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Received before yesterday4 - 德语区数字人文研究协会博客(DHd-Blog)

Meine DHd2026-Erfahrungen

2026年3月16日 21:26

Diesen Beitrag schreibe ich nach meinem Besuch der DHd2026-Konferenz, die für mich eine wertvolle Quelle für Wissen, Inspiration und neue Perspektiven in meinem Fachgebiet war. Sie hat mir geholfen, besser zu verstehen, in welche Richtungen ich mich in diesem Bereich weiterentwickeln kann. Diese Möglichkeit verdanke ich der Förderung durch NFDI4Culture, für die ich sehr dankbar bin.

Eine anklickbare Version der Präsentation über meine Teilnahme an der Konferenz finden Sie unter folgendem Link .


Alle Fotos in der Präsentation wurden von mir, der Autorin des Beitrags Anastasiia Shkliarenko, während meiner Teilnahme an der Konferenz in Wien aufgenommen.

Stellenausschreibung: Digitale Edition (TEI) und Web Development in DFG-Langfristvorhaben „Edition zum NS-Völkermord an den Sinti und Roma in Europa“

2025年10月21日 18:23

Der Bereich Digitale Forschungsinfrastrukturen der FUB-IT an der Freien Universität Berlin sucht Unterstützung für die Umsetzung einer digitalen Edition (TEI) und Web Development im DFG-Langfristvorhaben Edition zum NS-Völkermord an den Sinti und Roma in Europa. Aktuell ist eine volle Stelle (E13) für die erste Förderphase (2026-2029) ausgeschrieben, eine Verlängerung wird angestrebt.

Aufgaben:
– Beratung und Schulung der Projektmitarbeiter*innen beim Einsatz der digitalen Anwendungen
– Mitarbeit an der Konzeption der Edition als zweisprachige digitale Edition, Unterstützung bei der (semi-)automatisierten Transkription und Annotation der Daten
– Konzeption und Implementierung des Webportals der digitalen Edition sowie der Schnittstellen für Austausch und Verknüpfung der Daten mit der Online-Enzyklopädie und mit Normdateien
– Bereitstellung und Betreuung einer nachhaltigen Infrastruktur für das Editionsprojekt (Server-Landschaft, kollaborative Arbeitsumgebung, Erschließungswerkzeuge, Präsentationsschicht, Datenbank)
– Ausarbeitung von Konzepten zur nachhaltigen Sicherung der Projektergebnisse

Einstellungsvoraussetzungen:
Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom) in einer tätigkeitsbezogenen Fachrichtung (z. B. Digital Humanities, Informatik) oder vergleichbare Fachkenntnisse und Erfahrungen.

Bewerbungsfrist ist der 10.11.2025.

Über das Projekt: https://www.it.fu-berlin.de/projekte/e-research-projekte/vsr/index.html

Weitere Informationen und Ausschreibung: https://www.fu-berlin.de/universitaet/beruf-karriere/jobs/nichtwiss/57_ze-fub-it/FUB-IT-FUB-IT-LSF-DFI-2025-01.html



CFP: “The times they are a-changin’” in Digital Humanities

2025年3月17日 16:22

Im Rahmen der internationalen DH2025-Konferenz „Accessibility & Citizenship“ lädt das Department Digital Humanities and Social Studies der FAU Erlangen zu einer Minikonferenz am 15. Juli 2025 ein.

Diese Veranstaltung ist Teil des offiziellen Rahmenprogramms und bietet eine spannende Gelegenheit zum Austausch über methodologische und konzeptionelle Herausforderungen von Zeitreihendaten in den Digital Humanities. Die Minikonferenz findet auf Englisch statt.

Mehr Infos: https://www.dhss.phil.fau.de/call-for-papers-miniconference-on-the-temporal-dimension-of-data/

Digital Humanities (DH) methods have advanced significantly in recent decades. However, several blind spots still persist across the field, the insufficient attention to temporal dynamics in data being one of them.

Temporal change plays an integral role in a number of disciplines within DH, affecting data, methodology, analyses, and the field itself (Glawion et al. 2025). Digital art history, especially provenance research, is challenged by changing or missing object information, such as varying titles (Kim 2015) or attributions (Hofbauer 2021), complicating access and tracing their (ownership) history over time and space. In geographical studies on mobility, this movement in space and time is mediated by practices of sense-making changing slowly over time (Creswell 2010). Discourse analysis examines time frames around key public events that set specific communicative strategies in motion (Islentyeva 2022), corpus-based studies employ quantitative linguistic analyses to generate meaningful time periods for studying linguistic change (e.g., Gries & Hilpert 2008), and studies of register, text varieties associated with the situation of use (Biber & Conrad, 2019), are beginning to examine emergence and evolution of registers as cultural constructs (Gracheva et al., forthcoming). Digital Literary Studies raise questions about cultural evolution (Sobchuk 2023), genre history (Wagner-Egelhaaf 2014) and editorial histories of literary works (Bottigheimer 1987) on the level of texts, the evolution of authorial style over the course of an author’s life (Piper 2018) and different types of time-series data such as eye movements and EEG data in empirical studies of reader-response (Dimigen et al. 2011; Weitin et al. 2024).

We particularly invite proposals that relate to the theme of temporal change, including but not limited to the following questions: How should we address temporal change methodologically in DH? What role should visualizations play? Are time periods implemented to categorize data from the start (top-down), or are they the result of data-driven classification (bottom-up)? And how can we ensure that project data remains FAIR (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) across disciplines long after the project concludes?

Target audience:

The mini-conference welcomes researchers from all career stages from diverse disciplines and backgrounds who are engaged with the temporal dimensions of data. We encourage submissions from those involved in DH, data analysis, historical studies, linguistic and literary research, art history, geo-spatial studies and related fields.

Submission types:

The mini-conference invites submissions of finalized projects or work-in-progress reports on theoretical or methodological reflections, empirical studies, and/or practical applications on the topic of time in DH (15 min. + 15 min. discussions). Submissions can focus on but are not limited to the domains of “images & objects”, “text & language” and “place & space”.

