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Nicht nur Text, nicht nur Daten … aber was dann? – ‚Theoretisieren‘ durch Praktiken in der digitalen Editorik, der Digital History und den Computational Literary Studies. Ein Bericht.

Autor*innen (alph.)

Originalblogpost: https://dhtheorien.hypotheses.org/2442

Einleitung

Am 25. Februar 2026 fand im Rahmen der jährlichen Digital-Humanities-Konferenz (DHd) ein Panel der AG Digital Humanities Theorie statt, das eine zentrale Frage in den Mittelpunkt stellte: Wie werden digitale Forschungspraktiken selbst zum Ausgangspunkt theoretischer Reflexion? Die Diskussion, an der sich Laura Untner (Freie Universität Berlin) und Alexa Lucke (Universität Siegen) aus den Computational Literary Studies (CLS), Silke Schwandt (Universität Bielefeld) und Christian Wachter (Universität Münster) aus der Digital History und Philipp Hegel (Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz) aus der Digitalen Editorik beteiligten, zeigte, dass Theoriearbeit in den Digital Humanities (DH) nicht nur als externes Gerüst verstanden werden kann, sondern vielmehr auch aus der Praxis selbst erwächst. Im Folgenden werden einige Aspekte der Debatte zusammengefasst und es wird dazu eingeladen, über die Verflechtung von Theorie und Praxis sowie Theorie und Empirie in den DH wieder nachzudenken.

Was ist Theorie in den Digital Humanities?

In den Geisteswissenschaften war Theorie lange Zeit eng mit textbasierter Argumentation verbunden – dem Lesen, Interpretieren und Schreiben. In den DH verschiebt sich dieser Fokus: Hier entsteht Wissen nicht nur in klassischen Publikationen, sondern auch in Datenmodellen, Code-Zeilen oder Visualisierungen. Theorie und Theoriebildung hängen zunehmend von technischen Bedingungen ab, wodurch ihre impliziten Annahmen und Voraussetzungen nicht immer sichtbar werden. Zugleich wurde betont, dass Theoriearbeit in den DH drei zentrale Dimensionen umfasst: die methodologische (Wie operationalisieren wir Begriffe wie ‚Genre‘ oder ‚Autor*innenschaft‘?), die epistemologische (Welche Erkenntnisbedingungen liegen unseren Datenmodellen zugrunde?) und die technische (Wie prägen Infrastrukturen wie APIs oder Datenbanken unser Verständnis von Forschungsobjekten?). Theorie muss in diesem Zusammenhang nicht als Hindernis, sondern kann als Produktivitäts- und Transparenzwerkzeug verstanden werden – gerade dann, wenn sie explizit gemacht wird.

Praktiken des Theoretisierens in den Teilfeldern

Für die Computational Literary Studies (CLS) lag der epistemologische Schwerpunkt des Panels auf der Frage, wie Modellierungsprozesse theoretische Annahmen sichtbar machen (können). So wurden Text- und (Meta-)Datenmodelle wie Genre-Taxonomien oder Autorschaftskonzepte nicht als neutrale Perspektiven auf literaturgeschichtliche Kategorien wahrgenommen, sondern vielmehr hinsichtlich ihres Status zwischen (häufig normativen) theoretischen Konstrukten und empirischen Befunden diskutiert. Die digitale Hermeneutik (Möbus et al. 2025) etwa versuche, (latente) Vorannahmen in Daten und Datensätzen zu entschlüsseln und auf diese Weise den Mythos der ‚rohen Daten‘ (Gitelman 2013) zu entkräften. Ein Extrembeispiel für theoretische Reflexion stellt das WEMI-Modell (Work-Expression-Manifestation-Item) dar, das durch seine relationale Struktur zeigt, wie stark unser Verständnis von ‚Text‘ von theoretischen Vorannahmen geprägt ist. Besonders hervorgehoben wurde die Rolle der Formalisierung: Dabei wurde kritisch gefragt, warum bestimmte Literaturtheorien (wie Strukturalismus und Formalismus) formalisierbarer seien als andere und ob der Fokus in den CLS nicht stärker auf der Prozesshaftigkeit von Theoriebildung liegen sollte.

Im Hinblick auf die Digital History zeigte sich, dass das Digitale nicht einfach nur neue Methoden, sondern einen reflexiven turn (König 2021) auslöste. Traditionelle Praktiken wie Quellenkritik oder narrative Darstellungen erhalten durch digitale Werkzeuge eine neue Dimension: Erstere muss etwa Unsicherheiten in Datenmodellen reflektieren, während Visualisierungen wie Netzwerkanalysen zu ‚produktiven Irritationen‘ führen, die etablierte Erzählungen herausfordern. Ein Schlüsselmoment ist die Erkenntnis, dass Digital History nicht ‚Geschichte in Bits‘ ist, sondern eine Auseinandersetzung mit den Bedingungen, unter denen historisches Wissen heute entsteht. Besonders kontrovers diskutiert wurde, ob der Übergang von analogen zu digitalen Medien lediglich ein Medientransfer oder eine tiefgreifende Transformation darstelle.

Für die Digitale Editorik wurde besonders deutlich, wie technische Entwicklungen theoretische Fragen erst ermöglichen. Digitale Editionen entstanden etwa durch die Verschmelzung heterogener Bausteine, deren Zweck nicht primär die Erstellung digitaler Editionen war: von der Mikroelektronik (integrierter Schaltkreis, 1958) über Codierungsstandards auf der Grundlage von SGML (ab etwa 1987) bis hin zu webbasierten Präsentationsformen (HTTP, 1991) und vermutlich Transformermodellen (2017). Jede dieser Technologien brachte implizite Modell-Entscheidungen mit sich – etwa die Frage, wo die Grenze zwischen ‚Text‘ und ‚Apparat‘ verläuft oder wie Faksimiles die Entstehungsgeschichte eines Dokuments sichtbar machen. Eine zentrale These war, dass digitale Editionen nicht länger nur als ‚Ergebnisse‘, sondern als dynamische Forschungsumgebungen verstanden werden können, in denen Theorie und Praxis untrennbar miteinander verbunden sind.

Diskursive Synthesen

Über alle beteiligten Felder hinweg zeigte sich in der Diskussion, dass ‚Theorie‘ in den DH oft implizit in Infrastrukturen, Datenmodellen/Schemata oder Code/Algorithmen u. v. m. eingebettet ist, wodurch sie erst in Test- und Grenzsituationen sichtbar wird. So entstehen theoretische Reflexionen etwa dann, wenn Historiker*innen mit Informatiker*innen über Datenmodelle diskutieren oder wenn Literaturwissenschaftler*innen feststellen, dass ihre Operationalisierungen rechnerisch nicht nutz- oder ausführbar sind. 

