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Ringvorlesung „Digital Humanities im Fokus“

Im Wintersemester 2025/2026 laden der Rostocker Arbeitskreis Digital Humanities (RosDH) und die Juniorprofessur Digital Humanities zum sechsten Mal zur Ringvorlesung „Digital Humanities im Fokus: Methoden, Anwendungen und Perspektiven“ ein.

Interessierte aus allen Fachgebieten sind herzlich eingeladen, sowohl in Präsenz als auch online an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine vorherige Anmeldung für die einzelnen Termine ist nicht erforderlich.

Programm für das Wintersemester 2025/2026

20.10.2025
Jun.-Prof. Dr. Rabea Kleymann (Universität Chemnitz)
Theoriearbeit in den Digital Humanities: Begriffe, Methoden, Kritik

27.10.2025
Dr. Sarah Lang (Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte)
Making the Digital Humanities More Diverse and Inclusive: Theories and Practices

03.11.2025
Jun.-Prof. Dr. Anastasia Glawion (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)
Netzwerkbasierte Zugänge zu postpandemischen Harry-Potter-Interpretationen auf Fanfiktion.de

10.11.2025
Jun.-Prof. Dr. Dennis Ried (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Mit wenig viel erreichen: Kreative Infrastruktur-Lösungen für große und kleine DH-Projekte

17.11.2025
Veronica Wassermayr (Universität Trier)
Moselwein, LLMs und LOD – Kulturerbe mit KI analysieren

24.11.2025
Dr. Elias Zimmermann (Universität Zürich / Universität Genf)
Ambivalenzen Edieren. Mediale und postkoloniale Herausforderungen in der digitalen Edition Annemarie Schwarzenbach

01.12.2025
Deborah Ehlers (Universität zu Lübeck)
Unsicherheit als Erkenntnisquelle: Virtuelle Rekonstruktionen historischer Ausstellungen

08.12.2025
Prof. Dr. Aline Deicke (Philipps-Universität Marburg)
Disiecta Membra als disiecta data? Herausforderungen in einem archäologischen Langzeitvorhaben

15.12.2025
Dr. Dîlan Canan Çakir und Viktor J. Illmer (beide Freie Universität Berlin)
Metadaten lesbar machen: Genre, Inferenzstatistik und Replizierbarkeit in der Digitalen Einakter-Datenbank

12.01.2026
Sebastian Flick und Peter Dängeli (beide Universität Bern)
Kein Backend, kein Problem! Wie bringen wir Inhalte lange ins Netz?

19.01.2026
Laura Vawter (Universität Rostock)
Authority, Hierarchies and Games. An overview of multilingual language practices in Final Fantasy, Minecraft and PUBG in Twitch and live gaming scenarios

Veranstaltungszeit
Immer montags an den ausgewiesenen Terminen, jeweils von 17:15 bis 18:45 Uhr.

Kontakt
Bei Fragen zur Ringvorlesung wenden Sie sich gerne an das Team der DH-Juniorprofessur unter: phf.dh@uni-rostock.de.

Weitere Informationen finden Sie fortlaufend aktualisiert auf den Seiten des RosDH unter: https://www.germanistik.uni-rostock.de/forschung/digital-humanities/rosdh/ringvorlesung/2025-26/.

Organisation: Ulrike Henny-Krahmer und Erik Renz.

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CfP: Empfehlungssystem R:hovono-Tipp

Empfehlen Sie kontrollierte Vokabulare für vielfältige Nutzungsperspektiven in den historisch arbeitenden Disziplinen in einem Guide!

Kontrollierte Vokabulare erfüllen heute zentrale Aufgaben bei der Verwendung von Large Language Models, der Anreicherung und Analyse von Massendaten und für die Visualisierung von Quellen. Dennoch sind Anwendungsfelder und Ressourcen für dieses wichtige Arbeitsgebiet der historischen Forschung häufig unbekannt. Wir möchten daher ein Empfehlungssystem für Vokabulare, aber auch Standards im Umgang mit bestimmten Quellen- oder Dateitypen aufbauen.

Gesucht werden daher kompetente Autoren oder Autorinnen für unser Wissens- und Empfehlungssystem für kontrollierte Vokabulare und Normdaten. Entweder einzeln oder als Teams können Sie einen Guide für ein bestimmtes Thema, eine Entität bzw. einzelne Merkmale von Entitäten verfassen, um so Empfehlungen für die Verwendung in der Wissenschaftslandschaft der historisch arbeitenden Disziplinen abzugeben.

Um Ihnen die Erarbeitung solcher Guides zu erleichtern, haben wir in einem umfassenden Workingpaper zentrale Begrifflichkeiten von Vokabularen definiert und wesentliche Relevanz- und Qualitätskritierien unserer Wissenschaftsdisziplinen diskutiert. Gerne können Sie auch diesen Teil des Workingpapers mit uns diskutieren und es kommentieren.

Hier geht es jedoch um die Erarbeitung von einzelnen Empfehlungen, die im Workingpaper ab Seite 28 zunächst allgemein beschrieben und anschließend mit zwei Musterbeispielen illustriert werden. Welche Entität möchten Sie beschreiben und so den Zugang für die Community erleichtern?

Schicken Sie uns Ihren formlosen Vorschlag bis zum 1. Oktober 2025 an die E-Mail: hinfo(at)geschichte.uni-halle.de. Nach einer Aufnahmebestätigung können Sie Ihren Guide bis zum 31. März 2025 einreichen. Sofern er die formalen Kriterien erfüllt, wird der Text einem Peer-Review-Verfahren unterzogen und bei qualitativer Eignung in unser Empfehlungssystem integriert.

Das Empfehlungssystem wird unser Register R:hovono für Vokabulare und Normdaten der historisch arbeitenden Disziplinen erweitern.

Weiterführende Links:

Workingpaper Vokabulare: Kontrollierte Vokabulare und Normdaten der historisch arbeitenden Disziplinen

Kommentierbare Fassung des Workingpapers: Working_Paper_Vokabulare_in_der_Geschichtswissenschaft – Google Docs

Liste der vergebenen Entitäten:
Beiträger Empfehlungssystem für Entitäten – Google Sheets

Vokabularregister R:hovono: 
R:hovono

Task Area Data Connectivity, NFDI4Memory, Historisches-Datenzentrum Sachsen-Anhalt
Katrin Moeller
Historisches Datenzentrum Sachsen-Anhalt
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Emil-Abderhalden-Str. 26/27
06108 Halle (Saale)
Tel. 0345 55 24 286
hinfo@geschichte.uni-halle.de
https://4memory.de/aktuelles/news/detail/cfp-empfehlungssystem-rhovono-tipp/

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Internationaler Master of Science Computational Humanities an der Universität Würzburg

Liebe DHd-Community,

wir freuen uns, unseren neuen internationalen Master of Science Computational Humanities (Lehrsprache Englisch) an der Julius-Maxilians-Universität Würzburg ankündigen zu können. Der Studiengang beginnt zum Oktober 2025 und kombiniert fortgeschrittene Methoden der Informatik mit Geistes- und Kulturwissenschaftlicher Forschung, mit dem Ziel, kulturelle, historische und gesellschaftliche Daten zu analysieren. Insbesondere integriert dieser M.Sc.  verschiedene Modalitäten und kulturelle Domänen, mit unter anderem den beiden Säulen Text (Computational Literary Studies) und Audio (Computational Musicology).