Submission format and deadline:

Submissions should include a presentation title, the presenter’s affiliation, and an abstract of max. 250 words (bibliography excluded). Please submit the information as a PDF to anastasia.glawion@fau.de. The submission deadline is April 10, 2025; acceptance notifications will be sent out by April 30, 2025. The conference will be held in English.

For questions, contact anastasia.glawion@fau.de.

 

 

Stellenausschreibung: FU Berlin sucht DH-RSE-ler*in, unbefristet

2025年3月10日 23:36

Die FUB-IT Abt. „Lehre, Studium, Forschung“, Bereich „Digitale Forschungs-Infrastruktur“ an der Freien Universität Berlin, sucht zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine*n Mitarbeiter*in (m/w/d) mit den Schwerpunkten Digital Humanities und Forschungssoftware. Die Stelle im Umfang von 60% der regulären Arbeitszeit ist unbefristet. Eine temporäre Arbeitszeiterhöhung aus Drittmitteln wird angestrebt.

Aufgabengebiet:
– Beratung von Wissenschaftler*innen der FU zu digitalen Methoden, Technologien und strategischen Möglichkeiten im Umfeld der Digital Humanities
– Konzeption und Umsetzung von Veranstaltungen und Fortbildungen zu aktuellen Themen der Digital Humanities
– inhaltliche und technische Begleitung von Forschungsprojekten im Bereich der Digital Humanities sowie Mitarbeit an Antragstellung und Berichterstattung
– Mit- und Weiterentwicklung von zentralen digitalen Forschungswerkzeugen und -umgebungen für die Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften
– Evaluierung und Anwendung aktueller Technologien und Open-Source-Lösungen, vor allem computerlinguistischer und KI-basierter Anwendungen
– Dokumentation der Entwicklungsprozesse und Präsentation der Arbeits- und Forschungsergebnisse auf wissenschaftlichen Tagungen

Erwünscht sind u.a.
– Erfahrung in der Beratung zu digitalen Methoden und Werkzeugen sowie der Durchführung von Fortbildungen
– Erfahrung in Projektarbeit, -management und -akquise im Bereich Digital Humanities
– fundierte Kenntnisse der Methoden und Werkzeuge der Digital Humanities im Einsatz von computerlinguistischen und KI-Anwendungen
– Kenntnisse in mindestens einer höheren Programmiersprache oder einem der folgenden Bereiche: Web-Technologien, X-Technologien, Semantic-Web-Stack
– Erfahrungen mit modernen Methoden der Softwareentwicklung und nachhaltiger Forschungssoftware (u.a. FAIR4RS)

Mehr zur Stelle: https://www.fu-berlin.de/universitaet/beruf-karriere/jobs/nichtwiss/57_ze-fub-it/FUB-IT-FUB-IT-LSF-DH-04.html

Weitere Infos erteilt Frau Dr. Brigitte Grote (brigitte.grote@fu-berlin.de / 030 838 55031).

Bewerbungsfrist: 24.03.2025

Ausschreibung von 11 Promotionsstellen im Graduiertenkolleg „Literatur und Öffentlichkeit in differenten Gegenwartskulturen“

2025年2月26日 14:25

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg schreibt im Rahmen des DFG-geförderten Graduiertenkollegs 2806 „Literatur und Öffentlichkeit in differenten Gegenwartskulturen“ folgende Stellen aus:

11 Promotionsstellen (m/w/d) (65%, E-13 TV-L)

Die Stellen sind zum 01.10.2025 zunächst mit einer Laufzeit von drei Jahren zu besetzen. Eine Verlängerung der Promotionsstellen um 6 Monate ist möglich.

Das interdisziplinäre Graduiertenkolleg (GRK) zielt auf die Analyse von Gegenwartsliteraturen seit 1945 in unterschiedlichen Öffentlichkeiten und internationalen kulturellen Zusammenhängen. Es erforscht Ermöglichungs- und Wirkungsbedingungen von unterschiedlichen Literaturen in der Öffentlichkeit und damit auch ihre kulturellen Eigenheiten, Potentiale und Funktionen. Es geht von einem weiten Literaturbegriff aus, der die Digitalisierung der Gesellschaft und seine Folgen, sozio-kulturelle Kontexte, politische und ökonomische Rahmenbedingungen, (Inter-)Medialität und Medienkonkurrenzen, institutionelle Gegebenheiten, den Literaturbetrieb und das literarische Leben als Analysegegenstände miteinbezieht.

Das GRK fokussiert Literaturen unterschiedlicher Kulturräume und Sprachen, wobei ‚kleine Literaturen‘ und Minderheitenkulturen auf verschiedenen Kontinenten einbezogen werden. Dementsprechend differenziert untersucht das GRK die Wechselwirkungen zwischen Literaturen und Öffentlichkeiten. In komparatistischer und transnationaler Perspektive berücksichtigt das GRK digitale, praxeologische, kulturwissenschaftliche und philologische Methoden und unterstützt soziale, mediale, materiale, ethische und ökonomische Fokussierungen.

Wenn Sie Digital Humanities, Buchwissenschaft, (Kultur-)Soziologie, Medien-/Kommunikationswissenschaft, Romanistik, Komparatistik, Amerikanistik, Anglistik oder Germanistik studiert haben und eine passende Projektidee haben, bewerben Sie sich bis zum 1. Mai 2025!

Nähere Informationen zum Qualifizierungskonzept und zu den am GRK beteiligten Personen finden Sie hier: https://www.literaturundoeffentlichkeit.phil.fau.de. Bei inhaltlichen Rückfragen wenden Sie sich an die beiden Sprecher*innen des GRK: dirk.niefanger@fau.de und antje.kley@fau.de, bei organisatorischen Anliegen an die Koordinatorinnen: grk2806-koordination@fau.de.

