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Stellenausschreibung: Wiss. Mitarbeiter:in (m/w/d) „Marx-Engels-Gesamtausgabe“ (MEGA), 65% mit Gelegenheit zur Promotion

2026年10月1日 20:29

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) ist eine Vereinigung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit einer 325-jährigen Geschichte, die den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördert. Ihr wissenschaftliches Profil ist vor allem geprägt durch geistes- und kulturwissenschaftliche Grundlagenforschung, interdisziplinäre Gesellschafts- und Politikberatung auf verschiedenen Feldern und durch die Kommunikation von Wissenschaft in die Öffentlichkeit.

Die „Marx-Engels-Gesamtausgabe“ (MEGA) ist die historisch-kritische Ausgabe sämtlicher Veröffentlichungen, Manuskripte und Entwürfe sowie des Briefwechsels von Karl Marx und Friedrich Engels. Im Akademienvorhaben MEGA werden Werk und Nachlass erstmals vollständig und in authentischer Form veröffentlicht. Weiterhin werden bisher unbekannte publizistische Beiträge von Marx und Engels ediert sowie die Korrespondenz beider, inklusive der Briefe ihrer über 2 000 Briefpartner an sie, ungekürzt veröffentlicht. Schließlich kommen sämtliche Exzerpthefte und Notizbücher zum Abdruck, durch die bisher unbekannte Arbeitsgebiete von Marx, wie seine naturwissenschaftlichen Studien, erschlossen werden.

Die Akademie sucht für dieses Akademienvorhaben zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d)

im Umfang von 65 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit mit Gelegenheit zur Promotion, vorerst befristet für zwei Jahre.

Ihre Aufgaben:

  • Wissenschaftliche Mitarbeit als Editor/in an der Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) in erster Linie bei der Erarbeitung der digitalen Brief- und Exzerptedition (MEGAdigital)
  • Entzifferung von Manuskripten diverser Verfasser (v.a. Briefe und Exzerpte) primär in deutscher und englischer Sprache
  • Transkription, Textkodierung und -konstitution im XML-Editor EDIARUM
  • Erschließung und Kommentierung der Texte
  • Wissenschaftliche Quellen- und Literaturrecherchen, Erstellung und Pflege von projektinternen Datenbanken
  • Redaktion der Publikationen
  • Vorstellung der Arbeitsergebnisse in wissenschaftlichen Publikationen und auf Konferenzen
  • Anwendung der MEGA im Rahmen einer eigenen Qualifikationsarbeit (Promotion), speziell im Rahmen der Digital Humanities
  • Mitwirkung bei der Weiterentwicklung digitaler Arbeitswerkzeuge

Ihr Profil:

  • Abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulausbildung, vorzugsweise der Geschichte, Sozial- oder Wirtschaftswissenschaften, Philosophie oder Editionswissenschaften
  • Gute Kenntnis der Geistes- und Sozialgeschichte des 19. Jahrhunderts
  • Paläografische Kenntnisse bzw. Erfahrungen in der Handschriftenentzifferung
  • Nachgewiesene praktische Erfahrungen mit Datenmodellierung, sicherer Umgang mit XML und gute Kenntnisse in TEI
  • Praktische Erfahrungen im Korrekturlesen (sorgfältige, akribische und strukturierte Arbeitsweise)
  • Erfahrungen in gründlicher bibliographisch-archivalischer Recherche
  • Sehr gute englische Sprachkenntnisse
  • Gute Kommunikations- und Teamfähigkeit

Wünschenswert:

  • Grundkenntnisse in XPath, XSLT und XQuery
  • weitere Fremdsprachenkenntnisse (besonders Französisch, aber auch Spanisch, Italienisch, Russisch, Dänisch oder Niederländisch)

Unser Angebot:

  • Eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem engagierten Team an einer lebendigen Forschungseinrichtung
  • Attraktive Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung im aktiven Digital-Humanities-Umfeld der BBAW
  • 30 Tage Urlaub bei einer Vollzeittätigkeit, zusätzlich 24.12. und 31.12. freigestellt
  • Zuschuss zum VBB-Firmenticket
  • Betriebliche Altersvorsorge und vermögenswirksame Leistungen
  • Familienfreundliche Arbeitsbedingungen an einem attraktiven Arbeitsplatz am Gendarmenmarkt

Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe E 13 TV-L Berlin. Die Dienstorte sind Berlin und Erfurt.

Die BBAW ist bestrebt, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes und des Frauenförderplanes zu erhöhen; daher sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von schwerbehinderten Personen werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.

Ihre aussagekräftigen schriftlichen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse – sowie, falls bereits vorliegend, eine Skizze oder Exposé Ihres Promotionsprojektes) richten Sie bitte möglichst elektronisch in einer PDF-Datei (max. 5 MB) unter der Kennziffer AV/05/2026 bis
zum 18.10.2026 an die

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Referat Personal und Recht
Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Bitte laden Sie Ihre Bewerbungsmappe unter folgendem Link hoch:

https://nubes.bbaw.de/s/XTWQdLCGBDND4eQ 

Bitte beachten Sie, dass wir erst nach Ende der Bewerbungsfrist zu Ihnen Kontakt aufnehmen werden und Sie nach dem Upload der Bewerbungsunterlagen keine separate Bestätigung erhalten. Der im Rahmen des Uploads angezeigte Hinweis, dass der Upload erfolgreich war, ist gleichsam als Eingangsbestätigung zu werten.

Weitere Details zum Projekt finden Sie unter: https://mega.bbaw.de.

Ihre Rückfragen können Sie gerne an Dr. Norman Jakob (norman.jakob@bbaw.de) richten.

Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich in Präsenz in der 47. Kalenderwoche in Berlin statt.

Hier die Stellenausschreibung herunterladen (pdf, 84 KB)  

Stellenausschreibung: Wiss. Mitarbeiter:in (m/w/d) „Marx-Engels-Gesamtausgabe“ (MEGA), 100%

2026年10月1日 20:28

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) ist eine Vereinigung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit einer 325-jährigen Geschichte, die den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördert. Ihr wissenschaftliches Profil ist vor allem geprägt durch geistes- und kulturwissenschaftliche Grundlagenforschung, interdisziplinäre Gesellschafts- und Politikberatung auf verschiedenen Feldern und durch die Kommunikation von Wissenschaft in die Öffentlichkeit.

