Arbeit mit einschlägigen DH-Softwarewerkzeugen, die derzeit an der UB Kiel im Einsatz sind (Transkribus, Oxygen-XML-Editor, TEI-Publisher, Nodegoat)
  • Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich des Natural Language Processing (NLP)
  • Erfahrungen in der Beratung und Unterstützung von Forschenden in den Bereichen FDM und/oder DH
  • Vernetzung in der (inter-)nationalen DH- und/oder FDM-Community
  • Erfahrungen in der Planung und Durchführung von Workshops zu DH-Themen

Wir bieten:

  • eine abwechslungsreiche, eigenverantwortliche und vielfältige Tätigkeit in einem engagierten, innovativen Umfeld mit der Möglichkeit, Entwicklungen mitzugestalten
  • tarifliche Vergütung inkl. Jahressonderzahlung
  • eine gute Work-Life Balance durch die Möglichkeit der variablen Arbeitszeit
  • Mitarbeiterkonditionen (z.B. Mensa, Hochschulsport)
  • 30 Tage Erholungsurlaub pro Jahr
  • Jobticket für den ÖPNV
  • eine betriebliche Altersvorsorge mit hoher Zuzahlung durch den Arbeitgeber
  • einen sicheren Arbeitsplatz beim Land sowie ein universitäres Umfeld mit seiner lebendigen und internationalen Atmosphäre
  • zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten

Kontakt

Andreas Christ
Referatsleitung Digital Humanities, Forschungsdaten
+49 431 880-5421

Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung über unser Portal: Zur Online-Bewerbung

Bewerbungen auf anderem Wege können leider nicht berücksichtigt werden.

Einladung zum Vortrag von Prof. Dr. Andreas Fickers am 11.11.2025 um 17 Uhr an der Universität Trier und via Zoom

2025年11月10日 18:33

„Transmedia storytelling in der digitalen Geschichte”

Prof. Dr. Andreas Fickers, Direktor des Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History, ist zur Zeit Gastwissenschaftler bei uns am TCDH (Trier Center for Digital Humanities) und hält am 11.11.2025 einen Vortrag im Rahmen der Vorlesungsreihe „Praxis der Digital Humanities”.

Wir freuen uns, Sie um 17 Uhr bei uns an der Universität Trier (DM-Gebäude, Raum 343) oder im Zoom-Raum begrüßen zu dürfen. 

Für eine digitale Teilnahme können Sie sich unter folgendem Link registrieren: https://uni-trier.zoom-x.de/meeting/register/0JJoXHFpQ_eTFvqfd0EMVg

Die Vorlesungsreihe „Praxis der Digital Humanities“ findet im Rahmen des Masters ‚Digital Humanities‘ statt. Sie ist für alle Interessierten auch aus anderen Studiengängen oder von außerhalb der Universität offen und wird als Videokonferenz mit Vortrag und Diskussionsmöglichkeit gestaltet sein.

 

 

Stellenausschreibung: Technischer Experte / Technische Expertin für digitale Editionen (TEI-XML) – (60 %)

2025年11月7日 23:55

Die Zentralbibliothek Zürich stellt ein! Für unsere Abteilung Digitale Produktion und Plattformen im Bereich Spezialsammlungen/Digitalisierung suchen wir per 01.01.2026 oder nach Vereinbarung und befristet bis 31.12.2027 eine oder einen Technischen Experten / Technische Expertin für digitale Editionen (TEI-XML) (60%).

Ihre Aufgaben

Die Zentralbibliothek Zürich stellt seit vielen Jahren im Rahmen der Eigendigitalisierung und für Forschungsprojekte hochwertige Digitalisate ihrer Bestände her. In Pilotprojekten baut sie nun Forschungsservices im Bereich digitaler Textproduktion/Editorik auf. Zu diesem Zweck setzt sie aktuell drei verschiedene digitale Editionsprojekte um (Korrespondenzen von Hans Georg und Hermann Nägeli, Neuauflage der Schriften von Jeanne Hersch, Erstausgaben von Johanna Spyri). Sie unterstützt damit massgeblich die wissenschaftliche Editionsphilologie und erarbeitet in verschiedenen Kooperationsprojekten mit Forschenden nachhaltige und interoperable Workflows, die zugleich bibliothekarischen Standards und Anforderungen der Digital Humanities gerecht werden. Ziel ist es, projektspezifische und zugleich allgemeine Workflows und Datenmodelle zu entwickeln, die zukünftig in anderen Editionsprojekten leicht nachnutzbar sind. 

