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Received before yesterday4 - 德语区数字人文研究协会博客(DHd-Blog)

DARIAH-DE owncloud wechselt zu NextCloud

2026年10月7日 21:46

Der beliebte DARIAH-DE-Dienst owncloud (owncloud.gwdg.de und sync.academiccloud.de) wird zum Jahresende 2026 abgeschaltet und steht nicht mehr zur Verfügung. Danach und auch ab sofort ist der Dienst NextCloud (files.academiccloud.de) für alle DARIAH-Accounts nutzbar.

Damit auch nach der Umstellung weiterhin auf Daten zugegriffen werden kann, muss die Migration bzw. Sicherung des ownCloud-Accounts vor dem 31.12.2026 abgeschlossen sein. Die Migration kann händisch oder durch das durch die GWDG bereitgestellte Migrationstool durchgeführt werden.

Sämtliche Informationen zur Migration sind zu finden unter https://docs.gwdg.de/doku.php?id=de:services:storage_services:nextcloud:start

Join the 3rd Base4NFDI User Conference in Berlin (November 24–25)

2026年9月24日 19:29
How can shared research data management services become truly useful for diverse research communities? How can generic infrastructure services be integrated into disciplinary workflows? And what does sustainable operation of such services look like in practice?
 
These questions are at the heart of the 3rd Base4NFDI User Conference (UC4B2026), which will take place at the Staatsbibliothek zu Berlin – Haus Potsdamer Straße on November 24–25. The conference brings together Base4NFDI, its funded basic service teams, and the wider National Research Data Infrastructure (NFDI) community for two days of exchange, collaboration, and hands-on discussions.
 
For researchers, data stewards, infrastructure providers, and community representatives from the humanities and cultural studies, UC4B2026 offers an excellent opportunity to engage directly with services that are shaping the future of research data management in Germany.
 
This year’s programme focuses on practical exchange and strategic reflection. Participants can look forward to hands-on sessions, incubator presentations, and opportunities to showcase how basic services are being integrated into specific communities. The event will also address broader questions such as operating models, long-term sustainability, and the successful technical and organisational roll-out of services across the NFDI consortia.
 
A particular strength of UC4B2026 is its interactive format. Rather than simply presenting finished results, the conference invites participants to discuss needs, challenges, and possible paths towards broader adoption. This makes it especially relevant for communities in the humanities and cultural studies, where research data, methods, tools, and workflows are often highly diverse and context-dependent.
 
At its core, the conference aims to strengthen collaboration between basic service teams and NFDI consortia. It showcases the progress of Base4NFDI services while opening up space to discuss how shared infrastructure can support concrete research practices across disciplines.
 
Participation is free of charge.
Registration: https://events.gwdg.de/event/1337/registrations/1091/

Base4NFDI is an initiative of all 26 NFDI consortia. It develops, integrates, and operates shared basic services for research data management across the NFDI community. Existing services are adapted or extended to support researchers from different disciplines.
If you are interested in research data management, sustainable infrastructure, or the future of shared services in the NFDI, UC4B2026 is the place to be. We warmly invite you to join us in Berlin and contribute your perspective.

DH2026 DAEJEON, SÜDKOREA • Engagement zwischen Schnittmuster, Daten und 3D Garment Reconstruction

2026年8月27日 04:03

Dank des Reisestipendiums der DHd durfte ich diesen Sommer zur DH2026 nach Daejeon, Südkorea, reisen. Da ich zurzeit an der Schwelle zwischen Masterarbeit und Konzeption meines Promotionsprojektes stehe, war die Konferenz für mich eine transformative Erfahrung: eine Woche voller interdisziplinärer Impulse, wertvollem Fachfeedback und neuer internationaler Perspektiven, alles unter dem diesjährigen Fokus „Engagement“.

Hands-on: Die ersten Konferenztage

Der Auftakt der Konferenz bestand wie üblich aus Workshops und Minikonferenzen, die für mich ganz im Zeichen des praktischen Ausprobierens und des methodischen Querdenkens standen. Durch meinen Hintergrund in Medienwissenschaften/Medieninformatik habe ich besonders Gefallen an Workshops/Minikonferenzen gefunden, die Visualisierung und interaktive Medienformen aufgriffen.

Rubber duck doing craftsSo bot mir bereits am ersten Tag der Workshop zu IIIF-Tools von Glen Robson und Martin Kalfatovic direkte Anwendungsmöglichkeiten für die eigene Forschungspraxis. Ein besonderes Highlight für mich folgte jedoch direkt im Anschluss beim Brainstorming & Prototyping für Educational Games mit Sophia Booij und Nellie Seale. Das metaphorische „toying with ideas“ zeigte nachdrücklich, wie Fachinhalte und Informationen für unterschiedliche (schwierige) Zielgruppen zugänglich gemacht und methodisch aufgearbeitet werden können. 

Ähnlich verhielt es sich am zweiten Tag in der Minikonferenz „#DHMakes: Embodied Craft as Critical Engagement“. Das Verknüpfen von klassischem Handwerk und textiler Kunst mit Datenvisualisierung eröffnete für mich neuartige Zugänge der Interaktion: Die Übersetzung von Daten in das Haptisch-Physische verändert grundlegend, wie wir uns mit Inhalten auseinandersetzen können. Da ich mich im Digitalen viel mit textiler Kunst auseinandersetze, sprach mich hier die Minikonferenz besonders an.

Digital Fashion als Forschungsmethode: Mein Beitrag auf der DH2026

Der Kern meiner Reise war die Präsentation meines Konferenzbeitrags am dritten Tag. Vorgestellt habe ich das Paper „From 2D sewing patterns to dynamic 3D models: documenting cultural heritage in digital fashion.“, welches ich in Zusammenarbeit mit meinem Co-Autor Prof. Dr. Øyvind Eide eingereicht habe. Das Paper fokussiert sich auf ein in den Digital Humanities bislang stark unterrepräsentiertes Themenfeld: die Erforschung und Dokumentation von Kleidung als materielles und immaterielles Kulturerbe.

Der Erhalt von Kleidung als materielles Kulturerbe und damit die Dokumentation von Fashion, oder auch Mode, als immaterielles Kulturerbe, steht in enger Abhängigkeit von der Minimierung des materiellen Zerfalls von Textilien. Entsprechende Aufbewahrungsrichtlinien schränken dadurch jedoch die Rezipierbarkeit der Kleidung in ihrem ursprünglichen Kontext stark ein. Einflüsse wie Gravitation, Bewegung und das Gefühl des Stoffes, sowie das Binden, Knoten oder Layering von Kleidung gehen hier nahezu oder vollständig verloren.

Unsere reproduzierbare Methodik der digitalen Rekonstruktionen basiert auf 2D-Schnittmustern und transformiert diese zu dynamischen 3D-Kleidungssimulationen, welche dabei nicht nur als Erkundung der Beziehung zwischen Schnittmustern, Kleidungsstücken und dem Digital Fashion Object dienen, sondern auch eine direkte Simulation darstellen, wie wir Kleidung tragen und herstellen.

Da diese Forschung auf meiner Masterarbeit aufbaut und das Fundament meines geplanten PhD-Projektes bildet, war der direkte Austausch vor Ort von hohem Wert für mich. Das konstruktive Feedback aus unterschiedlichen Disziplinen und kulturellen Kontexten hat mir wichtige Impulse in Sachen 3D-Modellierung, Verbindungen mit Game Studies und die Einbettung in das Digital Cultural Heritage geliefert. Die aufschlussreichen Diskussionen verankerten unsere theoretische Arbeit in der Modelltheorie und der Intermedialität und unterstrichen gleichzeitig die Bedeutung der Forschung. Die Verbindung zu der globalen Community hat meine wissenschaftliche Perspektive zutiefst bereichert und mich für die nächste Phase meines akademischen Weges inspiriert. Nicht nur durch Feedback, sondern auch durch neue Kontakte.

Austausch und Nachwuchsperspektive

Neben den wissenschaftlichen Panels lebte die DH2026 von der warmen Gastfreundschaft und dem lebendigen Austausch bei der Poster-Session, den Coffee Breaks oder dem Konferenzbankett. Daejeon by night

Die Teilnahme an der DH2026 hat noch einmal meinen Horizont hinsichtlich der Vielfältigkeit der Digital Humanities erweitert. Auch wenn mir diese Vielfalt vorher schon bewusst war, ist das Erleben der Bandbreite an unterschiedlichen Forschungsfeldern, Interessen und kreativen Anwendungsansätze sehr aufschlussreich für mich gewesen. Vor allem aber hat die Vielfältigkeit mich dazu angeregt, mich weiterhin mit unterschiedlichen Medientypen auseinanderzusetzen und verschiedene Formen der Visualisierung, Modellierung und Dokumentation stetig kritisch zu reflektieren. Was langfristig meine eigene akademische Praxis beeinflussen wird.

Besonders gefallen hat mir unter anderem der Beitrag „Where War Lived“ von Liam Isaac Downs-Tepper und dessen Einblicke in Photogrammetry oder die Keynote von Maciej Eders als Antonio Zampolli-Preisträger, die ganz unter dem Motto stand: „All you need is a coffee machine and a couch!“.

Die DH2026 hat mir gezeigt, dass „Engagement“ für mich nicht nur die aktive Teilnahme an einer Konferenz bedeutet. Es bedeutet auch, sich auf neue Methoden einzulassen, Forschung über Disziplingrenzen hinweg zu denken und Teil einer internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft zu werden.

