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- Zwei Postdoc-Stellen Digitale Sozial- und Geisteswissenschaft Uni Oldenburg
Zwei Postdoc-Stellen Digitale Sozial- und Geisteswissenschaft Uni Oldenburg
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sucht:
Zwei Postdoktorand*innenstellen im Bereich Digitale Sozial- und Geisteswissenschaften (DSSH)
| Vergütung | E13 TV-L |
|---|---|
| Stellenumfang | 100% (teilzeitgeeignet) |
| Einrichtung | Fakultät III – Sprach- und Kulturwissenschaften, Fakultät IV – Human- und Gesellschaftswissenschaften, Digital Social Sciences and Humanities (DSSH) |
| Dienstort | Oldenburg (Oldb) |
| Bewerbungsfrist | 27.08.2026 |
| Beschäftigungsbeginn | 01.11.2026 |
| Befristet | bis zum 30.09.2030 |
Über uns
Die Carl von Ossietzky Universität erhält vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und der VolkswagenStiftung aus der Förderlinie „Potenziale strategisch entfalten“ für ihre Profilschärfung und zur Stärkung ihrer nationalen und internationalen Wettbewerbsfähigkeit 22,5 Mio. Euro für das Projekt „A Programme for Excellence. Developing Strengths and Building Potentials by Interdisciplinary and International Networking“. Dies soll u.a. mit der konsequenten Vernetzung über Landes- und Staatsgrenzen hinweg, der Förderung von Studierenden und Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen und der Stärkung der interdisziplinären Forschungsschwerpunkte in gesellschaftlich relevanten und innovativen Bereichen erfolgen.
Teil davon ist eine strategische Entwicklung im Bereich Digital Social Sciences and Humanities (DSSH), um die Universität als international sichtbaren Standort für digitale Innovation in den Geistes- und Sozialwissenschaften dauerhaft zu etablieren (mehr dazu). In diesen Rahmen gehören die beiden hier ausgeschriebenen Stellen, die zunächst bis zum 30.09.2030 befristet sind, sowie diese aktuell ausgeschriebene Stelle.
Ihre Aufgaben
Diese Doppelausschreibung richtet sich an Wissenschaftler*innen, die die folgenden Eigenschaften mitbringen:
- eigenständige Forschung im Bereich DSSH;
- Freude an der Entwicklung von institutsübergreifenden Strukturen;
- Interesse an interdisziplinärer Arbeit;
- Erfahrung im Bereich der Drittmitteleinwerbung.
Dies ist eine seltene Gelegenheit, die Grundlagen für ein neues akademisches Profil mit zu gestalten – ein Profil, das Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Bildungs- und Datenwissenschaft gerade in Zeiten von disruptiven KI-Entwicklungen miteinander verbindet und einen nachhaltigen Einfluss auf Forschung, Lehre und die Wissensgesellschaft im Allgemeinen hat.
Ihre Aufgabe: Mitgestaltung bei der Entwicklung eines international sichtbaren DSSH-Profils und der dafür notwendigen Strukturen.
Gemeinsame Vision – Kernstück der Initiative:
- Aufbau eines nachhaltigen und international anerkannten DSSH-Forschungsschwerpunkts und der dazugehörigen Forschungsinfrastruktur;
- Mitwirkung an der Einrichtung eines DSSH-Labs als lebendiges, dynamisches Forschungs- und Lehrzentrum für die Entwicklung und Erprobung von computerbasierten Methoden in den jeweiligen wissenschaftlichen Disziplinen und über disziplinäre Grenzen hinweg;
- Mitwirkung an der Entwicklung eines gemeinsamen, zukunftsorientierten Lehrplans, der für Studierende der Fakultät I (Bildungs- und Sozialwissenschaften), der Fakultät III (Sprach- und Kulturwissenschaften), der Fakultät IV (Human- und Gesellschaftswissenschaften) und des Departments Informatik attraktiv ist und auch auf das Berufsleben außerhalb der Forschung vorbereitet insbesondere in öffentlichen Einrichtungen, im Bereich des kulturellen Erbes, in der digitalen Industrie und im Bildungswesen;
- Mitwirkung an der Integration digitaler Forschungskompetenzen in die Lehrkräftebildung der Zukunft.
Stelle 1: Die Stelle ist federführend im Bereich Methoden der Digital Humanities. Diese Stelle ist angesiedelt in der Fakultät III: Sprach- und Kulturwissenschaften mit einem Schwerpunkt auf sprach- und literaturwissenschaftlichen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben, mit einer Brückenfunktion zu anderen kulturellen Phänomenen im Dialog mit den einschlägigen Professuren der drei Fakultäten. Sie sind für den Bereich der methodischen Entwicklung im Rahmen der DSSH-Initiative mitverantwortlich und werden am Aufbau digitaler Infrastruktur gemeinsam mit den einschlägigen Professuren der drei Fakultäten beteiligt. Ihre Aufgaben umfassen:
- Entwicklung eines eigenen innovativen Forschungsprojekts im Bereich der DSSH-Methoden, das sich entweder im Bereich linguistischer oder kultur- und literaturwissenschaftlicher Forschung verorten lässt (Habilitationsprojekt oder vergleichbare Leistung);
- Unterstützung im Bereich computergestützter Text- oder Sprachanalyse unter Verwendung von künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen (ML), natürlicher Sprachverarbeitung (NLP), großer Sprachmodelle (LLMs) und Big Data zur Erforschung von Sprache, Literatur und kulturellen Phänomenen;
- Unterstützung im Bereich Textkodierung, digitale Editionen, Transkription und interaktive Webplattformen;
- Mitarbeit bei der Entwicklung eines DSSH-Labors als zentrale Forschungs- und Ausbildungseinrichtung;
- Organisation und Durchführung verschiedener Workshops und Lehre im Bereich Methoden der DSSH;
- Mitentwicklung eines DSSH-Nebenfach- oder Zertifikatsprogramms, das für Studierende der Geistes-, Bildungs-, Sozial-, Kulturwissenschaften und Informatik sowie des Lehramts attraktiv ist;
- Mitarbeit bei der Entwicklung eines gemeinsamen DSSH-Verbundforschungsantrags gemeinsam mit den einschlägigen Professuren der Fakultäten und anderen Institutionen – ausgerichtet auf große Förderinstitutionen (DFG, Horizon Europe, VolkswagenStiftung usw.).
Stelle 2: Die Stelle ist federführend im Bereich Datenwissenschaft in den Digital Humanities Diese Stelle ist angesiedelt in der Fakultät IV: Human- und Gesellschaftswissenschaften mit einem Schwerpunkt auf digitaler kultureller Verflechtungsgeschichte, der Kulturdatenexploration und der darauf bezogenen reflexiven digitalen Transformation mit einer Brückenfunktion zu anderen Phänomenen im Dialog mit den einschlägigen Professuren der drei Fakultäten. Sie sind für den Bereich der datenwissenschaftlichen Entwicklung im Rahmen der DSSH-Initiative mitverantwortlich und werden am Austausch zu dieser interdisziplinären Schnittstelle gemeinsam mit den einschlägigen Professuren der drei Fakultäten beteiligt. In der Fakultät werden Sie am Ausbau des Fakultätsschwerpunktes „Entangled Cultures Digital and Reflective Data Exploration“ mitwirken.
Sie unterstützen die Koordination der datenwissenschaftlichen Ausarbeitung des DSSH-Profils gemeinsam mit den einschlägigen Professuren der Fakultäten. Ihre Aufgaben umfassen:
- die Entwicklung eines eigenen Forschungsprojekts im Bereich der Datenwissenschaft in den Digital Humanities, vorzugsweise mit einer ontologisch-epistemologischen Perspektive auf die Rolle von Daten, Algorithmen und digitalen Werkzeugen, etwa in Bezug auf die Kategorien und ihre logischen Verknüpfungen, die in Datenbanken für Kulturgüter eingesetzt werden;
- Mitarbeit an der Entwicklung inter- und transdisziplinärer Forschungsfragen an der Schnittstelle von Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Pädagogik und Datenwissenschaft – insbesondere im Bereich der digitalen kulturellen Verflechtungsgeschichte, der Kulturdatenexploration und der darauf bezogenen reflexiven digitalen Transformation;
- Mitarbeit bei der Entwicklung eines DSSH-Labors als zentrale Forschungs- und Ausbildungseinrichtung;
- Mitentwicklung und Durchführung von Lehrveranstaltungen im Themenbereich „Reflexive digitale Transformation”;
- Mithilfe in der Entwicklung von DSSH-Modulen, z.B. eines Moduls für die Integration digitaler Forschungskompetenzen in die zukünftige Lehrkräftebildung;
- Mitarbeit bei der Entwicklung eines gemeinsamen DSSH-Verbundforschungsantrags gemeinsam mit den einschlägigen Professuren der Fakultäten und anderen Institutionen – ausgerichtet auf große Förderinstitutionen (DFG, Horizon Europe, VolkswagenStiftung usw.).