Die „Marx-Engels-Gesamtausgabe“ (MEGA) ist die historisch-kritische Ausgabe sämtlicher Veröffentlichungen, Manuskripte und Entwürfe sowie des Briefwechsels von Karl Marx und Friedrich Engels. Im Akademienvorhaben MEGA werden Werk und Nachlass erstmals vollständig und in authentischer Form veröffentlicht. Weiterhin werden bisher unbekannte publizistische Beiträge von Marx und Engels ediert sowie die Korrespondenz beider, inklusive der Briefe ihrer über 2 000 Briefpartner an sie, ungekürzt veröffentlicht. Schließlich kommen sämtliche Exzerpthefte und Notizbücher zum Abdruck, durch die bisher unbekannte Arbeitsgebiete von Marx, wie seine naturwissenschaftlichen Studien, erschlossen werden.

Die Akademie sucht für dieses Akademienvorhaben zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d)

im Umfang von 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (Stellenumfang gegebenenfalls teilbar), vorerst befristet für zwei Jahre.

Ihre Aufgaben:

  • Wissenschaftliche Mitarbeit als Editor/in an der Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) in erster Linie bei der Erarbeitung der digitalen Brief- und Exzerptedition (MEGAdigital)
  • Entzifferung von Manuskripten diverser Verfasser (v. a. Briefe und Exzerpte) primär in deutscher und englischer Sprache
  • Transkription, Textkodierung und -konstitution im XML-Editor EDIARUM
  • Erschließung und Kommentierung der Texte
  • Wissenschaftliche Quellen- und Literaturrecherchen, Erstellung und Pflege von projektinternen Datenbanken
  • Redaktion der Publikationen
  • Zusammenarbeit mit externen Editoren/innen sowie Kooperation im Rahmen des Netzwerks der internationalen Marx-Engels-Edition
  • Vorstellung der Arbeitsergebnisse in wissenschaftlichen Publikationen und auf Konferenzen
  • Mitwirkung bei der Weiterentwicklung digitaler Arbeitswerkzeuge

Ihr Profil:

  • Abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulausbildung, vorzugsweise der Geschichte, Sozial- oder Wirtschaftswissenschaften, Philosophie oder Editionswissenschaften
  • Gute Kenntnis der Geistes- und Sozialgeschichte des 19. Jahrhunderts
  • Nachgewiesene paläografische Kenntnisse bzw. Erfahrungen in der Handschriftenentzifferung
  • Praktische Erfahrungen im Korrekturlesen (sorgfältige, akribische und strukturierte Arbeitsweise)
  • Sehr gute englische Sprachkenntnisse
  • Gute Kommunikations- und Teamfähigkeit

Wünschenswert:

  • Praktische Erfahrungen mit Datenmodellierung, geübter Umgang mit XML und Kenntnisse in TEI
  • Weitere Fremdsprachenkenntnisse (besonders Französisch, aber z.B. auch Spanisch, Italienisch, Russisch, Dänisch oder Niederländisch)

Unser Angebot:

  • Eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem engagierten Team an einer lebendigen Forschungseinrichtung
  • Betriebliche Altersvorsorge VBL und vermögenswirksame Leistungen.
  • Zuschuss zum VBB-Firmenticket
  • 30 Tage Urlaub bei einer Vollzeittätigkeit; zusätzlich sind der 24.12. und 31.12. freigestellt
  • Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
  • Familienfreundliche Arbeitsbedingungen an einem attraktiven Arbeitsplatz in Berlin
  • Attraktive Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung im aktiven Digital-Humanities-Umfeld der BBAW

Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe E 13 TV-L Berlin. Die Dienstorte sind Berlin und Erfurt.

Die BBAW ist bestrebt, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes und des Frauenförderplanes zu erhöhen; daher sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von schwerbehinderten Personen werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.

Ihre aussagekräftigen schriftlichen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte möglichst elektronisch in einer PDF-Datei (max. 5 MB) unter der Kennziffer AV 04/2026 bis zum 18.10.2026 an die

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Referat Personal und Recht
Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

https://nubes.bbaw.de/s/DsrPPqBpkGRbJeg 

Bitte beachten Sie, dass wir erst nach Ende der Bewerbungsfrist zu Ihnen Kontakt aufnehmen werden und Sie nach dem Upload der Bewerbungsunterlagen keine separate Bestätigung erhalten. Der im Rahmen des Uploads angezeigte Hinweis, dass der Upload erfolgreich war, ist gleichsam als Eingangsbestätigung zu werten.

Weitere Details zum Projekt finden Sie unter: https://mega.bbaw.de.

Ihre Rückfragen können Sie gerne an Dr. Norman Jakob (norman.jakob@bbaw.de) richten.

Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich in Präsenz in der 47. Kalenderwoche in Berlin statt.

Workshop „Tabellarische Quellen zwischen Geschichtswissenschaften und Digital Humanities – ein Transkribathon“ (Berlin, Do. 10.09.2026)