Meine Erfahrung auf der DH2026 habe ich ebenfalls in einer Live-Dokumentation über meinen Mastodon-Account (https://fedihum.org/@lpascale) geteilt. Auch hier war ich begeistert von der schnellen Aufnahme in die Community, die mich und meine Reporterquietscheente mit offenen Armen empfangen hat.

Fazit & Dank

Die DH2026 in Daejeon war geprägt von inspirierenden Keynotes, informativen Vorträgen und bereichernden Begegnungen. Der Tagungsabschluss hat verdeutlicht, wie essenziell der persönliche Kontaktaufbau für Forschende ist. Mein herzlicher Dank gilt meinem Co-Autor Prof. Dr. Øyvind Eide, den Organisator*innen vor Ort sowie insbesondere der DHd für die finanzielle Unterstützung durch das Reisestipendium. Ohne diese Unterstützung wäre diese wertvolle Erfahrung für mich nicht möglich gewesen!

 

Zwei Postdoc-Stellen Digitale Sozial- und Geisteswissenschaft Uni Oldenburg

2026年8月26日 12:19

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sucht:

Zwei Postdoktorand*innenstellen im Bereich Digitale Sozial- und Geisteswissenschaften (DSSH)

Vergütung E13 TV-L
Stellenumfang 100% (teilzeitgeeignet)
Einrichtung Fakultät III – Sprach- und Kulturwissenschaften, Fakultät IV – Human- und Gesellschaftswissenschaften, Digital Social Sciences and Humanities (DSSH)
Dienstort Oldenburg (Oldb)
Bewerbungsfrist 27.08.2026
Beschäftigungsbeginn 01.11.2026
Befristet bis zum 30.09.2030

Über uns

Die Carl von Ossietzky Universität erhält vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und der VolkswagenStiftung aus der Förderlinie „Potenziale strategisch entfalten“ für ihre Profilschärfung und zur Stärkung ihrer nationalen und internationalen Wettbewerbsfähigkeit 22,5 Mio. Euro für das Projekt „A Programme for Excellence. Developing Strengths and Building Potentials by Interdisciplinary and International Networking“. Dies soll u.a. mit der konsequenten Vernetzung über Landes- und Staatsgrenzen hinweg, der Förderung von Studierenden und Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen und der Stärkung der interdisziplinären Forschungsschwerpunkte in gesellschaftlich relevanten und innovativen Bereichen erfolgen.

Teil davon ist eine strategische Entwicklung im Bereich Digital Social Sciences and Humanities (DSSH), um die Universität als international sichtbaren Standort für digitale Innovation in den Geistes- und Sozialwissenschaften dauerhaft zu etablieren (mehr dazu). In diesen Rahmen gehören die beiden hier ausgeschriebenen Stellen, die zunächst bis zum 30.09.2030 befristet sind, sowie diese aktuell ausgeschriebene Stelle.

Ihre Aufgaben

Diese Doppelausschreibung richtet sich an Wissenschaftler*innen, die die folgenden Eigenschaften mitbringen:

  • eigenständige Forschung im Bereich DSSH;
  • Freude an der Entwicklung von institutsübergreifenden Strukturen;
  • Interesse an interdisziplinärer Arbeit; 
  • Erfahrung im Bereich der Drittmitteleinwerbung.

Dies ist eine seltene Gelegenheit, die Grundlagen für ein neues akademisches Profil mit zu gestalten – ein Profil, das Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Bildungs- und Datenwissenschaft gerade in Zeiten von disruptiven KI-Entwicklungen miteinander verbindet und einen nachhaltigen Einfluss auf Forschung, Lehre und die Wissensgesellschaft im Allgemeinen hat.

Ihre Aufgabe: Mitgestaltung bei der Entwicklung eines international sichtbaren DSSH-Profils und der dafür notwendigen Strukturen.

Gemeinsame Vision – Kernstück der Initiative:

  • Aufbau eines nachhaltigen und international anerkannten DSSH-Forschungsschwerpunkts und der dazugehörigen Forschungsinfrastruktur; 
  • Mitwirkung an der Einrichtung eines DSSH-Labs als lebendiges, dynamisches Forschungs- und Lehrzentrum für die Entwicklung und Erprobung von computerbasierten Methoden in den jeweiligen wissenschaftlichen Disziplinen und über disziplinäre Grenzen hinweg;
  • Mitwirkung an der Entwicklung eines gemeinsamen, zukunftsorientierten Lehrplans, der für Studierende der Fakultät I (Bildungs- und Sozialwissenschaften), der Fakultät III (Sprach- und Kulturwissenschaften), der Fakultät IV (Human- und Gesellschaftswissenschaften) und des Departments Informatik attraktiv ist und auch auf das Berufsleben außerhalb der Forschung vorbereitet insbesondere in öffentlichen Einrichtungen, im Bereich des kulturellen Erbes, in der digitalen Industrie und im Bildungswesen;
  • Mitwirkung an der Integration digitaler Forschungskompetenzen in die Lehrkräftebildung der Zukunft.

Stelle 1: Die Stelle ist federführend im Bereich Methoden der Digital Humanities. Diese Stelle ist angesiedelt in der Fakultät III: Sprach- und Kulturwissenschaften mit einem Schwerpunkt auf sprach- und literaturwissenschaftlichen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben, mit einer Brückenfunktion zu anderen kulturellen Phänomenen im Dialog mit den einschlägigen Professuren der drei Fakultäten. Sie sind für den Bereich der methodischen Entwicklung im Rahmen der DSSH-Initiative mitverantwortlich und werden am Aufbau digitaler Infrastruktur gemeinsam mit den einschlägigen Professuren der drei Fakultäten beteiligt. Ihre Aufgaben umfassen:

  • Entwicklung eines eigenen innovativen Forschungsprojekts im Bereich der DSSH-Methoden, das sich entweder im Bereich linguistischer oder kultur- und literaturwissenschaftlicher Forschung verorten lässt (Habilitationsprojekt oder vergleichbare Leistung);
  • Unterstützung im Bereich computergestützter Text- oder Sprachanalyse unter Verwendung von künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen (ML), natürlicher Sprachverarbeitung (NLP), großer Sprachmodelle (LLMs) und Big Data zur Erforschung von Sprache, Literatur und kulturellen Phänomenen;
  • Unterstützung im Bereich Textkodierung, digitale Editionen, Transkription und interaktive Webplattformen;
  • Mitarbeit bei der Entwicklung eines DSSH-Labors als zentrale Forschungs- und Ausbildungseinrichtung;
  • Organisation und Durchführung verschiedener Workshops und Lehre im Bereich Methoden der DSSH;
  • Mitentwicklung eines DSSH-Nebenfach- oder Zertifikatsprogramms, das für Studierende der Geistes-, Bildungs-, Sozial-, Kulturwissenschaften und Informatik sowie des Lehramts attraktiv ist;
  • Mitarbeit bei der Entwicklung eines gemeinsamen DSSH-Verbundforschungsantrags gemeinsam mit den einschlägigen Professuren der Fakultäten und anderen Institutionen – ausgerichtet auf große Förderinstitutionen (DFG, Horizon Europe, VolkswagenStiftung usw.).

Stelle 2: Die Stelle ist federführend im Bereich Datenwissenschaft in den Digital Humanities Diese Stelle ist angesiedelt in der Fakultät IV: Human- und Gesellschaftswissenschaften mit einem Schwerpunkt auf digitaler kultureller Verflechtungsgeschichte, der Kulturdatenexploration und der darauf bezogenen reflexiven digitalen Transformation mit einer Brückenfunktion zu anderen Phänomenen im Dialog mit den einschlägigen Professuren der drei Fakultäten. Sie sind für den Bereich der datenwissenschaftlichen Entwicklung im Rahmen der DSSH-Initiative mitverantwortlich und werden am Austausch zu dieser interdisziplinären Schnittstelle gemeinsam mit den einschlägigen Professuren der drei Fakultäten beteiligt. In der Fakultät werden Sie am Ausbau des Fakultätsschwerpunktes „Entangled Cultures Digital and Reflective Data Exploration“ mitwirken.

Sie unterstützen die Koordination der datenwissenschaftlichen Ausarbeitung des DSSH-Profils gemeinsam mit den einschlägigen Professuren der Fakultäten. Ihre Aufgaben umfassen:

  • die Entwicklung eines eigenen Forschungsprojekts im Bereich der Datenwissenschaft in den Digital Humanities, vorzugsweise mit einer ontologisch-epistemologischen Perspektive auf die Rolle von Daten, Algorithmen und digitalen Werkzeugen, etwa in Bezug auf die Kategorien und ihre logischen Verknüpfungen, die in Datenbanken für Kulturgüter eingesetzt werden;
  • Mitarbeit an der Entwicklung inter- und transdisziplinärer Forschungsfragen an der Schnittstelle von Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Pädagogik und Datenwissenschaft – insbesondere im Bereich der digitalen kulturellen Verflechtungsgeschichte, der Kulturdatenexploration und der darauf bezogenen reflexiven digitalen Transformation;
  • Mitarbeit bei der Entwicklung eines DSSH-Labors als zentrale Forschungs- und Ausbildungseinrichtung;
  • Mitentwicklung und Durchführung von Lehrveranstaltungen im Themenbereich „Reflexive digitale Transformation”;
  • Mithilfe in der Entwicklung von DSSH-Modulen, z.B. eines Moduls für die Integration digitaler Forschungskompetenzen in die zukünftige Lehrkräftebildung;
  • Mitarbeit bei der Entwicklung eines gemeinsamen DSSH-Verbundforschungsantrags gemeinsam mit den einschlägigen Professuren der Fakultäten und anderen Institutionen – ausgerichtet auf große Förderinstitutionen (DFG, Horizon Europe, VolkswagenStiftung usw.).