Ihr Profil
Erforderlich ist / Einstellungsvoraussetzungen
- Wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Diplom, Master) in Linguistik, Literaturwissenschaften oder Digital Humanities oder einem verwandten Fachgebiet; (Stelle 1); Philosophie oder einem vergleichbaren Fachgebiet (Stelle 2);
- eine abgeschlossene Promotion in einem der für die jeweilige Stelle oben genannten oder einem vergleichbaren Fachgebiet;
- Publikationen in den Bereichen Digital Social Science, Digital Humanities, Kulturerbe oder verwandten Fachgebieten;
- gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift, mindestens eine dieser Sprachen auf Niveau C1;
- ein Exposé für ein Forschungskonzept (zur Habilitation oder zum Erreichen von Habilitationsäquivalenz) im Bereich DSSH im Sinne dieser Ausschreibung (maximal vier Seiten/6.000 Zeichen).
Erwünscht sind / Von Vorteil sind
- Erfahrung in der interdisziplinären Zusammenarbeit
- Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln
- Erfahrung in der Konzeption innovativer, interdisziplinärer Lehrpläne, die sowohl akademisch anspruchsvoll als auch berufsrelevant sind
- Lehrerfahrung im Bereich DH
Wir bieten
Die Universität Oldenburg stellt nicht nur zwei Postdocs ein – wir entwickeln strategisch ein innovatives Profil in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Das ist Ihre Chance:
- Gestalten Sie die Zukunft der Geistes- und Sozialwissenschaften im digitalen Zeitalter.
- Schaffen Sie einen Studiengang, der international wettbewerbsfähig ist – einen, der Studierende auf Forschung, Innovation und Führungsaufgaben vorbereitet.
- Richten Sie ein DSSH-Lab ein, das zum Vorbild wird.
Unser Anspruch
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Weitere Informationen
Die eigene wissenschaftliche Weiterqualifikation (Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen) wird erwartet.
Die Stelle bietet ggf. eine Verlängerungsoption um ein weiteres Jahr.
Kontakt
Fragen zur Stelle beantworten Ihnen gerne Dekan Prof. Dr. Tobias Vogt (Stelle 1) und Dekan Prof. Dr. Benedikt Hensel (Stelle 2).
Jetzt bewerben
Bitte senden Sie bis zum 27.08.2026 Ihre Bewerbung per E-Mail an
postdoc-dssh-bewerbung@uni-oldenburg.de
Neben den üblichen Unterlagen (CV, Zeugnisse/Nachweise, Publikationsliste, Liste eingeworbener Drittmittel) sind Sie eingeladen, folgende Dokumente beizufügen:
- Ein Exposé für eine Habilitation (oder ein Forschungskonzept zum Erreichen von Habilitationsäquivalenz) im Bereich DSSH im Sinne dieser Ausschreibung (maximal vier Seiten/6.000 Zeichen) sowie
- ein Positionspapier (maximal 2 Seiten/3.000 Zeichen), in dem Sie Ihre Qualifikation mit den Aufgaben einer der beiden Stellen verbinden und
- ein Lehrkonzept (maximal 2 Seiten/3.000 Zeichen): z.B. für ein profilgebendes Modul in Ihrem Bereich.
Bewerbungen richten Sie bitte in einem einzigen PDF-Dokument mit dem Stichwort „PostDoc DSSH – Stelle 1 bzw. Stelle 2“ an den Dekan bzw. die Dekane.
Reisekosten, die im Rahmen der Vorstellungsgespräche entstehen, können leider nicht erstattet werden.
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- Stellenausschreibung Stabsstelle Digitales (w/m/d), Linden-Museum Stuttgart
Stellenausschreibung Stabsstelle Digitales (w/m/d), Linden-Museum Stuttgart
Das Linden-Museum Stuttgart gehört zu den bedeutenden Museen für Ethnologie in Europa. Zur Gestaltung der digitalen Transformation sämtlicher Museumsbereiche suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:n Stabsstelle Digitales (w/m/d) in Vollzeit (100 %). Die Stelle ist direkt an den Vorstand angebunden und wird nach Entgeltgruppe 13 TV-L vergütet. Sie ist zunächst auf zwei Jahre befristet mit Option auf Verlängerung. Arbeitsort ist Stuttgart.
In Ihrer Querschnittsposition gestalten Sie gemeinsam mit dem Vorstand und der Leitung Strategie und Publikum die digitale Zukunft des Museums. Sie entwickeln die Digitalstrategie des Museums weiter und begleiten deren Umsetzung über alle Museumsbereiche hinweg. Dabei identifizieren Sie Potenziale digitaler Technologien, steuern bereichsübergreifende Transformationsprozesse und entwickeln Lösungen für die digitale Weiterentwicklung des Museums.
Ein zentraler Schwerpunkt der Stelle liegt in den kommenden Jahren auf der strategischen und verantwortungsvollen Erschließung der Potenziale Künstlicher Intelligenz. Gemeinsam mit den Fachbereichen identifizieren und erproben Sie geeignete Einsatzmöglichkeiten und begleiten deren Einführung – insbesondere für das Besuchserlebnis, interne Arbeitsprozesse sowie die Sammlungsdokumentation.
Ihre Aufgaben darüber hinaus
- Weiterentwicklung und Umsetzung der Digitalstrategie des Museums
- Beratung des Vorstands und Mitwirkung an Strategieprozessen des Museums
- Initiierung und Steuerung bereichsübergreifender Digitalprojekte
- Entwicklung nutzer:innenzentrierter digitaler Angebote für Besucher:innen und digitale Zielgruppen gemeinsam mit den Fachbereichen
- Weiterentwicklung und Digitalisierung interner Arbeitsprozesse gemeinsam mit den Fachbereichen zur Steigerung von Effizienz und Zusammenarbeit
- Entwicklung eines Konzepts zur Förderung der Digitalkompetenz aller Mitarbeiter:innen mit besonderem Fokus auf den Einsatz Künstlicher Intelligenz
- Identifikation geeigneter Förderprogramme sowie Mitwirkung bei der Entwicklung und Beantragung von Drittmittelprojekten
- Vertretung des Museums in Fachgremien (u.a. AG Digitalität des Landes) sowie Aufbau und Pflege regionaler und überregionaler Netzwerke
Ihr Profil
- Abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor, Master, Diplom, Magister), vorzugsweise in den Bereichen Museologie, Informationswissenschaft, Digital Humanities, Kulturmanagement oder einer vergleichbaren Fachrichtung
- Erfahrung in der Gestaltung oder Begleitung von Transformationsprozessen, idealerweise im Kultur- und Museumsbereich
- Erfahrung in der Konzeption, Steuerung oder Umsetzung von Digitalprojekten
- Verständnis aktueller Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Datenmanagement und digitale Arbeitsprozesse
- Erfahrung in der Entwicklung strategischer Konzepte ist von Vorteil
- Praktische Erfahrung in der Konzeption, Erprobung oder Einführung von KI-Anwendungen ist wünschenswert, idealerweise im Kultur- und Museumsbereich
Darüber hinaus bringen Sie mit
- Strategisches und konzeptionelles Denkvermögen
- Verständnis organisationaler Strukturen und bereichsübergreifender Prozesse
- Kommunikationsstärke und Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit
- Analytische, strukturierte und lösungsorientierte Arbeitsweise
- Ein hohes Maß an Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein und Durchsetzungsvermögen
- Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
Das bieten wir
- Eine verantwortungsvolle Tätigkeit in einer renommierten Kultureinrichtung
- Ein interdisziplinäres Team mit Offenheit für neue Ideen
- Flexible Arbeitszeiten im Gleitzeitmodell und die Möglichkeit zur mobilen Arbeit
- 30 Tage Urlaub sowie Zeitausgleich bei Überstunden
- Jobticket (z.B. Deutschlandticket) mit Arbeitgeberzuschuss
- Vermögenswirksame Leistungen
Wir schätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Schwerbehinderte Bewerber:innen (w/m/d) werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen vorzugweise in digitaler Form (eine pdf-Datei mit max. 5 MB) an bewerbung@lindenmuseum.de. Die Anschrift für postalische Bewerbungen ist: Vorstand des Linden-Museums, Hegelplatz 1, 70174 Stuttgart. Bitte beachten Sie, dass Bewerbungsunterlagen nur zurückgesandt werden, wenn ein ausreichend frankierter und adressierter Briefumschlag beigelegt ist.