Der zweijährige Studiengang wird entweder als Ein-Fach-Master (120 ECTS) oder als Zwei-Hauptfach-Master in Kombination mit einer Geisteswissenschaft nach Wahl angeboten. Voraussetzung sind ein Bachelor mit mindestens 60 ECTS in Digital Humanities (oder Informatik) und 20 ECTS in einer Geisteswissenschaft – z. B. über unseren (deutschsprachigen) BA in Digital Humanities.  Mehr Informationen auf unserer Website, go.uniwue.de/ch-master.

Bewerbungen sind bis 15. Juli 2025 möglich. Für alle Interessierten gibt es eine Infoveranstaltung via Zoom am Donnerstag, 26. Juni 2025, 13:00-14:00 CEST:
https://uni-wuerzburg.zoom-x.de/j/61090804707?pwd=IHOuxX1pfwG3wjnFI2X2MxdTdaXp97.1

Wer interessierte Studierende kennt: Bitte weitersagen. Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen!

Herzliche Grüße

    Christof Weiß / Fotis Jannidis / Thorsten Vitt

 

Kontakt
Computational Humanities
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Campus Hubland Nord / ZPD
Emil-Hilb-Weg 23
97074 Würzburg

E-Mail: dh-ch-study@uni-wuerzburg.de
Tel.: +49 931 31-80079
go.uniwue.de/ch-master

 

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Digital History studieren an der HU Berlin – Einladung zum Sommerschnuppern 2025

Haben Sie Interesse an einem Masterstudium im Bereich der digitalen Geschichtswissenschaften, wissen aber noch nicht wo und wie? Die Professur für Digital History (HU Berlin) stellt Ihnen gerne im Rahmen der hybriden Informationsveranstaltung Sommerschnuppern 2025 am Montag, dem 19. Mai 2024, 18 bis 20 Uhr, die Möglichkeiten eines solchen Studiums als Teil des Masters Geschichtswissenschaften an der HU Berlin vor. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, den Masterschwerpunkt Digital History kennenzulernen und sich direkt mit Dozierenden und Studierenden auszutauschen. Sie können dabei all Ihre Fragen zum Studienverlauf, zur Bewerbung und zu beruflichen Perspektiven klären.
 
Ausführliche Informationen zum Sommerschnuppern 2025 finden Sie auf dem Blog der Professur. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich über unser Anmeldeformular zu registrieren. Wir freuen uns darauf, Sie entweder persönlich vor Ort oder online via Zoom begrüßen zu dürfen!
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Ringvorlesung „Digital Humanities im Fokus“

作者Erik Renz

Auch im Sommer 2025 setzt die Universität Rostock ihre Tradition fort und lädt zur Ringvorlesung „Digital Humanities im Fokus: Methoden, Anwendungen und Perspektiven“ ein. Die hybride Veranstaltungsreihe, die bereits zum fünften Mal stattfindet, wird erneut von der Juniorprofessur für Digital Humanities der Universität Rostock und dem Rostocker Arbeitskreis Digital Humanities (RosDH) ausgerichtet.

Interessierte aus allen Fachgebieten sind herzlich eingeladen, sowohl in Präsenz als auch online an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine vorherige Anmeldung für die einzelnen Termine ist nicht erforderlich.

Programm für das Sommersemester 2025:

07.04.2025
Prof. Dr. Deb Verhoeven
(University of Alberta)
Where data goes to DEI/EDI/DIE: Information Infrastructure and the Protracted Collapse of Institutional Courage

14.04.2025
Prof. Dr. Hanna Fischer (Universität Rostock)
Niederdeutsch in Raum und Zeit – der „Digitale Niederdeutsch-Atlas für Mecklenburg-Vorpommern“

28.04.2025
Luca Giovannini (Universität Potsdam)
Investigating the Evolution of Early Modern European Drama with Digital Methods

05.05.2025
Jun.-Prof. Dr. Ulrike Henny-Krahmer (Universität Rostock)
Im Haus und unter dem Himmel: Artefakte und natürliche Räume im spanischsprachigen Roman des 19. Jahrhunderts

12.05.2025
Cordula Greinert und Fabian Kaßner (beide Universität Rostock)
Aber es gibt doch schon zwei Bücher über Achim!“ Die Edition von Uwe Johnsons Das dritte Buch über Achim als gedruckte und digitale Ausgabe

19.05.2025
Prof. Dr. Lina Franken (Universität Vechta)
Kulturelles Erbe digital erschließen. Inwertsetzungen und notwendige Kontextualisierungen aus Perspektive der kulturwissenschaftlichen Digital Humanities

26.05.2025
Prof. Dr. Marijana Tomić (Universität Zadar)
The Transformative Impact of Digital Humanities on the Study of Historical Manuscripts

02.06.2025
Prof. Dr. Aline Deicke (Philipps-Universität Marburg)
Disiecta Membra als disiecta data? Herausforderungen in einem archäologischen Langzeitvorhaben

16.06.2025
Dr. Gimena del Rio Riande (CONICET, Buenos Aires)
Open Minimal Digital Editions: a Latin American Perspective

23.06.2025
Dr. Pedro Nilsson-Fernàndez (University College Cork)
Geoparsing Catalan Crime Fiction at the Turn of the Millenium

30.06.2025
Dr. Martina Scholger (Universität Graz)
Auf explorativen Pfaden durch digitale Briefeditionen

07.07.2025
Dr. Antonio Rojas Castro (Universität Tübingen) und Allison Keith (Universität Stuttgart)
Exploring Characters in Calderón Drama Corpus (CalDraCor) with Computational Methods

Veranstaltungszeit

Immer montags an den ausgewiesenen Terminen, jeweils von 17:15 bis 18:45 Uhr.

Kontakt

Bei Fragen zur Ringvorlesung wenden Sie sich gerne an das Team der DH-Juniorprofessur unter: phf.dh@uni-rostock.de.

Weitere Informationen finden Sie fortlaufend aktualisiert auf den Seiten des RosDH unter: https://www.germanistik.uni-rostock.de/forschung/digital-humanities/rosdh/ringvorlesung/sose-2025/.

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Zertifikatskurs Forschungsdatenmanagement 2025/26 – Anmeldung bis 28. April möglich

via Christina Schröder, Landesinitiative fdm.nrw

Die Bewerbungsphase für den Zertifikatskurs „Forschungsdatenmanagement“, der im September 2025 zum fünften Mal beginnt, ist gestartet. Eine Bewerbung ist ab sofort bis zum 28. April 2025 möglich. Für Bewerbende aus NRW stehen dieses Jahr noch einmal Stipendien des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft (MKW) zur Verfügung.

