普通视图

Received before yesterday

Abschlussvorstellung der Text+ Kooperationsprojekte von 2025 am 17. Februar 2026, 10–12 Uhr

2026年1月15日 21:14

Das NFDI-Konsortium Text+ fördert jährlich auf ein Kalenderjahr begrenzte sog. Kooperationsprojekte mit dem Ziel, die Angebote an Daten und Services von Text+ kontinuierlich zu erweitern und für die Forschungscommunitys langfristig verfügbar zu machen bzw. die in Text+ verfügbaren Daten und Services gezielt für innovative Forschungsfragen zu nutzen.

Die Kooperationsprojekte von 2025 sind nun abgeschlossen und möchten sich und ihre Projektergebnisse in einer kurzweiligen virtuellen Veranstaltung den interessierten Communitys vorstellen: am 17. Februar 2026, 10–12 Uhr.

Folgende Projekte stellen sich in der Veranstaltung vor:

  • Text+-Schnittstellen zu den Interview-Sammlungen in Oral-History.Digital (text+oh.d)
  • Aufbau einer offenen digitalen Sammlung historischer musiktheoretischer Texte aus dem deutschsprachigen Raum anhand von Beispielen aus dem 19. Jahrhundert (DigiMusTh)
  • LOD-Rollen-Modellierungen aus den Registern von Regestenwerken zum Mittelalter (LRM)
  • Glossarium Graeco-Arabicum – Open Data (GlossGA-OD)
  • HAdW GND-basierte Webservices – Beaconizer & Discoverer (Hagrid)
  • Optimierung und Offene Publikation des Korpus der literarischen Moderne (KOLIMO+) (Kooperationsprojekt von 2023)

Die Zugangsdaten zur Veranstaltung erhalten Sie nach Anmeldung unter https://events.gwdg.de/event/1350. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Eine Übersicht über die bislang von Text+ geförderten Kooperationsprojekte finden Sie unter https://text-plus.org/vernetzung/kooperationsprojekte.

Online-Konferenz „Das Kunstmuseum im digitalen Zeitalter 2026“ 19.-23.01.2026

2026年1月15日 16:25
Das Belvedere Research Center freut sich, die mittlerweile achte Ausgabe seiner Konferenzreihe zur digitalen Transformation von Kunstmuseen zu präsentieren. Eine Keynote-Lecture, vier thematische Online-Sessions, ein Workshop vor Ort sowie eine Podiumsdiskussion beleuchten aktuelle Entwicklungen, ethische Spannungsfelder und konkrete Praxisbeispiele. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit der Frage, wie Museen digitale Verantwortung übernehmen und aktiv zur Stärkung einer offenen, reflektierten Informationskultur beitragen können.
 
Für die diesjährige Keynote Lecture konnte Oonagh Murphy, Senior Lecturer in Digital Culture and Society an der Goldsmiths, University of London, gewonnen werden, die ihren Vortrag „Responsible AI as a Cultural Imperative“ präsentieren wird. Das komplette Programm sowie alle relevanten Informationen samt der kostenlosen Anmeldung entnehmen Sie bitte unserer Webseite: https://www.belvedere.at/digitalmuseum2026

Harmonizing Language Data – Warum Standards für nachhaltige linguistische Ressourcen jetzt im Fokus stehen

2025年12月15日 19:17

Beitrag von Laura Herzberg (IDS Mannheim)

Standards bilden die Grundlage nachhaltiger digitaler Forschung. Sie sorgen dafür, dass Daten langfristig interpretierbar, auffindbar, archivierbar und interoperabel bleiben. Gerade in den Digital Humanities, wo komplexe sprachbasierte Ressourcen entstehen und verarbeitet werden, ist dieser Aspekt zentral: Ohne konsistente Standards drohen technische und konzeptionelle Verluste, die die Nachnutzbarkeit und wissenschaftliche Bedeutung von Daten gefährden.

Vor diesem Hintergrund bietet der neue Sammelband

Bański, Piotr; Heid, Ulrich; Herzberg, Laura (Hrsg.): Harmonizing Language Data: Standards for Linguistic Resources. De Gruyter, 2025. DOI: 10.1515/9783112208212

einen umfassenden Überblick über zentrale Standards und Best Practices im Umgang mit linguistischen Forschungsdaten.

Die Publikation ist Open Access verfügbar und damit für die gesamte DH-Community frei zugänglich.

Foto: Kameraperspektive, Sibylle Gabler (DIN), © Peter-Paul Weiler

Themenfelder des Sammelbandes

Der Band adressiert eine Reihe von Bereichen, die für die Arbeit mit sprachbezogenen Daten in Forschungseinrichtungen, Infrastrukturprojekten und DH-Verbünden im deutschsprachigen Raum hochrelevant sind:

  • Metadaten und Annotationen
    Metadaten strukturieren und kontextualisieren Forschungsdaten. Die Beiträge zeigen, wie sie die Auffindbarkeit, Dokumentation und langfristige Nachnutzbarkeit sichern, insbesondere bei komplexen mehrschichtigen Annotationen.
  • Langzeitarchivierung
    Digitale Forschungsdaten benötigen nachhaltige Speicher- und Formatstrategien. Der Band diskutiert, wie standardisierte Workflows und transparente Dokumentationspraktiken Daten über viele Jahre hinweg nutzbar halten.
  • Audiovisuelle Ressourcen
    Gesprochene Sprache, audiovisuelle Materialien und multimodale Daten stellen besondere Anforderungen an Formate, Transkription und Annotation. Die Beiträge erläutern etablierte Standards und praktische Herausforderungen in diesem Bereich.
  • Character Encoding und Sprachvarianten
    Konsistente Zeichenkodierung ist eine essenzielle Voraussetzung für die Arbeit mit Textdaten. Der Band erklärt typische Encoding-Probleme und zeigt, warum standardisierte Verfahren unverzichtbar für Interoperabilität sind.
  • Entity Linking
    Die semantische Vernetzung von Datenbeständen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Entity Linking kann heterogene Ressourcen miteinander verbinden und Recherchierbarkeit sowie Analysepotenzial erheblich verbessern.

Warum Standards heute wichtiger sind denn je

Mit dem Einsatz neuer Technologien, darunter KI-gestützte Analyseverfahren und große Sprachmodelle, entstehen neue Chancen, aber auch Herausforderungen. Die Digital Humanities folgen den Aspekten von Transparenz, Reproduzierbarkeit und Nachhaltigkeit. Standards sind hierfür essenziell. Sie ermöglichen:

  • nachvollziehbare Datenflüsse,
  • wiederholbare Prozesse,
  • interoperable Werkzeuge,
  • langfristig gültige Forschungsdaten.

 

 

 

DARIAH Annual Event 2026: Call for Papers is now open

2025年11月18日 22:28
 
We are happy to inform you that the call for papers for the DARIAH Annual Event 2026 on the topic of Digital Arts and Humanities With and For Society: Building Infrastructures of Engagement is now open! The deadline for submitting contributions is December 22.
 
This year we seek to explore how digital, social and institutional infrastructures can support engaged research, and nurture generosity, participation and shared creativity in the digital arts and humanities.

We welcome contributions in the form of:
  • Papers
  • Panels
  • Posters and Demos

The 2026 DARIAH Annual Event is planned to take place on May 26th-29th in Rome, Italy. May 26th will be a day for DARIAH internal meetings, followed by the main conference on May 27th to 29th.
 
Find all information on the event at https://annualevent.dariah.eu/ 
More information on the Call for Papers at https://annualevent.dariah.eu/call-for-papers/ 
If you have any questions or comments, please do not hesitate to get in touch with us at annualevent@dariah.eu. 

Stellenausschreibung IDS Mannheim, Abteilung Lexik

2025年10月30日 20:54

Das 1964 gegründete Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts und das international führende wissenschaftliche Zentrum der Dokumentation und Erforschung der deutschen Sprache und ihrer Verwendung in Gegenwart und neuerer Geschichte. Das IDS hat einen jährlichen Etat von rund 13,6 Mio. Euro und beschäftigt derzeit 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es gehört zusammen mit 96 anderen außeruniversitären Forschungs- und Infrastruktureinrichtungen zur Leibniz-Gemeinschaft.