Für inhaltliche Rückfragen steht Ihnen Frau Christiane Lindner (Leitung Strategie und Publikum), Telefon 0711-2022-403 oder lindner@lindenmuseum.de, gerne zur Verfügung. Bei organisatorischen Fragen rund um die Stelle wenden Sie sich bitte an personal@lindenmuseum.de.
Hinweis zum Datenschutz:
Die Informationen zur Erhebung von personenbezogenen Daten bei der betroffenen Person nach Art. 13 Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) können Sie unter Tel. 0711.2022-421 erfragen.
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- Text+: Forschungsdateninfrastruktur für text- und sprachbasierte Forschung wird weiter ausgebaut
Text+: Forschungsdateninfrastruktur für text- und sprachbasierte Forschung wird weiter ausgebaut
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat am 10. Juli 2026 die Förderung der Forschungsdateninfrastruktur „Text+“ für zwei weitere Jahre mit insgesamt rund sechs Millionen Euro beschlossen. Neue mitantragstellende Einrichtung ist die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB Göttingen). Sie übernimmt damit für die Universität Göttingen die Verantwortung für die finanzielle, organisatorische und strategische Weiterentwicklung des Vorhabens.
In der zweiten Förderphase von Text+ soll die in den vergangenen Jahren aufgebaute Forschungsdateninfrastruktur für text- und sprachbasierte Forschungsdaten weiterentwickelt, verstetigt und noch stärker in die wissenschaftliche Praxis integriert werden.
„Die Weiterförderung von Text+ ist ein starkes Signal für die Forschungsdateninfrastrukturen in Deutschland und für den Forschungsstandort Göttingen. Text- und sprachbezogene Daten sind ein wesentlicher Bestandteil unseres kulturellen Gedächtnisses und zugleich eine zentrale Grundlage für die Qualität von Sprachmodellen und Künstlicher Intelligenz. Zusammen mit den drei anderen NFDI-Konsortien der ‘Humanities@NFDI’-Gruppe können wir in der zweiten Förderphase die gemeinsam aufgebauten Strukturen festigen, unsere Angebote nachhaltig verankern und die Idee einer gemeinsamen ‘One NFDI’ vorantreiben“, erläutert der Sprecher für Text+, Prof. Dr. Philipp Wieder von der Universität Göttingen.
Der Fokus der zweiten Förderphase, beginnend ab Oktober 2026, liegt auf dem Betrieb einer stabilen und leistungsfähigen Infrastruktur, der Konsolidierung und Weiterentwicklung zentraler Dienste für das Forschungsdatenmanagement sowie der langfristigen Sicherung und Bereitstellung von Daten. Zugleich wird Text+ seine Angebote noch enger am Bedarf der wissenschaftlichen Communitys ausrichten und die Zusammenarbeit mit Partnern innerhalb und außerhalb der NFDI weiter vertiefen. Die FAIR-Data-Prinzipien zur Förderung einer offenen Nachnutzbarkeit von Forschungsdaten sind dabei zentral für das Angebot.
Die Nationale Forschungsdateninfrastruktur, mit der Bund und Länder seit 2019 den Aufbau verlässlicher Strukturen für den Umgang mit Forschungsdaten fördern, hat zum Ziel, Forschungsdaten aus allen Wissenschaftsbereichen langfristig zugänglich, interoperabel und nachnutzbar zu machen. Die Konsortien decken vielfältige Wissenschaftsdisziplinen ab: von Kultur- über Sozial-, Geistes- und Ingenieurwissenschaften bis hin zu Lebens- und Naturwissenschaften. Dazu arbeiten Fachcommunitys gemeinsam mit Universitäten, Bibliotheken, Rechenzentren, Archiven und weiteren Infrastruktureinrichtungen an Standards, Diensten und Beratungsangeboten für ein nachhaltiges Forschungsdatenmanagement.
Die Entscheidung zur Weiterförderung fällt in eine Phase, in der auch die NFDI insgesamt strategisch weiterentwickelt wird. Bund und Länder haben im Juli 2026 die Grundlage für eine langfristige Fortführung der NFDI über das Jahr 2028 hinaus beschlossen. Ziel ist eine stärker koordinierte, nachhaltige und leistungsfähige Forschungsdateninfrastruktur in Deutschland. Text+ wird dazu weiterhin einen wichtigen Beitrag für die geistes- und kulturwissenschaftliche Forschung leisten.
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- Job Advertisement: Research Software Developer | Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Job Advertisement: Research Software Developer | Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Research Software Developer
50 % | Salary Grade E 13 TV-L | Fixed-Term until 2032
Position Details
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Scope: |
50 %
Grade E 13 TV-L (German public sector pay scale)
Fixed-term, project-funded until 31 December 2032 (extension possible)
As soon as possible
Heidelberg Academy of Sciences and Humanities, research project „Hindu Temple Legends in South India“ |
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Salary: |
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About the Project
The project ‘Hindu Temple Legends in South India’ is a long-term research project of the Heidelberg Academy of Sciences and Humanities within the framework of the Academies Programme of the German federal and state governments. It explores the temple legends of the South Indian city of Kanchipuram in their different forms of transmission and makes them accessible in a digital environment. At the core of the project is the production of digital editions of Sanskrit and Tamil texts, which are linked with a documentation of temple architecture, iconography, rituals and oral traditions and made accessible via the project’s digital platform KANCHI (implemented as an eXist-db web app).
The main base of the project is the Heidelberg Academy of Sciences and Humanities, with a branch office functioning in Pondicherry, India, in cooperation with the École française d’Extrême-Orient (EFEO).
Responsibilities
- Development and maintenance of web applications using eXist-db
- Modelling, processing, and transformation of TEI-XML data
- Design and implementation of REST interfaces
- Web development with Python (Flask), Bootstrap, and jQuery following current web standards (HTML5, CSS)
- Development of transformation pipelines using XSLT and XQuery
- Scripting and automation with Python and Bash
- Integration with Linked Open Data infrastructures
- Documentation of code and development decisions to academic standards
- Close collaboration with the project team in a collaborative development environment
Requirements
Essential
- Completed university degree (Bachelor or equivalent) in Computer Science, Digital Humanities, Computational Linguistics or a related field
- Solid knowledge of the following technologies and languages:
- eXist-db (native XML web application development)
- TEI-XML (modelling and encoding of humanities texts)
- Python (especially Flask), JavaScript, XQuery, XSLT, Bash
- Web development with Bootstrap, jQuery, HTML5, and CSS
- Development of REST APIs
- Experience with thorough software documentation and structured code management (e.g. Git)
- Understanding of Linked Open Data (LOD) principles and the Semantic Web
- Strong communication skills and experience with collaborative, team-based work
Desirable
- Experience with the Oxygen XML Editor and the development of Oxygen frameworks
- Expertise with AI-based approaches to process semi-structured texts
- Linux server administration (deployment, system configuration, security)
What We Offer
- A varied role at the intersection of humanities research and software engineering
- Participation in an international, interdisciplinary research project
- Flexible working hours and the possibility of remote work (by arrangement)
- A collegial and supportive working environment
- Remuneration according to E 13 TV-L with all benefits of the German public sector
- Opportunities for further academic qualification (e.g. PhD) by arrangement
How to Apply
Please send the following documents as a single PDF to htl@hadw-bw.de by August 31, 2026:
- Cover letter (max. 2 pages) addressing the requirements profile
- Curriculum vitae
- Relevant degree certificates and transcripts
- If available: links to code samples (e.g. GitHub/GitLab) or descriptions of relevant projects
For questions about the project and the position, please contact:
Jonas Buchholz (jonas.buchholz@hadw-bw.de)
Equal Opportunities
We welcome applications from all genders. Applications from women are particularly encouraged. Candidates with disabilities will be given preferential consideration in cases of equal qualification. The “Hindu Temple Legends in South India” project is committed to increasing the proportion of women in this field and strongly encourages suitably qualified female candidates to apply.