Anforderungsprofil:

  • ein exzellenter Hochschulabschluss in einem einschlägigen Fach
  • eine innovative Projektidee
  • interdisziplinäres Interesse und interkulturelle Kompetenzen
  • theoretisches Abstraktionsvermögen
  • gesicherte Erfahrungen in der Anwendung grundlegender wissenschaftlicher Methoden des Studienfachs
  • Kenntnis der beiden Kollegsprachen: B2 Deutsch und Englisch, C1 Deutsch oder Englisch
  • erste Publikationen, Vortrags- oder organisatorische Aktivitäten im Wissenschaftsbereich (z.B. in Form von Hilfskrafttätigkeiten) sind wünschenswert

Bewerbungsunterlagen:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Projektskizze (8-10 Seiten)
  • Abschlusszeugnisse (Hochschulreife, MA, Staatsexamen, äquivalente internationale Abschlüsse)
  • Sprachnachweise (können in Ausnahmefällen innerhalb von 1 Jahr nachgereicht werden)
  • eigene Arbeitsprobe (z.B. Masterarbeit)

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (englisch oder deutsch) in elektronischer Form als eine PDF-Datei (plus Arbeitsprobe in separater PDF-Datei) bis spätestens 1. Mai 2025 an kontakt-grk2806@fau.de.

Die FAU versteht sich als moderner, weltoffener und familienfreundlicher Arbeitgeber. Wir begrüßen Ihre Bewerbung unabhängig von Ihrem Alter, Ihrem Geschlecht, Ihrer kulturellen und sozialen Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexuellen Identität. Haben Sie eine Schwerbehinderung oder sind schwerbehinderten Personen gleichgestellt, so berücksichtigen wir Sie bei wesentlich gleicher Eignung, Leistung und Befähigung bevorzugt.

Stellenausschreibung: FU Berlin sucht Mitarbeiter*in für den Community-Aufbau „Open Encyclopedia System“

2024年8月8日 22:53

Der Bereich „Digitale Forschungsinfrastrukturen“ der FUB-IT an der Freien Universität Berlin stellt mit dem Open Encyclopedia System eine webbasierte Plattform zur Erstellung und Publikation von wissenschaftlichen Online-Referenzwerken im Open Access bereit. Im Rahmen der auf zwei Jahre befristeten Stelle (70% E13 TV-L) sollen tragfähige Strukturen für den Austausch zwischen OES-Anwender*innen und für die systematische Bedarfserhebung aufgebaut, Informations- und Lernangebote für den niedrigschwelligen Einstieg in die OES-Nutzung entwickelt sowie Prozesse der Selbstorganisation bei Pflege und Erweiterung von Code und Materialien etabliert werden.

In enger Abstimmung mit dem OES-Team an der FUB-IT und in Zusammenarbeit mit aktiven OES-Nutzer*innen bearbeiten Sie folgende Aufgaben:

– Konzeption und Durchführung einer Umfeldanalyse zu geisteswissenschaftlichen Forschungsinfrastrukturen mit „verteilter Verantwortung“ zur Identifikation von Modellen und Erfolgsfaktoren
– strukturierte Erhebung der Bedarfe der OES-Anwender*innen sowie bedarfsorientierte koordinierte Planung neuer OES-Funktionalitäten
– Konzeption und Aufbau von Informations- und Vermittlungsangeboten zu OES inkl. Maßnahmen zum „Onboarding“ neuer OES-Nutzer*innen
– Aus- und Aufbau von Kommunikationsstrukturen innerhalb der Community sowie von Konzepten für die kollaborative standortübergreifende Weiterentwicklung von OES
– Ausarbeitung und Umsetzung von Maßnahmen zur Etablierung einer Community of Practice
– Organisation und Durchführung von Workshops und Community-Treffen
– Öffentlichkeitsarbeit (u. a. Webseite, Social Media, Präsentation auf Tagungen)

Weitere Informationen erteilt Frau Dr. Brigitte Grote (brigitte.grote@fu-berlin.de / 030 838 55031).

Deadline: 23.09.2024

Stellenausschreibung und weitere Informationen: https://www.fu-berlin.de/universitaet/beruf-karriere/jobs/nichtwiss/57_ze-fub-it/FUB-IT-FUB-IT-LSF-COMOES-01.html

Wissenschaft auf die Ohren – Workshop zu Formaten und Etablierung von Wissenschaftspodcasts

2024年6月12日 17:43

Ein Poster für einen Workshop mit dem Titel „Wissenschaft auf die Ohren“. Der Workshop zu Formaten und Etablierung von Wissenschaftspodcasts findet am 18.-19. Juli 2024 statt. Das Poster ist farbenfroh gestaltet, mit Abschnitten in Pink, Grün, Gelb und Schwarz. Es zeigt Bilder von Mikrofonen, einer Schallplatte und Menschen, die Audioausrüstung benutzen. Organisiert wird der Workshop von Dr. Jacqueline Klusik-Eckert und Prof. Dr. Ulrike Wuttke von der Fachhochschule Potsdam.

18.-19. Juli 2024 an der Fachhochschule Potsdam

Organisation und Konzeption: Dr. Jacqueline Klusik-Eckert, Prof. Dr. Ulrike Wuttke

Podcasts haben sich in den letzten Jahren als dynamisches Medium für die Wissenschaftskommunikation erwiesen. Sie bieten Wissenschaftler*innen, Projekten und Forschungsinstitutionen eine direkte, flexible und persönliche Methode, um komplexe Themen sowohl einem breiten Publikum als auch der eigenen Fachcommunity zugänglich zu machen. Komplexe Informationen werden in etablierten Formaten auf leicht verständliche Weise vermittelt. Die informelle und oft leichtgängigere Sprache der sogenannten Laberpodcasts schafft zudem eine Verbindung zwischen den Zuhörenden und den Sprechenden, die in traditionelleren Medien oft schwer zu erreichen ist. In einer Welt, in der die Zugänglichkeit von Wissenschaft und Forschung immer wichtiger wird, haben Podcasts ein hohes Potenzial für die Demokratisierung von Wissen. Als Open Science-Praktik der Wissenschaftskommunikation tragen sie dazu bei, den Zugang zu Wissen und Wissenschaft zu fördern und die Diskussion über wissenschaftliche Themen auch über akademische Kreise hinauszutragen.

Unser Workshop zielt darauf ab, eine Plattform für den Austausch zwischen aktiven Podcaster*innen und Vertreter*innen wissenschaftlichen Institutionen (Forschungseinrichtungen, Bibliotheken etc.) zu bieten, um Erfahrungen zu teilen, neue Ideen zu entwickeln und Forschung im Bereich Wissenschaftspodcasts zu initiieren. Im Mittelpunkt des Workshops soll interdisziplinäres Community Building rundum Wissenschaftspodcasts im Zeichen des fokussierten Austauschs zu den Schwerpunkten Formate und Etablierung als Medium der Wissenschaftskommunikation stehen. 

