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Call for Hosts – Digital History Tagung 2028

Alle zwei Jahre findet die Tagung „Digital History 20XX“ der AG Digitale Geschichtswissenschaft im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) statt. An wechselnden Standorten fungiert die Konferenz als zentrale Plattform für den wissenschaftlichen Austausch der deutschen digital arbeitenden Geschichtswissenschaft. Bisherige Stationen und Tagungsmottos waren:

  • 2021: Universität Göttingen (virtuell durchgeführt), „Digital History. Konzepte, Methoden und Kritiken digitaler Geschichtswissenschaft“;
  • 2023: HU Berlin, „Digitale Methoden in der geschichtswissenschaftlichen Praxis. Fachliche Transformationen und ihre epistemologischen Konsequenzen“;
  • 2024: Universität Halle-Wittenberg, „Digital History & Citizen Science. Digitale Methoden und neue Erkenntnisse zwischen digitaler Quellenerschließung, Forschung und Bürgerwissenschaften“.

Von 28 September bis zum 1. Oktober 2026 findet die Digital-History-Tagung unter dem Motto „Doing Cultural Heritage“ an der Paris-Lodron-Universität Salzburg statt.

Die AG Digitale Geschichtswissenschaft strebt grundsätzlich an, die Konferenz in den Jahren stattfinden zu lassen, in denen kein Historikertag stattfindet, idealerweise im September. Daher bittet die AG nun um Bewerbungen um die Ausrichtung der fünften Tagung im Jahr 2028.

Die bisherigen Auflagen konnten bis zu 300 Teilnehmer:innen (davon 120 in Präsenz und 180 online) verzeichnen. Dabei verteilten sich auf bis zu vier Tagen das Hauptprogramm mit wissenschaftlichen Vorträgen, Paneldiskussionen, Posterpräsentationen und Keynotes sowie das Begleitprogramm mit (Pre-Conference) Workshops und Social Events. Die Einführung neuer Formate ist in Abstimmung mit dem Komitee der AG möglich.

Das Programm der Tagung wird eigenverantwortlich durch das Ortskomitee der ausrichtenden Institution sowie dem einzurichtenden Programmkomitee auf Grundlage eines Call for Papers und eines anschließenden Review-Verfahrens erstellt. Die Ausrichter:innen sind verantwortlich für die Bereitstellung der Tagungsräume und der notwendigen Infrastruktur, für die Organisation und Sicherstellung des reibungslosen Ablaufs der Tagung, die Planung von Social Events, die Einrichtung und Pflege einer Tagungswebsite sowie für die Öffentlichkeitsarbeit während der Veranstaltung. Die Veröffentlichung von Konferenzbeiträgen kann unterschiedlich umgesetzt werden, etwa in Form eines Tagungsbandes oder durch Bereitstellung von Abstracts auf einem Textrepositorium. Publikationen sollten in jedem Fall Open Access erfolgen.

Da die AG Digitale Geschichtswissenschaften leider nicht über eigene Mittel verfügt, ist die Tagung über Mittel zu finanzieren, die von der ausrichtenden Institution eingeworben oder bereitgestellt werden. Wird eine Tagungsgebühr erhoben, sollte diese möglichst gering gehalten werden.

Eine Bewerbung um die Ausrichtung der Konferenz für 2028 muss beinhalten:

  • einen Vorschlag für ein Tagungsmotto, der überzeugend begründet, welches für die Forschungscommunity relevante übergreifende Themenfeld im Mittelpunkt stehen soll. Mit Blick auf eine erfolgreiche Umsetzung des Tagungsmottos können die Arbeitsschwerpunkte am Ausrichtungsort, Vorschläge für mögliche Keynotereferent:innen, inhaltliche Überlegungen zum Workshopprogramm und weitere Gestaltungspunkte für die Veranstaltung angeführt werden;
  • einen Terminvorschlag (bevorzugt im September). Dabei ist auf potenziell konkurrierende Konferenzen zu achten. Der Termin ist frühzeitig auf der Website bekanntzugeben;
  • eine Aussage über die Verwendung aller für die Organisation und Abwicklung der Tagung notwendigen Systeme (z.B. Conftool, Easychair, etc.);
  • eine Einschätzung zu den Möglichkeiten einer teilweisen virtuellen Partizipation (z.B. zur Übertragung von Keynotes);
  • Ideen für Social Events;
  • Vorschläge zur Erreichung einer hohen Sichtbarkeit der Tagung;
  • Maßnahmen zur Förderung von Early Career Researchers / Studierende;
  • eine vorläufige Kostenkalkulation

Die Einreichungsfrist für Bewerbungen ist der 01.07.2026 (ca. 2-3 DIN-A4-Seiten, formlos per E-Mail an den Sprecher der AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD, Prof. Dr. Werner Scheltjens: werner.scheltjens@uni-bamberg.de). Die Auswahl erfolgt durch das AG-Komitee und wird auf der kommenden Digital-History-Tagung in Salzburg (28.09-01.10.2026) verkündet.

 

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WiMi-Stelle an der Digital History Berlin

An der Professur für Digital History Berlin ist eine WiMi-Stelle (75%, E13, 4 Jahre) zur Mitwirkung in Forschung, Lehre und Wissenschaftsmanagement ausgeschrieben.

Aufgabengebiet

  • wiss. Dienstleistungen in Forschung und Lehre im Bereich Digital History
  • Mitwirkung im Bereich Wissenschaftsmanagement der Professur (z. B. Drittmittelverwaltung, Veranstaltungsorganisation, Kommunikation)
  • Mitwirkung an der Weiterentwicklung von Forschungsschwerpunkten und Lehrkonzepten der Professur
  • Mitarbeit im Organisationsteam des Interdisziplinären Zentrums für Digitalität und Digitale Methoden (IZ Digital), insb. bei der Koordination, Kommunikation und strukturellen Weiterentwicklung gemeinsamer Aktivitäten
  • Aufgaben zur eigenen wiss. Qualifizierung (Promotion)

Anforderungen

  • abgeschlossenes wiss. Hochschulstudium (Master oder äquivalent) in Geschichtswissenschaft, Digital Humanities oder einem verwandten Fach
  • möglichst Promotionsprojekt im Forschungsfeld der Professur
  • vertiefte Kenntnisse in Methoden und Technologien der Digital History
  • sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift (mind. B2)
  • erwünscht sind:
    • Grundkenntnisse in der Wissensvermittlung
    • Kenntnisse und Erfahrungen im Wissenschafts- und Projektmanagement (z.B. Drittmittelverwaltung, Veranstaltungsorganisation, Öffentlichkeitsarbeit)
    • Programmierkenntnisse in Python
    • Grundkenntnisse in Research Software Engineering, insb. im Bereich kollaborativer Softwareentwicklung, Dokumentation, Versionierung (z. B. Git) und reproduzierbarer Workflows
    • Forschungserfahrung oder Interesse in einem oder mehreren der Schwerpunkte der Professur: Theorie und Epistemologie digitaler Methoden, Methodenkritik, Anwendung und Reflexion computationeller Methoden in den historischen Wissenschaften, insb. im Bereich Künstlicher Intelligenz
    • Erfahrung in interdisziplinären Arbeitskontexten zwischen Geisteswissenschaft und Informatik

Bewerbung bis 13.08.25

Vollständige Ausschreibung:

https://haushalt-und-personal.hu-berlin.de/de/personal/stellenausschreibungen/an24325

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CfP: Empfehlungssystem R:hovono-Tipp

Empfehlen Sie kontrollierte Vokabulare für vielfältige Nutzungsperspektiven in den historisch arbeitenden Disziplinen in einem Guide!

Kontrollierte Vokabulare erfüllen heute zentrale Aufgaben bei der Verwendung von Large Language Models, der Anreicherung und Analyse von Massendaten und für die Visualisierung von Quellen. Dennoch sind Anwendungsfelder und Ressourcen für dieses wichtige Arbeitsgebiet der historischen Forschung häufig unbekannt. Wir möchten daher ein Empfehlungssystem für Vokabulare, aber auch Standards im Umgang mit bestimmten Quellen- oder Dateitypen aufbauen.

