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Patrocini: IEEE-CH2026 Venezia

L’associazione AIUCD è lieta di patrocinare la conferenza IEEE-CH2026 Venezia che si terrà a Venezia il 7-9 settembre 2026 a San Servolo.

The IEEE International Conference on Cyber Humanities (IEEE CH) is an annual event co-sponsored by the IEEE Systems, Man, and Cybernetics (SMC) Society. It focuses on theoretical and practical aspects of technologies applied to Social Science and Humanities (SSH) that includes Arts, Heritage, History, Archeology, Linguistics, Libraries, and so forth. SSH Is now considered as a Critical and Complex Human-Cyber-Physical Ecosystem that need protection, valorization and resilience for the future generations. Such Ecosystem should exhibit three relevant properties as Trust, Resilience and Sustainability to pursue its mission in the long term.

The conference explores novel concepts, technologies, solutions and applications along the digital continuum within the Cultural Cyber Critical Ecosystem including digitization, curation, protection, reuse and disseminate Digital Cultural Assets. The IEEE CH 2026 conference will be held in Venice, Italy, during September 7–9, 2026.

Date importanti:

Call for papers

Paper submission deadline: April 12, 2026
Authors’ notification: May 2, 2026
Camera-ready submission: May 15, 2026
Early registration deadline: May 20, 2026
Conference dates: Sept 7–9, 2026

Call for workshops

Proposal submission deadline: December 20, 2026 (send to emanuele.bellini@ieee.org)
Proponents’ notification: December 29, 2026
Paper submission deadline: April 12, 2026
Authors’ notification: May 2, 2026
Camera-ready submission: May 15, 2026
Early registration deadline: May 20, 2026
Workshop dates: Sept 7–9, 2026

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Aiucd2026: estensione scadenza presentazione proposte

La scadenza per l’invio delle proposte per il XV Convegno di AIUCD, che si terrà a Cagliari dal 3 al 5 giugno 2026, è stata posticipata all’8 febbraio 2026. Informazioni sulla call e su come partecipare sono disponibili sul sito del convegno.

Date importanti

  • La scadenza per la presentazione delle proposte è fissata per le ore 23:59 (ora italiana) del 31 gennaio 2026 8 febbraio 2026..
  • Informazioni sull’accettazione verranno comunicate agli autori entro il 31 marzo 2026.
  • La versione camera ready deve essere inviata entro il 12 aprile 2026. La scadenza per iscrizione obbligatoria degli autori è il 19 aprile 2026.

Il Convegno è organizzato da DH UNICA, il Centro di Umanistica Digitale dell’Università di Cagliari (Dipartimento di Lettere, lingue e beni culturali). I chair di quest’anno sono Giampaolo Salice e Cristina Marras, affiancati da un comitato scientifico e da un comitato organizzatore.

Il tema dell’edizione 2026 è Digitale e Public Engagement: pratiche e prospettive nelle Digital Humanities: si esplorerà il rapporto tra Digital Humanities e public engagement, offrendo spazio a modelli teorici, metodologie, servizi, applicazioni pratiche che favoriscono il coinvolgimento attivo dei cittadini nei processi di ricerca, documentazione nel campo delle Humanities. Sono temi di interesse del convegno le esperienze che, attraverso il digitale, attivano percorsi di co-creazione, crowdsourcing, narrazione digitale, musealizzazione, archiviazione virtuale e di citizen scienceheritage sharing, dentro cornici Open Access e con approcci innovativi anche alla comunicazione scientifica. Saranno bene accolte proposte che approfondiscono anche altri aspetti dell’ampio panorama delle Digital Humanities, al fine di alimentare il confronto interdisciplinare e il dialogo scientifico in forma inclusiva.  

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Proroga per l’invio di proposte a DH2026 (Daejeon, Corea del Sud)

Gli organizzatori del convegno Digital Humanities 2026 informano che la scadenza per l’invio delle proposte è stata prorogata al 15 dicembre 2025.

La prossima conferenza annuale ADHO si terrà dal 27 al 31 luglio 2026 presso il Daejeon Convention Center a Daejeon, in Corea del Sud, ed è ospitata dalla Korean Association for Digital Humanities (KADH). Il tema di questa edizione è “Engagement”.

Sono benvenute proposte in diversi formati, tra cui:

  • long paper
  • short paper
  • poster
  • workshop
  • mini-conferenze

Per tutti i dettagli si rimanda alla Call for Proposals sul sito della conferenza: https://dh2026.adho.org

Le proposte vanno inviate tramite la piattaforma Conftool: https://www.conftool.pro/dh2026

AIUCD invita la comunità italiana delle Digital Humanities a diffondere la call e a partecipare numerosi/e.

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CfP: Barcamp „Digitale Perspektiven auf visuelle Phänomene“ (17. bis 18.09.2025)

Ausrichter: Institut für Digital Humanities, Georg-August-Universität Göttingen und Institut für Kunstgeschichte, Ludwig-Maximilians-Universität München
Veranstaltungsort: Carl Friedrich von Siemens Stiftung (Südliches Schloßrondell 23, 80638 München)

Lange Zeit hieß es, dass Digitalität in den Geisteswissenschaften Einzug halten würde – heute ist sie vielerorts bereits gefestigter Bestandteil des methodischen Repertoires und der Forschungsperspektive. Dies gilt insbesondere für die literatur- und sprachwissenschaftlichen Disziplinen. Aber ebenso zahlreiche bildorientierte Fächer setzen zunehmend mit innovativen Projekten neue Maßstäbe. Dabei steht immer eines im Mittelpunkt: die computergestützte Auseinandersetzung mit dem Bild. Unabhängig davon, ob es sich um ein Gemälde aus dem 16. Jahrhundert, eine zeitgenössische Briefmarkensammlung, das filmische Œuvre von David Lynch oder antike Wandmalereien handelt, sind wir häufig mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert: Wie repräsentativ ist ein digitales (Ab-)Bild? Wie lassen sich visuelle Phänomene annotieren und abgrenzen? Und wie können geisteswissenschaftliche Methoden in Algorithmen übersetzt werden?

Um den interdisziplinären Austausch zwischen diesen verschiedenen Disziplinen zu fördern, laden wir herzlich zu einem Barcamp vom 17. bis 18. September 2025 ein. Das Barcamp richtet sich an Masterstudierende, Doktorand:innen und frühe Postdoktorand:innen mit einem geisteswissenschaftlichen Schwerpunkt auf visuelle Medien und Phänomene. Angesprochen sind dabei sowohl Vertreter:innen der Digital Humanities und informatiknaher Disziplinen als auch der Archäologien, der Bild-, Film- und Geschichtswissenschaften, der Kunstgeschichte und Visual Culture Studies – sowie alle Fächer, die sich im weitesten Sinne mit dem Bild beschäftigen. Voraussetzung ist ein konkretes Forschungsvorhaben, das entweder bereits mit computergestützten Methoden oder aus einer digitalen Perspektive durchgeführt wird oder sich gewinnbringend erweitern lässt. Das Programm umfasst neben einer Keynote kurze Impulsvorträge zu den aktuellen Qualifikationsarbeiten, Breakout-Sessions zu theoretischen und praktischen Herausforderungen im Umgang mit digitalen Bildern sowie Hands-on-Demos zu digitalen Tools.

