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Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 26.01.2026: „Vertrauen in Daten und Code: Software-Engineering Praktiken zwischen Refactoring, Feature-Wünschen und Publikationsdruck“

2026年1月15日 17:22

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 26. Januar 2026, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Bastian Politycki & Alexander Häberlin (Sammlung Schweizer Rechtsquellen (SSRQ))

Die Entwicklung nachhaltiger Forschungssoftware in den Digital Humanities ist kein rein mechanisches Unterfangen, sondern ein ständiger Aushandlungsprozess zwischen technischen Anforderungen, wissenschaftlicher Arbeit und Pflege der Codebasis. Am Beispiel der „Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen“ (SSRQ) beleuchtet dieser Vortrag die Herausforderungen, eine komplexe, historisch gewachsene Editionsinfrastruktur technisch zukunftsfähig zu halten.

Im Zentrum steht die Adaption des professionellen Research Software Engineering (RSE) für den geisteswissenschaftlichen Alltag. Methoden wie Test-Driven Development (TDD) werden nicht nur zur Validierung von Code, sondern auch zur Qualitätssicherung historischer Daten eingesetzt, womit das notwendige „Vertrauen“ in die gedruckte und digitale Edition geschaffen wird. Gleichzeitig erfordert die langfristige Wartbarkeit ein kontinuierliches Refactoring der Codebasis.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzrraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

ediarum.MEETUP – nächste virtuelle Veranstaltung am 24.11.2025

2025年11月14日 01:14

Liebe ediarum-Community, liebe ediarum-Interessierte, liebe Kolleg:innen!

im Namen des Konsortiums Text+ der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und des ediarum-Teams an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) laden wir Sie herzlich zum nächsten virtuellen ediarum.MEETUP ein:

 am Montag, den 24. November 2025, 11:00 Uhr s.t.

Marcus Lampert aus der TELOTA-Abteilung der BBAW stellt ein neues ediarum-Modul vor: ediarum.WEBDAV. Vor einem Jahr an der BBAW eingeführt, verfolgt ediarum.WEBDAV das Ziel, ein sicheres und transparentes System für das Bearbeiten, Speichern und Sichern von XML-Forschungsdaten bereitzustellen. Mittlerweile nutzen bereits fast zehn Projekte an der BBAW die Software täglich.

Marcus wird die Software aus verschiedenen Blickwinkeln vorstellen: Zunächst demonstriert er, wie Nutzerinnen und Nutzer über Oxygen und die Benutzeroberfläche mit dem System arbeiten. Anschließend zeigt er, wie ediarum.WEBDAV automatische Git-Commits verwendet, um XML-Forschungsdaten zuverlässig zu speichern und zu sichern. Schließlich werden wir gemeinsam einen Blick auf Teile des Codes werfen, um zu verstehen, wie das Laravel-Framework die verschiedenen Komponenten der Software koordiniert.

Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/nad-mge-0rq-ufp erreichbar.

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Weitere Informationen zum Meetup finden Sie auf der ediarum-Website (https://www.ediarum.org/meetups.html).

Das ediarum.MEETUP ist primär für DH-Entwickler:innen gedacht, die sich zu spezifischen ediarum-Entwicklungsfragen austauschen wollen, jedoch sind auch ediarum-Nutzer:innen und Interessierte herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

Viele Grüße
Nadine Arndt im Namen der ediarum-Koordination

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 29.09.2025: „Exploring Social Interactions in Letters through Social Network Analysis: The Zenon Archive as a Use Case“

2025年9月12日 21:39

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 29. September 2025, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Fernanda Alvares Freire (BBAW, TELOTA)

This presentation explores how Social Network Analysis (SNA) can be applied to study social interactions as represented in historical letter corpora. By combining qualitative text analysis with Social Network Analysis (SNA), the approach models and visualizes interpersonal relations to investigate patterns of interaction, the roles of key actors, and the structure of historical communities. As one of the largest collections from the Hellenistic period, the letters and documents of the Zenon archive provide rich information about administrative, economic, and personal networks and serve as an exemplary use case to the approach. Applying SNA to this corpus highlights the potential and challenges of working with large corpora of written communication and serves as an example of how this framework can be extended to other epistolary datasets.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzrraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.


Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 14.07.2025: Text+ Musik: Multimodale Kodierungsherausforderungen im DigiMusTh-Kooperationsprojekt

2025年7月9日 15:04

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 14. Juli 2025, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Fabian Moss (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)
über
Text+ Musik: Multimodale Kodierungsherausforderungen im DigiMusTh-Kooperationsprojekt

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Das Text+-Kooperationsproject »DigiMusTh« hat den Aufbau einer offenen digitalen Sammlung historischer musiktheoretischer Texte aus dem deutschsprachigen Raum anhand von Beispielen aus dem 19. Jahrhundert zum Ziel. Diesem Unterfangen stehen eine Reihe besonderer Herausforderungen gegenüber, die sich vornehmlich aus der Multimodalität der Dokumente ergeben, welche neben Text auch Bilder, Grafiken, sowie Musiknotation enthalten. Der Beitrag präsentiert den aktuellen Stand des Projekts, erläutert einige dieser Herausforderungen und stellt Lösungsvorschläge zur Debatte.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

ediarum.MEETUP – nächste virtuelle Veranstaltung am 14.07.2025

2025年6月25日 02:25

Liebe ediarum-Community, liebe ediarum-Interessierte, liebe Kolleg:innen!

im Namen des Konsortiums Text+ der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und des ediarum-Teams an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) sowie in Kooperation mit der Gender & Data-Arbeitsgruppe der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten virtuellen ediarum.MEETUP ein:

 am Montag, den 14. Juli 2025, 11:00 Uhr s.t.

Zum Thema Encoding Gender kündigen wir folgende Beiträge an:

Themenblock Kodierung

  • Nadine Arndt (BBAW/TELOTA): Auszeichnung von „sex“ & „gender“ in ediarum
  • Marius Hug und Frank Wiegand (BBAW/Text+): Bevorzugte Waffen der Frauen – Annotationen im Deutschen Textarchiv als Voraussetzung für eine genderspezifische Korpusanalyse mit dem DWDS

Themenblock Normdaten

  • Sabine von Mering (Museum für Naturkunde Berlin): Das Potenzial von Wikidata für die Sichtbarmachung von Frauen – Gender data gap in der Naturkunde
  • Julian Jarosch, Denise Jurst-Görlach und Thomas Kollatz (Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz): Genderattribution in der GND und entityXML am Beispiel der Korrespondenz Martin Bubers

Das Meetup soll den Austausch fördern, Problemfelder identifizieren und gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten. Wir freuen uns auf vielseitige Perspektiven und eine lebhafte Diskussion!

Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/nad-mge-0rq-ufp erreichbar.

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Weitere Informationen zum Meetup finden Sie auf der ediarum-Website (https://www.ediarum.org/meetups.html).

Das ediarum.MEETUP ist primär für DH-Entwickler:innen gedacht, die sich zu spezifischen ediarum-Entwicklungsfragen austauschen wollen, jedoch sind auch ediarum-Nutzer:innen und Interessierte herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

Viele Grüße
Nadine Arndt und Frederike Neuber
im Namen der ediarum-Koordination und der Gender & Data-Arbeitsgruppe

Briefkulturen – Perspektiven ihrer Erforschung. Tagung 16./17. Juni 2025, Berlin (& virtuell)

2025年6月3日 00:47

Über die kulturhistorische Dimension von Briefen haben sich in den letzten Jahrzehnten neue, inter- und transdisziplinäre Ansätze herausgebildet, die die Zugänge zur Geschichte des Briefs in der Neuzeit erweitert haben. Der dadurch entwickelte Ansatz, das Phänomen ‚Brief‘ in seiner historischen Komplexität und Vielschichtigkeit abzubilden, hat an Aktualitäts nichts verloren. Dabei ist insbesondere die ‚Briefkultur’ zu einem begrifflichen Ankerpunkt einer Kulturgeschichte neuzeitlicher (v.a. europäischer) Gesellschaften geworden, welche vermehrt auf schriftbasierte Kommunikation angewiesen sind.