Programm

18.07.2024, Donnerstag: Fokus Format

13:00 Uhr Begrüßung
13:30 Uhr Jonathan D. Geiger (Akademie der Wissenschaften und Literatur, Mainz), Lisa Kolodzie, Jascha Schmitz (HU Berlin), Mareike Schumacher (Universität Stuttgart): RaDiHum20 – Erfahrungen eines Community-Podcasts
14:00 Uhr Sharon Hundehege (FH Potsdam): Podcast aus dem Archiv
14:30 Uhr Ulrike Wuttke (FH Potsdam): From Global to Local? Perspektiven und Herausforderungen für eine Podcastreihe im Rahmen eines multimedialen Sammelbands 
15:00 Uhr Pause
15:30 Uhr Mareike Schumacher (Universität Stuttgart), Melanie Seltmann (Humboldt-Universität zu Berlin), Ulrike Wuttke (Fachhochschule Potsdam): Potenziale von Podcasts für die Dissemination von Digital Humanities
16:00 Uhr  Kreativsession: Formate für Wissenschaftspodcasts
18:00 Uhr Gemeinsames Pizzaessen
19:00 Uhr  Kamingespräch im Campusgarten mit Tessa Gengnagel (Universität Köln) 

19.07.2024, Freitag: Fokus Etablierung als Medium der Wissenschaftskommunikation

9:00 Uhr Start in den Tag
9:15 Uhr

Impulse Infrastrukturen und wissenschaftliche Datenbanken mit

Jakob Reuster (Bayerische Staatsbibliothek München, Fachinformationsdienst Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa): Nachweis von wissenschaftlichen Podcasts mit Osteuropabezug im Forschungsportal osmikon 

Stella Philipp (Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden): Infrastrukturen für Produktion und Nachweis von Wissenschaftspodcasts an der SLUB Dresden 

Jens Kösters, Carolin Eisentraut, Matti Stöhr (TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften: und Universitätsbibliothek): SciPAI: Zur Idee eines KI-gestützten Infrastrukturframeworks für Wissenschaftspodcasts

10:45 Uhr Pause
11:00 Uhr Alexander Winkler (digiS, dem Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin): Podrot? Die Langzeitverfügbarkeit von Podcasts als Herausforderung
11:30 Uhr Jacqueline Klusik-Eckert (HHU Düsseldorf): Der Traum von einer All-in-One-Lösung?
12:00 Uhr  Pause
13:00 Uhr Julia Panzer (Wissenschaft im Dialog): Wissen, was wirkt – Evaluation und Impact wissenschaftlicher Podcasts
13:30 Uhr Schreibsession: Nachhaltiges Wissenschaftspodcasting und die FAIR-Prinzipien
14:30 Uhr Abschied und Schluss

 

Es gibt auch einige Plätze für Teilnehmer*innen ohne eigenen Beitrag. Die Teilnahme ist kostenfrei, aus Kapazitätsgründen ist eine Anmeldung unter wisspod-workshop@listserv.dfn.de jedoch zwingend notwendig.

Die Anmeldedeadline ist der 11.07.2024. Wir benachrichtigen Sie so schnell wie möglich.

 

 

 

CFP Wissenschaft auf die Ohren – Workshop zu Formaten und Etablierung von Wissenschaftspodcasts

2024年4月22日 22:37

18.-19. Juli 2024 

Fachhochschule Potsdam

Organisation und Konzeption: Dr. Jacqueline Klusik-Eckert, Prof. Dr. Ulrike Wuttke

Podcasts haben sich in den letzten Jahren als dynamisches Medium für die Wissenschaftskommunikation erwiesen. Sie bieten Wissenschaftler*innen, Projekten und Forschungsinstitutionen eine direkte, flexible und persönliche Methode, um komplexe Themen sowohl einem breiten Publikum als auch der eigenen Fachcommunity zugänglich zu machen. Komplexe Informationen werden in etablierten Formaten auf leicht verständliche Weise vermittelt. Die informelle und oft leichtgängigere Sprache der sogenannten Laberpodcasts schafft zudem eine Verbindung zwischen den Zuhörenden und den Sprechenden, die in traditionelleren Medien oft schwer zu erreichen ist. In einer Welt, in der die Zugänglichkeit von Wissenschaft und Forschung immer wichtiger wird, haben Podcasts ein hohes Potenzial für die Demokratisierung von Wissen. Als Open Science-Praktik der Wissenschaftskommunikation tragen sie dazu bei, den Zugang zu Wissen und Wissenschaft zu fördern und die Diskussion über wissenschaftliche Themen auch über akademische Kreise hinauszutragen.

Unser Workshop zielt darauf ab, eine Plattform für den Austausch zwischen aktiven Podcaster*innen und Vertreter*innen wissenschaftlichen Institutionen (Forschungseinrichtungen, Bibliotheken etc.) zu bieten, um Erfahrungen zu teilen, neue Ideen zu entwickeln und Forschung im Bereich Wissenschaftspodcasts zu initiieren. Im Mittelpunkt des Workshops soll interdisziplinäres Community Building rundum Wissenschaftspodcasts im Zeichen des fokussierten Austauschs zu den Schwerpunkten Formate und Etablierung als Medium der Wissenschaftskommunikation stehen. Dabei sind Inputs und Austausch mit journalistischen Podcasts ausdrücklich erwünscht und willkommen. 

Im Fokus Format liegt der Schwerpunkt auf der Analyse der aktuellen Praxis bis zur Entwicklung von neuen Formaten jenseits der klassischen Talkpodcasts z. B.: 
Welche Formate gibt es für Wissenschaftspodcasts? Was wird bisher gemacht und welche Formen des auditiven Storytelling bieten sich noch an? Welche experimentellen Ansätze könnten für die Wissenschaftskommunikation fruchtbar gemacht werden? Welche Erfahrungen gibt es mit Hörer*innenbindung und Interaktion?