Da in den genannten Bereichen nach wie vor ein ausgeprägter Gender Divide besteht und Frauen häufig unterrepräsentiert sind, ermutigen wir insbesondere Studentinnen, Doktorandinnen und Postdoktorandinnen, an dem Barcamp teilzunehmen. Anmeldungen von weiblichen oder diversen Studierenden werden bei gleicher Qualifikation grundsätzlich bevorzugt. Teilnehmer:innen aus Deutschland sowie dem deutschsprachigen Ausland (Österreich, Schweiz) sind ausdrücklich willkommen. Es werden bis zu 30 Teilnehmer:innen zugelassen. Dank der Unterstützung durch das Department Kunstwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München können bis zu 15 Reisekostenstipendien in Höhe von jeweils maximal 200,00 € vergeben werden. Diese richten sich an auswärtige Teilnehmer:innen ohne eigene Finanzierungsmöglichkeiten.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 30. Juni 2025 an Marta Kipke (marta.kipke@uni-goettingen.de) und Stefanie Schneider (stefanie.schneider@itg.uni-muenchen.de). Die Bewerbung sollte enthalten: ein Motivationsschreiben (max. 2 Seiten), das Ihr Interesse an dem Barcamp sowie Ihr Forschungsvorhaben beschreibt; einen kurzen Lebenslauf (max. 2 Seiten); und einen Hinweis, ob Sie ein Reisekostenstipendium in Anspruch nehmen möchten. Bei Rückfragen oder spezifischen Bedarfen bezüglich der Barrierefreiheit der Veranstaltung oder der Räumlichkeiten melden Sie sich bitte möglichst frühzeitig per E-Mail.

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Call for Papers: FORGE 25 – Daten neu denken

Die Konferenz FORGE – Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften – findet unter dem Motto „Daten neu denken“ vom 24. bis zum 26. September 2025 an der Universität Rostock statt.

Mit der diesjährigen FORGE möchten wir neue Formen von Forschungsdaten in den Blick nehmen, vorhandene Daten in neuer Weise durchdringen, den Umgang mit Forschungsdaten in innovativer Weise gestalten und die Forschungsdaten und ihr Management neu durchdenken. Ziel ist es, unsere Forschungsdaten kritisch zu reflektieren, unbeachtete Aspekte in den Daten zu identifizieren, ihre Qualität zu optimieren, sie stärker sichtbar und besser nachnutzbar machen. Auch sollten wir neue gesellschaftliche und technische Entwicklungen für geisteswissenschaftliche Forschungsdaten berücksichtigen und nutzen und als Forschende in neuer Weise kompetent im Umgang mit unseren Daten werden. Wir rufen daher unter dem Motto „Daten neu denken“ zu Einreichungen zur FORGE25 auf.

Der Call for Papers für die FORGE25 ist nun veröffentlicht und unter https://www.forge25.uni-rostock.de/call-for-papers/ vollständig einzusehen!

Beiträge (Workshops, Vorträge und Poster) können bis zum 30. April 2025 eingereicht werden. Eine Benachrichtigung über die Annahme der Beiträge erfolgt am 15. Juni 2025.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge zur FORGE25!

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AIUCD2025: estensione scadenza invio contributi

Si segnala l’estensione della scadenza per l’invio contributi per il prossimo Convegno AIUCD (Verona, 11-13 Giugno 2025):

 https://aiucd2025.dlls.univr.it/call-for-papers/

La nuova scadenza (definitiva) è fissata al 26 gennaio 2025.

Call for papers (ITA)

AIUCD 2025 – Diversità, equità e inclusione: sfide e opportunità per l’informatica umanistica nell’era dell’intelligenza artificiale

Il convegno rappresenta un’occasione di confronto su larga scala nei diversi ambiti di ricerca delle Digital Humanities, con un’attenzione particolare alle tematiche dell’inclusione. In un mondo in cui l’intelligenza artificiale sta ridefinendo i confini del sapere, è infatti fondamentale esplorare come questa trasformazione possa essere guidata da principi di inclusività ed equità.

Mentre un track del convegno sarà dedicato esclusivamente a questa tematica, tutte le diverse anime delle Digital Humanities ne sono in vario modo investite. A partire da quella più puramente computazionale, che necessita di meglio comprendere i propri strumenti per contrastare bias e distorsioni, ma che può anche utilizzarli per democratizzare l’accesso al sapere e alla cultura. Accesso il quale, a sua volta, può essere favorito da buone pratiche nella digitalizzazione di opere e documenti, supportando per esempio la codifica di edizioni digitali accessibili per ogni tipo di utenza. Nell’ambito della rappresentazione della conoscenza, poi, il concetto di accessibilità è già inscritto al cuore dei principi FAIR (Findability, Accessibility, Interoperability, Reusability), i quali necessitano di una sempre più virtuosa applicazione in seno alle pratiche di preservazione del patrimonio digitale. Preservazione la quale, infine, è al centro delle sfide contemporanee per garantire che l’eredità culturale non solo sia salvaguardata, ma anche resa accessibile e comprensibile a un pubblico globale e diversificato.

Sono quindi incoraggiati interventi pertinenti ai seguenti assi portanti della conferenza:

1) Digital Humanities e inclusione

Si accolgono proposte relative alle tematiche dell’inclusione nell’ambito delle Digital Humanities sotto molteplici aspetti: dall’accessibilità a livello di ricerca, didattica, infrastrutture e divulgazione, alle pratiche per il superamento delle disparità di genere, economiche, sociali e culturali. Gli specifici temi di interesse includono: la rappresentazione delle minoranze nei progetti digitali; l’accessibilità delle risorse digitali per comunità svantaggiate; il ruolo delle Digital Humanities nel colmare il divario digitale; approcci metodologici innovativi per rendere i progetti digitali più inclusivi e partecipativi.

2) Archivi ed edizioni digitali

Si accolgono interventi di tipo metodologico e applicativo su: a) rappresentazione e organizzazione delle tecniche e criticità nel campo della digitalizzazione, dell’organizzazione del patrimonio nato digitalmente e delle modalità della sua archiviazione; b) temi, questioni, applicazioni inerenti alle edizioni scientifiche digitali, alle modalità di visualizzazione e interrogazione dei testi disponibili in rete nelle varie modalità di codifica.

