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Call for proposals: NFDI4Culture Art History Award (AHA)

Der NFDI4Culture Art History Award zeichnet Datenpublikationen und wissenschaftliche Arbeiten aus, die sich mit kunst- und kulturhistorischen Themen beschäftigen und dabei in besonderer Weise zu den Zielen in den Aufgabenbereichen des Konsortiums beitragen.

Unter allen Bewerbungen werden in zwei Kategorien durch die Jury der kunsthistorischen Community in NDFI4Culture bis zu fünf Einreichungen prämiert.

Einreichungszeitraum 2026: 01.07.2026–30.09.2026

Einreichungsthemen

Wir regen die Auseinandersetzung mit den Arbeitsbereichen unseres Konsortiums an und empfehlen eine Bezugnahme in der Einreichung zum Beispiel zu folgenden Schwerpunkten:

  • (Weiter-)Entwicklung von Standards für Datenformate zur Codierung kunsthistorischer bzw. kulturwissenschaftlicher (Forschungs-)Daten
  • (Weiter-)Entwicklung von Forschungssoftware für kunst- und kulturwissenschaftliche Anwendungsfälle
  • Beiträge zur nachhaltigen Archivierung und Verfügbarmachung kunst- und kulturwissenschaftlicher (Forschungs-)Daten
  • Strategien im Umgang mit Bild-, Persönlichkeits- bzw. Urheberrechtsfragen
  • Entwicklung von Ideen zur Vermittlung kunst- und kulturwissenschaftlicher (Forschungs-)Daten und Ergebnisse
  • Schaffung von Möglichkeiten und Formaten zur institutionsübergreifenden Zusammenarbeit

Kategorien

Der Award wird in den folgenden zwei Kategorien vergeben:

Kategorie 1 (Wissen teilen): bis zu 1.500 €

Eingereicht werden können in den Jahren 2025/26 abgeschlossene Qualifikationsarbeiten (M. A., Prom. und vergleichbare) und fachwissenschaftliche Aufsätze aus allen kunst- und kulturhistorischen Fachgebieten, deren Ergebnisse im Weiteren zu den Aufgabenbereichen von NFDI4Culture beitragen. Die Publikationen müssen Open Access und mit persistentem Identifier (z. B. DOI) frei verfügbar sein. 

Kategorie 2 (Daten teilen): bis zu 1.500 €

Eingereicht werden können Datenpublikationen unterschiedlicher Art von Kulturschaffenden und Wissenschaftler:innen aus allen kunst- und kulturhistorischen Fachgebieten, deren Ergebnisse im Weiteren zu den Aufgabenbereichen von NFDI4Culture beitragen und die nach den FAIR-Prinzipien veröffentlicht wurden.

Jury

Die Jury des NFDI4Culture Art History Award setzt sich zusammen aus Vertreter:innen von NFDI4Culture, dem Deutschen Verband für Kunstgeschichte, dem Arbeitskreis Digitale Kunstgeschichte und einer/einem Vertreter:in von Early Career Researchers.

Bewerbung

Sehr gerne unterstützt der Culture Helpdesk vorbereitend dabei, mögliche Anknüpfungspunkte des eigenen Projektvorschlags an die Ziele des Konsortiums zu identifizieren und herauszuarbeiten. Die Dokumentation der in der Beratung identifizierten Punkte werden in der Beurteilung der Anträge durch die Jury wertgeschätzt.

Die Bewerbung sollte folgende Unterlagen enthalten:

Kategorie 1

  1. Lebenslauf
  2. Qualifikationsarbeit  
  3. eine Darstellung des Projekts, die deutlich macht, inwiefern die Arbeit zu Zielen von NFDI4Culture beiträgt und inwiefern kunst- und kulturhistorische Daten einbezogen sind (max. 1 Seite)
  4. Übersicht über den geplanten Einsatz der Projektmittel

Kategorie 2

  1. Lebenslauf
  2. eine Darstellung der Datenpublikation, die deutlich macht, inwiefern sie zu Zielen von NFDI4Culture beiträgt und inwiefern kunst- und kulturhistorische Daten nach FAIR-Prinzipien veröffentlicht wurden (max. 2 Seiten)
  3. Übersicht über den geplanten Einsatz der Projektmittel

Bewerbungen können bis zum 30. September 2026 mit dem Betreff “NFDI4Culture Art History Award” an das Culture Coordination Office gesendet werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte ebenfalls an diese Adresse: coordination-office@nfdi4culture.de.