Im Fokus Etablierung als Medium der Wissenschaftskommunikation stehen Infrastrukturen und weiterführende Fragen zur Etablierung von Wissenschaftspodcasts als legitimes wissenschaftliches Publikationsformat zentral, z. B.:
Was braucht ein Podcast, um als wissenschaftlich wahrgenommen zu werden? Welche Herausforderungen gibt es bezüglich der Qualitätssicherung? Welche Konzepte werden bislang in der Praxis erprobt? Welche offenen und nachhaltigen Publikations(infra)strukturen und -rahmenbedingungen wären förderlich?

Der Workshop zielt auf eine ausgewogene Mischung aus Vorträgen, Impulsen und Kreativsessions. Es ist beabsichtigt, die Ergebnisse als (kollaboratives) White Paper Open Access zu veröffentlichen. Andere Formatvorschläge sind willkommen. 

Wir laden Sie ein, einen Vortrag, Impuls und/oder eine Podcastvorstellung zu folgenden Bereichen einzureichen: 

  • Formatentwicklung von Wissenschaftspodcasts
  • Best Practices und neue Ansätze in der Produktion und Inhaltsgestaltung
  • Podcasts als Form der Wissenschaftskommunikation
  • Qualitätssicherung und wissenschaftlicher Anspruch
  • Wissenschaftsjournalismus und Podcasting
  • Langzeitarchivierung und Hosting von Podcasts im wissenschaftlichen Sektor
  • Implementierung von FAIR-Prinzipien in der Podcastproduktion

Die Beiträge können für jeweils einen der Schwerpunkte eingereicht werden. Dabei haben Sie die Wahl, in welchem Format Sie sich beteiligen wollen:

  • Vortrag (max. 20 min mit anschließender Diskussion)
  • Impuls (max. 10 min)
  • Podcast- und Projektvorstellung (max. 5 min)

Schicken Sie bitte bis Freitag, den 17.05.2024, ein Abstract (max. 300 Wörter, Fokus, Beitragsart) und einen kurzen CV an wisspod-workshop@listserv.dfn.de 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bis zum jetzigen Zeitpunkt können Fahrt- und Übernachtungskosten nicht übernommen werden. Wir bemühen uns jedoch um eine Förderung. Sollte es Ihnen aus finanziellen Gründen nicht möglich sein an dem Workshop aktiv teilzunehmen, können sie sich gerne bei uns diesbezüglich melde

Der Workshop findet im Kontext des Publikationsprojekts From Global to Local? Digitale Methoden in den Geisteswissenschaften im deutschsprachigen Raum: ein Triptychon statt. Ein Ziel ist der Austausch auch zu Formatideen für dieses Projekt. 

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge

Jacqueline Klusik-Eckert und Ulrike Wuttke

Rückblick auf die DHd 2024 aus Studi-Sicht

2024年4月3日 16:55

Dieser Beitrag ist im Rahmen eines Reisekostenstipendiums für die DHd2024 entstanden. Ich möchte mich bei NFDI4Culture an dieser Stelle herzlich dafür bedanken, mir die Teilnahme an der Konferenz zu ermöglichen. Auch möchte ich die tolle Arbeit der Organisator*innen hervorheben und mich dafür bedanken, dass meine Konferenzerfahrung so positiv war und mir wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Den digitalen Geisteswissenschaften bin ich während der Coronazeit nähergekommen. Nicht dass ich vorher uninteressiert war, aber Studium und Arbeit erst in der Architektur, dann in der Denkmalpflege, haben nur bedingt Zeit zum Ausprobieren gelassen. Da war die forcierte Digitalisierung der Pandemie für mich nicht gänzlich unwillkommen und hat mich schließlich sogar zum zweiten Masterstudium Computing in the Humanities gebracht.

Ein entscheidender Nachteil war dagegen der Wegfall an Austauschmöglichkeiten, die nicht auf die Stabilität meines Internetanschlusses angewiesen waren. Das schließt Konferenzen sowie den zuvor selbstverständlichen Kontakt mit Kommiliton*innen ein. Was es sehr schwer macht, einzuschätzen wie realistisch die eigenen Projektideen (die Masterarbeit steht noch aus) sind. Hier ist das Ziel automatisch Methodiken beider Disziplinen zu vernetzen — statt eine Fragestellung für das eine Fachgebiet zu erarbeiten und dann zu schauen, welche Werkzeuge sich aus der anderen Disziplin dafür verwenden lassen.

Mit dieser Ausgangslage auf einmal mit 500 Leuten, die in der gleichen Doppeldisziplin unterwegs sind, in einer Keynote-Vorlesung zu sitzen, bildete für mich entsprechend ein Kontrastprogramm zu meinen bisherigen Digital Humanities Erfahrungen. Zusammen einem Soziologen zuzuhören, der aufzeigt wie mühsam es ist Datenpunkte so aufzubereiten, dass ihre komplexen Zusammenhänge realistisch untersucht werden können, aber auch, dass es möglich und lohnenswert ist, bildete einen erfreulichen Kontrapunkt zu den alltäglichen Detaildiskussionen um die Datenaufbereitung.

Entsprechend war ich aber auch froh, nicht direkt in diesen Kontrast geworfen worden zu sein, sondern am Dienstag sanft in den kleinen Workshopgruppen anzufangen. Hier hatte ich mit Impresso einen Einblick in den aktuellen Stand der digitalen Gazetteer Plattformen und mit Geovistory in eine Oberfläche, die das Erstellen von Graphdatenbanken zugänglicher macht.

Die Vortragssessions starteten für mich direkt mit dem Fokus Highlight zu Kulturgütern, in dem Franziska Klemsteins Projekt zur vereinheitlichten Sammlung von Denkmallistendaten für mich besonders interessant war. In den übrigen Sessions konnte ich ein wenig freier wählen, da ich hier meist in für mich unbekannte Forschungsfelder schnuppern „musste“. Natürlich ist das eine wunderbare Gelegenheit, wenn man den Karriereweg noch nicht durch längere Forschungsarbeiten abgegrenzt hat, sondern umgekehrt noch auf der Suche nach kombinierbaren Möglichkeiten ist. Neben verschiedenen Anwendungsbeispielen zu Graphdatenbanken, dem Feld mit dem ich mich schon beschäftigt habe, überraschte mich die umfassende Anwendung von ML bis hin zu der Pose-Analyse von Stefanie Schneider. Außerdem war ich sehr erfreut über die Beiträge aus den Gamestudies und wie umfassend hier auch zur Art, wie Spiele konsumiert werden, z.B. über Backseat Gaming, geforscht wird. Dazu passend auch die Abschluss Keynote über Narrative.