Ihr Profil

Erforderlich ist / Einstellungsvoraussetzungen

  • Wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Diplom, Master) in Linguistik, Literaturwissenschaften oder Digital Humanities oder einem verwandten Fachgebiet; (Stelle 1); Philosophie oder einem vergleichbaren Fachgebiet (Stelle 2);
  • eine abgeschlossene Promotion in einem der für die jeweilige Stelle oben genannten oder einem vergleichbaren Fachgebiet;
  • Publikationen in den Bereichen Digital Social Science, Digital Humanities, Kulturerbe oder verwandten Fachgebieten;
  • gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift, mindestens eine dieser Sprachen auf Niveau C1;
  • ein Exposé für ein Forschungskonzept (zur Habilitation oder zum Erreichen von Habilitationsäquivalenz) im Bereich DSSH im Sinne dieser Ausschreibung (maximal vier Seiten/6.000 Zeichen).

Erwünscht sind / Von Vorteil sind

  • Erfahrung in der interdisziplinären Zusammenarbeit 
  • Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln 
  • Erfahrung in der Konzeption innovativer, interdisziplinärer Lehrpläne, die sowohl akademisch anspruchsvoll als auch berufsrelevant sind
  • Lehrerfahrung im Bereich DH

Wir bieten

Die Universität Oldenburg stellt nicht nur zwei Postdocs ein – wir entwickeln strategisch ein innovatives Profil in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Das ist Ihre Chance:

  • Gestalten Sie die Zukunft der Geistes- und Sozialwissenschaften im digitalen Zeitalter.
  • Schaffen Sie einen Studiengang, der international wettbewerbsfähig ist – einen, der Studierende auf Forschung, Innovation und Führungsaufgaben vorbereitet.
  • Richten Sie ein DSSH-Lab ein, das zum Vorbild wird.

Unser Anspruch

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Weitere Informationen

Die eigene wissenschaftliche Weiterqualifikation (Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen) wird erwartet.

Die Stelle bietet ggf. eine Verlängerungsoption um ein weiteres Jahr.

Kontakt

 

Fragen zur Stelle beantworten Ihnen gerne Dekan Prof. Dr. Tobias Vogt (Stelle 1) und Dekan Prof. Dr. Benedikt Hensel (Stelle 2). 

 

Jetzt bewerben

Bitte senden Sie bis zum 27.08.2026 Ihre Bewerbung per E-Mail an

 postdoc-dssh-bewerbung@uni-oldenburg.de

Neben den üblichen Unterlagen (CV, Zeugnisse/Nachweise, Publikationsliste, Liste eingeworbener Drittmittel) sind Sie eingeladen, folgende Dokumente beizufügen:

  • Ein Exposé für eine Habilitation (oder ein Forschungskonzept zum Erreichen von Habilitationsäquivalenz) im Bereich DSSH im Sinne dieser Ausschreibung (maximal vier Seiten/6.000 Zeichen) sowie
  • ein Positionspapier (maximal 2 Seiten/3.000 Zeichen), in dem Sie Ihre Qualifikation mit den Aufgaben einer der beiden Stellen verbinden und 
  • ein Lehrkonzept (maximal 2 Seiten/3.000 Zeichen): z.B. für ein profilgebendes Modul in Ihrem Bereich.

Bewerbungen richten Sie bitte in einem einzigen PDF-Dokument mit dem Stichwort „PostDoc DSSH – Stelle 1 bzw. Stelle 2“ an den Dekan bzw. die Dekane. 

Reisekosten, die im Rahmen der Vorstellungsgespräche entstehen, können leider nicht erstattet werden.

Stellenangebot: wiss. Mitarbeiter:in (m/w/d) an der Herzog August Bibliothek

2026年8月19日 18:24

An der Herzog August Bibliothek ist in der Abteilung Historische Sammlungen und Bestandserhaltung im Rahmen des Projekts „Netzwerke der Nonnen. Edition und Erschließung der Briefsammlung aus Kloster Lüne (ca. 1460–1555)“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine befristete Stelle einer / eines
Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Mitarbeiters (m/w/d)
(Entgeltgruppe 13 TV-L)
zu besetzen. Die Stelle ist bis zum 28.02.2028 befristet.

Die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel ist eine zentrale Institution zur Erforschung der Kulturgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Sie besitzt bedeutende Sammlungen an Handschriften und alten Drucken sowie einen umfassenden Bestand moderner Forschungsliteratur. In zahlreichen Digitalisierungs-, Erschließungs- und Forschungsprojekten werden die Bestände zugänglich gemacht und wissenschaftlich genutzt.

Das Projekt zielt darauf, die in Umfang und Zuschnitt einzigartigen Briefbücher der Benediktinerinnen des Klosters Lüne zu erschließen und in digitaler und in gedruckter Form zugänglich zu machen. An der Herzog August Bibliothek wird die Open-Access-Form der Edition gehostet und archiviert.

Projektseite: http://diglib.hab.de?link=075

Die Stelleninhaberin /der Stelleninhaber soll vor allem folgende Aufgaben wahrnehmen:

  • Erstellen der diplomatischen Wiedergabe und des Lesetexts der Briefbücher Hs 30 und 31 im mit Briefen in lateinischer und niederdeutscher Sprache auf der Grundlage der digitalen Infrastruktur für die Einspeisung der Daten (ediarum, git)
  • Wissenschaftliche Kommentierung und Kontextualisierung der Briefe
  • Erstellung von Briefregesten in deutscher und englischer Sprache
  • Registererstellung, Erfassung von Normdaten für Personen, Orte und bibliographische Angaben

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Studium (Master oder vergleichbar) oder Promotion im Bereich der mediävistischen Geisteswissenschaften (Geschichte, Germanistik, Mittellatein) und möglichst Erfahrungen im Bereich der Digital Humanities
  • Sehr gute Kenntnisse in editionsphilologischen Themen
  • Selbständiges Arbeiten und Fähigkeit zur Koordination und Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Team
  • Teamfähigkeit, Belastbarkeit, gute Kommunikationsfähigkeit und Flexibilität
  • Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein im Hinblick auf die Durchführung von Lektoratstätigkeiten und Testen der digitalen Präsentation

Erwünscht sind:

  • Kenntnisse in XML/TEI-P5 und Erfahrung in der Kodierung von Texten
  • Erfahrungen im Bereich Texterkennung (HTR)
  • Erfahrung in der Edition und Kommentierung mittelalterlicher oder frühneuzeitlicher Texte

Wir bieten Ihnen:

  • einen modernen, familienfreundlichen Arbeitsplatz in einer international bekannten Bibliothek, Forschungs- und Studienstätte mit einem attraktiven und abwechslungsreichen Aufgabenspektrum
  • ein kollegiales Arbeitsklima in einem engagierten und aufgeschlossenen Team
  • Möglichkeit zur Gestaltung eines digitalen Editionsprojektes einer einzigartigen Quelle in einem interdisziplinären Umfeld
  • eine umfassende und intensive Einarbeitung in den Tätigkeitsbereich
  • flexible Arbeitszeiten sowie mobiles Arbeiten (nach Vereinbarung bis zu 40%) oder Telearbeit sind möglich
  • Möglichkeiten zur Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen sowie der individuellen Weiterentwicklung
  • eine Jahressonderzahlung im Rahmen des TV-L und Altersvorsorge für den öffentlichen Dienst (VBL)

Die Herzog August Bibliothek strebt an, Unterrepräsentanzen i. S. des NGG in allen Bereichen und Positionen abzubauen. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt behandelt. Ein Nachweis ist beizufügen.

Interessentinnen und Interessenten können sich bei Herrn Dr. Christian Heitzmann per E-Mail unter heitzmann@hab.de über das Arbeitsgebiet informieren.

Aussagekräftige Bewerbungen sind bis zum 15.09.2026 unter Angabe des Kennwortes: „Netzwerke der Nonnen“ elektronisch zu richten an:

Herzog August Bibliothek
Verwaltung
Lessingplatz 1
38304 Wolfenbüttel
E-Mail: verwaltung@hab.de

Hinweis zum Datenschutz: Mit der Einreichung Ihrer Bewerbung stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen und zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens zu. Diese  Einwilligung kann jederzeit ohne Angabe von Gründen gegenüber o. g. Stelle(n) schriftlich oder elektronisch widerrufen werden. Bitte beachten Sie, dass ein Widerruf der Einwilligung u. U. dazu führt, dass die Bewerbung im laufenden Verfahren nicht mehr berücksichtigt werden kann.

Stellenausschreibung Stabsstelle Digitales (w/m/d), Linden-Museum Stuttgart

2026年8月11日 17:50

Das Linden-Museum Stuttgart gehört zu den bedeutenden Museen für Ethnologie in Europa. Zur Gestaltung der digitalen Transformation sämtlicher Museumsbereiche suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:n Stabsstelle Digitales (w/m/d) in Vollzeit (100 %). Die Stelle ist direkt an den Vorstand angebunden und wird nach Entgeltgruppe 13 TV-L vergütet. Sie ist zunächst auf zwei Jahre befristet mit Option auf Verlängerung. Arbeitsort ist Stuttgart.

