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Auftakt des neuen Podcasts “Die Wissensarchitekt*innen” mit Staffel zum Datentracking, Folge 1 mit Renke Siems und Yuliya Fadeeva!

Ich freue mich Ihnen mitzuteilen, dass zum 2. Digital Independence Day die Auftaktfolge meines neuen Podcasts „Die Wissensarchitekt*innen“ online gegangen ist.

Der Wissenschaftspodcast “Die Wissensarchitekt*innen” erkundet die Welt hinter den Daten und was Bibliotheken, Forschung und Algorithmen miteinander verbindet. In Gesprächen über das Wissen von morgen werden kritische Aspekte der Informationsgesellschaft und ihre politischen und gesellschaftlichen Folgen diskutiert. 

In jeder Folge sind Gäst*innen aus unterschiedlichen Bereichen der Informations- und Wissenslandschaft zu Gast, um über ihre Arbeit und Themen zu sprechen. In der ersten Staffel von “Die Wissensarchitekt*innen” steht das Thema Datentracking mit Fokus Science Tracking (d.h. das nicht datenschutzgerechte Erheben und Nachnutzen von Nutzungsdaten auf kommerziellen wissenschaftlichen Webseiten) zentral.

Mehr zur Auftaktfolge mit Dr. Renke Siems und Dr. Yuliya Fadeeva unter dem Titel „Was ihr schon immer über Datentracking in der Wissenschaft wissen wolltet“ lesen Sie hier:  https://ulrikewuttke.wordpress.com/2026/02/01/auftaktfolge-meines-podcasts-die-wissensarchitektinnen-mit-renke-siems-und-yuliya-fadeeva-was-ihr-schon-immer-uber-datentracking-in-der-wissenschaft-wissen-wolltet-live/  

Die Folgen der ersten Staffel werden monatlich am ersten Sonntag jeden Monats, parallel zur Initiative Digital Independence Day mit freundlicher Unterstützung von Podcasts.homes erscheinen. Den Podcast kann mensch ohne Spotify abonnieren, hier gehts zum Wechselrezept: https://ulrikewuttke.wordpress.com/2026/01/27/wechselrezept-podcasts-horen-ohne-spotify/

Der Podcast wird von mir, Ulrike Wuttke, im Rahmen meiner Transferprofessur an der FH Potsdam mit dem Projekt T.R.A.C.K.S. “Training on Analytics, Compliance, Knowledge, and Security” produziert.

[Link] zur Folge vom 01. Februar 2026.

[Link] zur Episodenübersichtsseite des Podcasts auf Podcasts-Homes.

[Link] zum RSS-Feed

Mit freundlichen Grüßen und viel Spaß beim Reinhören!

Ulrike Wuttke

 

 

Prof. Dr. Ulrike Wuttke

Bibliothekswissenschaft – Strategien, Serviceentwicklung und Wissenschaftskommunikation  | Library Science – Strategies, Service Development and Scholarly Communication

E-Mail: ulrike.wuttke@fh-potsdam.de | Phone: +49 331 580-4533

Mastodon: @uwuttke@fedihum.org | ORCiD: 0000-0002-8217-4025

FH Potsdam | University of Applied Sciences Potsdam
Fachbereich Informationswissenschaften | Department of Information Sciences
Kiepenheuerallee 5 | 14469 Potsdam
http://www.fh-potsdam.de/ | https://ulrikewuttke.wordpress.com/

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EFA25@DNB: Einladung der Deutschen Nationalbibliothek zu „Erschließen, Forschen, Analyiseren“ am 24. und 25. November 2025 (virtuell)

Sie interessieren sich für die Metadaten und freien digitalen Objekte der Deutschen Nationalbibliothek? Sie wollen erfahren, wie Sie unsere umfangreichen Daten beziehen und analysieren oder mit diesen Ihre eigenen Bestände erschließen können? Oder Sie möchten sich einfach über die verschiedenen Datenangebote der DNB informieren?

Am 24. und 25. November 2025 findet an zwei Vormittagen hierfür das virtuelle Info- und Workshopangebot „Erschließen, Forschen, Analysieren“  (EFA25@DNB) zu unseren Metadaten und freien digitalen Objekten statt. Erfahren Sie mehr über unser Angebot und darüber, wie vielfältig Sie unsere Metadaten und digitalen Objekte nutzen, analysieren und visualisieren können.
Das  Programm ist modular gestaltet, die Programmpunkte bauen logisch aufeinander auf und können, je nach Interessenlage, auch einzeln besucht werden. Nach einführenden Vorträgen zum Angebot der Deutschen Nationalbibliothek am ersten Vormittag zu den Themen digitaler Bestand, Bezugswege, Datenarten und  -formate, haben Sie am zweiten Vormittag die Möglichkeit, an verschiedenen Workshops zur Vertiefung ausgewählter Themen teilzunehmen.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das Info- und Workshopangebot findet in deutscher Sprache statt.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter: www.dnb.de/efa

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Hybrid-Workshop: „Literatur und Raum III“ am 17.10.2025

Zu Raum und Räumlichkeit im deutschsprachigen Roman des 20. Jahrhunderts

Seit den 1980er Jahren hat sich das Augenmerk der Kultur- und Sozialwissenschaften international zunehmend auf das Thema Raum gerichtet. Der Geograf Edward Soja lieferte für diese Entwicklung das intuitiv verständliche Label: spatial turn. Jedoch ist zu der Frage, was Raum ist und wie er untersucht werden kann, in den letzten 40 Jahren eine ganze Landschaft an fachlichen Antworten entstanden.

Die Workshop-Reihe „Literatur und Raum“ lädt alle Interessierten ein, diese Landschaft auf dem Feld der Literaturwissenschaft zu durchstreifen. Dabei richten wir den Blick insbesondere auf die Methodenvielfalt zwischen close und distant reading, zwischen qualitativen und quantitativen Ansätzen, analogen und computergestützten Verfahren. Welche Begriffe von Raum gibt es im Zusammenhang mit Literatur? Was kann man über Literatur erfahren, wenn man Raum in und um Literatur untersucht? Welcher Ansatz bringt welchen Erkenntnishorizont mit sich?

Im dritten Workshop unserer Reihe untersuchen wir diese Fragen anhand der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts. Dafür freuen wir uns auf Beiträge zu einzelnen Autoren dieser Zeit: Geplant sind Präsentationen von Magdalena Basedow (Universität Rostock) über Raum in den Texten von Uwe Johnson, von Dr. Stephan Lesker (Universität Rostock) über Raum bei Walter Kempowski und von Korbinian Lindel (Universität Koblenz) zum geopolitischen Raum bei Stefan Zweig. Ergänzt werden die Beiträge durch einen Überblick über verschiedene Romane des 20. Jahrhunderts und deren Räumlichkeit aus dem Projekt „CANSpiN“ , vorgestellt von Jun.-Prof. Dr. Ulrike Henny-Krahmer, Nils Kellner und Marc Lemke (Universität Rostock).

Termin

Der Workshop findet als Hybrid-Veranstaltung am 17. Oktober 2025 (freitags) von 09:00 bis 17:00 Uhr statt.

Teilnahme

Bitte melden Sie sich über das Online-Formular auf folgender Seite an: https://tinyurl.com/literatur-raum-III. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie die Zugangsdaten für Zoom sowie Informationen zum Programmablauf.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Organisation und die Kosten der Reise, Unterbringung und Verpflegung tragen die Teilnehmenden selbst. Eine Teilnahmebestätigung stellen wir Ihnen auf Wunsch gerne nach der Veranstaltung aus.

Veranstaltungsort in Präsenz

Universität Rostock
Zentrale Universitätsverwaltung · Beratungsraum (Erdgeschoss)
Schwaansche Straße 2
18055 Rostock

Kontakt

Für etwaige Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Nils Kellner unter nils.kellner@uni-rostock.de.

Veranstalter

Organisiert und gefördert wird die Veranstaltung vom Projekt „CANSpiN“, darunter Ulrike Henny-Krahmer, Nils Kellner und Marc Lemke, und dem Institut für Germanistik der Universität Rostock.

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Werkstattreihe Standardisierung: DeReKo

Wir möchten Sie herzlich zur nächsten Veranstaltung unserer Werkstattreihe Standardisierung einladen: Jennifer Ecker, Pia Schwarz und Rebecca Wilm werden DeReKo vorstellen und freuen sich auf die Diskussion mit uns: https://events.gwdg.de/event/1024/.

DeReKo

Das IDS beheimatet viele Daten und Tools für die Forschung mit insbesondere deutschsprachige Daten. Unter anderem besteht die Möglichkeit, große, annotierte Korpora zu durchsuchen, ein sehr prominentes Beispiel ist das Deutsche Referenzkorpus DeReKo, das mithilfe der Korpus-Analyseplatform KorAP genutzt, durchsucht und “beforscht” werden kann. Im Hintergrund müssen die Sprachdaten dafür in einem bestimmten TEI-Format vorliegen: In diesem Beitrag gehen wir auf TEI I5 ein, erläutern wie man mit welchen Tools eine Sprachdatensammlung in das notwendige Format umwandelt und so aufbereitet, dass sie am IDS als Korpus archiviert und in einem weiteren Schritt auch mit KorAP aufgerufen werden könnte.

Wir freuen uns auf den Vortrag durch unsere Kolleginnen Jennifer Ecker, Pia Schwarz und Rebecca Wilm. Bitte verteilt die Einladung gerne innerhalb eurer Kreise weiter.