Über den Zertifikatskurs Forschungsdatenmanagement:

Der Kurs bietet die einzigartige Möglichkeit, Kompetenzen zum FDM und deren Anwendung in Service-Bereichen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen berufsbegleitend, systematisch und zertifiziert zu erwerben. Er richtet sich an Beschäftigte aus wissenschaftsnahen Infrastruktur-Bereichen sowie aus der Forschung und umfasst die Themenbereiche: Forschungsdaten-Lebenszyklus, Datentypen, Forschungsprozesse in verschiedenen Fachgebieten, Open Science, hacken und experimentieren mit Daten, Forschungsprojektmanagement, technische Infrastruktur für Repositorien, Metadaten, nachhaltiges Datenmanagement, relevante rechtliche Aspekte sowie Ansätze zur Beratung und Vermittlung von FDM-Themen für verschiedene Zielgruppen.

Der Zertifikatskurs Forschungsdatenmanagement ist eine Kooperation der TH Köln, des ZBIW, der Landesinitiative für Forschungsdatenmanagement – fdm.nrw und ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften und wird seit 2021 für Interessierte aus Nordrhein-Westfalen und seit 2023 deutschlandweit angeboten.

Weitere Informationen zum Kurs und zur Bewerbung finden Sie auf den Webseiten des ZBIW: https://www.th-koeln.de/weiterbildung/zertifikatskurs-forschungsdatenmanagement_82048.php

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Ringvorlesung „Digital Humanities im Fokus“

作者Erik Renz

Erneut lädt die Universität Rostock im Wintersemester 2024/25 zur Hybrid-Ringvorlesung „Digital Humanities im Fokus: Methoden, Anwendungen und Perspektiven“ ein. Die Veranstaltungsreihe wird zum vierten Mal vom Rostocker Arbeitskreis Digital Humanities (RosDH) und der hiesigen DH-Juniorprofessur organisiert. Daneben wird sie in diesem Semester bereits zum zweiten Mal durch den Wissenschaftsverbund IuK unterstützt.

Interessierte aus allen Fachgebieten sind herzlich eingeladen, sowohl in Präsenz als auch online an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine vorherige Anmeldung für die einzelnen Termine ist nicht erforderlich.

Programm für das Wintersemester 2024/25:

21.10.2024
Prof. Dr. Julian Schröter (München)
Gattung – Medium – Politik: Eine quantitative Geschichte der Novelle im 19. Jahrhundert

28.10.2024
Alexander Vandewalle (Antwerpen/Gent, BEL)
Characterization of Greek Mythological Characters in Video Games

04.11.2024
Fernanda Alvares Freire (Rostock/Darmstadt)
Keeping Up with Current Practices: The Infrastructural Update of Pessoa Digital in Collaboration with Text+

11.11.2024
Julián Carlos Spinelli und Gimena del Rio Riande, Ph.D. (beide Buenos Aires, ARG)
A Journey to the Río de la Plata: Towards the Creation of a Digital Edition of Ulrich Schmidl’s Voyage

18.11.2024
Torsten Veit (Greifswald)
Herrenhausforschung in Gegenwart und Zukunft. Ein Lagebericht des Projekts „Herrenhauszentrum des Ostseeraums“

25.11.2024
Prof. Dr. Anna Neovesky (Erfurt)
Wie finden Historiker*innen relevante Informationen? Informationssuche im Kontext von wissenschaftlichem Arbeitsprozess, Transparenz und digitalen Kompetenzen

02.12.2024
Prof. Dr. Clemens Cap und Prof. Dr. Wolfgang Sucharowski (beide Rostock)
KI generiert Texte – Wie? und Warum? – Nachdenken eines Informations- und Kommunikationswissenschaftlers

09.12.2024
Prof. Dr. Stefan Kroll (Rostock)
Die schwedische Landesaufnahme von Pommern um 1700. Eine GIS-gestützte Auswahledition

16.12.2024
Prof. Dr. Johann-Christian Põder (Rostock)
Technikethik und Digital Humanities – gemeinsam für mehr Datenkompetenz

06.01.2025
Prof. Dr. Evelyn Gius (Darmstadt)
Textannotation als wissenschaftliche Praxis der DH

13.01.2025
Dr. Jana-Katharina Mende (Halle (Saale))
Von der Textanalyse zur Datenanalyse: Neue Wege der Komparatistik in den Digital Humanities

20.01.2025
PD Dr. Katrin Dennerlein (Würzburg)
Literarische Emotionen mit künstlicher Intelligenz finden? Von Wörtern, Wordembeddings und Large Language Modellen

Veranstaltungszeit

Immer montags an den ausgewiesenen Terminen, jeweils von 17:15 bis 18:45 Uhr

Kontakt

Bei Fragen zur Ringvorlesung wenden Sie sich gerne an das Team der DH-Juniorprofessur unter: phf.dh@uni-rostock.de.

Weitere Informationen finden Sie fortlaufend aktualisiert auf den Seiten des RosDH unter: https://www.germanistik.uni-rostock.de/forschung/digital-humanities/rosdh/ringvorlesung/2024-25/.

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Digital History studieren an der HU Berlin – Einladung zum Sommerschnuppern 2024

Am 13. Mai 2024, 18:00 bis 20:00 Uhr, lädt die Professur für Digital History der Humboldt-Universität zu Berlin Studierende, die sich für ein Masterstudium im Bereich der digitalen Geistes- und Geschichtswissenschaften interessieren, herzlich zu einer hybriden Informationsveranstaltung ein. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird der Masterschwerpunkt “Digital History” vorgestellt und ausreichend Gelegenheit zur Beantwortung aller hierzu anfallenden Fragen geboten. Ausführliche Informationen zum “Sommerschnuppern 2024” finden Sie auf dem Blog der Professur. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich bis zum 10. Mai 2024 über unser Anmeldeformular zu registrieren. Wir freuen uns darauf, Sie entweder persönlich vor Ort oder online via Zoom begrüßen zu dürfen!

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CfA: CLARIAH-AT Summerschool „Vom Archiv zum Algorithmus. Digital Humanities in der Praxis“ (Salzburg, 9.-13. September 2024)

vom 9. bis 13. September 2024 findet in Salzburg die CLARIAH-AT Summerschool Vom Archiv zum Algorithmus. Digital Humanities in der Praxis statt, die es sich zum Ziel setzt, Studierenden erste Einblicke in das Arbeiten mit DH-Tools zu geben. Die Teilnehmenden sollen den Weg von der Digitalisierung archivalischer Quellen über die Bearbeitung in verschiedenen Tools (unter anderem in Transkribus) bis hin zu den vielfältigen Möglichkeiten der weiteren Verarbeitung der gewonnenen Daten kennenlernen. Die Summerschool ist explizit interdisziplinär (insbesondere Geschichtswissenschaften, Germanistik und Kunstgeschichte) ausgerichtet und erfordert keinerlei Vorkenntnisse.

Weitere Informationen finden Sie außerdem auf der IZMF-Website: https://izmf-salzburg.at/2024/04/16/summerschool-digital-humanities-2024/ oder am DH-Blog: https://dhsalzburg.hypotheses.org/1429.

Bewerbungen sind bis 9. Juni möglich!