In Ihrer Querschnittsposition gestalten Sie gemeinsam mit dem Vorstand und der Leitung Strategie und Publikum die digitale Zukunft des Museums. Sie entwickeln die Digitalstrategie des Museums weiter und begleiten deren Umsetzung über alle Museumsbereiche hinweg. Dabei identifizieren Sie Potenziale digitaler Technologien, steuern bereichsübergreifende Transformationsprozesse und entwickeln Lösungen für die digitale Weiterentwicklung des Museums.

Ein zentraler Schwerpunkt der Stelle liegt in den kommenden Jahren auf der strategischen und verantwortungsvollen Erschließung der Potenziale Künstlicher Intelligenz. Gemeinsam mit den Fachbereichen identifizieren und erproben Sie geeignete Einsatzmöglichkeiten und begleiten deren Einführung – insbesondere für das Besuchserlebnis, interne Arbeitsprozesse sowie die Sammlungsdokumentation.

Ihre Aufgaben darüber hinaus

  • Weiterentwicklung und Umsetzung der Digitalstrategie des Museums
  • Beratung des Vorstands und Mitwirkung an Strategieprozessen des Museums
  • Initiierung und Steuerung bereichsübergreifender Digitalprojekte
  • Entwicklung nutzer:innenzentrierter digitaler Angebote für Besucher:innen und digitale Zielgruppen gemeinsam mit den Fachbereichen
  • Weiterentwicklung und Digitalisierung interner Arbeitsprozesse gemeinsam mit den Fachbereichen zur Steigerung von Effizienz und Zusammenarbeit
  • Entwicklung eines Konzepts zur Förderung der Digitalkompetenz aller Mitarbeiter:innen mit besonderem Fokus auf den Einsatz Künstlicher Intelligenz
  • Identifikation geeigneter Förderprogramme sowie Mitwirkung bei der Entwicklung und Beantragung von Drittmittelprojekten
  • Vertretung des Museums in Fachgremien (u.a. AG Digitalität des Landes) sowie Aufbau und Pflege regionaler und überregionaler Netzwerke

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor, Master, Diplom, Magister), vorzugsweise in den Bereichen Museologie, Informationswissenschaft, Digital Humanities, Kulturmanagement oder einer vergleichbaren Fachrichtung
  • Erfahrung in der Gestaltung oder Begleitung von Transformationsprozessen, idealerweise im Kultur- und Museumsbereich
  • Erfahrung in der Konzeption, Steuerung oder Umsetzung von Digitalprojekten
  • Verständnis aktueller Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Datenmanagement und digitale Arbeitsprozesse
  • Erfahrung in der Entwicklung strategischer Konzepte ist von Vorteil
  • Praktische Erfahrung in der Konzeption, Erprobung oder Einführung von KI-Anwendungen ist wünschenswert, idealerweise im Kultur- und Museumsbereich

Darüber hinaus bringen Sie mit

  • Strategisches und konzeptionelles Denkvermögen
  • Verständnis organisationaler Strukturen und bereichsübergreifender Prozesse
  • Kommunikationsstärke und Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Analytische, strukturierte und lösungsorientierte Arbeitsweise
  • Ein hohes Maß an Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein und Durchsetzungsvermögen
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse

Das bieten wir

  • Eine verantwortungsvolle Tätigkeit in einer renommierten Kultureinrichtung
  • Ein interdisziplinäres Team mit Offenheit für neue Ideen
  • Flexible Arbeitszeiten im Gleitzeitmodell und die Möglichkeit zur mobilen Arbeit
  • 30 Tage Urlaub sowie Zeitausgleich bei Überstunden
  • Jobticket (z.B. Deutschlandticket) mit Arbeitgeberzuschuss
  • Vermögenswirksame Leistungen

Wir schätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Schwerbehinderte Bewerber:innen (w/m/d) werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen vorzugweise in digitaler Form (eine pdf-Datei mit max. 5 MB) an bewerbung@lindenmuseum.de. Die Anschrift für postalische Bewerbungen ist: Vorstand des Linden-Museums, Hegelplatz 1, 70174 Stuttgart. Bitte beachten Sie, dass Bewerbungsunterlagen nur zurückgesandt werden, wenn ein ausreichend frankierter und adressierter Briefumschlag beigelegt ist.

Für inhaltliche Rückfragen steht Ihnen Frau Christiane Lindner (Leitung Strategie und Publikum), Telefon 0711-2022-403 oder lindner@lindenmuseum.de, gerne zur Verfügung. Bei organisatorischen Fragen rund um die Stelle wenden Sie sich bitte an personal@lindenmuseum.de.

 

Hinweis zum Datenschutz:

Die Informationen zur Erhebung von personenbezogenen Daten bei der betroffenen Person nach Art. 13 Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) können Sie unter Tel. 0711.2022-421 erfragen.

Text+: Forschungsdateninfrastruktur für text- und sprachbasierte Forschung wird weiter ausgebaut

2026年7月14日 17:50

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat am 10. Juli 2026 die Förderung der Forschungsdateninfrastruktur „Text+“ für zwei weitere Jahre mit insgesamt rund sechs Millionen Euro beschlossen. Neue mitantragstellende Einrichtung ist die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB Göttingen). Sie übernimmt damit für die Universität Göttingen die Verantwortung für die finanzielle, organisatorische und strategische Weiterentwicklung des Vorhabens.

 

In der zweiten Förderphase von Text+ soll die in den vergangenen Jahren aufgebaute Forschungsdateninfrastruktur für text- und sprachbasierte Forschungsdaten weiterentwickelt, verstetigt und noch stärker in die wissenschaftliche Praxis integriert werden.

 

„Die Weiterförderung von Text+ ist ein starkes Signal für die Forschungsdateninfrastrukturen in Deutschland und für den Forschungsstandort Göttingen. Text- und sprachbezogene Daten sind ein wesentlicher Bestandteil unseres kulturellen Gedächtnisses und zugleich eine zentrale Grundlage für die Qualität von Sprachmodellen und Künstlicher Intelligenz. Zusammen mit den drei anderen NFDI-Konsortien der ‘Humanities@NFDI’-Gruppe können wir in der zweiten Förderphase die gemeinsam aufgebauten Strukturen festigen, unsere Angebote nachhaltig verankern und die Idee einer gemeinsamen ‘One NFDI’ vorantreiben“, erläutert der Sprecher für Text+, Prof. Dr. Philipp Wieder von der Universität Göttingen.

 

Der Fokus der zweiten Förderphase, beginnend ab Oktober 2026, liegt auf dem Betrieb einer stabilen und leistungsfähigen Infrastruktur, der Konsolidierung und Weiterentwicklung zentraler Dienste für das Forschungsdatenmanagement sowie der langfristigen Sicherung und Bereitstellung von Daten. Zugleich wird Text+ seine Angebote noch enger am Bedarf der wissenschaftlichen Communitys ausrichten und die Zusammenarbeit mit Partnern innerhalb und außerhalb der NFDI weiter vertiefen. Die FAIR-Data-Prinzipien zur Förderung einer offenen Nachnutzbarkeit von Forschungsdaten sind dabei zentral für das Angebot.

 

Die Nationale Forschungsdateninfrastruktur, mit der Bund und Länder seit 2019 den Aufbau verlässlicher Strukturen für den Umgang mit Forschungsdaten fördern, hat zum Ziel, Forschungsdaten aus allen Wissenschaftsbereichen langfristig zugänglich, interoperabel und nachnutzbar zu machen. Die Konsortien decken vielfältige Wissenschaftsdisziplinen ab: von Kultur- über Sozial-, Geistes- und Ingenieurwissenschaften bis hin zu Lebens- und Naturwissenschaften. Dazu arbeiten Fachcommunitys gemeinsam mit Universitäten, Bibliotheken, Rechenzentren, Archiven und weiteren Infrastruktureinrichtungen an Standards, Diensten und Beratungsangeboten für ein nachhaltiges Forschungsdatenmanagement.

 

Die Entscheidung zur Weiterförderung fällt in eine Phase, in der auch die NFDI insgesamt strategisch weiterentwickelt wird. Bund und Länder haben im Juli 2026 die Grundlage für eine langfristige Fortführung der NFDI über das Jahr 2028 hinaus beschlossen. Ziel ist eine stärker koordinierte, nachhaltige und leistungsfähige Forschungsdateninfrastruktur in Deutschland. Text+ wird dazu weiterhin einen wichtigen Beitrag für die geistes- und kulturwissenschaftliche Forschung leisten.

Job Advertisement: Research Software Developer | Heidelberger Akademie der Wissenschaften

2026年7月10日 13:15

Research Software Developer

50 % | Salary Grade E 13 TV-L | Fixed-Term until 2032

 

Position Details

 

Scope:

50 %

 

Grade E 13 TV-L (German public sector pay scale)

 

Fixed-term, project-funded until 31 December 2032 (extension possible)

 

As soon as possible

 

Heidelberg Academy of Sciences and Humanities, research project „Hindu Temple Legends in South India“

Salary:

Duration:

Start date:

Unit:

 

About the Project

The project ‘Hindu Temple Legends in South India’ is a long-term research project of the Heidelberg Academy of Sciences and Humanities within the framework of the Academies Programme of the German federal and state governments. It explores the temple legends of the South Indian city of Kanchipuram in their different forms of transmission and makes them accessible in a digital environment. At the core of the project is the production of digital editions of Sanskrit and Tamil texts, which are linked with a documentation of temple architecture, iconography, rituals and oral traditions and made accessible via the project’s digital platform KANCHI (implemented as an eXist-db web app).