Die Tagung setzt bei der Pluralität der mit der neuzeitlichen Briefkultur verbundenen Fragestellungen an, denen Forscherinnen und Forscher in Abhandlungen, Einzeluntersuchungen und Fallstudien, in Erschließungsprojekten, kommentierten Editionen und weiteren digitalen Editionsformaten unterschiedlich nachgehen. Dem Ziel einer übergreifenden Erschließung von Briefen des langen 18. Jahrhunderts hat sich das 2022 begonnene DFG-Projekt „Der deutsche Brief im 18. Jahrhundert” verschrieben, das aus einer Kooperation zwischen dem Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (Halle an der Saale), der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt entstanden ist. Im Projekt werden erstmals eine umfassende digitale Datenbasis zu Korrespondenzen und Briefeditionen des langen 18. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum geschaffen.

Die Abschlussveranstaltung widmet sich den Ergebnissen und Perspektiven aus dem Kooperationsprojekt sowie aus der aktuellen Briefforschung und dem übergreifenden Diskurs um die Briefkultur(en) des 16. bis 19. Jahrhunderts.

Ein detailliertes Programm finden Sie unter:
https://www.pdb18.de/aktuelles/tagung-briefkulturen/.

Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.

Die Veranstaltung findet hybrid statt. Die Online-Teilnehmer:innen erhalten einen Zugangslink zur Online-Teilnahme kurz vor Beginn der Tagung.

Zur Teilnahme in Präsenz oder online melden Sie sich bitte bis 11. Juni 2025 per E-Mail an: baptiste.baumann@izea.uni-halle.de

Konzeption und Organisation:
Baptiste Baumann, Prof. Dr. Elisabeth Décultot, Stefan Dumont, Katrin Fischer, Ruth Sander, Prof. Dr. Thomas Stäcker

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 26.05.2025: Oral-History.Digital – Der Aufbau eines Interviewportals und die Erschließung heterogener Archive mit Topic Modeling

2025年5月20日 17:12

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 26. Mai 2025, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Philipp Bayerschmidt und Cord Pagenstecher
über
Oral-History.Digital – Der Aufbau eines Interviewportals und die Erschließung heterogener Archive mit Topic Modeling

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Das Interviewportal „Oral-History.Digital“ ist eine von der Freien Universität Berlin betriebene Erschließungs- und Recherche-Plattform für wissenschaftliche Sammlungen von audiovisuellen Forschungsdaten (www.oral-history.digital). Universitäten, Museen und Stiftungen können ihre Audio- und Video-Interviews hochladen, mit Werkzeugen für Transkription oder Verschlagwortung bearbeiten und mit einem granularen Rechtemanagement für Bildung und Wissenschaft bereitstellen. Interessierte können die inzwischen über 4000 Interviews von rund 40 Institutionen sammlungsübergreifend durchsuchen. Angemeldete Nutzende können die Aufnahmen mit Untertiteln ansehen, annotieren und zitieren.

Zur Unterstützung der teilnehmenden Interviewarchive hat die an „Oral-History.Digital“ mitwirkende FernUniversität Hagen einen Topic-Modeling-Service entwickelt, der die automatische Erstellung von Inhaltsverzeichnissen und Themenregistern unterstützt. Grundlage ist ein auf Basis von 991 Interviews aus sieben verschiedenen Archiven berechnetes und evaluiertes Topic-Modell. Über ein Register von 100 Topics können nun gezielt Textpassagen zu entsprechend gelabelten Themen gefunden werden. Der Orientierung innerhalb der mehrstündigen Interviews dienen klickbare Inhaltsverzeichnisse, die aus den Topics erzeugt wurden. Zudem unterstützt ein interaktives Dashboard die Analyse der Interviews.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

 
 

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 05.05.2025: Erweiterbare NLP-Pipelines: Komplexe Textanalyse mit MONAPipe

2025年4月11日 21:12

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 5. Mai 2025, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Florian Barth und Tillmann Dönicke
über
Erweiterbare NLP-Pipelines: Komplexe Textanalyse mit MONAPipe

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In den digitalen Geisteswissenschaften und der Computerlinguistik gibt es eine stetige Nachfrage nach zugänglichen Werkzeugen für die Verarbeitung natürlicher Sprache (NLP), ebenso wie ein kontinuierliches Wachstum der verfügbaren Textdatenmengen. Das spaCy-basierte Python-Paket MONAPipe passt sich an diese Gegebenheiten an, indem es ein modulares, quelloffenes und institutionsübergreifend entwickeltes Pipeline-System bereitstellt, mit dem ein breites Spektrum an Informationen, darunter syntaktische Dependenzen, Koreferenzen, Ereignisse, reflexive Textpassagen und vieles mehr, in Texten ausgezeichnet werden kann.