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Ringvorlesung „Digital Humanities im Fokus“

作者Erik Renz

Bereits zum dritten Mal findet im Sommersemester 2024 die Ringvorlesung ‚Digital Humanities im Fokus: Methoden, Anwendungen und Perspektiven’ an der Universität Rostock sowohl vor Ort als auch online via Zoom statt. Die Organisatoren sind, wie schon bei den ersten beiden Ausgaben, der Rostocker Arbeitskreis Digital Humanities (RosDH) und die hiesige DH-Juniorprofessur – in diesem Semester vertreten durch Herrn Dr. Torsten Roeder vom Zentrum für Philologie und Digitalität der Universität Würzburg.

Sie sind herzlich eingeladen, in Präsenz oder online an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine vorausgehende Anmeldung für die einzelnen Termine ist nicht erforderlich.

Programm für das Sommersemester 2024:

18.04.2024
Dr. Mark Hall (The Open University)
Algorithmenkritik 2024

25.04.2024
Dr. Milan Kostrešević (Universität Rostock)
Von Schriften zu Zahlen: Die Evolution der Methodologien der Data Literacy in der Bibelwissenschaft

02.05.2024
Prof. Dr. Frank Fischer (Freie Universität Berlin)
Von DRAMALYS.EXE zu DraCor – Eine Geschichte der digitalen Dramenanalyse von 1984 bis heute

16.05.2024
Prof. Dr. Soham Al-Suadi (Universität Rostock) und Prof. Dr.-Ing. Frank Krüger (Hochschule Wismar)
GenderVarianten: Revisionen von Genderkonstruktionen in Textüberlieferungen

30.05.2024
Jun.-Prof. Dr. Elisa Cugliana (Universität zu Köln)
„Ob man gewynne oder verlier“: Methodologische Überlegungen zur computationalen Edition eines Losbuchs

06.06.2024
Dr. Angila Vetter (UB Kiel / Universität Augsburg)
Coding, Codices, and the Quest for Longevity – Anforderungen und Herausforderungen bei der digitalen Edition mittelalterlicher Texte

13.06.2024
Dr. Philipp Pilhofer (Universität Rostock)
Digitales Martyrium: Einblick in die digitale Edition eines griechisch-altkirchenslawischen Märtyrertexts

20.06.2024
Dr. Martin Wagner (Universität Rostock)
2,5 Jahre Digitalisierung Lehrkräftebildung – Probleme und Potentiale

27.06.2024
Prof. Dr. Dr. Stefan Höltgen (SRH Hochschule Heidelberg / Universität Bonn)
„Literatur für Compiler“ – Was können Computer lesen, was Menschen gelesen haben, was eigentlich nur Computer lesen sollten?

04.07.2024
Prof. Dr. Anne Baillot (Le Mans Université)
Digital Methods Porn, oder: Warum die Welt ohne nachnutzbare Workflowsnicht zu retten ist

11.07.2024
Prof. Dr. Berenike Herrmann (Universität Bielefeld)
Literaturwissenschaft – eine historische Datenwissenschaft? Zu Data Literacy und anderen Literacies

Veranstaltungszeit

Immer donnerstags an den ausgewiesenen Terminen, jeweils von 17:15 bis 18:45 Uhr (s.t.)

Weitere Informationen finden Sie fortlaufend aktualisiert auf den Seiten des RosDH unter https://www.germanistik.uni-rostock.de/forschung/digital-humanities/rosdh/ringvorlesung/2024/. Bei Fragen zur Ringvorlesung schreiben Sie gerne eine E-Mail an phf.dh@uni-rostock.de

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[Aktuelles] Hands-On Workshop: Fortgeschrittener KI-Einsatz in der Hochschullehre

Gemeinsam mit der Heidelberg School of Education (HSE) laden wir nächste Woche Freitag, am 24.11.2024, zu einem ganz besonderen Workshop ein: In unserem Hands-On Workshop zur nächsten GPT-Generation mit Sarah Schwettmann möchten wir praktische...
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Zertifikatskurs Forschungsdatenmanagement 2024/25 – Anmeldung bis 29.April möglich

Der Zertifikatskurs „Forschungsdatenmanagement“ (FDM) geht in die vierte Runde. Interessierte aus ganz Deutschland können sich bis zum 29. April 2024 für den nächsten Durchgang bewerben (Kurslaufzeit: 28.08.2024 – 20.06.2025). Der Kurs bietet die Möglichkeit Kompetenzen zum FDM und dessen Anwendung in Service-Bereichen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen berufsbegleitend, systematisch und zertifiziert zu erwerben.

FDM-Themenvielfalt für Interessierte aus Infrastruktur, Forschungsunterstützung und Wissenschaft
Dieses Angebot richtet sich an Beschäftigte aus wissenschaftsnahen Infrastruktur-Bereichen sowie aus der Forschung. Es umfasst die Themenbereiche: Forschungsdaten-Lebenszyklus, Datentypen, Forschungsprozesse in verschiedenen Fachgebieten, Open Science, hacken und experimentieren mit Daten, Forschungsprojektmanagement, technische Infrastruktur für Repositorien, Metadaten, nachhaltiges Datenmanagement, relevante rechtliche Aspekte, Ansätze zur Beratung und Vermittlung von FDM-Themen für verschiedene Zielgruppen sowie erstmalig in einem neuen Aufbaumodul die Datenkuration und das Datenmanagement sensibler Daten in Forschungsdatenzentren (FDZ).

Kooperativ und zukunftsorientiert für das FDM
Der Kurs ist eine Kooperation der TH Köln, des ZBIW, der Landesinitiative für Forschungsdatenmanagement – fdm.nrw und ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften und wird seit 2021 angeboten. Zielsetzungen, Design und Zukunft des Zertifikatskurses werden in dem Artikel „Der Zertifikatskurs Forschungsdatenmanagement in NRW“ (o-bib 2022; DOI: 10.5282/O-BIB/5833) dargestellt. 

Jetzt bewerben!
Für Bewerbende aus NRW stehen dieses Jahr letztmalig Stipendien des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft (MKW) zur Verfügung. 
Weitere Informationen zum Kurs und zur Bewerbung finden Sie auf den Webseiten des ZBIW:
https://www.th-koeln.de/weiterbildung/zertifikatskurs-forschungsdatenmanagement_82048.php

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

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Ringvorlesung „Digital Humanities im Fokus“

Die Ringvorlesung „Digital Humanities im Fokus: Methoden, Anwendungen und Perspektiven“ wird im Wintersemester 2023/24 zum zweiten Mal an der Universität Rostock und online stattfinden. Sie wird von der DH-Juniorprofessur an der Uni Rostock, dem Arbeitskreis RosDH und dem Wissenschaftsverbund IuK organisiert.

In der interdisziplinären Veranstaltung geht es um aktuelle Forschungsthemen und praktische Anwendungsfelder der Digital Humanities, wodurch die digitalen Methodenkompetenzen von Geisteswissenschaftler:innen vertieft werden sollen. In der Ringvorlesung werden aktuelle Fragestellungen zur Theorie, Methodik und Praxis der Digital Humanities von Vertreter:innen der Universität Rostock sowie von eingeladenen Gästen aus dem deutschsprachigen und internationalen Raum präsentiert.