Alle Termine der Werkstattreihe und die Anmeldungsmöglichkeiten finden Sie hier: https://events.gwdg.de/category/284/.

Und leiten Sie diese Einladung auch gern an andere Interessierte weiter.

Worum geht es in der Werkstattreihe Standardisierung?

Anhand konkreter Anwendungsbeispiele (https://text-plus.org/themen-dokumentation/standardisierung/anwendungsbeispiele/) erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Verwendung von Standards und standardisierten Tools und können an den Erfahrungen der Vortragenden in ihren jeweiligen Projekten teilhaben. Ziel ist es, ihnen so die Planung und Umsetzung ihrer Vorhaben zu erleichtern.

Darüber hinaus soll die Werkstattreihe Weichen für die zukünftige Datenintegrationen in die Text+ Infrastruktur stellen, die interne Reflektion über Angebotsentwicklung, Infrastruktur und Schnittstellen voranbringen sowie Partizipationsmöglichkeiten für Datengebende beleuchten. Die Reihe ist eine gemeinsame Aktivität aller Task Areas in Text+ in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus der Community. 

Die Anwendungsbeispiele:

• 20. März: DTABf, Marius Hug, Frank Wiegand

• 11. April: correspSearch, Stefan Dumont

• 22. Mai: edition humboldt digital, Christian Thomas, Stefan Dumont

• 5. Juni: INSeRT, Felix Helfer, N.N.

• 17. Juli: PROPYLÄEN. Goethes Biographica, Martin Prell

• 18. September: DeReKo, Jennifer Ecker, Pia Schwarz, Rebecca Wilm

• 16. Oktober: Klaus Mollenhauer Ausgabe, Max Zeterberg

• 20. November: BERIA Collection, Isabel Compes, Felix Rau

Zielgruppe:

Die Reihe spricht ein breites Publikum mit Bezug zu Sprach- und Textwissenschaften an. Sie ist sowohl für Neulinge, die einen ersten Einstieg in das Thema finden möchten (z. B. Promovierende, Forschende ohne Infrastrukturanbindung), aber auch für im Einsatz von Standards und Tools Versierte, die von Erfahrungen aus ähnlichen Vorhaben profitieren möchten bzw. ebenfalls ihre Erfahrungen mitteilen möchten, gleichermaßen geeignet. Gerne darf diese Einladung also breit weiterverteilt werden. 

Anmeldung:

Zur Anmeldung für die nächste Veranstaltung bitte hier entlang: https://events.gwdg.de/event/1024/

 

Die Einladungen für die weiteren Veranstaltungen folgen. Es ist aber bereits auch jetzt möglich, sich für alle Veranstaltungen individuell anzumelden: https://events.gwdg.de/category/284/

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Anmeldefrist verlängert: Summer School zur digitalen Aufbereitung historischer Quellen mittels ChatGPT

Die zweitägige Summer School an der Zentralbibliothek Zürich vom 2. bis 3. September richtet sich an experimentierfreudige Historiker*innen und Geisteswissenschaftler:innen, die Sprachmodelle wie ChatGPT für die Bearbeitung ihrer Quellen nutzen möchten. Sie lernen Prompts so zu formulieren, dass die Modelle möglichst verlässliche Ergebnisse erzeugen. Sie lernen ausserdem, wie sich über die API viele Dokumente bearbeiten lassen. Der Schwerpunkt des zweiten Tages liegt auf der Kontrolle der Ergebnisse mit maschinellen und händischen Prüfmethoden sowie auf der kritischen Reflexion. 

Weitere Infos und Anmeldung bis zum 30. Juli: https://www.zb.uzh.ch/de/events/summer-school-digitalen-aufbereitung-historischer-quellen-mittels-chatgpt

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Workshops im Praxislabor 2025: Programm und Anmeldung online!

Das Komitee der AG Digitale Geschichtswissenschaft im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands freut sich, Ihnen das offizielle Programm des diesjährigen Praxislabors vorzustellen! Auf dem Historikertag in Bonn warten von Dienstag, den 16.9., bis Donnerstag, den 18.9, vielfältige praxisorientierte Workshops auf Sie.

In bewährter Tradition werden damit digitale Ansätze und Methoden in ihrer Breite erfahr- und erlernbar. Angesprochen sind mit dem Programm sowohl interessierte Einsteiger:innen als auch Spezialist:innen. Das Praxislabor schafft auf diese Weise eine Plattform, um digitale Methoden und Tools für die Geschichtswissenschaft praktisch zu erkunden, Projekte hinsichtlich ihrer digitalen Methoden und Ergebnisse kennenzulernen, Fragen zu stellen und pointiert Themen zu diskutieren. Dabei handelt es sich um ein communitygestütztes Angebot – denn aus den vielfältigen und durchweg spannenden Einreichungen, die das AG-Komitee im Rahmen eines Call for Workshops erreicht haben, haben wir diese Auswahl treffen können.

Die Anmeldemodalitäten und alles weitere Wissenswerte erfahren Sie auf den Informationsseiten, die wir für jeden Workshop auf unserem AG-Blog bereitgestellt haben. Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung zwar auf diese Weise erfolgt, das Praxislabor 2025 aber Teil des Historikertags ist, für den alle Teilnehmer:innen ebenfalls angemeldet sein müssen. Hier finden Sie sämtliche Informationen: https://digigw.hypotheses.org/6170

Mit herzlichen Grüßen, im Namen des AG-Komitees,
   Christian Wachter

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Reminder: Vorschläge für das Praxislabor 2025 noch bis zum 18. Mai einreichen

Zum Historikertag 2025 organisiert  die AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD in bewährter Tradition ein Praxislabor. Es besteht aus Hands-on-Workshops, die von Mitgliedern der Digital-History-Community durchgeführt werden und der digitalen Weiter- und Fortbildung in den historisch arbeitenden Disziplinen dienen. Dabei sollen neue Trends bei Software, Methoden und Ansätzen vermitteln werden. Angesprochen werden können allgemein Interessierte und/oder Spezialisten rund um Themen der digitalen Geschichtswissenschaft, Quellenverarbeitung und -präsentation. Das Praxislabor möchte eine Plattform sein, um Tools praktisch zu erkunden bzw. Methoden hinsichtlich ihrer Anwendung und Analysefähigkeit kennenzulernen.

Interessent*innen, die einen solchen Workshop anbieten möchten, können sich bis zum 18.05.2025 bewerben.

Es steht ein Raum für max. 40 Teilnehmende mit Beamer und jeweils einem Zeitslot im Umfang von 100 Minuten zur Verfügung. Die Workshops werden von Dienstag (16.9.25) bis einschließlich Donnerstag (18.9.25) stattfinden.

Reichen Sie für Ihre Bewerbung gerne über dieses Formular ein. Nach der Auswahl der Praxislaborworkshops wird das finale Programm hier veröffentlicht.

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Werkstattreihe Standardisierung: correspSearch

Wir möchten Sie herzlich zur nächsten Veranstaltung unserer Werkstattreihe Standardisierung einladen: Stefan Dumont (BBAW) wird correspSearch vorstellen und freut sich auf die Diskussion mit uns: https://events.gwdg.de/event/1020/

Alle Termine der Werkstattreihe und die Anmeldungsmöglichkeiten finden sich hier: https://events.gwdg.de/category/284/

Und leiten Sie diese Einladung auch gern an andere Interessierte weiter.

Worum geht es in der Werkstattreihe Standardisierung? Anhand konkreter Anwendungsbeispiele (https://text-plus.org/themen-dokumentation/standardisierung/anwendungsbeispiele/) erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Verwendung von Standards und standardbasierten Tools und können an den Erfahrungen der Vortragenden in ihren jeweiligen Projekten teilhaben. Ziel ist es, ihnen so die Planung und Umsetzung ihrer Vorhaben zu erleichtern.

Darüber hinaus soll die Werkstattreihe Weichen für zukünftige Datenintegrationen in die Text+ Infrastruktur stellen, die interne Reflektion über Angebotsentwicklung, Infrastruktur und Schnittstellen voranbringen sowie Partizipationsmöglichkeiten für Datengebende beleuchten. Die Reihe ist eine gemeinsame Aktivität aller Task Areas in Text+ in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus der Community.

Die Anwendungsbeispiele:

• 20. März: DTABf, Marius Hug, Frank Wiegand

• 11. April: correspSearch, Stefan Dumont

• 22. Mai: edition humboldt digital, Christian Thomas, Stefan Dumont

• 5. Juni: INSeRT, Felix Helfer, N.N. • 17. Juli: PROPYLÄEN. Goethes Biographica, Martin Prell

• 18. September: DeReKo, Jennifer Ecker, Pia Schwarz, Rebekka Wilm

• 16. Oktober: Klaus Mollenhauer Ausgabe, Max Zeterberg

• 20. November: BERIA Collection, Isabel Compes, Felix Rau

Zielgruppe:

Die Reihe spricht ein breites Publikum mit Bezug zu Sprach- und Textwissenschaften an. Sie ist sowohl für Neulinge, die einen ersten Einstieg in das Thema finden möchten (z.B. Promovierende, Forschende ohne Infrastrukturanbindung), aber auch für im Einsatz von Standards und Tools Versierte, die von Erfahrungen aus ähnlichen Vorhaben profitieren möchten bzw. ebenfalls ihre Erfahrungen mitteilen möchten, gleichermaßen geeignet. Gerne darf diese Einladung also breit weitervereilt werden.