The main base of the project is the Heidelberg Academy of Sciences and Humanities, with a branch office functioning in Pondicherry, India, in cooperation with the École française d’Extrême-Orient (EFEO).

 

Responsibilities

  • Development and maintenance of web applications using eXist-db
  • Modelling, processing, and transformation of TEI-XML data
  • Design and implementation of REST interfaces
  • Web development with Python (Flask), Bootstrap, and jQuery following current web standards (HTML5, CSS)
  • Development of transformation pipelines using XSLT and XQuery
  • Scripting and automation with Python and Bash
  • Integration with Linked Open Data infrastructures
  • Documentation of code and development decisions to academic standards
  • Close collaboration with the project team in a collaborative development environment

 

Requirements

Essential

  • Completed university degree (Bachelor or equivalent) in Computer Science, Digital Humanities, Computational Linguistics or a related field
  • Solid knowledge of the following technologies and languages:
    • eXist-db (native XML web application development)
    • TEI-XML (modelling and encoding of humanities texts)
    • Python (especially Flask), JavaScript, XQuery, XSLT, Bash
    • Web development with Bootstrap, jQuery, HTML5, and CSS
    • Development of REST APIs
  • Experience with thorough software documentation and structured code management (e.g. Git)
  • Understanding of Linked Open Data (LOD) principles and the Semantic Web
  • Strong communication skills and experience with collaborative, team-based work

Desirable

  • Experience with the Oxygen XML Editor and the development of Oxygen frameworks
  • Expertise with AI-based approaches to process semi-structured texts
  • Linux server administration (deployment, system configuration, security)

 

What We Offer

  • A varied role at the intersection of humanities research and software engineering
  • Participation in an international, interdisciplinary research project
  • Flexible working hours and the possibility of remote work (by arrangement)
  • A collegial and supportive working environment
  • Remuneration according to E 13 TV-L with all benefits of the German public sector
  • Opportunities for further academic qualification (e.g. PhD) by arrangement

 

How to Apply

Please send the following documents as a single PDF to htl@hadw-bw.de by August 31, 2026:

 

  • Cover letter (max. 2 pages) addressing the requirements profile
  • Curriculum vitae
  • Relevant degree certificates and transcripts
  • If available: links to code samples (e.g. GitHub/GitLab) or descriptions of relevant projects

 

For questions about the project and the position, please contact:

Jonas Buchholz (jonas.buchholz@hadw-bw.de)

 

Equal Opportunities

We welcome applications from all genders. Applications from women are particularly encouraged. Candidates with disabilities will be given preferential consideration in cases of equal qualification. The “Hindu Temple Legends in South India” project is committed to increasing the proportion of women in this field and strongly encourages suitably qualified female candidates to apply.

Call for Contributions to the 3rd Base4NFDI User Conference (UC4B2026)

2026年6月18日 18:27

Background and Scope
Today, research data is still often distributed across numerous repositories, hard to locate, and available only for a limited time. The NFDI seeks to improve the findability, accessibility, interoperability, and reusability (FAIRness) of research data.
Within this framework, Base4NFDI integrates and establishes Basic Services – shared, interoperable solutions that address cross-disciplinary needs. Existing services are being adapted and extended to support researchers from other domains, helping to avoid redundant developments and foster sustainable, community-driven infrastructures. The long-term goal is to shape, together, the evolving service portfolio that Base4NFDI contributes both to the NFDI ecosystem and to the broader RDM landscape together.

The Base4NFDI User Conference (UC4B) has become a central forum for presenting, discussing, and operationalizing current developments in Base4NFDI-funded services, fostering exchange on incubator projects, community integration efforts, and strategic service topics across the NFDI. This year marks the third edition of the conference.
The 2026 program welcomes contributions from across the NFDI and beyond. Members of consortia, sections, working groups, basic service teams, and external initiatives are invited to participate and share their ideas and experiences as well as best practices.

Call for Contributions
We invite the submission of abstracts showcasing activities related to Base4NFDI and basic services in the context of the NFDI.

Possible types of contributions:

Incubator Presentations: Base4NFDI Service Incubators are an efficient way to test, prepare, and enable the integration of basic services into NFDI consortia. We invite reports from incubators in every state showcasing their added value. We especially encourage presentations that tell the story behind a challenge, the approach taken, and the lessons learned in an easy-to-follow manner. Possible aspects include: what community RDM problem the incubator project aims to solve, the motivation for establishing the incubator project, preparatory steps, collaboration between consortia and basic service teams, and the specific benefits emerging from these partnerships.
Accepted contributions are expected to be allocated approximately 15 minutes including time for discussions; the final program may vary depending on the number of accepted submissions.
Talks: A broader slot for short, accessible presentations in the plenary. Possible topics include but are not limited to:
– User stories beyond basic service incubators
– How basic services solved disciplinary or consortia challenge
– How basic services encouraged data sharing across communities
– Operating models for basic services
– Identified cross-cutting needs and potentially missing basic services
– Insights and synergies from/with services outside the NFDI
Posters: The most inclusive category, addressing all topics related to basic services. Submissions are encouraged from consortia, sections, basic service teams and external initiatives alike. Accepted posters will be presented in a one-minute madness session during the conference.

When submitting, please indicate the category most relevant to your contribution. The program committee reserves the right to reassign accepted abstracts to a different category.

By contributing, participants can increase the visibility of their work, exchange insights with stakeholders from across the NFDI, and help identify opportunities for broader adoption and integration of services.

Submission Details
– Abstract length: maximum 500 words
– Format: please use the official template and attach it to your submission.
– Language: English
– Submission deadline: July 22, 2026
– Submission portal: https://events.gwdg.de/event/1337/abstracts/
– Review process: coordinated with NFDI sections and Base4NFDI staff; final decisions will be made by the program chairs
– Participation: at least one author per accepted contribution must attend the conference in person (no virtual participation)
– Publication: slides and posters will be made available on Zenodo after the event; accepted abstracts may be revised before publication

Further details about the event can be found here: https://events.gwdg.de/e/uc4b2026
For inquiries, please contact: [base4nfdi-uc4b@lists.nfdi.de]

The Program Chairs
Reinhard Altenhöner, Raphael Ritz, Sonja Schimmler, Lukas Weimer

Diskurse über lange Zeiträume hinweg mit Machine Learning erforschen: Summer School

2026年5月22日 18:31

longue durée digital Wie lassen sich Diskurse, Bedeutungsverschiebungen und soziale Ungleichheiten über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte hinweg mit Machine Learning nachverfolgen? Die ZB-Summer School Longue durée digital (17.-18.6.2026 in Zürich) verbindet qualitative und hermeneutische Forschungsfragen mit digitaler Textanalyse – von der Korpusexploration über Klassifikation bis zur kritischen Evaluation. Mit Gastvorträgen von Sophie Mützel (Luzern) und Lukas Posselt (Göttingen).

In zwei abwechslungsreichen Tagen arbeiten wir gemeinsam daran, wie sich qualitative und hermeneutische Forschungsinteressen mit Methoden der digitalen Textanalyse bearbeiten lassen, ohne dass dabei die theoretische Reflexion zu kurz kommt. Der erste Tag widmet sich der Erschliessung und Exploration von Textkorpora: Wie lassen sich geeignete Quellen identifizieren, ihre Qualität beurteilen und semantische Verschiebungen sowie Tonlagen über lange Zeiträume sichtbar machen? Am zweiten Tag wenden wir uns der Klassifikation zu – von der Entwicklung und Annotation eigener Kategorien bis hin zum Einsatz von Sprachmodellen zum automatischen Labeln. Schliesslich unterziehen wir die Resultate einer kritischen Evaluation und führen in mögliche Metriken ein. Eine offene Werkstatt gibt Raum, eigene Fragestellungen einzubringen.

Abends vertiefen Gastvorträge von Sophie Mützel (Luzern) und Lukas Posselt (Göttingen) die Themen und geben Gelegenheit zur Diskussion und Reflexion.

Die Summer School richtet sich an Forschende des Mittelbaus sowie an Masterstudierende in der Abschlussphase, die mit grossen Textmengen arbeiten oder dies vorhaben. Grundkenntnisse in Python sind vor Vorteil, aber nicht unbedingt Voraussetzung.

Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.zb.uzh.ch/de/events/summer-school-2026-longue-duree-digital
Anmeldeschluss: 1.6.2026

Stellenausschreibung: Digital Humanities Fachkraft (m/w/d) an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

2026年4月30日 22:21

 

 

Wir sind eine renommierte Gelehrtengesellschaft und außeruniversitäre Forschungseinrichtung des Landes Baden-Württemberg und suchen in einem inspirierenden Arbeitsumfeld in der Heidelberger Altstadt zum nächstmöglichen Zeitpunkt ganztags für die Dauer von zunächst zwei Jahren eine

 

Digital Humanities Fachkraft.

