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Convenor:innen gesucht für die AG DH-RSE

2024年12月9日 22:08

Es ist Zeit für einen Generationenwechsel: die AG Research Software Engineering in den Digital Humanities (AG DH-RSE), die eine der Arbeisgruppen des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) ist, sucht ab dem kommenden Jahr neue Convenor:innen, die gern die Verantwortung für die AG übernehmen und die Interessen von Research Software Engineers in den DH innerhalb der Community und im DHd-Verband vertreten wollen.

Unsere AG setzt sich für die Stärkung des Research Software Engineering in den Digital Humanities ein. Wir arbeiten daran, die Position von Softwareentwicklerinnen und Softwareentwicklern in den Geistes- und Kulturwissenschaften zu stärken und ihre Forschungsbeiträge sichtbarer zu machen. In der Community fördern wir den Austausch zu Entwicklungsstandards, Best Practices, Zitationsmethoden für Forschungssoftware und Dokumentationsmethoden. Besonders wichtig sind uns dabei die nachhaltige Softwareentwicklung, die Etablierung akademischer Karrierewege und die Erschließung von Förderungsmöglichkeiten.

Als Convenor organisiert Ihr die regelmäßigen AG-Treffen und koordiniert die Kommunikation innerhalb der AG und in die Community. Ihr vertretet die Interessen der RSE-Community im DHd-Verband und entwickelt Veranstaltungsformate für den fachlichen Austausch. Darüber hinaus pflegt Ihr auch den Kontakt mit Förderinstitutionen und anderen wichtigen Akteuren im Feld, z.B. den einschlägigen NFDI-Konsortien oder dem de-RSE-Verband.

Wir freuen uns über Interessierte mit Erfahrung in der Entwicklung von Forschungssoftware in den Digital Humanities und Begeisterung für die RSE-Community. Wichtig sind die Bereitschaft zur regelmäßigen Mitarbeit in der AG und natürlich eigene Ideen für deren Weiterentwicklung.

Wenn Ihr Euch vorstellen könnt, die AG-Convenorschaft zu übernehmen, schreibt uns gerne an (Ulrike Henny-Krahmer oder Alexander Czmiel). Einen Einblick in unsere Aktivitäten findet Ihr auf unserer Website (https://dh-rse.github.io/) und in unserem GitHub-Repository (https://github.com/DH-RSE).

Die Übergabe planen wir für das Frühjahr 2025. Wir sorgen für eine gründliche Einarbeitung und unterstützen Euch beim Einstieg in die neue Rolle.

Wir freuen uns darauf, von Euch zu hören!

Ulrike Henny-Krahmer und Alexander Czmiel

Web-/Softwareentwickler*in an der UB Kiel

2024年8月2日 22:10

An der Universitätsbibliothek der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist innerhalb der Abteilung IT der Zentralbibliothek zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als

Web-/Softwareentwickler*in

unbefristet zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt bei Vorliegen der tarifrechtlichen Voraussetzungen in die Entgeltgruppe 11 TV-L. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit entspricht einer Vollbeschäftigung (z.Z. 38,7 Wochenstunden).

Die Universitätsbibliothek (UB Kiel) sorgt als zentrale Einrichtung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) für die bedarfsgerechte Literatur- und Informationsversorgung für Forschung, Studium und Lehre auf dem gesamten Campus mit rund 3.700 Universitätsbeschäftigten und 27.500 Studierenden. Zur Weiter­ent­wicklung bestehender Angebote und zum Aufbau neuer Dienste engagiert sich die Bibliothek in Kooperationsprojekten mit zahlreichen Partnern.

Das Referat IT-Entwicklung als Teil der Abteilung IT hat den Schwerpunkt des Aufbaus innovativer Dienste im Anwendungskontext der wissenschaftlichen Bibliothek zur Unterstützung von Studium, Lehre und Forschung sowie des digitalen Lernens. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf Anwendungen und Diensten für die Digitalen Geisteswissenschaften (Digital Humanities).