Call for Contributions to the 3rd Base4NFDI User Conference (UC4B2026)
Background and Scope
Today, research data is still often distributed across numerous repositories, hard to locate, and available only for a limited time. The NFDI seeks to improve the findability, accessibility, interoperability, and reusability (FAIRness) of research data.
Within this framework, Base4NFDI integrates and establishes Basic Services – shared, interoperable solutions that address cross-disciplinary needs. Existing services are being adapted and extended to support researchers from other domains, helping to avoid redundant developments and foster sustainable, community-driven infrastructures. The long-term goal is to shape, together, the evolving service portfolio that Base4NFDI contributes both to the NFDI ecosystem and to the broader RDM landscape together.
The Base4NFDI User Conference (UC4B) has become a central forum for presenting, discussing, and operationalizing current developments in Base4NFDI-funded services, fostering exchange on incubator projects, community integration efforts, and strategic service topics across the NFDI. This year marks the third edition of the conference.
The 2026 program welcomes contributions from across the NFDI and beyond. Members of consortia, sections, working groups, basic service teams, and external initiatives are invited to participate and share their ideas and experiences as well as best practices.
Call for Contributions
We invite the submission of abstracts showcasing activities related to Base4NFDI and basic services in the context of the NFDI.
Possible types of contributions:
Incubator Presentations: Base4NFDI Service Incubators are an efficient way to test, prepare, and enable the integration of basic services into NFDI consortia. We invite reports from incubators in every state showcasing their added value. We especially encourage presentations that tell the story behind a challenge, the approach taken, and the lessons learned in an easy-to-follow manner. Possible aspects include: what community RDM problem the incubator project aims to solve, the motivation for establishing the incubator project, preparatory steps, collaboration between consortia and basic service teams, and the specific benefits emerging from these partnerships.
Accepted contributions are expected to be allocated approximately 15 minutes including time for discussions; the final program may vary depending on the number of accepted submissions.
Talks: A broader slot for short, accessible presentations in the plenary. Possible topics include but are not limited to:
– User stories beyond basic service incubators
– How basic services solved disciplinary or consortia challenge
– How basic services encouraged data sharing across communities
– Operating models for basic services
– Identified cross-cutting needs and potentially missing basic services
– Insights and synergies from/with services outside the NFDI
Posters: The most inclusive category, addressing all topics related to basic services. Submissions are encouraged from consortia, sections, basic service teams and external initiatives alike. Accepted posters will be presented in a one-minute madness session during the conference.
When submitting, please indicate the category most relevant to your contribution. The program committee reserves the right to reassign accepted abstracts to a different category.
By contributing, participants can increase the visibility of their work, exchange insights with stakeholders from across the NFDI, and help identify opportunities for broader adoption and integration of services.
Submission Details
– Abstract length: maximum 500 words
– Format: please use the official template and attach it to your submission.
– Language: English
– Submission deadline: July 22, 2026
– Submission portal: https://events.gwdg.de/event/1337/abstracts/
– Review process: coordinated with NFDI sections and Base4NFDI staff; final decisions will be made by the program chairs
– Participation: at least one author per accepted contribution must attend the conference in person (no virtual participation)
– Publication: slides and posters will be made available on Zenodo after the event; accepted abstracts may be revised before publication
Further details about the event can be found here: https://events.gwdg.de/e/uc4b2026
For inquiries, please contact: [base4nfdi-uc4b@lists.nfdi.de]
The Program Chairs
Reinhard Altenhöner, Raphael Ritz, Sonja Schimmler, Lukas Weimer
DHd-Blog am 11. Juni 2026 ganztägig nicht erreichbar!
Liebe Autorinnen und Autoren, liebe Leserinnen und Leser des DHd-Blogs,
das DHd-Blog ist am Donnerstag, 11. Juni 2026, wegen Wartungsarbeiten ganztägig nicht erreichbar. Wir danken für Ihr Verständnis!
Lukas Weimer
DHd-Blogredation
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- Stellenausschreibung: Digital Humanities Fachkraft (m/w/d) an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Stellenausschreibung: Digital Humanities Fachkraft (m/w/d) an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Wir sind eine renommierte Gelehrtengesellschaft und außeruniversitäre Forschungseinrichtung des Landes Baden-Württemberg und suchen in einem inspirierenden Arbeitsumfeld in der Heidelberger Altstadt zum nächstmöglichen Zeitpunkt ganztags für die Dauer von zunächst zwei Jahren eine
Digital Humanities Fachkraft.
Zu den Aufgaben gehört die Entwicklung von Software-Lösungen zur Unterstützung von Forschungsprojekten im Akademienprogramm im Bereich Digital Humanities z. B. im Bereich von eXist-DB, XML und XQuery. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Bereich digitaler Editionen und der visuellen Datenpräsentation sowie der Zusammenarbeit mit Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Disziplinen bei der Entwicklung von Forschungsfragen und der Konzeption von digitalen Methoden im Rahmen der Projektberatung und Projektumsetzung.
Dieses Profil zeichnet Sie aus:
- ein einschlägiges Digital Humanities-bezogenes Studium (mit mindestens Masterabschluss) und mehrjährige Berufserfahrung oder eine vergleichbare Qualifikation
- Kenntnisse aktueller Webtechnologien und Erfahrung mit Webentwicklung und KI
- fundierte Kenntnisse in verschiedenen Programmiersprachen (z. B. Java, JavaScript, Python, XQuery, XSLT)
- Kenntnisse im Bereich XML (z. B. TEI-XML, eXist-DB, XML-Editoren) und Linux
- ausgeprägte Teamfähigkeit
- einschlägige Erfahrungen in der Projektarbeit und fachliche Unterstützung bei der Einwerbung von Drittmittelprojekten
- Erfahrung im Umgang mit Forschungsdaten im Bereich der Digital Humanities und Forschungsdatenmanagement.
Wir bieten Ihnen:
- einen attraktiven Arbeitsplatz im ehemaligen Großherzoglichen Palais am Karlsplatz
- flexible Gleitzeitregelungen und abwechslungsreiche Tätigkeitsfelder
- eine betriebliche Altersvorsorge sowie vermögenswirksame Leistungen
- sehr gute Erreichbarkeit mit dem ÖPNV und Jobticketzuschuss
- Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-L (Öffentlicher Dienst der Länder).
Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen und Angabe der Kennziffer 02/2026 richten Sie bitte bis zum 31. Mai 2026 in einer einzigen PDF-Datei per E-Mail an verwaltung@hadw-bw.de.
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- Workshop „Von digitalen Korpora zu Forschungsdaten in der KMW“ am 29.05. in Leipzig
Workshop „Von digitalen Korpora zu Forschungsdaten in der KMW“ am 29.05. in Leipzig
Am 29. Mai 2026 veranstaltet der FID Media einen Workshop für die Forschungscommunity in Leipzig. Die Teilnahme ist offen für alle Interessierten und – wie alle Angebote des FID Media – kostenlos. Registrieren Sie sich jetzt unter diesem Link!
Titel: Von digitalen Korpora zu Forschungsdaten in der Kommunikations- und Medienwissenschaft: Verantwortung, Methoden, Infrastrukturen
Datum und Ort: 29. Mai 2026 von 10 bis 16 Uhr im Vortragssaal der Bibliotheca Albertina (Beethovenstr. 6, 04107 Leipzig)

Der Workshop steht unter der Leitfrage: Was bleibt von digitalen Kommunikationskorpora nach Projektende und wie kann ihre wissenschaftliche Nachnutzung verbessert werden?