Anmeldung:

Zur Anmeldung für die nächste Veranstaltung bitte hier entlang: https://events.gwdg.de/event/1020/


Die Einladungen für die weiteren Veranstaltungen folgen. Es ist aber bereits auch jetzt möglich, sich für alle Veranstaltungen individuell anzumelden: https://events.gwdg.de/category/284/

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Aus aktuellem Anlass: Folien zum Mastodon Workshop bei der DHd 2024 online!

Wer mit dem Gedanken spielt zu Mastodon umzuziehen und noch nicht genau weiß, wie das eigentlich funktioniert, kein Verzagen! Bei der DHd 2024 gab es einen Workshop zu den Grundlagen von Mastodon, zur Digital Humanities Instanz Fedihum (herzliche Einladung) und zum automatisierten Tröten mit Autodone.

Die Folien zum Workshop mit Mareike König, Jürgen Hermes, Philip Schildkamp, Vivien Wolter, Ulrike Wuttke und Henrik Schönemann haben wir aus aktuellem Anlass auf Zenodo zur Nachnutzung veröffentlicht, viel Erfolg!

König, M., Hermes, J., Schildkamp, P., Wolter, V., Wuttke, U., & Schönemann, H. (2025, Januar 23). Microblogging mit Mastodon: Fediverse, Fedihum und Co. in den Digital Humanities – ein Praxisworkshop. DHd 2024 Quo Vadis DH (DHd2024), Passau. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.14728233

Zu Autodone freuen sich über Nachrichten: Jürgen Hermes und Philip Schildkamp.

Wie Mastodon als Teil des Fediverse zur offenen Wissenschaftskommunikation beiträgt, welche Gedanken sich der DHd-Verband beim Aufsetzen der Fedihum-Instanz gemacht hat und welche Einsatzmöglichkeiten, z. B. in der Lehre die automatisierte Veröffentlichung von Kurznachrichten bietet, kann genauer im dazugehörigen Abstract im Book of Abstracts der DHd 2024 nachgelesen werden: König, M., Hermes, J., Schildkamp, P., Wolter, V., & Wuttke, U. (2024, Februar 21). Microblogging mit Mastodon: Fediverse, Fedihum und Co. in den Digital Humanities – ein Praxisworkshop. DHd 2024 Quo Vadis DH (DHd2024), Passau, Deutschland. https://doi.org/10.5281/zenodo.10698458

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Hybrid-Workshop: „Literatur und Raum II“ am 21.01.2025

作者Erik Renz

Raum und Räumlichkeit im Ecocriticism

Seit den 1980er Jahren hat sich das Augenmerk der Kultur- und Sozialwissenschaften international zunehmend auf das Thema Raum gerichtet. Der Geograf Edward Soja lieferte für diese Entwicklung das intuitiv verständliche Label: spatial turn. Jedoch ist zu der Frage, was Raum ist und wie er untersucht werden kann, in den letzten 40 Jahren eine ganze Landschaft an fachlichen Antworten entstanden.

Die Workshop-Reihe „Literatur und Raum“ lädt alle Interessierten ein, diese Landschaft auf dem Feld der Literaturwissenschaft zu durchstreifen. Dabei richten wir den Blick insbesondere auf die Methodenvielfalt zwischen close und distant reading, zwischen qualitativen und quantitativen Ansätzen, analogen und computergestützten Verfahren. Welche Begriffe von Raum gibt es im Zusammenhang mit Literatur? Was kann man über Literatur erfahren, wenn man Raum in und um Literatur untersucht? Welcher Ansatz bringt welchen Erkenntnishorizont mit sich?

Im zweiten Workshop unserer Reihe untersuchen wir diese Fragen aus der Perspektive des Ecocriticism. Er kann als Forschungsbereich betrachtet werden, in dem kulturelle und insbesondere literarische Erscheinungsformen von ‚Umwelt’ und deren historische Transformationsprozesse untersucht werden. Durch diesen Fokus, der alles Physische einschließt, ist die Anknüpfung an das Thema Raum naheliegend und es kann gefragt werden, welche Erkenntnismöglichkeiten Raum aus der Perspektive des Ecocriticism bietet und welche computergestützten Verfahren sich für solche Untersuchungen eignen

Referent:innen

Wir freuen uns, Jun-Prof. Dr. Mareike Schumacher (Universität Stuttgart / Universität Regensburg) und PD Dr. Katrin Dennerlein (Universität Würzburg) vor Ort begrüßen zu dürfen. Beide werden unsere Überlegungen mit Beiträgen zu ihren Forschungsprojekten aus diesem Themenkomplex bereichern.

Termin

Der Workshop findet als Hybrid-Veranstaltung am 21. Januar 2025 (dienstags) von 09:00 bis 17:00 Uhr statt.

Teilnahme

Bitte melden Sie sich über das Online-Formular auf folgender Seite an: https://tinyurl.com/literatur-raum-II. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie die Zugangsdaten für Zoom sowie Informationen zum Programmablauf.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Organisation und die Kosten der Reise, Unterbringung und Verpflegung tragen die Teilnehmenden selbst. Eine Teilnahmebestätigung stellen wir Ihnen auf Wunsch gerne nach der Veranstaltung aus.

Die Teilnehmer:innen sind eingeladen, eigene Texte mitzubringen: Neben der theoretischen Diskussion wird es erneut einen praktischen Hands-On-Teil geben, in dem Tools der Computational Literary Studies ausprobiert werden können.

Veranstaltungsort in Präsenz

Universität Rostock
Zentrale Universitätsverwaltung · Beratungsraum (Erdgeschoss)
Schwaansche Straße 2
18055 Rostock

Veranstalter

Organisiert und gefördert wird die Veranstaltung vom Forschungsschwerpunkt „Digitale Hermeneutik“ des Departments „Wissen – Kultur – Transformation“ der Interdisziplinären Fakultät der Universität Rostock und dem Projekt „CANSpiN“ am Institut für Germanistik der Universität Rostock.

Insbesondere an der Organisation beteiligt sind Ulrike Henny-Krahmer, Nils KellnerMarc Lemke und Nico Urbach (ehem. Förster).

Kontakt

Für etwaige Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Nils Kellner unter nils.kellner@uni-rostock.de.

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Meet & Greet 2024: Online-Speed-Dating

Das Datenkompetenzzentrum HERMES (www.hermes-hub.de) lädt herzlich ein zum Meet & Greet 2024: Online-Speed-Dating – ein Event, das allen, die sich für eine geistes- oder kulturwissenschaftliche Promotion mit datenwissenschaftlichen Methoden interessieren, den ersten Schritt erleichtert, um Betreuende für ihr Vorhaben zu finden. Dieses Format bietet Ihnen die Möglichkeit, sich mit Professor*innen aus verschiedenen Fachbereichen mit Expertise in den Digital Humanities zu vernetzen.

Datum: 18.11.2024

Uhrzeit: 14:00 – 16:00 Uhr (c.t.)

Ort: Online über Zoom (Link wird bei Anmeldung bekannt gegeben)

Unser Ziel ist es, Ihnen wertvolle Einblicke und Feedback zu Ihren Promotionsideen zu geben – und im besten Fall Ihre*n Betreuer*in zu finden.

Ablauf des Meet & Greet:

Das Event gliedert sich in drei Phasen:

Phase I: Kennenlernen und Vorbereitung der Fragen (14:15 – 14:45 Uhr)
In der ersten Phase, moderiert von Dr. Ruth Reiche und Johanna Konstanciak, lernen sich die Promotionsinteressierten kennen. Gemeinsam werden sinnvolle Fragen für die nachfolgenden Gespräche mit den Professor*innen erarbeitet, um hierbei möglichst effektiv herauszufinden, ob die Forschungsinteressen und Betreuungsvorstellungen zueinander passen.

Phase II: Vorstellung der Professor*innen (14:45 – 15:05 Uhr)
In dieser Phase stoßen die Professor*innen hinzu. Prof. Dr. Aline Deicke (Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz / Philipps-Universität Marburg), Prof. Dr. Andrea Rapp (Technische Universität Darmstadt) und Prof. Dr. Christof Schöch (Universität Trier) werden von ihren bisherigen Betreuungen berichten und damit erste Beispiele und Inspirationen für mögliche Promotionswege geben.

Phase III: Speed-Dating mit den Professor*innen (15:05 – 15:35 Uhr)
Angelehnt an das Konzept des Speed-Datings bieten wir Ihnen in Break-out-Sessions die Gelegenheit, jeweils zusammen mit 2-3 anderen Promotionsinteressierten 10 Minuten lang mit einer*m Professor*in zu sprechen. So haben Sie die Möglichkeit, Ihre Forschungsideen zu diskutieren, Feedback zu erhalten und herauszufinden, ob eine Zusammenarbeit passen könnte.

Teilnehmer*innenzahl und Anmeldung:

Um einen intensiven und produktiven Austausch zu ermöglichen, ist die Teilnehmer*innenzahl auf 12 Personen begrenzt. Wenn Sie sich anmelden, bitten wir um verbindliche Teilnahme oder eine frühzeitige Absage, falls Sie verhindert sind.

Bitte melden Sie sich über diesen Link an: https://uni-trier.zoom-x.de/meeting/register/u5IudOitrzgiGdX5V6EvbbgHUZQgDqpiaYw0

Bei Fragen im Vorfeld schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: hermes@linglit.tu-darmstadt.de

Anmeldeschluss: Sobald alle Plätze vergeben sind.