Ein weiterer Schwerpunkt war die Pluralität theoretischer Ansätze in Verbindung mit der Frage nach Formalisierbarkeit: Trotz (Quasi-)Standards wie den Richtlinien der TEI zeigt sich, dass fast jedes Projekt eigene Modellanpassungen vornimmt und dadurch die Standardisierungsidee aufspreizt. Einig waren sich die Panelist*innen vor allem darin, dass Kollaboration, gerade in interdisziplinären Teams, einen Raum für theoretische Reflexion schaffe, der in traditionellen Einzeldisziplinen oft fehle – was auch einem gewissen Zwang geschuldet sein könnte, in der Sache zusammenzukommen (Stichwort ‚Interoperabilität‘).

Besonders hervorgehoben wurde auch die Rolle von Visualisierungen: Tabellen, Netzwerke oder interaktive Karten machen nicht nur Daten sichtbar, sondern auch die Modell-Entscheidungen, die hinter ihnen stecken. So wird etwa durch die Darstellung von Textvarianten in digitalen Editionen deutlich, wie stark unser Verständnis von ‚Varianten‘ von technischen Repräsentationsmöglichkeiten abhängt. Gleichzeitig sei angemerkt, dass Visualisierungen auch mit Verdeckungseffekten einhergehen.

Ausblick: Theorie als Aufgabe der Community

Die Diskussion mündete in den Appell, Theoriearbeit in den DH systematischer zu verankern. Dazu gehören konkrete Schritte wie die noch stärkere Einbindung theoretischer Reflexionen in Projektbeschreibungen, die Förderung von Methodenpluralismus in Drittmittelanträgen oder die Entwicklung von Schulungsformaten, die Historiker*innen und Literaturwissenschaftler*innen in theorie- und datengetriebene Denkweisen einführen. Ein vielversprechender Ansatz ist die Idee, kritische Datenpraxis als Standard zu etablieren, also die kontinuierliche Reflexion darüber, wie Algorithmen, Interfaces und Infrastrukturen unser Wissen formen und dabei selbst Ausdruck unseres Wissens sind.

Wenn Theorie als integraler Bestandteil von Forschungspraxen verstanden wird, können die DH eine noch tragfähigere Brücke zwischen geisteswissenschaftlicher ‚Tiefe‘ und technischer Innovation schlagen. Der Schlüssel liegt darin, die unsichtbare Arbeit des Theoretisierens – im Labor, im Code, in den Datenmodellen – bewusster zu machen. Denn erst dann wird klar: Theorie ist nicht das Gegenteil von Praxis, sondern ihre treibende Kraft (wie auch Praxis die treibende Kraft von Theorie ist).

Die AG Digital Humanities Theorie bedankt sich beim Organisationsteam der DHd-Konferenz sowie bei allen Diskutant*innen im Plenum für Fragen, Anregungen und Kommentare. Die AG wird das Thema weiter bearbeiten und lädt daher alle Interessierten, vor allem auch aus weiteren Bereichen der DH, um die Debatte über CLS, Digitale Editorik und Digital History hinaus zu erweitern, zur Mitarbeit ein. Schreiben Sie dazu sehr gerne eine Mail an die Convenor der AG Jonathan D. Geiger (jonathan.geiger@adwmainz.de), Rabea Kleymann (rabea.kleymann@phil.tu-chemnitz.de) und Alexa Lucke (Alexa.Lucke@uni-siegen.de).

Referenzen

Gitelman, Lisa (Hrsg.) (2013). „Raw Data“ is an Oxymoron. Cambridge, MA: The MIT Press. DOI: https://doi.org/10.7551/mitpress/9302.001.0001.

König, Mareike (2021). „Die digitale Transformation als reflexiver turn: Einführende Literatur zur digitalen Geschichte im Überblick“. Neue Politische Literatur 66, Nr. 1: 37–60. DOI: https://doi.org/10.1007/s42520-020-00322-2.

Möbus, Dennis et al. (Hrsg.) (2025). Digital Hermeneutics II: Sources, Analysis, Interpretation, Annotation, and Curation. (Special Issue, Lecture Notes in Computer Science, LNCS, vol. 14566), Heidelberg u.a.: Springer. DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-032-08697-6.

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Praxislabor 2026: Wikibase verstehen und praktisch nutzen? (online, 7.5.26, 20 Uhr)

Im Rahmen des Praxislabors 2026 zeigt dir Olaf Simons, wie du mit Wikibase eigene Datenprojekte umsetzen und dich mit bestehenden Wissensnetzwerken wie Wikidata oder FactGrid verbinden kannst.
Keine alternative Textbeschreibung für dieses Bild vorhandenDer Workshop richtet sich an alle, die erste Schritte mit strukturierten Daten und Knowledge Graphen machen wollen.

📅 07.05.2026
🕗 20:00 – 21:30 Uhr
👉 Alle Infos & Details im Blog:
https://digigw.hypotheses.org/7420

 

 

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correspSearch knackt 400.000-Marke – mit Helmina von Chézy

Der Webservice correspSearch, der historische Briefe durchsuchbar macht und vernetzt, hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Mit der jüngsten Integration der Briefe an Helmina von Chézy, die durch ein Explorationsprojekt an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) ermöglicht wurde, weist die Plattform nun mehr als 400.000 Metadatensätze von edierten oder wissenschaftlich erschlossenen Briefen nach.  

Initiiert von der BBAW-Arbeitsgruppe „Gender & Data“ und mit institutioneller Unterstützung der Akademie wird seit 2025 an der Erschließung der Korrespondenzen in Helmina von Chézys Nachlass im Akademiearchiv gearbeitet (Mitwirkende s. u.). Innerhalb von acht Monaten wurde die umfangreiche Korrespondenz von rund 3.500 Briefen mit Unterstützung von TELOTA und unter Nutzung des CMIF Creators erfasst und für die Aufnahme in correspSearch vorbereitet. Etwa 2.000 Briefe wurden an Chézy gerichtet und knapp 1.400 von ihr verfasst. Erstere sind nun freigeschaltet, die Briefe von Chézy selbst werden in Kürze ebenfalls integriert. Zukünftig sollen die Informationen auch zurück in das Findbuch des BBAW-Archivs fließen, um die Nutzung der Bestände vor Ort zu verbessern.

Die Aufnahme der Briefe in correspSearch stellt sicher, dass die Daten standardisiert und langfristig recherchierbar und für die Forschung nutzbar sind. Auch weitere Datenlieferungen trugen dazu bei, die Marke von 400.000 Briefversionen zu erreichen, u.a. der Briefwechsel zwischen Heinrich Mann und Inés Schmied, die Korrespondenz Wilhelm Wieprechts, Frank Wedekinds Korrespondenz digital, der Briefwechsel von Alice und Ludwig Klein, die Historisch-Kritische Ausgabe der Briefe von Goethe oder die Korrespondenz von Else Lasker-Schüler.

