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Personendaten und Normdaten: Anreicherung mit Wikibase — Ein Online-Bring-your-own-data-Lab

2026年3月9日 23:45

Sie haben einen Datensatz mit Personendaten und möchten diesen erschließbar machen? Die Daten sollen einheitlich ausgezeichnet und die Personen eindeutig identifizierbar werden?

Im HERMES-Bring-your-own-data-Lab am 24.04.2026 dreht sich alles um Personendaten und wie diese mit Normdaten und kontrollierten Vokabularen angreichert werden können.

Nach einem Impulsvortrag von Ruth Bruchertseifer (Universität Trier), die aus Ihrer Forschungsarbeit zu Personendaten im Projekt „Aschkenas in neuen Lebenswelten“ berichtet, sind Sie gefragt!

Die Expert*innen Dr. Katrin Moeller (Martin-Luther-Univeristät Halle-Wittenberg, Co-Applicant von NFDI4Memory Task Area Data Connectivity) und Dr. Olaf Simons (Martin-Luther-Univeristät Halle-Wittenberg, Mitarbeiter der NFDI4Memory Task Area Data Connectivity) unterstützen Sie im Anschluss dabei, Ihren eigenen Personendatensatz mit kontrollierten Vokabularen und Normdaten in der Wikibase Factgrid anzureichern.

Der Workshop findet online am 24.04.2026 statt.

Alle Informationen finden Sie unter: https://hermes-hub.de/aktuelles/events/byodl-2026-04-24.html 

Call for Proposals: HERMES-Forschungsstudienprogramm für Datenkompetenzen in den Geistes- und Kulturwissenschaften

2026年2月19日 20:32

Das HERMES-Datenkompetenzzentrum für die Geistes- und Kulturwissenschaften ruft zur Bewerbung für die dritte Runde seines Forschungsstudienprogramms am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte auf!

HERMES-Forschungsstudienprogramm für Datenkompetenzen in den Geistes- und Kulturwissenschaften

Nach zwei erfolgreichen Förderrunden ruft das HERMES-Datenkompetenzzentrum für die Geistes- und Kulturwissenschaften Forschende dazu auf, sich für die dritte Runde des Forschungsstudienprogramms am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) zu bewerben. Gefördert werden Forschungsstudien mit innovativen Ansätzen, die zur Vermittlung von Datenkompetenzen beitragen, auf bestehenden Projekten aufbauen oder diese gezielt erweitern und so die digitale Forschungslandschaft in den Geistes- und Kulturwissenschaften vorantreiben.

Förderung

Wir bieten eine Förderung von 3.500€ (inkl. USt.) pro Studie an, die über Forschungsverträge vergeben wird (kein direktes Beschäftigungsverhältnis). Die Studien sind bis 30. September 2026 durchzuführen, was einer maximalen Studiendauer von sechs Monaten entspricht. Die Ergebnisse müssen innerhalb dieses Zeitrahmens vorliegen und digital veröffentlicht werden, um der wissenschaftlichen Gemeinschaft zugänglich gemacht zu werden. Forschende können sich einzeln oder als Gruppe für eine oder mehrere der Studienarten bewerben. Auch eine Kombination mehrerer Studienarten ist möglich, sofern die Ziele und Ergebnisse erreicht werden.

Was erwarten wir von Ihnen?

Wir suchen Projekte, die wissenschaftlichen Standards entsprechen und qualitative Forschungsmethoden zur Datenanalyse verwenden. Zudem sollten diese innovativen Ansätze zur Vermittlung von Datenkompetenzen und zur Förderung des Kulturwandels in den Geistes- und Kulturwissenschaften entwickeln. Wir ermutigen insbesondere zur interdisziplinären Zusammenarbeit, um vielfältige Perspektiven und Ansätze zu integrieren. Durch die Schaffung von kollaborativen Lern- und Forschungsräumen können neue Ideen und innovative Lösungsansätze entstehen.

Wieso sollten Sie sich bewerben?

Die Teilnahme an unserem Förderprogramm bietet die Möglichkeit, innovative Forschungsansätze zu vermitteln und neue Wege für den Umgang mit Daten für eine breitere Community zu erschließen. Neben der finanziellen Unterstützung Ihrer Vermittlungsarbeit erhalten Sie im Rahmen unserer Förderung auch Zugang zu den Aktivitäten und Datenbeständen renommierter Einrichtungen wie dem Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz sowie anderer an HERMES beteiligter Institutionen. Ihre Arbeit wird dazu beitragen, Datenkompetenzen und Datenkulturen in den Geistes- und Kulturwissenschaften weiterzuentwickeln.

Förderfähige Studienarten

1. HERMES-Datenanalyse-Studie
Die Studie zielt darauf ab, historische Datenbestände bewahrender Einrichtungen (GLAM), zu analysieren, um den Einsatz, die Aneignung und Vermittlung von Datenkenntnissen in den historischen Geisteswissenschaften aufzuzeigen. Es werden die Nutzung digitaler Methoden zur Datenauswertung sowie die Erstellung von Analysen und Berichten als Grundlage für Vermittlungskonzepte von Datenkompetenzen erwartet. Zudem sollen Nutzungspotenziale und Verbesserungsmöglichkeiten für historische Fragestellungen herausgearbeitet werden. Die Ergebnisse werden in einem Forschungsbericht präsentiert, der die formale Beschreibungen und eine Dokumentation der Daten unter Berücksichtigung der historischen Quellenkritik, methodologischer Vorgehensweisen, Nutzungspotenziale sowie Datenvisualisierungen umfasst, um Strukturen, Eigenschaften, Prozesse und Ergebnisse zu veranschaulichen. Die Zielgruppe der Ausschreibung dieses Studientyps sind historisch und datenorientiert arbeitende Forschende.