Am IDS ist in der Abteilung Lexik (Programmbereich „Lexikographie und Sprachdokumentation“) zum 01. Dezember 2025 folgende Stelle zu besetzen:

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) als Doktorand/in
mit der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von zzt. 25,7 Stunden (65 %)
(Kennziffer 13/2025)

Das Arbeitsverhältnis ist auf drei Jahre befristet. Die Eingruppierung erfolgt je nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen und der übertragenen Aufgaben bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L. Im Rahmen der Beschäftigung soll eine Promotion angefertigt werden. Es besteht die Möglichkeit, das Promotionsvorhaben thematisch an das Projektumfeld anzubinden.

Projektbeschreibung:

Ziel des von der DFG geförderten Projektes „Nutzerfreundliche und auf optimale Vernetzbarkeit angelegte Erschließung des Online-DFWB“ ist die Erweiterung des digitalen Deutschen Fremdwörterbuches (DFWB) um sog. Artikelübersichten, die einen schnellen Überblick über bzw. Zugriff auf die komplexen Inhalte der Wortartikel ermöglichen. Außerdem werden neue Suchfunktionen implementiert und die Voraussetzung zur Integration des DFWB mit anderen digitalen Quellen geschaffen. Begleitend sind ein Usability Test der neuen Benutzeroberfläche sowie Untersuchungen zu Einsatzmöglichkeiten von Large Language Models bei der Restrukturierung, Transformation und datentechnischen Überarbeitung der lexikographischen Informationen geplant. Das DFWB, ein einzigartiges Grundlagenwerk mit über hundertjähriger Geschichte, wird damit neuen Benutzerkreisen erschlossen, seine Nutzbarkeit deutlich aufgewertet und seine nachhaltige Sicherung garantiert.  

Ihr Aufgabenbereich umfasst im Wesentlichen:

  • Mitarbeit (in Konzeption und Durchführung) bei der XML-basierten Auszeichnung lexikographischer Informationen im Wörterbuchtext zur Erstellung von Artikelübersichten, auch unter Verwendung digitaler Methoden (Datentransformation, Wörterbuchparsing, Evaluierung KI-basierter Ergebnisse im Vergleich zu menschlicher Bearbeitung);
  • Betreuung studentischer Hilfskräfte, einschließlich der Planung von geeigneten Arbeitsabläufen;
  • Beteiligung an entsprechenden wissenschaftlichen Publikationen und Vorträgen;
  • Mitarbeit an der Integration der neu gewonnenen Daten in OWID (Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch);

Anforderungen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium in Linguistik, Germanistik, den Digital Humanities, Computerlinguistik oder in einem vergleichbaren Fach;
  • gute analytische Fähigkeiten und ein ausgeprägtes Interesse an der Arbeit mit komplexen, vernetzten Textstrukturen;
  • gute Kenntnisse in XML-Technologien;
  • praktische, projektbezogene Programmiererfahrung, z.B. Entwicklung von Skripten in Python o.ä.;
  • Deutschkenntnisse auf erstsprachlichem Niveau;
  • sehr gute Kommunikations- und Teamfähigkeit;
  • Freude am eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten, insbesondere an der Entwicklung neuer Ideen und innovativer Konzepte.

Von Vorteil wären:

  • sehr gute mündliche und schriftliche Englischkenntnisse
  • ausgeprägtes Interesse an Lexikographie; idealerweise praktische Erfahrungen in einem lexikographischen Projekt.

Wir bieten:

  • Ein interessantes wissenschaftliches Arbeitsfeld in einem großen außeruniversitären Forschungsinstitut mit hervorragender sprachwissenschaftlicher Expertise und engen Verbindungen zu den Universitäten Mannheim, Heidelberg und Tübingen;
  • Möglichkeit zur Mitarbeit an einem thematisch breiten Spektrum aktueller Forschungsfragen im Projekt;
  • Unterstützung bei der Anfertigung einer projektbezogenen Promotion und der eigenen wissenschaftlichen Profilschärfung;
  • eine attraktive Altersvorsorge (VBLU), Kostenzuschuss zur Kinderbetreuung sowie eine leistungsgerechte Vergütung nach dem Tarifvertrag der Länder ;
  • spezifische Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten;
  • die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten.

Das IDS verfolgt das Ziel der beruflichen Gleichstellung von Frauen und Männern und ist bestrebt, den Anteil von Frauen in den Bereichen zu erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird vom IDS in besonderem Maße gefördert. Das  IDS begrüßt Bewerbungen schwerbehinderter Personen.

Ihre aussagekräftige schriftliche Bewerbung (bitte ohne Foto) in einem PDF-Dokument zusammengefasst (max. 5 MB) richten Sie bitte unter Angabe der o. g. Kennziffer bis zum 14.11.2025 per E-Mail an:

Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)
Personalstelle (Kennziffer 13/2025)

E-Mail: bewerbungen(at)ids-mannheim.de

Für weitere Auskünfte stehen Herr Dr. Peter Meyer per E-Mail unter meyer(at)ids-mannheim.de oder Herr Frank Michaelis per E-Mail unter michaelis(at)ids-mannheim.de zur Verfügung.

Bekanntgabe der neuen Kooperationsprojekte von Text+ für 2026

2025年10月28日 19:46

von Antonina Werthmann, Jutta Bopp und Magdalena Ljubić (alle IDS Mannheim)

Text+ fördert jährlich ausgewählte Kooperationsprojekte – mit dem Ziel, das Angebot an Daten und Services kontinuierlich zu erweitern und der wissenschaftlichen Gemeinschaft langfristig zugänglich zu machen. Wir freuen uns, für 2026 die Förderung folgender fünf Projekte bekanntzugeben, die aus 14 eingereichten Vorschlägen ausgesucht wurden. Informationen zu bisher geförderte Projekten finden sich in unserer Blog-Reihe Text+Plus.

FADE

„Frühneuzeitliche Ärztebriefe: Aufbereitung, Datenharmonisierung und Einbindung“
Ines Röhrer (Bayerische Akademie der Wissenschaften)
Task Area in Text+: Collections

Das Projekt zielt auf die strukturelle und technische Erneuerung der Datenbank Frühneuzeitliche Ärztebriefe (1500–1700) ab. Die rund 65.000 Briefmetadatensätze werden aus einem nicht anschlussfähigen Format herausgelöst, nachhaltig aufbereitet und über CorrespSearch, die Text+ Registry sowie eine neue Webplattform langfristig zugänglich gemacht.

Transcription+

„ISO 24624:2016 – Transcription of spoken language: Ressourcen, Dokumentation und multilinguales Demokorpus “
Dr. Thomas Schmidt (Universität Duisburg-Essen)
Task Areas in Text+: Collections und Infrastructure/Operations

Das Projekt bereitet bestehende Ressourcen zur Anwendung des TEI-basierten ISO-Standards ISO 24624:2016 – Transcription of spoken language auf. Ein mehrsprachiges Demonstrationskorpus sowie Code zur Verarbeitung von Transkripten werden in Text+ integriert. Damit werden Dokumentation und Nutzbarkeit des Standards verbessert und seine Nutzerbasis erweitert.

IDIOM+

„Digitale Inschriftenforschung – Maya-Hieroglyphen in Text+“
Dr. Christian Prager (NRW Akademie der Wissenschaften und der Künste / Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)
Task Area in Text+: Editions

IDIOM+ erschließt ein bislang unterrepräsentiertes Korpus zur Schrift- und Sprachkultur des Klassischen Maya. Ziel ist die Integration der Forschungsdaten des Projekts Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya (TWKM) in die Text+-Infrastruktur. Eine FCS-kompatible API verknüpft RDF-Metadaten, TEI/XML-kodierte Inschriften und JSON-basierte Sprachdaten zu einer durchsuchbaren, semantisch angereicherten Struktur. Über SRU/SRW werden die Daten föderiert zugänglich gemacht.