Gesucht werden daher kompetente Autoren oder Autorinnen für unser Wissens- und Empfehlungssystem für kontrollierte Vokabulare und Normdaten. Entweder einzeln oder als Teams können Sie einen Guide für ein bestimmtes Thema, eine Entität bzw. einzelne Merkmale von Entitäten verfassen, um so Empfehlungen für die Verwendung in der Wissenschaftslandschaft der historisch arbeitenden Disziplinen abzugeben.

Um Ihnen die Erarbeitung solcher Guides zu erleichtern, haben wir in einem umfassenden Workingpaper zentrale Begrifflichkeiten von Vokabularen definiert und wesentliche Relevanz- und Qualitätskritierien unserer Wissenschaftsdisziplinen diskutiert. Gerne können Sie auch diesen Teil des Workingpapers mit uns diskutieren und es kommentieren.

Hier geht es jedoch um die Erarbeitung von einzelnen Empfehlungen, die im Workingpaper ab Seite 28 zunächst allgemein beschrieben und anschließend mit zwei Musterbeispielen illustriert werden. Welche Entität möchten Sie beschreiben und so den Zugang für die Community erleichtern?

Schicken Sie uns Ihren formlosen Vorschlag bis zum 1. Oktober 2025 an die E-Mail: hinfo(at)geschichte.uni-halle.de. Nach einer Aufnahmebestätigung können Sie Ihren Guide bis zum 31. März 2025 einreichen. Sofern er die formalen Kriterien erfüllt, wird der Text einem Peer-Review-Verfahren unterzogen und bei qualitativer Eignung in unser Empfehlungssystem integriert.

Das Empfehlungssystem wird unser Register R:hovono für Vokabulare und Normdaten der historisch arbeitenden Disziplinen erweitern.

Weiterführende Links:

Workingpaper Vokabulare: Kontrollierte Vokabulare und Normdaten der historisch arbeitenden Disziplinen

Kommentierbare Fassung des Workingpapers: Working_Paper_Vokabulare_in_der_Geschichtswissenschaft – Google Docs

Liste der vergebenen Entitäten:
Beiträger Empfehlungssystem für Entitäten – Google Sheets

Vokabularregister R:hovono: 
R:hovono

Task Area Data Connectivity, NFDI4Memory, Historisches-Datenzentrum Sachsen-Anhalt
Katrin Moeller
Historisches Datenzentrum Sachsen-Anhalt
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Emil-Abderhalden-Str. 26/27
06108 Halle (Saale)
Tel. 0345 55 24 286
hinfo@geschichte.uni-halle.de
https://4memory.de/aktuelles/news/detail/cfp-empfehlungssystem-rhovono-tipp/

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Workshops im Praxislabor 2025: Programm und Anmeldung online!

Das Komitee der AG Digitale Geschichtswissenschaft im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands freut sich, Ihnen das offizielle Programm des diesjährigen Praxislabors vorzustellen! Auf dem Historikertag in Bonn warten von Dienstag, den 16.9., bis Donnerstag, den 18.9, vielfältige praxisorientierte Workshops auf Sie.

In bewährter Tradition werden damit digitale Ansätze und Methoden in ihrer Breite erfahr- und erlernbar. Angesprochen sind mit dem Programm sowohl interessierte Einsteiger:innen als auch Spezialist:innen. Das Praxislabor schafft auf diese Weise eine Plattform, um digitale Methoden und Tools für die Geschichtswissenschaft praktisch zu erkunden, Projekte hinsichtlich ihrer digitalen Methoden und Ergebnisse kennenzulernen, Fragen zu stellen und pointiert Themen zu diskutieren. Dabei handelt es sich um ein communitygestütztes Angebot – denn aus den vielfältigen und durchweg spannenden Einreichungen, die das AG-Komitee im Rahmen eines Call for Workshops erreicht haben, haben wir diese Auswahl treffen können.

Die Anmeldemodalitäten und alles weitere Wissenswerte erfahren Sie auf den Informationsseiten, die wir für jeden Workshop auf unserem AG-Blog bereitgestellt haben. Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung zwar auf diese Weise erfolgt, das Praxislabor 2025 aber Teil des Historikertags ist, für den alle Teilnehmer:innen ebenfalls angemeldet sein müssen. Hier finden Sie sämtliche Informationen: https://digigw.hypotheses.org/6170

Mit herzlichen Grüßen, im Namen des AG-Komitees,
   Christian Wachter

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Reminder: Vorschläge für das Praxislabor 2025 noch bis zum 18. Mai einreichen

Zum Historikertag 2025 organisiert  die AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD in bewährter Tradition ein Praxislabor. Es besteht aus Hands-on-Workshops, die von Mitgliedern der Digital-History-Community durchgeführt werden und der digitalen Weiter- und Fortbildung in den historisch arbeitenden Disziplinen dienen. Dabei sollen neue Trends bei Software, Methoden und Ansätzen vermitteln werden. Angesprochen werden können allgemein Interessierte und/oder Spezialisten rund um Themen der digitalen Geschichtswissenschaft, Quellenverarbeitung und -präsentation. Das Praxislabor möchte eine Plattform sein, um Tools praktisch zu erkunden bzw. Methoden hinsichtlich ihrer Anwendung und Analysefähigkeit kennenzulernen.

Interessent*innen, die einen solchen Workshop anbieten möchten, können sich bis zum 18.05.2025 bewerben.

Es steht ein Raum für max. 40 Teilnehmende mit Beamer und jeweils einem Zeitslot im Umfang von 100 Minuten zur Verfügung. Die Workshops werden von Dienstag (16.9.25) bis einschließlich Donnerstag (18.9.25) stattfinden.

Reichen Sie für Ihre Bewerbung gerne über dieses Formular ein. Nach der Auswahl der Praxislaborworkshops wird das finale Programm hier veröffentlicht.

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CfP: Building Workflows in the Digital Humanities (Digital Academy Bielefeld & FGHO Summer School)

english version below

„Building Workflows in the Digital Humanities“ – Eine gemeinsame Veranstaltung der Digital Academy Bielefeld und der FGHO Summer School

Die digitalen Geisteswissenschaften befinden sich in einem stetigen Wandel: Neue Methoden und technische Werkzeuge verändern nicht nur die Forschungspraxis, sondern auch den Zugang zu geisteswissenschaftlicher Erkenntnis. Wie sehen dabei die konkreten Workflows aus, die hinter digitalen Forschungsprojekten stehen und welche Rolle spielt Datenmanipulation – im Sinne von Auswertung, Formatierung oder Präsentation?

Die diesjährige Digital Academy, die erstmals in Kooperation mit der FGHO Summer School stattfindet und im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts „The Flow – From Deep Learning to Digital Analysis and their Role in the Humanities. Creating, Evaluating and Critiquing Workflows for Historical Corpora“ durchgeführt wird, stellt gemeinsam mit der Universität Bern und der Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraums (FGHO) die oft übersehenen, aber zentralen Prozesse digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung in den Mittelpunkt.

Unter dem Titel „Building Workflows in the Digital Humanities“ fokussiert die Veranstaltung auf die infrastrukturellen, methodischen und datenbasierten Grundlagen wissenschaftlicher Arbeit. Im Zentrum stehen dabei unter anderem folgende Fragen:

– Welche Ansätze für Workflows gibt es und wie sind diese gestaltet?

– Welche Schritte bzw. Fragen lassen sich im Forschungsprozess zu welchem Zeitpunkt sinnvoll digital beantworten?

– Welche Strategien existieren, um die Reproduzierbarkeit und Langzeitnutzung digitaler Forschung sicherzustellen?

– Wie entstehen digitale Ressourcen, welche Datenbasis ist notwendig – und wie wird ihre Qualität gewährleistet?