2026年7月13日 02:36

Was? – Workshop „Tabellarische Quellen zwischen Geschichtswissenschaften und Digital Humanities – ein Transkribathon“ (Berlin, Do. 10.09.2026)
Wann? – Donnerstag, 10. September 2026
Wo? – Staatsbibliothek Berlin
Wer? – Stabi Berlin in Kooperation mit NFDI4Memory und der Professur für Digitale Geschichtswissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Die tabellarische Strukturierung bzw. Visualisierung von Informationen zählt seit jeher zu den Standardmodi der Wissensvermittlung und -speicherung. Ungeachtet aller Dynamik auf den Forschungsfeldern von Computer Vision und Pattern Recognition stellen jedoch die automatische Erkennung und Extraktion der Inhalte historischer Tabellen in ihrer schieren Vielfalt nach wie vor die verfügbaren proprietären wie quelloffenen Softwareangebote für Optical Character bzw. Handwritten Text Recognition (OCR/HTR) vor beträchtliche Herausforderungen.
Diesem Defizit steht insbesondere von Seiten der historisch orientierten Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Wunsch nach niedrigschwelligen Angeboten zur automatischen Tabellenextraktion gegenüber – ein Spannungsverhältnis, das angesichts des anhaltenden Aufschwungs der Kliometrie wie auch der zahlreichen aktuellen Projektaktivitäten zur Generierung und Analyse langer Zeitreihen zusehends schmerzhafter wird. Unter den angesprochenen Vorhaben ist beispielsweise das auf 18 Jahre angelegte Frankfurter Akademieprojekt Finanz- und Unternehmensforschung aus der Langfristperspektive: Erschließung historischer Bestände deutscher Finanzmarkt- und Unternehmensdaten (1871–2025) zu nennen und nicht zuletzt das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Vorhaben der Staatsbibliothek zu Berlin Regionale Wirtschaftsentwicklung in qualitativ-quantitativer Doppelperspektive zur Digitalisierung ihrer herausragenden Sammlung an Jahresberichten deutscher Handelskammern des ‚langen‘ 19. Jahrhunderts.
Um das Fundament zur Einlösung des vielfach angemahnten Desiderats eines generischen maschinellen Datenextraktionsinstruments (historischer) tabellarischer Quellen zu legen, entsteht gegenwärtig an der Professur für Digitale Geschichtswissenschaften der Universität Bamberg ein Benchmarking-Datenset gedruckter Tabellen aus der Zeit zwischen 1750 und 1990. Dieses aus Mitteln der NFDI4Memory geförderte Vorhaben möchte die kaum überschaubare Vielfalt der historischen Erscheinungsformen von Tabellen in ca. 10.000 Objekten abbilden und deren Strukturmerkmale mit Annotationen erfassen. Denn frei verfügbare qualitätsgesicherte Referenzdaten (Ground Truth) zum Training von Tabellenextraktionsmodellen sind bislang rar und zudem überwiegend aus modernen Vorlagen geschöpft.
Vor diesem Hintergrund zielt die in Kooperation mit der Professur für Digitale Geschichtswissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und NFDI4Memory organisierte hybride Veranstaltung, zu der wir herzlich ins Stabi Lab der Staatsbibliothek zu Berlin einladen, darauf, den Teilnehmenden zunächst in mehreren Impulsvorträgen einen Überblick der aktuellen Entwicklungen auf dem Feld der automatischen Extraktion historischer Tabelleninhalte zu geben. Anschließend sollen ausgewählte Tabellen gemeinsam intellektuell annotiert und so wertvolle Ground Truth-Daten für das Training künftiger Softwarelösungen gewonnen werden. Bring your own table: Die Teilnehmenden sind ausdrücklich eingeladen, eigene tabellarische Quellen mitzubringen, um diese gemeinsam zu transkribieren und zu annotieren.

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie / findet Ihr hier.
Über Einzelheiten der Teilnahme am Workshop, insbesondere was die „Bring Your Own Table“-Sektion am Nachmittag betrifft, werden wir Sie / Euch rechtzeitig informieren.
Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen!

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 29.06.2026: „Was ist das für 1 struggle ey 🙈“ – Autorenerkennung im Instant Messaging

2026年6月22日 18:23

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 29. Juni 2026, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.academiccloud.de/gl/lou-eyn-nm6-t6b):

 Gaby Axer (Universität Mannheim)
über
„Was ist das für 1 struggle ey 🙈“ – Autorenerkennung im Instant Messaging

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Die Forensische Linguistik im engeren Verständnis befasst sich mit der Frage der Autorschaft eines Textes und konzentriert sich dabei auf zwei Hauptfragen:

  • Was kann ich über den Autor eines anonymen Textes anhand der sprachlichen Merkmale ableiten?
  • Stammen zwei oder mehr Texte von demselben Autor?

Der Beantwortung dieser Fragen liegt bei der qualitativen Autorenanalyse stets eine Fehler- und Stilanalyse zugrunde. Um eine Einschätzung der Aussagekraft gefundener Merkmale treffen zu können, bedarf es eines Wissens zur Verteilung solcher Merkmale in der relevanten Vergleichspopulation. Diese sind zwar für „klassische“ forensisch relevante Textsorten wie Drohbriefe, Erpresser- und Bekennerschreiben gut erforscht, allerdings liegen für neuere Textsorten wie Forenposts oder Instant Messaging wenige Studien und Korpora vor, die für die Bedarfe der Forensischen Linguistik ausgelegt sind. Zudem bilden viele Studien außerhalb der klassischen Textsorten die Realität des alltäglichen Sprachgebrauchs vieler deutschsprachiger Personen nicht adäquat ab, vor allem im wenig regulierten Genre des Chats. Um diese Lücke zu füllen, soll ein für die Autorenanalyse aufbereitetes Referenzkorpus der Alltagssprache des Deutschen (RAD) mit Hauptfokus auf Instant Messaging erstellt werden und die Belastbarkeit verschiedener Merkmale/Merkmalskombinationen getestet werden.

Der Vortrag stellt die Bedarfe und Herausforderungen der forensischen Autorenerkennung dar und versucht, die Variationsbreite deutschsprachiger Autoren abzubilden. Darüber hinaus gibt er einen Einblick in die rechtlichen, technischen und ethischen Hürden des Promotionsziels, das RAD neu zu erfinden.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.academiccloud.de/gl/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

ediarum.MEETUP – nächste virtuelle Veranstaltung am 13.7.2026

2026年6月12日 18:52

Liebe ediarum-Community, liebe ediarum-Interessierte, liebe Kolleg:innen!

im Namen des Konsortiums Text+ der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und des ediarum-Teams an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) laden wir Sie herzlich zum nächsten virtuellen ediarum.MEETUP ein:

am Montag, den 13. Juli 2026, 11:00 Uhr s.t.

Martina Gödel und Johannes Ioannu aus der TELOTA-Abteilung der BBAW stellen das noch junge ediarum-Modul ediarum.ANTIQUITY vor. Das Datenmodell und das passende Oxygen-Framework sind speziell an die Bedarfe von Editionen von Texten aus der Antike und Spätantike abgestimmt. Es wird von mehreren Vorhaben eingesetzt und bietet zahlreiche Funktionalitäten von der Erstellung von Volltext-Transkriptionen bis hin zu textkritischen Kommentaren. Ein Grundsatz von ediarum.ANTIQUITY besteht in der Trennung von Transkription und Annotation jeder einzelnen Handschrift und der Edition von Texten inklusive Variantenapparat. Hierdurch werden unterschiedliche Zugänge auf das Material möglich und die Transparenz bei der Erstellung der Edition wird erhöht.

Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.academiccloud.de/gl/rooms/nad-mge-0rq-ufp/join erreichbar.

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Weitere Informationen zum Meetup finden Sie auf der ediarum-Website (https://www.ediarum.org/meetups.html).

Das ediarum.MEETUP ist primär für DH-Entwickler:innen gedacht, die sich zu spezifischen ediarum-Entwicklungsfragen austauschen wollen, jedoch sind auch ediarum-Nutzer:innen und Interessierte herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

Viele Grüße
Martin Fechner
im Namen von Text+ und der ediarum-Koordination

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 18.05.2026: Introducing Playfair: An Integrated Scholarship Environment

2026年5月11日 15:58

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 18. Mai 2026, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.academiccloud.de/gl/rooms/lou-eyn-nm6-t6b/join)

Dr. Jeffrey Wolf (Vrije Universiteit Brussel)

Humanities researchers today work across a fragmented landscape of digital tools. Citation managers know nothing about manuscript images. Transcription software has no connection to the writing environment. Collection metadata lives in spreadsheets that no other application can read. The result is not merely inconvenience; it is a structural barrier to the kind of cross-referencing, discovery, and synthesis that scholarship demands.

The prototype (early stage) Playfair Suite takes a different approach: a family of desktop applications for collection and source management (Playfair), academic writing (Scribe), manuscript analysis (Quire), OCR and transcription (Almanak), and prosopographical work (Proso), all built on a shared data layer. At the centre sits Playfair, which manages sources, entities, and metadata across the entire research lifecycle, and makes them available to every other application through embeddable views and a common interface. A citation entered in Playfair is immediately accessible while writing in Scribe. A manuscript catalogued in Playfair carries its metadata into analysis in Quire.

This talk introduces the architecture and vision of the Playfair Suite, demonstrates the integration between Playfair and Scribe, and asks what a truly integrated research environment could mean for humanities scholarship.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzrraum über den Link https://meet.academiccloud.de/gl/rooms/lou-eyn-nm6-t6b/join erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 27.04.2026: Historische Fremdsprachenlehrwerke digital. Erschließung historischer, mehrsprachiger Quellen: Kontext und Herausforderungen

2026年4月17日 21:16

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 27. April 2026, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.academiccloud.de/gl/rooms/lou-eyn-nm6-t6b/join)

Janine Rauchmann (TU Darmstadt), Dr. Kerstin Roth (Universität Hamburg),
Lisa Scharrer (TU Darmstadt), Dr. Josephine Ulbricht (BBAW)

Das Akademienvorhaben „Historische Fremdsprachenlehrwerke digital“ (FSL digital) widmet sich erstmalig der Volltexterschließung, korpuslinguistischen Aufbereitung, Annotation, digitalen Vernetzung sowie der sprach-, kultur- und wissenshistorischen Auswertung von mehrsprachigen Fremdsprachenlehrwerken aus der Frühen Neuzeit (15. – 17. Jahrhundert). Fremdsprachenlehrwerke der Frühen Neuzeit, die bis zu zehn Vernakularsprachen parallel abbilden, stellen eine genuin mehrsprachige Textsorte mit komplexem Layout dar. Somit bringen diese Quellen besondere Herausforderungen bei ihrer digitalen Aufbereitung mit sich. Um der inhaltlichen und strukturellen Heterogenität der Lehrwerke gerecht zu werden, bedarf es eines geeigneten Ansatzes zur (automatisierten) Texterkennung, der auch zukünftige Aspekte der Text- und Layoutannotation frühzeitig mitdenkt. In diesem Zusammenhang möchten wir die Quellengruppe und den aktuellen Workflow im Projekt vorstellen, welcher angesichts der großen Datenmenge einen Work-in-Progress darstellt und neben Text- und Layouterkennung auch das Postprocessing des OCR-Outputs sowie erste Ansätze zur Textannotation umfasst.

 

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzrraum über den Link https://meet.academiccloud.de/gl/rooms/lou-eyn-nm6-t6b/join erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

Forschungsdaten im Zentrum: Ewig währt am längsten

2026年4月15日 21:38

Ein partizipativer Workshop der Initiative „Datenzentrum – wissenschaftliche Konzeption und Ausgestaltung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW)

Berlin, 25. und 26. Juni 2026; Akademiegebäude am Gendarmenmarkt; Einstein-Saal


Der Wert geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten für Wissenschaft und Gesellschaft ist nicht zuletzt durch den laufenden Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) offensichtlich geworden. Zentrale Fragen nach dem dauerhaften Betrieb vertrauenswürdiger Datenrepositorien und der langfristigen Verfügbarkeit der aggregierten Inhalte sind jedoch weiterhin offen.

Vor diesem Hintergrund lädt die Initiative „Datenzentrum – wissenschaftliche Konzeption und Ausgestaltung“ der BBAW zu einem zweitägigen Lunch-to-Lunch-Workshop ein. Diese 2025 eingerichtete Initiative erarbeitet ein Konzept für die organisatorischen und technischen Grundlagen für ein leistungsfähiges, zertifiziertes Repositorium und dessen infrastrukturelle Einbindung innerhalb der BBAW. Darauf aufbauend wird die Akademie ab 2028 ein eigenes Datenzentrum betreiben. Dessen Hauptaufgaben werden die Aggregation, Verfügbarhaltung und Archivierung von Forschungsdaten, Software und Diensten aus den Vorhaben und Projekten der Akademie sein. Darüber hinaus ist eine Öffnung des Repositoriums für externe Datengeber:innen vorgesehen.

Im Workshop werden anhand von Impulsvorträgen die unterschiedlichen Perspektiven aus Sicht von Forschung, Bibliothek, Archiv und IT reflektiert. Anschließend bieten verschiedene Thementische die Möglichkeit zu einer intensiven Auseinandersetzung mit spezifischen Fragen, von der technischen Einrichtung nachhaltiger Infrastrukturen zwischen quelloffenen und kommerziellen Lösungen bis hin zum Einsatz sog. Künstlicher Intelligenz samt deren ethischen Herausforderungen.