3) Metodi computazionali

Si accolgono interventi che esplorino metodi e strumenti per l’analisi computazionale del patrimonio culturale, inclusi approcci avanzati basati sulle tecnologie più all’avanguardia nell’ambito dell’Intelligenza Artificiale. Si incoraggiano inoltre riflessioni sullo stato dell’arte, fino ai più recenti quadri teorici di riferimento, con l’obiettivo di evidenziare sviluppi e prospettive future nel campo. Sono inclusi gli approcci per l’analisi di testi letterari e corpora, che tocchino da un lato i modelli computazionali per la critica letteraria, dall’altro le ricerche di linguistica computazionale e le tecniche di elaborazione del linguaggio naturale. Si accolgono anche interventi su metodi di analisi e visualizzazione come Network Analysis e Mapping.

4) Rappresentazione di dati e conoscenza

Particolare attenzione sarà riservata alle riflessioni sull’organizzazione della conoscenza e sull’impiego di tecnologie del Semantic Web e dei Linked Open Data. Si accolgono proposte di progettazione di modelli concettuali, grafi di conoscenza, ontologie e tecnologie del Semantic Web per i Beni Culturali e le Digital Humanities, di creazione di dataset e applicazioni conformi ai principi FAIR, di produzione di Linked Open Data nei settori dei Beni Culturali e delle Digital Humanities, di estrazione automatica di metadati, entità e modelli da risorse del patrimonio culturale.

5) Preservazione della memoria e del patrimonio digitale

Sono attesi interventi riguardanti la conservazione della memoria e del patrimonio culturale digitale, incluse specifiche riflessioni sulla preservazione degli esiti delle ricerche in Digital Humanities e dei progetti scientifici digitali.
Sono incoraggiati anche interventi sulle criticità infrastrutturali e sui problemi di sostenibilità dei progetti legati alla digitalizzazione e alla conservazione di collezioni nate digitalmente, nonché proposte per la messa in atto di buone pratiche che garantiscano, oltre alla preservazione, anche l’accesso effettivo al patrimonio.

Formato e modalità di invio delle proposte

Il convegno prevede la partecipazione tramite intervento orale (paper) o poster.

Nella fase di proposta si richiede alle autrici e agli autori di specificare in quale modalità intendono presentare l’articolo, se con una comunicazione orale o con un poster. A seguito della peer review, il Comitato Scientifico potrà decidere se il contributo accettato sia più adatto a una comunicazione orale o a una presentazione a mezzo poster. Si precisa che non c’è differenza di qualità tra i contributi assegnati all’una o all’altra modalità di presentazione: gli interventi orali sono di norma più adatti a riflessioni teoriche e metodologiche, anche connesse a esperienze sul campo; i poster, eventualmente affiancati da demo, sono particolarmente adatti alla descrizione di specifici progetti, strumenti, risorse digitali.

Tutte le proposte devono essere inviate nella forma di contributo di un minimo di tre (3) pagine fino a un massimo di cinque (5) pagine, bibliografia esclusa.

Il formato di presentazione dei contributi deve attenersi al template (aggiornato rispetto agli anni precedenti) e alle indicazioni che si trovano nella pagina relativa alle Informazioni per gli Autori. Contributi che non si attengano al template e alle indicazioni saranno rifiutati senza entrare nel merito del contenuto.

Non sono tollerati né il plagio né l’auto-plagio. Si ricorda che uno strumento di controllo del plagio potrà essere applicato ai contributi inviati. L’utilizzo di Large Language Model (LLM), come ChatGPT, non è consentito a meno che il testo generato non sia presentato come parte dell’analisi sperimentale, o che l’IA generativa sia stata utilizzata solo per la modifica e perfezionamento del lavoro degli autori. Tutti gli utilizzi dovranno comunque essere esplicitamente dichiarati nel contributo inviato.

I contributi devono essere inviati, esclusivamente in formato PDF, usando la piattaforma dedicata.

Il contributo deve essere anonimizzato togliendo i nomi degli autori e i riferimenti interni, nei limiti del possibile, senza che ciò impedisca una valutazione accurata della proposta da parte dei revisori.

È possibile presentare in qualità di primo autore di contributo, un massimo di due proposte nei cinque track della call. In sede della conferenza è possibile presentare al massimo due contributi, di cui si è autori o coautori, tra quelli eventualmente accettati. In ogni caso, perché il contributo sia accettato è necessario che almeno uno degli autori si iscriva al convegno.

Le lingue ufficiali della conferenza sono l’italiano e l’inglese. La scelta dell’una o dell’altra per il contributo non è vincolante per la comunicazione in sede di convegno.

Criteri di valutazione delle proposte

Le proposte saranno valutate attraverso un processo di revisione “a doppio cieco”. Ciascun contributo sarà sottoposto ad almeno due revisori. La valutazione delle proposte sarà condotta sulla base dei seguenti criteri:

  • attinenza del contributo alle finalità della conferenza;
  • innovatività e rilevanza del contributo;
  • rigore metodologico;
  • analisi critica della letteratura sui temi trattati e bibliografia pertinente e aggiornata;
  • adeguatezza dell’impostazione teorica e concettuale rispetto al dominio di riferimento;
  • qualità dell’esposizione e adeguatezza dell’organizzazione del contributo;
  • atteggiamento critico verso le strategie adottate e gli strumenti in uso;
  • replicabilità dei risultati descritti (con l’eccezione per le riflessioni teoriche).

Pubblicazione degli atti

Le proposte approvate in via definitiva saranno pubblicate, come Conference Proceedings con DOI e ISBN, liberamente consultabili dal sito del convegno e dal portale di «Umanistica Digitale» alla voce Book of Abstracts and Proceedings.

Premio “Giuseppe Gigliozzi”

AIUCD offre due premi di 300 euro ciascuno per giovani studiose e studiosi non strutturati (studenti/esse, dottorandi/e, borsisti/e, assegnisti/e) che presentino proposte accettate alla conferenza: un premio è dedicato ai poster e uno ai paper.

Le modalità di partecipazione sono pubblicate sulla pagina dedicata del sito dell’Associazione.

Scadenze

La scadenza per la presentazione delle proposte è fissata per le ore 23:59 del 12 gennaio 2025 26 gennaio 2025 (CET/GMT+1) [PROROGA FINALE].

Informazioni sull’accettazione verranno comunicate agli autori entro il 21 marzo 2025.