Ziel der gemeinsamen Veranstaltung ist es, einen Raum für die kritische Diskussion digitaler Arbeitsprozesse zu schaffen und gleichzeitig konkrete Projekte weiterzuentwickeln. In zwei Workshops und einem offenen Diskussions- und Beratungstag haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Projekte vorzustellen und ihre Ideen weiterzuentwickeln. Darüber hinaus wird ein Entscheidungsbaum erstellt, der Forschenden helfen soll, fundierte Entscheidungen über den Einsatz digitaler Methoden im eigenen Projektkontext zu treffen. Zusätzlich findet am 12. September 2025 ein Open Space Day statt, an dem Expert*innen aus dem Bereich der Digital Humanities Einblicke in ihre Methodiken zur Bewältigung dieser Herausforderungen geben und anschließend Fragen aus dem Publikum beantworten.Die Digital Academy richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen und Interessierte (M.A., PhD, Post Doc), die ein eigenes Forschungsvorhaben mitbringen, das sich digitalen Workflows, Datenprozessen oder Aspekten von Nachhaltigkeit im digitalen Arbeiten widmet.

Termine (ausschließlich digital):

Di. 09.09.2025-12.09.2025

Tagungssprachen: Deutsch, Englisch

Teilnahme:

Bitte senden Sie uns bis zum 25.07.2025 eine kurze Projektskizze (max. 500 Wörter), ein Motivationsschreiben sowie einen tabellarischen Kurz-CV an: digital-academy@uni-bielefeld.de

Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter der gleichen Adresse gerne zur Verfügung.

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‚Building Workflows in the Digital Humanities‘ – A joint event organised by the Digital Academy Bielefeld and the FGHO Summer School

 The digital humanities are subject to constant change, with new methods and technical tools transforming not only research practices but also access to knowledge in the humanities. What are the specific workflows behind digital research projects, and what role does data manipulation play – in terms of evaluation, formatting or presentation? Moreover, concerns regarding the sustainability and traceability of algorithmic systems should not be disregarded.

This year’s Digital Academy, which is being held for the first time in cooperation with the FGHO Summer School and as part of the international research project “The Flow – From Deep Learning to Digital Analysis and their Role in the Humanities. Creating, Evaluating and Critiquing Workflows for Historical Corpora,” in collaboration with the University of Bern and the Research Centre for the History of the Hanseatic League and the Baltic Sea Region (FGHO), places emphasis on the frequently disregarded yet pivotal processes inherent to digital humanities research.

The event, which is shared under the title ‚Building Workflows in the Digital Humanities‘, focuses on the infrastructural, methodological and data-based foundations of scientific work. Among other things, the following questions will be addressed:

  – What approaches to workflows exist and how are they designed?

  – Which steps or questions can be answered digitally in a meaningful way in the research process?

  – What strategies exist to ensure the reproducibility and long-term use of digital research?

  – How are digital resources created, what data basis is necessary – and how is their quality ensured?

The aim of this joint event is to create a common space for critical discussion of digital work processes and, at the same time, to further develop concrete projects. In two workshops and an open discussion and consultation day, participants will have the opportunity to present their own projects and develop their ideas further. In addition, a decision tree will be created to help researchers make informed decisions about the use of digital methods in their own project context. Furthermore, an Open Space Day on 12 September 2025, during which experts in the field of digital humanities will offer insights into their methodologies for addressing these issues and then answer questions from the audience.

The Digital Academy is intended for young researchers and interested parties (M.A., PhD, post-doc) who are engaged in a research project related to digital workflows, data processes, or aspects of sustainability in digital work.

Dates (digital only):

Tue 09.09.2025-12.09.2025

Conference languages: German, English

Participation

Please send us a short project outline (max. 500 words), a letter of motivation and a short CV in tabular form by July 25th 2025 to: digital-academy@uni-bielefeld.de

If you have any questions, please do not hesitate to contact us at the same address.

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Deadline-Verlängerung auf den 15.02.2025: Posterausstellung und Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft 2025

Die AG Digitale Geschichtswissenschaft, der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) und das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) vergeben seit 2021 den Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft. Auch auf dem Historikertag in Bonn 2025 wird diese Tradition fortgesetzt. Prämiert werden drei herausragende Projekte, die einen innovativen Beitrag zum Gegenstandsbereich der digitalen Geschichtswissenschaften leisten und sich über ein visuell ansprechendes Poster und einen Pitch originell präsentieren. Parallel dazu wird es eine allgemeine Posterausstellung zu digitalen Projekten in Bonn geben, für die man sich ebenfalls bewerben kann (siehe unten).

Der 1. Preis ist mit 500,- Euro, der 2. Platz mit 300,- Euro und der 3. Platz mit 200,- Euro dotiert.

Mit dem Preis wird an den Schweizer Historiker und Privat-Dozenten für Allgemeine Geschichte der Neuzeit, Peter Haber (1964-2013), gedacht. Sein wissenschaftliches Werk und sein Engagement haben wichtige Impulse für die digitale Geschichtswissenschaft geliefert.

Die neue Einreichungsfrist (ursprünglich: 15. Januar 20225) endet am 15. Februar 2025

Den ausführlichen Ausschreibungstext finden Sie hier.

Kontakt und Informationen: Christian Wachter (Sprecher der AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD), christian.wachter [at] uni-bielefeld.de

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Noch bis zum 15.01. bewerben: Posterausstellung und Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft 2025

Die AG Digitale Geschichtswissenschaft, der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) und das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) vergeben seit 2021 den Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft. Auch auf dem Historikertag in Bonn 2025 wird diese Tradition fortgesetzt. Prämiert werden drei herausragende Projekte, die einen innovativen Beitrag zum Gegenstandsbereich der digitalen Geschichtswissenschaften leisten und sich über ein visuell ansprechendes Poster und einen Pitch originell präsentieren. Parallel dazu wird es eine allgemeine Posterausstellung zu digitalen Projekten in Bonn geben, für die man sich ebenfalls bewerben kann (siehe unten).

Der 1. Preis ist mit 500,- Euro, der 2. Platz mit 300,- Euro und der 3. Platz mit 200,- Euro dotiert.

Mit dem Preis wird an den Schweizer Historiker und Privat-Dozenten für Allgemeine Geschichte der Neuzeit, Peter Haber (1964-2013), gedacht. Sein wissenschaftliches Werk und sein Engagement haben wichtige Impulse für die digitale Geschichtswissenschaft geliefert.

Einreichungsfrist: 15. Januar 2025
Die kompletten Ausschreibungstexte sind auf dem Blog der AG Digitale Geschichtswissenschaft zu finden
Kontakt und Informationen: Christian Wachter (Sprecher der AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD), christian.wachter [at] uni-bielefeld.de

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Workshop: Exploring Connections. A Bring Your Own Data Lab on Historical Network Analysis (17./18.10.)

Designed for researchers in the humanities and cultural sciences, this workshop of the DH Lab of the Leibniz Institute of European History (IEG) as part of the Data Competence Centre HERMES – Humanities Education in Research, Data, and Methods offers a practical, supportive and cooperative space to deepen knowledge of Historical Network Analysis. By the end of the Bring Your Own Data Lab, participants will be able to apply more confidently network analysis methods to their own data sets.

Date and Place:

17.-18.10.2024 at the Leibniz Institute of European History (IEG), Mainz

Aims and Contents:

This workshop focuses on the application of network analysis to historical research, offering a hands-on opportunity for participants to engage with their own datasets. Through interdisciplinary collaboration and expert guidance, we will explore how network analysis can be used to uncover connections, patterns, and relationships within historical data. The workshop will provide insights into both the methodological challenges and the opportunities that arise when applying digital tools to historical inquiry, fostering a dynamic exchange between academics and practitioners in the field.

The current programme and additional details can be found here.

Preparation and Prerequisites:

  • Basic programming knowledge (R, Python, …). Note that the course will be in Python. On the Leibniz-Institute of European History GitHub repository you can access some preparing material (Python programming, Data Analysis with Python): There are 2 Jupyter Notebooks: Introduction_Jupyter_Python.ipynb and Intro_Data_Analysis_with_Python.ipynb. There is also a Jupyter Notebook assignment.ipynb if you want to check your understanding (the document is not long, you may need < 1h).
  • Willingness to learn new technical skills
  • Important: install and get comfortable with Anaconda3. It contains all packages we will need (Jupyter notebooks included):
    > Installing Anaconda > Setting up a new environment, e.g. “HNR” > Installing networkX-package, pandas, matplotlib

Contact and Registration:

  • Dr Judit Garzón Rodríguez (hermes@ieg-mainz.de)
  • Registration is open until October 14, 2024
  • Please register early, as the number of places is limited to 15 participants

Funding:

Federal Ministry of Education and Research (BMBF)
Funded by the European Union – NextGenerationEU

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Anmeldung zur Tagung „Digital History & Citizen Science“ und zum 2. Community Forum NFDI4Memory eröffnet

Steintorcampus Halle (Saale), 18. sowie 19. bis 22. September 2024
https://www.geschichte.uni-halle.de/struktur/hist-data/dh_cs/

Die Tagung widmet sich mit einem reichhaltigen Programm wissenschaftlicher Vorträge und Diskussionsforen vielen Themen der Digitalen Geschichtswissenschaft an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Citizen Science und Public History. Dabei spielen die Fragen des gemeinsamen Zugangs zu Quellen, methodischen Ansätzen und Fragestellungen ebenso eine Rolle wie Herausforderungen der digitalen Erschließung, Analyse und der langfristigen Archivierung von Citizen Science Nachlässen und Daten.

