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6. Expert:innenforum „Nachhaltige Softwareentwicklung in NFDI4Culture”: Ökologische Nachhaltigkeit von Softwareentwicklung und -gebrauch

2024年1月24日 16:56

verfasst von: Aleksander Marcic (ORCID), Daniel Jettka (ORCID), Anne Ferger (ORCID)

Einführung

Am 01. Dezember 2023 kam das Expert:innenforum „Nachhaltige Softwareentwicklung in NFDI4Culture“ zu seinem mittlerweile sechsten halbjährlichen Treffen zusammen. Anlässlich der fortgeschrittenen Anzahl bereits absolvierter Forumstreffen war es an der Zeit, ein Resümee zum bisherigen Verlauf des Forums zu ziehen, aber auch einen Blick in die Zukunft zu richten mit dem für diesen Termin ausgewählten Fokusthema „Ökologische Nachhaltigkeit von Softwareentwicklung und -gebrauch“ .

In der kurzen Feedbackrunde zu Beginn des Forums zeigten sich die Expert:innen im Wesentlichen einig darüber, dass das Forum thematisch und organisatorisch sehr gut aufgestellt ist und lediglich geringer Anpassungsbedarf hinsichtlich der eingesetzten Kommunikationsmittel für die Organisation und den Austausch zwischen den Forumsterminen besteht. Entsprechend wird die Kommunikation via E-Mail wieder eine stärkere Rolle einnehmen, und der eigens für das Forum eingerichtete Chat-Kanal voraussichtlich sehr viel weniger bis gar nicht mehr genutzt werden.

Etwas weniger eindeutig als das Feedback zum Gesamtverlauf des Forums sind jedoch, wie zu erwarten, die Antworten bzw. Überlegungen auf die Fragen ausgefallen, die sich im Zusammenhang mit ökologischer Nachhaltigkeit in der Softwareentwicklung stellen, wie etwa: Welches Wissen ist notwendig, um Softwareentwicklung möglichst ökologisch nachhaltig zu gestalten? Wo finden sich ökologische Einspar- und/oder Optimierungspotentiale? Was sind konkrete Maßnahmen, um im Bereich der Softwareentwicklung ökologisch nachhaltig(er) zu handeln?

Zur Einführung in das Schwerpunktthema hatten sich Torsten Roeder und Anne Baillot als Vertreter:innen der DHd-AG Greening DH im Vorfeld bereit erklärt, eine Einführung und Einordnung in den aktuellen Stand von Initiativen und Bemühungen zu geben. Für die guten Hintergründe und Denkanstöße aus ihrer Präsentation Von der Initiative bis zur Praxis: Die DHd-AG Greening DH und das DHCC Toolkit ist ihnen das Forum überaus dankbar.

Die Ergebnisse der anschließenden Diskussion der Expert:innenrunde, die sich aus Vertreter:innen von Rechenzentren, Forschungsförderern, Forschungsinstitutionen und -projekten zusammensetzt, werden in den folgenden thematisch gegliederten Abschnitten wiedergegeben.

Diskussion zu ökologischer Nachhaltigkeit

Nach der Diskussion von Möglichkeiten zur Verbesserung der ökologischen Nachhaltigkeit bei Forschungsprojekten und -software in der Vorstellung der Aktivitäten in der AG Greening DH wurde besonders die Rolle von Forschungsförderern betont. Die DFG-Empfehlungen sehen ab 2024 zunehmend vor, dass Antragstellende Überlegungen zur ökologischen Nachhaltigkeit im Forschungsprozess in den Zusatzinformationen zum Projektantrag darlegen. Und auch im konkreten Bereich Forschungssoftware wird Nachhaltigkeit zukünftig Teil einer Leitlinie sein. Die Auswirkung dieser Empfehlungen auf die Forschungsförderung hängt – wie schon bei den Empfehlungen zur Gleichstellung und zum Forschungsdatenmanagement – vom Stellenwert ab, den Gutachter:innen dem Thema beimessen. Die bisherigen Erfahrungen mit diesem Vorgehen haben gezeigt, dass auf diesem Weg Veränderungen relativ schnell in den wissenschaftlichen Betrieb Eingang finden. Über die allgemeinen Empfehlungen und einen Leitfragenkatalog hinaus sind von Seiten der DFG allerdings keine konkrete Vorgaben geplant, wie die ökologische Nachhaltigkeit von Projekten und Software durch die Gutachter:innen zu beurteilen wäre. Zum einen könnte das daran liegen, dass sich für die Breite der Fachbereiche gemeinsame verbindliche Kriterien nicht ermitteln lassen, zum anderen aber insofern im Sinne der Wissenschaftsfreiheit die Beurteilung von Forschung eben durch die Wissenschaftscommunity selbst, d.h. durch die jeweiligen Gutachter:innen, erfolgt.