Sie sind herzlich eingeladen, in Präsenz oder online an der Ringvorlesung teilzunehmen.

Übersicht des Programms im Wintersemester 2023/24:

16.10.2023: Einführungssitzung nur für die Studierenden (Jun-Prof. Dr. Ulrike Henny-Krahmer, Universität Rostock)

23.10.2023: Kulturgutdigitalisierung an der Universitätsbibliothek Rostock (Karsten Labahn, UB Rostock)

30.10.2023: Literaturwissenschaft – eine historische Datenwissenschaft? Zu Data Literacy und anderen Literacies (Prof. Dr. Berenike Herrmann, Universität Bielefeld)

06.11.2023: Zur Annotation und automatisierten Erkennung von Raum in Romanen. Ein Werkstattbericht des Projektes CANSpin (Marc Lemke & Nils Kellner, Universität Rostock)

13.11.2023: Erzählforschung und Netzwerkanalyse am Beispiel der Hexensagen Mecklenburgs (Dr.-Ing. Holger Meyer & Dr. Petra Himstedt-Vaid, Universität Rostock)

20.11.2023: Lehren und Lernen in der Spatial Reality: Chancen und Herausforderungen für die Hochschullehre (Dr. Andy Räder, Universität Rostock)

27.11.2023: Schon eine Abweichung oder noch eine Norm? Beobachtung zu Genderprofilen literarischer Figuren (Prof. Dr. Mareike Schumacher, Universität Regensburg)

04.12.2023: ediarum.MEDIAEVUM – Eine Arbeitsumgebung zur Edition mittelalterlicher (Prosa-)Texte (Dr. Angila Vetter, UB Kiel / Universität Augsburg)

11.12.2023: Digitale Editionen gestalten (Stefan Dumont, BBAW)

18.12.2023: Schnittstellenkompetenzen – das Studium der Digital Humanities an der Technischen Universität Dresden (Prof. Dr. habil. Alexander Lasch, TU Dresden)

08.01.2024: Die DEMel-Belegzettel und ihre Quellen: ein Anwendungsfall für automatische Texterkennung (Caroline Müller, Universität Rostock)

15.01.2024: Ancient Historians in a Digital Environment (Priv.-Doz. Dr. habil Monica Berti, Universität Leipzig)

22.01.2024: Abschlusssitzung nur für die Studierenden (Jun-Prof. Dr. Ulrike Henny-Krahmer, Universität Rostock)

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von RosDH und dem IuK-Verbund.

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Jetzt Anmelden: zum Praxislabor 2023 auf dem 54. Historikertag in Leipzig

Der 54. Historikertag in Leipzig rückt in Sichtweite! Daher nicht die Anmeldung zu einem der spannenden Workshops im Rahmen des „Praxislabors 2023“ der Arbeitsgemeinschaft Digitale Geschichtswissenschaft vergessen. Die AG versteht das Angebot als Treffpunkt für Interessierte und Spezialisten zum Thema digitale Methoden und praktische Anwendungen in der Geschichtswissenschaft. Das Praxislabor schafft eine Plattform, um Tools praktisch zu erkunden, Fragen zu stellen und pointiert Themen zu diskutieren. Eingebettet in das Praxislabor ist auch die Verleihung des „Peter-Haber-Preises für digitale Geschichtswissenschaft“ (Posterpitch) und die Mitgliederversammlung der AG.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich zur Vorbereitung der Workshops und zur Sicherstellung der notwendigen Voraussetzungen vorab für die einzelnen Workshops anmelden! Überdies benötigen Sie bei den meisten Veranstaltungen einen eigenen Laptop und ggf. eine Stromverteilerdose.

Die Veranstaltungen des Praxislabors finden im Raum S 420 im Seminargebäude neben dem Hauptgebäude der Universität Leipzig statt. Alle Infos findet Ihr weiter unten oder auf: https://digigw.hypotheses.org/?p=4314.

 

Programm des Praxislabors

 

Dienstag, 19. September 2023, 9:30 bis 13:00 Uhr

Wissenschaftliches Bloggen für Historiker*innen: ein Praxis-Workshop

Mareike König und Ulrike Stockhausen

Substack, Podcasts, TikTok, Instagram, Blogs – die Kanäle, auf denen Wissenschaftskommunikation betrieben wird werden immer vielfältiger. Welche Rolle spielen Wissenschaftsblogs in der sich immer weiter diversifizierenden WissKomm-Landschaft? Welche Vorteile bieten Blogs als Format für die Wissenschaftskommunikation und für den inner- und interdisziplinären Austausch gerade für historisch Forschende? Und wie funktioniert das in der Praxis?

In diesem Workshop diskutieren wir die Rolle von Wissenschaftsblogs als Format, um geschichtswissenschaftliche Forschung zu kommunizieren. Im praktischen Teil des Workshops arbeiten die Teilnehmenden in einem eigenen Schulungsblog von de.hypotheses im Content Management System WordPress. Gezeigt und geübt wird u.a. die Wahl des Designs, das Anlegen von Beiträgen und Seiten, das Einbinden von Fotos und der Umgang mit Copyright-Fragen.

Anmeldung: Die Teilnahme ist auf 20 Teilnehmende begrenzt. Anmeldung bitte bis zum 12.09.2023 an blogs@maxweberstiftung.de. Die Anmeldung setzt das Einverständnis voraus, dass die Mailadresse zum Anlegen eines Schulungsblogs gespeichert wird.

 

Mittwoch, 20. September 2023, 9:00 bis 11:00 Uhr

Historische Raummodellierung mit Geokoordinaten und Qgis

Katrin Moeller, Anne Purschwitz, Olaf Simons & Verein für Computergenealogie

Der Verein für Computergenealogie bietet mit dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis (GOV) hervorragende Möglichkeiten zur Geokodierung historischer Orte und zur Verarbeitung von räumlichen Informationen. Der Workshop möchte das Angebot vorstellen und seine – momentan noch nicht ganz einfache Nutzung – demonstrieren und dabei auch künftige Nutzungswünsche mit den Workshopteilnehmer*innen diskutieren. Über das Programm Qgis werden anschließend die Möglichkeiten zur Verarbeitung von Geodaten für eigene Projekte und Karten demonstriert und gemeinsam erprobt. Auf diese Weise werden Nutzungsmöglichkeiten auch für weitere Webservices und Geodatenportale eröffnet. Im Workshop soll ein Einblick in die Software erfolgen und anhand eines Beispiels die Erstellung von Karten, die Anbindung von Daten sowie die Analyse nachvollziehbar ausprobiert werden. Anhand kleinerer Projekte werden eigene Kartenschichten erzeugt (Layer) und Forschungsdaten aus historischen Projekten selbständig visualisiert. Vorkenntnisse sind nützlich aber keine Voraussetzung.

Anmeldung: Teilnehmer*innen melden sich bitte möglichst bis zum 15. September 2023 unter der E-Mail hinfo@geschichte.uni-halle.de an. Sie erhalten dann die notwendigen Hinweise zur Tagungsteilnahme. Zum Workshop muss ein Notebook mitgebracht werden, auf dem Qgis installiert ist. Alle Informationen dazu gibt es unter der Website zum QGIS Projekt.