Begleitet werden diese Vorträge von vielfältigen und abwechslungsreichen Diskussionsrunden, Workshops und Projektvorstellungen. Kulturelle Angebote laden zum Kennenlernen und Mitmachen ein. Es finden sich viele Partner und Partnerinnen der digitalen Community zur Tagung ein, für die es zahlreiche Möglichkeiten des Kennenlernens und der Vernetzung geben wird. So können viele neue Impulse für gemeinsame Projekte und Ideen entstehen. Gleichzeitig feiern CompGen, Matricula und Archion ihre Jubiläumsveranstaltungen. Die Tagung „Digital History & Citizen Science“ findet vom 19. bis 22. September 2024 in Halle (Saale) statt. Zuvor veranstaltet das Konsortium NFDI4Memory das Community Forum NFDI4Memory am 18. September 2024. Sie sind herzlich zu allen Veranstaltungen eingeladen.

 

Es handelt sich dabei um eine Gemeinschaftstagung der AG Digitale Geschichtswissenschaft des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands, des Vereins für Computergenealogie, NFDI4Memory, Archion und ICARUS e.V., der Historischen Kommission Sachsen-Anhalt, des Instituts für Landesgeschichte (Sachsen-Anhalt) und des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt.

Anmeldung

Eine Anmeldung im ConfTool und für einzelne Veranstaltungen ist bis zum 29. August 2024 erforderlich. Dabei ist zunächst das Anlegen eines Benutzerkontos notwendig, um sich dann zur Tagung anzumelden. Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund des Caterings eine Tagungsgebühr von 30 Euro für den mehrtägigen und 15 Euro für den eintägigen Besuch der Tagung erheben. Dafür stehen Ihnen während der Tagung Getränke und ein kleiner Imbiss zur Verfügung. Für Workshops und besondere Events sind zum Teil separate Anmeldungen im Rahmen der Tagung notwendig sind, weil zum Teil begrenzte Platzkapazitäten oder zusätzliche Gebühren bestehen. Podiumsdiskussionen, Vorträge und Projektpräsentationen stehen grundsätzlich allen Teilnehmenden frei.

Kontakt:

Dr. Katrin Moeller
Institut für Geschichte, Historisches Datenzentrum Sachsen-Anhalt
Emil-Abderhalden-Str. 26/27
06108 Halle (Saale)
digitalhistory@geschichte.uni-halle.de

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Digital History studieren an der HU Berlin – Einladung zum Sommerschnuppern 2024

Am 13. Mai 2024, 18:00 bis 20:00 Uhr, lädt die Professur für Digital History der Humboldt-Universität zu Berlin Studierende, die sich für ein Masterstudium im Bereich der digitalen Geistes- und Geschichtswissenschaften interessieren, herzlich zu einer hybriden Informationsveranstaltung ein. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird der Masterschwerpunkt “Digital History” vorgestellt und ausreichend Gelegenheit zur Beantwortung aller hierzu anfallenden Fragen geboten. Ausführliche Informationen zum “Sommerschnuppern 2024” finden Sie auf dem Blog der Professur. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich bis zum 10. Mai 2024 über unser Anmeldeformular zu registrieren. Wir freuen uns darauf, Sie entweder persönlich vor Ort oder online via Zoom begrüßen zu dürfen!

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16.05.24: Hybrid-Vortrag von Francesco Beretta zu “Modelling Social and Legal Facts in the Context of the Semantic Data for Humanities and Social Sciences Ontology Ecosystem”

Im Rahmen der Seminarreihe ‚Legal History Meets Digital Humanities‘ am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie findet der Vortrag ‘Modelling Social and Legal Facts in the Context of the Semantic Data for Humanities and Social Sciences Ontology Ecosystem’ im hybriden Format am 16.05.2024 von 15:00 bis 17:00 statt.

In dieser Sitzung diskutieren wir das Thema der möglichen Anwendungen von Wissensgraphen und Linked Open Data (LOD) in der Forschung der Geistes- und Sozialwissenschaften. Unser Referent Dr. habil. Francesco Beretta (CNRS/ University of Lyon) wird über das Potenzial dieser semantischen Technologien für die gemeinsame Nutzung großer Mengen wissenschaftlicher Daten und die Förderung interdisziplinärer Innovation sprechen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier. Die Vortragssprache ist Englisch.

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Call for Hosts: Tagung „Digital History 2026“

Alle zwei Jahre findet die Tagung „Digital History 20XX“ der AG Digitale Geschichtswissenschaft im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) statt. An wechselnden Standorten fungiert die Konferenz als zentrale Plattform für den wissenschaftlichen Austausch der deutschen digital arbeitenden Geschichtswissenschaft. Bisherige Stationen und Tagungsmottos waren:

  • 2021: Universität Göttingen (virtuell durchgeführt), „Digital History. Konzepte, Methoden und Kritiken digitaler Geschichtswissenschaft“;
  • 2023: HU Berlin, „Digitale Methoden in der geschichtswissenschaftlichen Praxis. Fachliche Transformationen und ihre epistemologischen Konsequenzen“;
  • Im kommenden September 2024: Universität Halle-Wittenberg, „Digital History & Citizen Science. Digitale Methoden und neue Erkenntnisse zwischen digitaler Quellenerschließung, Forschung und Bürgerwissenschaften“.

Die AG Digitale Geschichtswissenschaft strebt grundsätzlich an, die Konferenz in den Jahren stattfinden zu lassen, in denen kein Historikertag stattfindet, idealerweise im September. Daher bittet die AG nun um Bewerbungen um die Ausrichtung der vierten Tagung im Jahr 2026.

Die bisherigen Auflagen konnten bis zu 300 Teilnehmer:innen (davon 120 in Präsenz und 180 online) verzeichnen. Dabei verteilten sich auf drei Tage Pre-Conference Workshops, Social Events, Peter-Haber-Preis Poster-Session und das Hauptprogramm (Sektionen mit wissenschaftlichen Vorträgen, Paneldiskussionen, Posterpräsentationen und Keynotes). Die Einführung neuer Formate ist in Abstimmung mit dem Komitee der AG möglich.

Das Programm der Tagung wird eigenverantwortlich durch das Ortskomitee der ausrichtenden Institution sowie dem einzurichtenden Programmkomitee auf Grundlage eines Call for Papers und eines anschließenden Review-Verfahrens erstellt. Die Ausrichter:innen sind verantwortlich für die Bereitstellung der Tagungsräume und der notwendigen Infrastruktur, für die Organisation und Sicherstellung des reibungslosen Ablaufs der Tagung, die Planung von Social Events, die Einrichtung und Pflege einer Tagungswebsite sowie für die Öffentlichkeitsarbeit während der Veranstaltung. Die Veröffentlichung von Konferenzbeiträgen kann unterschiedlich umgesetzt werden, etwa in Form eines Tagungsbandes oder durch Bereitstellung von Abstracts auf einem Textrepositorium. Publikationen sollten in jedem Fall Open Access erfolgen.

Wenn möglich soll sich die Tagung über Mittel finanzieren, die z. B. von der ausrichtenden Institution bereitgestellt werden, über eingeworbene Drittmittel, Sponsoring und/oder Tagungsgebühren. Wird eine Tagungsgebühr erhoben, sollte diese möglichst gering gehalten werden.