Helmina von Chézys Korrespondenznetzwerk

Helmina von Chézy (1783–1856) war als Schriftstellerin, Journalistin und Intellektuelle in vielfältige Netzwerke eingebunden. Mit rund 20 Jahren ging sie nach Paris und verbrachte dort ein prägendes Jahrzehnt, in dem sie Kontakte zu den Romantikern Dorothea und Friedrich Schlegel knüpfte und journalistisch für französische und deutsche Zeitschriften arbeitete. Ein besonderes Kapitel stellte ihr humanitäres Engagement 1815/16 dar, als sie in Lazaretten in Köln und Namur verwundete Soldaten pflegte. Ihr kritischer Bericht über deren schlechte Behandlung führte zu einer Gefängnisstrafe, vor der sie nach Berlin floh, wo E. T. A. Hoffmann erfolgreich ihre Verteidigung übernahm. Ihre Dresdner Jahre (1817–1823) markierten einen Höhepunkt ihres Schaffens durch die Mitgliedschaft im Dresdner Liederkreis und die Zusammenarbeit mit Carl Maria von Weber am Libretto zur Oper „Euryanthe“.

Helmina von Chézys Korrespondenz bildet den zentralen Bestandteil ihres Nachlasses. Rund 3.500 Briefe dokumentieren ein weitreichendes Netzwerk aus Personen aus Literatur, Kunst, Politik und Verlagswesen. Die Briefe geben Einblick in literarische Arbeitszusammenhänge und soziale Beziehungen und zeigen zugleich die Lebensbedingungen einer Frau, die sich im frühen 19. Jahrhundert in einem überwiegend männlich geprägten kulturellen Umfeld behauptete. Ein nicht unerheblicher Teil der Korrespondenz entfällt auf den Austausch mit Frauen und verweist auf die Bedeutung weiblicher Netzwerke in dieser Zeit.

Helmina von Chézys internationales Briefnetzwerk im Jahr 1822 während ihres Aufenthalts in Dresden. [Screenshot der Visualisierung in correspSearch]

Netzwerk der an Helmina von Chézy gerichteten Briefe mit farblicher Kennzeichnung des Geschlechts der Briefpartner. Graue Punkte markieren Personen ohne Normdaten, für die bislang keine Geschlechtsinformation vorliegt. [Screenshot der Visualisierung in correspSearch]

Aktiv gegen den Gender-Data-Gap

Wie in vielen anderen digitalen Diensten und Sammlungen besteht auch in correspSearch ein deutlicher Gender-Data-Gap. Dieser geht zum Teil auf historisch bedingte Ungleichheiten zurück, wird jedoch durch Überlieferungsbrüche und -lücken sowie eine häufig unzureichende Erschließung vorhandener Bestände weiter verstärkt.

Die systematische Aufarbeitung von Nachlässen wie dem Helmina von Chézys trägt dazu bei, Frauen als historische Akteurinnen im digitalen Raum sichtbarer zu machen und eröffnet neue, auch geschlechtergeschichtliche Perspektiven für die Forschung. Dieses Anliegen wird an der BBAW seit April 2026 von einer auf zwei Jahre geförderten Initiative „Gender & Data“ weitergeführt, die sich unter anderem mit der Rolle der Digital Humanities für eine inklusivere geisteswissenschaftliche Forschung befasst.

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Mitwirkende an der Erschließung des Chézy-Nachlasses: Michael Rölcke (Bearbeiter), Bénédicte Savoy und Frederike Neuber (Leitung, Herausgeberschaft), Stefan Dumont und Steven Sobkowski (correspSearch), Sandra Miehlbradt (BBAW-Archiv).

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Warum digitale Methoden unsere Wissenschaft herausfordern: SHareDH-Vortragsreihe „Produktive Ambivalenz – Digitale Methoden und Meistererzählungen“

Digitale Methoden haben die Geisteswissenschaften in den letzten Jahren grundlegend verändert. Sie eröffnen neue Wege der Analyse, ermöglichen große Datenmengen zu erschließen und stellen etablierte Forschungsfragen in ein neues Licht. Doch mit diesen Möglichkeiten entstehen auch neue Herausforderungen: Welche Narrative prägen unser wissenschaftliches Denken? Welche Perspektiven werden sichtbar – und welche bleiben unsichtbar?

Die Vortragsreihe „Produktive Ambivalenz – Digitale Methoden und Meistererzählungen“ setzt genau hier an. Sie versteht Digitalisierung nicht nur als technischen Fortschritt, sondern als epistemologische Herausforderung. Digitale Werkzeuge können dazu beitragen, lange etablierte Meistererzählungen und Korpora zu hinterfragen. Gleichzeitig können sie selbst neue Normen, Standards und Narrative erzeugen – etwa durch algorithmische Auswahlprozesse, Datenstrukturen oder softwarebasierte Voreinstellungen.

Im Zentrum der Vortragsreihe stehen daher Fragen wie: 

  • Wie verändern digitale Methoden die Art und Weise, wie Wissen entsteht?
  • Welche Rolle spielen Prozesse von Auswahl, Kanonbildung und Datenstrukturierung?
  • Inwiefern schaffen digitale Technologien neue wissenschaftliche Selbstverständnisse?
  • Und wie lässt sich diese Ambivalenz produktiv für Forschung und Lehre nutzen?

Die Vortragsreihe bringt Expert:innen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen und lädt dazu ein, die Zukunft der Geisteswissenschaften kritisch und konstruktiv zu diskutieren. Sie richtet sich an Forschende, Studierende und alle Interessierten, die sich mit den Auswirkungen digitaler Technologien auf Wissenschaft und Gesellschaft auseinandersetzen möchten. Veranstaltet wird sie im Rahmen des Projekts SHareDH, einem gemeinsamen Projekt von UB Kiel und Europa Universität Flensburg zur Förderung der Digital Humanities in Forschung und Lehre an den beiden Universitäten in Kiel und Flensburg.

Termine

28.04.2026, digital: Wahlverwandtschaften 2.0? Statistische Narrative in den Digital Humanities
Jun.-Prof.  Dr. Rabea Kleymann (TU Chemnitz)

05.05.2026, digital: Edition als Mnemotechnik – Multimodale Quellen jenseits linearer Wissensordnungen
Jun.-Prof. Dr. Elisa Cugliana (Universität zu Köln)

19.05.2026, Kiel, OS75 – Hörsaal 1 und digital: Unsere breite Gegenwart und ihre algorithmische Zukunft: LLM-Epistemik beim Aktualisieren historischer Narrative
Dr. Christopher Nunn (Universität Heidelberg)

26.05.2026, Flensburg, Gebäude Helsinki, Raum HEL 067 und digital: Digitale Praktiken und digital-analoge Daten zwischen Ausprobieren, Explorieren und Infrastrukturieren in den Digital Humanities
Prof. Dr. Lina Franken (Universität Vechta)

09.06.2026, Kiel, OS75/S3 – R.177 und digital: Erzählforschung als Messverfahren? Zu den methodologischen Chancen und Herausforderungen computationeller Zugänge
Prof. Dr. Evelyn Gius (TU Darmstadt)

23.06.2026, digital: Kanonkritik durch Distant Reading, Zoom und Close Reading oder De arte venandi per algorithmum
Prof. Dr. Peter Bell (Philipps-Universität Marburg)

07.07.2026, tba.: Über die epistemische Gewalt der Digitalität: Plädoyer für eine grundlegende Datenkultur in den Geisteswissenschaften
Dr. Till Grallert (Humboldt Universität zu Berlin)

Zeit: Dienstags, 16:15 Uhr

Digitale Teilnahme via https://uni-kiel.zoom-x.de/j/69649547724?pwd=rxlaUZ5lO4yKxylnUshz1afWqoS8rq.1 ohne Anmeldung möglich.