 

Mittwoch, 20. September 2023, 11:00 bis 13:00 Uhr

Ediarum-Workshop

Martin Fechner, Nadine Arndt und Jan Wierzoch (Berlin)

Ediarum ist eine Applikation für digitale Editionen, mit der Wissenschaftler*innen mit einer grafischen Arbeitsoberfläche Transkriptionen von Manuskripten in TEI-konformem XML anfertigen können, diese mit einem Apparat und passenden Registern versehen und die Ressourcen anschließend als digitale Edition im Web veröffentlichen können.

Die Teilnehmer*innen werden im Workshop angeleitet, (1) mit ediarum.DB ein eigenes Projekt in einer Datenbank einzurichten, (2) die Module ediarum.BASE.edit und ediarum.REGISTER.edit für die Eingabe von Datensätzen im Oxygen XML Author zu installieren und (3) ein einfaches, eigenes Erweiterungsframework einzurichten. Im Laufe des Workshops können Fragen zu eigenen Projekten gestellt werden.

Zielgruppe des Workshops sind Entwickler*innen von digitalen Editionen, die sich mit ediarum auf technischer Ebene vertraut machen wollen. Vorkenntnisse in XML und XPath sind erforderlich. Grundkenntnisse von eXist-db und Oxygen XML Author sind von Vorteil.

Eine vorherige Anmeldung bis zum 15. September bitte unter: ediarum@bbaw.de.

 

Mittwoch, 20. September 2023, 13:00 bis 15:00 Uhr

Nachhaltige digitale Lehrressourcen mit LiaScript

Swantje Piotrowski (Kiel)

Eine offene Lehr- und Lernkultur erfordert Bildungsressourcen, die frei zugänglich und für jede*n nutzbar sind. Oft sind diese jedoch nur eingeschränkt zugänglich und mit spezieller Software nachnutzbar. Der Workshop bietet einen Einblick in die Erstellung von nachhaltigen, einfach adaptierbaren digitalen Lernmaterialien. Dabei kommt LiaScript, eine Erweiterung der Auszeichnungssprache Markdown, zum Einsatz, welche speziell für die Erstellung von Open Educational Resources entwickelt worden ist. Dabei kann einfach im Browser oder Texteditor gearbeitet werden und der fertige Kurs, eine einfache Textdatei, über Github verbreitet werden.

In dem Workshop soll kurz auf die Potentiale dieser Technik eingegangen werden, um in Anschluss die ersten LiaScript-Funktionen einmal anhand vorbereiteter Kursmaterialien praktisch zu erproben.

Anmeldungen und Rückfragen möglich über: s.piotrowski@email.uni-kiel.de

 

Mittwoch, 20. September 2023, 15:00 bis 16:30 Uhr

Erfolgreich recherchieren: historicumSEARCH, Deutsche Historische Bibliografie & GNTUsearch

Gregor Horstkemper, Wiebke Herr und Michaela Morys-Reichard (München)

Der Umgang mit digitalen Recherchewerkzeugen ist eine Voraussetzung für erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit in Studium, Lehre und Forschung. Bibliographische Datenbanken und Metasuchangebote haben sich seit längerem in den Geschichtswissenschaften etabliert und bieten signifikante Mehrwerte gegenüber Printangeboten: Die Datenbestände sind breiter und aktueller angelegt, moderne Suchmaschinentechnologie erleichtert die Auffindbarkeit und Nachnutzung der Daten, und die Recherche ist unabhängig vom lokalen Bestand möglich. Eine effiziente und umfassende Nutzung dieser Angebote setzt gewisse Vorkenntnisse voraus, die im Workshop vermittelt und praktisch erprobt werden sollen. Im Zentrum stehen drei für Historiker*innen relevante Angebote, die im Rahmen des Fachinformationsdienste Geschichtswissenschaft von der Bayerischen Staatsbibliothek, dem Deutschen Museum und Kooperationspartnern entwickelt werden: das zentrale Suchportal historicumSEARCH, die Deutsche Historische Bibliografie (DHB) und GNTUsearch als spezielles Rechercheangebot zur Geschichte der Naturwissenschaften, Technik und Umwelt. Die Teilnehmer*innen erhalten Informationen aus erster Hand über den jeweiligen Projektstand, den inhaltlichen Zuschnitt der Datenbestände, die fachlich-systematische Erschließung sowie über Suchfunktionalitäten, Verfügbarkeitsanzeige und Exportmöglichkeiten für bibliographische Metadaten. Es besteht Gelegenheit, die theoretischen Kenntnisse praktisch zu vertiefen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

 

Donnerstag, 21. September 2023, 9:00 bis 11:00 Uhr

Wikidata für HistorikerInnen

Bärbel Kröger und Jörg Wettlaufer (Göttingen)

Der Workshop richtet sich an Interessierte ohne Vorkenntnisse in den Bereichen Semantic Web, Linked Open Data und SPARQL. Er beinhaltet eine kurze Einführung in die Verwendung der Wikidata-Plattform und führt anhand von Beispielen aus der Geschichtswissenschaft in die Möglichkeiten von Linked Open Data in der Forschungspraxis ein. Dabei lernen die Teilnehmer*innen die SPARQL Query Language kennen und werden anhand von einfachen Beispielen mit der Verwendung des Wikidata Query Service vertraut gemacht. Außerdem werden einige Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten von Wikidata und Linked Open Data in den Geschichtswissenschaften vorgestellt.

Anmeldung: Eine Anmeldung der Teilnehmer*innen erfolgt unter der Website https://gda.hypotheses.org/.

 

Donnerstag, 21. September 2023, 11:30 bis 13:00 Uhr

Mitgliederversammlung der AG Digitale Geschichtswissenschaft

Alte und neue Mitglieder der AG Digitale Geschichtswissenschaft sind herzlich zur Mitgliederversammlung eingeladen.

 

Donnerstag, 21. September 2023, 13:00 bis 14:00 Uhr

Empfang Netzwerk Jüdische Geschichte

Anna Menny (Hamburg)

Empfang des Netzwerkes und Portals “Jüdische Geschichte online” mit Kurzvorstellung der Meta-Suche in verschiedenen digitalen Projekten des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (Hamburg) und des Moses-Mendelsohn-Zentrums (Potsdam).

 

Donnerstag, 21. September 2023, 14:00 bis 16:00 Uhr

Peter-Haber-Preis für Digitale Geschichtswissenschaft

Seit 2021 vergibt die AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Institut Paris den Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft. Mit dem Preis wird an den Schweizer Historiker und Privat-Dozenten für Allgemeine Geschichte der Neuzeit, Peter Haber (1964-2013), gedacht. Sein wissenschaftliches Werk und sein Engagement haben wichtige Impulse für die digitale Geschichtswissenschaft geliefert. Auf der Digital History im Mai 2023 wurden vom Publikum und einer Jury zehn bis zwölf Poster zur Präsentation auf dem Historikertag ausgewählt, die nun im Rahmen der Veranstaltung mit einem minütigen Pitch kreativ vorgestellt werden. Die drei besten Vorstellungen werden prämiert.