Um Anmeldung wird gebeten unter: www.bbaw.de/veranstaltungen/veranstaltung-workshop-datenzentrum-2026

Nähere Informationen zum Programm: https://datenzentrum.bbaw.de/veranstaltungen/workshop-2026. Die Seite befindet sich im Aufbau und wird fortlaufend aktualisiert.

2 Stellen DH/RSE an der BBAW/TELOTA in Berlin

2026年3月19日 02:28

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften sucht zwei wissenschaftliche Mitarbeiter:innen im Bereich Digital Humanities und Forschungssoftwareentwicklung für digitale Editionen (Standort Berlin).

  • Vollzeit (teilbar), befristet auf 24 Monate
  • Vergütung: E13 TV-L
  • Bewerbungsfrist: 07.04.2026

Aufgaben & Profil:
Gesucht werden Bewerber:innen mit u.a. abgeschlossenem Hochschulstudium und Erfahrung in Digital Humanities, insbesondere in der Entwicklung von Forschungssoftware und APIs. Erwartet werden außerdem technisches Interesse (z. B. Machine Learning), Teamfähigkeit sowie gute Kommunikations- und Organisationsskills.

Das bietet die BBAW:

  • Spannende Forschung im Digital-Humanities-Umfeld
  • Weiterentwicklungsmöglichkeiten
  • Flexible Arbeitsbedingungen (inkl. mobilem Arbeiten)
  • 30 Tage Urlaub + Zusatzleistungen

Die vollständige Ausschreibung findet sich unter:

https://www.bbaw.de/stellenangebote/stellenausschreibung-zwei-wissenschaftliche-mitarbeiter-mitarbeiterinnen-m-w-d

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 16.02.2026: Die KI beschreibt mein Objekt? – Anwendungsszenarien und Ausblicke für die Museumsdokumentation in Zeiten von KI

2026年2月12日 17:04

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 16. Februar 2026, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Joshua Ramon Enslin (Freies Deutsches Hochstift | museum-digital)

Spätestens mit dem Aufkommen und der Popularisierung von KI-Chatbots wie ChatGPT hat die Diskussion um die Möglichkeiten des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz auch die Museumsdokumentation erreicht.

In diesem Vortrag wird auf Basis eines generalisierten Lifecycles von Erschließungsdaten zu Museumsobjekten erst ein kurzer Überblick über bisherige Einsatzszenarien von KI mit dem Versuch einer Klassifikation präsentiert. Im Folgenden werden zwei im Rahmen der Initiative
museum-digital entwickelte Einsatzszenarien im Detail beleuchtet.

museum-digital (https://www.museum-digital.org/) wurde 2009 in Bitterfeld von Museen gegründet, um gemeinsam die Bestände der Museen im Netz zu präsentieren. Ausgehend von der Publikation erweiterten sich die Aktivitäten und Softwarelösungen bald in andere, verwandte digitale Arbeitsfelder von Museen, besonders das Sammlungsmanagement und die Erstellung digitaler Ausstellungen. Heute arbeiten ca. 1700 Museen primär aus Deutschland, Ungarn und der Ukraine mit museum-digital, von denen bisher 1231 Objekte über die Plattformen veröffentlicht haben.

Die beiden Werkzeuge im Fokus des Vortrages sind Versuche, die  Erschließungsarbeit der Museen weiter zu vereinfachen. Einerseits werden hierzu etwa bei Gemälden, Graphiken und Fotographien abgebildete Elemente automatisch erkannt und zur Verschlagwortung auf Basis des entsprechenden kontrollierten Vokabulars von museum-digital vorgeschlagen. Zentrale Fragen waren bei der Implementation einerseits die Anbindung bisher nicht auf die Arbeit mit Normdaten und kontrollierten Vokabularen ausgericheter Modelle an ein kontrolliertes Vokabular und die Frage, wie eine Klassifikation im Rahmen einer finanziell und in Bezug auf die zur Verfügung stehenden (Server-)Hardware stark eingeschränkten Community-Initiative umgesetzt werden können.

Das zweite hervorgehobene Werkzeug synthetisiert auf Basis bestehender, strukturierter Objektmetadaten Prosa-Objektbeschreibungen, die sowohl im Sinne der Barrierefreiheit als auch für die Auffindbarkeit der Objekte (besonders durch Suchmaschinen) bei museum-digital für die Publikation von Objekten verpflichtend vorausgesetzt werden. Hierzu werden die strukturierten Objektdaten auf Anfrage der Nutzenden in eine Prompt-Vorlage eingefügt. Auf Basis der Objektart werden ausgewählte, vorher als gut bewertete Beispielobjektbeschreibungen möglichst ähnlicher Objekte mitgegeben (Few-Shotting). Um Nutzende zu einer tatsächlichen kritischen Auseinandersetzung der generierten Texte zu bewegen, werden je drei, von verschiedenen Large Language Models generierte, Vorschläge generiert und angezeigt. Ist einer ausgewählt, werden Nutzende aufgefordert, den Text zu redigieren. Das Tool entstand experimentell im Rahmen einer Kooperation des Freien Hochstifts, des Zuse-Instituts Berlin, digiS‘ und von museum-digital. In diesem Kontext wurde für das Werkzeug ein engmaschiges Logging der generierten Daten und der Nutzerinteraktion implementiert, das tiefere Auswertungen zulässt – etwa, inwiefern die Texte tatsächlich redigiert wurden, und ob bestimmte Modelle, Textlängen, etc. von den Nutzenden präferiert wurden.

Der Vortrag schließt mit einem Ausblick auf die weiteren Potentiale und die durch die durch dank KI veränderte Umgebung aufgekommenen neuen Herausforderungen in der (digitalen) Erschließung und Publikation von Museumsbeständen.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzrraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 26.01.2026: „Vertrauen in Daten und Code: Software-Engineering Praktiken zwischen Refactoring, Feature-Wünschen und Publikationsdruck“

2026年1月15日 17:22

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 26. Januar 2026, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Bastian Politycki & Alexander Häberlin (Sammlung Schweizer Rechtsquellen (SSRQ))

Die Entwicklung nachhaltiger Forschungssoftware in den Digital Humanities ist kein rein mechanisches Unterfangen, sondern ein ständiger Aushandlungsprozess zwischen technischen Anforderungen, wissenschaftlicher Arbeit und Pflege der Codebasis. Am Beispiel der „Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen“ (SSRQ) beleuchtet dieser Vortrag die Herausforderungen, eine komplexe, historisch gewachsene Editionsinfrastruktur technisch zukunftsfähig zu halten.