Ihre Aufgaben

  • Evaluation, Anpassung und Entwicklung von IT-Lösungen
  • Beratung zu IT-Anwendungen im Kontext der Digital Humanities
  • Konfiguration, Inbetriebnahme und Administration von IT-Diensten auf Linux-Servern

Ihre Qualifikation

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor) im Informatikbereich

oder

eine Berufsausbildung als Fachinformatiker*in mit einer mindestens dreijährigen Tätigkeit und entsprechenden Erfahrungen in den genannten Aufgabenbereichen

oder

ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor) anderer Fachrichtungen, sofern Sie mehrjährige, einschlägige Erfahrung in den genannten Aufgabenbereichen vorweisen können

  • Sehr gute Kenntnisse von Webtechnologien sowie in der Webentwicklung
  • Gute Kenntnisse in mindestens einer Programmiersprache, vorzugsweise Python oder Java
  • Ausgeprägte Fähigkeit zum konzeptionellen Denken und Arbeiten
  • Ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Bereitschaft, sich in komplexe technische Anwendungen einzuarbeiten
  • Sehr gute Deutsch- (mind. C2) und gute Englischkenntnisse (mind. B2) in Wort und Schrift

Idealerweise verfügen Sie über

  • Kenntnisse der Linux-Serveradministration sowie Unix-/Linux-Script-Sprachen
  • Kenntnisse von XML-Technologien
  • Kenntnisse von MediaWiki und Wikibase sowie Standards zur Wissensmodellierung (RDF)
  • Kenntnisse der Containerisierung, vorzugsweise mit Docker
  • Kenntnisse von Datenbanklösungen, vorzugsweise dokumentenorientierte Datenbanken wie z.B. eXist-db und MongoDB

Unser Angebot

  • eine abwechslungsreiche, eigenverantwortliche und vielfältige Tätigkeit in einem engagierten, innovativen Umfeld mit der Möglichkeit, Entwicklungen mitzugestalten
  • tarifliche Vergütung inkl. Jahressonderzahlung
  • eine gute Work-Life Balance durch die Möglichkeit der variablen Arbeitszeit
  • Mitarbeiterkonditionen (z.B. Mensa, Hochschulsport)
  • 30 Tage Erholungsurlaub pro Jahr
  • Jobticket für den ÖPNV
  • eine betriebliche Altersvorsorge mit hoher Zuzahlung durch den Arbeitgeber
  • einen sicheren Arbeitsplatz beim Land sowie ein universitäres Umfeld mit seiner lebendigen und internationalen Atmosphäre
  • zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie für diese wichtige Aufgabe und unser Team gewinnen können.

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel versteht sich als moderne und weltoffene Arbeitgeberin. Wir begrüßen Ihre Bewerbung unabhängig ihres Alters, ihres Geschlechts, ihrer kulturellen und sozialen Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexuellen Identität. Wir fördern die Gleichberechtigung der Geschlechter. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein: Bewerbungen von Schwerbehinderten und ihnen Gleichgestellten werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Förderung von Teilzeitbeschäftigung liegen im besonderen Interesse der Universität. Deshalb werden an Teilzeit interessierte Bewerber*innen besonders angesprochen. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann.

Bitte stellen Sie in Ihrer Bewerbung dar, inwieweit Sie das Anforderungsprofil dieser Stelle erfüllen. Ihre vollständige Bewerbung mit einem Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen, senden Sie bitte bis zum 22.08.2024 als eine PDF-Datei per Email unter dem Kennwort „DH IT-Entwicklung“ an:

Dr. Kerstin Helmkamp

Direktorin der Universitätsbibliothek Kiel

Email: sekretariat@ub.uni-kiel.de

Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

Wir weisen darauf hin, dass Bewerbungen, die lediglich einen Lebenslauf enthalten, als unvollständig gelten und im weiteren Verfahren leider nicht berücksichtigt werden können.

Für Fragen steht Ihnen Herr Nils Berns gerne zur Verfügung. Bitte senden Sie eine Mail an berns@ub.uni-kiel.de, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren.

6. Expert:innenforum „Nachhaltige Softwareentwicklung in NFDI4Culture”: Ökologische Nachhaltigkeit von Softwareentwicklung und -gebrauch

2024年1月24日 16:56

verfasst von: Aleksander Marcic (ORCID), Daniel Jettka (ORCID), Anne Ferger (ORCID)

Einführung

Am 01. Dezember 2023 kam das Expert:innenforum „Nachhaltige Softwareentwicklung in NFDI4Culture“ zu seinem mittlerweile sechsten halbjährlichen Treffen zusammen. Anlässlich der fortgeschrittenen Anzahl bereits absolvierter Forumstreffen war es an der Zeit, ein Resümee zum bisherigen Verlauf des Forums zu ziehen, aber auch einen Blick in die Zukunft zu richten mit dem für diesen Termin ausgewählten Fokusthema „Ökologische Nachhaltigkeit von Softwareentwicklung und -gebrauch“ .