 

Donnerstag, 21. September 2023, 16:00 bis 18:00 Uhr

RStudio – Geschichtswissenschaft zwischen Stoppwörtern und Plots

Robert Scholz (Halle (Saale))

Allgemein Interessierten wird in einem Workshop von ca. 90 Minuten die Auswertung von Tweets und die Visualisierung von Ergebnisse mithilfe des Statistikprogrammes R-Studio nahegebracht. Das Erheben der Tweets selbst steht nicht im Vordergrund, weil dies durch individuelle Accounts und Zugriffsrechte geregelt wird. Stattdessen sollen Teilnehmer*innen an einem klar umrissenen Quellenkorpus arbeiten, dessen Erhebungsparameter transparent gemacht werden. Eingeführt werden die Grundlagen von R-Studio und Analysemöglichkeiten von Tweets. Dabei werden Datenformate, Merkmale von Tweets und Ergebnisanalysen besprochen. Interessierte sollen den Beispieldatensatz auf dem eigenen PC mit RStudio angeleitet auswerten und so das Potenzial dieser Software eigenständig weiter erkunden können.

Anmeldungen: Anmeldungen bis zum 15. September 2023 bitte bei Robert Scholz per E-Mail vornehmen: robert.scholz@geschichte.uni-halle.de.

 

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Workshop am TCDH: Transkribieren mit der Software Transcribo

Workshop am 20.10.2023 in Zusammenarbeit mit dem Projektteam von „Arthur Schnitzler digital“: Dr. Olivia Varwig präsentiert praxisnah das Transkriptionswerkzeug „Transcribo“.

Mit dem vom Trier Center for Digital Humanities entwickelten Werkzeug „Transcribo“ können Sie produktiv und zeitsparend Texte transkribieren und dabei so intuitiv vorgehen, wie Sie es von der manuellen Transkription her gewöhnt sind. Dieses Werkzeug bietet Ihnen alle für die differenzierte Texterfassung notwendigen Feinheiten und unterstützt Sie zugleich leistungsstark und doch leicht verständlich bei Ihrer Arbeit.

In einer ersten Sektion des Workshops werden alle Grundfunktionen der Software anhand von Anwendungsbeispielen aus der Arthur Schnitzler-Edition vorgestellt und diskutiert. Anschließend sollen die Teilnehmenden unter Anleitung selbständig einzelne Beispielseiten transkribieren.

Dr. Olivia Varwig ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Arthur Schnitzler digital“.

Die Zielgruppen des Workshops sind: Alle, die Interesse haben, sind herzlich eingeladen.

Voraussetzungen zur Teilnahme: ein funktionsbereiter Laptop/PC mit möglichst großem Bildschirm sowie angeschlossener Maus (kein Touchpad) pro Person (vorzugsweise mit Windows-Betriebssystem), vorinstallierte Transcribo-Software.

Zur kostenlosen Software: Repository Transcribo

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.

Anmeldung zum Workshop: per Mail an Dr. Claudia Bamberg (bamberg@uni-trier.de)

Der Workshop findet am 20.10.2023 von 10 bis 18 Uhr am Trier Center for Digital Humanities in Raum DM 343 statt.

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5. Expert:innenforum „Nachhaltige Softwareentwicklung in NFDI4Culture”: Institutionelle Professionalisierung – Herausforderungen und Perspektiven

verfasst von: Aleksander Marcic (ORCID), Daniel Jettka (ORCID), Lisa Dieckmann (ORCID), Daniel Röwenstrunk (ORCID), Anne Ferger (ORCID), Franziska Fritzsche (ORCID)

Einführung

Im Fokus des fünften Treffens des Expert:innenforums „Nachhaltige Softwareentwicklung in NFDI4Culture” am 25. April 2023 standen institutionelle Aspekte der Professionalisierung von Softwareentwicklung in der Wissenschaft. Die Diskussuion wurde angeregt durch Impulse von Vertreter:innen von Rechen-, Daten- und DH-Kompetenzzentren, von Förderern und aus der Lehre.

Die Professionalisierung der Softwareentwicklung in der Wissenschaft steht vor der besonderen Herausforderung, dass Software größtenteils im Rahmen von Forschungsprojekten entwickelt wird, deren Finanzierung mit dem Projektende ausläuft. Auch wenn diese Problematik nicht unmittelbar auflösbar ist, lassen sich Schlüsse und Lehren daraus ziehen, wie die verschiedenen institutionellen Akteure, z. B. Rechenzentren, Institute, DH-Kompezenzzentren, Förderer und Infrastrukturprojekte mit dieser prekären Situation umgehen können.

Die Rolle von Zentren (Rechenzentren, Daten- und DH-Kompetenzzentren)

Da Softwareentwicklung in der Wissenschaft größtenteils in Projektkontexten stattfindet und für Mitarbeiter:innen nicht immer eine Anschlussfinanzierung möglich ist, geht in Projektlaufzeiten aufgebaute Expertise immer wieder verloren. Die Sicherstellung von adäquatem Wissenstransfer durch stabilisierende Elemente ist daher eine zentrale Herausforderung. Aus diesem Grund werden Institutionen benötigt, die für die Softwareentwicklung über Projektlaufzeiten hinaus Wissen transferieren und Infrastruktur kontinuieren. In der Praxis bedeutet dies:

  • Verschiedene Institutionen (z. B. Rechenzentren, Bibliotheken, Daten- und DH-Kompetenzzentren, Institute aus Fachdisziplinen) sollten zielgerichtet zusammenarbeiten.
  • Wenn diese Aufgabe auf verschiedene kleinere Institutionen verteilt ist, können Vorteile genutzt werden, etwa eine höhere Flexibilität und Spezialisierung. Gleichzeitig besteht die Gefahr der Zersplitterung von Wissen durch verteilte Strukturen.
  • Für sehr kleine Teams kann es schwer sein, gleichzeitig alte Infrastruktur in Stand zu halten (z. B. um alte Projekte weiter zu betreiben) und neue Technologien zu evaluieren und damit zu experimentieren.

 

Ohne feste Mittel für langfristige Entwickler:innenstellen besteht eine weitere besondere Herausforderung in der Aus- und Weiterbildung von RSEs an DH-Kompetenz- und Rechenzentren mit dem Ziel eines langfristigen Aufbaus von domänenspezifischer und technischer Expertise. Aus diesem Grund sind im Rahmen des Forums verschiedene Beispiele aus der Praxis vorgestellt worden, wie mit dieser Herausforderung umgegangen werden kann:

  • An Zentren kann RSEs ermöglicht werden, sich weiterzubilden und erworbene Kenntnisse ins Team zurückzuspielen.
  • Für Systemadministration und -integration können Ausbildungstellen angeboten und Auszubildende in Projektarbeit einbezogen werden.