Nutzen Sie diese einmalige Chance, um den ersten Schritt in Richtung Ihrer Promotion zu machen und potentielle Betreuende für Ihr Promotionsvorhaben kennenzulernen! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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Edirom Summer School 2024

Das Zentrum Musik – Edition – Medien (ZenMEM) und der Virtuelle Forschungsverbund Edirom (ViFE) laden sehr herzlich ein zur diesjährigen 15. Edirom Summer School vom 23. bis 27. September im Heinz-Nixdorf-Institut der Universität Paderborn. Die Registrierung ist offen bis 18. September 2024.

 

Keynote

Zum Auftakt spricht Dr. Tessa Gengnagel am Mo. 23. Sept. ab 18:15 Uhr im Foyer des HNI (Fürstenallee 11) über

„Walzerkrieg und Maschinengott: Zur Edition multimedialer Werkkomplexe am Beispiel von Film und Musik“

Zur öffentlichen Keynote sind Sie auch ohne vorherige Anmeldung sehr herzlich eingeladen. Die Keynote wird digital gestreamt, der Link wird noch bekanntgegeben.

Programm

Das umfangreiche Kursprogramm (https://ess.uni-paderborn.de/2024/programm.html) rund um Digitale Edition, digitales Arbeiten in den Kultur- und Geisteswissenschaften, Textkodierung und Musikkodierung richtet sich an Interessierte aller Fächer.

Anmeldung

Die Anmeldung zur ESS (https://ess.upb.de/2024/registrierung.html) ist noch bis zum 18. September möglich. Warten Sie aber nicht zu lange, denn wir können in diesem Jahr aus Kapazitätsgründen auch bei hoher Nachfrage keine Zusatzkurse anbieten! Für Studierende der UPB, die die ESS als Lehrveranstaltung (Blockseminar) besuchen, sind die Kurse kostenlos.

Poster-Session

Sie haben ein Projekt, eine Idee oder möchten einfach zeigen woran Sie arbeiten? Dann nichts wie raus aus dem Elfenbeinturm! Stellen Sie einfach ein Poster zusammen und bringen Sie es mit zur ESS. Wir freuen uns über alle Poster-Vorschläge, die uns (formlos) über ess@edirom.de erreichen.

Weitere Infos unter https://ess.upb.de/2024/programm.html

Für Rückfragen ist das Orga-Team der Edirom-Summer-School unter ess(at)edirom(dot)de zu erreichen.

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Hybrid-Workshop: „Literatur und Raum“ am 01.10.2024

作者Erik Renz

Zur Theorie und digitalen Analyse der räumlichen Dimension literarischer Texte

Seit den 1980er Jahren hat sich das Augenmerk der Kultur- und Sozialwissenschaften international zunehmend auf das Thema Raum gerichtet. Der Geograf Edward Soja lieferte für diese Entwicklung das intuitiv verständliche Label: spatial turn. Anhand der Frage jedoch, was Raum ist und wie er untersucht werden kann, ist in den letzten 40 Jahren eine ganze Landschaft an fachlichen Antworten entstanden.

Der Workshop „Literatur und Raum“ lädt alle Interessierten ein, diese Landschaft auf dem Feld der Literaturwissenschaft zu durchstreifen. Dabei richten wir den Blick insbesondere auf die Methodenvielfalt zwischen close und distant reading, zwischen qualitativen und quantitativen Ansätzen, analogen und computergestützten Verfahren. Welche Begriffe von Raum gibt es im Zusammenhang mit Literatur? Was kann man über Literatur erfahren, wenn man Raum in und um Literatur untersucht? Welcher Ansatz bringt welchen Erkenntnishorizont mit sich?

Die Teilnehmer:innen sind eingeladen, eigene Texte mitzubringen: Neben der theoretischen Diskussion wird es einen praktischen Hands-On-Teil geben, in dem Tools der Computational Literary Studies ausprobiert werden.

Referent:innen

Wir freuen uns, Prof. Dr. Berenike Herrmann (Universität Bielefeld), Dr. Jana-Katharina Mende (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Daniel Kababgi (Universität Bielefeld) vor Ort und online begrüßen zu dürfen. Sie werden aus erster Hand von ihren Erfahrungen aus ihren Forschungsprojekten berichten.

Termin

Der Workshop findet als Hybrid-Veranstaltung am 01. Oktober 2024 (dienstags) von 09:00 bis 17:00 Uhr statt.

Teilnahme

Bitte melden Sie sich über das Online-Formular auf folgender Seite an: https://tinyurl.com/5cnf7dth.
Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie die Zugangsdaten für Zoom sowie Informationen zum Programmablauf.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Organisation und die Kosten der Reise, Unterbringung und Verpflegung tragen die Teilnehmenden selbst. Eine Teilnahmebestätigung stellen wir Ihnen auf Wunsch gerne nach der Veranstaltung aus.

Veranstaltungsort in Präsenz

Universität Rostock · Institut für Germanistik
Jakobi-Passage · Seminarraum 9 (4. OG)
Kröpeliner Str. 57
18055 Rostock

Veranstalter

Gefördert und organisiert wird der Workshop von der Juniorprofessur für Digital Humanities am Rostocker Institut für Germanistik sowie vom Forschungsschwerpunkt ‚Digitale Hermeneutik’ des Departments „Wissen – Kultur – Transformation“ an der Interdisziplinären Fakultät der Universität Rostock.

Insbesondere an der Organisation beteiligt sind Fernanda Alvares Freire, Nils Kellner, Marc Lemke und Nico Förster.

Kontakt

Für etwaige Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Nils Kellner unter nils.kellner@uni-rostock.de.

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Abstracts schreiben für die DHd: Tipps und Tricks

Das Verfassen von Konferenz-Abstracts ist eine zentrale Tätigkeit im akademischen Alltag. Dennoch gibt es kaum Materialien, die Anfänger:innen hierbei unterstützen. Ich habe viel dadurch gelernt, selbst als Gutachterin tätig zu sein. Doch die Gutachter:innentätigkeit steht Early Career Scholars im Normalfall noch nicht offen. Deshalb möchte ich einige Tipps aus meiner eigenen Erfahrung als Reviewerin teilen, die beim Verfassen eines Abstracts für die DHd-Konferenz 2025 in Bielefeld hilfreich sein könnten.

[Dieser Beitrag ist eine deutschsprachige und adaptierte Version des folgenden Blogposts, der noch mehr konkrete Kritikpunkte aus meiner Reviewer:innentätigkeit enthält: How to write a (Digital Humanities) abstract? Lessons Learned from Reviewing, in: The LaTeX Ninja Blog ]

Die Abstract Trias

Zunächst möchte ich auf die nützlichen Tipps von Karen Kelsky hinweisen, die die formelhafte Struktur von Abstracts betonen:

  1. Thema und Relevanz: Beginnen Sie mit einem breit diskutierten Thema. Dabei handelt es sich noch nicht um das eigentliche Thema des Abstracts, sondern ein größeres Thema oder einen Diskurs, dem Sie sich angehörig fühlen. Erklären Sie das Thema und seine Relevanz, sodass auch Personen, die nicht in diesem Bereich arbeiten, es verstehen können. Die Relevanz muss also recht allgemein sein.
  2. Forschungslücke oder Problem: Dann identifizieren Sie eine Lücke in der Literatur oder ein Problem in der aktuellen Forschung. Dies kann am Anfang der Karriere schwierig sein, da Sie noch keinen so guten Überblick über die Forschung haben. Hierbei können Mentor:innen oder Kolleg:innen helfen. Geben Sie an, welche Materialien Sie betrachten und mit welchen Methoden Sie diese analysieren.
  3. Lösungsansatz bzw. Held:innennarrativ: Beschreiben Sie, wie Ihr eigenes Projekt oder Ihr Vorschlag diese Lücke oder dieses Problem adressiert.

Zur Veranschaulichung ein Beispiel: „Digitale Editionen sind zentrale Medien, um hochqualitative Primärtexte zur Verfügung zu stellen, doch das Feld ist weiterhin vom traditionellen Kanon dominiert (Hall 2019). Dadurch reproduziert sich dieser. Das Data Feminsim Manifest (D’Ignazio/Klein 2020) bietet Strategien, um hier Abhilfe zu schaffen. Dieser Beitrag…“ Falls Sie sich für Data Feminism interessieren, kommen Sie doch mal beim Jour Fixe der AG Empowerment vorbei!

Was zeichnet einen guten Abstract aus?

Quinn Dombrowski hat ebenfalls Tipps zum Verfassen von Abstracts für die ADHO-Jahrestagungen zusammengestellt, die genauer darauf eingehen, wodurch eine gute Einreichung charakterisiert ist:

Verorten Sie die eigene Arbeit innerhalb bestehender Diskurse und versuchen Sie klarzustellen, was an Ihrer Arbeit neu ist oder was sie dem Stand der Forschung hinzufügt, sei es eine neue Perspektive, neue Daten oder eine neue Methode. Dabei sollte die Methodologie so konkret wie möglich beschrieben werden, ohne jedoch in übermäßige technische Details abzuschweifen, da Sie dadurch vermutlich über die Zeichengrenze kommen würden.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Einreichung lesbar und gut strukturiert ist und den Stylesheet Guidelines zur Einreichung entspricht. Es ist ebenfalls wichtig, dass das Abstract der Einreichungskategorie bzw. dem gewählten Format entspricht. Zum Beispiel werden bei vielen Tagungen für Long Papers andere Arten von Einreichungen erwartet als für Poster, Short Papers oder Lightning Talks. Bei DHd-Tagungen gibt es Vorträge, Vorträge im Doctoral Consortium, Panels, Poster und Workshops. Lesen Sie den Call for Papers genau und passen Sie sich möglichst gut in die entsprechende Kategorie ein.