Das Plakat zur Vortragsreihe ist hier zu finden. 

Kontakt: Patrick Nehr-Baseler

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Forschungsdaten im Zentrum: Ewig währt am längsten

Ein partizipativer Workshop der Initiative „Datenzentrum – wissenschaftliche Konzeption und Ausgestaltung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW)

Berlin, 25. und 26. Juni 2026; Akademiegebäude am Gendarmenmarkt; Einstein-Saal


Der Wert geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten für Wissenschaft und Gesellschaft ist nicht zuletzt durch den laufenden Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) offensichtlich geworden. Zentrale Fragen nach dem dauerhaften Betrieb vertrauenswürdiger Datenrepositorien und der langfristigen Verfügbarkeit der aggregierten Inhalte sind jedoch weiterhin offen.

Vor diesem Hintergrund lädt die Initiative „Datenzentrum – wissenschaftliche Konzeption und Ausgestaltung“ der BBAW zu einem zweitägigen Lunch-to-Lunch-Workshop ein. Diese 2025 eingerichtete Initiative erarbeitet ein Konzept für die organisatorischen und technischen Grundlagen für ein leistungsfähiges, zertifiziertes Repositorium und dessen infrastrukturelle Einbindung innerhalb der BBAW. Darauf aufbauend wird die Akademie ab 2028 ein eigenes Datenzentrum betreiben. Dessen Hauptaufgaben werden die Aggregation, Verfügbarhaltung und Archivierung von Forschungsdaten, Software und Diensten aus den Vorhaben und Projekten der Akademie sein. Darüber hinaus ist eine Öffnung des Repositoriums für externe Datengeber:innen vorgesehen.

Im Workshop werden anhand von Impulsvorträgen die unterschiedlichen Perspektiven aus Sicht von Forschung, Bibliothek, Archiv und IT reflektiert. Anschließend bieten verschiedene Thementische die Möglichkeit zu einer intensiven Auseinandersetzung mit spezifischen Fragen, von der technischen Einrichtung nachhaltiger Infrastrukturen zwischen quelloffenen und kommerziellen Lösungen bis hin zum Einsatz sog. Künstlicher Intelligenz samt deren ethischen Herausforderungen.


Um Anmeldung wird gebeten unter: www.bbaw.de/veranstaltungen/veranstaltung-workshop-datenzentrum-2026

Nähere Informationen zum Programm: https://datenzentrum.bbaw.de/veranstaltungen/workshop-2026. Die Seite befindet sich im Aufbau und wird fortlaufend aktualisiert.

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Einladung zum TCDH-Forschungskolloquium „Perspektiven der Digital Humanities“

Vorträge des TCDH-Forschungskolloquiums im Sommersemester 2026

Alle Informationen und Zoomlink unter: https://tcdh.uni-trier.de/de/event/programm-des-tcdh-forschungskolloquiums-perspektiven-der-digital-humanities-1

Im Sommersemester 2026 setzen wir unsere Vortragsreihe im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums fort. Das Spektrum reicht in diesem Semester von Fragen der digitalen Erschließung und Vernetzung historischer Texte und Wörterbücher über rechtliche und ethische Herausforderungen im Umgang mit Forschungsdaten bis hin zu digitalen Editionen und Plattformlösungen für die geisteswissenschaftliche Forschung.

Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren!

Programm:

23.04.2026

  • Anne Klee (Universität Trier / TCDH): „Klassische Verfahren oder (Large) Language Models? Wie historische Dialektwörterbücher zu Linked Open Data vernetzt werden können”

07.05.2026

  • Selina Galka (Universität Graz): „Die Memoiren der Gräfin Schwerin: Digitale Erschließung eines einzigartigen Selbstzeugnisses”

21.05.2026

  • Zita Baronnet (Universität Trier / TCDH): „Urheberrechtlich geschützte Texte online veröffentlichen: Ein Versuch, das Paradoxon zu lösen”

11.06.2026

  • Irakli Khvedelidze (Shota Rustaveli Institute of Georgian Literature, Tiflis): „Korrespondenzforschung in Deutschland und ihre Relevanz für die Erschließung des georgischen schriftlichen Nachlasses: Ein Pilotprojekt”

25.06.2026

  • Edda Schwarzkopf (Digital Humanities Center, Universität Tübingen): „Der OMnibus of MANTRAMS: Entangled Data in a Minimalist Computing online platform”

02.07.2026

  • Frank Queens (Universität Trier / TCDH), Michael Scheffel (Universität Wuppertal), Anne Schittek (Universität Wuppertal), Olivia Varwig (Universität Wuppertal): „,kein Traum ist völlig Traum’. Die Genese der ,Traumnovelle’ in der digitalen Arthur Schnitzler-Edition”

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Neue Publikation zum Thema Objektbiografie und Sammlungsdokumentation erschienen 

Vom Inventar zum Knowledge Graph – Objektdokumentation im Wandel der Zeit am Beispiel der Berliner Kunstkammer und ihrer Nachfolge-Institutionen von Diana Stört und Sarah Wagner

Die Objektbestände der Berliner Kunstkammer bilden heute die Grundlage der Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin sowie des Museums für Naturkunde Berlin. Durch diese historische Verbindung ergibt sich eine Dokumentationspraxis von über 400 Jahren, deren Erforschung sich Diana Stört und Sarah Wagner widmen. Sie befassen sich mit der Frage, wie sich die Praktiken und Medien in ihrer Funktion und Struktur in einem sich wandelnden disziplinären Kontext veränderten und welche Rückschlüsse sich daraus auf die aktuelle Dokumentations- und Digitalisierungspraxis ziehen lassen. Dabei spielen Semantic Web Technologien, Knowledge Graphen und das Konzept der Objektbiografie eine zentrale Rolle, die auch für die Erzeugung und Integration von Daten bei NFDI4Objects grundlegend sind. 

In einem DFG-Projekt wurden die Bestände der Berliner Kunstkammer unter Anwendung des Konzepts der Objektbiografie ausgehend von Quellenmaterialien digital auf Grundlage des CIDOC CRM in einer WissKI-basierten Forschungsumgebung erschlossen. Der Datensatz mit über 2000 Objekten sowie zugehörigen Quellen-, Akteur- und Ortsinformationen wurden daher in den Wissensgraphen der NFDI4Objects integriert, wo die Objekte nun neue Verbindungen eingehen können. 