 

Zu den Aufgaben gehört die Entwicklung von Software-Lösungen zur Unterstützung von Forschungsprojekten im Akademienprogramm im Bereich Digital Humanities z. B. im Bereich von eXist-DB, XML und XQuery. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Bereich digitaler Editionen und der visuellen Datenpräsentation sowie der Zusammenarbeit mit Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Disziplinen bei der Entwicklung von Forschungsfragen und der Konzeption von digitalen Methoden im Rahmen der Projektberatung und Projektumsetzung.

 

Dieses Profil zeichnet Sie aus:

  • ein einschlägiges Digital Humanities-bezogenes Studium (mit mindestens Masterabschluss) und mehrjährige Berufserfahrung oder eine vergleichbare Qualifikation
  • Kenntnisse aktueller Webtechnologien und Erfahrung mit Webentwicklung und KI
  • fundierte Kenntnisse in verschiedenen Programmiersprachen (z. B. Java, JavaScript, Python, XQuery, XSLT)
  • Kenntnisse im Bereich XML (z. B. TEI-XML, eXist-DB, XML-Editoren) und Linux
  • ausgeprägte Teamfähigkeit
  • einschlägige Erfahrungen in der Projektarbeit und fachliche Unterstützung bei der Einwerbung von Drittmittelprojekten
  • Erfahrung im Umgang mit Forschungsdaten im Bereich der Digital Humanities und Forschungsdatenmanagement.

 

Wir bieten Ihnen:

  • einen attraktiven Arbeitsplatz im ehemaligen Großherzoglichen Palais am Karlsplatz
  • flexible Gleitzeitregelungen und abwechslungsreiche Tätigkeitsfelder
  • eine betriebliche Altersvorsorge sowie vermögenswirksame Leistungen
  • sehr gute Erreichbarkeit mit dem ÖPNV und Jobticketzuschuss
  • Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-L (Öffentlicher Dienst der Länder).

 

Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen und Angabe der Kennziffer 02/2026 richten Sie bitte bis zum 31. Mai 2026 in einer einzigen PDF-Datei per E-Mail an verwaltung@hadw-bw.de.

Warum digitale Methoden unsere Wissenschaft herausfordern: SHareDH-Vortragsreihe „Produktive Ambivalenz – Digitale Methoden und Meistererzählungen“

2026年4月21日 01:58

Digitale Methoden haben die Geisteswissenschaften in den letzten Jahren grundlegend verändert. Sie eröffnen neue Wege der Analyse, ermöglichen große Datenmengen zu erschließen und stellen etablierte Forschungsfragen in ein neues Licht. Doch mit diesen Möglichkeiten entstehen auch neue Herausforderungen: Welche Narrative prägen unser wissenschaftliches Denken? Welche Perspektiven werden sichtbar – und welche bleiben unsichtbar?

Die Vortragsreihe „Produktive Ambivalenz – Digitale Methoden und Meistererzählungen“ setzt genau hier an. Sie versteht Digitalisierung nicht nur als technischen Fortschritt, sondern als epistemologische Herausforderung. Digitale Werkzeuge können dazu beitragen, lange etablierte Meistererzählungen und Korpora zu hinterfragen. Gleichzeitig können sie selbst neue Normen, Standards und Narrative erzeugen – etwa durch algorithmische Auswahlprozesse, Datenstrukturen oder softwarebasierte Voreinstellungen.

Im Zentrum der Vortragsreihe stehen daher Fragen wie: 

  • Wie verändern digitale Methoden die Art und Weise, wie Wissen entsteht?
  • Welche Rolle spielen Prozesse von Auswahl, Kanonbildung und Datenstrukturierung?
  • Inwiefern schaffen digitale Technologien neue wissenschaftliche Selbstverständnisse?
  • Und wie lässt sich diese Ambivalenz produktiv für Forschung und Lehre nutzen?

Die Vortragsreihe bringt Expert:innen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen und lädt dazu ein, die Zukunft der Geisteswissenschaften kritisch und konstruktiv zu diskutieren. Sie richtet sich an Forschende, Studierende und alle Interessierten, die sich mit den Auswirkungen digitaler Technologien auf Wissenschaft und Gesellschaft auseinandersetzen möchten. Veranstaltet wird sie im Rahmen des Projekts SHareDH, einem gemeinsamen Projekt von UB Kiel und Europa Universität Flensburg zur Förderung der Digital Humanities in Forschung und Lehre an den beiden Universitäten in Kiel und Flensburg.

Termine

28.04.2026, digital: Wahlverwandtschaften 2.0? Statistische Narrative in den Digital Humanities
Jun.-Prof.  Dr. Rabea Kleymann (TU Chemnitz)

05.05.2026, digital: Edition als Mnemotechnik – Multimodale Quellen jenseits linearer Wissensordnungen
Jun.-Prof. Dr. Elisa Cugliana (Universität zu Köln)

19.05.2026, Kiel, OS75 – Hörsaal 1 und digital: Unsere breite Gegenwart und ihre algorithmische Zukunft: LLM-Epistemik beim Aktualisieren historischer Narrative
Dr. Christopher Nunn (Universität Heidelberg)

26.05.2026, Flensburg, Gebäude Helsinki, Raum HEL 067 und digital: Digitale Praktiken und digital-analoge Daten zwischen Ausprobieren, Explorieren und Infrastrukturieren in den Digital Humanities
Prof. Dr. Lina Franken (Universität Vechta)

09.06.2026, Kiel, OS75/S3 – R.177 und digital: Erzählforschung als Messverfahren? Zu den methodologischen Chancen und Herausforderungen computationeller Zugänge
Prof. Dr. Evelyn Gius (TU Darmstadt)

23.06.2026, digital: Kanonkritik durch Distant Reading, Zoom und Close Reading oder De arte venandi per algorithmum
Prof. Dr. Peter Bell (Philipps-Universität Marburg)

07.07.2026, tba.: Über die epistemische Gewalt der Digitalität: Plädoyer für eine grundlegende Datenkultur in den Geisteswissenschaften
Dr. Till Grallert (Humboldt Universität zu Berlin)

Zeit: Dienstags, 16:15 Uhr

Digitale Teilnahme via https://uni-kiel.zoom-x.de/j/69649547724?pwd=rxlaUZ5lO4yKxylnUshz1afWqoS8rq.1 ohne Anmeldung möglich.

Das Plakat zur Vortragsreihe ist hier zu finden. 

Kontakt: Patrick Nehr-Baseler

Forschungsdaten im Zentrum: Ewig währt am längsten

2026年4月15日 21:38

Ein partizipativer Workshop der Initiative „Datenzentrum – wissenschaftliche Konzeption und Ausgestaltung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW)

Berlin, 25. und 26. Juni 2026; Akademiegebäude am Gendarmenmarkt; Einstein-Saal


Der Wert geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten für Wissenschaft und Gesellschaft ist nicht zuletzt durch den laufenden Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) offensichtlich geworden. Zentrale Fragen nach dem dauerhaften Betrieb vertrauenswürdiger Datenrepositorien und der langfristigen Verfügbarkeit der aggregierten Inhalte sind jedoch weiterhin offen.

Vor diesem Hintergrund lädt die Initiative „Datenzentrum – wissenschaftliche Konzeption und Ausgestaltung“ der BBAW zu einem zweitägigen Lunch-to-Lunch-Workshop ein. Diese 2025 eingerichtete Initiative erarbeitet ein Konzept für die organisatorischen und technischen Grundlagen für ein leistungsfähiges, zertifiziertes Repositorium und dessen infrastrukturelle Einbindung innerhalb der BBAW. Darauf aufbauend wird die Akademie ab 2028 ein eigenes Datenzentrum betreiben. Dessen Hauptaufgaben werden die Aggregation, Verfügbarhaltung und Archivierung von Forschungsdaten, Software und Diensten aus den Vorhaben und Projekten der Akademie sein. Darüber hinaus ist eine Öffnung des Repositoriums für externe Datengeber:innen vorgesehen.

Im Workshop werden anhand von Impulsvorträgen die unterschiedlichen Perspektiven aus Sicht von Forschung, Bibliothek, Archiv und IT reflektiert. Anschließend bieten verschiedene Thementische die Möglichkeit zu einer intensiven Auseinandersetzung mit spezifischen Fragen, von der technischen Einrichtung nachhaltiger Infrastrukturen zwischen quelloffenen und kommerziellen Lösungen bis hin zum Einsatz sog. Künstlicher Intelligenz samt deren ethischen Herausforderungen.


Um Anmeldung wird gebeten unter: www.bbaw.de/veranstaltungen/veranstaltung-workshop-datenzentrum-2026

Nähere Informationen zum Programm: https://datenzentrum.bbaw.de/veranstaltungen/workshop-2026. Die Seite befindet sich im Aufbau und wird fortlaufend aktualisiert.

Workshop „Von digitalen Korpora zu Forschungsdaten in der KMW“ am 29.05. in Leipzig

2026年4月14日 15:49

Am 29. Mai 2026 veranstaltet der FID Media einen Workshop für die Forschungscommunity in Leipzig. Die Teilnahme ist offen für alle Interessierten und – wie alle Angebote des FID Media – kostenlos. Registrieren Sie sich jetzt unter diesem Link!

Titel: Von digitalen Korpora zu Forschungsdaten in der Kommunikations- und Medienwissenschaft: Verantwortung, Methoden, Infrastrukturen
Datum und Ort: 29. Mai 2026 von 10 bis 16 Uhr im Vortragssaal der Bibliotheca Albertina (Beethovenstr. 6, 04107 Leipzig)

Der Workshop steht unter der Leitfrage: Was bleibt von digitalen Kommunikationskorpora nach Projektende und wie kann ihre wissenschaftliche Nachnutzung verbessert werden?