Über die Hoffnung und Annahme hinaus, dass in absehbarer Zeit die ökologische Nachhaltigkeit Gegenstand des Beantragungs- und Begutachtungsprozesses wird, kann aber auch gezielt die Sichtbarkeit von Projekten und Software verbessert werden, welche bereits jetzt in ökologische Nachhaltigkeit investieren. Diesbezüglich wurde vorgeschlagen kurzfristig spezielle Auszeichnungen (z. B. durch Zertifikate) für nachhaltigkeitsorientierte Projekte und Software zu entwickeln und zu etablieren. Auch hier wurde zu bedenken gegeben, dass die Einigung auf konkrete Kriterien sehr komplex wird, sobald man eine Breite von Fällen abdecken will. Das führt dann oft dazu, dass Vorgaben und Kriterien, wenn sie festgelegt werden, vage und abstrakt wirken und wenig konkrete Orientierung bieten.

Eine wichtige Dimension ist das Messen von konkreten ökologischen Auswirkungen bestimmter Maßnahmen oder Softwareinstanzen, getreu dem Motto: You cannot improve what you cannot measure. Problematisch ist es auch hier sich auf verbindliche Messkriterien zu einigen. Eine Zusammenstellung von Empfehlungen für die Messung wird vom DH CC Toolkit bereitgestellt.

Ein weiteres wichtiges Einflusskriterium ist die ökologische Nachhaltigkeit von Rechenzentren, an denen Forschungssoftware betrieben wird. Dabei lassen sich unter anderem durch Entscheidungen zu der zugrundeliegenden Hardware (Server, Kühlung, etc.) starke Verbesserungen der Energieeffizienz erzielen. Mit dem Blauen Engel für Rechenzentren gibt es eine Möglichkeit die Nachhaltigkeit von Rechenzentren zertifizieren zu lassen. Dass Investitionen in die Nachhaltigkeit durch dieses Zertifikat sichtbar werden, kann allerdings von Maßnahmen abhängen, die über längere Zeiträume umgesetzt werden müssen (z. B. größere Baumaßnahmen) und Effekte können sich entsprechend verzögern.

Es wurde aber auch darauf hingewiesen, dass die Optimierung von Software hinsichtlich ökologischer Nachhaltigkeit selbst Kosten verursacht, die teilweise höher sein können, als die Optimierungsgewinne. Hier gilt es maßvoll vorzugehen, was wiederum eine durch Erfahrung und grundlegende Kenntnisse gut fundierte Orientierung voraussetzt.

Deshalb muss vorhandenes und noch zu erarbeitendes Wissen um die ökologische Dimension der Softwareentwicklung in Beratungsprozesse (z. B. zu Projektplanung und -beantragung), Lehre und Ausbildung von Research Software Engineers integriert werden.

Als eine konkrete Maßnahme wurde die Möglichkeit genannt, Inhalte von statischen Websites als reines HTML zu archivieren und damit im technischen Sinne nachhaltiger zu machen. Hieraus ergeben sich gleichzeitig Potentiale für die ökologische Nachhaltigkeit durch die Verwendung statischer Inhalte. Weniger Javascript bedeutet weniger Speicher- und Energiebedarf auf Endnutzergeräten. Außerdem laden statisch konzipierte Seiten auch nicht permanent Daten von verschiedenen Schnittstellen/Datenbanken nach, um für jeden Nutzer eine individuelle Ansicht zu generieren.