2. HERMES-Innovation
Ziel dieser Studie ist die Schaffung innovativer Zugangs- und Nutzungsformen für historische Datenbestände bewahrender Einrichtungen, um die Aufbereitung und Präsentation von Daten zu fördern. Mit dieser Studie sollen Erkenntnisse über die Auswirkungen und Anwendungsmöglichkeiten der entwickelten Formate, Tools oder Designs gewonnen sowie weitere Nutzungsszenarien und mögliche Zielgruppen erkundet werden. Das Resultat wird in einem schriftlichen Konzept präsentiert, das neue Zugangs- und Nutzungsformen für den gewählten Datenbestand in Bezug auf formale und inhaltliche Qualität, Bereitstellung, Nutzerinformationen und visuelle Exploration darlegt. Die Zielgruppe umfasst Forschende mit Interesse an digitalen Innovationen sowie Akteure aus dem digital affinen GLAM-Bereich.

3. HERMES-Datenpräparation
Das Ziel ist die Veröffentlichung von qualitätsgesicherten Forschungsdaten, um die Sichtbarkeit wissenschaftlicher Leistungen zu erhöhen und historische Quellen gemäß den FAIR-Prinzipien für andere Forschende nachnutzbar zu machen. Es wird erwartet, dass die Datensätze transparent dokumentiert und mögliche Anwendungsfälle für die Nutzung nach FAIR-Prinzipien diskutiert werden.

Die Zielgruppe umfasst Forschende aus den Geistes- und Kulturwissenschaften sowie dem GLAM- und Infrastrukturbereich. Besonders zur Bewerbung ermutigen wir Forschende, die mit Datenbeständen im HERMES-Verbund, aus GLAM-Einrichtungen oder NFDI-Datenressourcen arbeiten.

4. HERMES-Open Science
Mit dieser Studienart sollen Datenkompetenzen durch die Dokumentation und Verbreitung datenorientierter Methoden gemäß dem Open Science-Konzept vermitteln werden. Erwartet werden praxisnahe Umsetzungsbeispiele für Open Science, transparente Dokumentation von Forschungsprozessen und eine offene Lizenzierungs- und Veröffentlichungsstrategie. Das Resultat sind praxisnahe Umsetzungsbeispiele, wie Leitfäden und Webinare, die dauerhaft frei verfügbar sind, didaktisch aufbereitet werden und sich an den Open Science-Prinzipien orientieren. Die Zielgruppe umfasst insbesondere Forschende aus laufenden Projekten, vorzugsweise im HERMES-Verbund, sowie solche, die mit GLAM-Datenbeständen oder NFDI-Datenressourcen arbeiten.

Bewerbung

Bewerbungen in deutscher oder englischer Sprache inklusive
– Exposé des Forschungsvorhabens (ca. 500 Wörter)
– CV, Zeugnisse
– Publikationsverzeichnis
sind bis zum 06.03.2026 für einen Förderstart zum 30.03.2026 in einem zusammengefassten PDF-Dokument an hermes@ieg-mainz.de zu richten.

Bei Fragen oder für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Dr. Judit Garzón Rodríguez.

Wir freuen uns auf Ihre kreativen Ideen und innovativen Ansätze, sowie Ihren positiven Einfluss auf unseren Umgang mit Daten.

Der HERMES-Verbund

HERMES, kurz für Humanities Education in Research Data and Methods, etabliert Orte des Lernens, Forschens und Vernetzens, an denen Datenkompetenzen in den Geistes- und Kulturwissenschaften vermittelt, weiterentwickelt und kritisch reflektiert werden. Dabei konzipiert und erprobt HERMES verschiedene innovative Formate, um diesen Anspruch zu erfüllen.

An HERMES sind neben dem das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz die Universität Marburg, die Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, die Hochschule Mainz, die Deutsche Nationalbibliothek, das Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg, die Technische Universität Darmstadt, die Hochschule Darmstadt und die Universität Trier beteiligt.

Workshop: LLMs für die Geisteswissenschaften (Mainz, 19./20.03.)

2026年2月2日 19:54

Arbeitet ihr mit Textdaten und wollt herausfinden, wie ihr diese mit Large Language Models verarbeiten, anreichern und analysieren könnt? Habt ihr Lust, mit euren Daten praktisch zu arbeiten und dabei Unterstützung zu bekommen? Dann kommt zum nächsten Bring Your Own Data Lab (BYODL) des HERMES | Humanities Education in Research, Data, and Methods Datenkompetenzzentrums am DH Lab des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte in Mainz! In dem Workshop geht es um spezialisierte Large Language Models und spezialisiertes Prompting für die Geisteswissenschaften.