Beschreibung: Digitale Kommunikationsräume, von Social-Media-Plattformen über Messenger-Dienste bis hin zu digitalen und digitalisierten Zeitungsarchiven, erzeugen eine Vielzahl potenzieller Forschungsdaten für die Kommunikations- und Medienwissenschaft. In vielen Projekten entstehen daraus umfangreiche digitale Korpora. Nach Projektende bleiben diese jedoch häufig schwer auffindbar und nur eingeschränkt nachnutzbar, etwa aufgrund urheber- und datenschutzrechtlicher Rahmenbedingungen sowie komplexer technischer Anforderungen an ihre Reproduzierbarkeit. Der Workshop nimmt diese Herausforderungen zum Ausgangspunkt und diskutiert, wie digitale Kommunikationskorpora erhoben, dokumentiert und wissenschaftlich nachnutzbar gemacht werden können. Dabei sollen sowohl methodische als auch epistemische Fragen der Datafizierung von Kommunikation behandelt werden. Ein besonderer Fokus liegt auf den Bedingungen, unter denen digitale Korpora – auch wenn sie häufig nicht vollständig archiviert werden können – durch einheitliche Dokumentation und Vernetzung noch größere analytische Mehrwerte für die Kommunikations- und Medienwissenschaft liefern können, sowie auf der Frage, welche Rollen Forschungsinfrastrukturen dabei künftig spielen können.
Programm:
Registrierung, Kaffe (9:00-10:00)
Begrüßung (10:00-10:15)
Panel 1 (10:15-12:15)
Titel: „Von digitaler Kommunikation zu Korpora für die Forschung“
Leitfragen: Wie werden Spuren digitaler Kommunikation und digital(isiert)e journalistische Inhalte zu Forschungsdaten – wie prägen methodische, epistemische und praktische Entscheidungen diesen Prozess und welche Potenziale für neue Perspektiven birgt er?
Referent:innen:
Katharina Kinder-Kurlanda (D!ART Universität Klagenfurt; CAIS): Titel folgt
Eric Koenen (ZeMKI Bremen) zu epistemischen Fragen der Digitalität und Digitalisierung ;
Vanessa Angenendt (Universität Duisburg-Essen) zu Datenspenden und Misogynie in Chat-Kommunikation
Mittagsbuffet im Vorraum (11:45-12:45)
Panel 2 (12:45 – 14:15)
Titel: Vom Korpus-Silo zur nachnutzbaren Forschungsdatenlandschaft
Leitfragen: Warum verschwinden digitale Korpora nach Projektende und wie kann ein nicht vollständig teilbarer Korpus trotzdem auffindbar, zitierbar und für Synergien nutzbar werden?
Referent:innen:
Vincent Fröhlich (Universität Erlangen-Nürnberg): Infrastrukturelle Bedarfe der Social-Media-Forschung zu Rechtsextremismus und Verschwörungstheorien
Birte Kuhle (CAIS): Titel folgt
Philipp Knöpfle (IfKW der LMU München) zu Replizierbarkeit von CCS-Studien
Kaffepause (14:15-14:30)
Panel 3 (14:30 – 16:00)
Titel: Vernetzte Kommunikationskorpora analysieren – neue Erkenntnispotenziale und Fallstricke für die KMW
Leitfragen: Welche Voraussetzungen müssen Daten erfüllen, damit CCS Analysen überhaupt valide sind? Welche neuen Analyse- und Erkenntnispotenziale entstehen, wenn digitale Kommunikationskorpora auffindbar, gut dokumentiert, und verknüpfbar werden?
Referent:innen:
Marko Bachl (FU Berlin, Weizenbaum Institut) zu Bias und epistemische Konsequenzen von CCS;
Jakob Jünger (IfK der Universität Münster) Titel folgt
N.N.
Abschlussdiskussion (16:00-16:15)
Online-Vortragsreihe „FID Media Bites“ im SoSe 2026
Die FID Media Bites bieten praxisnahe Wissenshappen für die Kommunikations- und Medienwissenschaft. Zu jedem Termin steht ein Thema aus den Bereichen wissenschaftliches Publizieren, Urheberrecht, Open Science, Tools oder Forschungsdaten im Mittelpunkt, und zwar jeweils mit dem Fokus auf den fachspezifischen Rahmenbedingungen der Kommunikations- und Medienwissenschaft.
Die FID Media Bites finden während der Vorlesungszeit freitags von 11 bis 12 Uhr via Zoom statt. Im ersten Teil der Veranstaltung wird es einen thematischen Input geben und im zweiten Raum für Diskussion und Fragen.

Im Sommersemester setzen sich die FID Media Bites mit Predatory Publishing, digitalen Zugangsmöglichkeiten und aktuellen (KI-)Anwendungen von/für Archivbeständen sowie manueller und KI-assistierter Annotation auseinander. Die Inhalte basieren auf Themenwünschen der Teilnehmenden des Wintersemesters.
Die FID Media Bites richten sich an Forschende aller Karrierestufen, Mitarbeitende aus Infrastruktureinrichtungen in den entsprechenden Fachgebieten, Studierende sowie Interessierte. Organisiert und moderiert werden die FID Media Bites durch das Koordinationsteam des FID Media.
Die „FID Media Bites“ finden in diesem Zoom-Raum statt. Es ist keine Anmeldung nötig.
8. Mai 2026, 11:00 bis 12:00 Uhr
Maximilian Heimstädt (Hamburg): Predatory Publishing. Ein kleines Bestiarium des Raubtierverlegens
12. Juni 2026, 11:00 bis 12:00 Uhr
Götz Lachwitz (Potsdam): Bestände des Deutschen Rundfunkarchivs
3. Juli 2026, 11:00 bis 12:00 Uhr
Josephine Diecke und Eric Müller-Budack (Zürich/Hannover): Zwischen manueller Annotation und generativer KI. Hybride Workflows für audiovisuelle Analysen mit VIAN & TIB-AV-A
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4 - 德语区数字人文研究协会博客(DHd-Blog)
- Stellenausschreibung (SHK) im Editionsprojekt Carl Schmitt Kriegstagebücher (DFG)
Stellenausschreibung (SHK) im Editionsprojekt Carl Schmitt Kriegstagebücher (DFG)
Am Institut für Grundlagen des Rechts ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine Stelle als studentische Hilfskraft (m/w/d)
im Editionsprojekt Carl Schmitt Kriegstagebücher (DFG)
mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von bis zu 10 Stunden pro Woche (40 Stunden/Monat) zu besetzen. Die Aufgaben können nach Wunsch vollständig in Telearbeit erledigt werden; eine regelmäßige Anwesenheit in Göttingen ist nicht erforderlich.
Die Stelle ist an der Schnittstelle von Digital Humanities, strukturierter Textauszeichnung und technischer Projektpflege angesiedelt. Die Arbeit erfolgt in einem kollaborativen Workflow über GitLab.
Projektwebsite: https://gitlab.com/arbeitsgruppe-carl-schmitt/tagebuecher
Ihre Aufgaben
- Pflege und Optimierung bestehender XML-/TEI-Dateien
- Prüfung und Verbesserung der Projektstruktur, Dateibenennung und internen Verlinkungen
- Konsolidierung und Weiterentwicklung von Vorlagen und Workflows
- Unterstützung bei der Validierung und Qualitätssicherung der XML-Daten
- Mitarbeit an Versionsverwaltung und Team-Workflows in GitLab
- Dokumentation technischer Abläufe und Best Practices
Ihr Profil
- laufendes Hochschulstudium, vorzugsweise in den Digital Humanities, der Informatik, den Geisteswissenschaften mit Digitalbezug oder einem verwandten Fach
- Kenntnisse in TEI
- Erfahrung mit oXygen XML Editor
- Grundkenntnisse in XPath, XSLT oder XQuery
- Erfahrung mit GitLab CI/CD
- gute Kenntnisse im Umgang mit Git und idealerweise GitLab
- Sicherheit im Umgang mit XML
- sorgfältige, strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise
- Fähigkeit, sich in bestehende technische Strukturen schnell einzuarbeiten
Wünschenswert sind
- Interesse an digitalen Editionen und editorischen Workflows
Wir bieten
- Mitarbeit in einem spannenden digitalen Forschungsprojekt
- Einblick in die technische Infrastruktur digitaler Editionen
- flexible Arbeitszeiten
- die Möglichkeit, eigene technische Ideen in die Optimierung des Workflows einzubringen
- ein interdisziplinäres Arbeitsumfeld an der Schnittstelle von Forschung und Technik
Bewerbungen werden bis zum 15.04.2026 in elektronischer Form (bitte als eine PDF-Datei) per E-Mail erbeten an staatsl@gwdg.de.