Eine Bewerbung um die Ausrichtung der Konferenz für 2026 muss beinhalten:

  • einen Vorschlag für ein Tagungsmotto, der überzeugend begründet, welches für die Forschungscommunity relevante übergreifende Themenfeld im Mittelpunkt stehen soll. Mit Blick auf eine erfolgreiche Umsetzung des Tagungsmottos können die Arbeitsschwerpunkte am Ausrichtungsort, Vorschläge für mögliche Keynotereferent:innen, inhaltliche Überlegungen zum Workshopprogramm und weitere Gestaltungspunkte für die Veranstaltung angeführt werden;
  • einen Terminvorschlag (bevorzugt im September). Dabei ist auf potentiell konkurrierende Konferenzen zu achten. Der Termin ist frühzeitig auf der Website bekanntzugeben;
  • eine Aussage über die Verwendung aller für die Organisation und Abwicklung der Tagung notwendigen Systeme (z.B. Conftool, Easychair, etc.);
  • eine Einschätzung zu den Möglichkeiten einer teilweisen virtuellen Partizipation (z.B. zur Übertragung von Keynotes);
  • Ideen für Social Events;
  • Vorschläge zur Erreichung einer hohen Sichtbarkeit der Tagung;
  • Maßnahmen zur Förderung von Early Career Researchers / Studierende;
  • eine vorläufige Kostenkalkulation

Die Einreichungsfrist für Bewerbungen ist der 15.08.2024 (ca. 2-3 DIN-A4-Seiten, formlos per E-Mail an den Sprecher der AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD, Dr. Christian Wachter: christian.wachter@uni-bielefeld.de). Die Auswahl erfolgt durch das AG-Komitee und wird auf der kommenden Digital History Konferenz in Halle (19.-22.09.2024) verkündet.

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Vortrag: Digital Longevity: Learnings from the (Digital) History Project Stadt.Geschichte.Basel, 12.12.2023, mpilhlt (Frankfurt) und online

Im Rahmen der Seminarreihe ‚Legal History Meets Digital Humanities‘ am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie findet der Vortrag im hybriden Format am 12.12.2023 von 15:00 bis 17:00 statt.

In dieser Sitzung diskutieren wir das Thema der digitalen Nachhaltigkeit. Unser Gastreferent Dr. sc. Moritz Mähr (Universität Basel, Universität Bern) wird die Erfahrungen des Projekts Stadt.Geschichte.Basel bei der Anwendung von Nachhaltigkeitsprinzipien auf die Forschungspraxis eines digitalen Geschichtsprojekts vorstellen. Der Vortrag beleuchtet Strategien der Langzeitarchivierung und -verfügbarkeit sowie die damit verbundenen Herausforderungen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier

Die Vortragssprache ist Englisch.

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Registation for legacy4reuse Workshop

Registration is now open for the online workshop legacy4reuse: Criteria and Methods for Upcycling Data Collections in Social and Economic History.

Date and time: 23 November 2023, 9-18 hrs (CET).
The workshop programme can be found here.
Please register via the following link before 15 November 2023.
Zoomlinks will be sent a few days before the event.
We look forward to welcoming you online!

Werner Scheltjens / Mark Spoerer

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STELLENAUSSCHREIBUNG: Studentische Hilfskraft (m/w/d) (2x)

Das Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie ist ein international ausgerichtetes Forschungsinstitut und betreiben Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Rechtsgeschichte in globalhistorischer Perspektive und der Rechtstheorie.
Für die Abteilung Historische Normativitätsregime unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Duve suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt

zwei studentische Hilfskräfte (m/w/d) – Historische Normativitätsregime

Die Tätigkeit wird im Rahmen der Forschungsgruppe Normative Knowledge in the Praxis of the Congregation of the Council unter der Leitung von Dr. Benedetta Albani stattfinden. Eine längerfristige Zusammenarbeit wird angestrebt.

Ihre Kernaufgaben

  • Programmierung und Verwaltung von SQL-Datenbanken, insbesondere mit der Software PostgreSQL oder
  • Programmierung und Pflege einer WordPress-Website oder
  • Programmierung und Verwaltung von Webapps in Shiny und R

Weitere Tätigkeiten

  • Literatur- und Quellenrecherche, -beschaffung und –digitalisierung
  • Pflege von Datenbanken mit einem Literaturverwaltungsprogramm (EndNote)
  • Mitarbeit bei der Organisation von Workshops und Tagungen

Ihr Profil

  • Immatrikulation in einem Informatik- oder Digital Humanities-Studiengang (Diplom oder Bachelor/Master) an einer Universität oder Hochschule im Rhein-Main-Gebiet
  • Interesse an sozial-, rechts-, und/oder wirtschaftshistorischen Fragestellungen
  • Interesse an Datenmodellierung in der historischen Forschung, Ontologien, Visualisierung komplexer historischer Daten
  • Sorgfalt und Gründlichkeit
  • Fähigkeit zur selbstständigen Arbeit sowie zur Arbeit im Team
  • Gute mündliche und schriftliche Deutsch- und Englischkenntnisse

Unser Angebot

  • Mitarbeit in einer Abteilung mit verschiedenen Projekten zur Herausbildung von Normatitvitätsregime in Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa.
  • Die vorgesehene Arbeitszeit beträgt bis zu 40 Stunden im Monat. Im Rahmen der räumlichen Möglichkeiten kann die Arbeitszeit nach Absprache flexibel gestaltet werden
  • Die Vergütung beträgt pro Stunde € 12,33 (Bachelorstudiengang oder Ähnliches) bzw. € 14,33 (Masterstudiengang)
 

Die Max-Planck-Gesellschaft strebt nach Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt.

Ferner will die Max-Planck-Gesellschaft den Anteil an Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Die Max-Planck-Gesellschaft ist bemüht, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter sind ausdrücklich erwünscht.

Kontakt

Ihre elektronische Bewerbung inklusive Anschreiben, Lebenslauf, Kopie von reichen Sie bitte bis spätestens zum 04. Oktober 2023 online über den folgenden Link ein https://www.lhlt.mpg.de/stellenangebote.

Inhaltliche Fragen richten Sie bitte an Frau Pasakarnis pasakarnis@lhlt.mpg.de, Fragen zum Vertrag o.ä. schicken Sie bitte an jobs@lhlt.mpg.de.

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[Online-Event] Open Space Day „From Uncertainty to Action: Advancing Research with Digital Data“, 28 Sept. 2023

Offen für alle! Unser Open Space Day (via Zoom), im Rahmen der Digital Academy 2023: “From Uncertainty to Action: Advancing Research with Digital Data” – 28. September 2023.

Die Digital Academy lädt erneut zum Austausch über datengestützte Forschung und digitale Arbeitstechniken ein. In diesem Jahr steht ein Thema im Mittelpunkt, das die Digital Humanities in ihrer ganzen Breite und auf vielen Ebenen betrifft: Unsicherheit. Unsicherheit soll dabei nicht als ein Manko der Digital Humanities verstanden werden, wonach jede datengestützte Forschung unweigerlich unscharf sei. Vielmehr geht es um vielfältige Möglichkeiten, Strategien für einen konstruktiven Umgang mit Unsicherheit und digitalen Forschungsdaten zu entwickeln.

Drei Expert*innen berichten in einem Interviewformat von ihren Forschungsprojekten und teilen ihre Sicht auf das Thema – von der Modellierung digitaler Korpora und wissenschaftlicher Konzepte über Fragen des Zugangs zu digitalen Daten in born-digital Archiven bis zu Strategien der Abbildung von Unsicherheit in digitalen Editionen. Anschließend an jedes der drei Interviewgespräche gibt es eine offene Diskussionsrunde mit dem Publikum.

 

Programm des Open Space Day:
28. September 2023; alle Zeiten in MESZ

  • 10.00-10.15: Begrüßung
  • 10.15-11.45: Talking to an expert & discussion I: Michael Piotrowski (Department of Language and Information Sciences, Université de Lausanne)
  • 11.45-12.45: Mittagspause
  • 12.45-14.15: Talking to an expert & discussion II: Jane Winters (School of Advanced Study, University of London)
  • 14.15-14.30: Kaffeepause
  • 14.30-16.00: Talking to an expert & discussion III: Susan Schreibman (Faculty of Arts and Social Sciences, Maastricht University)

Der Zoom-Link und weitere Informationen sind auf der Website der Digital Academy zu finden: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/geschichtswissenschaft/abteilung/arbeitsbereiche/digital-history/digital-academy/index.xml.