La versione camera ready deve essere inviata entro l’11 aprile 2025.=============================================

Call for Papers (ENG)

AIUCD 2025 – Diversity, Equity, and Inclusion: Challenges and Opportunities for Digital Humanities in the Age of Artificial Intelligence

The conference provides an opportunity for large-scale discussions in the various research areas of the Digital Humanities, with a particular focus on issues of inclusiveness. In a world where artificial intelligence is redefining the boundaries of knowledge, it is indeed crucial to explore how this transformation can be guided by principles of inclusiveness and equity.

While one track of the conference will be devoted exclusively to this issue, all the different parts of the Digital Humanities are affected by it in various ways. Starting with the computational part, which needs to better understand its tools to counter biases and distortions, but which can also use them to democratize access to knowledge and culture. Access which, in turn, can be fostered by good practices in the digitization of works and documents, by supporting, for example, the encoding of accessible digital editions for all types of users. In the field of knowledge representation, then, the concept of accessibility is already inscribed at the heart of the FAIR principles (Findability, Accessibility, Interoperability, Reusability), which need increasingly virtuous applications within digital heritage preservation practices. Preservation which, finally, is at the heart of contemporary challenges to ensure that cultural heritage is not only safeguarded, but also made accessible and understandable to a global and diverse audience.

Therefore, papers relevant to the following conference tracks are invited:

1) Digital Humanities and Inclusion

Proposals related to issues of inclusion in the Digital Humanities from multiple perspectives are welcomed: from accessibility at the level of research, teaching, infrastructure, and outreach, to practices for overcoming gender, economic, social, and cultural disparities. Specific topics of interest include: minority representation in digital projects; accessibility of digital resources for disadvantaged communities; the role of digital humanities in bridging the digital divide; innovative methodological approaches to make digital projects more inclusive and participatory.

2) Archives and Digital Editions

We welcome both theoretical and applied proposals on (a) the representation and organisation of techniques and problems in the fields of digitisation, the organisation of born-digital heritage and methods for its archiving; (b) themes, issues, and applications pertaining to digital critical editions, to modes of visualisation and interrogation of online texts, and alternative means of encoding.

3) Computational Methods

Papers are welcomed that explore methods and tools for computational analysis of cultural heritage, including advanced approaches based on cutting-edge technologies in Artificial Intelligence. Reflections on the state of the art, up to the latest theoretical frameworks, are also encouraged, with the aim of highlighting future developments and perspectives in the field. Included are approaches for the analysis of literary texts and corpora, touching upon computational models for literary criticism on the one hand, and research in computational linguistics and natural language processing on the other. Papers on analysis and visualization methods such as Network Analysis and Mapping are also welcomed.

4) Data and Knowledge Representation

Special attention will be given to knowledge representation and the use of Semantic Web and Linked Open Data technologies. We welcome proposals concerning the design of conceptual models, knowledge graphs, ontologies and technologies of the Semantic Web with respect to cultural heritage and the Digital Humanities, the creation of datasets and applications that conform to the FAIR principles, the production of Linked Open Data in these domains, as well as the automated extraction of metadata, named entities and models from cultural heritage resources.

5) Preservation of Memory and Digital Heritage

We welcome proposals concerning memory and digital cultural heritage preservation, particularly relating to the research outputs in the Digital Humanities. We also encourage proposals addressing the challenges of digital infrastructure and the problems of sustainability posed by projects involving digitisation and the conservation of born-digital collections, as well as proposals on the implementation of best practices for the preservation of, and effective access to, cultural heritage.

Guidelines for the Submission of Proposals

The conference envisages participation by oral communication (paper) or poster.

At the proposal stage, authors are asked to specifify in which mode they intend to present the paper, whether by oral or poster communication. Following peer review, the Scientific Committee may decide whether the accepted contribution is more suitable for an oral communication or a poster presentation. It should be noted that there is no difference in quality between contributions assigned to one or the other mode of presentation: oral presentations are generally more appropriate for theoretical and methodological work, including that relating to actual applications; posters, optionally presented with a demo, are better suited to the description of projects, tools or digital resources.

All proposals must be submitted in the form of a contribution of a minimum of three (3) and a maximum of five (5) pages, excluding bibliography.

The submission format for contributions must adhere to the template (updated from previous years) and directions found on the page Information for Authors. Contributions that do not adhere to the template and directions will be rejected without considering their content.

Neither plagiarism nor self-plagiarism is tolerated. Please note that a plagiarism checking tool may be applied to submitted contributions. The use of Large Language Models (LLMs), such as ChatGPT, is not permitted unless the generated text is submitted as part of the experimental analysis, or the generative AI tool was used only for editing and refinement of the authors’ work. However, all uses must be explicitly stated in the submitted contribution.

Contributions must be submitted, in PDF format only, using the dedicated platform.

Proposals must be anonymised. Author names and any internal references should be removed to the extent possible so as to not compromise reviewers’ assessment of the proposal.

A maximum of two proposals in the five tracks of the call can be submitted as the first contributing author. At the conference, authors will be allowed to present a maximum of two accepted contributions as either first or co-authors. In any case, at least one of the authors must register for the conference for the contribution to be accepted.

The official languages of the conference are Italian and English. Authors can present in either language, regardless of the one used in their written proposal.

Evaluation Criteria

Proposals will be evaluated through a “double-blind” review process. Each contribution will be submitted to at least two reviewers. Proposal evaluation will be conducted based on the following criteria:

  • relevance of the contribution to the purpose of the conference;
  • innovativeness and relevance of the contribution;
  • methodological rigor;
  • critical analysis of the literature on the topics covered and relevant and up-to-date bibliography;
  • appropriateness of theoretical and conceptual approach to the relevant domain;
  • quality of exposition and adequacy of organization of the contribution;
  • critical attitude toward the adopted methodologies and the tools in use;
  • replicability of the results (with the exception of theoretical reflections).

Publication of Proceedings

Accepted proposals will be published as Conference Proceedings with DOI and ISBN, freely available from the conference website and the «Umanistica Digitale» portal under Book of Abstracts and Proceedings.

“Giuseppe Gigliozzi” Prize

AIUCD awards two prizes of 300 euros each, one for posters and one for presentations, to early career scholars (students, doctoral students, scholarship or grant holders) presenting at the conference.

The terms of participation are described on the dedicated page of the Association’s website.

Deadlines

The deadline for submission of proposals is fixed for 11:59 p.m. on January 12, 2025 January 26, 2025 (CET/GMT+1) [FINAL EXTENSION].

Acceptance notifications will be sent out to the authors by March 21, 2025.

A camera-ready copy of the proposal must be submitted no later than April 11, 2025.

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Call for Abstracts: LLM fails – Failed experiments with Generative AI and what we can learn from them

**automatic English translation below**

Workshop am 8. und 9. April 2025 im Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, Mannheim

Visit our Workshop-Website  to stay up-to-date.