Wenn Sie Fragen zur Ausschreibung haben, schreiben Sie bitte einfach an die angegebene E-Mail-Adresse. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Der beruflichen Teilhabe von schwerbehinderten Beschäftigten sieht sich die Universität in besondere Weise verpflichtet und begrüßt deshalb Bewerbungen schwerbehinderter Menschen. Bei gleicher Qualifikation erhalten Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung den Vorzug. Eine Behinderung bzw. Gleichstellung ist zur Wahrung der Interessen bereits in die Bewerbung aufzunehmen. Reise- und Bewerbungskosten können nicht übernommen werden. Reichen Sie bitte die Bewerbungsunterlagen nur in Kopie ein. Die Unterlagen werden nach einer Aufbewahrungsfrist von drei Monaten nach Abschluss des Verfahrens gelöscht. Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie unter https://www.uni-goettingen.de/hinweisdsgvo.
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4 - 德语区数字人文研究协会博客(DHd-Blog)
- Stellenausschreibung (SHK) am Institut für Grundlagen des Rechts / Uni Göttingen
Stellenausschreibung (SHK) am Institut für Grundlagen des Rechts / Uni Göttingen
Am Institut für Grundlagen des Rechts (Lehrstuhl Prof. Dr. Meinel) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine Stelle als studentische Hilfskraft (m/w/d)
mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von bis zu 10 Stunden pro Woche (40 Stunden/Monat) zu besetzen. Die Aufgaben können nach Wunsch vollständig in Telearbeit erledigt werden; eine regelmäßige Anwesenheit in Göttingen ist nicht erforderlich.
Ihr Profil:
- laufendes Hochschulstudium, vorzugsweise in den Digital Humanities, der Informatik, den Sozial- oder Geisteswissenschaften mit Digitalbezug oder einem verwandten Fach
- Gute Kenntnisse in R / RStudio / RMarkdown; Kenntnisse in bookdown
- Bereitschaft, sich in bestehende Arbeitsabläufe zur Erstellung digitaler, webbasierter Lehrmaterialien einzuarbeiten
- Erfahrung mit oder Bereitschaft zur Einarbeitung in ILIAS bzw. digitale Lernplattformen
- sicherer Umgang mit Dateistrukturen, Bilddateien, Ordnerlogik und Formatkonvertierungen
- gutes Verständnis für wissenschaftliche Quellenarbeit und sauberes Dokumentieren von Änderungen
- eigenständige, strukturierte und zugleich eng abstimmungsfähige Arbeitsweise
Wünschenswert:
- Interesse an digitalen Lehrformaten im Bereich der Rechts- und Sozialwissenschaften
Wir bieten:
- ein angenehmes Teamklima
- flexible Arbeitszeiten
Bewerbungen werden bis zum 15.04.2026 in elektronischer Form (bitte als eine PDF-Datei) per E-Mail erbeten an staatsl@gwdg.de.
Wenn Sie Fragen zur Ausschreibung haben, schreiben Sie bitte einfach an die angegebene E-Mail-Adresse. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Der beruflichen Teilhabe von schwerbehinderten Beschäftigten sieht sich die Universität in besondere Weise verpflichtet und begrüßt deshalb Bewerbungen schwerbehinderter Menschen. Bei gleicher Qualifikation erhalten Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung den Vorzug. Eine Behinderung bzw. Gleichstellung ist zur Wahrung der Interessen bereits in die Bewerbung aufzunehmen. Reise- und Bewerbungskosten können nicht übernommen werden. Reichen Sie bitte die Bewerbungsunterlagen nur in Kopie ein. Die Unterlagen werden nach einer Aufbewahrungsfrist von drei Monaten nach Abschluss des Verfahrens gelöscht. Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie unter https://www.uni-goettingen.de/hinweisdsgvo.
Call for Proposals: Open-Access-Tage 2026
- Publizieren im Wandel: Was macht eine Open-Access-Publikation aus? Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen überwiegend Zeitschriftenartikel. Die Vielfalt der Publikationen (z. B. digitale Editionen, Datenpublikationen, Enhanced Publications) in den wissenschaftlichen Disziplinen geht jedoch deutlich darüber hinaus. Wie können wir die unterschiedlichen Publikationskulturen und die zum Teil neu entstehenden Publikationsformate unterstützen und gestalten?
- Ethische und rechtliche Rahmenbedingungen: Wie können Vorgaben und Prinzipien so gestaltet werden, dass sie Open Access nachhaltig vorantreiben? Die juristischen Herausforderungen gehen über Fragen zu Urheberrecht und Lizenzen hinaus. Konkrete Fragestellungen umfassen auch Themen wie Publikationsverträge, Sicherung von Autor*innenrechten, Titelrechte von Zeitschriften sowie Governance-Modelle.
- Offene Infrastrukturen: Offene, scholarly-owned Infrastrukturen unterstützen bereits heute das wissenschaftsgeleitete Publizieren. Wie können diese Systeme kollaborativ weiterentwickelt und betrieben werden, um Stabilität, Nachhaltigkeit und eine bedarfsorientierte Weiterentwicklung zu gewährleisten? Und wie sichern wir angesichts vielfältiger Herausforderungen langfristig den Zugang zu Forschungsergebnissen und Daten?
Offene Ausschreibung von Reisestipendien durch den GKFI
Der Verein GKFI e.V. (https://forschungsinfrastrukturen.de/) bietet fortlaufend Reisestipendien von bis zu je 500€ (Inland) bzw. 900€ (Ausland).
Gefördert werden Reisen von jungen Forschenden zu nationalen und internationalen Veranstaltungen, die eine thematische zum Vereinszweck aufweisen. Eine thematische Nähe ist gegeben bei: u.a. bei digitalen Forschungsinfrastrukturen, Forschungsdaten, virtuellen Forschungsumgebungen, digitalen Forschungsprozessen und Nutzendenperspektiven in Forschung und Lehre.
Eine Bewerbung ist auch ohne eigenen Beitrag zur Tagung möglich. Dieser ist aber natürlich erwünscht. Förderfähige Kosten sind: Bahnfahrten 2. Klasse, ÖPNV-Fahrten, Teilnahmegebühren, Übernachtungen bis max. 80 Euro/Nacht sowie Kosten für Posterdruck. Die Auszahlung erfolgt im Anschluss an die Konferenz nach Vorlage der Belege, d.h. Stipendiaten müssen in Vorleistung gehen.
Zielgruppe
Förderberechtigt sind Studierende eines geistes- oder kulturwissenschaftlichen Faches, die mit digitalen Daten, Methoden und Infrastrukturen forschen, d.h. Bachelor- und Masterstudierende sowie Absolvent:innen bis zu 2 Jahre nach dem Masterabschluss.
Die Early Career-Stipendien des GKFI dienen der Förderung Studierender mit Interessen und Forschungsvorhaben an der Schnittstelle bzw. im Feld der Digital Humanities.
Leistung der Stipendiat:innen
Die Stipendiat:innen verpflichten sich, bis spätestens vier Wochen nach dem Ende der Konferenz über ihre Erfahrungen während der Tagung zu berichten. Dazu eignen sich beispielsweise Beiträge in Blogs, die tage- oder sektionsweise Übernahme des Konferenz-Bluesky/LinkedIn/Mastodon-Accounts, Foto- oder sonstige multimediale Dokumentationen und kurze Konferenzberichte über andere mediale Kanäle. Weitere kreative Präsentations- und Publikationsformen sind ausdrücklich erwünscht und können nach Rücksprache berücksichtigt werden.
Auswahlkriterien
- Studierende ohne Einreichung
- Inhaltliche Passung auf die Ausschreibung
- im Begründungsschreiben bekundetes Interesse an den Digital Humanities bzw. an der forschenden Nutzung von Forschungsinfrastrukturen
- Vorschlag für die mediale Begleitung (Konferenzbegleitungsbeitrag) der Tagung
- Ggf. besondere Förderwürdigkeit gemäß Self-Declaration
- Early Career Scholars mit eigenem Beitrag
- Qualität der Einreichung für die Tagung (Ergebnis des Reviews)
- im Begründungsschreiben bekundetes Interesse an den Digital Humanities bzw. an der forschenden Nutzung von Forschungsinfrastrukturen
- Vorschlag für die mediale Begleitung (Konferenzbegleitungsbeitrag)
- Ggf. besondere Förderwürdigkeit gemäß Self-Declaration
Die Auswahl der Stipendiat:innen wird gemeinschaftlich von Vertreter:innen des GKFI-Vorstands, Vertreter:innen des Programmkomitees und Vertreter:innen der lokalen Organisator:innen auf Basis der Bewerbungen getroffen. Bei gleicher Eignung gemäß den oben genannten Kriterien entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Bewerbung
Bewerbungen können jederzeit eingereicht werden. Füllen Sie dazu bitte das Bewerbungsformular in deutscher oder englischer Sprache aus und schicken Sie einen kurzen tabellarischen Lebenslauf mit (max. 1 Seite). Falls Sie einen eigenen Konferenzbeitrag haben, fügen Sie der Bewerbung bitte auch den Einreichungstext sowie die Gutachten des akzeptierten Beitrags hinzu.