Fazit und Ausblick

Mit der Auswahl des Schwerpunktthemas “Ökologische Nachhaltigkeit von Softwareentwicklung und -gebrauch” hat sich das Expert:innenforum der Herausforderung gestellt, ein sowohl technisch als auch teils emotional sehr komplexes Thema zu behandeln. In der guten und offenen Diskussion wurde deutlich, dass eindeutig Handlungsbedarf besteht, jedoch konnte erwartungsgemäß nicht abschließend beantwortet werden, in welchen Bereichen und wie genau sinnvolle Handlungen und Veränderungen herbeigeführt werden können, da Softwareentwicklung nur einen kleinen Teil eines überaus komplexen Systems ausmacht, das mehr ökologischer Nachhaltigkeit bedarf.

Dennoch konnten neben der Bewusstmachung einiger Problembereiche und Zusammenhänge, die für sich genommen bereits als Fortschritt angesehen kann, auch ein paar Anhaltspunkte gefunden werden, wie das Thema ökologische Nachhaltigkeit vorangebracht werden kann. Hierzu gehört ganz allgemein die Einbeziehung des Themenkomplexes in Beratungsprozesse und in die Lehre. Des Weiteren wurde das Ziel formuliert weitergehend mit der DHd-AG Greening DH zu kooperieren und die Reflexion ökologischer Nachhaltigkeit in die nächste Version des Leitfaden für die nachhaltige Entwicklung und Nutzung von Forschungssoftware aufzunehmen.

Stellenangebot: Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) mit Schwerpunkt Digital Humanities/Softwareentwicklung (E 13 TV-L, 100%)

2023年12月21日 19:45

Für das an der Klassik Stiftung Weimar angesiedelte, international einzigartige digitale Editionsprojekt „PROPYLÄEN. Forschungsplattform zu Goethes Biographica“ – eine Langzeitkooperation der Klassik Stiftung Weimar mit der Akademienunion – ist im Goethe- und Schiller-Archiv zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Projektstelle in Vollzeit (40h/Woche) zu besetzen:

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) mit Schwerpunkt Digital Humanities/Softwareentwicklung
E 13 TV-L, Kennziffer: 46/2023

Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2028. Eine Weiterbeschäftigung bis Laufzeitende der PROPYLÄEN 2039 wird bei positiver Evaluation des Projektes angestrebt.

Bewerbungsfrist: 31. Januar 2024.

Das sind Ihre Aufgaben:

  • Konzipieren und Entwickeln der Online-Publikationsplattform des Projektes
  • Konzipieren und Entwickeln automatisierter Datentransformationsprozesse
  • Aufbereiten, Anreichern, Integrieren, Vernetzen und Publizieren der im Projekt erarbeiteten Forschungsdaten (edierte Texte, Transkriptionen, Digitalisate überlieferter Handschriften, Normdaten etc.)
  • Begleiten und Beraten der editorischen Teams
  • Mitarbeit an wissenschaftlichen Publikationen und Forschungsarbeiten

Das erwarten wir:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Master, Diplom/Uni) im Bereich der Informatik, Computerlinguistik oder Digital Humanities
  • Nachweisbare Erfahrung in der Programmierung unter Verwendung verbreiteter Programmiersprachen (idealerweise 2 der folgenden: Python, JavaScript, PHP oder Perl)
  • Sicherer Umgang mit der Abfrage von gängigen SQL-basierten Datenbanken, wünschenswert sind hierbei Kenntnisse von Oracle
  • Grundkenntnisse in der Arbeit mit Oxygen
  • Erfahrungen mit einem Content-Management-System (bspw. Typo3) sind von Vorteil
  • Erfahrungen in der Datenannotation, -transformation,-integration und -publikation, vorzugsweise im philologischen, linguistischen und/oder editorischen bzw. verlegerischen Kontext sind erwünscht
  • Idealerweise Kenntnisse gängiger Datenstandards und Datenmodellierung im Kontext der Gedächtnisinstitutionen und/oder der digitalen Editorik (Meta- und Normdatenstandards, TEI-P5/XML etc.) und Erfahrung in webbasierter Softwareentwicklung und –architektur
  • Eigeninitiative, Eigenverantwortung, lösungsorientiertes Arbeiten, effiziente, strukturierte und motivierende Arbeitsweise, hohe Team- und Kommunikationsfähigkeit, Einsatzbereitschaft und Flexibilität