AWV 2.0

„Langzeitverfügbarkeit und Integration der Altägyptischen Wörterbücher im Verbund“
PD Dr. Franziska Naether (Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig)
Task Area in Text+: Lexical Resources

Ziel des Projekts ist die Transformation der Datenbank Altägyptische Wörterbücher im Verbund, um wichtige lexikographische Grundlagen und Forschungsergebnisse der altägyptischen Sprache wieder der Wissenschaft zugänglich zu machen. Die ägyptischen Lemmata werden in Unicode (Transkription und Hieroglyphen) umgesetzt und mit dem Release 2.0 des Thesaurus Linguae Aegyptiae verknüpft.

MuLingFrames

„Entwicklung eines sprachenübergreifenden Standard-Repräsentationsmodells für framesemantische Daten“
Prof. Dr. Oliver Czulo (Institut für Translatologie gGmbH)
Task Area in Text+: Lexical Resources

Ausgehend vom einsprachigen Berkeley FrameNet sollen mehrsprachige FrameNets harmonisiert werden. Ein einheitliches FrameNet-Datenformat wird entwickelt, das bestehende Erweiterungen wie G-FOL (englisch-deutsch) und Kicktionary (englisch-französisch-spanisch-deutsch) integriert. Die Ressourcen werden in das neue Format überführt, dokumentiert und frei zugänglich gemacht, um die Weiterentwicklung sprachenübergreifender, framesemantischer Daten zu fördern.


Wir sind gespannt auf die innovativen Ansätze dieser Projekte und überzeugt, dass sie die Infrastruktur von Text+ nachhaltig bereichern werden. Wir freuen uns auf eine enge, produktive und erfolgreiche Zusammenarbeit im Jahr 2026!

 

Data & Storytelling: Daten verstehen, Geschichten erzählen. Eine Veranstaltungsreihe für Promovierende und Interessierte

2025年10月20日 14:04
Daten sind das Gold des Informationszeitalters, heißt es so oft. Dementsprechend gewinnen Datenvisualisierungen immer stärker an Relevanz — gerade auch in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Die Spanne reicht hierbei vom schlichten Balkendiagramm bis hin zur interaktiven und explorativen Visualisierung. In dieser Reihe, bestehend aus drei Vorträgen und einer praktischen Hands-on-Session, widmen wir uns diesem spannenden Bereich aus verschiedenen Perspektiven: Die Vorträge reichen von Abbildungstypen und Gestaltungsgrundlagen über Einblicke in die journalistische Praxis bis hin zu bildwissenschaftlichen Überlegungen zum epistemischen Charakter von Datenvisualisierungen. Den Abschluss der Reihe bildet ein Workshop, in dem Sie schließlich selbst Hand anlegen können. 

Die Veranstaltungsreihe „Data & Storytelling“ wird gemeinschaftlich organisiert und durchgeführt von der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Trier. Sie richtet sich an Forschende, insbesondere an Promovierende der digitalen Geistes- und Kulturwissenschaften, aber auch alle weiteren Fachinteressierten sind herzlich eingeladen. Raum für Fragen und eine offene Diskussion wird gegeben.

Alle Termine finden online über Zoom statt. Eine Registrierung für die einzelnen Veranstaltungen ist für eine Teilnahme zwingend nötig. Den jeweiligen Registierungslink sowie alle weiteren  Informationen finden Sie auf den entsprechenden Event-Seiten im HERMES-Hub und sind unten jeweils verlinkt.

Daten sichtbar machen — Grundlagen effektiver Visualisierung
Ein Vortrag von Dr. Emilia Kmiotek-Meier
26.11.2025, 18-19:30 Uhr

In dieser interaktiven Einheit lernen Sie die Grundlagen effektiver Datenvisualisierung kennen — von der Wahl geeigneter Abbildungstypen bis zur optimalen Gestaltung. Sie erfahren, wie Sie komplexe Daten in verständliche Grafiken umwandeln und dabei häufige Darstellungsfehler vermeiden. Der Fokus liegt auf den technischen und gestalterischen Aspekten quantitativer Datenvisualisierung. Bringen Sie gerne Ihre eigenen Beispiele mit.

Weitere Informationen & Anmeldung: https://hermes-hub.de/aktuelles/events/data-storytelling-2025-11-26.html


Daten-Storytelling im Journalismus
Ein Vortrag von Anna Behrend
03.12.2025, 12-13:30 Uhr

Wie erzählt man datenbasierte Geschichten für ein breites Publikum ansprechend und verständlich? Welche Kompetenzen braucht man dafür? Und wie reduziert man Komplexität, ohne zu stark zu vereinfachen? Diese Fragen werden anhand von Beispielen aus dem journalistischen Alltag besprochen. Durch einen Einblick in die Arbeit des Ressorts „Daten und Visualisierungen“ des SPIEGEL wird exemplarisch gezeigt, wie Journalist\*innen, Programmierer\*innen und Designer*innen gemeinsam datengetriebene Geschichten recherchieren und umsetzen. Außerdem wird ein Überblick gegeben, welche (Fort-)Bildungswege in den Datenjournalismus führen können.

Weitere Informationen & Anmeldung: https://hermes-hub.de/aktuelles/events/data-storytelling-2025-12-03.html

Visualisierung als Erkenntnismittel — Explorative und narrative Ansätze für die datengetriebene Forschung
Ein Vortrag von Dr. Linda Freyberg
12.12.2025, 10-11:30 Uhr

In diesem Vortrag werden zunächst theoretische Grundlagen der Visualisierung auf Zeichenebene vermittelt und eine Definition von Informationsvisualisierung, die sich auf deren epistemische Funktion fokussiert, gegeben. Es folgt ein Überblick zu Visualisierungsworkflows auf Datenebene, insbesondere zu aktuellen Tools und Softwares. Abschließend werden aktuelle Beispiele von explorativen und narrativen Datenvisualisierungen präsentiert und diskutiert.

Weitere Informationen & Anmeldung: https://hermes-hub.de/aktuelles/events/data-storytelling-2025-12-12.html

Data Visualization with Python for Statistical Inference and Storytelling
Ein Workshop von Dr. Golnaz Sarkar Farshi
23.01.2026, 9-14 Uhr

Dieser Workshop ist darauf ausgelegt, den Teilnehmern drei wesentliche Fähigkeiten zu vermitteln: Sie lernen, wie Sie mit der Python-Bibliothek Seaborn Datenvisualisierungen für Data Storytelling erstellen können. Zudem werden Sie das Konzept der statistischen Inferenz kennenlernen und verstehen, wie es sowohl durch Datenvisualisierung beim Vorhersagen nicht existierender Werte im Datensatz hilfreich ist, als auch das Verständnis bestimmter Machine-Learning-Verfahren erleichtern kann.

Der Workshop basiert auf der folgenden Open-Source-Lektion, die von Golnaz Sarkar Farshi entwickelt wurde: https://hermes-dkz.github.io/stat_inf_data_vis/04_python_data_vis_for_inference_and_storytelling.html

Für den Workshop sind keine Vorkenntnisse in Python oder Vorinstallationen erforderlich. Wir werden in einem Jupyter-Notebook arbeiten, das in der Cloud bereitgestellt wird.
 
Weitere Informationen & Anmeldung: https://hermes-hub.de/aktuelles/events/data-storytelling-2026-01-23.html

Online-Vortragsreihe „FID Media Bites“ im WiSe 2025/26

2025年10月16日 20:58
By Kai Matuszkiewicz

Die FID Media Bites bieten praxisnahe Wissenshappen für die Kommunikations- und Medienwissenschaft. Zu jedem Termin steht ein Thema aus den Bereichen wissenschaftliches Publizieren, Urheberrecht, Open Science, Tools oder Forschungsdaten im Mittelpunkt, und zwar jeweils mit dem Fokus auf den fachspezifischen Rahmenbedingungen.