Bewerbungen senden Sie bitte per E-Mail an kontakt@forschungsinfrastrukturen.de. Bei Fragen zu den Reisestipendien wenden Sie sich bitte ebenfalls an kontakt@forschungsinfrastrukturen.de.
Die personenbezogenen Daten der Bewerber:innen werden auf der Grundlage der Datenschutzerklärung zum Zwecke der Durchführung des Auswahlprozesses unter den genannten Bedingungen verarbeitet.
Bewerbungsformular: https://forschungsinfrastrukturen.de/posts/2026-02-12-scholarship-update/
Benachrichtigung
Die Stipendiat:innen werden voraussichtlich innerhalb von 4-5 Wochen nach Einreichung aller Unterlagen benachrichtigt. Die Einreichung der Konferenzbegleitungsbeiträge muss bis spätestens 4 Wochen nach der Tagung, die Abgabe der Abrechnung und Belege bis spätestens 8 Wochen nach der Tagung erfolgt sein. Die Auszahlung der Stipendien erfolgt nach der Prüfung der eingereichten Unterlagen durch die Fördergeber:innen.
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4 - 德语区数字人文研究协会博客(DHd-Blog)
- Am 2. Juli 2026: SSHOMP-Editathon von GKFI und Text+ in Bonn – mitmachen, lernen, vernetzen
Am 2. Juli 2026: SSHOMP-Editathon von GKFI und Text+ in Bonn – mitmachen, lernen, vernetzen

Am 2. Juli 2026 laden der Verein Geistes- und Kulturwissenschaftliche Forschungsinfrastrukturen (GKFI e.V.) und das NFDI-Konsortium Text+ gemeinsam mit dem SSH Open Marketplace zu einem Editathon in die Geschäftsstelle der Max Weber Stiftung in Bonn ein.
Die Idee: Wissenschaftliche Ressourcen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften – von Werkzeugen und Diensten über Trainingsmaterialien bis hin zu Workflows und Datensätzen – im SSH Open Marketplace sichtbar, gut beschrieben und leichter auffindbar machen. Dabei können neue Einträge angelegt und bestehende ergänzt oder überarbeitet werden. Das Ziel: Mehr Sichtbarkeit und Nutzbarkeit für digitale Angebote in unserer Community.
Das Ganze läuft in entspannter Atmosphäre:
- keine Teilnahmegebühr
- Snacks und Getränke warten auf die Teilnehmenden
- wer mag, trifft sich schon am Vorabend in einem örtlichen Restaurant (Selbstzahlerbasis)
- Arbeitsmaterial wird vorbereitet, Vorkenntnisse sind nicht nötig – nur ein Smartphone, Tablet oder Notebook sollte mitgebracht werden
- maximal 20 Plätze vor Ort – schnell anmelden!
Eingeladen sind nicht nur Mitglieder von GKFI und Text+, sondern auch Kolleginnen und Kollegen aus anderen Projekten, die den SSH Open Marketplace nutzen möchten. Disziplinär ist alles willkommen, solange es einen Bezug zu Geistes- oder Sozialwissenschaften hat.
Der Ablauf:
Ein kurzer Impuls zum SSH Open Marketplace mit Beispielen aus GKFI, Text+ und weiteren Kontexten – anschließend Gruppenarbeit, in der Ressourcen gemeinsam eingepflegt und Workflows erprobt werden. Schließlich kann jede*r die eigenen Services, Daten oder Materialien direkt ins internationale Portal bringen, wo sie dank API-Anbindung auch von anderen Plattformen geharvestet werden können.
Anmeldung und Infos:
Anmeldung: https://events.gwdg.de/event/1386/
Bitte vorab prüfen, ob der Login mit vorhandenen Credentials (es wird kein eigener Account benötigt) schon möglich ist: https://marketplace.sshopencloud.eu/
Fragen oder Probleme? Einfach eine Mail an: textplus-operations-office@lists.gwdg.de
Wir freuen uns auf einen produktiven, lockeren Tag mit vielen neuen Einträgen und spannenden Gesprächen – jetzt anmelden und einen Platz sichern!
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4 - 德语区数字人文研究协会博客(DHd-Blog)
- Personendaten und Normdaten: Anreicherung mit Wikibase — Ein Online-Bring-your-own-data-Lab
Personendaten und Normdaten: Anreicherung mit Wikibase — Ein Online-Bring-your-own-data-Lab
Sie haben einen Datensatz mit Personendaten und möchten diesen erschließbar machen? Die Daten sollen einheitlich ausgezeichnet und die Personen eindeutig identifizierbar werden?
Im HERMES-Bring-your-own-data-Lab am 24.04.2026 dreht sich alles um Personendaten und wie diese mit Normdaten und kontrollierten Vokabularen angreichert werden können.
Nach einem Impulsvortrag von Ruth Bruchertseifer (Universität Trier), die aus Ihrer Forschungsarbeit zu Personendaten im Projekt „Aschkenas in neuen Lebenswelten“ berichtet, sind Sie gefragt!
Die Expert*innen Dr. Katrin Moeller (Martin-Luther-Univeristät Halle-Wittenberg, Co-Applicant von NFDI4Memory Task Area Data Connectivity) und Dr. Olaf Simons (Martin-Luther-Univeristät Halle-Wittenberg, Mitarbeiter der NFDI4Memory Task Area Data Connectivity) unterstützen Sie im Anschluss dabei, Ihren eigenen Personendatensatz mit kontrollierten Vokabularen und Normdaten in der Wikibase Factgrid anzureichern.
Der Workshop findet online am 24.04.2026 statt.
Alle Informationen finden Sie unter: https://hermes-hub.de/aktuelles/events/byodl-2026-04-24.html
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4 - 德语区数字人文研究协会博客(DHd-Blog)
- Relaunch von forschungsinfrastrukturen.de: GKFI und Angebotskatalog im neuen Design
Relaunch von forschungsinfrastrukturen.de: GKFI und Angebotskatalog im neuen Design
Die Website des GKFI – Verein Geistes- und kulturwissenschaftliche Forschungsinfrastrukturen – präsentiert sich ab sofort in einem neuen, klaren und konsistenten Design. Inhalte und Struktur wurden grundlegend überarbeitet, sodass Informationen zu Zielen, Gremien und Services des Vereins nun noch schneller und einfacher zu finden sind. Damit unterstützt die Website das zentrale Anliegen des GKFI: Forschungsinfrastrukturen in den Geistes- und Kulturwissenschaften in Deutschland und im europäischen Kontext zu stärken, zu koordinieren und sichtbarer zu machen.
Wir freuen uns über Feedback zum neuen Auftritt – schreiben Sie uns gerne unter kontakt@forschungsinfrastrukturen.de.
Alle aufgeführten Dienste sind etablierte Forschungsinfrastruktur-Angebote, die Forschung durch Beratung, Bereitstellung, Weiterentwicklung und Vermittlung von Werkzeugen, Daten und Expertise unterstützen. Sie folgen den Prinzipien von Open Science, erfüllen gemeinsame Qualitätsstandards im GKFI-Netzwerk und werden von den verantwortlichen Einrichtungen betrieben.
Technisch ist der Katalog nun direkt mit dem SSH Open Marketplace verbunden: Per API-Call werden die dort vom GKFI-Koordinierungsrat geprüften und eingetragenen Services automatisch auf die GKFI-Website übertragen. So bleibt der Überblick aktuell und zuverlässig – und Forschende finden noch leichter passende Infrastrukturangebote für ihre Arbeit.
zwei studentische Hilfskräfte gesucht (digiS//KOBV, Berlin)
Das Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS) und der Kooperative Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV) suchen ab Mai 2026 jeweils eine studentische Hilfskraft (40-80 Stunden im Monat).