 

Wir freuen uns auf den Austausch!

Mit den besten Grüßen des Organisationskomitees (Universität Bielefeld)
Silke Schwandt, Christopher Kuhlmann, Anna Maria Neubert, Sophie Spliethoff, Christian Wachter

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CfP: Digital History & Citizen Science

Hiermit startet unser Call for Paper zur Tagung „Digital History & Citizen Science“ vom 19. bis 22. September 2024 in Halle (Saale). Lassen Sie sich anregen, um im Spätsommerflair zwischen den Saaleufern, der Himmelsscheibe und vielen kulturellen Highlights gemeinsam mit Expertinnen und Experten von Digital Humanities, Landes- und Regionengeschichte, Gedächtniseinrichtungen und Citizen Science über digitale Konzepte, Methoden, Datensammlungen, Analyseverfahren und Lösungen zu diskutieren. 

Das Call for Paper läuft bis zum 8. Dezember 2023. Bewerbungen sind möglich für:

  • Beiträge / Vorträge
  • Podiumsdiskussionen
  • Workshops
  • Posterpitch und -präsentation auf dem „Markt der Möglichkeiten“

Alle Informationen finden Sie unter:

https://www.geschichte.uni-halle.de/struktur/hist-data/dh_cs/

Alle Einreichungen erfolgen über ConfTool.

Veranstalter:

Die Tagung wird vom Historischen Datenzentrum Sachsen-Anhalt für die AG Digitale Geschichtswissenschaften des VHD organisiert. An der Ausrichtung der Tagung sind der Verein für Computergenealogie, ICARUS, NFDI4Memory, die Historische Kommission Sachsen-Anhalt, der Landesheimatbund Sachsen-Anhalt und das Institut für Landesgeschichte Sachsen-Anhalt beteiligt.

Tagungsthema:

Stärker als in vergangenen Jahrzehnten lässt die Digitalisierung mittlerweile die Arbeitsformen und Forschungsgebiete von Bürgerwissenschaften, akademischer Wissenschaft und Gedächtniseinrichtungen wieder stärker zusammenrücken. Das gemeinsame Interesse an der digitalen Erschließung von Quellen, die webbasierte Verknüpfung von Wissen und die sich dynamisch weiterentwickelnden Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz und digitalen Methoden bringt alle drei Communities heute dicht zusammen, was sich bspw. auch in der Landes- und Regionengeschichte oder Public History zeigt. Noch ist insgesamt nicht genau abzusehen, wohin uns die neue digitale Geschichtsforschung mit Blick auf das ganz konkrete „Faktum“ und auf die in der Masse großen neuen Datenbestände bringt. Führt die digitale Verschmelzung dazu, dass sich auf der Grundlage von Heimat-, Lokal- und Landesgeschichte ein neuer Boom von Mikrogeschichte, Sozialgeschichte und Geschichte der Familie entfaltet. Führt sie zu neu erschlossenen Quellen (private Fotoalben, Tagebücher, Sammlungen etc.) und überinstitutionellen Organisations- und Arbeitsformen, weil das Interesse am Faktischen nun Digital History, Gedächtniseinrichtungen und Citizen Science zusammenführt? Oder sind es doch eher die abstrakten Welten der Datafizierung mit dem allgemeinen Blick auf das große Ganze der zufälligen Muster und Wissenscluster? Welche Erkenntnisse lassen sich also für Landes- und Regionalgeschichte durch Digital History gezielt mithilfe von KI und AI-Methoden gewinnen und wie gehen die einzelnen Communities mit den sich stetig verändernden Herausforderungen um?

Die Tagung möchte ganz konkret die Fragen stellen, wohin wir selbst unsere gemeinsamen Arbeits- und Organisationsformen und Themenstellungen steuern möchten und was digitale Techniken und Methoden dabei leisten können und soll(t)en.

Eine der wichtigsten Visionen des Digitalen ist die gemeinsame Erhebung, Erschließung, Analyse und Pflege von komplexen digitalen Datenbeständen. Bisher bleiben die von Citizen Science und akademischer Wissenschaft erschlossenen digitalen Daten häufig unverknüpft; sie dienen als Grundstock für einzelne Forschungsvorhaben oder auch KI-Entwicklungen, oder als Testdatensätze für Datenmodellierungen. Die große Herausforderung für experimentelle Formen des Crowdsourcings besteht darin, nicht nur Quellen zu erfassen, sondern Informationen auch zu verknüpfen und damit eine komplexere Erschließung und Analyse von Wissen zu unternehmen. Allmählich erfolgt der Schritt zur automatisiert erkannten Druck- oder Handschriftenquelle jedoch schon fast routiniert, besteht die Barriere vielleicht eher in Vermittlungs- und Aneignungsmöglichkeiten. Die Arbeitsprozesse von Text- und Mustererkennungsverfahren kann KI daher mittlerweile immer besser automatisiert übernehmen, auch wenn die Anwendungen immer noch genügend Aufgaben zur Problemlösung besitzen. Dies verändert jedoch auch die Arbeitsschwerpunkte in der Digital History. Mittlerweile sind neue Herausforderungen für die Communities entstanden. Großes Potenzial liegt in der zunehmenden webbasierten Verknüpfung von Informationen, die komplexe Erschließung von Wissen oder die Analyse und genaue Erkenntnisgewinnung. So rückt inzwischen das Erkennen von komplexen Inhalten durch die Verknüpfung von Wissen über webbasierte Datentechniken, Wissensgraphen und entitätsbasierte Vokabulare in den Mittelpunkt von digitalen Techniken. Dabei wird es immer einfacher und alltäglicher, Sprachmodelle und künstliche Intelligenz in Form von Chatbots & Co zu nutzen. Welche unserer bisherigen Ansätze und Arbeitsgebiete sind also zukunftsfähig und welche epistemologischen Herausforderungen bringen die auf „Wahrscheinlichkeit“ und nicht auf Faktizität orientierten Technologien für die Geschichtsforschung mit sich?

Technische Revolutionen bringen soziale Konsequenzen mit sich: Die Tagung möchte erörtern, wo wir auf dem Weg zum gemeinsam nutzbaren und breit vernetzten Wissensraum stehen und welche digitalen Anwendungsszenarien, Transferprozesse sowie Aufgaben sich zwischen analog und digital, zwischen Wissenschaft, Gedächtniseinrichtung und Citizen Science auftun. Wohin müssen  wir Digital History entwickeln, um gemeinsame Arbeitsweisen- und Organisationsformen entstehen zu lassen? Die institutionellen und disziplinären Schranken durch gemeinsames Arbeiten und Forschen zu überwinden, wird immer wieder als große gesellschaftliche Chance stark gemacht. Dabei hat sich deutlich verschoben, welche Communities spezifische digitale Kompetenzen und Ressourcen ein- und dauerhaft aufbringen können, wer Quellen und Daten bereitstellt und wer sie analysiert. Gerade der Wissenstransfer ist von entscheidender Bedeutung: Doch wie gelingt er und wo stoßen diese Konzepte im Alltag (noch) an ihre Grenzen? Um diese Fragen zu diskutieren, möchte die Tagung Akteure und Akteurinnen von Citizen Science, Gedächtniseinrichtungen und Wissenschaft miteinander in Gespräch bringen, um sich über digitale Themensetzungen und Fragestellungen auszutauschen, voneinander zu lernen und in einem positiven Sinne miteinander zu streiten. Wir sind gespannt auf Ihre Beiträge dazu.