Spannend war auch die Fishbowl Diskussion zum Stand der DH und ob sie nun dran arbeiten sich selbst abzuschaffen oder nicht. Mit dem Vorteil des zeitlichen Abstands dazu mein Senf: Einerseits werden immer mehr Geisteswissenschaftler*innen auch mit digitalen Methoden arbeiten, aber das kann man auch ohne die informatischen Hintergründe tiefer zu verstehen. Ich glaube es braucht weiter die Leute, die sich in beiden Fachrichtungen auskennen, um die Brücke zu bilden. Sonst reden die Vertreter*innen beider Disziplinen zwar miteinander, aber Missverstehen sich, weil sie die – nach meiner Erfahrung – doch recht unterschiedlichen, Denkstrategien der anderen Fachrichtung gar nicht kennen.

Für mich ein wenig schade war die wenigen Raumgezogenen Projekte. Dazu sehr interessant Cindy Kröbers Vortrag zu Verknüpfungen und Kontextualisierung durch Annotationen. Das motiviert andererseits auch, mehr mit Karten und räumlich bezogenen Daten zu machen und beim nächsten mal ein entsprechendes Beispielprojekt einzureichen.

Stellenangebot: Bibliotheksreferendariat mit Kenntnissen im Bereich Digital Humanities an der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität

2024年3月5日 21:08

Die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin sucht zum 01.10.2024 zwei Bibliotheksreferendar*innen (m/w/d)

Bewerbungsfrist: 20.03.2024

Einsatzort: ZE Universitätsbibliothek

Bibliotheken bieten ein weites und abwechslungsreiches Betätigungsfeld für Akademiker*innen: Die Spanne der Tätigkeiten reicht von Literaturauswahl und -erschließung über forschungsunterstützende Dienste bis hin zu Leitungs- und Managementaufgaben. Der Vorbereitungsdienst für den höheren Dienst an Bibliotheken dauert zwei Jahre und schließt mit der Laufbahnprüfung ab. Er beinhaltet zu gleichen Anteilen die praktische Ausbildung an der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin (UB der HU) und die theoretische Ausbildung in Form des Masterstudiengangs Bibliotheks- und Informationswissenschaft am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität. Für die Dauer der Ausbildung werden Anwärterbezüge gemäß § 59 BBesG BE gewährt.

Informationen zum Ablauf des Referendariats an der UB der HU finden Sie hier: https://www.ub.hu-berlin.de/de/ueber-uns/ausbildung/ausbildung-fur-den-hoeheren-dienst-an-wissenschaftlichen-bibliotheken

Mit Abschluss der Laufbahnprüfung endet das Beschäftigungsverhältnis mit der Humboldt-Universität zu Berlin. Es besteht kein Übernahmeanspruch.

Anforderungen:

  • Erfüllung der allgemeinen gesetzlichen sowie der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis (Laufbahnverordnung wissenschaftliche Dienste – LVO-wissD) vom 30.06.2015
  • abgeschlossenes wiss. Hochschulstudium an einer Universität (Masterabschluss oder gleichwertig) in einem Fach, das an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert werden kann
  • sehr gute Deutschkenntnisse
  • gründliche Kenntnisse der englischen Sprache

Gefragt sind Absolvent*innen mit Sozialkompetenz, die Leistungsbereitschaft, gute Kommunikationsfähigkeiten und Interesse für Managementaufgaben in ihrem späteren Berufsleben einbringen möchten. Wir erwarten ein ausgeprägtes Interesse an aktuellen Fragestellungen in Bezug auf die Weiterentwicklung von Bibliotheken und IT-Kompetenz. Kenntnisse in den Bereichen der Digital Humanities, Digitalisierung von kulturellem Erbe oder Open Access / Open Research sowie eigene wissenschaftliche Praxis sind erwünscht. Bewerber*innen sollten über ihr Studium hinaus Erfahrungen auf anderen Feldern erworben haben, beispielsweise über berufliche Erfahrung, Projekte oder soziales Engagement.

Für Fragen steht Ihnen Klaus Zäpke (klaus.zaepke@ub.hu-berlin.de bzw. 030 2093-99227) zur Verfügung.

Bewerbungen an: 

Bewerbungen (bestehend aus vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Fragebogen zur Selbstauskunft – dieser kann im Internet (https://www.ub.hu-berlin.de/de/assets/dokumente/ueber-uns/stellenausschreibungen/bewerbungsformular-referendariat-2022/) heruntergeladen werden – und relevanten Zeugnissen) richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer an die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin, Verwaltung, Unter den Linden 6, 10099 Berlin oder vorzugsweise per E-Mail in einer einzigen PDF-Datei an ub.bewerbung@ub.hu-berlin.de.

Bitte schicken Sie keinen zusätzlichen Lebenslauf und kein weiteres An- bzw. Motivationsschreiben mit.

Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.

Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen des Ausschreibungs- und Auswahlverfahrens finden Sie auf der Homepage der Humboldt-Universität zu Berlin: https://hu.berlin/DSGVO.

Stellenausschreibung: FU Berlin sucht Wissenschaftl. Mitarbeit für das Datenkompetenzzentrum QUADRIGA

2024年2月2日 21:20

Das BMBF-geförderte Datenkompetenzzentrum QUADRIGA vereint die vier Disziplinen Digital Humanities, Verwaltungswissenschaft, Informatik und Informationswissenschaft entlang der Datentypen Text, Tabelle und Bewegtes Bild am Wissenschaftsstandort Berlin-Brandenburg. Der inhaltliche Ansatz des an sieben renommierten Berlin-Brandenburgischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen entstehenden Datenkompetenzzentrums führt Forschungs-, Lern- und Vernetzungsorte über datenbasierte Fallstudien und Bildungsangebote zusammen: So werden für Forschende aller Karrierestufen Ressourcen für den souveränen Umgang mit Daten im Forschungsalltag geschaffen.