Wir bieten Ihnen:

  • eine anspruchsvolle wissenschaftliche Tätigkeit in einem hochmotivierten Team
  • einen Arbeitsplatz im ersten und ältesten deutschen Literaturarchiv
  • ein familienfreundliches und attraktives Arbeitsumfeld mit moderner IT-Ausstattung (Dienstlaptop, Headset etc.), flexiblen Arbeitszeiten und die Möglichkeit der mobilen Arbeit
  • Angebote zur fachlichen und persönlichen Qualifizierung
  • attraktive Nebenleistungen wie vermögenswirksame Leistungen und betriebliche Altersvorsorge (VBL)
  • kostenfreien Eintritt in alle Museen der Stiftung
Bei Fragen zur Stelle wenden Sie sich bitte an christian.hain@klassik-stiftung.de

Die vollständige Stellenausschreibung sowie das Online-Formular zur Bewerbung ist hier zu finden:

https://jobs.b-ite.com/jobposting/e3c96afa6398dff25ad98395886fe8db0101fa13

Wir suchen eine_n Research Software Engineer für das Methodenlab des NFDI4Memory

2023年10月17日 20:00

Wir freuen uns eine zunächst auf vier Jahre befristete Stelle als Wissenschaftliche Mitarbeiter_in (TV-L 13) im Bereich Research Software Engineering an der Digital History an der Humboldt-Universität zu Berlin ausschreiben zu können. Die Stelle ist am neuen Methodenlabor des NFDI4Memory angesiedelt und der Fokus liegt auf der kollaborativen Evaluation und Adaption innovativer computationeller Methoden für ihre Anwendung in den Geschichtswissenschaften. Die Anforderungen haben wir bewusst sehr flexibel gehalten und es kann flexibel, in Teilzeit und viel, wenn auch nicht ausschließlich, remote gearbeitet werden.

Kontaktiert uns bei Fragen zur Eignung und Ausgestaltung der Stelle einfach über till.grallert@hu-berlin.de oder torsten.hiltmann@hu-berlin.de.  Bewerbungsfrist ist der 25. Oktober.

Die offizielle Ausschreibung findet sich auf der Website der HU Berlin in deutsch und englisch aber wir haben die Texte hier der Einfachheit halber aufgeführt:

Ausschreibung: Research Software Engineering

Philosophische Fakultät – Institut für Geschichtswissenschaften

Wissenschaftlicher Mitarbeiterin (m/w/d) im Bereich Research Software Engineering (RSE) in Vollzeit (individuelle Teilzeitvereinbarungen möglich), vergütet nach E 13 TV-L HU, wegen Drittmittelfinanzierung zunächst bis 29. Februar 2028 befristet. Die Bewerbungsfrist endet am 25. Oktober 2023.

In der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) werden Datenbestände von Wissenschaft und Forschung für das gesamte deutsche Wissenschaftssystem systematisch erschlossen, vernetzt und nachhaltig sowie qualitativ nutzbar gemacht. NFDI-Konsortien, Zusammenschlüsse verschiedener Einrichtungen innerhalb eines Forschungsfeldes, arbeiten hierbei interdisziplinär zusammen. NFDI4Memory ist das Konsortium für die Geschichtswissenschaften und historisch arbeitende Geisteswissenschaften und verbindet historische Forschung, Gedächtnisinstitutionen und Informationsinfrastruktureinrichtungen. Über 80 Institutionen sind deutschlandweit an 4Memory beteiligt, um das Forschungsdatenmanagement in unserer Fachcommunity systematisch und nachhaltig zu verbessern.

Im Rahmen von 4Memory verantwortet die Humboldt-Universität zu Berlin gemeinsam mit dem Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) die Task Area 5 “Data Culture”. Deren Aufgabe ist es, den Dialog um digitale Forschungsdaten und computationelle Methoden in den historischen Geisteswissenschaften und deren Bedeutung für die Gesellschaft beispielsweise im Kontext des maschinellen Lernens und generativer KI voranzubringen und somit zur Etablierung einer starken Datenkultur in dieser Domäne beizutragen.