Im Zentrum steht die Adaption des professionellen Research Software Engineering (RSE) für den geisteswissenschaftlichen Alltag. Methoden wie Test-Driven Development (TDD) werden nicht nur zur Validierung von Code, sondern auch zur Qualitätssicherung historischer Daten eingesetzt, womit das notwendige „Vertrauen“ in die gedruckte und digitale Edition geschaffen wird. Gleichzeitig erfordert die langfristige Wartbarkeit ein kontinuierliches Refactoring der Codebasis.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzrraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 24.11.2025: „TEI-Publisher“

2025年11月17日 20:32

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 24. November 2025, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Wolfgang Meier (Jinntec GmbH)

Der Vortrag stellt die neueste Version von TEI Publisher vor und demonstriert einige der wesentlichen Neuerungen. TEI Publisher 10 führt die Grundidee eines modularen Werkzeugkastens fort und implementiert sie auf einer höheren Ebene: an die Stelle einer zentralen Anwendung, die jeweils auf konkrete Editionsprojekte angepasst wird, tritt nun eine Sammlung von Profilen. Jedes Profil behandelt einen spezifischen Aspekt. Profile implementieren sowohl technische Grundlagen, wie z.B. die Unterstützung für ein bestimmtes XML-Format, Kommunikationsprotokoll oder Teile der Benutzeroberfläche, wie auch funktionale Aspekte, die auf einen bestimmten Editionstyp zugeschnitten sind, z.B. die Navigation zwischen Briefen einer Korrespondenz. Auch Webdesign und Darstellung werden durch Profile festgelegt und sind entsprechend austauschbar.

Eine digitale Editionsanwendung entsteht dann durch die Kombination unterschiedlicher Profile und deren Konfiguration. Letzere erfolgt über eine zentrale Konfigurationsdatei, zu der jedes Profil seine Parameter beiträgt und aus der die Anwendung erzeugt wird. Dies vereinfacht den Entwicklungsprozeß weiter, insbesondere für Anwender ohne Programmiererfahrung. Die Entwicklung kann darüber hinaus nun völlig iterativ erfolgen, d.h. es können jederzeit einzelne Profile hinzugefügt, verändert oder entfernt werden.

Die Aufteilung in Profile verbessert neben der Wiederverwendbarkeit insbesondere auch die Wartbarkeit der Anwendung: Updates können großteils automatisch durchgeführt werden, wenn sich einzelne Profile verändern. Bislang musste dagegen jeweils die gesamte Editionsanwendung manuell angepasst werden, um von einer neueren TEI Publisher-Version zu profitieren. Mit TEI Publisher 10 kümmert sich der zentrale Anwendungsmanager, Jinks, um die Aktualisierung aller Profile und ihrer Abhängigkeiten.

Nutzer können auch eigene Profile erstellen und in die Bibliothek von TEI Publisher integrieren. Dies macht zum einen dann Sinn, wenn bestimmte funktionale oder visuelle Aspekte automatisch auf mehrere Editionsprojekte angewandt werden sollen. So kann z.B. sichergestellt werden, dass alle Publikationen einer Institution eine einheitliche Gestaltung aufweisen und festgelegte Mindeststandards einhalten. Zum anderen können Projekte, die eine bestimmte Funktionalität benötigen, diese als generalisiertes Profil zu TEI Publisher beitragen und mit anderen Projekten teilen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das entsprechende Profil auch auf längere Sicht verfügbar bleibt und gewartet wird.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzrraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

ediarum.MEETUP – nächste virtuelle Veranstaltung am 24.11.2025

2025年11月14日 01:14

Liebe ediarum-Community, liebe ediarum-Interessierte, liebe Kolleg:innen!

im Namen des Konsortiums Text+ der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und des ediarum-Teams an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) laden wir Sie herzlich zum nächsten virtuellen ediarum.MEETUP ein:

 am Montag, den 24. November 2025, 11:00 Uhr s.t.

Marcus Lampert aus der TELOTA-Abteilung der BBAW stellt ein neues ediarum-Modul vor: ediarum.WEBDAV. Vor einem Jahr an der BBAW eingeführt, verfolgt ediarum.WEBDAV das Ziel, ein sicheres und transparentes System für das Bearbeiten, Speichern und Sichern von XML-Forschungsdaten bereitzustellen. Mittlerweile nutzen bereits fast zehn Projekte an der BBAW die Software täglich.

Marcus wird die Software aus verschiedenen Blickwinkeln vorstellen: Zunächst demonstriert er, wie Nutzerinnen und Nutzer über Oxygen und die Benutzeroberfläche mit dem System arbeiten. Anschließend zeigt er, wie ediarum.WEBDAV automatische Git-Commits verwendet, um XML-Forschungsdaten zuverlässig zu speichern und zu sichern. Schließlich werden wir gemeinsam einen Blick auf Teile des Codes werfen, um zu verstehen, wie das Laravel-Framework die verschiedenen Komponenten der Software koordiniert.

Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/nad-mge-0rq-ufp erreichbar.

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Weitere Informationen zum Meetup finden Sie auf der ediarum-Website (https://www.ediarum.org/meetups.html).

Das ediarum.MEETUP ist primär für DH-Entwickler:innen gedacht, die sich zu spezifischen ediarum-Entwicklungsfragen austauschen wollen, jedoch sind auch ediarum-Nutzer:innen und Interessierte herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

Viele Grüße
Nadine Arndt im Namen der ediarum-Koordination

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 27.10.2025: „Vom Gelehrten zum Problem – Maschinelle Datierung von Leibniz-Handschriften: Die Anwendung von Deep-Learning-Verfahren zur Unterstützung der historisch-kritischen Editionsarbeit“

2025年10月13日 21:28

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 27. Oktober 2025, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Tim Westphal (BBAW, TELOTA), Marco Santi (BBAW), Mario Tormo Romero (Hasso-Plattner-Institut, Potsdam)

Seit Beginn der Arbeit an einer historisch-kritischen Edition Gottfried Wilhelm Leibniz im Jahr 1901 bildet die Datierung des umfangreichen handschriftlichen Nachlasses eine große editorische Hürde. Rund 100.000 Blätter aus der Hand des letzten Universalgelehrten dokumentieren eine über fünf Jahrzehnte reichende intellektuelle Entwicklung, wobei einem Großteil der Schriftstücke eine zeitgenössische Datierung fehlt. Traditionelle Methoden der Datierung sind für einen Korpus dieser Dimension unzureichend: Die manuelle Bestimmung durch Expertinnen ist angesichts der Materialmenge praktisch nicht zu bewältigen, und auch die Wasserzeichenanalyse erlaubt nur grobe Annäherungen im Bereich von Jahrzehnten.