Ansprechpartnerin:

Dr. Katrin Moeller
Emil-Abderhalden-Str. 26/27
06108 Halle (Saale)
E-Mail: digitalhistory@geschichte.uni-halle.de
Website: https://www.geschichte.uni-halle.de/struktur/hist-data/dh_cs/cfp/

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Jetzt Anmelden: zum Praxislabor 2023 auf dem 54. Historikertag in Leipzig

Der 54. Historikertag in Leipzig rückt in Sichtweite! Daher nicht die Anmeldung zu einem der spannenden Workshops im Rahmen des „Praxislabors 2023“ der Arbeitsgemeinschaft Digitale Geschichtswissenschaft vergessen. Die AG versteht das Angebot als Treffpunkt für Interessierte und Spezialisten zum Thema digitale Methoden und praktische Anwendungen in der Geschichtswissenschaft. Das Praxislabor schafft eine Plattform, um Tools praktisch zu erkunden, Fragen zu stellen und pointiert Themen zu diskutieren. Eingebettet in das Praxislabor ist auch die Verleihung des „Peter-Haber-Preises für digitale Geschichtswissenschaft“ (Posterpitch) und die Mitgliederversammlung der AG.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich zur Vorbereitung der Workshops und zur Sicherstellung der notwendigen Voraussetzungen vorab für die einzelnen Workshops anmelden! Überdies benötigen Sie bei den meisten Veranstaltungen einen eigenen Laptop und ggf. eine Stromverteilerdose.

Die Veranstaltungen des Praxislabors finden im Raum S 420 im Seminargebäude neben dem Hauptgebäude der Universität Leipzig statt. Alle Infos findet Ihr weiter unten oder auf: https://digigw.hypotheses.org/?p=4314.

 

Programm des Praxislabors

 

Dienstag, 19. September 2023, 9:30 bis 13:00 Uhr

Wissenschaftliches Bloggen für Historiker*innen: ein Praxis-Workshop

Mareike König und Ulrike Stockhausen

Substack, Podcasts, TikTok, Instagram, Blogs – die Kanäle, auf denen Wissenschaftskommunikation betrieben wird werden immer vielfältiger. Welche Rolle spielen Wissenschaftsblogs in der sich immer weiter diversifizierenden WissKomm-Landschaft? Welche Vorteile bieten Blogs als Format für die Wissenschaftskommunikation und für den inner- und interdisziplinären Austausch gerade für historisch Forschende? Und wie funktioniert das in der Praxis?

In diesem Workshop diskutieren wir die Rolle von Wissenschaftsblogs als Format, um geschichtswissenschaftliche Forschung zu kommunizieren. Im praktischen Teil des Workshops arbeiten die Teilnehmenden in einem eigenen Schulungsblog von de.hypotheses im Content Management System WordPress. Gezeigt und geübt wird u.a. die Wahl des Designs, das Anlegen von Beiträgen und Seiten, das Einbinden von Fotos und der Umgang mit Copyright-Fragen.

Anmeldung: Die Teilnahme ist auf 20 Teilnehmende begrenzt. Anmeldung bitte bis zum 12.09.2023 an blogs@maxweberstiftung.de. Die Anmeldung setzt das Einverständnis voraus, dass die Mailadresse zum Anlegen eines Schulungsblogs gespeichert wird.

 

Mittwoch, 20. September 2023, 9:00 bis 11:00 Uhr

Historische Raummodellierung mit Geokoordinaten und Qgis

Katrin Moeller, Anne Purschwitz, Olaf Simons & Verein für Computergenealogie

Der Verein für Computergenealogie bietet mit dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis (GOV) hervorragende Möglichkeiten zur Geokodierung historischer Orte und zur Verarbeitung von räumlichen Informationen. Der Workshop möchte das Angebot vorstellen und seine – momentan noch nicht ganz einfache Nutzung – demonstrieren und dabei auch künftige Nutzungswünsche mit den Workshopteilnehmer*innen diskutieren. Über das Programm Qgis werden anschließend die Möglichkeiten zur Verarbeitung von Geodaten für eigene Projekte und Karten demonstriert und gemeinsam erprobt. Auf diese Weise werden Nutzungsmöglichkeiten auch für weitere Webservices und Geodatenportale eröffnet. Im Workshop soll ein Einblick in die Software erfolgen und anhand eines Beispiels die Erstellung von Karten, die Anbindung von Daten sowie die Analyse nachvollziehbar ausprobiert werden. Anhand kleinerer Projekte werden eigene Kartenschichten erzeugt (Layer) und Forschungsdaten aus historischen Projekten selbständig visualisiert. Vorkenntnisse sind nützlich aber keine Voraussetzung.

Anmeldung: Teilnehmer*innen melden sich bitte möglichst bis zum 15. September 2023 unter der E-Mail hinfo@geschichte.uni-halle.de an. Sie erhalten dann die notwendigen Hinweise zur Tagungsteilnahme. Zum Workshop muss ein Notebook mitgebracht werden, auf dem Qgis installiert ist. Alle Informationen dazu gibt es unter der Website zum QGIS Projekt.

 

Mittwoch, 20. September 2023, 11:00 bis 13:00 Uhr

Ediarum-Workshop

Martin Fechner, Nadine Arndt und Jan Wierzoch (Berlin)

Ediarum ist eine Applikation für digitale Editionen, mit der Wissenschaftler*innen mit einer grafischen Arbeitsoberfläche Transkriptionen von Manuskripten in TEI-konformem XML anfertigen können, diese mit einem Apparat und passenden Registern versehen und die Ressourcen anschließend als digitale Edition im Web veröffentlichen können.

Die Teilnehmer*innen werden im Workshop angeleitet, (1) mit ediarum.DB ein eigenes Projekt in einer Datenbank einzurichten, (2) die Module ediarum.BASE.edit und ediarum.REGISTER.edit für die Eingabe von Datensätzen im Oxygen XML Author zu installieren und (3) ein einfaches, eigenes Erweiterungsframework einzurichten. Im Laufe des Workshops können Fragen zu eigenen Projekten gestellt werden.

Zielgruppe des Workshops sind Entwickler*innen von digitalen Editionen, die sich mit ediarum auf technischer Ebene vertraut machen wollen. Vorkenntnisse in XML und XPath sind erforderlich. Grundkenntnisse von eXist-db und Oxygen XML Author sind von Vorteil.

Eine vorherige Anmeldung bis zum 15. September bitte unter: ediarum@bbaw.de.

 

Mittwoch, 20. September 2023, 13:00 bis 15:00 Uhr

Nachhaltige digitale Lehrressourcen mit LiaScript

Swantje Piotrowski (Kiel)

Eine offene Lehr- und Lernkultur erfordert Bildungsressourcen, die frei zugänglich und für jede*n nutzbar sind. Oft sind diese jedoch nur eingeschränkt zugänglich und mit spezieller Software nachnutzbar. Der Workshop bietet einen Einblick in die Erstellung von nachhaltigen, einfach adaptierbaren digitalen Lernmaterialien. Dabei kommt LiaScript, eine Erweiterung der Auszeichnungssprache Markdown, zum Einsatz, welche speziell für die Erstellung von Open Educational Resources entwickelt worden ist. Dabei kann einfach im Browser oder Texteditor gearbeitet werden und der fertige Kurs, eine einfache Textdatei, über Github verbreitet werden.

In dem Workshop soll kurz auf die Potentiale dieser Technik eingegangen werden, um in Anschluss die ersten LiaScript-Funktionen einmal anhand vorbereiteter Kursmaterialien praktisch zu erproben.