In der kurzen Feedbackrunde zu Beginn des Forums zeigten sich die Expert:innen im Wesentlichen einig darüber, dass das Forum thematisch und organisatorisch sehr gut aufgestellt ist und lediglich geringer Anpassungsbedarf hinsichtlich der eingesetzten Kommunikationsmittel für die Organisation und den Austausch zwischen den Forumsterminen besteht. Entsprechend wird die Kommunikation via E-Mail wieder eine stärkere Rolle einnehmen, und der eigens für das Forum eingerichtete Chat-Kanal voraussichtlich sehr viel weniger bis gar nicht mehr genutzt werden.

Etwas weniger eindeutig als das Feedback zum Gesamtverlauf des Forums sind jedoch, wie zu erwarten, die Antworten bzw. Überlegungen auf die Fragen ausgefallen, die sich im Zusammenhang mit ökologischer Nachhaltigkeit in der Softwareentwicklung stellen, wie etwa: Welches Wissen ist notwendig, um Softwareentwicklung möglichst ökologisch nachhaltig zu gestalten? Wo finden sich ökologische Einspar- und/oder Optimierungspotentiale? Was sind konkrete Maßnahmen, um im Bereich der Softwareentwicklung ökologisch nachhaltig(er) zu handeln?

Zur Einführung in das Schwerpunktthema hatten sich Torsten Roeder und Anne Baillot als Vertreter:innen der DHd-AG Greening DH im Vorfeld bereit erklärt, eine Einführung und Einordnung in den aktuellen Stand von Initiativen und Bemühungen zu geben. Für die guten Hintergründe und Denkanstöße aus ihrer Präsentation Von der Initiative bis zur Praxis: Die DHd-AG Greening DH und das DHCC Toolkit ist ihnen das Forum überaus dankbar.

Die Ergebnisse der anschließenden Diskussion der Expert:innenrunde, die sich aus Vertreter:innen von Rechenzentren, Forschungsförderern, Forschungsinstitutionen und -projekten zusammensetzt, werden in den folgenden thematisch gegliederten Abschnitten wiedergegeben.

Diskussion zu ökologischer Nachhaltigkeit

Nach der Diskussion von Möglichkeiten zur Verbesserung der ökologischen Nachhaltigkeit bei Forschungsprojekten und -software in der Vorstellung der Aktivitäten in der AG Greening DH wurde besonders die Rolle von Forschungsförderern betont. Die DFG-Empfehlungen sehen ab 2024 zunehmend vor, dass Antragstellende Überlegungen zur ökologischen Nachhaltigkeit im Forschungsprozess in den Zusatzinformationen zum Projektantrag darlegen. Und auch im konkreten Bereich Forschungssoftware wird Nachhaltigkeit zukünftig Teil einer Leitlinie sein. Die Auswirkung dieser Empfehlungen auf die Forschungsförderung hängt – wie schon bei den Empfehlungen zur Gleichstellung und zum Forschungsdatenmanagement – vom Stellenwert ab, den Gutachter:innen dem Thema beimessen. Die bisherigen Erfahrungen mit diesem Vorgehen haben gezeigt, dass auf diesem Weg Veränderungen relativ schnell in den wissenschaftlichen Betrieb Eingang finden. Über die allgemeinen Empfehlungen und einen Leitfragenkatalog hinaus sind von Seiten der DFG allerdings keine konkrete Vorgaben geplant, wie die ökologische Nachhaltigkeit von Projekten und Software durch die Gutachter:innen zu beurteilen wäre. Zum einen könnte das daran liegen, dass sich für die Breite der Fachbereiche gemeinsame verbindliche Kriterien nicht ermitteln lassen, zum anderen aber insofern im Sinne der Wissenschaftsfreiheit die Beurteilung von Forschung eben durch die Wissenschaftscommunity selbst, d.h. durch die jeweiligen Gutachter:innen, erfolgt.

Über die Hoffnung und Annahme hinaus, dass in absehbarer Zeit die ökologische Nachhaltigkeit Gegenstand des Beantragungs- und Begutachtungsprozesses wird, kann aber auch gezielt die Sichtbarkeit von Projekten und Software verbessert werden, welche bereits jetzt in ökologische Nachhaltigkeit investieren. Diesbezüglich wurde vorgeschlagen kurzfristig spezielle Auszeichnungen (z. B. durch Zertifikate) für nachhaltigkeitsorientierte Projekte und Software zu entwickeln und zu etablieren. Auch hier wurde zu bedenken gegeben, dass die Einigung auf konkrete Kriterien sehr komplex wird, sobald man eine Breite von Fällen abdecken will. Das führt dann oft dazu, dass Vorgaben und Kriterien, wenn sie festgelegt werden, vage und abstrakt wirken und wenig konkrete Orientierung bieten.