Beschreibung: Digitale Kommunikationsräume, von Social-Media-Plattformen über Messenger-Dienste bis hin zu digitalen und digitalisierten Zeitungsarchiven, erzeugen eine Vielzahl potenzieller Forschungsdaten für die Kommunikations- und Medienwissenschaft. In vielen Projekten entstehen daraus umfangreiche digitale Korpora. Nach Projektende bleiben diese jedoch häufig schwer auffindbar und nur eingeschränkt nachnutzbar, etwa aufgrund urheber- und datenschutzrechtlicher Rahmenbedingungen sowie komplexer technischer Anforderungen an ihre Reproduzierbarkeit. Der Workshop nimmt diese Herausforderungen zum Ausgangspunkt und diskutiert, wie digitale Kommunikationskorpora erhoben, dokumentiert und wissenschaftlich nachnutzbar gemacht werden können. Dabei sollen sowohl methodische als auch epistemische Fragen der Datafizierung von Kommunikation behandelt werden. Ein besonderer Fokus liegt auf den Bedingungen, unter denen digitale Korpora – auch wenn sie häufig nicht vollständig archiviert werden können – durch einheitliche Dokumentation und Vernetzung noch größere analytische Mehrwerte für die Kommunikations- und Medienwissenschaft liefern können, sowie auf der Frage, welche Rollen Forschungsinfrastrukturen dabei künftig spielen können.

Programm:

Registrierung, Kaffe (9:00-10:00)

Begrüßung (10:00-10:15)

Panel 1 (10:15-12:15)
Titel: „Von digitaler Kommunikation zu Korpora für die Forschung“
Leitfragen: Wie werden Spuren digitaler Kommunikation und digital(isiert)e journalistische Inhalte zu Forschungsdaten – wie prägen methodische, epistemische und praktische Entscheidungen diesen Prozess und welche Potenziale für neue Perspektiven birgt er?
Referent:innen:
Katharina Kinder-Kurlanda (D!ART Universität Klagenfurt; CAIS): Titel folgt
Eric Koenen (ZeMKI Bremen) zu epistemischen Fragen der Digitalität und Digitalisierung ;
Vanessa Angenendt (Universität Duisburg-Essen) zu Datenspenden und Misogynie in Chat-Kommunikation

Mittagsbuffet im Vorraum (11:45-12:45)

Panel 2 (12:45 – 14:15)
Titel: Vom Korpus-Silo zur nachnutzbaren Forschungsdatenlandschaft
Leitfragen: Warum verschwinden digitale Korpora nach Projektende und wie kann ein nicht vollständig teilbarer Korpus trotzdem auffindbar, zitierbar und für Synergien nutzbar werden?
Referent:innen:
Vincent Fröhlich (Universität Erlangen-Nürnberg): Infrastrukturelle Bedarfe der Social-Media-Forschung zu Rechtsextremismus und Verschwörungstheorien
Birte Kuhle (CAIS): Titel folgt
Philipp Knöpfle (IfKW der LMU München) zu Replizierbarkeit von CCS-Studien

Kaffepause (14:15-14:30)

Panel 3 (14:30 – 16:00)
Titel: Vernetzte Kommunikationskorpora analysieren – neue Erkenntnispotenziale und Fallstricke für die KMW
Leitfragen: Welche Voraussetzungen müssen Daten erfüllen, damit CCS Analysen überhaupt valide sind? Welche neuen Analyse- und Erkenntnispotenziale entstehen, wenn digitale Kommunikationskorpora auffindbar, gut dokumentiert, und verknüpfbar werden?
Referent:innen:
Marko Bachl (FU Berlin, Weizenbaum Institut) zu Bias und epistemische Konsequenzen von CCS;
Jakob Jünger (IfK der Universität Münster) Titel folgt
N.N.

Abschlussdiskussion (16:00-16:15)

Online-Vortragsreihe „FID Media Bites“ im SoSe 2026

2026年4月14日 15:18

Die FID Media Bites bieten praxisnahe Wissenshappen für die Kommunikations- und Medienwissenschaft. Zu jedem Termin steht ein Thema aus den Bereichen wissenschaftliches Publizieren, Urheberrecht, Open Science, Tools oder Forschungsdaten im Mittelpunkt, und zwar jeweils mit dem Fokus auf den fachspezifischen Rahmenbedingungen der Kommunikations- und Medienwissenschaft.

Die FID Media Bites finden während der Vorlesungszeit freitags von 11 bis 12 Uhr via Zoom statt. Im ersten Teil der Veranstaltung wird es einen thematischen Input geben und im zweiten Raum für Diskussion und Fragen.

Im Sommersemester setzen sich die FID Media Bites mit Predatory Publishing, digitalen Zugangsmöglichkeiten und aktuellen (KI-)Anwendungen von/für Archivbeständen sowie manueller und KI-assistierter Annotation auseinander. Die Inhalte basieren auf Themenwünschen der Teilnehmenden des Wintersemesters.

Die FID Media Bites richten sich an Forschende aller Karrierestufen, Mitarbeitende aus Infrastruktureinrichtungen in den entsprechenden Fachgebieten, Studierende sowie Interessierte. Organisiert und moderiert werden die FID Media Bites durch das Koordinationsteam des FID Media.

Die „FID Media Bites“ finden in diesem Zoom-Raum statt. Es ist keine Anmeldung nötig.

8. Mai 2026, 11:00 bis 12:00 Uhr

Maximilian Heimstädt (Hamburg): Predatory Publishing. Ein kleines Bestiarium des Raubtierverlegens

12. Juni 2026, 11:00 bis 12:00 Uhr

Götz Lachwitz (Potsdam): Bestände des Deutschen Rundfunkarchivs

3. Juli 2026, 11:00 bis 12:00 Uhr

Josephine Diecke und Eric Müller-Budack (Zürich/Hannover): Zwischen manueller Annotation und generativer KI. Hybride Workflows für audiovisuelle Analysen mit VIAN & TIB-AV-A 

Stellenausschreibung (SHK) im Editionsprojekt Carl Schmitt Kriegstagebücher (DFG)

2026年3月30日 18:05

Am Institut für Grundlagen des Rechts ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt

 

eine Stelle als studentische Hilfskraft (m/w/d)
im Editionsprojekt Carl Schmitt Kriegstagebücher (DFG)

 

mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von bis zu 10 Stunden pro Woche (40 Stunden/Monat) zu besetzen. Die Aufgaben können nach Wunsch vollständig in Telearbeit erledigt werden; eine regelmäßige Anwesenheit in Göttingen ist nicht erforderlich.

Die Stelle ist an der Schnittstelle von Digital Humanities, strukturierter Textauszeichnung und technischer Projektpflege angesiedelt. Die Arbeit erfolgt in einem kollaborativen Workflow über GitLab.

Projektwebsite: https://gitlab.com/arbeitsgruppe-carl-schmitt/tagebuecher

 

Ihre Aufgaben

  • Pflege und Optimierung bestehender XML-/TEI-Dateien
  • Prüfung und Verbesserung der Projektstruktur, Dateibenennung und internen Verlinkungen
  • Konsolidierung und Weiterentwicklung von Vorlagen und Workflows
  • Unterstützung bei der Validierung und Qualitätssicherung der XML-Daten
  • Mitarbeit an Versionsverwaltung und Team-Workflows in GitLab
  • Dokumentation technischer Abläufe und Best Practices

Ihr Profil

  • laufendes Hochschulstudium, vorzugsweise in den Digital Humanities, der Informatik, den Geisteswissenschaften mit Digitalbezug oder einem verwandten Fach
  • Kenntnisse in TEI
  • Erfahrung mit oXygen XML Editor
  • Grundkenntnisse in XPath, XSLT oder XQuery
  • Erfahrung mit GitLab CI/CD
  • gute Kenntnisse im Umgang mit Git und idealerweise GitLab
  • Sicherheit im Umgang mit XML
  • sorgfältige, strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise
  • Fähigkeit, sich in bestehende technische Strukturen schnell einzuarbeiten

Wünschenswert sind

  • Interesse an digitalen Editionen und editorischen Workflows

Wir bieten

  • Mitarbeit in einem spannenden digitalen Forschungsprojekt
  • Einblick in die technische Infrastruktur digitaler Editionen
  • flexible Arbeitszeiten
  • die Möglichkeit, eigene technische Ideen in die Optimierung des Workflows einzubringen
  • ein interdisziplinäres Arbeitsumfeld an der Schnittstelle von Forschung und Technik

 

 

Bewerbungen werden bis zum 15.04.2026 in elektronischer Form (bitte als eine PDF-Datei) per E-Mail erbeten an staatsl@gwdg.de.

Wenn Sie Fragen zur Ausschreibung haben, schreiben Sie bitte einfach an die angegebene E-Mail-Adresse. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Der beruflichen Teilhabe von schwerbehinderten Beschäftigten sieht sich die Universität in besondere Weise verpflichtet und begrüßt deshalb Bewerbungen schwerbehinderter Menschen. Bei gleicher Qualifikation erhalten Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung den Vorzug. Eine Behinderung bzw. Gleichstellung ist zur Wahrung der Interessen bereits in die Bewerbung aufzunehmen. Reise- und Bewerbungskosten können nicht übernommen werden. Reichen Sie bitte die Bewerbungsunterlagen nur in Kopie ein. Die Unterlagen werden nach einer Aufbewahrungsfrist von drei Monaten nach Abschluss des Verfahrens gelöscht. Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie unter https://www.uni-goettingen.de/hinweisdsgvo.