Der Beitrag erprobt, inwieweit bildgestützte Deep-Learning-Modelle diese Lücke schließen können und ob diese dabei eine editorisch nutzbare Genauigkeit erreichen. Wünschenswert ist eine maximale Abweichung von ±1 Jahr. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Deep-Learning-Modelle die feinen intra-personalen Schreibdrifts eines einzelnen Autors über fast fünf Jahrzehnte abbilden können. Anders als bestehende Arbeiten, die meist das Alter verschiedener Schreiber klassifizieren, zielt der Ansatz auf die Detektion des schreibereigenen Stilwandels innerhalb Leibniz‘ Werk. Der weitläufige Nachlass von Leibniz bietet hierfür eine geeignete Grundlage.

Es wird bewusst auf Transkription oder OCR verzichtet, so werden die besonderen Herausforderungen von Leibniz‘ Schriftbild (Überarbeitungen, Streichungen, wechselnde Sprachen) umgangen. Um sicherzustellen, dass die Modelle schriftbezogene und nicht materialbedingte Merkmale lernen, werden verschiedene Normalisierungsschritte durchgeführt: Zeilenweise Segmentierung und Binarisierung eliminieren Papierstruktur und Tintenintensität als Faktoren.

Als Datenbasis dienen ca. 600 Seiten aus dem Zeitraum 1669-1716: 400 datierte Briefe sowie 200 Seiten wissenschaftlicher Ausarbeitungen. Das Material wurde so gewählt, dass für jedes Jahr Vorlagen verfügbar sind. Es werden verschiedene Deep-Learning-Architekturen entwickelt und evaluiert, die relevante Merkmale direkt aus den Bilddaten lernen. Anders als klassische Ansätze der digitalen Paläographie mit manueller Merkmalsextraktion wird auf ein Ende-zu-Ende-Lernverfahren gesetzt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Ansätzen zur hochauflösenden Datierung frühneuzeitlicher Gelehrtenhandschriften für den Einsatz in der alltäglichen editorischen Praxis. Die entwickelte modulare Pipeline ermöglicht flexibel konfigurierbare Experimente und legt besonderen Wert auf Visualisierung und Erklärbarkeit der Ergebnisse.

Das Projekt positioniert sich an der Schnittstelle von Digital Humanities und Computer Vision und zeigt, wie klassisches maschinelles Lernen die traditionelle editorische Arbeit ergänzen kann. Es entsteht in Kooperation zwischen der Leibniz-Arbeitsstelle der BBAW, dem DH-Referat TELOTA und dem KI-Servicezentrum des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam.

 

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzrraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

Job @TELOTA (Berlin, BBAW), Digitale Editionen, KI

2025年9月26日 17:51

Bei TELOTA an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ist derzeit eine Stelle im Bereich Digital Humanities und Forschungssoftwareentwicklung für Digitale Editionen im Umfang von 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit ausgeschrieben. Die Stelle ist vorerst befristet auf 24 Monate (ggf. teilbar). Bewerbungsfrist ist der 21.10.2025.

Die vollständige Stellenausschreibung ist unter https://www.bbaw.de/stellenangebote/stellenausschreibung-wissenschaftliche-n-mitarbeiter-in-m-w-d-11 zu finden.

Die Aufgaben umfassen:

  • Entwurf, Entwicklung und Anpassung von zentralen, digitalen Forschungswerkzeugen und -umgebungen der BBAW
  • Entwurf und Entwicklung von Daten- und Programmierschnittstellen (APIs) zur Visualisierung und Vernetzung von Forschungsdaten
  • Weiterentwicklung digitaler Methoden unter Einsatz aktueller Technologien wie Machine Learning oder Knowledge Graphs
  • Dokumentation der Entwicklungsarbeiten
  • Mitarbeit bei der Antragstellung und Berichterstattung von Projektanträgen im Rahmen von regionalen, nationalen und internationalen Forschungsförderungen
  • Präsentation der Arbeits- und Forschungsergebnisse auf einschlägigen Konferenzen und Workshops

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 29.09.2025: „Exploring Social Interactions in Letters through Social Network Analysis: The Zenon Archive as a Use Case“

2025年9月12日 21:39

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 29. September 2025, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Fernanda Alvares Freire (BBAW, TELOTA)

This presentation explores how Social Network Analysis (SNA) can be applied to study social interactions as represented in historical letter corpora. By combining qualitative text analysis with Social Network Analysis (SNA), the approach models and visualizes interpersonal relations to investigate patterns of interaction, the roles of key actors, and the structure of historical communities. As one of the largest collections from the Hellenistic period, the letters and documents of the Zenon archive provide rich information about administrative, economic, and personal networks and serve as an exemplary use case to the approach. Applying SNA to this corpus highlights the potential and challenges of working with large corpora of written communication and serves as an example of how this framework can be extended to other epistolary datasets.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzrraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.


Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 14.07.2025: Text+ Musik: Multimodale Kodierungsherausforderungen im DigiMusTh-Kooperationsprojekt

2025年7月9日 15:04

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 14. Juli 2025, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Fabian Moss (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)
über
Text+ Musik: Multimodale Kodierungsherausforderungen im DigiMusTh-Kooperationsprojekt

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Das Text+-Kooperationsproject »DigiMusTh« hat den Aufbau einer offenen digitalen Sammlung historischer musiktheoretischer Texte aus dem deutschsprachigen Raum anhand von Beispielen aus dem 19. Jahrhundert zum Ziel. Diesem Unterfangen stehen eine Reihe besonderer Herausforderungen gegenüber, die sich vornehmlich aus der Multimodalität der Dokumente ergeben, welche neben Text auch Bilder, Grafiken, sowie Musiknotation enthalten. Der Beitrag präsentiert den aktuellen Stand des Projekts, erläutert einige dieser Herausforderungen und stellt Lösungsvorschläge zur Debatte.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

ediarum.MEETUP – nächste virtuelle Veranstaltung am 14.07.2025

2025年6月25日 02:25

Liebe ediarum-Community, liebe ediarum-Interessierte, liebe Kolleg:innen!

im Namen des Konsortiums Text+ der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und des ediarum-Teams an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) sowie in Kooperation mit der Gender & Data-Arbeitsgruppe der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten virtuellen ediarum.MEETUP ein:

 am Montag, den 14. Juli 2025, 11:00 Uhr s.t.

Zum Thema Encoding Gender kündigen wir folgende Beiträge an:

Themenblock Kodierung

  • Nadine Arndt (BBAW/TELOTA): Auszeichnung von „sex“ & „gender“ in ediarum
  • Marius Hug und Frank Wiegand (BBAW/Text+): Bevorzugte Waffen der Frauen – Annotationen im Deutschen Textarchiv als Voraussetzung für eine genderspezifische Korpusanalyse mit dem DWDS

Themenblock Normdaten

  • Sabine von Mering (Museum für Naturkunde Berlin): Das Potenzial von Wikidata für die Sichtbarmachung von Frauen – Gender data gap in der Naturkunde
  • Julian Jarosch, Denise Jurst-Görlach und Thomas Kollatz (Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz): Genderattribution in der GND und entityXML am Beispiel der Korrespondenz Martin Bubers

Das Meetup soll den Austausch fördern, Problemfelder identifizieren und gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten. Wir freuen uns auf vielseitige Perspektiven und eine lebhafte Diskussion!

Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/nad-mge-0rq-ufp erreichbar.

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Weitere Informationen zum Meetup finden Sie auf der ediarum-Website (https://www.ediarum.org/meetups.html).

Das ediarum.MEETUP ist primär für DH-Entwickler:innen gedacht, die sich zu spezifischen ediarum-Entwicklungsfragen austauschen wollen, jedoch sind auch ediarum-Nutzer:innen und Interessierte herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

Viele Grüße
Nadine Arndt und Frederike Neuber
im Namen der ediarum-Koordination und der Gender & Data-Arbeitsgruppe

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 26.05.2025: Oral-History.Digital – Der Aufbau eines Interviewportals und die Erschließung heterogener Archive mit Topic Modeling

2025年5月20日 17:12

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 26. Mai 2025, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Philipp Bayerschmidt und Cord Pagenstecher
über
Oral-History.Digital – Der Aufbau eines Interviewportals und die Erschließung heterogener Archive mit Topic Modeling

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Das Interviewportal „Oral-History.Digital“ ist eine von der Freien Universität Berlin betriebene Erschließungs- und Recherche-Plattform für wissenschaftliche Sammlungen von audiovisuellen Forschungsdaten (www.oral-history.digital). Universitäten, Museen und Stiftungen können ihre Audio- und Video-Interviews hochladen, mit Werkzeugen für Transkription oder Verschlagwortung bearbeiten und mit einem granularen Rechtemanagement für Bildung und Wissenschaft bereitstellen. Interessierte können die inzwischen über 4000 Interviews von rund 40 Institutionen sammlungsübergreifend durchsuchen. Angemeldete Nutzende können die Aufnahmen mit Untertiteln ansehen, annotieren und zitieren.

Zur Unterstützung der teilnehmenden Interviewarchive hat die an „Oral-History.Digital“ mitwirkende FernUniversität Hagen einen Topic-Modeling-Service entwickelt, der die automatische Erstellung von Inhaltsverzeichnissen und Themenregistern unterstützt. Grundlage ist ein auf Basis von 991 Interviews aus sieben verschiedenen Archiven berechnetes und evaluiertes Topic-Modell. Über ein Register von 100 Topics können nun gezielt Textpassagen zu entsprechend gelabelten Themen gefunden werden. Der Orientierung innerhalb der mehrstündigen Interviews dienen klickbare Inhaltsverzeichnisse, die aus den Topics erzeugt wurden. Zudem unterstützt ein interaktives Dashboard die Analyse der Interviews.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

 
 

Stellenausschreibung: Stud. Hilfskraft (m/w/d) im Bereich Parlamentarismus- und Parteiengeschichte

2025年5月16日 17:32

Zur Unterstützung der Geschäftsstelle sowie verschiedener Forschungs- und Editionsprojekte werden zum nächstmöglichen Zeitpunkt studentische Hilfskräfte (m/w/d) gesucht.

Die Stelle wird mit € 13,25/Stunde vergütet. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt (mindestens) 10 Stunden, die an festgelegten Arbeitstagen in Präsenz abgeleistet werden. Dienstort ist das Forschungsinstitut der KGParl im »Haus der Bundespresskonferenz« in Berlin-Mitte.

Das Arbeitsgebiet umfasst hauptsächlich folgende Aufgaben:

Die Ausschreibung richtet sich an Master- oder fortgeschrittene Bachelor-Studierende mit Interesse an der Parlamentarismus-, Parteien- und Zeitgeschichte sowie im Bereich Buchherstellung/Lektorat. Wünschenswert sind Erfahrungen im Umgang mit TEI-XML, Aufmerksamkeit für digitale Methoden in der Geschichtswissenschaft und Begeisterungsfähigkeit für Bücher.

Wenn Sie hervorragende Recherchefähigkeiten, ein hohes Maß an Sorgfalt, sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache und intellektuelle Neugier besitzen, freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 6. Juni 2025, ausschließlich auf elektronischem Weg in einem PDF-Dokument, an info@kgparl.de. Betreff: Bewerbung SHK KGParl 2025.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Pia Grundheber (grundheber@kgparl.de).

Bewerbungen von Menschen jeglichen Geschlechts und jeder Herkunft sind willkommen. Das Verbot der Diskriminierung, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und das Gleichstellungsdurchsetzungsgesetz werden beachtet.

https://kgparl.de/stellenausschreibung-stud-hilfskraft-m-w-d-parlamentarismus-und-parteiengeschichte-2025/

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