Die FID Media Bites finden während der Vorlesungszeit freitags von 11 bis 12 Uhr via Zoom statt. Im ersten Teil der Veranstaltung wird es einen thematischen Input geben und im zweiten Raum für Diskussion und Fragen.

Im Wintersemester setzen sich die FID Media Bites mit Urheberrecht in der Kommunikations- und Medienwissenschaft, KI-Tools in der Forschung sowie Datenkompetenzen auseinander. Die Inhalte basieren auf Themenwünschen der Teilnehmende des Sommersemesters.

Die FID Media Bites richten sich an Forschende aller Karrierestufen, Mitarbeitende aus Infrastruktureinrichtungen in den entsprechenden Fachgebieten, Studierende sowie Interessierte. Organisiert und moderiert werden die FID Media Bites durch das Koordinationsteam des FID Media.

Die FID Media Bites finden in diesem Zoom-Raum statt. Es ist keine Anmeldung nötig.

14. November 2025, 11:00 bis 12:00 Uhr

Stefan Cravcisin (Marburg): Urheberrecht kompakt für die Kommunikations- und Medienwissenschaft

16. Januar 2026, 11:00 bis 12:00 Uhr

Josephine Diecke und Eric Müller-Budack (Zürich/Hannover): Zwischen manueller Annotation und generativer KI: Hybride Workflows für audiovisuelle Analysen mit VIAN & TIB-AV-A

6. Februar 2026, 11:00 bis 12:00 Uhr

Andrea Polywka und Alexander Stark (Marburg): Vermittlung und Vernetzung von Datenkompetenzen: Erfahrungen aus der NFDI-Praxis

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Fach Germanistik / Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Uni Oldenburg)

2025年9月16日 20:30

Über uns

Die Neuere deutsche Literaturwissenschaft befasst sich am Institut für Germanistik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit deutschsprachiger Literatur von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Sie versteht sich in Oldenburg als kulturwissenschaftliche Disziplin und interessiert sich auch für die medialen und sozialen Bedingungen literarischer Texte. 

Die ausgeschriebene Stelle ist im DFG-Projekt „Online-Kommentar zu Michael Endes ‚Unendliche Geschichte‘“ angesiedelt. In Anschluss an die sich derzeit ausbildende Michael-Ende-Forschung verfolgt das Projekt das Ziel, einen digitalen Kommentar zur „Unendlichen Geschichte“ zu erstellen. Derzeit gibt es keine Ausgaben von Endes Texten, die historisch-kritischen oder editionswissenschaftlichen Ansprüchen genügen. Dies gilt insgesamt für die deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur. In einer textgenetischen Perspektive geht es um eine Dokumentation und Bestandsaufnahme der unterschiedlichen Vorstufen und Varianten, einschließlich Rezeptionsgeschichte. Mit dem Projekt werden zudem Desiderata der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteraturforschung adressiert: So können bspw. Standards für eine kommentierte digitale Edition von kinder- und jugendliterarischen Texten reflektiert und erprobt werden. Ferner kann das Projekt Aufschluss darüber geben, wie wissenschaftlich nutzbare und digital verfügbare Kommentare von rechtebewehrten Texten gelingen können.

Ihre Aufgaben

  • Mitarbeit in dem von der DFG geförderten Projekt „Online-Kommentar zu Michael Endes ‚Unendlichen Geschichte‘“ zur Erstellung eines digitalen Kommentars
  • Kommentare verfassen, Variantenapparat erstellen, Registerarbeit
  • Mitarbeit an der Konzeption und Umsetzung digitaler Publikationsformen
  • Umgang mit Nachlassarchivalien
  • Schnittstelle zur technischen Umsetzung 

Ihr Profil

Erforderlich ist / Einstellungsvoraussetzungen

  • Ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Germanistik mit dem Schwerpunkt in Literaturwissenschaften (Master, Master of Education, 1. Staatsexamen oder vergleichbarer Abschluss)
  • Promotion in der Neueren deutschen Literaturwissenschaft, der Editionswissenschaft oder in einer benachbarten Disziplin
  • Kenntnisse im Bereich der Editionswissenschaft und Editorik (insb. historisch-kritische oder digitale Editionen) oder ein Schwerpunkt in der Michael-Ende-Forschung. Bei fehlenden Kenntnissen in einem dieser Bereiche, wird eine zeitnahe Einarbeitung erwartet.

Erwünscht sind / Von Vorteil sind

  • Gute Englischkenntnisse
  • Kenntnisse in XML/TEI
  • Kenntnisse der Kinder- und Jugendliteratur / Literatur des 20. Jahrhunderts
  • Erfahrungen mit Archivarbeit
  • Erfahrungen in der Projektarbeit
  • Teamfähigkeit

Unser Anspruch

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Kontakt

 

Fragen zur Stelle beantwortet Ihnen gerne Prof. Dr. Thomas Boyken, t.boyken@uol.de.

 

Jetzt bewerben

Bitte senden Sie bis zum 10.10.2025 Ihre Bewerbung per E-Mail an

 t.boyken@uol.de

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen bitte mit dem Stichwort „Ende-Projekt“ in einem einzigen PDF-Dokument an Prof. Dr. Thomas Boyken sowie an die Geschäftsstelle des Instituts für Germanistik (andrea.walljahn@uol.de).

Reisekosten, die im Rahmen der Vorstellunggespräche entstehen, können leider nicht erstattet werden.

Workshop „Rethinking Openness in 2025. Open-Science-Transformation in der Kommunikations- und Medienwissenschaft im Zeitalter von KI“

2025年9月8日 14:29

Workshop des FID Media

 

Freitag, 24. Oktober 2025

Vortragssaal der Universitätsbibliothek Marburg

Deutschhausstr. 9, 35032 Marburg

 

Die Frage, was Openness in und für die Wissenschaft(en) meint, ist seit dem Aufkommen der Open-Science-Bewegung einem kontinuierlichen Wandel unterworfen. Allerdings war die Stoßrichtung bisher stets klar – es wurde eine zunehmend umfassendere Öffnung wissenschaftlicher Veröffentlichungen, Daten, Software, Methoden oder Infrastrukturen angestrebt (vgl. UNESCO Recommendation on Open Science 2022). Lediglich datenethische Erwägungen, wie bspw. in den CARE-Prinzipien (vgl. Carroll et al. 2020) formuliert, standen dem partiell entgegen.

Gegenwärtige Entwicklungen um die Einsatzmöglichkeiten wie Datenquellen Künstlicher Intelligenz, eine datenbasierte Kriegsführung, populistische Kulturkämpfe und Vereinnahmungsversuche oder eine zunehmende gesellschaftliche Polarisierung werfen Fragen nach einer kritischen Reflexion von Openness auf. Was heißt ‚offen‘ in diesem Zusammenhang? Wann und wo sind Formen der Schließung sinnvoll oder erforderlich? Und was bedeuten derartige Überlegungen für die arbeitspraktische Ebene von Wissenschaft? Letztlich geht es somit um eine Diskussion wie Bestandsaufnahme des status quo der Openness und der damit verbundenen Open-Science-Transformation. 

Diese Diskurse sind für die Kommunikations- und Medienwissenschaft besonders relevant, da es nicht nur die eigene fachliche digitale Transformation betrifft, sondern auch die Gegenstandsbereiche der Forschung selbst. Denn nicht zuletzt sind Fachdisziplinen, die sich mit der Kommunikation und deren medialen Ausdrucksformen auseinandersetzen, besonders geeignet, Wissenschaftskommunikation wie auch deren Medien und Infrastrukturen kritisch zu reflektieren. Deshalb widmet sich die Veranstaltung den Themenbereichen Offenheit und Kommunikation, Daten und Digitalität sowie Infrastrukturen. Der Workshop möchte einen Diskursraum schaffen, Perspektiven und Menschen zum Themenbereich vereinen und hieraus zentrale Bedarfe und Anforderungen für die Gestaltung fachspezifischer Informationsinfrastrukturen ableiten. 