MONAPipe wird im Rahmen der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur Text+ gemeinschaftlich von den beteiligten Partnern für die Anwendung im Bereich der digitalen Geisteswissenschaften entwickelt. Zur Infrastruktur von MONAPipe gehört die Langzeitarchivierung von integrierten Classifiern sowie die Bereitstellung spezifischer Komponenten via API. Letztere können lokal genutzt werden oder als Online-Dienst mit Zugang zu einem Hochleistungsrechenzentrum.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

 
 

Save-the-Date (14.07.2025) und Call for Contributions: Virtuelles ediarum.Meetup zu „Encoding Gender“

2025年4月7日 15:41

Im Namen des Konsortiums Text+ der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und des ediarum-Teams an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) sowie in Kooperation mit der Gender & Data-Arbeitsgruppe der BBAW freuen wir uns, das nächste virtuelle ediarum.Meetup anzukündigen:

Datum: 14. Juli 2025*
Ort: virtuell
Zeit: 11:00 – 12:30 Uhr
Thema: Encoding Gender

Neben einer Einführung in die Thematik und einer Vorstellung der ediarum-Funktion zur Kodierung von Sex und Gender laden wir Projekte, die sich mit der Kodierung von Gender beschäftigen, ein, kurze Beiträge (ca. 5–10 Minuten) einzureichen. Das Meetup soll den Austausch zu diesem Thema fördern, Problemfelder identifizieren und gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten. Ob Herausforderungen bei der Modellierung oder konkrete Lösungsansätze in TEI/XML – wir freuen uns auf vielseitige Perspektiven und eine lebhafte Diskussion!

Wenn Sie einen 5- bis 10-minütigen Impulsbeitrag zum Thema „Encoding Gender“ leisten möchten, senden Sie bitte eine kurze, informelle Beschreibung Ihres Beitrags bis zum 15. Mai 2025 an neuber@bbaw.de.

Viele Grüße,

Nadine Arndt und Frederike Neuber
im Namen der ediarum-Koordination und der Gender & Data-Arbeitsgruppe

* Aus organisatorischen Gründen weichen wir diesmal leicht vom angestammten Rhythmus ab.

Gedenken an Renate Wahrig-Burfeind – Übertragung des Wahrig-Wörterbuchs ins DWDS

2025年3月20日 19:49

Festakt am 25. April 2025 um 17:30 Uhr.

Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin.

Am 6. Februar 2022 ist Renate Wahrig-Burfeind nach schwerer Krankheit verstorben. Sie hatte seit 2016 am „Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache“ (DWDS) mitgewirkt und es in unermüdlicher Arbeit um über 3.000 Einträge erweitert. Ihre lebenslange berufliche Tätigkeit stand im Zeichen der Transformation des klassischen Wörterbuchs hin zum modernen plattformübergreifenden Medium.

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Nach dem Tod ihres Vaters Gerhard Wahrig (1923–1978) hatte sie die Weiterentwicklung seines lexikographischen Werks und dessen Überführung in die Welt des Digitalen äußerst engagiert weiterbetrieben. Die Substanz des „WAHRIG Deutsches Wörterbuch“ wird im DWDS in zweifacher Hinsicht eine neue Heimat finden: Ausgewählte Einträge werden eine weitere Grundlage für Aktualisierungen im DWDS-Wörterbuch bilden. Das Wahrig-Wörterbuch wird darüber hinaus als historischer Meilenstein der Lexikographie des 20. Jahrhunderts im DWDS abfragbar sein.

Am Abend des 25. April 2025 erwartet Sie: ein Rückblick auf die Geschichte der Wahrig-Wörterbücher, eine Würdigung des Lebens und Wirkens von Renate Wahrig-Burfeind, ein Beitrag zur Zukunft des Wahrig-Wörterbuchs auf der Webplattform des DWDS sowie ein Festvortrag zur Rolle der Lexikographie in der Gesellschaft. Zudem wird feine Musik zu hören sein. Im Anschluss an das Programm haben Sie bei Getränken und Snacks Gelegenheit zum Austausch.