Zur Publikation:

DOI: https://doi.org/10.25364/32.2:2026.1.3

Downloadlink: https://unipub.uni-graz.at/musea/download/pdf/13333547 

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Positionspapier zur Objektbiografie in NFDI4Objects veröffentlicht

Die Konzepte des Datenlebenszyklus und der Objektbiografie bilden die zentrale konzeptionelle Grundlage von NFDI4Objects. Während der Datenlebenszyklus mit seinen Phasen von Datenerstellung über Verarbeitung, Analyse, Veröffentlichung bis hin zur Archivierung ein etabliertes Prinzip im Forschungsdatenmanagement darstellt, eröffnet die Objektbiografie einen neuen Zugang zur Erzeugung, Modellierung und Repräsentation von Sammlungsdaten.

Die Objektbiografie versteht Objekte nicht als statische Einheiten, sondern als dynamische Knotenpunkte, die im Laufe ihrer Existenz mit unterschiedlichen Ereignissen, Akteur:innen, Orten und Bedeutungen verknüpft sind. Sie integriert historische, archäologische, naturwissenschaftliche und museale Perspektiven und schafft damit einen interdisziplinären Rahmen zur Beschreibung materieller Kultur.

Als Paradigma zur Datenmodellierung geht die Objektbiografie über einen rein narrativen Ansatz hinaus. Sie ermöglicht es, die Semantik materieller Kultur systematisch in digitale Wissenssysteme zu überführen und komplexe Objektzusammenhänge strukturiert abzubilden.

Zu diesem Ansatz haben Anja Gerber und Sarah Wagner ein Positionspapier vorgelegt, das Anfang Januar auf Zenodo veröffentlicht wurde. Das Papier erläutert die theoretischen Grundlagen der Objektbiografie und zeigt ihre Bedeutung für die Weiterentwicklung von Sammlungs- und Forschungsdaten im Kontext von NFDI4Objects auf.

Das Positionspapier ist hier abrufbar: https://zenodo.org/records/18221449.

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Vorstellung der Publikation „FAIRe Vokabulare und Normdaten für Museen und Sammlungen“ am 16.3.2026, 14:00 Uhr

Am 16. März 2026, 14:00 Uhr, findet im Konsortium NFDI4Culture eine Vorstellung der Publikation „FAIRe Vokabulare und Normdaten für Museen und Sammlungen“ statt, die im Rahmen einer Unter-AG der AG Minimaldatensatz des Deutschen Museumsbundes erarbeitet wurde.

Die Publikation wird von den AG-Mitgliedern Anja Gerber (KSW | NFDI4Objects) und Dr. Domenic Schäfer (VZG | NFDI4Culture, LIDO-Servicestelle) vorgestellt. Die Präsentation widmet sich der zentralen Rolle kontrollierter Vokabulare und Normdaten für eine nachhaltige Nachnutzbarkeit objektbeschreibender Daten in Museen und Sammlungen.

Ausgehend von den Empfehlungen der Minimaldatensatz-Empfehlung für Museen und Sammlungen wurde eine systematische Zusammenstellung einschlägiger Vokabulare für die Sammlungsdokumentation erarbeitet. Vorgestellt werden unter anderem:

  • inhaltliche Schwerpunkte der jeweiligen Vokabulare,
  • ihr technischer Implementierungsstand sowie
  • eine Bewertung nach den FAIR-Prinzipien.

Die Einstufung nach FAIR-Kriterien ermöglicht eine fundierte Einschätzung der Nachhaltigkeit und Nachnutzbarkeit der Vokabulare, insbesondere im Kontext des vernetzten Publizierens und eines effektiven Forschungsdatenmanagements.

Die zugrunde liegende Publikation ist bereits auf Zenodo verfügbar.

Zoom-Zugangsdaten: https://dainst-org.zoom.us/j/97277176444?pwd=xtnsVkFc4sXea6om2216NtSJrvx8qT.1

Meeting-ID: 972 7717 6444, Kenncode: 607799

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Austausch. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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SSH Open Marketplace & FAIR Practices Training Series 2026

Das SSH Open Marketplace Editorial Board startet 2026 eine achtteilige praxisorientierte Online-Workshopreihe, um digitale Kompetenzen und FAIR-Praktiken in den Sozial- und Geisteswissenschaften zu stärken. Jeden dritten Freitag im Monat von 13:00 bis 14:30 Uhr (CET), geht es online um offene Wissenschaft, gute Datenpraxis und den smarten Einsatz des SSH Open Marketplace im Forschungsalltag. Die Termine reichen von Feburar bis November 2026 – mit einer Pause im Juli und August.

Worum geht es?

Die SSH Open Marketplace & FAIR Practices Training Series 2026 verbindet Schlüsselfragen von FAIR, CARE und Open Science mit praktischen Hands-on-Sessions rund um den SSH Open Marketplace als Discovery-Portal für Tools, Services, Trainingsmaterialien, Daten und Workflows. Der Adressatenkreis sind allgemein Interessierte mit Bezug zu den Social Sciences and Humanities, aber insbesondere Forschende, Datenmanager:innen und Forschungsservices in den SSH, die ihre Daten und Workflows besser auffindbar, nachnutzbar und anschlussfähig machen wollen – ohne sich allein durch die Vielzahl an Angeboten kämpfen zu müssen.

Weitere Hintergrundinformationen rund um den SSH Open Marketplace sowie das Editorial Team gibt es hier.

Save the dates

– 20. Februar: FAIR, CARE & Open Science Principles

– 20. März: Introduction to SSH Open Marketplace

– 17. April: Making the most of the SSH Open Marketplace

– 15. Mai: Contributing to SSH Open Marketplace

–  19. Juni: Thematic Arts and Humanities

– 18. September: Thematic GLAM institutions

– 16. Oktober: Thematic language data

– 20. November: Thematic Social sciences

Die Teilnahme ist online, kostenfrei und auf Interaktion ausgelegt: In allen Sessions sind Fragen, Use Cases aus laufenden Forschungsprojekten wie auch der Blick in eigene Datenbestände gerne gesehen. Wer sich nun den Vorsatz gesetzt hat, im kommenden Jahr die eigenen digitalen Forschungspraktiken weiter auszubauen, kann sich hier registrieren, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Download

SSHOMP_2026 Online Training Series (PDF)

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DiHMA.Lab mit MaRDI und NFDI4Objects am 14. und 15. Oktober an der FU Berlin

Am 14. und 15. Oktober 2025 lädt das DiHMa.Lab der Freien Universität Berlin in Kooperation mit dem ZIB zu einem gemeinsamen Workshop der Konsortien MaRDI und NFDI4Objects an die Freie Universität Berlin ein. Rund um das Thema „Objekte und Methoden“ wird der interdisziplinäre Workshop verschiedene Perspektiven aus der Mathematik und objektbasierten Geisteswissenschaften zusammenführen. Ziel ist es, Ansätze, Werkzeuge und Fragestellungen beider Disziplinen in den Dialog zu bringen, Schnittstellen sichtbar zu machen und gemeinsame methodische Herausforderungen zu diskutieren.