Die Aufgaben fallen in die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und Administration. Gesucht werden Studierende geisteswissenschaftlicher Fächer, bspw. mit Bezug zu Medienwissenschaften, Museumskunde oder Bibliotheks- und Informationswissenschaften.
Ausführliche Informationen und ein direkter Link zur Bewerbungsplattform sind hier aufgeführt: https://zuse-institut-berlin.jobs.personio.de/job/2527959 Bewerbungsfrist ist der 20.03.2026.
Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!
digiS & KOBV
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4 - 德语区数字人文研究协会博客(DHd-Blog)
- Interesse an Datenkompetenzen? Mitstreiter:innen für neue AG gesucht – Treffen auf der DHd2026
Interesse an Datenkompetenzen? Mitstreiter:innen für neue AG gesucht – Treffen auf der DHd2026
Datenkompetenzen für Forschung und Lehre gewinnen in den Geistes- und Kulturwissenschaften zunehmend an Bedeutung. Dennoch gibt es bislang im DHd-Verband keine Arbeitsgruppe, die sich gezielt und infrastrukturunterstützend mit der Vermittlung dieser Kompetenzen befasst. Dies möchten wir gemeinsam ändern und laden darum alle Interessierten ein, aktiv an der Gründung einer solchen Arbeitsgruppe mitzuwirken.
Da das Themenfeld sehr heterogen ist und viele Anforderungen unterschiedlicher Fachgemeinschaften zusammengebracht werden müssen, gestaltet sich dieses Bestreben als Herausforderung. Einerseits gibt es übergreifende Fragestellungen, andererseits erfordern viele Aspekte eine fachspezifische Betrachtung, da die Bedarfe und Lösungswege in den einzelnen Disziplinen und für einzelne Datentypen variieren.
Mit OER.net hat sich eine Vernetzungsgruppe der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften zusammengefunden, um diese Herausforderungen gezielt anzugehen. Seit 2024 trifft sich die Gruppe im Rahmen von Workshops und Unterarbeitsgruppen (UAG), um disziplinspezifische und disziplinübergreifende Fragestellungen, Herausforderungen und Ergebnisse zu diskutieren sowie nachhaltige, offene Vermittlungsansätze und didaktische Unterstützungswerkzeuge zu entwickeln. In den UAGs werden in regelmäßigen Treffen unter anderem Themen wie Metadatenstandards, kontrollierte Vokabulare und Qualitätskriterien für OER sowie die Konzeption eines Forschungsdatenmanagement-Basiskurses in Bezug auf die Lernzielmatrix zum Forschungsdatenmanagement (LZM-FDM) adressiert und erarbeitet.
An diesem Austausch nehmen mehrere NFDI-Konsortien, Datenkompetenzzentren und FDM-Initiativen teil, die sich mit den vielfältigen Themen und Herausforderungen auseinandersetzen.
Wir möchten die OER.net-Gruppe in einen institutionellen Rahmen überführen, um die fruchtbare Zusammenarbeit und auch die Ergebnisse über die jeweiligen Projektförderungen hinaus sicherzustellen und gleichzeitig den Kreis der Teilnehmenden zu öffnen. Alle Interessierten aus Forschung, Infrastruktur und Lehre sind herzlich eingeladen, beim ersten Treffen auf der DHd2026 in Wien mitzudiskutieren und an der Gründung mitzuwirken.
Das Treffen findet am Mittwoch, den 25. Februar von 12:30 bis 14:00 im Hörsaal 1 und online statt. Wir freuen uns über rege Teilnahme. Bringt gerne Euer Mittagessen mit!
Registrierungslink für online-Teilnehmende: https://uni-trier.zoom-x.de/meeting/register/r92DGZIPTxOeWL6uwfN9Ew
Bei Fragen können Sie sich an Marina Lemaire (marina.lemaire@uni-trier.de) wenden.
Stellenausschreibung: Bibliotheksreferendar/in (m/w/d) an der UB Gießen
Die 1607 gegründete Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist eine traditionsreiche Forschungsuniversität. Inspiriert von der Neugier auf das Unbekannte ermöglichen wir rund 26.500 Studierenden und 5.700 Beschäftigten, Wissenschaft für die Gesellschaft voranzutreiben. Gehen Sie zusammen mit uns neue Wege und schreiben Sie Erfolgsgeschichten – Ihre eigene und die der Universität.
Die Universitätsbibliothek Gießen stellt zum stellt zum 01.10.2026 im Vorbereitungsdienst an wissenschaftlichen Bibliotheken im Land Hessen eine/n
Bibliotheksreferendar/in (m/w/d)
ein. Das Referendariat dauert zwei Jahre und umfasst neben dem Praxisteil an der Ausbildungsbibliothek theoretische Ausbildungsanteile, die als Fernstudienmodule an der Humboldt-Universität Berlin absolviert werden. Dabei wird der der Abschluss „Master of Arts“ (Library and Information Science) erworben und die Laufbahnprüfung als bibliothekarische Staatsprüfung abgelegt. Nähere Informationen sind unter https://www.hebis.de/aus-und-fortbildung/ausbildung/ zu finden.
Das Bibliotheksreferendariat qualifiziert für anspruchsvolle Fach- und Führungsaufgaben an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Bibliothek. Dabei reicht das Tätigkeitsfeld von der Literatur- und Informationsversorgung für Forschung, Lehre und Studium über die Vermittlung von Informationskompetenz bis hin zu Dienstleistungen im Bereich der forschungsnahen digitalen Dienste, wie der Publikationsunterstützung oder dem Forschungsdatenmanagement. Schwerpunkte der praktischen Ausbildung sind die Mitarbeit im Fachreferat sowie im Bereich der Digitalen Sammlungen.
Ihre Qualifikationen und Kompetenzen
- Ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder ein vergleichbarer Studienabschluss) in einem geisteswissenschaftlichen Fach
- Nachgewiesene Kompetenzen im Bereich Digital Humanities
- Kenntnisse historischer Bestände und ihrer Nachweissysteme
- Sehr gute Kenntnisse aktueller IT-bezogener Entwicklungen im Informationssektor
- Vertrautheit mit dem Berufsbild von wissenschaftlichen Bibliothekarinnen und Bibliothekaren, Kenntnisse der Aufgaben wissenschaftlicher Bibliotheken und Interesse an einer zukunftsfähigen Weiterentwicklung
- Medienkompetenz, Dienstleistungsorientierung und eine selbständige Arbeitsweise sowie ein interdisziplinärer fachlicher Horizont
- Erfüllung der Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis nach dem Hessischen Beamtengesetz und der Hessischen Laufbahnverordnung in der derzeit gültigen Fassung (u.a. Höchstalter von 40 Jahren am Tag der Einstellung)
Unser Angebot an Sie
- Eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit flexiblen Arbeitszeiten
- Hohe Ausbildungsqualität, welche Sie sehr gut auf künftige Fach- und Führungsaufgaben in wissenschaftlichen Bibliotheken vorbereitet
- Lukrative Vergütung nach dem Hessischen Besoldungsgesetz (HBesG)
- Die kostenlose Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (LandesTicket Hessen)
- Attraktive Zusatzangebote (Fortbildungsprogramm, Gesundheits- und Sportkurse, Cafeterien/ Mensen, betriebliche Altersvorsorge, Sonderurlaub zur Prüfungsvorbereitung)
- Die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Zertifikat „audit familiengerechte hochschule“)
Für weitere Rückfragen steht Ihnen Herr Michael Freiberg telefonisch (0641/99-14011) oder per E-Mail (michael.freiberg@bibsys.uni-giessen.de) gerne zur Verfügung.
Die JLU begrüßt qualifizierte Bewerbungen unabhängig von biologischem und sozialem Geschlecht, Behinderung, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Die JLU strebt gemäß Frauenförderplan einen höheren Frauenanteil an; deshalb bitten wir qualifizierte Frauen nachdrücklich, sich zu bewerben. Die JLU ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Bewerbungen Schwerbehinderter werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
Sie wollen mit uns neue Wege gehen?
Bewerben Sie sich über unser Onlineformular bis zum 03.03.2026 unter Angabe der Referenznummer 130/Z. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.