Eine wichtige Dimension ist das Messen von konkreten ökologischen Auswirkungen bestimmter Maßnahmen oder Softwareinstanzen, getreu dem Motto: You cannot improve what you cannot measure. Problematisch ist es auch hier sich auf verbindliche Messkriterien zu einigen. Eine Zusammenstellung von Empfehlungen für die Messung wird vom DH CC Toolkit bereitgestellt.

Ein weiteres wichtiges Einflusskriterium ist die ökologische Nachhaltigkeit von Rechenzentren, an denen Forschungssoftware betrieben wird. Dabei lassen sich unter anderem durch Entscheidungen zu der zugrundeliegenden Hardware (Server, Kühlung, etc.) starke Verbesserungen der Energieeffizienz erzielen. Mit dem Blauen Engel für Rechenzentren gibt es eine Möglichkeit die Nachhaltigkeit von Rechenzentren zertifizieren zu lassen. Dass Investitionen in die Nachhaltigkeit durch dieses Zertifikat sichtbar werden, kann allerdings von Maßnahmen abhängen, die über längere Zeiträume umgesetzt werden müssen (z. B. größere Baumaßnahmen) und Effekte können sich entsprechend verzögern.

Es wurde aber auch darauf hingewiesen, dass die Optimierung von Software hinsichtlich ökologischer Nachhaltigkeit selbst Kosten verursacht, die teilweise höher sein können, als die Optimierungsgewinne. Hier gilt es maßvoll vorzugehen, was wiederum eine durch Erfahrung und grundlegende Kenntnisse gut fundierte Orientierung voraussetzt.

Deshalb muss vorhandenes und noch zu erarbeitendes Wissen um die ökologische Dimension der Softwareentwicklung in Beratungsprozesse (z. B. zu Projektplanung und -beantragung), Lehre und Ausbildung von Research Software Engineers integriert werden.

Als eine konkrete Maßnahme wurde die Möglichkeit genannt, Inhalte von statischen Websites als reines HTML zu archivieren und damit im technischen Sinne nachhaltiger zu machen. Hieraus ergeben sich gleichzeitig Potentiale für die ökologische Nachhaltigkeit durch die Verwendung statischer Inhalte. Weniger Javascript bedeutet weniger Speicher- und Energiebedarf auf Endnutzergeräten. Außerdem laden statisch konzipierte Seiten auch nicht permanent Daten von verschiedenen Schnittstellen/Datenbanken nach, um für jeden Nutzer eine individuelle Ansicht zu generieren.

Fazit und Ausblick

Mit der Auswahl des Schwerpunktthemas “Ökologische Nachhaltigkeit von Softwareentwicklung und -gebrauch” hat sich das Expert:innenforum der Herausforderung gestellt, ein sowohl technisch als auch teils emotional sehr komplexes Thema zu behandeln. In der guten und offenen Diskussion wurde deutlich, dass eindeutig Handlungsbedarf besteht, jedoch konnte erwartungsgemäß nicht abschließend beantwortet werden, in welchen Bereichen und wie genau sinnvolle Handlungen und Veränderungen herbeigeführt werden können, da Softwareentwicklung nur einen kleinen Teil eines überaus komplexen Systems ausmacht, das mehr ökologischer Nachhaltigkeit bedarf.

Dennoch konnten neben der Bewusstmachung einiger Problembereiche und Zusammenhänge, die für sich genommen bereits als Fortschritt angesehen kann, auch ein paar Anhaltspunkte gefunden werden, wie das Thema ökologische Nachhaltigkeit vorangebracht werden kann. Hierzu gehört ganz allgemein die Einbeziehung des Themenkomplexes in Beratungsprozesse und in die Lehre. Des Weiteren wurde das Ziel formuliert weitergehend mit der DHd-AG Greening DH zu kooperieren und die Reflexion ökologischer Nachhaltigkeit in die nächste Version des Leitfaden für die nachhaltige Entwicklung und Nutzung von Forschungssoftware aufzunehmen.

Web-/Softwareentwickler*in für Digital Humanities (DH) an der UB Kiel

2023年7月31日 19:41

An der Universitätsbibliothek der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist innerhalb der Abteilung IT der Zentralbibliothek zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als

Web-/Softwareentwickler*in für die Digital Humanities (DH)

unbefristet zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt bei Vorliegen der tarifrechtlichen Voraussetzungen in die Entgeltgruppe 11 TV-L. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit entspricht einer Vollbeschäftigung (z.Z. 38,7 Wochenstunden).

Die Universitätsbibliothek (UB Kiel) sorgt als zentrale Einrichtung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) für die bedarfsgerechte Literatur- und Informationsversorgung für Forschung, Studium und Lehre auf dem gesamten Campus mit rund 3.700 Universitätsbeschäftigten und 27.500 Studierenden. Zur Weiterentwicklung bestehender Angebote und zum Aufbau neuer Dienste engagiert sich die Bibliothek in Kooperationsprojekten mit zahlreichen Partnern.