Anfangs fällt es schwer, die eigene Forschung so zu erklären, dass deren Fokus und Relevanz auch für Außenstehende ersichtlich ist. Man steckt inhaltlich so tief in einer Niesche, dass man nicht mehr erkennt, welche Begriffe beispielsweise nicht allgemein verständlich sind oder sich wundert, warum anderen Zeitgenoss:innen nicht sofort klar ist, warum die eigene Forschung wichtig ist. Ziehen Sie im Zweifelsfall Freunde und Kolleg:innen zurate und verbessern den Beitrag, bis er leichter verständlich ist und die zentralen Punkte nachvollziehbar herausstellt.

Typische Fehler beim Schreiben von Konferenzabstracts und wie man sie vermeidet

Als Reviewerin habe ich im Laufe der Zeit einige wichtige Lektionen darüber gelernt, wie man gute Abstracts schreibt. Es sind oft dieselben Fehler, die immer wieder auftauchen – und ja, auch ich mache diese Fehler. Es kann hilfreich sein, diese typischen Stolpersteine zu kennen und als Checkliste zu nutzen, um die Chancen zu erhöhen, dass die eigene Einreichung angenommen wird.

Fehler 1: Falsche Annahmen über das Vorwissen der Reviewer:innen

Ein häufiger Fehler ist die Annahme, dass Reviewerinnen sich extrem gut mit dem eigenen Thema auskennen. Tatsächlich kennen sich im Normalfall die Autor:innen selbst am besten mit ihrem eigenen Thema aus. Hier gilt es nun, dieses große Wissen für andere herunterzubrechen, die zwar im selben Feld tätig sind und denen dessen größere Diskurse bekannt sind, die aber selbst zu einem anderen Thema forschen.

Anfänger:innen tendieren hier meist entweder dazu, nicht genug zu erklären oder Bereiche, in denen sie selbst unsicher sind, zu ausführlich zu behandeln (auch wenn diese vielleicht für langjährige DHd-Teilnehmende zum Allgemeinwissen gehören). Zu viele Erklärungen von Grundlagen können daher inkompetent wirken, während fehlende Erklärungen von nicht selbstverständlichen Dingen zu Missverständnissen führen. Diese Balance zu finden ist für Neulinge nicht gerade trivial, aber mit Erfahrung wird das einfacher!

Fehler 2: Ungleichgewicht zwischen technischen Details und geisteswissenschaftlicher Relevanz

Bei allgemeinen Digital Humanities Konferenzen wie der DHd ist es wichtig, die richtige Balance zwischen technischen Erklärungen und der Relevanz für die Geisteswissenschaften zu finden. Ein Abstract sollte technisch nicht zu detailliert, aber auch nicht zu vage sein.

Vage Einreichungen machen es Reviewer:innen schwer, diese zu bewerten, was zu Punktabzügen führt. Bleiben Sie konkret, d.h. arbeiten mit konkreten Beispielen, die Sie nachvollziehbar erklären, statt allgemeine Behauptungen zu machen. Meine Studierenden machen dies sehr häufig, weil Ihnen Verallgemeinerungen (z.B. durch Nominalisierungen und Passivkonstruktionen) vermutlich gebildet und wissenschaftlich vorkommen. Doch Expert:innen durchschauen leere Worthülsen recht schnell, also bleiben Sie konkret und vermeiden Sie Verallgemeinerungen. Bedenken Sie auch, dass AI-Textgenerierung oft genau diese Fehler macht und liebend gern Konkretes verallgemeinert. Hier ist Vorsicht geboten!

Fehler 3: Fehlende Relevanz und Kontextualisierung

Vergessen Sie nicht, die Relevanz des eigenen Themas zu erklären! Warum ist es wichtig, sich damit zu beschäftigen? Was bringt es, und warum sollte jemand Ihren Vortrag besuchen, auch wenn die Person sich selbst nicht mit Ihrem Detailthema befasst? Diese Außenperspektive hilft, die Bedeutung des eigenen Projekts zu kommunizieren.

Fehler 4: Unbelegte Behauptungen und fehlende Literatur

Auch wenn Anforderungen für Abstracts in diesem Punkt variieren, ist es bei den DHd-Abstracts wichtig, eine Bibliografie beizufügen. Stellen Sie sicher, dass relevante Literatur zitiert ist und Sie Ihre Behauptungen mit Sekundärliteratur belegen.

Fehler 5: Verwendung von Fachbegriffen ohne Erklärung

Unerklärte Fachbegriffe oder nicht aufgelöste Akronyme können ebenfalls problematisch sein. Jedes Feld hat seine Fachbegriffe, aber es ist oft für Neulinge unklar, welche vorausgesetzt werden können und welche erklärt werden müssen. Es ist daher sinnvoll, eventuell nicht allgemein geläufige Fachbegriffe zu erklären oder Abkürzungen beim ersten Vorkommen auszuschreiben. Zu ausführliche Definitionen allgemein bekannter Begriffe werden allerdings von Expert:innen auch nicht gern gelesen, daher bietet es sich an, eine den Textfluss nicht weiter störende Kurzdefinition einzuschieben. Hier ein Beispiel: „Fibeln, antike Gewandnadeln, sind eine wichtige Fundkategorie in der Archäologie.“ Unterschätzen Sie nicht die Wichtigkeit solcher Erklärungen. Auf der DHd-Tagung treffen sich Menschen, die zwar ihre Digital Humanities Methoden gemeinsam haben, die aber aus unterschiedlichen fachlichen Hintergründen kommen können. Es gibt keine Garantie, dass Ihr Abstract von einer Person begutachtet wird, die aus Ihrer eigenen Fachdisziplin stammt. Bedenken Sie dies beim Formulieren Ihres Textes.

Feedback einholen

Eine gute Strategie ist es, das Abstract rechtzeitig fertigzustellen und es vor der Einreichung einer Person zu zeigen, die nicht so tief in Ihrem Thema drinsteckt wie Sie selbst. Feedback von außen hilft, Unklarheiten zu identifizieren und die Verständlichkeit zu verbessern.

Ich habe dies selbst lernen müssen, da ich mich inhaltlich mit Alchemieforschung befasse. Da ich dadurch immer viel mehr über das Thema wusste als die meisten anderen, denen es lediglich aus der Populärkultur geläufig ist, und sich außer mir kaum jemand in den DH damit befasst, muss ich den Kontext immer so erklären, dass er für Außenstehende verständlich ist. Ohne diese Erklärungen greifen Leser:innen auf eigenen Vorurteile zurück, was bei mir initial zu einigen Ablehnungen geführt hat, die auf inhaltlich schlichtweg falschen Kritikpunkten beruhten. Meist reicht es aus, einfach anfangs den aktuellen Forschungsstand zur Alchemie zu zitieren und deren Rolle in der Wissenschaftsgeschichte kurz zu erklären. Mittlerweile weiß ich, wie ich das kommuniziere und hatte auch seither keine Probleme mehr.

Fazit

Das Schreiben erfolgreicher Abstracts erfordert Übung und Feedback. Nutzen Sie die oben genannten Strategien und Tipps, um Ihre Abstracts zu verbessern und Ihre Forschung effektiv zu präsentieren.

Denken Sie auch über gemeinschaftliche Einreichungen nach. Hierbei kann man von Kolleg:innen lernen oder sich an der Teamarbeit einer DHd-AG beteiligen.

Viel Erfolg bei Ihren Einreichungen!

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Konversationen im digitalen Raum: Eine Analyse der DHd 2024 auf Mastodon

Dieser Beitrag ist im Rahmen meines Reisestipendiums für die DHd 2024 vom 26. Februar bis 1. März 2024 entstanden. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei NFDI4Culture und den Organisatoren bedanken, die mir durch dieses Stipendium die Teilnahme an der Konferenz ermöglicht haben.

DALL·E 3: „A detailed panorama of a workspace dedicated to digital humanities data analysis, in landscape mode. The desk is cluttered with notes, charts, graphs, and digital devices. A Jupyter Notebook is open, displaying code and statistical data. Symbols of digital communication, including social media icons related to Mastodon, are scattered around. A large digital screen in the background shows a complex network of connections with the hashtag #dhd2024, symbolizing the digital humanities ecosystem. The scene conveys an immersive research environment, focusing on discovering patterns and insights within digital humanities.“

In diesem Konferenzbericht wenden wir uns einem eher unkonventionellen Untersuchungsgegenstand zu: den Diskussionen innerhalb der Digital Humanities auf Mastodon, markiert durch den Hashtag #dhd2024. Die Analyse zielt darauf ab, die digitale Resonanz auf die DHd 2024 zu kartografieren, indem die Dynamik der Konversationen, die führenden Stimmen, die zeitlichen Muster der Interaktion und die vorherrschenden Themen untersucht werden. Ein Jupyter Notebook, das als Teil dieses Berichts erstellt wurde, sucht nach Mustern und Einblicken in die Art und Weise, wie die Community kommuniziert, welche Themen besondere Aufmerksamkeit erregen und wie sich die Diskussionskultur innerhalb eines digitalen Ökosystems wie Mastodon entwickelt. Vier Fragen sind von Interesse: Wie gut wurde diskutiert? Wer hat am meisten diskutiert? Wann wurde am meisten diskutiert? Und vor allem: Worüber wurde am meisten diskutiert?