Anmeldungen und Rückfragen möglich über: s.piotrowski@email.uni-kiel.de

 

Mittwoch, 20. September 2023, 15:00 bis 16:30 Uhr

Erfolgreich recherchieren: historicumSEARCH, Deutsche Historische Bibliografie & GNTUsearch

Gregor Horstkemper, Wiebke Herr und Michaela Morys-Reichard (München)

Der Umgang mit digitalen Recherchewerkzeugen ist eine Voraussetzung für erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit in Studium, Lehre und Forschung. Bibliographische Datenbanken und Metasuchangebote haben sich seit längerem in den Geschichtswissenschaften etabliert und bieten signifikante Mehrwerte gegenüber Printangeboten: Die Datenbestände sind breiter und aktueller angelegt, moderne Suchmaschinentechnologie erleichtert die Auffindbarkeit und Nachnutzung der Daten, und die Recherche ist unabhängig vom lokalen Bestand möglich. Eine effiziente und umfassende Nutzung dieser Angebote setzt gewisse Vorkenntnisse voraus, die im Workshop vermittelt und praktisch erprobt werden sollen. Im Zentrum stehen drei für Historiker*innen relevante Angebote, die im Rahmen des Fachinformationsdienste Geschichtswissenschaft von der Bayerischen Staatsbibliothek, dem Deutschen Museum und Kooperationspartnern entwickelt werden: das zentrale Suchportal historicumSEARCH, die Deutsche Historische Bibliografie (DHB) und GNTUsearch als spezielles Rechercheangebot zur Geschichte der Naturwissenschaften, Technik und Umwelt. Die Teilnehmer*innen erhalten Informationen aus erster Hand über den jeweiligen Projektstand, den inhaltlichen Zuschnitt der Datenbestände, die fachlich-systematische Erschließung sowie über Suchfunktionalitäten, Verfügbarkeitsanzeige und Exportmöglichkeiten für bibliographische Metadaten. Es besteht Gelegenheit, die theoretischen Kenntnisse praktisch zu vertiefen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

 

Donnerstag, 21. September 2023, 9:00 bis 11:00 Uhr

Wikidata für HistorikerInnen

Bärbel Kröger und Jörg Wettlaufer (Göttingen)

Der Workshop richtet sich an Interessierte ohne Vorkenntnisse in den Bereichen Semantic Web, Linked Open Data und SPARQL. Er beinhaltet eine kurze Einführung in die Verwendung der Wikidata-Plattform und führt anhand von Beispielen aus der Geschichtswissenschaft in die Möglichkeiten von Linked Open Data in der Forschungspraxis ein. Dabei lernen die Teilnehmer*innen die SPARQL Query Language kennen und werden anhand von einfachen Beispielen mit der Verwendung des Wikidata Query Service vertraut gemacht. Außerdem werden einige Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten von Wikidata und Linked Open Data in den Geschichtswissenschaften vorgestellt.

Anmeldung: Eine Anmeldung der Teilnehmer*innen erfolgt unter der Website https://gda.hypotheses.org/.

 

Donnerstag, 21. September 2023, 11:30 bis 13:00 Uhr

Mitgliederversammlung der AG Digitale Geschichtswissenschaft

Alte und neue Mitglieder der AG Digitale Geschichtswissenschaft sind herzlich zur Mitgliederversammlung eingeladen.

 

Donnerstag, 21. September 2023, 13:00 bis 14:00 Uhr

Empfang Netzwerk Jüdische Geschichte

Anna Menny (Hamburg)

Empfang des Netzwerkes und Portals “Jüdische Geschichte online” mit Kurzvorstellung der Meta-Suche in verschiedenen digitalen Projekten des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (Hamburg) und des Moses-Mendelsohn-Zentrums (Potsdam).

 

Donnerstag, 21. September 2023, 14:00 bis 16:00 Uhr

Peter-Haber-Preis für Digitale Geschichtswissenschaft

Seit 2021 vergibt die AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Institut Paris den Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft. Mit dem Preis wird an den Schweizer Historiker und Privat-Dozenten für Allgemeine Geschichte der Neuzeit, Peter Haber (1964-2013), gedacht. Sein wissenschaftliches Werk und sein Engagement haben wichtige Impulse für die digitale Geschichtswissenschaft geliefert. Auf der Digital History im Mai 2023 wurden vom Publikum und einer Jury zehn bis zwölf Poster zur Präsentation auf dem Historikertag ausgewählt, die nun im Rahmen der Veranstaltung mit einem minütigen Pitch kreativ vorgestellt werden. Die drei besten Vorstellungen werden prämiert.

 

Donnerstag, 21. September 2023, 16:00 bis 18:00 Uhr

RStudio – Geschichtswissenschaft zwischen Stoppwörtern und Plots

Robert Scholz (Halle (Saale))

Allgemein Interessierten wird in einem Workshop von ca. 90 Minuten die Auswertung von Tweets und die Visualisierung von Ergebnisse mithilfe des Statistikprogrammes R-Studio nahegebracht. Das Erheben der Tweets selbst steht nicht im Vordergrund, weil dies durch individuelle Accounts und Zugriffsrechte geregelt wird. Stattdessen sollen Teilnehmer*innen an einem klar umrissenen Quellenkorpus arbeiten, dessen Erhebungsparameter transparent gemacht werden. Eingeführt werden die Grundlagen von R-Studio und Analysemöglichkeiten von Tweets. Dabei werden Datenformate, Merkmale von Tweets und Ergebnisanalysen besprochen. Interessierte sollen den Beispieldatensatz auf dem eigenen PC mit RStudio angeleitet auswerten und so das Potenzial dieser Software eigenständig weiter erkunden können.

Anmeldungen: Anmeldungen bis zum 15. September 2023 bitte bei Robert Scholz per E-Mail vornehmen: robert.scholz@geschichte.uni-halle.de.

 

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STELLENAUSSCHREIBUNG: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Bereich Digital History / Wirtschaftsgeschichte

An der Professur für Digitale Geschichtswissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ist zum 01.11.2023 die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiters (m/w/d)

mit dem Ziel der Promotion

(75% der regelmäßigen Arbeitszeit, Entgeltgruppe 13 TV-L)

 befristet bis zum 31.10.2026 zu besetzen.

Die Stelle wird im Rahmen des von der DFG geförderten Projektes „Die ‚unsichtbaren Träger‘ auf dem Rhein, 1630–1810. Die frühneuzeitliche Wirtschaft gesehen durch das Prisma der Praktiken des Warentransports“ (Projektleiter Prof. Dr. Werner Scheltjens) ausgeschrieben. Das Projekt benutzt auf maschinellem Lernen basierende Methoden der Handschrifterkennung für den Aufbau einer annotierten elektronischen Datenbank der Zollregister von Schenkenschans (1630–1810). Die Sprache der Register ist niederländisch. Auf der Grundlage dieser Datenbank wird im Projekt die erste Langzeitanalyse der Güterverkehrspraktiken auf dem Rhein vom 17. bis zum frühen 19. Jahrhundert durchgeführt und ein Beitrag zur transnationalen Wirtschaftsgeschichte des Rheins in der Frühen Neuzeit geleistet.

Ihr Aufgaben- und Einsatzgebiet:

  • Koordinierung der Datenerhebung und -verarbeitung mit Methoden der automatisierten Handschrifterkennung
  • Eigenverantwortliche Planung und Durchführung von historischen Datenanalysen
  • Vorbereitung und Veröffentlichung von grundlegenden Forschungsarbeiten über die Güterverkehrspraktiken auf dem Rhein in der Frühen Neuzeit
  • Mitarbeit an der Projektdokumentation

Ihr Profil:

  • überdurchschnittlich abgeschlossenes Hochschulstudium (erste Staatsprüfung, Master/Diplom oder vergleichbar) im Fach Geschichte (mit einem Schwerpunkt in der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und/oder der Digitalen Geschichte)
  • Interesse an eigener wissenschaftlicher Qualifikation im Rahmen des Projekts
  • Eine ausgewiesene Affinität zur qualitativen und quantitativen Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Frühen Neuzeit ist erwünscht
  • Erste Erfahrungen im Umgang mit der Software Transkribus (www.readcoop.eu) sind ein Plus.
  • Kenntnisse der niederländischen Sprache sind ein Plus.

Wir bieten Ihnen:

  • die Mitarbeit in einem innovativen Forschungsvorhaben
  • die Möglichkeit der Teilnahme an Fachkonferenzen im In- und Ausland
  • eine intensive Betreuung des Promotionsvorhabens
  • eine internationale Arbeitsumgebung

Mehr Information: https://www.uni-bamberg.de/digihist/

Allgemeines

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber (m/w/d) werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung und Qualifikation bevorzugt eingestellt.

Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen. Frauen werden ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg wurde von der Hertie-Stiftung als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Sie setzt sich besonders für die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsleben ein.

Bewerbung

Ihre Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Schriftprobe) senden Sie bitte als PDF-Dokument an sekretariat.digihist@uni-bamberg.de.

Bewerbungsschluss ist der 23.08.2023.

Bei Rückfragen steht Ihnen Prof. Dr. Werner Scheltjens gerne zur Verfügung unter Tel. 0951/863-2940, E-Mail: werner.scheltjens@uni-bamberg.de.

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