Für die technische Betreuung dieser und zukünftiger Projekte suchen wir eine Expertin oder einen Experten im Bereich TEI-XML und TEI-Publisher. Die Zusammenarbeit mit internen und externen Expert*innen sowie Projektpartner*innen ist ein wesentlicher Teil der Projektarbeit. Die Stelle bietet die Möglichkeit, sich engagiert in die Unterstützung von Forschungsvorhaben einzubringen und neue digitale Workflows aufzubauen. Die Stelle ist vorerst befristet bis 31.12.2027. 

Ihr Aufgabenbereich umfasst im Wesentlichen folgende Tätigkeiten:

  • Mitwirkung bei der Konzeption projektspezifischer Datenmodelle für digitale Editionen
  • Erstellung und Pflege von ODD-Dateien zur Steuerung und Dokumentation der Editionslogik
  • Unterstützung bei der Strukturierung und semantischen Annotation von Texten gemäss TEI- und projektspezifischen Richtlinien
  • Anwendung und Erweiterung von Funktionen im Oxygen XML Editor (XPath-Abfragen, Schema-Validierung, strukturierte Fehleranalyse, Projektkonfigurationen)
  • Unterstützung bei der Entwicklung von XSLT-Stylesheets zur Datenverarbeitung und -ausgabe (HTML, PDF, EPUB etc.)
  • Mitarbeit an der Konfiguration und Anpassung von TEI-Publisher-Instanzen zur Präsentation digitaler Editionen
  • Automatisierte Einbindung von Normdaten (wie z. B. GND, VIAF, Wikidata) und Linked Open Data-Ressourcen
  • Einrichtung von Exportfunktionen zur Datenweitergabe an externe Dienste, z. B. CorrespSearch
  • Unterstützung bei der Schulung von Projektpartner*innen in der Anwendung von TEI, ODD und dem TEI-Publisher

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes Studium in den Bereichen Informations-, Bibliotheks-, Archivwissenschaften, Digital Humanities oder in Geisteswissenschaften in Kombination mit entsprechender digitaler Praxiserfahrung oder Zusatzausbildung
  • Fundierte Kenntnisse in TEI-XML und den Richtlinien des TEI-Konsortiums und deren praktischer Anwendung in Editionsprojekten
  • Nachgewiesene Erfahrungen mit dem Oxygen XML Editor, insbesondere in der Arbeit mit ODD-Dateien, XPath-Abfragen, Validierung und datenmodellbasierter Annotation
  • Nachgewiesene Praxis mit dem TEI-Publisher, inklusive Konfiguration, Anpassung und Integration in editorische Workflows
  • Sicherer Umgang mit XSLT zur Transformation und Ausgabe von TEI-Daten (HTML, PDF, EPUB etc.)
  • Vertrautheit mit digitalen Editionsprojekten, idealerweise mit komplexen Textstrukturen, Registerführung und Kommentierung
  • Kenntnisse in Python zur Datenverarbeitung, Automatisierung oder Schnittstellenintegration sind von Vorteil
  • Ausgeprägte analytische Fähigkeiten, um technische und editorische Anforderungen zusammenzuführen
  • Zielgerichtete und selbstständige Arbeitsweise sowie ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse

Unser Angebot

Es erwartet Sie eine interessante und abwechslungsreiche Aufgabe, bei der Sie Ihre Ideen und Erfahrungen in einem wertschätzenden Umfeld täglich einbringen können. Ein Arbeitsplatz im Zentrum der Stadt Zürich rundet unser Angebot ab. Die Anstellungsbedingungen richten sich nach den personalrechtlichen Bestimmungen des Kantons Zürich.