Dazu werden unter anderem die Informationen aus dem Programm der DHd 2024 verwendet, um sogenannte Prompts zu generieren, die an das LLM weitergeleitet werden. Für jeden Beitrag wird geprüft, welche Sessions zeitlich mit dem Veröffentlichungsdatum des Toots übereinstimmen. Ziel ist es, nur die Sessions zu berücksichtigen, die zum Zeitpunkt des jeweiligen Toots stattgefunden haben (und damit das Context Window des LLMs nicht zu überschreiten).

Das Jupyter Notebook ist auf GitHub verfügbar. Alle Statistiken der Mastodon-Toots können dort eingesehen und zur eigenen Analyse geklont werden.

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Text+ Research Rendezvous am 02.11.2023 – der interaktive Helpdesk

Seit Oktober bietet das NFDI-Konsortium Text+ zusätzlich zu seinem fortlaufenden Beratungsangebot eine virtuelle Sprechstunde des Helpdesks an. Sie trägt den Titel „Text+ Research Rendezvous“.

Im zweiwöchigen Rhythmus können Fragen rund um Sprach- und Textdaten zu festen Terminen (dienstags 9–10 Uhr bzw. donnerstags 10–11 Uhr) mit Mitarbeitenden aus Text+ direkt besprochen werden. Für umfangreichere Fragen werden gerne individuelle (Folge-)Termine vereinbart. Eine Anmeldung zur Sprechstunde ist nicht erforderlich.

Bis Ende des Jahres sind die folgenden Termine über Zoom geplant:

02.11., 10–11 Uhr

14.11., 9–10 Uhr

30.11., 10–11 Uhr

12.12., 9–10 Uhr

Auch im nächsten Jahr folgen Termine entsprechend des Rhythmus.

Wir möchten Euch im Folgenden einige organisatorische Informationen geben:

Wie läuft die virtuelle Sprechstunde ab?

Jede Sprechstunde wird von einer Moderation geleitet und durch zwei Helpdesk-Agent:innen begleitet. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde werden die Anwesenden von der Moderatorin / dem Moderator zu den Beratungsgesprächen auf die Breakout-Räume verteilt. Evtl. Wartezeit im Hauptraum kann z.B. für Diskussionen in der verbliebenen Gruppe genutzt werden.

Wer kann mitmachen?

Alle am Angebot von Text+ interessierten Personen aus allen geisteswissenschaftlichen Fachbereichen, von beliebigen Institutionen, aus In- und Ausland sind herzlich eingeladen, mit ihren Fragen auf die Text+-Agent:innen zuzukommen. Es ist keine Anmeldung nötig.

Was kann ich sonst noch tun?

Wir starten mit der virtuellen Sprechstunde ein niedrigschwelliges Angebot und sind sehr gespannt, wie sich dieses Angebot entwickeln wird. Erzählt der Community von dem Angebot, egal ob lokal oder weltweit: Nutzt Eure Kanäle, um die Zielgruppe(n) von Text+ anzusprechen.

Ich habe noch Fragen zur Sprechstunde.

Wenden Sie sich gerne ans Text+-Helpdesk: https://text-plus.org/contact/

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Text+ Research Rendezvous – der interaktive Helpdesk

Ab Oktober bietet das NFDI-Konsortium Text+ zusätzlich zu seinem fortlaufenden Beratungsangebot eine virtuelle Sprechstunde des Helpdesks an. Sie trägt den Titel „Text+ Research Rendezvous“.
 
Im zweiwöchigen Rhythmus können Fragen rund um Sprach- und Textdaten zu festen Terminen (dienstags 9–10 Uhr bzw. donnerstags 10–11 Uhr) mit Mitarbeitenden aus Text+ direkt besprochen werden. Für umfangreichere Fragen werden gerne individuelle (Folge-)Termine vereinbart. Eine Anmeldung zur Sprechstunde ist nicht erforderlich.
 
Bis Ende des Jahres sind die folgenden Termine über Zoom geplant:
17.10., 9–10 Uhr
02.11., 10–11 Uhr
14.11., 9–10 Uhr
30.11., 10–11 Uhr
12.12., 9–10 Uhr
Auch im nächsten Jahr folgen Termine entsprechend des Rhythmus.
 
 
Wir möchten Euch im Folgenden einige organisatorische Informationen geben:
 
 
Wie läuft die virtuelle Sprechstunde ab?
Jede Sprechstunde wird von einer Moderation geleitet und durch zwei Helpdesk-Agent:innen begleitet. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde werden die Anwesenden von der Moderatorin / dem Moderator zu den Beratungsgesprächen auf die Breakout-Räume verteilt. Evtl. Wartezeit im Hauptraum kann z.B. für Diskussionen in der verbliebenen Gruppe genutzt werden.

 

Wer kann mitmachen?
Alle am Angebot von Text+ interessierten Personen aus allen geisteswissenschaftlichen Fachbereichen, von beliebigen Institutionen, aus In- und Ausland sind herzlich eingeladen, mit ihren Fragen auf die Text+-Agent:innen zuzukommen. Es ist keine Anmeldung nötig.
 

 

Was kann ich sonst noch tun?
Wir starten mit der virtuellen Sprechstunde ein niedrigschwelliges Angebot und sind sehr gespannt, wie sich dieses Angebot entwickeln wird. Erzählt der Community von dem Angebot, egal ob lokal oder weltweit: Nutzt Eure Kanäle, um die Zielgruppe(n) von Text+ anzusprechen.

 

Ich habe noch Fragen zur Sprechstunde.
Wenden Sie sich gerne ans Text+-Helpdesk: https://text-plus.org/contact/
 
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Workshop: Linked Open Data für Digitale Editionen und Textsammlungen

Am 20. und 21. September 2023 wird an der Universität Rostock ein Online-Workshop zum Thema „Introduction to LOD: From Digital Scholarly Editions and Text Collections to the Web of Data“ stattfinden.

Was ist LOD und warum ist es für digitale Editionen und Textsammlungen wichtig? 

Linked Open Data, kurz LOD, ist eine Menge von Verfahren und Regeln für die Veröffentlichung von frei verfügbaren Daten, um deren Verbindung mit anderen Daten aus verschiedenen Quellen und Formaten zu ermöglichen. Diese Regeln können auch für die Strukturierung von verfügbaren Informationen in digitalen Editionen und Korpora angewandt werden, damit diese Informationen miteinander verknüpft und leicht durchsuchbar werden können. 

Der Workshop „Introduction to LOD: From Digital Scholarly Editions and Text Collections to the Web of Data“ bietet eine Einführung in die Konzepte und Standards von LOD, verbunden mit der Anwendung dieser Technologie auf digitale Editionen und literaturwissenschaftliche Korpora. Der Workshop wird von der Juniorprofessur für Digital Humanities und dem Schwerpunkt „Digitale Hermeneutik“ des Departments „Wissen – Kultur – Transformation“ an der Universität Rostock organisiert. 

Im ersten Teil des Workshops am 20.09. stellt Christopher Pollin von der Universität Graz Grundkonzepte von Linked Open Data vor. Ihre Relevanz und Anwendung für digitale Editionen werden diskutiert und praktisch geübt, u.a. am Beispiel von historischen Rechnungsbüchern. Am 21.09. geben Julia Röttgermann, Johanna Konstanciak und Tinghui Duan von der Universität Trier im zweiten Teil des Workshops eine praktische Einführung in LOD anhand von Daten aus Wikidata und aus dem Projekt „Mining and Modeling Text“ (MiMoText). Es werden die Zusammenhänge zwischen Personendaten (Autor:innen), Ortsdaten (Handlungs- und Publikationsorte der Werke, teilweise auch historische Ortsnamen), Zeitdaten (Jahre der Erstveröffentlichung)  und Themen untersucht und in die Abfragesprache SPARQL eingeführt. 

Die Teilnehmer:innen sollten über Grundkenntnisse in XML und TEI (Text Encoding Initiative) verfügen. Für den praktischen Teil des Workshops ist es außerdem notwendig, einen Editor für rdf-Daten zu haben. Wir empfehlen Visual Studio Code (https://code.visualstudio.com/) mit zwei Extensions: RDF Sketch, Stardog RDF Grammars. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Es wird um Anmeldung unter phf.dh@uni-rostock.de bis zum 18. September gebeten, die Zoom-Zugangsdaten erhalten Sie nach der Anmeldung. 

Der Workshop wird online und auf Englisch gehalten (see English version below). 

Termine: 20.09.2023 (Mittwoch) – 21.09.2023 (Donnerstag), jeweils von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr 

Referenten: Christopher Pollin (Universität Graz), Julia Röttgermann (Universität Trier), Johanna Konstanciak (Universität Trier), Tinghui Duan (Universität Trier). 

20.09.2023, 9-16 Uhr 

Semantic Web, Linked Open Data, Digital Editions 

Referent: Christopher Pollin (Universität Graz) 

– Einführung in Semantic Web, Linked Data und Web of Data 

– RDF – Resource Description Framework 

– RDFS 

– Warum Linked Open Data für digitale Editionen? 