Bitte registrieren Sie sich unter dem folgenden Link: redcap.kks.uni-marburg.de/surveys/?s=YHDJDNPEMCWWCX8W

 

Programm

9:00 – 10:00 Registrierung & Kaffee

10:00 – 10:30 Open-Science-Transformation in der Kommunikations- und Medienwissenschaft

  • Malte Hagener und Andrea Wolff-Wölk (Philipps-Universität Marburg): Begrüßung
  • Kai Matuszkiewicz (Philipps-Universität Marburg): Rethinking Openness in 2025 – eine thematische Einführung

10:30 – 10:45 Kaffeepause

10:45 – 12:15 Panel 1: Offenheit und Kommunikation

  • Sophie G. Einwächter (Philipps-Universität Marburg): Strukturelle Hürden und strategische Grenzen. Zur notwendigen Ambivalenz von Openness
  • Franziska Heller (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg): „I’m open. Are you?“ (Digitale) „Openness“ als medienkulturelle Praxis
  • Niels-Oliver Walkowski (Universität Luxemburg): Openness an ihren Grenzen. Auszüge andauernder Diskussionen über einen „offenen Zugang“ in den Wissenschaften

12:15 – 13:15 Mittagessen (Vorraum)

13:15 – 14:45 Panel 2: Daten und Digitalität

  • Denise Sommer (Ostfalia Hochschule): Von der Verdatung zur Datafizierung – kommunikationswissenschaftliche Forschung in datengetriebenen Zeiten
  • Gerhard Lauer (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz): Infrastrukturen gegen/für Science Tracking
  • Thomas Scherer (Europa-Universität Viadrina): Offene Filmwissenschaft? Zwischen Urheberrecht, Computer-Vision-Disruption und Datenethik

14:45 – 15:00 Kaffeepause

15:00 – 16:30 Panel 3: Infrastrukturen

  • Stefan Höltgen (Universität Bonn): Materielle Infrastrukturen. Möglichkeiten der Vernetzung akademischer Game-Preservation-Initiativen
  • Götz Lachwitz (Deutsches Rundfunkarchiv): Archivöffnung. Perspektiven aus dem Deutschen Rundfunkarchiv
  • Christine Kopf (Deutsches Filminstitut & Filmmuseum): tba

16:30 – 16:45 Schlussworte und Verabschiedung

Vacancy: Project-based editorial contractor, freelance @ DOAJ Blog

2025年9月8日 13:17

We are looking for a German-speaking freelance (up to 20 hours per week) Editorial Contractor to support our partnership with the new German Diamond Service Centre. Applications will close 12:00 UTC on Friday 26th September 2025.

About DOAJ

DOAJ offers free online access and visibility to the thousands of publishers, journals and authors who produce quality, peer-reviewed, open access content. It is a unique and extensive database of diverse open access journals worldwide, and its content is freely available online for everyone.

We are a global virtual organisation. We are a small (and growing) team comprised of members in Europe, North Africa, East Asia, and North America. We are scholarly communication professionals, publishers, librarians, and academics working collaboratively to maintain the world’s best directory of open access journals.

About the role

We are looking for a German-speaking freelance Editorial contractor to support our partnership with the new German Diamond Service Centre. The position is part-time, up to 20 hours per week, working remotely. We are especially keen on hearing from people who are native in German. This role would be particularly suitable for a PhD student or advanced Masters student,  and provides an ideal opportunity for flexible work while contributing to a mission-driven organisation.

Your primary duties will involve:

Editorial work
Reviewing applications and update requests
Reviewing and updating metadata for German journals in DOAJ
Reviewing recommendations by volunteer editors
Acting as the primary contact for specific publishers and applications from Germany

Quality

Helping journals to meet the criteria for inclusion in DOAJ and improve adherence to best practice
Reporting cases of suspected predatory publishing for further investigation

Collaboration with SeDOA

Collaborating with the German Diamond Service Centre to provide training and support for diamond open access journals within Germany.

Requirements

Essential

  • Hold a degree or higher qualification, or demonstrate a good understanding of how journals are used in teaching and research
  • Has some experience of scholarly publishing or library work and understanding of editorial processes and workflows
  • Support open access publishing principles
  • Be fluent in English and German at all levels and in all media
  • Have excellent communication skills
  • Demonstrate the energy and initiative to work independently
  • Demonstrate alignment with our organisational values

Desirable

  • Have experience in customer support or publisher relations
  • Are aware of the problem of predatory publishing and how to combat it
  • Can travel occasionally to meetings and industry events
    • This includes an annual DOAJ Team meeting
  • Know how to work with collaboration and productivity software, such as Google for Business, Slack etc.
  • Already have the experience of working remotely and the set-up to do so
  • Are fluent in other languages
  • Have experience  or knowledge of scholarly communications globally

Working Expectations

  • Working hours are flexible, but you should be available for occasional meetings which will be held between 09:00 and 17:00 UTC, Monday to Friday
  • Manage your own schedule 
  • Use your own laptop and have a stable and reliable internet connection
  • Attend scheduled online meetings using Google Meet and Zoom

Hourly rate

The hourly rate will be in the region of €20 per hour, based on your level of experience. You will be responsible for any applicable taxes and insurance. 

Start date

As soon as possible

Diversity and inclusion

DOAJ is an adopting organisation of the C4DISC Joint Statement of Principles and strives to improve diversity and inclusion in scholarly communications. It is extremely important to DOAJ that these principles are reflected in our organisational structure and that they are acted upon in our day-to-day operations.

Questions

If you have questions about the role described here, about working for DOAJ or the application process, please email Leena Shah: leena@doaj.org.

How to apply

Send a covering letter and a copy of your resumé/CV to Lene Rasmussen, DOAJ Operations Manager (lene@doaj.org), by 12:00 UTC on Friday 26th September 2025. Your cover letter must explain how you meet each of the obligatory requirements and which of the desirable ones you meet.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Verbundprojekt „Etablierung eines Netzwerks zur Entwicklung eines Thesaurus historischer Medizinobjekte“ (THIMO) (m/w/d)

2025年8月15日 21:16

Die Medizinische Sammlung der FAU am Lehrstuhl für Geschichte der
Medizin der Friedrich-Alexander-Universität sucht für das Verbundprojekt
„Etablierung eines Netzwerks zur Entwicklung eines Thesaurus
historischer Medizinobjekte“ (THIMO) eine/n wissenschaftliche/n
Mitarbeiter/in, in Teilzeit (50%) zum nächstmöglichen Zeitpunkt,
befristet für die Dauer von zwei Jahren. Verbundprojektpartner sind die
Medizinhistorische Sammlung der Ruhr-Universität Bochum, die Medizin-
und Pharmaziehistorische Sammlung der Christian-Albrechts-Universität zu
Kiel und das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité.

Die wissenschaftlichen und universitären Sammlungen und Museen befinden
sich in einem rasanten Digitalisierungswandel. Immer mehr Sammlungen und
Museen gehen mit ihren Objekten den Weg in die digitale Öffentlichkeit,
es wächst nicht nur die Zahl der in Objektdigitalisaten verfügbaren
Objekte, sondern auch die Tiefe der im Internet verfügbaren
Erschließungsdaten. Umso dringlicher wird eine normierte
Bezeichnungspraxis der Objekte, die den Bedarf der Expert*innen des
jeweiligen Bereichs im wissenschaftlichen Diskurs ebenso zuverlässig
bedient wie denjenigen benachbarter Disziplinen sowie der interessierten
Öffentlichkeit.

Ziel des DFG-finanzierten Kooperationsprojekts „THIMO“ ist die
Etablierung eines Expert*innennetzwerks aus Sammlungsverantwortlichen im
Bereich der Medizingeschichte, Spezialist*innen in Vokabularprojekten
und informationswissenschaftlichen Expert*innen sowie solchen aus der
(sammlungs- und museumsbezogenen) Informatik. Aufgabe des Netzwerks ist
es, Strategien für die kollaborative Entwicklung eines Thesaurus als
forschungsrelevante Informationsinfrastruktur zu erarbeiten. Das
Netzwerk soll in einer Reihe von Workshops über 2 Jahre entstehen und in
ein Projekt zur konkreten Erstellung eines Thesaurus historischer
Medizinobjekte münden.