Das Wichtigste in Kürze:

📅 19.–20. März 2026 (Do, 10:00 bis Fr, 16:00)
📍 Präsenz-Workshop: Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, Mainz

Was euch erwartet:
🛠 Hands-on-Sessions: Praktisches Arbeiten mit Euren eigenen Datensätzen
🔎 Vertiefung spezifischer LLM-Themen und Anwendungsfälle
🤝 Kollegialer Austausch, Peer-Feedback und gezielte fachliche Unterstützung

Expertinnen:
Sarah Oberbichler (C²DH), Johanna Mauermann (IEG DH LabHERMES), Lauren Coetzee (C²DH)

Alle aktuellen Informationen findet Ihr auf der HERMES-Veranstaltungsseite.

Ziele und Inhalt:

In verschiedenen Impulsvorträgen und Hands-on-Sessions lernen Teilnehmende, wie sie offene, auf die geisteswissenschaftliche Forschung spezialisierte und lokale Modelle mit ihren eigenen Daten verwenden können und wie sie Prompts an geisteswissenschaftliche Fragen anpassen können. Ebenfalls reflektieren wir, wie Daten für ein Fine-Tuning oder Post-Training eines kleinen Sprachmodells aufbereitet werden können.

Voraussetzungen:

Der Workshop richtet sich an Forschende der Geisteswissenschaften, die mit Textdaten arbeiten. Vorausgesetzt werden grundlegende Kenntnisse im Bereich generativer KI. Die mitgebrachten Daten sollten maschinenlesbar vorliegen.

Wir werden in manchen Hands-on-Sessions mit Jupyter Notebooks und Python sowie mit Hugging Face arbeiten. Die Teilnahme ist auch ohne vertiefte Kenntnisse in diesen Bereich möglich. Selbstlernmaterial zur Vorbereitung wird angeboten.

Kontakt und Anmeldung:

Zur Registrierung und bei Fragen: Johanna Mauermann, hermes@ieg-mainz.de

Bitte gebt bei der Anmeldung folgende Informationen an:

  • Fachgebiet
  • Welche Erfahrung habt ihr mit generativer KI?
  • Welche Art von Daten bringen ihr mit?

Hinweis: Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 15 Personen begrenzt.

Die Anmeldung ist bis zum 09. März 2026 geöffnet.

Der Workshop findet überwiegend auf Deutsch statt, einzelne Impulse werden auf Englisch sein.

Workshop: Bring your own Linked Open Data (Mainz, 03./04.12.)

2025年10月27日 21:03

Arbeitet ihr mit RDF-Daten (Linked Open Data) oder nutzt Wikidata bzw. das Wikibase-Ökosystem? Habt ihr Lust, mit euren Daten praktisch zu arbeiten und dabei Unterstützung zu bekommen?

Dann kommt zum nächsten Bring Your Own Data Lab (BYODL) des HERMES | Humanities Education in Research, Data, and Methods Datenkompetenzzentrums am DH Lab des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte in Mainz! Dieses Mal dreht sich alles um Linked Open Data (LOD) in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Euch erwarten zwei intensive Tage mit Praxisbezug, Peer-Feedback und gezielter Unterstützung durch die ExpertInnen Martina Trognitz und Christian Erlinger – und das Beste: Ihr arbeitet direkt an Euren eigenen Daten! 

Das Wichtigste in Kürze:

📅 03.–04. Dezember 2025
📍 Präsenz-Workshop: Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, Mainz

Was euch erwartet:
🛠 Hands-on-Sessions: Praktisches Arbeiten mit Euren eigenen Datensätzen
🔎 Vertiefung spezifischer LOD-Themen und Anwendungsfälle
🤝 Kollegialer Austausch, Peer-Feedback und gezielte fachliche Unterstützung

ExpertInnen: Martina Trognitz und Christian Erlinger

Weitere Informationen:

Der Workshop setzt grundlegende Kenntnisse in Linked Open Data voraus und bietet eine vertiefende Behandlung spezieller Themen und Anwendungsfälle in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Hier geht es um:

  • Linked Open Data in der Forschungspraxis
  • Wikibase für Forschungsdaten und -fragen …
  • Die praktische Arbeit mit Tools und Abfragen in Wikidata

Nach verschiedenen Impulsvorträgen werden die eingeladenen ExpertInnen die Teilnehmenden bei der praktischen Anwendung von Linked Open Data am Beispiel der Plattform Wikidata auf die eigenen Forschungsdaten und -fragen unterstützen.

Das detaillierte Programm findet Ihr hier: https://hermes-hub.de/aktuelles/events/byodl-2025-12-03.html

Anmeldung:

Hinweis: Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 15 Personen begrenzt – schnell sein lohnt sich!
Die Anmeldung ist bis zum 24. November 2025 geöffnet.

Kontakt: Dr. Judit Garzón Rodríguez: hermes@ieg-mainz.de

Bitte gebt bei der Anmeldung folgende Informationen an:

  • Fachgebiet
  • Welche Erfahrung habt ihr mit Linked Open Data?
  • Welche Art von Daten bringt ihr mit?

Das Team des HERMES Konpetenzzentrums am DH Lab des IEG Mainz freut sich auf Eure Teilnahme!