Organisation: Annelen Brunner, Christian Lang, Ngoc Duyen Tanja Tu

Gescheiterte Experimente finden für gewöhnlich keinen Platz im wissenschaftlichen Diskurs, sie werden verworfen und nicht publiziert. Wir glauben, dass dadurch potenzieller Erkenntnisgewinn verloren geht. Schließlich ermöglicht eine systematische Reflexion über die Gründe des Scheiterns, angewendete Methoden zu hinterfragen und/oder zu verbessern. Zudem kann bei der Wiederholung zuvor gescheiterter Experimente explizit Fortschritt ermittelt werden, wenn diese dann gelingen. Die Diskussion und Dokumentation von Fehlschlägen schafft somit aus Perspektive der Methodenreflexion einen Mehrwert für die wissenschaftliche Gemeinschaft. Dies gilt umso mehr in einem Bereich wie der Forschung zu und mit Generativer Künstlicher Intelligenz, die nicht auf eine jahrzehntelange Tradition zurückblicken kann und in dem Best Practices erst ausgehandelt werden.

In diesem Workshop stehen linguistische und NLP-Experimente mit Generativer Künstlicher Intelligenz im Fokus, die nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht haben, beispielsweise, aber nicht beschränkt auf:

  • Einsatz einer Generativer KI als Named-Entity-Recognizer
  • Einsatz einer Generativer KI zur automatischen Transkription von gesprochenen Sprachdaten
  • Einsatz einer Generativer KI zur Erstellung von Wörterbuchartikeln
  • Einsatz einer Generativen KI zur Detektion von Sprachwandelphänomenen

Im Beitrag sollte klar werden, inwiefern dieses Scheitern zum Erkenntnisgewinn bezüglich der Arbeit mit Generativer KI beitragen kann.

Unveröffentlichte Beitragsvorschläge können bis zum 02.12.2024 in Form eines Abstracts (500-750 Wörter) in deutscher oder in englischer Sprache anonymisiert an folgende Mailadresse gesendet werden:

llmfails(at)ids-mannheim.de

Über die Annahme der Beiträge entscheidet das Organisationsteam bis zum 16.12.2025. Bei Annahme des Beitrags wird die Ausarbeitung zu einem short paper (4-6 Seiten ohne Referenzen) auf Englisch bis zum 15.02.2025 erbeten. Es ist geplant, die angenommenen short paper zu veröffentlichen.

Der Workshop findet vom 8.-9.4.2025 (Lunch-to-Lunch) am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in Mannheim statt. Die 20-minütigen Vorträge können auf Deutsch oder Englisch gehalten werden.

Call for Abstracts (English)

Failed experiments typically have no place in scientific discourse; they are discarded and not published. We believe this leads to a loss of potential knowledge. After all, a systematic reflection on the reasons for failure allows for the questioning and/or improvement of methods used. Furthermore, when previously failed experiments are repeated and succeed, explicit progress can be determined. Thus, the discussion and documentation of failures creates added value for the scientific community from the perspective of methodological reflection. This is even more relevant in a field like research into and with Generative Artificial Intelligence (AI), which cannot look back on decades of tradition and where best practices are still being negotiated.

This workshop focuses on linguistic and NLP experiments with Generative AI that did not yield the desired results, such as but not limited to:

  • Using Generative AI as a Named-Entity Recognizer
  • Using Generative AI for automatic transcription of spoken language data
  • Using Generative AI for the creation of dictionary entries
  • Using Generative AI for the detection of language change phenomena

The contribution should clarify how this failure can contribute to knowledge gain regarding the work with Generative AI.

Unpublished proposals can be submitted anonymously as an abstract (500-750 words) in either German or English to the following email address by December 2, 2024:

llmfails(at)ids-mannheim.de

The organization team will decide on the acceptance of contributions by December 16, 2025. If a contribution is accepted, a short paper (4-6 pages without references) in English will be requested by February 15, 2025. The accepted short papers are planned to be published.

The workshop will take place from April 8-9, 2025 (Lunch-to-Lunch) at the Leibniz Institute for the German Language in Mannheim. The 20-minutes presentations can be given in either German or English.

Important dates:

Deadline Abstract: December 2, 2024

Notification: December 16, 2025

Deadline short paper: February 15, 2025

Workshop: April 8-9, 2025 (Lunch-to-Lunch) at the Leibniz Institute for the German Language, Mannheim

generated with GPT-4o

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Call for Posters: Text+ Plenary 2024 in Mannheim

Am 10. und 11. Oktober 2024 trifft sich das Text+ Konsortium zu einer Konferenz mit allen Mitarbeitenden und Interessierten, darunter auch Delegierte aus Fachverbänden und -verbünden, um sich über den Projektfortschritt und die aktuellen Entwicklungen auszutauschen. Die diesjährige Konferenz zum Thema „Große Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) und deren Nutzung“ findet in den Räumen des Schlosses in Mannheim statt.

Im Rahmen einer Postersession wird es die Gelegenheit geben, einem breiten Fachpublikum aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema LLMs und deren Nutzung zu präsentieren.  Insbesondere sollen die folgenden Schwerpunkte berücksichtigt werden:

  • Datenintegration in LLMs,
  • Domänenanpassung,
  • Wissensextraktion,
  • Anwendungen von KI-Methoden auf Text- und Sprachdaten,
  • (Vor-)Verarbeitung von Text- und Sprachdaten für die Integration von Daten, und
  • Infrastrukturen für Text- und andere Sprachdaten im Zusammenhang mit LLMs und anderen KI-basierten Verfahren.

Es werden maximal 15 Posterplätze vergeben, und wir freuen uns auf vielfältige Einreichungen, sowohl von Mitgliedern des NFDI-Konsortiums Text+ als auch von externen Forschenden.

Um einen Poster-Vorschlag einzureichen, senden Sie bitte bis zum 31.08.2024 eine PDF-Datei mit einem Abstract von 300 bis 500 Wörtern per E-Mail an textplus-events@ids-mannheim.de. Die Auswahl der Abstracts erfolgt anschließend bis zum 15.09.2024 durch das Programmkomitee.

Die Abstracts der ausgewählten Poster werden im Veranstaltungsprogramm veröffentlicht. Ein Best-Poster-Award, dotiert mit 150 EUR, wird an das beste Poster verliehen.