Mit der Einreichung eines Vorschlags erklären alle Teilnehmenden, dass sie die Teilnahmebedingungen gelesen und ihnen zugestimmt haben.

Alle Informationen, z. B. zum Zeitplan, den Projektmitteln und den Teilnahmebedingungen, finden sich hier: https://nfdi4culture.de/de/nachrichten/details/nfdi4culture-art-history-award-aha.html.

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CfA: CLARIAH-AT Summerschool „Vom Archiv zum Algorithmus. Digital Humanities in der Praxis“ (Salzburg, 9.-13. September 2024)

vom 9. bis 13. September 2024 findet in Salzburg die CLARIAH-AT Summerschool Vom Archiv zum Algorithmus. Digital Humanities in der Praxis statt, die es sich zum Ziel setzt, Studierenden erste Einblicke in das Arbeiten mit DH-Tools zu geben. Die Teilnehmenden sollen den Weg von der Digitalisierung archivalischer Quellen über die Bearbeitung in verschiedenen Tools (unter anderem in Transkribus) bis hin zu den vielfältigen Möglichkeiten der weiteren Verarbeitung der gewonnenen Daten kennenlernen. Die Summerschool ist explizit interdisziplinär (insbesondere Geschichtswissenschaften, Germanistik und Kunstgeschichte) ausgerichtet und erfordert keinerlei Vorkenntnisse.

Weitere Informationen finden Sie außerdem auf der IZMF-Website: https://izmf-salzburg.at/2024/04/16/summerschool-digital-humanities-2024/ oder am DH-Blog: https://dhsalzburg.hypotheses.org/1429.

Bewerbungen sind bis 9. Juni möglich!

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[Aktuelles] DH Insights (November): Die UB Heidelberg in der NFDI4Culture

“Die UB Heidelberg in der NFDI4Culture – Datenpublikation und Langzeitarchivierung“ Referierende: Matthias Arnold und Lena Kunkel Im November durften wir die beiden Referierenden Matthias Arnold und Lena Kunkel bei unserer Veranstaltungsreihe DH Insights begrüßen,...
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CFP: Das Kunstmuseum im digitalen Zeitalter – 2024

CFP: Konferenz: Das Kunstmuseum im digitalen Zeitalter – 2024
Ort: Belvedere, Wien (online)
Datum: 15.–19. Jänner 2024
Eingabeschluss: 3. November 2023

Das Kunstmuseum im digitalen Zeitalter – 2024

Das Belvedere Research Center freut sich, die sechste Ausgabe seiner Konferenzreihe über die digitale Transformation von Kunstmuseen ankündigen zu können. Schwerpunktmäßig soll an die vorangegangene Tagung zum Themenkomplex Metaverse, Web 3 und künstliche Intelligenz angeknüpft werden, die mehr als eintausend Anmeldungen aus 56 Ländern und fünf Kontinenten verzeichnete. Neben Beiträgen zu diesen zukunftsweisenden Konzepten, die oft durch neue technologische Entwicklungen vorangetrieben werden, sind aber auch solche willkommen, die sich stärker am heutigen Museumsalltag orientieren. Dazu gehört die Untersuchung der Auswirkungen der Digitalisierung auf wesentliche Aspekte der Museumsarbeit wie z. B. Sammlungsmanagement, Ausstellungspraxis und Kunstvermittlung, und zwar im Kontext unserer sich entwickelnden hybriden Welt. Wir bemühen uns um ein offenes Forum, das von den Themen geprägt sein soll, die von der internationalen Museumsgemeinschaft als am relevantesten erachtet werden. Unser Ziel ist, Diskussionen zu fördern, die nicht nur die Zukunft vorwegnehmen, sondern sich auch mit den praktischen Herausforderungen befassen, denen sich Museen in einer digitalen Welt gegenübersehen.