Die Freie Universität leitet das Arbeitspaket “Forschungsorte” mit dem dort angesiedelten Teilvorhaben “Digital Humanities für Text und Bewegtes Bild” sowie das Arbeitspaket “Verstetigung”, das die Entwicklung eines Konzepts für die dauerhafte Zugänglichkeit der im Vorhaben entstehenden Bildungsangebote koordiniert.

Für das an der Universitätsbibliothek der Freien Universität angesiedelte Teilprojekt „Verstetigung“ suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d, TV-L E13, 50% VZÄ, 36PM) mit folgenden Aufgaben:

Sie evaluieren und konzipieren Maßnahmen zur dauerhaften Zugänglichkeit der in QUADRIGA entstehenden digitalen Bildungsangebote. Sie erarbeiten Modelle für den langfristigen Betrieb des Datenkompetenzzentrums, die frühzeitige und nachhaltige Verfügbarmachung von Inhalten und Ressourcen nach den Paradigmen von FAIR und Open Research sowie Konzepte für die Vernetzung mit anderen geisteswissenschaftlichen Datenkompetenzzentren. Dabei können Sie auf die bereits an den Verbund-Einrichtungen bestehenden Angebote und Vorarbeiten zurückgreifen. Sie tragen aktiv dazu bei, Datenkompetenzen in den text- und bildbasierten Digital Humanities in der Region zu institutionalisieren und dauerhaft zugänglich zu machen.

Bewerbungsschluss ist der 19.02.2024.

Weitere Informationen: https://www.fu-berlin.de/universitaet/beruf-karriere/jobs/wiss/16_fb-philosophie-und-geisteswissenschaften/PG-QUADRIGA-FU-Verstetigung.html

Wir freuen uns auf Ihre / Eure Bewerbung!

DH-Stelle mit Schwerpunkt Digitale Editionen und Data Engineering, FU Berlin (100% E13 TV-L, 36 PM)

2023年12月12日 22:54

Im DFG-Projekt „Semi-automatische Kollationierung verschiedensprachiger Fassungen eines Textes“ an der Universitätsbibliothek / CeDiS der Freien Universität ist eine 100%-E13-Stelle mit Schwerpunkt Digitale Editionen / Data Engineering zu besetzen. Ziel des interdisziplinären Vorhabens ist die Entwicklung algorithmischer Verfahren zur semiautomatischen Kollationierung verschiedensprachiger Fassungen eines Textes. Als Ergebnis werden die Unterschiede / Abweichungen zwischen den nur bedingt parallelen Texten auf Abschnitts-, Satz-, Phrasen- und Wortebene identifiziert. Die entwickelte e-Research-Technologie soll in exemplarischen Anwendungskontexten erprobt werden. U.a. soll untersucht werden, wie das Webportal einer digitalen Edition durch selektive Auswertung und Visualisierung der (semi-)automatisch erzeugten Alignierungsdaten in der Einzeltext-Darstellung ergänzt bzw. erweitert werden kann, und wie Alignierungsdaten in der Editionsarbeit genutzt werden können. Hierzu kooperiert das Vorhaben mit dem Editionsvorhabens „Hannah Arendt. Kritische Gesamtausgabe“.

Aufgaben u.a.:
– Aufbereitung und Bereitstellung exemplarischer Materialkomplexe und Referenzdatensätzen im XML/TEI-Format sowie Erarbeitung von Erfolgskriterien zur Bewertung des Vergleichsalgorithmus, Ausarbeitung von Testverfahren und deren Umsetzung für die entwickelte e-Research-Technologie
– Konzeption und Umsetzung einer selektiven Einbindung der Kollationierungsergebnisse in die Textpräsentation der Edition gemäß der fachwissenschaftlichen Anforderungen, z. B. zur Realisierung von Variantenapparaten
– Planung und Implementierung des Einsatzes der e-Research-Technologie für die editionsphilologische Arbeit: Spezifikation der Anforderungen an Funktionsumfang und das User Interface der entwickelten Werkzeuge sowie Ausarbeitung von Evaluationsstrategien (Interviews, Online-Fragebögen, Workshops)
– Spezifikation und Implementation der Schnittstellen zur Anbindung der entwickelten Werkzeuge an das Editionsprojekt

Einstellungsvoraussetzungen:
Wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Diplom, Master, Magister) in den Fächern Digital Humanities, Computerlinguistik, Informatik, angewandte Informatik, bzw. in Editionswissenschaften mit informatischen Fähigkeiten.

Erwünscht:
– Sehr gute Kenntnis der TEI-Richtlinien, Erfahrung mit der Erstellung von TEI-Customizations sowie im Umgang mit einem Publikationsframework für TEI-Daten (z. B. SADE, ediarum, TEI-Publisher)
– Verständnis für fachliche und technische Anforderungen von digitalen Editionsprojekten und für interdisziplinäre wissenschaftliche Fragestellungen des Forschungsvorhabens
– Mehrjährige praktische Erfahrung mit XML-Technologien (insb.: XQuery, XSLT, XPath) sowie Erfahrungen im Umgang mit XML-Datenbanken (z. B. eXist-db, BaseX)

Bewerbungsschluss ist der 08.01.2024.

Auskünfte erteilt Frau Dr. Brigitte Grote (brigitte.grote(at)fu-berlin.de / 030 838 55031).

Zur Ausschreibung: https://www.fu-berlin.de/universitaet/beruf-karriere/jobs/nichtwiss/58_universitaetsbibliothek/UB-UB-ZB-2023-41.html

Stellenausschreibung Projektmitarbeiter*in (m/w/d) für NFDI 4memory, Schwerpunkt Data Literacy/E-Learning

2023年8月31日 18:46

Projektmitarbeiter*in (m/w/d) für NFDI-4Memory, Schwerpunkt Data Literacy/E-Learning mit 70%-Teilzeitbeschäftigung befristet bis zum 28.02.2028 (Projektende), Entgeltgruppe 13 TV-L FU

Kennung: UB-ZB-2023-28

Bewerbungsfrist: 25.09.2023

Link: https://www.fu-berlin.de/universitaet/beruf-karriere/jobs/nichtwiss/58_universitaetsbibliothek/UB-ZB-2023-28.html

Die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin versorgt an verschiedenen Standorten mehr als 35.000 Studierende und 2.000 Wissenschaftler*innen mit Information, Literatur und Services für Forschung, Lehre und Studium. Sie stellt physische und virtuelle Lern- und Kommunikationsräume bereit, um analog und digital Begegnung und Austausch zu ermöglichen. Als moderne, serviceorientierte Informationsdienstleisterin für die Angehörigen der Freien Universität schafft sie verlässlichen Zugang zu Daten, Informationen und Wissen – u. a. durch die Bereitstellung von über 9 Millionen Medien (Bücher, E-Books, Zeitschriften, Datenbanken usw.), zentralen Systemen wie Lernplattformen, Blogs und Wikis sowie knapp 3.500 Einzel- und Gruppenarbeitsplätzen auf dem Campus.