Alles Wichtige auf einen Blick:

  • Veranstaltung: Text+ Plenary 2024
  • Datum der Postersession: 10. Oktober 2024
  • Ort: Mannheim, in den Räumlichkeiten des Schlosses
  • Thema: Large Language Models (LLMs)
  • Veranstaltungswebsite:  https://text-plus.org/aktuelles/veranstaltungen/2024-10-10-text-plenary/
  • Konferenzsprache: Deutsch (Poster und Abstracts können auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden)
  • Kosten: Die Teilnahmekosten für die Konferenz werden für die Text+ Community einschließlich Postereinreichende durch Text+ übernommen. Sie tragen nur Ihre Reisekosten.
  • Einreichungsfrist: 31. August 2024
  • Benachrichtigung über Annahme: 15. September 2024
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Call for Experiments: Generative KI, LLMs und GPT bei digitalen Editionen (DHd2024)

作者ZIM-IG

Im Zuge unseres bevorstehenden Workshops “Generative KI, LLMs und GPT bei digitalen Editionen” auf der Dhd24, lädt das Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) zur Einreichung experimenteller Beiträge ein, die sich mit den Anwendungsmöglichkeiten und Herausforderungen KI-basierter Tools wie GPT und Large Language Models (LLMs) in digitalen Editionen auseinandersetzen. In diesem Workshop sollen konkrete Anwendungsfälle präsentiert und diskutiert werden, in denen GPT-4 oder alternative LL-Modelle auf Basis unterschiedlichen Quellenmaterials für die vorgegebenen Szenarien experimentell erprobt und hinsichtlich ihrer Potenziale, Grenzen, Probleme sowie ethischen und theoretischen Implikationen diskutiert werden, um darauf aufbauend anhand der gewonnenen Erkenntnisse zu erörtern, welchen Einfluss diese Technologien auf die digitalen Editionen der Zukunft haben könnten.

Wir starten daher einen Call for AI-Experiments zu jeglichen Themenbereichen die im Zusammenhang mit digitalen Editionen stehen, einschließlich (aber nicht beschränkt auf):

  • Überführung von unstrukturiertem Text (Transkription) in strukturierten Text (Markup)
  • Überführung von strukturiertem Text in explizite Datenstrukturen
  • Named Entity Recognition, Normalisierung und Anreicherung
  • Kontextspezifische Annotationen
  • Fehlermanagement und Datenkontrolle
  • Integration in Arbeitsabläufe
  • Planung, Konzeption und Evaluierung digitaler Editionen
  • Webentwicklung und Benutzeroberflächen
  • Fine Tuning, Prompt Tuning, Prompt Engineering und Vektordatenbanken

Um einen Beitrag einzureichen, senden Sie bitte eine halbseitige Skizze und Link zum Chat-Protokoll (wenn möglich) an ki@i-d-e.de bis zum 14. Januar 2024. Die Vorschläge werden von den Organisator:innen (Mitgliedern des IDE) des Workshops begutachtet, die Benachrichtigung über die Annahme erfolgt bis zum 26. Januar 2024.

Im Namen des IDE

Christopher Pollin, Alexander Czmiel, Stefan Dumont, Franz Fischer, Christiane Fritze, Patrick Sahle, Thorsten Roeder, Torsten Schaßan, Markus Schnöpf, Martina Scholger, Georg Vogeler

Detail

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Call for contributions: 2024 DH Benelux Conference

The call for papers for the 11th edition of the Digital Humanities (DH) Benelux Conference is now open!

DH Benelux 2024 will take place in Belgium at the Irish College in Leuven from 5-7 June 2024 with pre-conference workshops on 4 June 2024. This year’s theme is Breaking Silos, Connecting Data: Advancing Integration and Collaboration in Digital Humanities.

The annual DH Benelux Conference serves as a platform for the community of interdisciplinary Digital Humanities researchers to meet, present and discuss their latest research findings and to demonstrate tools and projects.

  • Formats: six types of proposals are welcome:
    1. long papers;
    2. short papers;
    3. posters;
    4. application and tool demonstrations;
    5. panels
    6. workshops
  • Language: abstracts can be written in English and in any official language of the Benelux
  • Submission: submissions can be made here via Easychair
  • Abstract submission deadline (extended): Wednesday 7 Febuary (23:59 CET)
  • Notification of acceptance: end of March 2024

For more information, visit the website of the DH Benelux 2024 Conference.

For any queries, please contact artesresearch@kuleuven.be.

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Call for Reviews Papers: Tools and Environments for Digital Scholarly Editing

The Institute for Documentology and Scholarly Editing (IDE) is calling for contributions to a issue of the review journal RIDE, dedicated to “Tools and Environments for Digital Scholarly Editing.”

The entire call is published under:
https://ride.i-d-e.de/reviewers/call-for-reviews/tools-and-environments-for-digital-scholarly-editing/

If you would like to write a review please contact the editors, Roman Bleier (University of Graz) and Stefan Dumont (Berlin-Brandenburg Academy of Sciences and Humanities). Submissions will be accepted until 31 January 2024.

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Call for Articles „Schnittstelle Mediävistik“

Kollaborationen der Mittelalterforschung im digitalen Zeitalter

Themenheft 2025/1 von Das Mittelalter

Im Namen der Herausgeberinnen und des DFG Netzwerks „Offenes Mittelalter“.

Der Begriff der Schnittstelle
Die Mediävistik ist ein per definitionem interdisziplinär ausgerichtetes Fachgebiet. Aufgrund ihrer
heterogenen, oftmals fragilen und nicht leicht zugänglichen Forschungsgegenstände und ihrer
besonderen Anforderungen haben sich Mediävist*innen schon früh der Möglichkeiten des Com-
puters bedient und sich damit als Pionier*innen der digitalen Geisteswissenschaften erwiesen.
Eine Vielzahl geisteswissenschaftlich-kultureller Praktiken blickt auf Vorläufer und Vorbilder aus
dem Mittelalter zurück, aus philologischer Tradition zählen hierzu etwa Übersetzungshilfen, The-
sauri, Konkordanzen und Annotationen. Die adäquate Darstellung der Quellen und ihre Erfahr-
barkeit im digitalen Raum sind besondere Herausforderungen, für die die Mediävistik Lösungen
entwickeln muss. Wegen der Vielfalt der Forschungsgegenstände, ihrer Historizität und ihrer
kulturhistorischen Bezugssysteme handelt es sich dabei um hochgradig interdisziplinäre Aufga-
ben. Computergestützte Ansätze und digitale Praktiken erweitern das Methodenspektrum und
schaffen neue Möglichkeiten eines nachhaltigen und vernetzten Wissensfundus. Die Mediävistik
hat in den letzten Jahren viele Ressourcen digital aufbereitet und von den technischen Möglich-
keiten profitiert, etwa im Bereich der Editionsphilologie zur Darstellung synoptischer Editionen
oder der Einbindung von Digitalisaten. Doch zumeist bleiben die erarbeiteten Mittel Insellösun-
gen. Nur in Ansätzen wurden theoretische Überlegungen entwickelt, wie einzelne Projekte mit-
einander verbunden werden können.