 

Auch wenn sehr häufig noch keine direkte Finanzierung fester Entwickler:innenstellen von übergeordneten Institutionen zur Verfügung gestellt wird, können u.U. verschiedene Mittel gebündelt oder (im besten Fall längerfristige) Kooperationen eingegangen werden. Konkret genannt wurden:

  • (Aushandlung der konkreten Verwendung von) Overhead-Mitteln, d .h. flexiblen Mitteln, die bei Projektförderung von Mittelgeber:innen zur Verfügung gestellt werden
  • Pooling von Mittelanteilen aus verschiedenen Projekten für zentrale Stellen (nur mit vielen Projekten machbar)
  • Langzeitkooperationen (z. B. mit Akademien) ermöglichen wenigstens mit einem kleinen Teil der Mittel längerfristig planen zu können

 

Die Rolle von Software in Forschung und wissenschaftlicher Ausbildung

Eine weitere Herausforderung für die Professionalisierung der wissenschaftlichen Softwareentwicklung ist, dass Software in den meisten Wissenschaften zwar ein fester Bestandteil der Forschung, zugleich in vielen Fächern aber kein fester Bestandteil der wissenschaftlichen Ausbildung ist.

Vorbehalte gegenüber Softwareentwicklung als genuinem Bestandteil eines Faches, scheint in vielen Fächern der Geisteswissenschaften vorhanden zu sein. Das hat Konsequenzen für Ausbildungsangebote im Rahmen der jeweiligen Studiengänge sowie für die Anerkennung von Softwareentwicklung als wissenschaftlichem Beitrag. Problematisch ist hierbei z. B. insbesondere:

  • Studierende können ihre erworbenen Kompetenzen nicht ohne Weiteres als Studienleistung anerkennen lassen, was dazu führen kann, dass Angebote trotz bestehendem Interesse seltener wahrgenommen werden.
  • Es herrscht Ungewissheit, ob Kompetenzen und Code-Beiträge für die weitere wissenschaftliche Qualifikation in den Fächern angerechnet werden.

 

Der Gruppe gut vernetzter Wissenschaftler:innen im Bereich der Digital Humanities und RSEs stehen zahlreiche Fachwissenschaftler:innen gegenüber, die zwar digitale Methoden und Werkzeuge anwenden, Scripts schreiben usw., aber am Austausch (und z. B. auch an Standardisierungsprozessen) der Community nicht direkt beteiligt sind. Hieraus ergibt sich:

  • Probleme der Nachhaltigkeit von Softwarelösungen, etc. werden häufig v. a. im Kreis sachkundiger Expert:innen diskutiert, so dass die Problemhorizonte jeneits dieser Kreise (z.B. in den einzelnen Fächern) weitgehend unbekannt sind und gegebenenfalls erst vermittelt werden müssen.
  • Interessierte, aber nicht bereits technisch sachkundige Wissenschaftler:innen können durch diese Diskrepanz von anspruchsvollen Lösungsansätzen abgeschreckt und überfordert werden.
  • Ob einzelne Lösungsansätze auch im Arbeitsalltag der Fachwissenschaftler:innen plausibel sind und akzeptiert werden, muss zusätzlich ermittelt [bzw. berücksichtigt] werden.
  • Zudem ergibt sich weiterhin die Frage, wie weiter und besser mit dieser Kluft umzugehen ist.

 

Nicht selten fallen Defizite bei der Planung und Umsetzung digitaler Komponenten in Forschungsprojekten erst auf, wenn zum Ende und mit Blick auf die Nachhaltung von Ergebnissen Kontakt z. B. mit Datenzentren aufgenommen wird. Datenzentren (u. a.) haben derzeit in der Regel nicht die Kapazitäten eine enge Begleitung in der Softwareentwicklung zu leisten oder im Nachhinein nicht nachhaltig entwickelte Software in nachhaltige zu verwandeln. In diesem Zusammenhang ist zu beachten:

  • Es ist manchmal nicht vermeidbar Software im Nachhinein anzupassen, bspw. wegen Versäumnissen am Projektanfang – etwa (a) Umgang mit personenbezogenen Daten, (b) rechtlichen Beschränkungen externer Partner.
  • Die Erwartung einer Standardisierung von technischen Stacks ist zwar nachvollziehbar, wird jedoch als wenig aussichtsreich erachtet.
  • In Beratungsangeboten und Leitfäden, etc. können Best Practices und Standards für die Softwareentwicklung kommuniziert und diskutiert werden
  • Register (wie die NFDI4Culture Software Registry u. ä.) etc. können indirekt zu einer gewissen Vereinheitlichung beitragen

 

In Bezug auf bestehende Förderstrukturen und -angebote ist festzustellen, dass viele der Probleme im Kontext der wissenschaftlichen Softwareentwicklung den Projektförderern zwar bekannt sind, eine notwendige Anpassung der Förderung aktuell dennoch vor einer Reihe von zentralen Herausforderungen steht:

  • Es braucht eine Definition von Forschungssoftware, die vom Code Block im Jupyter Notebook bis zur gerätespezifischen medizinischen Software alles umfasst.
  • Eine Erhöhung der Fördergelder kann den ungewollten Effekt nach sich ziehen, dass die Kosten für Entwicklung steigen.
  • Es müssen Förderprogramme entwickelt werden, in denen die Bedarfe der Geisteswissenschaften ebensosehr Entsprechung finden, wie die in Natur- und Ingenieurswissenschaften, Medizin, etc.
  • Eine Übersicht über vorhandene Software ist nötig, um Förderbedarfe besser beurteilen zu können (in diesem und anderen Zusammenhängen ist die Bedeutung von Softwarekatalogen und -registern für Förderung und Studiengangsaufbau mehrfach hervorgehoben worden).

 

Die Rolle von Software in der Forschung ist vielfältig und für die Förderung, die Ansprüche an Nachhaltigkeit (z. B. hinsichtlich Entwicklungsprozess, Dokumentation usw.) stellt, ist es hilfreich, verschiedene Rollen zu unterscheiden. Generell kann Software einerseits als Mittel zur Beantwortung von Forschungsfragen eingesetzt werden, andererseits aber auch selber Gegenstand von Forschung sein. Und während Software häufig im Hinblick auf ganz spezifische Forschungsfragen (im Rahmen von Forschungsprojekten) entwickelt wird, muss auch die Entwicklung allgemeinerer Software bei Finanzierung, Förderung, Nachhaltigkeitsüberlegungen etc.  berücksichtigt werden.

  • Für experimentelle Software muss der Betrieb meist nicht Jahre über Projektende hinaus gesichert werden
  • Für sehr spezielle Software müssen Nachhaltigkeitsstrategien, Dokumentation etc. auf Nachvollziehbarkeit, für Software mit erkanntem Verallgemeinerungspotenzial auf Nachnutzbarkeit und Weiterentwicklung ausgerichtet sein.
  • Aufbau und Management von Communities sind inhärente Aufgaben bei der Entwicklung von (allgemeinerer) Software.
  • Förderprogramme zur Verallgemeinerung projektspezifischer Software werden bereits entwickelt und getestet, sind aber noch nicht fest etablierter Bestandteil der Förderlandschaft.
  • Bedarfe sowohl der Fach- als auch der Entwickler:innen-Communities müssen sichtbar gemacht werden.

 

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