Das vorläufige Programm wird noch aktualisiert:

Tag 1

14.10.2025, 10:00-12:00 Uhr

Im Vorfeld des Workshops findet ein Ediathon: “Object meets Maths: Wikidata als Knowledge Hub” statt. Kommt sehr gern mit Daten und Notebooks vorbei.

12 Uhr Mittag auf Selbstzahlerbasis in der Mensa

14.10.2025 (13:00-16:45 Uhr)  

  • Icebreaker und Vorstellungsrunde (13:00-13:45)
  • Vorstellung der NFDI-Konsortien (14:00-14:45)
  • Statistische Methoden (15:00-15:45)
  • Datenintegration Wissensgraph (16:00-16:45)
  • Ab 17 Uhr gemeinsamer Ausklang auf Selbstzahlerbasis in der Eierschale

Tag 2

15.10.2025 (09:00 – 13:00 Uhr)

  • Wissenschaftliche Objektsammlungen und multimodale Forschungsdaten (9:00-9:45)
  • Use Case Datenanalyse “Windows on Data” (10:00-10:45) 
  • Interdisziplinäres Arbeiten (Challenges / Schwierige Fälle / was ist nicht operationalisierbar? / was ist bereits gut operationalisiert?) / MARDI als Methodendatenbank (11:00-11:45) 
  • Fishbowl: Zusammenarbeit mathematische Methoden in kulturhistorischen Fragestellungen (12:00-13:00)
  • Ab 13 Uhr gemeinsames Mittagessen auf Selbstzahlerbasis in der Mensa

Veranstaltungsort: Villa Engler, Altensteinstraße 2-4, 14195 Berlin (am Haupteingang des Botanischen Gartens)

Alle Informationen finden sich hier: https://www.ada.fu-berlin.de/ada-labs/dihma-lab/DiHMa-MARDI-N4O/index.html

Zur Anmeldung: https://www.ada.fu-berlin.de/ada-labs/dihma-lab/Modulbeschreibungen_DIHMa/PM-Anmeldung_DHIMA_LAB/index.html 

Mit freundlichen Grüßen Eure Local Organizers
Anja Gerber, Christin Keller, Dennis Mischke, Fabian Fricke, Marco Reidelbach, Marcus Weber

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Neues Online-Portal: Digitaler Zeichenkatalog der Mayaschrift

Mit dem digitalen Zeichenkatalog der Mayahieroglyphen (A Digital Catalog of Maya Hieroglyphs) steht seit Kurzem eine neue Open-Access-Forschungsressource online, die epigraphische Grundlagenforschung mit digitalen Methoden verbindet. Ein deutsch– und ein englischsprachiger Einführungstext bieten sowohl eine inhaltliche Orientierung als auch ein Handbuch zur Nutzung der Such- und Filterfunktionen des Onlineportals. Entwickelt wurde die Plattform im Rahmen des Langzeitprojekts Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya an der Universität Bonn. Gefördert wird das Projekt seit 2014 von der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste sowie von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, geleitet von Prof. Dr. Nikolai Grube und koordiniert von Dr. Christian Prager. Arbeitsstelle des Projekts ist die Abteilung für Altamerikanistik, Universität Bonn, während die SUB Göttingen und das Cologne Center for eHumanities (CCeH) die Digital-Humanities-Komponenten umgesetzt haben.

Der Katalog knüpft an eine lange Tradition von Zeichenkatalogen der Mayaschrift an, die seit 1931 publiziert wurden, insbesondere an Eric Thompsons Standardwerk von 1962. Im Unterschied zu diesen gedruckten Vorläufern ist die neue Ressource vollständig digital angelegt, dynamisch erweiterbar und als Open Access verfügbar. In den vergangenen Jahren wurden Fehlklassifikationen korrigiert, hunderte bisher nicht erfasste Zeichen ergänzt und neue epigraphische Funde integriert. Für alle dokumentierten Zeichen wurden neue, einheitliche Zeichnungen mit Fontcharakter erstellt, die eine konsistente visuelle Vergleichbarkeit ermöglichen und auch für weiterführende digitale Anwendungen für Unicode usw. nutzbar sind.

Ein zentrales Merkmal des Katalogs ist seine Transparenz: Verschiedene Lesungen werden nach klar definierten Kriterien bewertet, der Grad wissenschaftlicher Sicherheit wird eindeutig gekennzeichnet, und unterschiedliche Hypothesen sind nachvollziehbar dokumentiert. Damit bildet die Datenbank nicht nur den aktuellen Forschungsstand ab, sondern macht zugleich sichtbar, in welchen Bereichen Konsens besteht und wo Unsicherheit herrscht. Technisch liegen die Informationen im Zeichenkatalog als RDF-Tripel vor, während die Texte in XML/TEI kodiert sind und in der virtuellen Forschungsumgebung TextGrid gehostet werden.

Die digitale Umsetzung eröffnet Funktionen, die in gedruckten Katalogen nicht realisierbar waren. Mit leistungsfähigen Filter- und Suchwerkzeugen lassen sich Zeichenlisten nach Kriterien wie Fundort, Artefaktgattung, Materialität oder den Auftraggebern der Monumente generieren. So können spezifische Forschungsfragen – etwa zu einem einzelnen Monument, einer Stätte oder einem Herrscher – direkt in digitale Abfragen übersetzt werden.

Der Zeichenkatalog ist als dynamische Plattform angelegt und wird kontinuierlich erweitert. Feedback aus der Fachgemeinschaft ist ausdrücklich erwünscht, um fehlende Varianten, zusätzliche Literatur oder neue Funde zu integrieren. Auf diese Weise wächst die Datenbank als offene und kollaborative Ressource weiter.

Im Kontext der Digital Humanities zeigt das Portal, wie sich philologische und archäologische Quellen mit digitalen Verfahren modellieren, vernetzen und nachhaltig verfügbar machen lassen. Neben dem Zeichenkatalog bietet die Plattform weitere Module: ein Text- und Bildarchiv, ein Bildarchiv mit rund 20.000 historischen und aktuellen Aufnahmen, eine umfassende Bibliografie, Werkzeuge für Kalenderberechnungen und interaktive 3D-Modelle von Artefakten. Die enge Integration dieser Datenbanken eröffnet neue Möglichkeiten der Analyse und Kontextualisierung. 

Ansprechpartner:
Dr. Christian Prager (Koordination) / Prof. Dr. Nikolai Grube (Leitung)
Projekt Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya
https://classicmayan.org
Universität Bonn

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Werkstattreihe Standardisierung: DeReKo

Wir möchten Sie herzlich zur nächsten Veranstaltung unserer Werkstattreihe Standardisierung einladen: Jennifer Ecker, Pia Schwarz und Rebecca Wilm werden DeReKo vorstellen und freuen sich auf die Diskussion mit uns: https://events.gwdg.de/event/1024/.