Das Themenheft „Schnittstelle Mediävistik“ widmet sich der computationell arbeitenden Mittel-
alterforschung in ihrer verbindungsstiftenden Funktion. Als Schnittstelle vermittelt sie zwi-
schen den Disziplinen, Digitalem und Analogem, heterogenen Forschungsgegenständen und
vielfältigen Methoden. Dabei integriert sie nicht nur Ansätze und Wissen aus anderen Fachbe-
reichen, sondern trägt auch zum Erkenntnisgewinn über ihre eigene Disziplin hinaus bei, indem
etwa Daten zu Handschriften für historische Netzwerkforschung oder Geovisualisierungen wei-
tergenutzt werden.

Das Themenheft adressiert Interdisziplinarität auf zwei Seiten: auf der Seite der Forschungs-
gegenstände, die abhängig von den Fachdisziplinen z. B. historische Daten, literarische Texte,
philologische Themen, Schrift- und Bild-Zusammenhänge und anderes untersuchen; auf der
Seite der Herangehensweisen, die je nach Fachdisziplinen ‚traditionelle‘ Arbeitsweisen und
computationelle Herangehensweisen, Annotationen, Machine-Learning-Ansätze, Modellierung,
Linked Open Data (LOD) und vieles mehr nutzen. Über die „Schnittstelle Mediävistik“ lassen
sich fachliche Heterogenität und Vielfalt der Gegenstände mit der Vielfalt der Methoden
produktiv verbinden.

Die „Schnittstelle Mediävistik“ hat in ihrer vermittelnden Funktion auch unmittelbare Auswirkun-
gen auf Aspekte der Nachhaltigkeit. Denn nur durch nachhaltig verfügbare und genormte Daten,
durch die Einhaltung von Standards und die Verwendung persistenter Identifikatoren kann eine
langfristige interdisziplinäre Forschung bzw. Nachnutzung der Daten im Wechselspiel verschie-
dener Disziplinen und Methoden ermöglicht werden.

Unter zeitgemäßer digitaler Mittelalterforschung verstehen wir außerdem auch nationale und in-
ternationale Forschungsinfrastrukturen, die von Mediävist*innen mit einem gemeinsamen Inte-
resse an einer tiefgreifenden Erschließung von Forschungsgegenständen kollaborativ gepflegt
und gestaltet werden. Dies impliziert eine Offenheit, die sich nicht nur auf die Verwendung offe-
ner Standards und die interdisziplinären Perspektiven auf heterogene Forschungsgegenstände
bezieht, sondern durch die auch eine gesamtgesellschaftliche Teilhabe am zu bewahrenden
kulturellen Erbe angestrebt wird.

Ziel des Bandes
Das Forschungsfeld des Themenhefts reicht somit von methodologischen über daten- oder ob-
jektbezogene Fragestellungen hin zu infrastrukturellen Aufgaben, die unter den Aspekten der
digitalen Nachhaltigkeit und Vernetzung vereint werden. Ziel des Bandes ist, kollaborative
Verfahren der Digital Humanities forschungsorientiert und praxisnah vorzustellen und die
hierfür angewandten Methoden und Praktiken zu evaluieren und zu diskutieren.
Das Themenheft soll in erster Linie dazu einladen, das methodische Feld in Bezug auf Verfahren
der Verknüpfung und Kontextualisierung zu erweitern. Mithilfe quantitativer und kontextualisie-
render Ansätze wird eine neue Qualität von Forschungsdaten erreicht, indem verstreute Infor-
mationen systematisch miteinander verknüpft werden, sodass komplexe Zusammenhänge
sichtbar und neue Zugänge geschaffen werden. Hier bieten digitale Verfahren auch neue Per-
spektiven für eine global ausgerichtete Mediävistik. Erst diese Art der Vernetzung befördert auf
lange Sicht einen Kulturwandel. Er zeichnet sich durch transparente, offene und nachhaltige
Wissenschaft ebenso aus wie durch kollaborative und innovative Forschung und die Übernahme
der gemeinsamen Verantwortung für den Aufbau und langfristigen Betrieb digitaler Arbeitsum-
gebungen und Forschungsinfrastrukturen. Zu diesen Herausforderungen der digitalen Mediävis-
tik will der Band einen Beitrag leisten.

Themenheft „Digitale Mediävistik“ (2019)
Durch seinen Bezug zu digitalen Forschungsthemen knüpft das Themenheft an das Heft „Digi-
tale Mediävistik und der deutschsprachige Raum“ (Band 24, Heft 1) an, wählt aber durch den
hier vorgeschlagenen methodischen Fokus einen anderen Zugang zu dem Forschungsfeld. Die-
ser ermöglicht es nicht nur, einzelne Aspekte des Heftes aus dieser Perspektive neu aufzugrei-
fen, sondern insbesondere, die Thematik um andere Aspekte zu ergänzen – und dabei das Po-
tenzial vernetzter Ressourcen interdisziplinär wie international zu denken. Darüber hinaus sind
die Entwicklungen in den Digitalen Geisteswissenschaften in den letzten fünf Jahren rasant fort-
geschritten.

Mögliche Themenvorschläge und Fragestellungen
Die „Schnittstelle Mediävistik“ bietet vielfältige Anknüpfungspunkte für interdisziplinäre natio-
nale wie internationale Themen von hoher Aktualität, die im Themenheft versammelt werden
sollen:

Zentrale Themen sind beispielsweise Normdaten, Forschungsdatenmanagement und Infra-
strukturprojekte wie vernetzte Repositorien- und Speichersysteme, besonders CLARIN/DA-
RIAH und die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). Dazu zählen mit Text+,
NFDI4Culture, NFDI4Memory und NDFI4Objects vier geisteswissenschaftliche Konsortien, die
sich der Bewahrung des materiellen wie immateriellen Kulturerbes widmen. Für die Mediävistik
sind sie alle relevant, was den Charakter der fachlichen Schnittstelle unterstreicht. In diesem
Kontext spielt zudem einerseits die Gemeinsame Normdatei (GND) eine bedeutende Rolle, die
Standards für die Erfassung von Informationen entwickelt und die (im deutschsprachigen Raum)
größte Normdatensammlung bereitstellt. Andererseits ergeben sich durch die Nutzung von offe-
nen und kollaborativen Wissensplattformen wie Wikidata auch für die Wissenschaft neue
Möglichkeiten.

Auch Fragen nach der Modellierung von Informationen sind von Interesse, insbesondere hin-
sichtlich spezifisch mediävistischer Herausforderungen wie unsicherer Quellenlage oder ambi-
ger Informationen. Nach wie vor gibt es keinen einheitlichen Umgang mit unscharfen Daten oder
Ambiguitäten. Des Weiteren stellen textimmanente Ambiguitäten (die gar nicht disambiguiert
werden sollen) eine Herausforderung insbesondere für die digitale Erfassung von Daten dar.
Hier kann die Mediävistik also nicht auf allgemeine Standards zurückgreifen, sondern muss
(auch) fachspezifische Lösungen hervorbringen.