Mit Jochen Bär (Vorsitzender der Gesellschaft für deutsche Sprache), Sophie Burfeind (brand eins), Alexander Geyken (BBAW), Undine Kramer (BBAW), Bernhard Roll (BBAW)

Moderation: Lothar Lemnitzer (BBAW)
Musik: Youjung Lee (Oboe), Insa Bernds (Klavier)

Für die Anmeldung zur Veranstaltung nutzen Sie bitte das Anmeldeformular unter www.dwds.de/festakt-wahrig.

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 24.02.2025: Hannes Bajohr über „Distanzierte Autorschaft“

2025年2月12日 16:56

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 24. Februar 2025, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Hannes Bajohr (University of California, Berkeley)
über
Distanzierte Autorschaft

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Der Vortrag gibt einen Überblick über den Begriff der Autorschaft in KI und in Systemen zur Verarbeitung natürlicher Sprache und erörtert frühere und aktuelle Debatten über Computer als literarische Autoren. Er schlägt das Konzept der kausalen Autorenschaft vor, um die Arten der Distanz zwischen menschlichen und maschinellen Agenten zu messen, wobei er die anthropozentrische Ausrichtung dieser Idee anerkennt. Als Gegengewicht dazu wird der Begriff der verteilten Autorschaft diskutiert, der das Netzwerk der an der Entstehung eines Textes beteiligten Akteure berücksichtigt und seine eigenen Grenzen hat. Beide Konzepte sind Elemente einer zukünftigen Theorie der Autorschaft im Zeitalter des maschinellen Lernens.

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Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 27.01.2025: „Wissen im Netzwerk. Praxisrelevante Ansätze zur Überführung von Forschungsdaten digitaler Editionen in Knowledge-Graphen“

2025年1月15日 20:51

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich ein zum ersten Termin im neuen Jahr am Montag, den 27. Januar 2025, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Simone Franz
über
Wissen im Netzwerk. Praxisrelevante Ansätze zur Überführung von Forschungsdaten digitaler Editionen in Knowledge-Graphen

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Der Vortrag beleuchtet das Zusammenspiel digitaler Editionen, Knowledge-Graphen und bibliothekarischer Wissensorganisation. Dabei nehmen Terminologien wie kontrollierte Vokabulare, Normdaten und Ontologien als vermittelnde Elemente für die disziplinübergreifende semantische Vernetzung von Forschungsdaten und die Wissenskodierung eine zentrale Rolle ein.

Ausgehend von einer Kombination semi-strukturierter Leitfadeninterviews sowie einer Datenmodellierung stellt der Vortrag ausgewählte empirische Befunde zur Analyse des Potentials von Knowledge-Graphen für digitale Editionen vor. Vor dem Hintergrund des Aufbaus von Knowledge-Graphen in den geistes- und kulturwissenschaftlichen Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) geht er der Frage nach, wie Forschungsdaten digitaler Editionen (bspw. XML/TEI-Registerdateien) semantisch angereichert, geöffnet und nachnutzbar gemacht werden können, um sie in Knowledge-Graphen zu überführen. Dabei werden unter anderem Gender Biases in Wissensbasen, Datenqualität und -herkunft sowie die Bedeutung wissenschaftlicher Bibliotheken und Informationsinfrastrukturen diskutiert.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 02.12.2024: „Transformative Prozesse in der Lexikologie und Lexikografie des Mandschurischen: Von historischen Wörterbüchern zur digitalen Erschließung“

2024年11月26日 16:00

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 2. Dezember 2024, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Oliver Corff
über
Transformative Prozesse in der Lexikologie und Lexikografie des Mandschurischen: Von historischen Wörterbüchern zur digitalen Erschließung

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Das Volk der Manjuren eroberte im Jahre 1644 die chinesische Hauptstadt Peking, was das offizielle Gründungsdatum der Qing-Dynastie, der letzten großen Fremdherrschaft auf chinesischem Boden, ist. Die Manjuren kultivierten und formalisierten zumindest in der ersten Hälfte der Qing-Dynastie ihre Sprache. Zu diesem Zweck kompilierten sie eine Reihe großer Wörterbücher. Das erste Wörterbuch stammt aus dem Jahr 1708. Der Wortschatz wurde über mehrere Jahrzehnte systematisch erweitert, die Struktur des Wörterbuches bei Beibehaltung der ursprünglichen Organisationsprinzipien selbst reformiert. Das Ergebnis wurde 1772 veröffentlicht.