DeReKo

Das IDS beheimatet viele Daten und Tools für die Forschung mit insbesondere deutschsprachige Daten. Unter anderem besteht die Möglichkeit, große, annotierte Korpora zu durchsuchen, ein sehr prominentes Beispiel ist das Deutsche Referenzkorpus DeReKo, das mithilfe der Korpus-Analyseplatform KorAP genutzt, durchsucht und “beforscht” werden kann. Im Hintergrund müssen die Sprachdaten dafür in einem bestimmten TEI-Format vorliegen: In diesem Beitrag gehen wir auf TEI I5 ein, erläutern wie man mit welchen Tools eine Sprachdatensammlung in das notwendige Format umwandelt und so aufbereitet, dass sie am IDS als Korpus archiviert und in einem weiteren Schritt auch mit KorAP aufgerufen werden könnte.

Wir freuen uns auf den Vortrag durch unsere Kolleginnen Jennifer Ecker, Pia Schwarz und Rebecca Wilm. Bitte verteilt die Einladung gerne innerhalb eurer Kreise weiter.

Alle Termine der Werkstattreihe und die Anmeldungsmöglichkeiten finden Sie hier: https://events.gwdg.de/category/284/.

Und leiten Sie diese Einladung auch gern an andere Interessierte weiter.

Worum geht es in der Werkstattreihe Standardisierung?

Anhand konkreter Anwendungsbeispiele (https://text-plus.org/themen-dokumentation/standardisierung/anwendungsbeispiele/) erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Verwendung von Standards und standardisierten Tools und können an den Erfahrungen der Vortragenden in ihren jeweiligen Projekten teilhaben. Ziel ist es, ihnen so die Planung und Umsetzung ihrer Vorhaben zu erleichtern.

Darüber hinaus soll die Werkstattreihe Weichen für die zukünftige Datenintegrationen in die Text+ Infrastruktur stellen, die interne Reflektion über Angebotsentwicklung, Infrastruktur und Schnittstellen voranbringen sowie Partizipationsmöglichkeiten für Datengebende beleuchten. Die Reihe ist eine gemeinsame Aktivität aller Task Areas in Text+ in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus der Community. 

Die Anwendungsbeispiele:

• 20. März: DTABf, Marius Hug, Frank Wiegand

• 11. April: correspSearch, Stefan Dumont

• 22. Mai: edition humboldt digital, Christian Thomas, Stefan Dumont

• 5. Juni: INSeRT, Felix Helfer, N.N.

• 17. Juli: PROPYLÄEN. Goethes Biographica, Martin Prell

• 18. September: DeReKo, Jennifer Ecker, Pia Schwarz, Rebecca Wilm

• 16. Oktober: Klaus Mollenhauer Ausgabe, Max Zeterberg

• 20. November: BERIA Collection, Isabel Compes, Felix Rau

Zielgruppe:

Die Reihe spricht ein breites Publikum mit Bezug zu Sprach- und Textwissenschaften an. Sie ist sowohl für Neulinge, die einen ersten Einstieg in das Thema finden möchten (z. B. Promovierende, Forschende ohne Infrastrukturanbindung), aber auch für im Einsatz von Standards und Tools Versierte, die von Erfahrungen aus ähnlichen Vorhaben profitieren möchten bzw. ebenfalls ihre Erfahrungen mitteilen möchten, gleichermaßen geeignet. Gerne darf diese Einladung also breit weiterverteilt werden. 

Anmeldung:

Zur Anmeldung für die nächste Veranstaltung bitte hier entlang: https://events.gwdg.de/event/1024/

 

Die Einladungen für die weiteren Veranstaltungen folgen. Es ist aber bereits auch jetzt möglich, sich für alle Veranstaltungen individuell anzumelden: https://events.gwdg.de/category/284/

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10.07.2025: Vortrag zu „Wossidlo-Teuchert online. Digitale Erschließung, Vernetzung und Publikation des Mecklenburgischen Wörterbuchs” im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums

Am 10.07.2025 findet ab 16 Uhr der letzte Vortrag im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums im Sommersemester 2025 statt:

Thomas Burch (Universität Trier / TCDH), Andreas Görres (Universität Rostock), Karsten Labahn (Universitätsbibliothek Rostock), Holger Meyer (Universität Rostock), Alf-Christian Schering (Universität Rostock), Christoph Schmitt (Universität Rostock), Nico Urbach (Universität Rostock):

„Wossidlo-Teuchert online. Digitale Erschließung, Vernetzung und Publikation des Mecklenburgischen Wörterbuchs”

Im Sommersemester 2025 setzen wir unsere Vortragsreihe im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums wieder fort. Studierende und Mitarbeitende des TCDH geben ebenso wie externe Kolleg:innen und Kooperationspartner spannende Einblicke in ihre Arbeit aus ganz unterschiedlichen Feldern der Digital Humanities: der Computational Literary Studies, der digitalen Literatur- und Kulturwissenschaft und der digitalen Wörterbücher. 

Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren!

Alle Infos und Zoomlink unter: 

https://tcdh.uni-trier.de/de/event/vortrag-zu-wossidlo-teuchert-online-digitale-erschliessung-vernetzung-und-publikation-des

 

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03.07.2025: Vortrag von Joëlle Weis & Svenja Wagner (Universität Trier / TCDH): „Fürstinnenbibliotheken des 18. Jahrhunderts als Linked Open Data – Ein Werkstattbericht”

Am 03.07.2025 findet ab 16 Uhr im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums ein weiterer Vortrag statt:

Joëlle Weis & Svenja Wagner (Universität Trier / TCDH): „Fürstinnenbibliotheken des 18. Jahrhunderts als Linked Open Data– Ein Werkstattbericht”

Im Sommersemester 2025 setzen wir unsere Vortragsreihe im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums wieder fort. Studierende und Mitarbeitende des TCDH geben ebenso wie externe Kolleg:innen und Kooperationspartner spannende Einblicke in ihre Arbeit aus ganz unterschiedlichen Feldern der Digital Humanities: der Computational Literary Studies, der digitalen Literatur- und Kulturwissenschaft und der digitalen Wörterbücher. 

Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren!

https://tcdh.uni-trier.de/de/event/vortrag-von-joelle-weis-svenja-wagner-universitaet-trier-tcdh-fuerstinnenbibliotheken-des-18

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RIDE 20 ist erschienen!

作者Erik Renz

Wir freuen uns, Ihnen die 20. Ausgabe der Rezensionszeitschrift RIDE anzukündigen, die seit 2014 vom Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) herausgegeben wird.

Die aktuelle Ausgabe wird von Ulrike Henny-Krahmer und Martina Scholger herausgegeben und widmet sich digitalen wissenschaftlichen Editionen. Sie enthält fünf Rezensionen (drei auf Englisch, zwei auf Deutsch):

Alle Rezensionen sind abrufbar unter https://www.doi.org/10.18716/ride.a.20.