Weitere Informationen und zum Bewerbungsverfahren:
<https://www.jobs.fau.de/jobs/wissenschaftlicher-mitarbeiter-im-verbundprojekt-etablierung-eines-netzwerks-zur-entwicklung-eines-thesaurus-historischer-medizinobjekte-thimo-m-w-d-fau-1170/>

3D-Annotation mit Kompakkt – Ein Bring-your-own-data-Lab

2025年8月7日 13:53

Montag, 06. Oktober – Dienstag, 07. Oktober 2025

Universität Trier

 

Beim nächsten Bring-your-own-data-Lab in Trier erwarten Sie zwei Tage intensiver Arbeit an Ihren 3D-Daten unter der Anleitung der Expert*innen Øyvind Eide und Maria Sotomayor.

Teilnehmende lernen, wie man mit Hilfe von Kompakkt 3D-Daten annotiert und anschließend präsentiert.

Kompakkt ist ein Open Source Tool, das die kollaborative Anreicherung  und anschließende Präsentation von Bildern, Videos, Audiodaten und 3D-Modellen ermöglicht.

Was erwartet Sie?

  • Vorstellung von Kompakkt und den Möglichkeiten zur Nutzung anhand von Anwendungsbeispielen
  • Arbeit an eigenen Daten unter Anleitung von Expert*innen
  • Intensiver Austausch mit anderen Teilnehmer*innen
  • Verständnis der Annotation und dadurch eröffneter Analysemöglichkeiten

Für wen eignet sich das BYODL?

Der Workshop eignet sich für alle, die mit Kompakkt ihre Daten aufbereiten, annotieren und präsentieren wollen.

Brauche ich eigene Daten?

Eigene Daten sind erwünscht, allerdings nicht zwingend. Sollten Sie keine Modelle im glb-Format mitbringen können, wenden Sie sich an das Organisationsteam. Weitere Informationen dazu auf der Eventseite.

Alle Informationen finden Sie unter: https://hermes-hub.de/aktuelles/events/byodl-2025-10-06.html

Eine Anmeldung ist möglich unter: https://nocodb.nfdi4culture.de/dashboard/#/nc/form/1b52cf3d-8d79-4f40-83d1-013b536c9a78

 

Bei Fragen wenden Sie sich an: konstanciak@uni-trier.de

Innovative Digital Humanists Interpret the Resourceful Past in Göttingen

2025年7月25日 23:00

Athor: Zane Šime, Affiliated Researcher, Norwegian University of Science and Technology (NTNU)


CC BY Martin Liebetruth, Göttingen State and University Library

The DARIAH Annual Event 2025 proved that the past is a complex and multifaceted contemporary intellectual endeavour. DARIAH transforms various facets of the past into a living and fluid present. DARIAH members and occasional contributors position the past as an indispensable source for designing a sustainable, human-centric and evocative future. Various methods, practices, workflows and tools discussed throughout numerous presentations illustrated that the data concerning the distant, recent past and even present is a source of inspiration and creative data curation overtures. Numerous presenters explained eloquent data processing techniques. Oftentimes, these novaturient meaning-making ventures captured fascinating visual depictions. These are intellectually and technologically gripping performances concerning where the European society in its full diversity can find the next groundbreaking and internationally pioneering pathways to meet the contemporary societal challenges. Digital humanists and experts inspired by various strands of digital humanities demonstrated that meticulous work with data fine-tuning, thorough metadata reviews and careful choice of visual projection patterns delivers beguilingly new meanings, pathfinder contexts and captivating angles concerning well-known literary classics, art masterpieces and seemingly dull information repositories.

The concluding discussions revolved around the European importance of DARIAH’s intellectual accomplishments. DARIAH is a highly resourceful, intellectually nimble, multi-nationally unique and internationally renowned European Research Infrastructure Consortium (ERIC). DARIAH was positioned by Edward J. Gray as an embodiment of contemporary accomplishments guided by the Schuman’s 1950 vision of a Europe built through concrete achievements and a shared commitment to a concerted effort. Thereby, many of the highly technical and niche expertise elaborations presented over three days gained an additional context and meaning. The progression of DARIAH is an embodiment of the rapidly solidifying new supranationally guided elements of the European project. Dariahans are some of the most intriguing builders of contemporary Europe. They engage in this societally salient cause without pathos. Dariahans construct new pan-European dimensions of the ‘ever closer union’ in a joint rhythm and via effortless complementarities. They structurally dissect and visually overhaul narratives to attune the incremental construction of Europe to the contemporary exigencies emanating from various parts of the globe.


CC BY Martin Liebetruth, Göttingen State and University Library

In essence, DARIAH’s get-together in Göttingen captured a thought-provoking intellectual ‘home’, namely a compelling intellectual site to return to or look forward to coming back to. DARIAH’s creative magnitude and friendly atmosphere reverberate the attractiveness and polyvalence of the European Research Area. DARIAH is characterised by cordiality across several generations of researchers. This community ensures that conversations across scientific disciplines develop incrementally and easily. DARIAH’s jokes on recommended summer holiday reading of recently published academic books and enquiries concerning one’s mood with a phrasing of ‘How’s your metadata doing?’ capture the dedication to the digital trials and errors, as well as diverse pursuits of innovativeness in many areas of humanities. The annual meeting is an amicable setting for various talents to thrive and diverse ideas to gain a more amplified resonance.

Obviously, each centimetre of Göttingen’s territory and architectural contours is characterised by a dense layer of acclaimed history and the inception of various strands of scientific excellence. However, Göttingen is not a mausoleum of former academic inventiveness that was explained during several guided tours. The DARIAH meeting exemplifies that Göttingen displays certain characteristics of a vibrant and trailblazing European craftspace. As a host of the DARIAH Annual Event 2025, Göttingen becomes even more internationally known for outstanding consultations concerning new ways of making heritage visible in new electronic shapes and forms. Furthermore, the DARIAH meeting made archival documentation more visually expressive to its audiences. The gathering positioned repositories of relics in a more graphically revealing way. DARIAH succeeded in showcasing digitally born material in a more structurally multifunctional way. Consequently, preoccupation with the past distils the intellectual dedication to a trailblazing future. After all, it is the shared vision of the future for internationally outstanding humanities scholarship that this meeting is contributing to. This academic devotion has direct implications for future-proofing the contemporary European way of life. DARIAH’s multi-dimensional engagement has a significant leverage effect on the present-day notions of the ‘European Dream’, namely our daily lived experiences of unparalleled quality public goods and intellectually stimulating environments. In its roughly 20-year history, DARIAH, with its preoccupation with honing methodological tools, mitigating shortfalls in the existing data processing techniques and offering a nuanced account of the incompleteness and grey spots of each of its discussed repositories has proved its capacity to elevate and bring new dimensions to the ‘European Dream’. DARIAH positions this wealth of cultural inheritance and perpetual intellectual rejuvenation as a constant and compelling work in the finest progress.


CC BY Martin Liebetruth, Göttingen State and University Library

 

Registration for UC4B 2025 open until 1 August

2025年7月22日 16:04

We would like to kindly remind you of the upcoming BASE4NFDI User Conference 2025. This year’s UC4B 2025 will take place directly after CoRDI 2025 in Aachen from 28.-29. August 2025

The interactive programme gives the basic service teams the opportunity to present themselves, promote exchange with international experts and also report on the status of the Base4NFDI project. The central aim of the event is to promote cooperation between basic services teams and consortia. 

 

This year’s event is divided into three parts:

  • a dedicated Base4NFDI slot at the CoRDI conference (28. August)
  • a panel discussion directly following the CoRDI with a subsequent evening reception (28. August)
  • a focus day for the basic services, where they can come into contact with their users and those responsible for their implementation in an individual way (29. August)

Another highlight of the conference will be the keynote presentation by Rosie Hicks (Australian Research Data Commons). Registration is still open until 1. August 2025 and free of charge.