Zweifellos gab es bemerkenswerte Fortschritte bei der Rechenleistung, der Verfügbarkeit umfangreicher Datensätze und der Entwicklung neuer Algorithmen, die zu bedeutenden Durchbrüchen auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz geführt haben. Die Transformer-Modelle (ChatGPT, DALL-E und Midjourney) stellen entscheidende Entwicklungen hin zu generativen künstlichen Intelligenzen dar, die die früheren deterministischen Technologien übertreffen. Hardware-Innovationen wie Apples Vision-Pro- und Metas Quest-3-Headsets signalisieren den Beginn einer neuen Ära hybrider Erfahrungen, die die Grenzen zwischen virtuellem und physischem Raum überbrücken („Mixed Reality“ oder „Spatial Computing“). Wie Simon Greenwold in seiner MIT Abschlussarbeit von 2003 dargelegt hat, geht dieses Konzept weit über die ursprünglichen Spieleanwendungen hinaus: „Spatial Computing ist die Interaktion zwischen Menschen und Maschinen, bei der Maschinen in der Lage sind, Bezüge zu realen Objekten und Räumen zu verstehen und zu manipulieren.“

Während unserer Konferenz laden wir die Teilnehmer*innen ein, das Potenzial digitaler Technologien im Museumssektor zu erkunden, wobei der Schwerpunkt auf der Stärkung von Kunst- und Kultureinrichtungen als Knotenpunkte des Wissensaustauschs für die Zukunft liegt. Wir setzen uns mit der drängenden Frage auseinander, wie der technologische Fortschritt proaktiv gestaltet werden kann, um verantwortungsvolle Anwendungen zu gewährleisten und gleichzeitig die damit verbundenen ethischen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen. Im Rahmen dieses Diskurses werden wir uns mit den Möglichkeiten virtueller Erweiterungen und des Metaversums beschäftigen, insbesondere in den Bereichen Kunst, Bildung, gesellschaftliches Engagement und kulturelle Zusammenarbeit. Wir wollen dies jedoch mit einem kritischen Blick tun und untersuchen, wie diese Technologien auch neue Komplexitäten und Unsicherheiten mit sich bringen können. Während sie innovative Möglichkeiten bieten, müssen wir die ethischen und gesellschaftlichen Implikationen und Vorurteile im Auge behalten.

Die Online-Konferenz präsentiert an fünf Abenden interdisziplinäre Beiträge zu weiter gefassten Fragestellungen rund um den Themenkomplex Metaverse, Web 3 und künstliche Intelligenz, die vor allem – aber nicht ausschließlich – folgende Punkte kritisch reflektieren:

  • Definition und Dekonstruktion von Metaverse und Web 3
  • Herausforderungen der Digitalisierung im Museumsalltag und mögliche Lösungen
  • Freisetzung des Potenzials von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen
  • Innovationen bei VR/AR/XR-Anwendungen im Museumsbereich
  • die Macht von LOD (Linked Open Data) und DAOs (Decentralized Autonomous Organizations)
  • NFTs und die sich entwickelnde Rolle der Museen auf dem digitalen Kunstmarkt
  • die komplexe Beziehung zwischen E-Commerce und Open Access
  • Erforschung von interaktiver Kunstvermittlung, Partizipation und Gamification
  • Barrierefreiheit, Inklusion und Verantwortung in digitalen Initiativen
  • Erschließung von Digitalisierungsmöglichkeiten für kleinere Kultureinrichtungen
  • und eine Vielzahl weiterer anregender Fragestellungen

Wir freuen uns über Ihre Themenvorschläge aus den Bereichen Museum/Museologie, Kunst- und Kulturgeschichte, Medien- und Bildwissenschaft sowie Digital Humanities. Bitte senden Sie Ihr Abstract für einen 20- bis 25-minütigen Vortrag in deutscher oder englischer Sprache (max. 250 Wörter) einschließlich einer kurzen Biografie inklusive vollständiger Kontaktinformationen zusammengefasst als ein PDF-Dokument bis 3. November 2023 an: a.sommer@belvedere.at

Als Keynote-Speaker konnte Prof. Lev Manovich (Graduate Center, City University of New York) gewonnen werden.

Konferenzkomitee: Christian Huemer, Alexandra Sommer, Markus Wiesenhofer (Belvedere, Wien), Anna Frasca-Rath (FAU Erlangen-Nürnberg), Lev Manovich (Graduate Center, City University of New York), Vince Dziekan (Monash University, Melbourne)

Konferenzsprachen: Deutsch & Englisch

Konferenzpartner: DArtHist, ICOM International Council of Museums Österreich, MÖ – Museumbund Österreich

Alle Vorträge werden online abgehalten. Die Podiumsdiskussion sowie ein Workshop für angemeldete Teilnehmer*innen (Freitag) finden zusätzlich vor Ort im Belvedere, Wien, statt. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.

 

https://www.belvedere.at/digitalmuseum2024

 

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