Gegenstand der Forschungsarbeiten ist die Erarbeitung eines vereinheitlichen Korpus, der beide Wörterbücher umfasst, die Darstellung der Änderungshistorie mit Hilfe stochastischer und anderer Methoden, und die Erarbeitung einer formalen Grammatik, die einerseits der Strukturbeschreibung dient und andererseits den Rahmen für eine maschinell unterstützte Übersetzung des Materials in eine westliche Sprache bereitstellt.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

ediarum.MEETUP – nächste virtuelle Veranstaltung am 25.11.2024

2024年11月19日 02:32

Liebe ediarum-Community, liebe ediarum-Interessierte, liebe Kolleg:innen!

im Namen des Konsortiums Text+ der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und des ediarum-Teams an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) laden wir Sie herzlich zum nächsten virtuellen ediarum.MEETUP ein:

 am Montag, dem 25. November 2024, 11:00 Uhr s.t.

Dieses Mal wollen wir ohne projektspezifischen Input mit Ihnen ins Gespräch kommen und erfahren, woran Sie derzeit im ediarum-Kontext arbeiten.

Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/nad-mge-0rq-ufp erreichbar.

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Weitere Informationen zum Meetup finden Sie auf der ediarum-Website (https://www.ediarum.org/meetups.html).

Das ediarum.MEETUP ist primär für DH-Entwickler:innen gedacht, die sich zu spezifischen ediarum-Entwicklungsfragen austauschen wollen, jedoch sind auch ediarum-Nutzer:innen und Interessierte herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen! Viele Grüße
Nadine Arndt im Namen der ediarum-Koordination

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 28.10.2024: „fRAGen Sie Ihre Daten – Perspektiven für den Einsatz von Retrieval Augmented Generation in den DH“

2024年10月22日 19:33

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 28. Oktober 2024, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Timm Lehmberg (Akademie der Wissenschaften in Hamburg)
über
fRAGen Sie Ihre Daten – Perspektiven für den Einsatz von Retrieval Augmented Generation in den DH

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Der Beitrag führt in die Methoden der Retrieval Augmented Generation (RAG) ein, einem mittlerweile auch in den Digital Humanities verbreiteten Verfahren, das es ermöglicht, auf eigene Datenquellen mithilfe großer Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs)  zuzugreifen. Ziel der Mehrzahl der Anwendungsfälle ist dabei zumeist, fachspezifische Abfragen und Analysen (nicht selten unter Verwendung eingeschränkt zugänglicher lokaler Datenbestände) per Chat Prompting durchzuführen.  

Da bereits eine beachtliche Zahl bedienungsfreundlicher Frameworks und gut dokumentierte Workflows den Einstieg out-of-the-box erleichtern, ist das bloße Generieren solcher Abfragen keine sehr große Herausforderung mehr. Die Skalierung und Anpassung und letztendliche Nutzung im Rahmen des wissenschaftlichen Arbeitens hingegen erfordert häufig ein umfassendes Anpassen der einzelnen Schritte und Komponenten. 

Anhand einiger Anwendungsbeispiele wird daher das Verfahren zunächst zu Methoden wie dem Fine-Tuning von LLMs und dem Prompt Engineering abgegrenzt werden. Darauf aufbauend werden die einzelnen Verarbeitungsschritte (Vorverarbeitung der Daten, Chunking, Skalierung des verwendeten Chat Modells etc.) und deren Auswirkungen auf das Retrievalergebnis anschaulich vorgestellt.  