Für die Task Area 5 suchen wir eine Person, die als Research Software Engineer im Rahmen unseres Methods Innovation Lab und von Clio-online die Prozesse der Datafizierung in den Geschichtswissenschaften aktiv und kollaborativ mitgestalten möchte.

Die Stelle ist bis zum 29. Februar 2028 befristet.

Ihre Aufgaben

  • Entwicklung prototypischer Softwarelösungen im Bereich der historisch arbeitenden Digital Humanities in enger Kollaboration mit den am Projekt beteiligten Fachwissenschaftler:innen
  • Mitwirkung an der Aufbereitung entsprechender Lösungen für die Fachöffentlichkeit mit innovativen Formaten, beispielsweise im Rahmen von Data Stories oder Jupyter Notebooks
  • Mitwirkung an der Weiterentwicklung der Publikationsplattformen von Clio-online / H-Soz-Kult

Unsere Erwartungen:

Wir suchen eine engagierte Persönlichkeit mit eigenverantwortlichem, lösungsorientiertem Arbeitsstil, sehr guten konzeptionellen Fähigkeiten und ausgeprägter Teamfähigkeit. Sie zeichnen sich darüber hinaus durch gute Kommunikationsfähigkeit aus und erfüllen folgendes Profil:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in den Bereichen Informatik, Geschichtswissenschaften, Computerlinguistik oder verwandten Fächern
  • Solide Kenntnisse aktueller Webtechnologien
  • Solide Kenntnisse in Python
  • Bereitschaft zum interdisziplinären Austausch (z.B. zwischen Informatik und Geistes- und Sozialwissenschaften)
  • Sehr gute Kenntnisse entweder der deutschen oder englischen Sprache in Wort und Schrift und mindestens Grundkenntnisse der jeweils anderen Sprache (Level B1), bzw. die Bereitschaft diese innerhalb von zwei Jahren nach Stellenantritt zu erwerben.
  • grundsätzliche Bereitschaft an Präsenzmeetings teilzunehmen

Darüber hinaus wünschen wir uns

  • Kenntnis und Erfahrung im modernen Research Software Engineering (RSE), inkl. Modularität, Reproduzierbarkeit und Wiederverwendbarkeit
  • Erfahrungen in der Durchführung von kollaborativer Softwareentwicklung mit externen Auftragnehmer:innen
  • vertiefte Kenntnisse in aktuellen Methoden und Technologien in mindestens einem der Bereiche: Automatische Textanalyse/NLP, Computer Vision, Machine Learning
  • Kenntnisse in weiteren höheren Programmiersprachen, wie z.B. Java

Was wir bieten

  • Flexible Festlegung der Arbeitszeit (zwischen 50% und 100%)
  • Möglichkeit zum mobilen Arbeiten (individuelle Lösungen sind möglich)
  • Innovatives Arbeiten mit der Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und umzusetzen
  • Ein freundliches und offenes Team mit einer modernen Arbeitskultur
  • Möglichkeit zur eigenen wissenschaftlichen Qualifikation (Promotion, Habilitation)
  • Eine traditionsreiche und international anerkannte Universität im Herzen Berlins als Arbeitgeber
  • Sehr dynamisches und innovatives Umfeld für die Digital Humanities
  • Vorteile der Arbeit im öffentlichen Dienst, wie z.B. eine attraktive betriebliche Altersvorsorge (VBL) und Förderung des Deutschlandtickets.

Bewerbungen in deutscher oder englischer Sprache (mit Anschreiben, Lebenslauf und relevanten Zeugnissen) richten Sie bitte bis zum 25. Oktober 2023 gemeinsam mit einer kurzen Skizze zu relevanten Projekten, die Sie in diesem Bereich ggf. bereits betreut oder begleitet haben (1-2 Seiten) innerhalb von 4 Wochen unter Angabe der Kennziffer DR/087/23 an die Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät, Institut für Geschichtswissenschaften, Prof. Dr. Torsten Hiltmann, Unter den Linden 6, 10099 Berlin oder bevorzugt per E-Mail in einer zusammengefassten PDF-Datei an digitalhistory@hu-berlin.de.

Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.

Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen des Ausschreibungs- und Auswahlverfahrens finden Sie auf der Homepage der Humboldt-Universität zu Berlin: https://hu.berlin/DSGVO.

Die rechtlich bindende Version dieser Ausschreibung finden Sie auf der Webseite http://www.hu-berlin.de/stellenangebote.

Job Opening: Research Software Engineering

Philosophische Fakultät – Institut für Geschichtswissenschaften

Research Associate (Wissenschaftlicher Mitarbeiterin) for Research Software Engineering (f/m/d), full time, E 13 TV-L HU compensation scheme (grant-funded, limited-term contract until 29 February 2028). Deadline for applications is 25 October 2023.

NFDI 4Memory is one of 27 interdisciplinary German consortia that jointly manage the creation of a long-term and sustainable national research-data infrastructure (Nationale Forschungsdateninfrastruktur, or “NFDI”) for the digital age. Our shared goal is to make research data systematically accessible, linked, interoperable, and, ultimately, (re-)usable in a sustainable and qualitative manner for scientific and scholarly communities in Germany and beyond. 4Memory brings together more than 80 partners from universities and research institutes to cultural heritage and memory institutions and infrastructure facilities, united by a common set of interests, needs, and aims related to the distinct challenges faced by disciplines employing historical methods or relying on data that require historical contextualization.

Within the framework of 4Memory, Humboldt-Universität zu Berlin and the Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) jointly lead Task Area 5 “Data Culture”. This Task Area aims at advancing the discourse on digital research data and computational methods in the field of history and, more broadly, the historically inclined humanities. We also explore the significance of datafication for our contemporary societies’ history-making, such as, for example, the current developments in the fields of machine learning and generative AI. Ultimately, we will contribute to the establishment of a strong data culture in our scholarly domain.

We are looking for someone to join our team as a Research Software Engineer for TA5’s Methods Innovation Lab and Clio-online, who wants to be actively and collaboratively involved in shaping the processes of datafication in the historical humanities at this exciting time.

The position is limited until 29 February 2028.

Your tasks

  • Development of prototypical software solutions in the field of historically working digital humanities in close collaboration with domain experts involved in the project
  • Participation in the publication of our results and methods for scholarly audiences with innovative formats, such as data stories or Jupyter notebooks
  • Participation in the development of the publication platforms of Clio-online / H-Soz-Kult

Our expectations

We are looking for a dedicated personality with an independent, solution-oriented work style, very good conceptual skills, and a strong team-working ethos. You will also have good communicative skills and fit the following profile:

  • University degree (graduate degree, such as MSc, MA, etc.) and potentially a doctorate in computer science, history, computational linguistics or related subjects
  • Solid knowledge of current web technologies
  • Solid knowledge of Python
  • Willingness to engage in interdisciplinary exchange and work environments (e.g. between computer science and the humanities and social sciences)
  • Very good command of either German or English, both written and spoken, and at least basic knowledge of the other language (Level B1), or the willingness to acquire such knowledge within two years of taking up the position

Experience and knowledge in the following fields is not strictly required but would be considered a boon (and can be acquired on the job):

  • modern research software engineering (RSE), including modularity, reproducibility and reusability
  • implementing collaborative software development with external contractors
  • current methods and technologies in at least one of the following areas: automatic text analysis/NLP, computer vision, machine learning
  • other high-level programming languages, such as Java

Our offer

  • Innovative work with the opportunity to contribute and implement your own ideas
  • A friendly and open team with a modern working culture
  • Very dynamic and innovative environment for the Digital Humanities
  • Opportunity for your own academic advancement (doctoral or postdoctoral research)
  • Possibility of part time (min. 50 per cent) or full time work
  • Flexible working hours
  • Possibility of remote work (individually tailored solutions are possible but not fully remote work)
  • An excellent and internationally well-recognised university in the heart of Berlin as an employer
  • Advantages of working in the public sector, such as an attractive company pension scheme (VBL), and a subsidized job ticket / Deutschlandticket for public transport.