Von Texten zu Themen – ein Online Bring-Your-Own-Data-Lab zu Topic Modeling

2025年10月14日 20:16

Am 24.11.2025 lädt HERMES ein zu einem virtuellen Bring-your-own-data-Lab zum Thema „Topic Modeling“!

Mit Hilfe der Methode Topic Modeling lassen sich aus einem Korpus an Texten Themen einzelner Texte erschließen. Dies hilft, Korpora zu gruppieren, zu analysieren und zu interpretieren.

Das Lab wird aus zwei Teilen bestehen: Vormittags werden nach einer Einführung in das Thema Anwendungsbeispiele gezeigt und diskutiert. Es erwarten Sie zwei spannende Vorträge, durch die Sie Einblicke in die Arbeit mit unterschiedlichen Topic Modeling-Verfahren und Use Cases in der Forschung erhalten.

Am Nachmittag haben Sie die Möglichkeit, mit der Software Mallet Ihr eigenes Korpus zu analysieren und Topics zu generieren. Unter Aufsicht des Experten Dr. Keli Du (Universität Trier) wird Ihnen gezeigt, welche Einstellungen gewählt werden sollten und wie die Ergebnisse interpretiert werden können.

Vorgesehen ist, dass Teilnehmende eigene Forschungsdaten mitbringen. Diese sollten im txt-Format vorliegen. Falls dies nicht möglich ist, können wir Ihnen aber auch gerne ein Beispielkorpus zur Verfügung stellen. Gerne können Sie uns auch schreiben, sollten Sie Hilfe bei der Umwandlung Ihrer Daten benötigen.

Die Veranstaltung findet online über Zoom statt. Eine Anmeldung ist für beide Teile getrennt möglich.

Anmeldeschluss ist der 20.11.2025. Für die Anmeldung nutzen Sie bitte folgendes Formular: https://nocodb.nfdi4culture.de/dashboard/#/nc/form/d02dce5e-2770-40ae-b2e0-564bee591736

Bei Fragen melden Sie sich gerne bei konstanciak@uni-trier.de

Weitere Informationen finden Sie auf https://hermes-hub.de/aktuelles/events/byodl-2025-11-24.html

3D-Annotation mit Kompakkt – Ein Bring-your-own-data-Lab

2025年8月7日 13:53

Montag, 06. Oktober – Dienstag, 07. Oktober 2025

Universität Trier

 

Beim nächsten Bring-your-own-data-Lab in Trier erwarten Sie zwei Tage intensiver Arbeit an Ihren 3D-Daten unter der Anleitung der Expert*innen Øyvind Eide und Maria Sotomayor.

Teilnehmende lernen, wie man mit Hilfe von Kompakkt 3D-Daten annotiert und anschließend präsentiert.

Kompakkt ist ein Open Source Tool, das die kollaborative Anreicherung  und anschließende Präsentation von Bildern, Videos, Audiodaten und 3D-Modellen ermöglicht.

Was erwartet Sie?

  • Vorstellung von Kompakkt und den Möglichkeiten zur Nutzung anhand von Anwendungsbeispielen
  • Arbeit an eigenen Daten unter Anleitung von Expert*innen
  • Intensiver Austausch mit anderen Teilnehmer*innen
  • Verständnis der Annotation und dadurch eröffneter Analysemöglichkeiten

Für wen eignet sich das BYODL?

Der Workshop eignet sich für alle, die mit Kompakkt ihre Daten aufbereiten, annotieren und präsentieren wollen.

Brauche ich eigene Daten?

Eigene Daten sind erwünscht, allerdings nicht zwingend. Sollten Sie keine Modelle im glb-Format mitbringen können, wenden Sie sich an das Organisationsteam. Weitere Informationen dazu auf der Eventseite.

Alle Informationen finden Sie unter: https://hermes-hub.de/aktuelles/events/byodl-2025-10-06.html

Eine Anmeldung ist möglich unter: https://nocodb.nfdi4culture.de/dashboard/#/nc/form/1b52cf3d-8d79-4f40-83d1-013b536c9a78

 

Bei Fragen wenden Sie sich an: konstanciak@uni-trier.de

06.10.–10.10.2025: Vom Sammeln zum Entdecken. Datenkompetenz für GLAM und Wissenschaft

2025年6月6日 15:37

International Summer School (ISS) Mainz 2025

Die International Summer School (ISS) zum Thema „Vom Sammeln zum Entdecken: Datenkompetenz für GLAM und Wissenschaft“ wird von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz in Kooperation mit dem Verbundprojekt HERMES – Humanities Education in Research, Data, and Methods veranstaltet. Im Fokus steht dabei die Vermittlung praktischer und theoretischer Kenntnisse rund um Datenmanagement, -analyse und -interpretation, speziell im Umgang mit digitalen Daten aus Galerien, Bibliotheken, Archiven, Museen (GLAM) sowie geistes- und kulturwissenschaftlichen Forschungsprojekten.

Die Summer School dient als Einführungswoche für Studierende des hochschulübergreifenden Masters „Digitale Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften“. Ab Dienstagabend öffnet sich die Veranstaltung dann aber allen DH-Interessierten.