 

This year’s target groups are, of course, everybody interested in Base4NFDI and especially IT experts and affine members from all consortia. 

 

Registration and further details can be found on the event page: https://events.gwdg.de/event/1103/ 

 

Die HERMES-Expertbase: Austausch mit und für Expert*innen

2025年7月18日 20:04

Das Datenkompetenzzentrum HERMES hat vor kurzem seine Expertbase gelauncht. Die Expertbase ist eine Personendatenbank, die Expert*innen im Bereich der Digital Humanities listet. Sie kann genutzt werden, um passende Ansprech- und Kooperationspartner*innen für alle Fragen rund um die digitalen Geisteswissenschaften gezielt zu finden. Neben öffentlichen Informationen von ORCID werden die Daten mit Schlagwörtern der TaDiRAH-Taxonomie angereichert, um so eine detaillierte und fokussierte Darstellung der Personen bereitstellen zu können.

 

Sie möchten in die Expertbase aufgenommen werden?

Alle Informationen rund um die Anmeldung finden Sie unter: https://hermes-hub.de/vernetzen/expertbase/expertbase-anmeldung.html

Text+ Plenary: Programmslot für junge Forschung, Postercall – jetzt bewerben!

2025年5月12日 16:00

Das diesjährige Text+ Plenary (Anmeldung via https://events.gwdg.de/event/1076/registrations/853/) findet am 16.-17. Juni 2025 in Göttingen statt. Es ist die wichtigste jährliche Konferenz des NFDI-Konsortiums und bietet den Communitys, Interessierten am Forschungsdatenmanagement und weit darüber hinaus Raum für Austausch und Diskussion.

Im öffentlichen Teils des Text+ Plenarys ist ein Programmslot für junge Forschende reserviert, um in einem 15-minütigen Vortrag ein eigenes Forschungsprojekt (Abschlussarbeit, Promotion, o.ä.) vorzustellen. Diese Forschenden erhalten Reisekostenbeihilfen für Fahrt- und Übernachtungskosten. Bewerbung (via kurzem Abstract) und weitere Informationen unter https://events.gwdg.de/event/1076/page/321-junge-forschung

Darüber hinaus gibt es beim Text+ Plenary eine offene Posterausstellung. Informationen zur Postereinreichung finden Sie hier: https://events.gwdg.de/event/1076/page/320-posterausstellung

Geben Sie die Informationen zu den Calls gerne an interessierte Kolleg:innen oder an andere Informationskanäle weiter. Für freuen uns über Ihre Beiträge!

Hinweis: Auch zum im Anschluss stattfindenden DARIAH Annual Event (https://annualevent.dariah.eu/) werden Reisebeihilfen ausgeschrieben, siehe https://dhd-blog.org/?p=22327 

Stellenanzeige: Fachreferent*in Sprach- und Literaturwissenschaften und Data Steward für Digital Humanities

2025年5月5日 18:28
Die Technische Universität Dortmund ist eine dynamische forschungsorientierte Universität mit 17 Fakultäten in den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Gesellschafts- und Kulturwissenschaften. Auf unserem internationalen Campus leisten rund 6 700 Beschäftigte täglich einen Beitrag, um drängende Fragen der Gegenwart und der Zukunft zu lösen. Offenheit und Vielfalt prägen nicht nur das Miteinander in Forschung und Lehre, sondern auch in Technik und Verwaltung.
 
Fachreferent*in Sprach- und Literaturwissenschaften und Data Steward für Digital Humanities
 
Diese Stelle ist in der Universitätsbibliothek Dortmund im Bereich der Fachreferate zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet zu besetzen. Die Tätigkeit wird nach Entgeltgruppe 13 TV-L vergütet. Bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen erfolgt die Besoldung nach Bes.-Gr. A 13 LBesG NRW. Es handelt sich um eine Vollzeitstelle. Eine Beschäftigung in bzw. Reduzierung auf Teilzeit ist grundsätzlich möglich.
 
IHRE AUFGABEN:
  • Unterstützung der Forschung und Lehre im Umgang mit Methoden, Werkzeugen und Projekten in den Digital Humanities
  • Betreuung des Fachreferates Sprach- und Literaturwissenschaften, ggf. ähnlicher Fächer, inkl. Beratungen und Schulungen sowie Vermittlung von Informationskompetenzen
  • Aufbau eines Beratungs- und Schulungsangebotes hinsichtlich Digital Humanities für Forschende und Lehrende 
  • Unterstützung beim informationstechnologischen Aufbau von Infrastrukturen für die Digital Humanities
  • Kontaktpflege zu Wissenschaftler*innen,
    Studierenden u. a.
  • Mitwirkung bei Drittmittelprojekten
  • Teilnahme an Spät- und Samstagsdiensten
WIR BIETEN:
  • eine gestalterische Aufgabe, im Rahmen derer Sie Ihre Ideen einbringen und sich persönlich weiterentwickeln können
  • die Mitarbeit in einem modernen, kollegialen Team an einer familienfreundlichen Hochschule
  • flexible Arbeitszeitgestaltung mit der Möglichkeit zum mobilen Arbeiten nach Absprache
IHRE QUALIFIKATION:
  • ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Geisteswissenschaften bevorzugt mit Promotion bzw. die Laufbahnbefähigung für die Laufbahngruppe 2.2 im nichttechnischen Verwaltungsdienst
  • nachgewiesene Beteiligung an Projekten im Bereich Digital Humanities, Computerlinguistik o. ä. und Erfahrung in der Anwendung informationstechnologischer Methodiken
  • bibliotheks- und informationswissenschaftliche Zusatzqualifikation bzw. die Bereitschaft, eine solche berufsbegleitend zu erwerben (z. B. Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der TH Köln)
DAS BRINGEN SIE IDEALERWEISE MIT:
  • einschlägige Berufserfahrung im Aufgabengebiet Digital Humanities
  • sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Erfahrungen im Forschungsdatenmanagement an einer Universität oder einer Forschungseinrichtung 
  • Interesse an IT-basierten Bibliotheksdienstleistungen und wissenschaftlicher Fachinformation sowie weiteren digitalen Technologien
  • Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit, Flexibilität und ein lösungsorientiertes, analytisches Denken
  • hohes Maß an Organisations- und Sozialkompetenz
 

Wir fördern Vielfalt und Chancengleichheit. Überzeugen Sie uns mit Ihrer Persönlichkeit und Ihren Fachkenntnissen.

Bewerbungen von Frauen werden entsprechend der gesetzlichen Regelungen bevorzugt behandelt.
Zur Berücksichtigung einer Schwerbehinderung weisen Sie diese bitte durch geeignete Unterlagen nach.

Bei Interesse bewerben Sie sich bitte unter Angabe der
Ref.-Nr. 029/25e bis zum 26.05.2025 mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen über unser Bewerbungsportal.

Fragen? Beantwortet Ihnen Sven Füchtenkort gern unter der Tel. +49 2 31/755-81 98

Weitere Stellen finden Sie unter: https://karriere.tu-dortmund.de

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) verbunden mit der stellvertretenden IT-Leitung am IDS Mannheim

2025年4月18日 03:12

Das 1964 gegründete Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim ist die zentrale wissenschaftliche Einrichtung zur Dokumentation und Erforschung der deutschen Sprache in Gegenwart und neuerer Geschichte. Das IDS hat einen jährlichen Etat von rund 13,6 Mio. Euro und beschäftigt derzeit 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es gehört zusammen mit 96 anderen außeruniversitären Forschungs- und Infrastruktureinrichtungen zur Leibniz-Gemeinschaft.

Am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim ist zum frühestmöglichen Zeitpunkt in Vollzeit (wöchentliche Arbeitszeit 39,5 Stunden) oder Teilzeit (mindestens 65%) folgende Stelle zu besetzen:

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) verbunden mit der stellvertretenden IT-Leitung
(Kennziffer 03/2025)

Das Arbeitsverhältnis ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Eine dauerhafte Zusammenarbeit wird angestrebt. Die Eingruppierung erfolgt je nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen und der übertragenen Aufgaben bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L.