Kontakt
Allfällige Fragen beantwortet Ihnen gerne Herr PD Dr. Jesko Reiling, Leiter Digitale Produktion und Plattformen, Tel. +41 44 636 40 63. 
Die vollständige Stellenausschreibung und die Möglichkeit, sich online zu bewerben, findet sich hier:

https://apply.refline.ch/357291/0200/pub/1/index.html

Workshop: Digitale Editionen der Zeitgeschichte zwischen KI und Linked Open Data

2025年11月7日 20:43
Das aktuelle Bild hat keinen Alternativtext. Der Dateiname ist: KGParl_titel_L.png

Datum: 4.–5. Dezember 2025
Ort: Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien (KGParl), Schiffbauerdamm 40, Berlin
Veranstalter: Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien (KGParl)

Beschreibung

Am 4. und 5. Dezember 2025 findet in den Räumen der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien (KGParl) in Berlin der Workshop „Digitale Editionen der Zeitgeschichte zwischen KI und Linked Open Data“ statt.

Der Workshop widmet sich den aktuellen Herausforderungen und Chancen, die der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), Großen Sprachmodellen (LLMs) und Linked Open Data (LOD) für digitale Editionen historischer Quellen mit sich bringt. Im Fokus stehen insbesondere zeitgeschichtliche Materialien mit politischem, verwaltungsbezogenem und diplomatischem Charakter – etwa parlamentarische Quellen, Kabinettsakten und Verordnungen.

Ziel der Veranstaltung ist es, Potenziale und Grenzen neuer Technologien in der digitalen Editorik zu beleuchten und zu diskutieren, wie sich diese auf editorische Standards, Workflows und die wissenschaftliche Nutzung auswirken. Dabei wird die Frage in den Mittelpunkt gerückt, welche methodischen und technischen Innovationen geeignet sind, um digitale Editionen langfristig nachhaltig, interoperabel und anschlussfähig an wissenschaftliche Infrastrukturen zu gestalten.

Der Workshop bringt internationale Expertinnen und Experten aus Editionswissenschaft, Digital Humanities und Informatik zusammen, um Perspektiven für die Zukunft editorischer Arbeit im Kontext KI-gestützter Analyse und semantisch vernetzter Daten zu entwickeln.


Programm

Donnerstag, 4. Dezember 2025

13:00–13:30 Uhr – Begrüßung (KGParl): Grußworte und Einführung

13:30–14:30 Uhr – Max-Ferdinand Zeterberg (SUB Göttingen): Eine digitale Edition auf Basis von Labeled-Property-Graph

14:30–15:30 Uhr – Stephan Kurz (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien): Wir fangen die Kalender ein! Datenmodellierung zum Austausch von (Protokoll-)Editionen

15:30–16:00 Uhr – Pause

16:00–17:00 Uhr – Michael Schonhardt (Technische Universität Darmstadt): „Diese Anfrage verstößt gegen die Inhaltsrichtlinien“: LLMs und RAG in der editorischen Praxis

17:00–18:00 Uhr – Daniela Schulz (Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel): KI und die „Edition der fränkischen Herrschererlasse“ – Warum (noch) nicht!

Freitag, 5. Dezember 2025

09:00–10:00 Uhr – Hennie Brugman (KNAW Humanities Center, Amsterdam): Publication of historical parliamentary resolutions using automatic text recognition and modern web standards

10:00–11:00 Uhr – Dimitra Grigoriou (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien): Overcoming Historical NER Challenges: A Case Study of the Austrian Ministerial Council Protocols

11:00–11:30 Uhr – Pause

11:30–12:30 Uhr – Monika Jantsch, Peter Land (Deutscher Bundestag): Das Dokumentations- und Informationssystem für Parlamentsmaterialien und seine API

12:30–13:30 Uhr – Maximilian Kruse (KGParl): Open by Default? Warum viele digitale Editionen nicht so offen sind, wie sie scheinen


Kontakt:
Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien (KGParl)
E-Mail: kruse@kgparl.de, juengerkes@kgparl.de

Hinweis:
Der Workshop wird zusätzlich über Zoom übertragen. Eine digitale Teilnahme ist möglich.
Eine Anmeldung wird per E-Mail an kruse@kgparl.de erbeten.

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