Ziel der Summer School ist es, Fachwissen über grundlegende Konzepte, Methoden und Werkzeuge aufzubauen, die in einer Vielzahl geistes- und kulturwissenschaftlicher Disziplinen eingesetzt werden. Gleichzeitig werden die Teilnehmenden dazu angeregt, sich kritisch mit den Chancen und Herausforderungen digitaler Methoden auseinanderzusetzen und deren Auswirkungen – insbesondere in Bezug auf Fragen der Datenethik und Nachnutzbarkeit von Daten und Tools – im Forschungsprozess zu reflektieren und zu diskutieren.

Für die Studierenden des Masterstudiengangs bietet sich zudem die Gelegenheit, sich über den Ablauf des Studiengangs im Allgemeinen und seine Schwerpunkte im Besonderen zu informieren und mit den Dozent:innen sowie fortgeschrittenen Studierenden und Absolvent:innen bei verschiedenen Austauschformaten und geselligem Beisammensein ins Gespräch zu kommen.

Alle weiteren Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden sich hier:
https://iss.adwmainz.net/

 

Kollegiale Beratung. Ein Workshop für Promovierende

2025年4月11日 15:40

Das Datenkompetenzzentrum HERMES hat ein institutionen- und länderübergreifendes Netzwerk für Promovierende aufgebaut, die ihre Forschung mit digitalen Methoden vorantreiben. Für Promovierende dieses Netzwerks und weitere Interessierte bieten wir am 16. und 17. Juni im Rahmen des Text+ Plenary einen Workshop zur Methode der Kollegialen Beratung an.

Worum geht es?

Die Kollegiale Beratung ist eine strukturierte Methode, bei der sich eine Gruppe gegenseitig dabei unterstützt, Lösungen für Herausforderungen im Promotionsprozess zu entwickeln – sei es bei Argumentationsfragen, der Schärfung des eigenen wissenschaftlichen Profils oder dem Umgang mit Schreibblockaden. In einem klar definierten Ablauf übernehmen die Teilnehmenden unterschiedliche Rollen: Moderation, Ratsuchende*r und Fallberater*innen. Durch diesen Wechsel der Perspektiven entsteht ein vertrauensvoller Raum, in dem Herausforderungen gezielt und lösungsorientiert betrachtet werden.

Was erwartet Sie im Workshop?

In dem Workshop erhalten Sie unter der professionellen Anleitung der Beraterin und Trainerin Dr. Kerstin Mauth eine fundierte Einführung in die Methode, erlernen wirkungsvolle Kommunikationstechniken und sammeln erste praktische Erfahrungen in der Kollegialen Beratung. Am Ende gehen Sie mit neuen Einsichten, konkreten Lösungsansätzen und dem Know-how, die Methode eigenständig  in Treffen innerhalb des HERMES-Promotionsnetzwerkes weiterzuführen, nach Hause.

Ablauf des Workshops

Montag, 16. Juni 2025

13:30-14:00 Uhr: Ankommen & informeller Austausch
14:00-15:45: Einführung in die Methode der Kollegialen Beratung
15:45-16:15: Kaffeepause
16:15-18:00: Kommunikation und Gesprächsführung

Zeit für Check-In

19:00 Uhr: Gemeinsames Abendessen (Selbstzahlerbasis)

Dienstag, 17.Juni .2025

09:00-10:45 Uhr: Kollegiale Fallbesprechungen – Runde 1
10:45-11:15 Uhr: Kaffeepause
11:15-12:30 Uhr: Kollegiale Fallbesprechungen – Runde 2
12:30-13:00 Uhr: Abschluss & Ausblick

Lunch (im Rahmen des Text+ Plenary)

Ab 14:00 Uhr: Text+ Plenary inkl. Fish-Bowl-Diskussion

Teilnehmer*innenzahl und Anmeldung

Um einen intensiven und produktiven Austausch zu ermöglichen, ist die Teilnehmer*innenzahl auf 20 Personen begrenzt. Wenn Sie sich anmelden, bitten wir um eine verbindliche Teilnahme oder eine frühzeitige Absage, falls Sie verhindert sind.

Bitte registrieren Sie sich bis zum 31. Mai 2025 über diesen Link: https://hermes-hub.de/aktuelles/events/anmeldung/anmeldung-kollegiale-beratung-2025-06-16.html

Zudem bitten wir Sie, sich im Vorfeld für das Text+ Plenary anzumelden, um am 17.6. am Nachmittagsprogramm teilnehmen zu können.

Bei Fragen im Vorfeld schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an:

hermes@linglit.tu-darmstadt.de

Reisekostenzuschuss

Mitglieder des HERMES-Promotionsnetzwerks können eine Hotelübernachtung erstattet bekommen – ein Kontingent hierfür ist reserviert. Weitere Informationen dazu erhalten Sie nach der Anmeldung.

Nutzen Sie die Gelegenheit, wertvolle Impulse für Ihre Promotion zu gewinnen – wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Meet & Greet 2024: Online-Speed-Dating

2024年11月7日 15:27

Das Datenkompetenzzentrum HERMES (www.hermes-hub.de) lädt herzlich ein zum Meet & Greet 2024: Online-Speed-Dating – ein Event, das allen, die sich für eine geistes- oder kulturwissenschaftliche Promotion mit datenwissenschaftlichen Methoden interessieren, den ersten Schritt erleichtert, um Betreuende für ihr Vorhaben zu finden. Dieses Format bietet Ihnen die Möglichkeit, sich mit Professor*innen aus verschiedenen Fachbereichen mit Expertise in den Digital Humanities zu vernetzen.