Enjoy the RIDE!

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26.06.25: Vortrag von Julia Röttgermann (Universität Trier / TCDH): „Literaturgeschichte als Wissensgraph” im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums

Am 26.06.2025 findet im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums ein Vortrag statt:

Julia Röttgermann (Universität Trier / TCDH): „Literaturgeschichte als Wissensgraph. Automatische Erhebung literaturhistorisch relevanter Informationen aus Volltexten am Beispiel von französischen Romanen des XVIII. Jahrhunderts”.

Im Sommersemester 2025 setzen wir unsere Vortragsreihe im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums wieder fort. Studierende und Mitarbeitende des TCDH geben ebenso wie externe Kolleg:innen und Kooperationspartner spannende Einblicke in ihre Arbeit aus ganz unterschiedlichen Feldern der Digital Humanities: der Computational Literary Studies, der digitalen Literatur- und Kulturwissenschaft und der digitalen Wörterbücher. 

Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren!

Alle Infos und Zoomlink unter: https://tcdh.uni-trier.de/de/event/vortrag-von-julia-roettgermann-universitaet-trier-tcdh-literaturgeschichte-als-wissensgraph

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Werkstattreihe Standardisierung: edition humboldt digital

 

Christian Thomas und Stefan Dumont von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften stellten am 22. Mai 2025 die edition humboldt digital im Rahmen der „Werkstattreihe Standardisierung“ des NFDI-Konsortiums Text+ vor und gaben einen Einblick in ihre Arbeit. Sie reflektierten ihren Umgang mit Standards und deren Bedeutung für die Entwicklung der Edition. Der Werkstattbericht des Editionsprojekts kann nun hier nachgeschaut werden: https://youtu.be/ZydyHbQ_6Uo

Die Abbildung visualisiert graphisch die Vernetzung der edition humboldt digital mit internen und externen Ressourcen
Übersicht der Vernetzung der edition humboldt digital (Poster, Detail)
CC-BY-4.0 / https://zenodo.org/records/8228540
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Werkstattreihe Standardisierung: INSeRT

Wir möchten Sie herzlich zur nächsten Veranstaltung unserer Werkstattreihe Standardisierung einladen: Felix Helfer (SAW) wird INSeRT vorstellen und freut sich auf die Diskussion mit Ihnen: https://events.gwdg.de/event/1022/.

Eine Übersicht über alle weiteren Termine der Werkstattreihe und die Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.

Und leiten Sie diese Einladung auch gern an andere Interessierte weiter!

Worum geht es in der Werkstattreihe Standardisierung? Anhand konkreter Anwendungsbeispiele erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Verwendung von Standards und standardbasierten Tools und können an den Erfahrungen der Vortragenden in ihren jeweiligen Projekten teilhaben. Ziel ist es, ihnen so die Planung und Umsetzung ihrer Vorhaben zu erleichtern.

Darüber hinaus soll die Werkstattreihe Weichen für zukünftige Datenintegrationen in die Text+ Infrastruktur stellen, die interne Reflektion über Angebotsentwicklung, Infrastruktur und Schnittstellen voranbringen sowie Partizipationsmöglichkeiten für Datengebende beleuchten. Die Reihe ist eine gemeinsame Aktivität aller Task Areas in Text+ in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus der Community.

Die Anwendungsbeispiele:

• 20. März: DTABf, Marius Hug, Frank Wiegand

• 11. April: correspSearch, Stefan Dumont

• 22. Mai: edition humboldt digital, Christian Thomas, Stefan Dumont

• 5. Juni: INSeRT, Felix Helfer

• 17. Juli: PROPYLÄEN. Goethes Biographica, Martin Prell

• 18. September: DeReKo, Jennifer Ecker, Pia Schwarz, Rebecca Wilm

• 16. Oktober: Klaus Mollenhauer Ausgabe, Max Zeterberg

• 20. November: BERIA Collection, Isabel Compes, Felix Rau

Zielgruppe

Die Reihe spricht ein breites Publikum mit Bezug zu Sprach- und Textwissenschaften an. Sie ist sowohl für Neulinge, die einen ersten Einstieg in das Thema finden möchten (z.B. Promovierende, Forschende ohne Infrastrukturanbindung), aber auch für im Einsatz von Standards und Tools Versierte, die von Erfahrungen aus ähnlichen Vorhaben profitieren möchten bzw. ebenfalls ihre Erfahrungen mitteilen möchten, gleichermaßen geeignet. Gerne darf diese Einladung also breit weiter verteilt werden.

Anmeldung

Zur Anmeldung für die nächste Veranstaltung bitte hier entlang.

Die Einladungen für die weiteren Veranstaltungen folgen. Es ist aber bereits auch jetzt möglich, sich für alle Veranstaltungen individuell anzumelden.

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Programm des TCDH-Forschungskolloquiums „Perspektiven der Digital Humanities“

Vorträge des TCDH-Forschungskolloquiums im Sommersemester 2025

Im Sommersemester 2025 setzen wir unsere Vortragsreihe im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums wieder fort. Studierende und Mitarbeitende des TCDH geben ebenso wie externe Kolleg:innen und Kooperationspartner spannende Einblicke in ihre Arbeit aus ganz unterschiedlichen Feldern der Digital Humanities: der Computational Literary Studies, der digitalen Literatur- und Kulturwissenschaft und der digitalen Wörterbücher.
 
Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren!

 

Programm:

05.06.2025

  • Svenja Wagner (Universität Trier / TCDH): „In Medias Res – Semantische Informationsextraktion in Immanuel Kants Gesamtwerk mithilfe von Transformer Modellen”
  • Marina Spielberg (Universität Trier / TCDH): „Literary Metaphor Detection with LLM Fine-Tuning and Few-Shot Learning”

26.06.2025

  • Julia Röttgermann (Universität Trier / TCDH): „Literaturgeschichte als Wissensgraph. Automatische Erhebung literaturhistorisch relevanter Informationen aus Volltexten am Beispiel von französischen Romanen des XVIII. Jahrhunderts.”

03.07.2025

  • Joëlle Weis & Svenja Wagner (Universität Trier / TCDH): „Fürstinnenbibliotheken des 18. Jahrhunderts als Linked Open Data– Ein Werkstattbericht

10.07.2025

  • Thomas Burch (Universität Trier / TCDH), Andreas Görres (Universität Rostock), Karsten Labahn (Universitätsbibliothek Rostock), Holger Meyer (Universität Rostock), Alf-Christian Schering (Universität Rostock), Christoph Schmitt (Universität Rostock), Nico Urbach (Universität Rostock): „Wossidlo-Teuchert online. Digitale Erschließung, Vernetzung und Publikation des Mecklenburgischen Wörterbuchs”

Alle Informationen und Zoomlink unter: https://tcdh.uni-trier.de/de/event/programm-des-tcdh-forschungskolloquiums-perspektiven-der-digital-humanities-0

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