Der Arbeitsbereich Digital Humanities der Abteilung Forschungs- und Publikationsservices unterstützt Wissenschaftler*innen der Freien Universität Berlin beim Einsatz digitaler Methoden, Werkzeuge und Ressourcen in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften. Dazu zählt u.a. der Aufbau und Betrieb von projektspezifischen und zentralen virtuellen Forschungsinfrastrukturen, die Begleitung der Projektentwicklung und -durchführung sowie Beratungsangebote und Fortbildungen im Kontext von Digital Humanities und Data Literacy.
Im Projekt NFDI-4Memory wirkt der Arbeitsbereich mit am geschichtswissenschaftlichen Konsortium „4Memory“ in der Nationalen Forschungsdaten-Infrastruktur (NFDI, https://4memory.de). Im Mittelpunkt steht hier der Aufbau eines „Data Literacy Training Labs“ inkl. E-Learning-Modulen für Forschungsdaten in den historisch arbeitenden Wissenschaften.

Aufgabengebiet:
In enger Abstimmung mit dem Team Digital Humanities an der UB und in Zusammenarbeit mit Forschenden und Lehrenden der Global History, der Geschichtsdidaktik und den historisch arbeitenden Area Studies an der FU sollen folgende Aufgaben übernommen werden:

– Koordination der Arbeiten zum Aufbau eines „Data Literacy Training Lab“ (Measure 1 der Task Area 4: Data Literacy), u.a. vor allem Aufbau eines Kompetenznetzwerks und Entwicklung einer Outreach Strategie für die entwickelten Trainings- und Beratungsangebote;
– Beratung der Projektmitglieder zu Blended Learning, digitale Lehr- und Lernressourcen und Open Educational Resources sowie zur Konzeption von Train-the-Trainer Maßnahmen
– Beratung zur Konzeption von Lernmodulen und Blended-Learning-Szenarien für die Vermittlung von Data Literacy in der Lehre in den historisch arbeitenden Wissenschaften;
– Konzeption und Erarbeitung von Guidelines, Workshops
– Mitwirkung an der Konzeption von Lernmodulen und Blended-Learning-Szenarien für Data Literacy in der Lehre in den historisch arbeitenden Wissenschaften an der FU
– Mitarbeit bei der Entwicklung eines Virtual Hubs für Online-Tutorials für historische Data Literacy, mit Fokus auf multilingualen Forschungsdaten (insbesondere: Forschungsdaten in nicht-lateinischen Schriften)

Wir bieten Ihnen
– selbstständiges Arbeiten in einem motivierten Team
– innovatives, interdisziplinäres, forschungsnahes Arbeitsumfeld
– ein vielfältiges Fortbildungsangebot zur Weiterentwicklung Ihrer Kompetenzen
– Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in einer familiengerechten Universität
– flexible Arbeitszeitmodelle (Gleitzeitregelung) und Angebot zum partiellen Mobilen Arbeiten
– Jahressonderzahlung und Betriebsrente
– 30 Tage Urlaub pro Jahr, zusätzlich arbeitsfrei am 24. und 31. Dezember
– ein bezuschusstes Firmenticket im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB)

Einstellungsvoraussetzungen:
Hochschulabschluss (Master, Diplom, Magister, Staatsexamen) vorzugsweise in einem sozial- oder geisteswissenschaftlichen Studienfach

(Berufs-)Erfahrung:
mindestens dreijährige Berufserfahrung

Erwünscht:
– Mehrjährige Erfahrung mit Projektarbeit und Koordinationsaufgaben in größeren Projektvorhaben
– Fundierte Kenntnisse aktueller Entwicklungen im Bereich E-Learning Methoden und Werkzeuge
– Erfahrungen in der kollegialen Beratung und der Konzeption von Train-the-Trainer Maßnahmen als Blended-Learning-Angebote
– Vertrautheit mit aktuellen Angeboten zur Data Literacy in den historisch arbeitenden Wissenschaften
– von Vorteil sind Fachkenntnisse der Global History oder in einem mit historischen Methoden arbeitenden Area Studies Fach (z.B. Lateinamerika-Studien, Ostasienstudien) sowie Erfahrungen mit der Verwendung von nicht-lateinischen Schriften in digitalen Wissenschaftsinfrastrukturen
– sehr gute deutsche und englische Sprachkenntnisse
– Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit sowie hohes Maß an sozialer Kompetenz

Weitere Informationen erteilt Frau Dr. Brigitte Grote (brigitte.grote@fu-berlin.de / +49 30 838 55031).

Weitere Informationen

Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen unter Angabe der Kennung im Format PDF (vorzugsweise als ein Dokument) elektronisch per E-Mail zu richten an Herrn Dr. Andreas Brandtner: sekretariat@ub.fu-berlin.de oder per Post an die

Freie Universität Berlin
Universitätsbibliothek
Abt. Forschungs- und Publikatonsservices / Team Digital Humanities
Herrn Dr. Andreas Brandtner
Garystr. 39
14195 Berlin (Dahlem)

Mit der Abgabe einer Onlinebewerbung geben Sie als Bewerber*in Ihr Einverständnis, dass Ihre Daten elektronisch verarbeitet und gespeichert werden.

Wir weisen darauf hin, dass bei ungeschützter Übersendung Ihrer Bewerbung auf elektronischem Wege von Seiten der Freien Universität Berlin keine Gewähr für die Sicherheit übermittelter persönlicher Daten übernommen werden kann.

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