Datum: 18.11.2024

Uhrzeit: 14:00 – 16:00 Uhr (c.t.)

Ort: Online über Zoom (Link wird bei Anmeldung bekannt gegeben)

Unser Ziel ist es, Ihnen wertvolle Einblicke und Feedback zu Ihren Promotionsideen zu geben – und im besten Fall Ihre*n Betreuer*in zu finden.

Ablauf des Meet & Greet:

Das Event gliedert sich in drei Phasen:

Phase I: Kennenlernen und Vorbereitung der Fragen (14:15 – 14:45 Uhr)
In der ersten Phase, moderiert von Dr. Ruth Reiche und Johanna Konstanciak, lernen sich die Promotionsinteressierten kennen. Gemeinsam werden sinnvolle Fragen für die nachfolgenden Gespräche mit den Professor*innen erarbeitet, um hierbei möglichst effektiv herauszufinden, ob die Forschungsinteressen und Betreuungsvorstellungen zueinander passen.

Phase II: Vorstellung der Professor*innen (14:45 – 15:05 Uhr)
In dieser Phase stoßen die Professor*innen hinzu. Prof. Dr. Aline Deicke (Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz / Philipps-Universität Marburg), Prof. Dr. Andrea Rapp (Technische Universität Darmstadt) und Prof. Dr. Christof Schöch (Universität Trier) werden von ihren bisherigen Betreuungen berichten und damit erste Beispiele und Inspirationen für mögliche Promotionswege geben.

Phase III: Speed-Dating mit den Professor*innen (15:05 – 15:35 Uhr)
Angelehnt an das Konzept des Speed-Datings bieten wir Ihnen in Break-out-Sessions die Gelegenheit, jeweils zusammen mit 2-3 anderen Promotionsinteressierten 10 Minuten lang mit einer*m Professor*in zu sprechen. So haben Sie die Möglichkeit, Ihre Forschungsideen zu diskutieren, Feedback zu erhalten und herauszufinden, ob eine Zusammenarbeit passen könnte.

Teilnehmer*innenzahl und Anmeldung:

Um einen intensiven und produktiven Austausch zu ermöglichen, ist die Teilnehmer*innenzahl auf 12 Personen begrenzt. Wenn Sie sich anmelden, bitten wir um verbindliche Teilnahme oder eine frühzeitige Absage, falls Sie verhindert sind.

Bitte melden Sie sich über diesen Link an: https://uni-trier.zoom-x.de/meeting/register/u5IudOitrzgiGdX5V6EvbbgHUZQgDqpiaYw0

Bei Fragen im Vorfeld schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: hermes@linglit.tu-darmstadt.de

Anmeldeschluss: Sobald alle Plätze vergeben sind.

Nutzen Sie diese einmalige Chance, um den ersten Schritt in Richtung Ihrer Promotion zu machen und potentielle Betreuende für Ihr Promotionsvorhaben kennenzulernen! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Workshop: Exploring Connections. A Bring Your Own Data Lab on Historical Network Analysis (17./18.10.)

2024年10月2日 16:17

Designed for researchers in the humanities and cultural sciences, this workshop of the DH Lab of the Leibniz Institute of European History (IEG) as part of the Data Competence Centre HERMES – Humanities Education in Research, Data, and Methods offers a practical, supportive and cooperative space to deepen knowledge of Historical Network Analysis. By the end of the Bring Your Own Data Lab, participants will be able to apply more confidently network analysis methods to their own data sets.

Date and Place:

17.-18.10.2024 at the Leibniz Institute of European History (IEG), Mainz

Aims and Contents:

This workshop focuses on the application of network analysis to historical research, offering a hands-on opportunity for participants to engage with their own datasets. Through interdisciplinary collaboration and expert guidance, we will explore how network analysis can be used to uncover connections, patterns, and relationships within historical data. The workshop will provide insights into both the methodological challenges and the opportunities that arise when applying digital tools to historical inquiry, fostering a dynamic exchange between academics and practitioners in the field.

The current programme and additional details can be found here.

Preparation and Prerequisites:

  • Basic programming knowledge (R, Python, …). Note that the course will be in Python. On the Leibniz-Institute of European History GitHub repository you can access some preparing material (Python programming, Data Analysis with Python): There are 2 Jupyter Notebooks: Introduction_Jupyter_Python.ipynb and Intro_Data_Analysis_with_Python.ipynb. There is also a Jupyter Notebook assignment.ipynb if you want to check your understanding (the document is not long, you may need < 1h).
  • Willingness to learn new technical skills
  • Important: install and get comfortable with Anaconda3. It contains all packages we will need (Jupyter notebooks included):
    > Installing Anaconda > Setting up a new environment, e.g. “HNR” > Installing networkX-package, pandas, matplotlib

Contact and Registration:

  • Dr Judit Garzón Rodríguez (hermes@ieg-mainz.de)
  • Registration is open until October 14, 2024
  • Please register early, as the number of places is limited to 15 participants

Funding:

Federal Ministry of Education and Research (BMBF)
Funded by the European Union – NextGenerationEU

Die Vernetzung von Akteuren und Ressourcen – OER in der NFDI und in den Datenkompetenzzentren: ein Workshopbericht

2024年9月3日 22:30

Autor:innen: Jonathan D. Geiger; Katharina Bergmann; Johanna Konstanciak; Marina Lemaire; Andrea Polywka; Ruth Reiche; Sibylle Söring; Anne Voigt

Lehr-Lernmaterialien (Open Educational Resources, OER) zur Entwicklung von Data Literacy und Kompetenzen im Forschungsdatenmanagement (FDM) sind in der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und darüber hinaus ein zentrales Thema. Die meisten FDM-Projekte und -Netzwerke sammeln und/oder produzieren OER und setzen sich dabei mit Fragen nach der Verstetigung, der Sammlung, der Kuratierung und der Verknüpfung auseinander. Die FAIR-Prinzipien sind hier genauso anwendbar wie auf Forschungsdaten.

Vor diesem Hintergrund fanden sich am 22. und 23. April 2024 Vertreter*innen der NFDI-Konsortien NFDI4Culture, NFDI4Memory, der Datenkompetenzzentren QUADRIGA und HERMES und des Infrastrukturprojekts der NFDI-Sektion Training & Education – DALIA – in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz zu einem gemeinsamen Workshop zusammen. Die Projekte präsentierten ihre jeweiligen Arbeitsstände und im Anschluss wurden in interaktiven Formaten Kollaborationsmöglichkeiten, Synergieeffekte und zentrale Diskussionspunkte ausgelotet.

Gruppe der Workshopteilnehmenden am 23.4.2024 (Foto: Aglaia Schieke)

Das NFDI-Konsortium NFDI4Culture (Projektlaufzeit 2020–2025) hat einen Dienst vorgestellt, der eine Auswahl an OER bereitstellt, die sich an die geistes- und kulturwissenschaftlichen Communities richten und sowohl generische als auch fachspezifische Angebote zu Forschungsdatenmanagement und Datenkompetenzen beinhalten. Im Vorfeld hat das Team der “Cultural Research Data Academy” in ausgewählten Veranstaltungen und Formaten die Bedarfe der NFDI4Culture Communities abgefragt, in einem Portfolio gesammelt und mit ausgewählten Qualitätskriterien evaluiert. Daraus entstand der “Educational Resource Finder” (ERF), eine kuratierte Auswahl an deutsch- und englischsprachigen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten, die sich an Interessierte aller Wissensstufen richten und fortwährend aktualisiert werden.

Das NFDI-Konsortium NFDI4Memory (Projektlaufzeit 2023–2028) stellte seine Arbeitspakete der Task Area “Data Literacy” im Bereich OER vor. Die Task Area hat zur Aufgabe die Datenkompetenzen in Forschung und Lehre der historisch arbeitenden Disziplinen zu verbessern. Dafür werden u. a. ein Data-Literacy-Trainingskatalog mit didaktischen und inhaltlichen Empfehlungen erstellt sowie zielgruppenspezifische Trainingsmodule entwickelt. Die Inhalte des Trainingskatalogs werden durch eigene Recherchen, selbstentwickelte Materialien sowie durch eine Erhebung in der Community zusammengetragen. Anschließend werden die Informationen in einem in Entwicklung befindlichen Workflow für die Online-Präsentation und Suche aufbereitet.

Das vom BMBF geförderte  Datenkompetenzzentrum QUADRIGA (Projektlaufzeit 2023-26) vereint die vier Disziplinen Digital Humanities, Verwaltungswissenschaft, Informatik und Informationswissenschaft entlang der Datentypen Text, Tabelle und Bewegtes Bild am Wissenschaftsstandort Berlin-Brandenburg. Auf der Grundlage von Fallstudien erarbeitet das Zentrum interaktive Lehrbücher (Jupyter Notebooks), die QUADRIGA Educational Resources (QER), die modular aufgebaut sind, und die die Lernzielkontrolle mittels eines Assessments ermöglichen. Workflows – insbesondere das Zusammenspiel mit dem QUADRIGA Space sowie dem QUADRIGA Navigator – und beispielhafte Ausgestaltungen wurden im Rahmen des Workshops von Zhenya Samoilova, Sonja Schimmler und Bettina Buchholz vorgestellt. Für das Teilprojekt Verstetigung nahm Sibylle Söring teil.

Das Datenkompetenzzentrum HERMES (Humanities Education in Research, Data, and Methods), gefördert vom BMBF (Projektlaufzeit 2023–2026), hat das Ziel, Datenkompetenzen im Bereich der Geistes- und Kulturwissenschaften zu vermitteln und weiterzuentwickeln. Anwesend bei dem Workshop waren die Mitarbeiter:innen der HERMES-Formate „Open Educational Resources“ und „HERMES-Hub“: In HERMES werden sowohl OER erstellt als auch in einer Ressource Base aggregiert. Hierfür wird eine Metadatenempfehlung entwickelt, die auf einem projektübergreifenden Metadaten-Basisschema aufbauen soll. HERMES legt dabei besonderen Wert auf die Verschlagwortung der Ressourcen mit der TaDiRAH-Taxonomie, um nach Forschungsmethoden filtern zu können. Forschende wird das HERMES-Team zudem in der Konzeption und Umsetzung von OER-Materialien beratend unterstützen.