Stellenausschreibung (SHK) am Institut für Grundlagen des Rechts / Uni Göttingen

2026年3月30日 18:01

Am Institut für Grundlagen des Rechts (Lehrstuhl Prof. Dr. Meinel) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt

 

eine Stelle als studentische Hilfskraft (m/w/d)

 

mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von bis zu 10 Stunden pro Woche (40 Stunden/Monat) zu besetzen. Die Aufgaben können nach Wunsch vollständig in Telearbeit erledigt werden; eine regelmäßige Anwesenheit in Göttingen ist nicht erforderlich.

 

Ihr Profil:

  • laufendes Hochschulstudium, vorzugsweise in den Digital Humanities, der Informatik, den Sozial- oder Geisteswissenschaften mit Digitalbezug oder einem verwandten Fach
  • Gute Kenntnisse in R / RStudio / RMarkdown; Kenntnisse in bookdown
  • Bereitschaft, sich in bestehende Arbeitsabläufe zur Erstellung digitaler, webbasierter Lehrmaterialien einzuarbeiten
  • Erfahrung mit oder Bereitschaft zur Einarbeitung in ILIAS bzw. digitale Lernplattformen
  • sicherer Umgang mit Dateistrukturen, Bilddateien, Ordnerlogik und Formatkonvertierungen
  • gutes Verständnis für wissenschaftliche Quellenarbeit und sauberes Dokumentieren von Änderungen
  • eigenständige, strukturierte und zugleich eng abstimmungsfähige Arbeitsweise

 

Wünschenswert:

  • Interesse an digitalen Lehrformaten im Bereich der Rechts- und Sozialwissenschaften

 

Wir bieten:

  • ein angenehmes Teamklima
  • flexible Arbeitszeiten

 

Bewerbungen werden bis zum 15.04.2026 in elektronischer Form (bitte als eine PDF-Datei) per E-Mail erbeten an staatsl@gwdg.de.

Wenn Sie Fragen zur Ausschreibung haben, schreiben Sie bitte einfach an die angegebene E-Mail-Adresse. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Der beruflichen Teilhabe von schwerbehinderten Beschäftigten sieht sich die Universität in besondere Weise verpflichtet und begrüßt deshalb Bewerbungen schwerbehinderter Menschen. Bei gleicher Qualifikation erhalten Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung den Vorzug. Eine Behinderung bzw. Gleichstellung ist zur Wahrung der Interessen bereits in die Bewerbung aufzunehmen. Reise- und Bewerbungskosten können nicht übernommen werden. Reichen Sie bitte die Bewerbungsunterlagen nur in Kopie ein. Die Unterlagen werden nach einer Aufbewahrungsfrist von drei Monaten nach Abschluss des Verfahrens gelöscht. Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie unter https://www.uni-goettingen.de/hinweisdsgvo.

Call for Proposals: Open-Access-Tage 2026

2026年3月20日 20:09
Die Open-Access-Tage 2026 laden dieses Jahr unter dem Motto Wandel mit Verantwortung gestalten herzlich nach Linz an die Johannes Kepler Universität ein.
 
 
CALL FOR PROPOSALS
 
Das wissenschaftliche Publikationswesen unterliegt einem kontinuierlichen Wandel, der das gesamte Publikationssystem sowie die beteiligten Organisationen und Akteur*innen fordert. Open Access ist ein zentraler Motor dieses Wandels, zugleich stellen uns die technologischen, geopolitischen und finanziellen Veränderungen immer wieder vor neue Herausforderungen und Fragen.
 
In den letzten Jahren geraten als stabil angenommene Rahmenbedingungen des wissenschaftlichen Publizierens zunehmend unter Druck. Die langfristige Verlässlichkeit von Infrastrukturen, der Zugang zu Wissen und die Verfügbarkeit von Services können nicht mehr als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Dadurch werden Fragen nach Verantwortung, Zuständigkeit und nachhaltiger Gestaltung des wissenschaftlichen Publikationswesens immer dringlicher.
 
Auf den Open-Access-Tagen 2026 in Linz soll angesichts dieser Entwicklungen die Übernahme und Verteilung von Verantwortung adressiert werden. Was bedeuten diese Veränderungen für Publikationsformate, Infrastrukturen, Konzepte von Autor*innenschaft, Geschäftsmodelle oder Kollaborationen? Wie beeinflusst dieser Wandel Publikationskulturen, Organisationen, Zuständigkeiten und Berufsprofile? Welche Antworten auf die vielfältigen Herausforderungen gibt es, um Open Access in geteilter Verantwortung weiter zu etablieren?
 
Wir freuen uns insbesondere über Beiträge zu folgenden Themen:
 
  • Publizieren im Wandel: Was macht eine Open-Access-Publikation aus? Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen überwiegend Zeitschriftenartikel. Die Vielfalt der Publikationen (z. B. digitale Editionen, Datenpublikationen, Enhanced Publications) in den wissenschaftlichen Disziplinen geht jedoch deutlich darüber hinaus. Wie können wir die unterschiedlichen Publikationskulturen und die zum Teil neu entstehenden Publikationsformate unterstützen und gestalten?
  • Ethische und rechtliche Rahmenbedingungen: Wie können Vorgaben und Prinzipien so gestaltet werden, dass sie Open Access nachhaltig vorantreiben? Die juristischen Herausforderungen gehen über Fragen zu Urheberrecht und Lizenzen hinaus. Konkrete Fragestellungen umfassen auch Themen wie Publikationsverträge, Sicherung von Autor*innenrechten, Titelrechte von Zeitschriften sowie Governance-Modelle.
  • Offene Infrastrukturen: Offene, scholarly-owned Infrastrukturen unterstützen bereits heute das wissenschaftsgeleitete Publizieren. Wie können diese Systeme kollaborativ weiterentwickelt und betrieben werden, um Stabilität, Nachhaltigkeit und eine bedarfsorientierte Weiterentwicklung zu gewährleisten? Und wie sichern wir angesichts vielfältiger Herausforderungen langfristig den Zugang zu Forschungsergebnissen und Daten?
Das Programmkomitee der Open-Access-Tage 2026 lädt herzlich zu Einreichungen ein, die diesen Fragen nachgehen, die bestehenden Herausforderungen analysieren, Lösungsansätze vorstellen und neue Perspektiven eröffnen. Willkommen sind darüber hinaus wissenschaftliche Vorträge, Erfahrungsberichte und praxisnahe Workshops zu allen Aspekten von Open Access.
 
Um Austausch und Diskussion unter den Teilnehmenden zu ermöglichen, möchten wir dazu ermutigen, bei der Einreichung von Beiträgen interaktive Formate wie Workshops insbesondere in Betracht zu ziehen.
 
 
Über die Konferenz
Die Open-Access-Tage sind die zentrale jährliche Konferenz zum Thema Open Access im deutschsprachigen Raum. Sie richtet sich an alle, die sich intensiv mit den Möglichkeiten, Bedingungen und Perspektiven des wissenschaftlichen Publizierens befassen. Dazu gehören Wissenschaftler*innen sowie Mitarbeiter*innen von Bibliotheken und anderen Einrichtungen der Wissenschaftsinfrastruktur ebenso wie Mitglieder der Wissenschaftsadministration und Verlage.
 
Die Open-Access-Tage 2026 finden vom 28. bis 30. September 2026 statt.
Wir bitten alle Vortragenden, sich regulär zu registrieren und bei Anmeldung die Teilnahmegebühren zu entrichten.
Es können Beiträge für folgende Formate eingereicht werden: Vorträge, Workshops, Poster und Tool-Marktplatz.
Die Tagungssprache der Open-Access-Tage 2026 ist Deutsch. Beiträge in englischer Sprache sind ebenfalls willkommen.
 
 
Einreichung und Fristen
Alle Beiträge sind über das ConfTool mit Angabe aller Autor*innen inkl. Affiliationen einzureichen.
Fügen Sie kurze (max. 300 Wörter) biografische Angaben zu den beteiligten Personen hinzu.
Frist für Vorträge (Session) und Workshops: 19.04.2026
Frist für Poster und Tool-Marktplatz: 14.06.2026
 
 
Alle Infos finden Sie auch auf der Tagungswebsite.
 
 
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und Ihre aktive Teilnahme an den OAT 2026!
 
Mit freundlichen Grüßen
Open-Access-Tage 2026
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Meine DHd2026-Erfahrungen

2026年3月16日 21:26

Diesen Beitrag schreibe ich nach meinem Besuch der DHd2026-Konferenz, die für mich eine wertvolle Quelle für Wissen, Inspiration und neue Perspektiven in meinem Fachgebiet war. Sie hat mir geholfen, besser zu verstehen, in welche Richtungen ich mich in diesem Bereich weiterentwickeln kann. Diese Möglichkeit verdanke ich der Förderung durch NFDI4Culture, für die ich sehr dankbar bin.

Eine anklickbare Version der Präsentation über meine Teilnahme an der Konferenz finden Sie unter folgendem Link .


Alle Fotos in der Präsentation wurden von mir, der Autorin des Beitrags Anastasiia Shkliarenko, während meiner Teilnahme an der Konferenz in Wien aufgenommen.

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