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 30.09.2024: „Automatische Texterkennung für die (digitalen) Geisteswissenschaften – OCR4all als Open-Source-Ansatz“

2024年9月23日 18:40

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 30. September 2024, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Christian Reul (Universität Würzburg)
über
Automatische Texterkennung für die (digitalen) Geisteswissenschaften – OCR4all als Open-Source-Ansatz

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Ein zentraler Aspekt der Arbeit von geistes- und kulturwissenschaftlich Forschenden ist die Auseinandersetzung mit historischen Quellen in Form von gedruckten und handschriftlichen Textzeugen. Diese liegen häufig lediglich als Scans vor, aus denen zunächst maschinenverarbeitbarer Volltext extrahiert werden muss, wozu Methoden der automatischen Texterkennung zum Einsatz kommen. Dabei stellen gerade sehr alte Drucke und Handschriften aus verschiedensten Gründen häufig noch eine große Herausforderung dar. Das am Zentrum für Philologie und Digitalität (ZPD) der Universität Würzburg entwickelte, frei verfügbare Open-Source-Tool OCR4all hat zum Ziel, auch technisch weniger versierten Nutzenden die Möglichkeit zu geben, anspruchsvolle Drucke und Handschriften selbstständig und in höchster Qualität zu erschließen. OCR4all fasst den gesamten Texterkennungsworkflow und alle dafür benötigten Tools in einer einzigen Anwendung zusammen, die über eine komfortable grafische Nutzeroberfläche bedient werden kann.

Der Vortrag erläutert zunächst die Grundlagen der automatischen Texterkennung und stellt OCR4all und dessen Funktionsweise vor. Weiterhin wird die Anwendbarkeit und Performanz auf unterschiedlichem Material demonstriert und ein Überblick über aktuelle Arbeiten sowie ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen gegeben.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 24.06.2024: „Vom anderen Geschlecht zu anderen Geschlechtern. Jenseits der Binarität – Über die literaturwissenschaftliche Genderanalyse in historischen und modernen Klassikern.“

2024年6月20日 15:37

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 24. Juni 2024, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Marie Flüh (Uni Hamburg) und Mareike Schumacher (Uni Stuttgart)

In unserem Vortrag zeigen wir anhand von zwei Fallstudien, wie die Klassifikation von Genderaspekten in literarischen Texten mithilfe der Methoden der Computational Literary Studies umgesetzt werden kann. Ausgehend von der Frage, was typische Genderdarstellungen sind und wann diese brüchig werden, untersuchen wir unterschiedliche Korpora: Im Fokus dieses Vortrags steht sowohl ein historisches Korpus mit Texten, die von Simone de Beauvoir anlässlich ihrer Studie “Das andere Geschlecht” (1949) analysiert wurden, als auch ein zeitgenössisches Korpus mit den Romanen der Harry-Potter-Serie (1997–2000). Mit der analytische Reise vom “anderen Geschlecht” nach Hogwarts geben wir Einblicke in unser Forschungsprojekt m*w/DISKO und zeigen eine genre- und zeitunabhängige Überrepräsentation männlicher Figuren-Referenzen. Dieser steht ein kleinerer Teil “anderer” Genderrepräsentationen gegenüber, die nicht ausschließlich als weiblich klassifiziert werden können. Anstelle einer binären Darstellung von Gender offenbart sich so ein aus mindestens drei Komponenten bestehendes “Gegengewicht” aus weiblichen, neutralen und diversen Figuren-Referenzen.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzrraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.


ediarum.MEETUP – nächste virtuelle Veranstaltung am 10.06.2024

2024年5月31日 21:35

Liebe ediarum-Community, liebe ediarum-Interessierte, liebe Kolleg:innen!

im Namen des Konsortiums Text+ der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und des ediarum-Teams an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) laden wir Sie herzlich zum nächsten virtuellen ediarum.MEETUP mit einem Projektbericht aus Würzburg ein:

am Montag, dem 10. Juni 2024, 11:00 Uhr s.t.

Das Zentrum für Philologie und Digitalität der Universität Würzburg betreut die technischen Aspekte verschiedener digitaler Editionsprojekte. Eine der Grundlagen hierfür stellt das ediarum-Ökosystem dar. Claudia Esch und Yannik Herbst präsentieren den dazu verwendeten Workflow.

Zunächst werden das Portfolio des ZPD und der allgemeine Workflow vorgestellt, bevor spezifische Problemstellungen und Lösungsansätze, die sich in der praktischen Arbeit mit ediarum ergeben, diskutiert werden. Dazu zählt beispielsweise die Frage nach der Versionierung mit eXist-DB und Github sowie die Herausforderungen bezüglich CI/CD.

Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/nad-mge-0rq-ufp erreichbar.

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Weitere Informationen zum Meetup finden Sie auf der ediarum-Website (https://www.ediarum.org/meetups.html).

Das ediarum.MEETUP ist primär für DH-Entwickler:innen gedacht, die sich zu spezifischen ediarum-Entwicklungsfragen austauschen wollen, jedoch sind auch ediarum-Nutzer:innen und Interessierte herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

Viele Grüße
Nadine Arndt im Namen der ediarum-Koordination

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 27.05.2024: Herausforderung Instagram: multimodal-ephemere Daten (unter)suchen

2024年5月7日 21:20

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 27. Mai 2024, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Konstanze Marx (Universität Greifswald)
über
Herausforderung Instagram: multimodal-ephemere Daten (unter)suchen

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Als eine der beliebtesten Social-Media-Plattformen rückt Instagram immer mehr in den Fokus von Sprachwissenschaftler:innen. Bislang gibt es jedoch noch keine Standards für Korpora, die multimodale und ephemere Daten enthalten, wie sie für Instagram typisch sind. Gleichzeitig besteht auch bei Studierenden ein großes Interesse an einer wissenschaftlichen Untersuchung der Plattform, weshalb sich die Integration in die akademische Lehre aufdrängt. Datengrundlagen für Untersuchungen im Rahmen von Seminar- und Abschlussarbeiten entstehen häufig nach individueller Absprache. In meinem Vortrag möchte ich an konkreten Daten die Herausforderungen aufzeigen, die mit der Vielgestaltigkeit auf Instagram zusammenhängen und mit der INSTAB-Formel einen Vorschlag unterbreiten, wie Schritt für Schritt eine Datensammlung angelegt werden kann, ohne dass Studierende über Programmierkenntnisse oder besondere technische Voraussetzungen verfügen.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

ZDL-Jahrestagung am 16. Mai 2024

2024年4月17日 21:58

Seit 2019 widmet sich das Zentrum für digitale Lexikographie der deutschen Sprache (ZDL) der Dokumentation des deutschen Wortschatzes in Gegenwart und Geschichte. Die Jahrestagung des ZDL gibt Einblicke sowohl in die fachliche Vielfalt der lexikographischen Arbeit als auch in die  zugrundeliegenden digitalen Methoden. In einem komprimierten Format werden drei ganz  unterschiedliche Schlaglichter auf das ZDL geworfen:

  1. Der Nachmittag widmet sich dem allgegenwärtigen Thema der Generativen KI, insbesondere dem Einfluss, den Large Language Models auf die Lexikographie haben. Dazu wurden erfahrene  internationale Referentinnen und Referenten aus drei zentralen Institutionen Deutschlands und Europas eingeladen.
  2. Im Übergang zur Abendveranstaltung geben insgesamt 8 Posterstände einen Überblick über die bislang  erreichten Ergebnisse des ZDL in der 1. Projektphase.
  3. In der Abendveranstaltung geht es in einem Bühnengespräch und anschließender Lesung um die Praxis des literarischen Übersetzens und die Rolle der Wörterbücher für diese Arbeit.

Auf der Tagungswebsite finden Sie Details zum Programm und zum Ablauf der Veranstaltung. Eine Anmeldung nur für die Nachmittags- bzw. Abendveranstaltung oder aber für beide Veranstaltungen ist möglich.

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Workshop zur ZDL-Jahrestagung 2024
Generative AI in lexicography / Generative KI in der Lexikographie
Donnerstag, 16. Mai 2024, 14:30 Uhr (Einlass ab 14:00 Uhr)
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt
Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin
Anmeldung unter: https://events.gwdg.de/event/758/timetable/

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Abendveranstaltung zur ZDL-Jahrestagung 2024
WÖRTER FINDEN. Ein Rundgespräch zum literarischen Übersetzen
Donnerstag, 16. Mai 2024, 19:00 Uhr (Einlass ab 18:20 Uhr)
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt
Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin
Anmeldung unter: https://events.gwdg.de/event/758/timetable/

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Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Franziska Nojack, Öffentlichkeitsarbeit des Zentrums für digitale Lexikographie der deutschen Sprache, nojack@bbaw.de.

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