– Ontologien und digitale Editionen 

21.09.2023, 9-16 Uhr 

Publishing and Querying Linked Open Data – Showcase MiMoText and Wikidata 

Referent:innen: Julia Röttgermann (Universität Trier), Johanna Konstanciak (Universität Trier), Tinghui Duan (Universität Trier) 

– Einführung in das Projekt „Mining and Modeling Text“ (MiMoText) 

– Einführung in Wikibase als Infrastruktur 

– Querying MiMoTextBase 

– Querying Wikidata 

– Federated Queries 

———————————————-ENGLISH—————————————————— 

On September 20th and 21st of 2023, there will be an online workshop on the topics „Introduction to LOD: From Digital Scholarly Editions and Text Collections to the Web of Data“ at the University of Rostock.

What is LOD and why is it important for digital editions and text corpora? 

Linked Open Data (LOD) is a set of procedures and rules for publishing openly available data, and enabling their connection with other data from different sources and formats. These rules can also be applied to the structuring of available information in digital editions and corpora so that this information can be linked together and made easily searchable. 

The workshop „Introduction to LOD: From Digital Scholarly Editions and Text Collections to the Web of Data“ offers an introduction to the concepts and standards of LOD, combined with the application of this technology to digital editions and literary corpora. The workshop is organized by the Junior Professorship for Digital Humanities and the research focus „Digital Hermeneutics“ of the Department „Knowledge – Culture – Transformation“ at the University of Rostock. 

In the first part of the workshop on September 20th, Christopher Pollin from the University of Graz will present basic concepts of Linked Open Data. Their relevance and application for digital editions will be discussed and put into practice, using historical account books as an example. On September 21st, Julia Röttgermann, Johanna Konstanciak and Tinghui Duan from the University of Trier will give a practical introduction to LOD using data from Wikidata and from the project „Mining and Modeling Text“ (MiMoText). The relationships between personal data (authors), location data (places of action and publication of the works, and partly historical place names), time data (date of first publication) and topics will be explored and introduced using the SPARQL query language. 

Participants should have a basic knowledge of XML and TEI (Text Encoding Initiative). 

It is also necessary to have an editor of rdf data for the hands-on part of the workshop. We recommend Visual Studio Code (https://code.visualstudio.com/) with two extensions: RDF Sketch, Stardog RDF Grammars. Participation in the workshop is free of charge. Please register at phf.dh@uni-rostock.de by September 18th. The Zoom access data will be sent after registration. 

The Workshop will be held online and in English. 

Date: 20.09.2023 (Wednesday) – 21.09.2023 (Thursday), from 09:00 until 16:00. 

Trainers: Christopher Pollin (University of Graz), Julia Röttgermann ( University of Trier), Johanna Konstanciak ( University of Trier), Tinghui Duan ( University of Trier). 

20.09.2023, 9:00-16:00  

Semantic Web, Linked Open Data, Digital Editions 

Trainer: Christopher Pollin (University of Graz) 

– Introduction to Semantic Web, Linked Data and Web of Data 

– RDF – Resource Description Framework 

– RDFS 

– Why Linked Open Data for digital editions? 

– Ontologies and digital editions 

21.09.2023,  9:00-16:00 

Publishing and Querying Linked Open Data – Showcase MiMoText and Wikidata 

Trainers: Julia Röttgermann (University of Trier), Johanna Konstanciak (University of Trier), Tinghui Duan (University of Trier) 

– Introduction to the project “Mining and Modeling Text” (MiMoText) 

– Introduction to Wikibase as infrastructure 

– Querying MiMoTextBase 

– Querying Wikidata 

– Federated Queries 

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Hybrid-Workshop am 18. & 19.09.23: Muster der politischen Pressekarikatur

Politische Pressekarikaturen sind ein so populärer und selbstverständlicher Bestandteil des politischen Diskurses, dass wir kaum je über dieses Text-Bild-Format zwischen Journalismus und Kunst nachdenken. Das lohnt sich aber:

Karikaturen schaffen es, in meist nur einem Bild komplexe politische Themen zu veranschaulichen, zu kommentieren und oft starke Emotionen auszulösen. Und weil sie dazu immer noch auf altehrwürdige, oft totgesagte Bild-Text-Muster setzen, insbesondere Allegorie und Emblem, die sie souverän mit aktuellen Mustern verbinden, etwa aus Comic, Film und Social Media.

Am Trier Center for Digital Humanities wollen wir ausgewählte Zeitschriften-Karikaturen aus dem 19. Jahrhundert und Zeitungskarikaturen aus dem 21. Jahrhundert online edieren, um besonders wirkungsvolle Text-Bild-Muster einst und jetzt sichtbar und vergleichbar zu machen. Wie wir das machen wollen, welche Presseorgane wir gewählt haben und was zwei berühmte Karikaturisten und einige führende Expert*innnen aus Geschichte, Zeitschriftengeschichte, Literatur- und Medienwissenschaft, Bibliothekswissenschaften und Comicforschung dazu sagen – das alles können Sie in unserem Hybrid-Workshop erfahren. Besuchen Sie uns dazu entweder im DH-Gebäude der Universität Trier (Universitätsring 15, Raum 343) oder schreiben Sie Dr. Rüdiger Singer (singer@uni-trier.de), um einen Link für die Zoom-Teilnahme zu bekommen.
Wir freuen uns auf Sie!

Dieser Workshop wird von dem Forschungsfonds der Universität Trier finanziert.

Datum & Uhrzeit: 
Montag, 18.09.23: 09:15 – 19:15
Dienstag, 19.09.23: 09:30 – 13:00

Ort:
Universität Trier, DM343 
Für eine Teilnahme via Zoom bitte eine Mail an Dr. Rüdiger Singer senden: singer@uni-trier.de

Weitere Infos:
Den Flyer zum Workshop mit dem ausführlichen Programm finden Sie im Infokasten unter: https://tcdh.uni-trier.de/de/event/hybrid-workshop-muster-der-politischen-pressekarikatur

 

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Jetzt Anmelden: zum Praxislabor 2023 auf dem 54. Historikertag in Leipzig

Der 54. Historikertag in Leipzig rückt in Sichtweite! Daher nicht die Anmeldung zu einem der spannenden Workshops im Rahmen des „Praxislabors 2023“ der Arbeitsgemeinschaft Digitale Geschichtswissenschaft vergessen. Die AG versteht das Angebot als Treffpunkt für Interessierte und Spezialisten zum Thema digitale Methoden und praktische Anwendungen in der Geschichtswissenschaft. Das Praxislabor schafft eine Plattform, um Tools praktisch zu erkunden, Fragen zu stellen und pointiert Themen zu diskutieren. Eingebettet in das Praxislabor ist auch die Verleihung des „Peter-Haber-Preises für digitale Geschichtswissenschaft“ (Posterpitch) und die Mitgliederversammlung der AG.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich zur Vorbereitung der Workshops und zur Sicherstellung der notwendigen Voraussetzungen vorab für die einzelnen Workshops anmelden! Überdies benötigen Sie bei den meisten Veranstaltungen einen eigenen Laptop und ggf. eine Stromverteilerdose.

Die Veranstaltungen des Praxislabors finden im Raum S 420 im Seminargebäude neben dem Hauptgebäude der Universität Leipzig statt. Alle Infos findet Ihr weiter unten oder auf: https://digigw.hypotheses.org/?p=4314.

 

Programm des Praxislabors

 

Dienstag, 19. September 2023, 9:30 bis 13:00 Uhr

Wissenschaftliches Bloggen für Historiker*innen: ein Praxis-Workshop

Mareike König und Ulrike Stockhausen

Substack, Podcasts, TikTok, Instagram, Blogs – die Kanäle, auf denen Wissenschaftskommunikation betrieben wird werden immer vielfältiger. Welche Rolle spielen Wissenschaftsblogs in der sich immer weiter diversifizierenden WissKomm-Landschaft? Welche Vorteile bieten Blogs als Format für die Wissenschaftskommunikation und für den inner- und interdisziplinären Austausch gerade für historisch Forschende? Und wie funktioniert das in der Praxis?

In diesem Workshop diskutieren wir die Rolle von Wissenschaftsblogs als Format, um geschichtswissenschaftliche Forschung zu kommunizieren. Im praktischen Teil des Workshops arbeiten die Teilnehmenden in einem eigenen Schulungsblog von de.hypotheses im Content Management System WordPress. Gezeigt und geübt wird u.a. die Wahl des Designs, das Anlegen von Beiträgen und Seiten, das Einbinden von Fotos und der Umgang mit Copyright-Fragen.

Anmeldung: Die Teilnahme ist auf 20 Teilnehmende begrenzt. Anmeldung bitte bis zum 12.09.2023 an blogs@maxweberstiftung.de. Die Anmeldung setzt das Einverständnis voraus, dass die Mailadresse zum Anlegen eines Schulungsblogs gespeichert wird.