Das Projekt DALIA ist ein vom BMBF gefördertes Infrastrukturprojekt (Laufzeit 2022–2025) der Sektion Training und Education (EduTrain) der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur. Das Projektziel ist der Aufbau eines Knowledge Graphen für Data-Literacy- und FDM-Kompetenz-bezogene OER. Dabei sollen auch Akteure des Feldes zusammengebracht und ihre Vorarbeiten und Bedarfe erhoben und berücksichtigt werden. Der Knowledge Graph ist Grundlage einer Plattform, über die OER von Nutzer*innen gefunden und von Autor*innen verzeichnet werden können.

Ergebnisse des Workshops

Als zentrale Herausforderungen für die weitere Harmonisierung der Projekt-Arbeitsprozesse wurden insbesondere drei Handlungsfelder identifiziert:

  • Metadaten und Interoperabilität von OER (Materialien und Repositorien)
  • Nachhaltigkeit
  • Kooperationen

Brainstorming-Ergebnisse 1. Tag (Foto: Simon Donig)

Metadaten und Interoperabilität: Um OER gemäß der FAIR-Prinzipien zu gestalten, muss sich deren Beschreibung (Metadaten) an Normdaten und kontrollierten Vokabularen orientieren. Für OER liegen verschiedene Metadatenstandards vor, insgesamt liegt die Herausforderung aber im Spagat zwischen vorhandenen Standards und den eigenen Bedarfen, die sich zwischen den Polen der eigenen Kapazitäten, technischen Rahmenbedingungen und Bedarfen der jeweiligen Community aufspannen. Synergien ergeben sich aus einem gemeinsam entwickelten Applikationsprofil sowie die gemeinsame Evaluation des DALIA OER-Metadatenbasisschema “DALIA Interchange Format” (DIF). Weitere Potenziale für Kooperationen liegen in der Anfertigung von Fallstudien, Schulungen und Bedarfsanalysen.

Ergebnisse Ermittlung des IST-Zustandes zum Themenfeld „Metadaten“ (Foto: Simon Donig)

Nachhaltigkeit: Das Thema Nachhaltigkeit von Infrastrukturangeboten umfasst verschiedene Ebenen. Klar ist, dass ein Dienst keinen langfristigen Bestand haben kann, der nicht nachhaltig organisiert und dauerhaft finanziert wird. Neben den Betriebsmodellen ist auch die Verwendung offener Datenstandards notwendig, um die Abhängigkeiten von proprietären Formaten und Werkzeugen zu reduzieren. Die Teilnehmenden des Workshops konzentrierten sich allerdings auf einen dritten Aspekt von Nachhaltigkeit: Die Akzeptanz und Nutzung des Angebotes durch die Community. Für die Akquirierung von finanziellen Ressourcen bedarf es einer nachweislichen Relevanz des Angebots für die jeweilige Fachcommunity. Diese muss beispielsweise über Zugriffs- oder Downloadzahlen sowie Interaktionen mit den Betreibenden nachgewiesen werden. Wie die Zielgruppen angesprochen und gehalten werden können, eine konkrete OER-Plattform zu nutzen, ist eine offene Frage. Dabei spielt selbstverständlich die optimale Bedienung der Bedarfe eine große Rolle, jedoch sind diese im vollen Umfang noch nicht bekannt. So wurde festgestellt, dass insbesondere die Bedarfe der Lehrenden und ihr OER-Nutzungsverhalten weniger bekannt sind.

Kooperationen: Das dritte Themencluster bestand in Überlegungen zur weiteren Kooperationen der am Workshop beteiligten Personen und Projekte. Neben den im Bereich Metadaten und Nachhaltigkeit diskutierten Maßnahmen wie Use Cases und synoptische Metadatenschema-Vergleiche zwischen den Projekten, wurden mehrere nachfolgende Meetings sowie ein Anschlussworkshop für das Frühjahr 2025 vereinbart. Wo möglich, soll Doppelarbeit vermieden werden, sowie der Austausch zwischen den Projekten erhalten bleiben. 

Ergebniszusammenfassung zu welchen Themenbereichen die Gruppe zusammenarbeiten möchte (Foto: Simon Donig)

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass es große Überschneidungen der Arbeitsprogramme aller Workshop-Beteiligten (NFDI-Konsortien und Datenkompetenzzentren) gibt und der Diskurs durch gemeinsame Veranstaltungen nicht nur fruchtbarer wird, sondern auch Doppelarbeit identifiziert und reduziert werden kann. Ebenfalls wurde offensichtlich, dass quasi sämtliche Aspekte (Metadaten, Förderung, Community-Akzeptanz etc.) eng miteinander gekoppelt und aufeinander bezogen sind. Dementsprechend wurde eine Reihe nächster Schritte geplant – neben weiteren Meetings zum Austausch zu den Metadatenprofilen insbesondere ein Anschlussworkshop, in dem der Kreis der beteiligten FDM-Projekte aus dem Umkreis der Geistes- und Sozialwissenschaften noch erweitert werden soll.

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