Das IDS stellt derzeit wichtige Weichen für die weitere strategische Entwicklung des Hauses und strebt dabei den weiteren Ausbau der Forschungs- und IT-Infrastruktur an. Im Zuge dessen wird das IDS eine neue IT-Infrastruktur für das Forum Deutsche Sprache aufbauen. Zudem engagiert es sich im Rahmen verschiedener Verbundprojekte. Im Rahmen der NFDI ist das IDS insbesondere am Konsortium Text+ federführend beteiligt.

Die IT ist als eine der zentralen Einheiten des IDS für die gesamte IT-Infrastruktur des Instituts zuständig, d.h. neben dem Netzwerk, der zentralen Server- und Storage-Infrastruktur auch für die Client-Systeme der EndbenutzerInnen.

Im Rahmen dieser Position arbeiten Sie an der Schnittstelle zu Wissenschaft und bringen sich in die strategische Weiterentwicklung des Hauses ein. Neben dem operativen Betrieb der IT gibt es bei Interesse die Möglichkeit an aktueller Forschung und Implementierung in den Bereichen Forschungsinfrastruktur und Langzeitarchivierung von komplexen Forschungsdaten aus der Domäne der Sprachwissenschaften aktiv mitzugestalten.

Ihr Aufgabenbereich umfasst im Wesentlichen:

  • Forschung im Bereich Langzeitarchivierung und Reposteriesysteme:
    • Betrieb eines Langzeitarchivs (Invenio Framework)
    • Konzeptionelle Mitwirkung und federführende Verantwortung beim Prozess zur Zertifizierung des Langzeitarchivs gemäß DIN 31644 Vertrauenswürdige digitale Langzeitarchivierung
    • Mitwirkung im Bereich Langzeitarchivierung im NFDI Konsortium Text+
  • IT Projekt- und Prozesskoordination:
    • Mitarbeit bei der aktiven und strategischen Weiterentwicklung des gesamten IT-Betriebes
    • Pflege und Update der Serverlandschaft, der Netzwerkinfrastruktur und der Datensicherungssysteme
    • Ausgestaltung der IT-Leitlinien unter anderem im Kontext BSI-Grundschutz
    • Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen in enger Zusammenarbeit mit den Fachbereichen
    • Durchführung von komplexen Projekten und deren Dokumentation
    • Weiterentwicklung der Qualitätsmanagementdokumentation

Folgende Kompetenzen sind uns wichtig:

  • Erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium in einem Studiengang der Informatik oder ein vergleichbarer Studienabschluss
  • Fähigkeit zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten
  • Erfahrungen bei der Planung und Umsetzung von IT-Projekten; idealerweise erste Erfahrung in der (projektbezogenen) Mitarbeiterführung
  • fundiertes Fachwissen in den Bereich Netzwerktechnik, Netzwerkprotokolle, Linux- und Windows-Server
  • Erfahrungen beim Betrieb und Administration von Virtualisierungslösungen, wie z.B. VMware vSphere
  • idealerweise Kenntnisse in IT-Technologien, die eher in der akademischen IT-Welt zu finden sind, wie z.B. Shibboleth, Midpoint-IDM oder eduroam
  • Kenntnisse im Bereich Identitätsmanagement, Verzeichnisdiensten und föderierten Authentisierungs- und Autorisierungs-Infrastrukturen (AAI) sind wünschenswert
  • Umfangreiche und fundierte Programmierkenntnisse
  • Teamfähigkeit sowie gute organisatorische Fähigkeiten, hohe Eigeninitiative Verantwortungsbewusstsein und Entscheidungsfähigkeit
  • gute kommunikative Fähigkeiten in deutscher und englischer Sprache

Wir bieten:

Eine verantwortungsvolle, interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit mit Gestaltungsspielraum in einem international ausgerichteten Forschungsinstitut, spezifische Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, eine attraktive Altersvorsorge, Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten, Kostenzuschuss zur Kinderbetreuung sowie eine leistungsgerechte Vergütung nach dem Tarifvertrag der Länder.

Das IDS verfolgt das Ziel der beruflichen Gleichstellung von Frauen und Männern und ist bestrebt, den Anteil von Frauen in den Bereichen zu erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird vom IDS in besonderem Maße gefördert. Das IDS begrüßt Bewerbungen schwerbehinderter Personen.

Ihre aussagekräftige schriftliche Bewerbung (in einem PDF-Dokument mit max. 5 MB zusammengefasst richten Sie bitte unter Angabe der oben angegebenen Kennziffer bis zum 25. April 2025 per E-Mail an:

Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)
Personal
E-Mail: bewerbungen(at)ids-mannheim.de

Für weitere inhaltliche Auskünfte stehen Prof. Dr. Andreas Witt oder Oliver Schonefeld per E-Mail unter witt(at)ids-mannheim.de bzw. schonefeld(at)ids-mannheim.de zur Verfügung.

„Junge Forschung“ beim Text+ Plenary 2025 (Reisekostenbeihilfen)

2025年4月16日 16:02

Das Text+ Plenary als Communityevent 

Beim 4. Text+ Plenary (17. Juni 2025) treffen sich Mitarbeitende und am NFDI-Konsortium Text+ Interessierte in Göttingen, um sich über Projektfortschritte und aktuelle Entwicklungen auszutauschen. Es ist die wichtigste jährlich stattfindende Veranstaltung des Konsortiums. Sie bietet den wissenschaftlichen Communitys, die sich mit sprach- und textbasierten Forschungsdaten befassen, Raum zu diskutieren, sich zu vernetzen und zu informieren.

Junge Forschung und Text+

Text+ hat sich die Förderung der jungen Forschung zur Aufgabe gemacht. Für junge Forschende ist deshalb beim Plenary 2025 ein eigener Programmslot reserviert. Wir rufen Personen dieser Zielgruppe zu einem Beitrag auf. Dies gilt ausdrücklich und insbesondere auch für Personen, die nicht bereits in Text+ eingebunden sind. Mit dem Motto „Connecting Infrastructures“ adressiert der Aufruf Forschung mit sprach- und textbasierten Forschungsdaten in einem weit gefassten Sinn.

Wie funktioniert es?

Der Beitrag soll das eigene Forschungsprojekt – beispielsweise eine Abschlussarbeit oder Promotion – beschreiben und eine konkrete offene Frage oder ein Problem formulieren, das das Schwerpunktthema des Plenarys – Internationalisierung – aufgreift. Dabei kann das Thema durchaus frei interpretiert werden: Alle Arten von Grenzgängen (etwa zwischen Disziplinen, Sprachen, Schriftsystemen, Technologien oder eben Ländern) sind willkommen. Aus den Einreichungen werden drei Beiträge für kurze Vorträge von 15 Minuten mit anschließender kurzer Diskussion ausgewählt. Zudem wird das eigene Projekt mit einem Poster oder einer Demo während der Postersession der Konferenz vorgestellt, um dort mit Expertinnen und Experten aus den Digital Humanities ins Gespräch zu kommen.

Formales

Damit Teilnehmende sich im Vorfeld und ggf. im Nachgang des Plenarys mit den vorgestellten Projekten und Fragen beschäftigen und mit den jungen Forschenden in Austausch treten können, werden die Abstracts mit Kontaktdaten vor der Tagung veröffentlicht. Das Abstract soll 4.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen, zuzüglich Bibliographie) nicht überschreiten. Außerdem sollen die Beiträge nach dem Plenary im Text+ Blog vorgestellt werden.

Der Abstract soll als PDF eingereicht werden, basierend auf dem hier verlinkten Template.

Die Einreichung der Abstracts erfolgt bis spätestens 28. April 2025 per E-Mail an textplusplenary25@sub.uni-goettingen.de. Sie erhalten Rückmeldung über die Annahme bis Anfang Mai.

Für die angenommenen Beiträge werden Reisekostenbeihilfen für Fahrt- und Übernachtungskosten zur Verfügung gestellt. Bei Fragen können Sie sich gerne an das Programmkomitee wenden.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!

❌