Das Referat IT-Entwicklung als Teil der Abteilung IT hat den Schwerpunkt des Aufbaus innovativer Dienste im Anwendungskontext der wissenschaftlichen Bibliothek zur Unterstützung von Studium, Lehre und Forschung sowie des digitalen Lernens. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf Anwendungen und Diensten für die Digitalen Geisteswissenschaften (Digital Humanities).

Ihre Aufgaben

  • Evaluation, Anpassung und Entwicklung von IT-Lösungen
  • Beratung zu IT-Anwendungen im DH-Kontext
  • Konfiguration, Inbetriebnahme und Administration von IT-Diensten auf Linux-Servern

Ihre Qualifikation

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium im Informatikbereich oder eine Berufsausbildung als Fachinformatiker*in mit einer mindestens dreijährigen Tätigkeit und entsprechenden Erfahrungen in den genannten Aufgabenbereichen (Zugelassen sind auch Hochschulabsolvent*innen anderer Fachrichtungen, sofern sie mehrjährige, einschlägige Erfahrung in den genannten Aufgabenbereichen vorweisen können)
  • Sehr gute Kenntnisse von Webtechnologien sowie in der Webentwicklung
  • Gute Kenntnisse in mindestens einer Programmiersprache, vorzugsweise Java oder Python
  • Gute Kenntnisse von Datenbanklösungen, vorzugsweise dokumentenorientierte Datenbanken wie z.B. eXist-db und MongoDB
  • Ausgeprägte Fähigkeit zum konzeptionellen Denken und Arbeiten
  • Ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Bereitschaft, sich in komplexe technische Anwendungen einzuarbeiten
  • Sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Idealerweise verfügen Sie über

  • Kenntnisse der Linux-Serveradministration
  • Kenntnisse in Unix-/Linux-Script-Sprachen
  • Kenntnisse von XML-Technologien
  • Kenntnisse von Metadatenstandards und Schnittstellen
  • Kenntnisse der Containerisierung, vorzugsweise mit Docker
  • Kenntnisse von Digitalisierungsprozessen inkl. Frameworks (bspw. IIIF) sowie Methoden der automatischen Volltexterkennung (OCR)

Unser Angebot

  • unbefristete Stelle in Vollzeit mit flexiblen, familienfreundlichen Arbeitszeiten,
  • ein Team, das Sie auch bei der Einarbeitung unterstützt,
  • abwechslungsreiche, eigenverantwortliche und vielfältige Tätigkeit in einem engagierten, innovativen Umfeld mit der Möglichkeit Entwicklungen mitzugestalten,
  • Möglichkeit zur beruflichen Fort- und Weiterbildung,
  • Mitarbeiterkonditionen in diversen Einrichtungen (Mensa, Hochschulsport, Jobtickets, etc.),
  • 30 Tage Erholungsurlaub pro Jahr und tarifliche Vergütung inkl. Jahressonderzahlung,
  • betriebliche Altersvorsorge mit hoher Zuzahlung durch den Arbeitgeber.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie für diese wichtige Aufgabe und unser Team gewinnen können.

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein: Bewerbungen von Schwerbehinderten und ihnen Gleichgestellten werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel versteht sich als moderne und weltoffene Arbeitgeberin. Wir begrüßen Ihre Bewerbung unabhängig ihres Alters, ihres Geschlechts, ihrer kulturellen und sozialen Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexuellen Identität. Wir fördern die Gleichberechtigung der Geschlechter. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Förderung von Teilzeitbeschäftigung liegen im besonderen Interesse der Universität. Deshalb werden an Teilzeit interessierte Bewerber*innen besonders angesprochen. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann.

Bitte stellen Sie in Ihrer Bewerbung dar, inwieweit Sie das Anforderungsprofil dieser Stelle erfüllen. Aussagekräftige Bewerbungen (einschließlich Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse) senden Sie bitte bis zum 31.08.2023 ausschließlich als eine PDF-Datei per Email unter dem Kennwort „DH IT-Entwicklung“ an:

Dr. Kerstin Helmkamp

Direktorin der Universitätsbibliothek Kiel
Email: sekretariat@ub.uni-kiel.de

Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

Für Fragen steht Ihnen Herr Nils Berns gerne zur Verfügung. Bitte senden Sie eine Mail an berns@ub.uni-kiel.de, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren.

Hier können Sie die Stellenausschreibung als pdf-Datei downloaden.

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