 

Mittwoch, 20. September 2023, 9:00 bis 11:00 Uhr

Historische Raummodellierung mit Geokoordinaten und Qgis

Katrin Moeller, Anne Purschwitz, Olaf Simons & Verein für Computergenealogie

Der Verein für Computergenealogie bietet mit dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis (GOV) hervorragende Möglichkeiten zur Geokodierung historischer Orte und zur Verarbeitung von räumlichen Informationen. Der Workshop möchte das Angebot vorstellen und seine – momentan noch nicht ganz einfache Nutzung – demonstrieren und dabei auch künftige Nutzungswünsche mit den Workshopteilnehmer*innen diskutieren. Über das Programm Qgis werden anschließend die Möglichkeiten zur Verarbeitung von Geodaten für eigene Projekte und Karten demonstriert und gemeinsam erprobt. Auf diese Weise werden Nutzungsmöglichkeiten auch für weitere Webservices und Geodatenportale eröffnet. Im Workshop soll ein Einblick in die Software erfolgen und anhand eines Beispiels die Erstellung von Karten, die Anbindung von Daten sowie die Analyse nachvollziehbar ausprobiert werden. Anhand kleinerer Projekte werden eigene Kartenschichten erzeugt (Layer) und Forschungsdaten aus historischen Projekten selbständig visualisiert. Vorkenntnisse sind nützlich aber keine Voraussetzung.

Anmeldung: Teilnehmer*innen melden sich bitte möglichst bis zum 15. September 2023 unter der E-Mail hinfo@geschichte.uni-halle.de an. Sie erhalten dann die notwendigen Hinweise zur Tagungsteilnahme. Zum Workshop muss ein Notebook mitgebracht werden, auf dem Qgis installiert ist. Alle Informationen dazu gibt es unter der Website zum QGIS Projekt.

 

Mittwoch, 20. September 2023, 11:00 bis 13:00 Uhr

Ediarum-Workshop

Martin Fechner, Nadine Arndt und Jan Wierzoch (Berlin)

Ediarum ist eine Applikation für digitale Editionen, mit der Wissenschaftler*innen mit einer grafischen Arbeitsoberfläche Transkriptionen von Manuskripten in TEI-konformem XML anfertigen können, diese mit einem Apparat und passenden Registern versehen und die Ressourcen anschließend als digitale Edition im Web veröffentlichen können.

Die Teilnehmer*innen werden im Workshop angeleitet, (1) mit ediarum.DB ein eigenes Projekt in einer Datenbank einzurichten, (2) die Module ediarum.BASE.edit und ediarum.REGISTER.edit für die Eingabe von Datensätzen im Oxygen XML Author zu installieren und (3) ein einfaches, eigenes Erweiterungsframework einzurichten. Im Laufe des Workshops können Fragen zu eigenen Projekten gestellt werden.

Zielgruppe des Workshops sind Entwickler*innen von digitalen Editionen, die sich mit ediarum auf technischer Ebene vertraut machen wollen. Vorkenntnisse in XML und XPath sind erforderlich. Grundkenntnisse von eXist-db und Oxygen XML Author sind von Vorteil.

Eine vorherige Anmeldung bis zum 15. September bitte unter: ediarum@bbaw.de.

 

Mittwoch, 20. September 2023, 13:00 bis 15:00 Uhr

Nachhaltige digitale Lehrressourcen mit LiaScript

Swantje Piotrowski (Kiel)

Eine offene Lehr- und Lernkultur erfordert Bildungsressourcen, die frei zugänglich und für jede*n nutzbar sind. Oft sind diese jedoch nur eingeschränkt zugänglich und mit spezieller Software nachnutzbar. Der Workshop bietet einen Einblick in die Erstellung von nachhaltigen, einfach adaptierbaren digitalen Lernmaterialien. Dabei kommt LiaScript, eine Erweiterung der Auszeichnungssprache Markdown, zum Einsatz, welche speziell für die Erstellung von Open Educational Resources entwickelt worden ist. Dabei kann einfach im Browser oder Texteditor gearbeitet werden und der fertige Kurs, eine einfache Textdatei, über Github verbreitet werden.

In dem Workshop soll kurz auf die Potentiale dieser Technik eingegangen werden, um in Anschluss die ersten LiaScript-Funktionen einmal anhand vorbereiteter Kursmaterialien praktisch zu erproben.

Anmeldungen und Rückfragen möglich über: s.piotrowski@email.uni-kiel.de

 

Mittwoch, 20. September 2023, 15:00 bis 16:30 Uhr

Erfolgreich recherchieren: historicumSEARCH, Deutsche Historische Bibliografie & GNTUsearch

Gregor Horstkemper, Wiebke Herr und Michaela Morys-Reichard (München)

Der Umgang mit digitalen Recherchewerkzeugen ist eine Voraussetzung für erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit in Studium, Lehre und Forschung. Bibliographische Datenbanken und Metasuchangebote haben sich seit längerem in den Geschichtswissenschaften etabliert und bieten signifikante Mehrwerte gegenüber Printangeboten: Die Datenbestände sind breiter und aktueller angelegt, moderne Suchmaschinentechnologie erleichtert die Auffindbarkeit und Nachnutzung der Daten, und die Recherche ist unabhängig vom lokalen Bestand möglich. Eine effiziente und umfassende Nutzung dieser Angebote setzt gewisse Vorkenntnisse voraus, die im Workshop vermittelt und praktisch erprobt werden sollen. Im Zentrum stehen drei für Historiker*innen relevante Angebote, die im Rahmen des Fachinformationsdienste Geschichtswissenschaft von der Bayerischen Staatsbibliothek, dem Deutschen Museum und Kooperationspartnern entwickelt werden: das zentrale Suchportal historicumSEARCH, die Deutsche Historische Bibliografie (DHB) und GNTUsearch als spezielles Rechercheangebot zur Geschichte der Naturwissenschaften, Technik und Umwelt. Die Teilnehmer*innen erhalten Informationen aus erster Hand über den jeweiligen Projektstand, den inhaltlichen Zuschnitt der Datenbestände, die fachlich-systematische Erschließung sowie über Suchfunktionalitäten, Verfügbarkeitsanzeige und Exportmöglichkeiten für bibliographische Metadaten. Es besteht Gelegenheit, die theoretischen Kenntnisse praktisch zu vertiefen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

 

Donnerstag, 21. September 2023, 9:00 bis 11:00 Uhr

Wikidata für HistorikerInnen

Bärbel Kröger und Jörg Wettlaufer (Göttingen)

Der Workshop richtet sich an Interessierte ohne Vorkenntnisse in den Bereichen Semantic Web, Linked Open Data und SPARQL. Er beinhaltet eine kurze Einführung in die Verwendung der Wikidata-Plattform und führt anhand von Beispielen aus der Geschichtswissenschaft in die Möglichkeiten von Linked Open Data in der Forschungspraxis ein. Dabei lernen die Teilnehmer*innen die SPARQL Query Language kennen und werden anhand von einfachen Beispielen mit der Verwendung des Wikidata Query Service vertraut gemacht. Außerdem werden einige Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten von Wikidata und Linked Open Data in den Geschichtswissenschaften vorgestellt.

Anmeldung: Eine Anmeldung der Teilnehmer*innen erfolgt unter der Website https://gda.hypotheses.org/.

 

Donnerstag, 21. September 2023, 11:30 bis 13:00 Uhr

Mitgliederversammlung der AG Digitale Geschichtswissenschaft

Alte und neue Mitglieder der AG Digitale Geschichtswissenschaft sind herzlich zur Mitgliederversammlung eingeladen.

 

Donnerstag, 21. September 2023, 13:00 bis 14:00 Uhr

Empfang Netzwerk Jüdische Geschichte

Anna Menny (Hamburg)

Empfang des Netzwerkes und Portals “Jüdische Geschichte online” mit Kurzvorstellung der Meta-Suche in verschiedenen digitalen Projekten des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (Hamburg) und des Moses-Mendelsohn-Zentrums (Potsdam).

 

Donnerstag, 21. September 2023, 14:00 bis 16:00 Uhr

Peter-Haber-Preis für Digitale Geschichtswissenschaft

Seit 2021 vergibt die AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Institut Paris den Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft. Mit dem Preis wird an den Schweizer Historiker und Privat-Dozenten für Allgemeine Geschichte der Neuzeit, Peter Haber (1964-2013), gedacht. Sein wissenschaftliches Werk und sein Engagement haben wichtige Impulse für die digitale Geschichtswissenschaft geliefert. Auf der Digital History im Mai 2023 wurden vom Publikum und einer Jury zehn bis zwölf Poster zur Präsentation auf dem Historikertag ausgewählt, die nun im Rahmen der Veranstaltung mit einem minütigen Pitch kreativ vorgestellt werden. Die drei besten Vorstellungen werden prämiert.

 

Donnerstag, 21. September 2023, 16:00 bis 18:00 Uhr

RStudio – Geschichtswissenschaft zwischen Stoppwörtern und Plots

Robert Scholz (Halle (Saale))

Allgemein Interessierten wird in einem Workshop von ca. 90 Minuten die Auswertung von Tweets und die Visualisierung von Ergebnisse mithilfe des Statistikprogrammes R-Studio nahegebracht. Das Erheben der Tweets selbst steht nicht im Vordergrund, weil dies durch individuelle Accounts und Zugriffsrechte geregelt wird. Stattdessen sollen Teilnehmer*innen an einem klar umrissenen Quellenkorpus arbeiten, dessen Erhebungsparameter transparent gemacht werden. Eingeführt werden die Grundlagen von R-Studio und Analysemöglichkeiten von Tweets. Dabei werden Datenformate, Merkmale von Tweets und Ergebnisanalysen besprochen. Interessierte sollen den Beispieldatensatz auf dem eigenen PC mit RStudio angeleitet auswerten und so das Potenzial dieser Software eigenständig weiter erkunden können.

Anmeldungen: Anmeldungen bis zum 15. September 2023 bitte bei Robert Scholz per E-Mail vornehmen: robert.scholz@geschichte.uni-halle.de.

 

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