Die Editionsphilologie kann ebenfalls wesentlich von den hier skizzierten Möglichkeiten profi-
tieren. Für sie stellen quantitative und kontextualisierende Verfahren ein wertvolles Werkzeug
dar, das zur weiteren Generierung von Wissen und der nachhaltigen Nutzung digitaler Editionen
führen kann. Beiträge könnten etwa durchleuchten, wie das Gebiet der mediävistischen Edition-
spraxis durch kollaborative Verfahren und digitale Arbeitsmethoden an Komplexität gewinnt oder
die Daten interdisziplinär nachgenutzt werden können (z. B. Geovisualisierung).

Ein weiterer zentraler Punkt des Themenheftes können kollaborative Tools und Systeme, kol-
lektiv praktizierte De-facto-Standards und der erkenntnisgeleitete Einsatz von Forschungsin-
frastrukturen sein. Gemeinsame Initiativen wie beispielsweise Fragmentarium, Handschriften-
portal, RI OPAC, Biblissima+, IIIF, Transkribus und eScripta sind Lösungsansätze zur Bewälti-
gung und nachhaltigen Verfügbarmachung von Daten und der projektübergreifenden Nutzbar-
keit von HTR und OCR Software. Nach wie vor fehlt es aber an Dokumentationen und der Be-
schreibung von Methodologien zur Anwendung neuer Technologien auf bestehende For-
schungsdaten. Welche Erkenntnisse, positive wie negative, konnten in den Vorhaben gewonnen
werden? Besonders interessant erscheinen uns hier auch experimentelle Ansätze in der Nach-
nutzung von Forschungsdaten aus dem Bereich der interdisziplinären Mittelalterforschung sowie
Ergebnisse aus kollaborativen Forschungsprojekten.

Ein besonderes Augenmerk legen wir auf LOD, die durch die Verknüpfung strukturierter, ein-
deutig identifizierbarer Daten nicht nur die Qualität und Erschließungstiefe von Daten optimieren,
sondern durch deren Kontextualisierung auch zu einem vertieften Verständnis führen. LOD-Ver-
fahren stellen eine vielversprechende Option dar, Ressourcen zu erschließen, weiter anzurei-
chern und somit sichtbar, verfügbar und nachnutzbar zu machen. Gleichzeitig werden sie den
FAIR-Prinzipien gerecht und spiegeln damit den Anspruch einer interdisziplinären, offenen For-
schung im Sinne von Open Science wider. Es liegt in der Natur von LOD, multimodale Verlin-
kungen herzustellen, sodass auch perspektivische, disziplinenübergreifende Kollaborationen
beleuchtet werden können. Hierzu gehören insbesondere Methoden zur Kontextualisierung, die
das Erschließen jeweils geltender Episteme – eine besondere Herausforderung für historische
Bestände – ermöglichen, um eine digitale Hermeneutik zu implementieren, von der die Qualität
der Erschließungstiefe ebenso profitiert wie das Verständnis der Rezipient*innen. Disziplinen, die sich für Beiträge zu diesem Themenheft anbieten, sind demnach beispielsweise Archäologie, Byzantinistik, Didaktik, Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte, Musikwissen-
schaft, Philosophie, Religionswissenschaft, Romanistik, Theologie uvm. Auch interdisziplinäre
Digital-Humanities-Vorhaben sind willkommen, etwa aus den Bereichen Citizen Science, Open
Science und Open Education sowie Vorhaben, die den „computational turn” von händischen zu
zunehmend automatisierten Verfahren reflektieren (z. B. Deep Machine Learning).
Von reinen Projektbeschreibungen ist abzusehen, das Augenmerk soll auf Kontextualisierung,
Vernetzung und Methodenreflexion im Sinne der „Schnittstelle” gelegt werden.

Wir bitten um Abstracts von etwa 300–500 Wörtern auf Deutsch oder Englisch bis zum
15.11.2023. Bitte senden Sie Ihre Vorschläge an die Herausgeberinnen: info@offenesmittelalter.org

Herausgeberinnen:
Dr. Luise Borek – Technische Universität Darmstadt, Institut für Sprach- und Literaturwissen-
schaft, Deutschland
Dr. Katharina Zeppezauer-Wachauer – Universität Salzburg, Mittelhochdeutsche Begriffsdaten-
bank (MHDBDB), Österreich
Dr. Karoline Döring – Universität Salzburg, Interdisziplinäres Zentrum für Mittelalter und Früh-
neuzeit, Österreich
Bitte beachten Sie folgenden Hinweis: Das Themenheft erscheint bei Heidelberg University
Publishing im Open Access unter der Lizenz CC-BY-SA 4.0.

Planung des weiteren Ablaufs:
● Mitte Dezember 2023: Auswahl der Beiträge und Zusage an die Autor:innen
● Mitte Juni 2024: Einsendung der Beiträge; Weitergabe der Beiträge in die Begutachtung
● vorauss.10./11. Oktober 2024, Salzburg: Heft-Workshop im Stil einer
Autor:innenkonferenz zur Diskussion der Beiträge
● Anfang November 2024: Abgabe der auf der Grundlage der Gutachten und der
Workshopdiskussion überarbeiteten Beiträge
● 28. Februar 2025: Versand der lektorierten Beiträge zur letzten Prüfung an die
Autor:innen
● April 2025: Versand der Druckfahnen an die Autor:innen
● Mai/Juni 2025: Erscheinungstermin online und im Buchhandel

Link zur PDF Datei des Calls auf den Seiten des Mediävistenverbandes: https://www.mediaevistenverband.de/wp-content/uploads/Call_Das-Mittelalter_Schnittstelle-Mediaevistik.pdf

 

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Call for contributions: 2023 DH Benelux Conference

The call for contributions to the 2023 DH Benelux Conference has been announced. The conference will take place this year from 31 May until 2 June at the Royal Library of Belgium (KBR). The theme this year is “Crossing Borders: Digital Humanities Research across Language and Modalities.” 

Contributions focused on multilingualism and/or integrated processing of sources in different forms such as images, maps, sounds, texts, and datasets are of particular interest.

DH Benelux accepts submissions for five types of proposals: (1) long papers, (2) short papers, (3) posters, (4) application and tool demonstrations, and (5) workshops. The deadline to submit is 31 January 2023. Please note, the 2023 conference will not be a hybrid conference; online attendance will be possible, but one speaker per submission must be present in Brussels to present the contribution.

 

A full description of topics and specification of contribution formats can be consulted in the call for papers on the DH Benelux website. Submission will take place through the EasyChair platform; more details on how to submit can be found on the website soon.

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