Please send your application in German or in English (including cover letter, a complete curriculum vitae and copies of relevant certificates and documents) together with a short outline of relevant projects in the field of research software engineering that you may have already supervised or participated in (1-2 pages) quoting the reference number DR/087/23 to Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät, Institut für Geschichtswissenschaften, Prof. Dr. Torsten Hiltmann, Unter den Linden 6, 10099 Berlin or in electronic form as a single PDF file to digitalhistory@hu-berlin.de until 25 October 2023.

The Humboldt-Universität zu Berlin is seeking to increase the proportion of women in research and teaching, and specifically encourages qualified female scholars to apply. Severely disabled applicants with equivalent qualifications will be given preferential consideration. People with an immigration background are specifically encouraged to apply. Since we will not return your documents, please submit copies in the application only.

Data protection information on the processing of your personal data within the

framework of the advertisement and selection procedure can be found on our Website: https://hu.berlin/DSGVO.

Please visit our website www.hu-berlin.de/stellenangebote, which gives you access to the legally binding German version.

Stellenangebot: Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) mit Schwerpunkt Digital Humanities/Softwareentwicklung (E 13 TV-L)

2023年9月22日 23:48

Zur Verstärkung des an der Klassik Stiftung Weimar angesiedelten Projektes PROPYLÄEN. Forschungsplattform zu Goethes Biographica ist im Goethe- und Schiller-Archiv und der Querschnittsdirektion Digitale Transformation/Innovationsmanagement zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Projektstelle, mit einem Beschäftigungsumfang von 50% (20h/Woche), zu besetzen:

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) mit Schwerpunkt Digital Humanities/Softwareentwicklung
E 13 TV-L, Kennziffer: 36/2023

Die Stelle ist befristet bis zum 31.12.2028;
Bewerbungsfrist: 8. Oktober 2023.

Das sind Ihre Aufgaben:

  • Mitarbeit bei der Entwicklung und Konzeption der Online-Publikationsplattform des Projektes
  • Konzipieren und Entwickeln automatisierter Datentransformationsprozesse
  • Aufbereiten, Anreichern, Integrieren, Vernetzen und Publizieren der im Projekt erarbeiteten Forschungsdaten (edierte Texte, Transkriptionen, Digitalisate überlieferter Handschriften, Normdaten etc.)
  • Begleiten und Beraten der editorischen Teams
  • Mitarbeit an wissenschaftlichen Publikationen und Forschungsarbeiten

Das erwarten wir:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Master, Diplom/Uni) im Bereich der Informatik, Computerlinguistik oder Digital Humanities
  • Nachweisbare Erfahrung in der Programmierung unter Verwendung verbreiteter Programmiersprachen (idealerweise 2 der folgenden: Python, JavaScript, PHP oder Perl)
  • Sicherer Umgang mit der Abfrage von gängigen SQL-basierten Datenbanken, wünschenswert sind hierbei Kenntnisse von Oracle
  • Grundkenntnisse in der Arbeit mit Oxygen
  • Erfahrungen mit einem Content-Management-System (bspw. Typo3) sind von Vorteil
  • Erfahrungen in der Datenannotation, -transformation,-integration und -publikation, vorzugsweise im philologischen, linguistischen und/oder editorischen bzw. verlegerischen Kontext sind erwünscht
  • Idealerweise Kenntnisse gängiger Datenstandards und Datenmodellierung im Kontext der Gedächtnisinstitutionen und/oder der digitalen Editorik (Meta- und Normdatenstandards, TEI-P5/XML etc.) und Erfahrung in webbasierter Softwareentwicklung und -architektur
  • Eigeninitiative, Eigenverantwortung, lösungsorientiertes Arbeiten, effiziente, strukturierte und motivierende Arbeitsweise, hohe Team- und Kommunikationsfähigkeit, Einsatzbereitschaft und Flexibilität

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Die vollständige Stellenausschreibung sowie das Online-Formular zur Bewerbung ist hier zu finden: https://jobs.b-ite.com/jobposting/31323211a19fb3ca65927be6e2bfd44bcd6173971.

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