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Aus aktuellem Anlass: Folien zum Mastodon Workshop bei der DHd 2024 online!

Wer mit dem Gedanken spielt zu Mastodon umzuziehen und noch nicht genau weiß, wie das eigentlich funktioniert, kein Verzagen! Bei der DHd 2024 gab es einen Workshop zu den Grundlagen von Mastodon, zur Digital Humanities Instanz Fedihum (herzliche Einladung) und zum automatisierten Tröten mit Autodone.

Die Folien zum Workshop mit Mareike König, Jürgen Hermes, Philip Schildkamp, Vivien Wolter, Ulrike Wuttke und Henrik Schönemann haben wir aus aktuellem Anlass auf Zenodo zur Nachnutzung veröffentlicht, viel Erfolg!

König, M., Hermes, J., Schildkamp, P., Wolter, V., Wuttke, U., & Schönemann, H. (2025, Januar 23). Microblogging mit Mastodon: Fediverse, Fedihum und Co. in den Digital Humanities – ein Praxisworkshop. DHd 2024 Quo Vadis DH (DHd2024), Passau. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.14728233

Zu Autodone freuen sich über Nachrichten: Jürgen Hermes und Philip Schildkamp.

Wie Mastodon als Teil des Fediverse zur offenen Wissenschaftskommunikation beiträgt, welche Gedanken sich der DHd-Verband beim Aufsetzen der Fedihum-Instanz gemacht hat und welche Einsatzmöglichkeiten, z. B. in der Lehre die automatisierte Veröffentlichung von Kurznachrichten bietet, kann genauer im dazugehörigen Abstract im Book of Abstracts der DHd 2024 nachgelesen werden: König, M., Hermes, J., Schildkamp, P., Wolter, V., & Wuttke, U. (2024, Februar 21). Microblogging mit Mastodon: Fediverse, Fedihum und Co. in den Digital Humanities – ein Praxisworkshop. DHd 2024 Quo Vadis DH (DHd2024), Passau, Deutschland. https://doi.org/10.5281/zenodo.10698458

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Das war die DHd2024!

In schnellen Schritten geht es auf die DHd2025 in Bielefeld zu. Daher möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich für die Konferenzbegleitungsbeiträge unserer Reisestipendiat:innen der  DHd2024 bedanken. Stipendien gab es für Doktorand:innen und (very) early career DHers. Sie wurden vom DHd-Verband sowie von NFDI4Culture und NFDI4Memory vergeben.

Gruppenfoto der DHd2024-Stipendiat:innen vor der Universität Passau

Die Stipendiat:innen konnten im Gegenzug die Konferenz entweder auf Social Media begleiten oder haben im Anschluss an die Tagung jeweils einen Blogpost verfasst, der die breite Palette an Themen und Ansätzen auf der DHd dokumentiert. Nachfolgend findet sich eine Übersicht über die verschiedenen Blogposts mit den dazugehörigen Links:

  1. Anastasia Bauch, Rückblick auf die DHd 2024 aus Studi-Sicht, https://dhd-blog.org/?p=20822
  2. Tomash Shtohryn, Mastodon-Begleitung z.B. https://hcommons.social/@tshtohryn/112015546564858923 oder https://hcommons.social/@tshtohryn/111996961655183980
  3. Erik Renz, DHd2024: RaDiHum20 spricht mit den DHd2024-Stipendiat*innen Melanie Seltmann, Jennifer Ritter und Erik Renz, https://radihum20.de/dhd2024-stipendiatinnen/
  4. Henrik Schönemann, Automatisierung von Re-Toots auf Mastodon, https://fedihum.org/@lavaeolus
  5. Anja Becker, Report on DHd2024 in Passau, https://zenodo.org/records/10852968
  6. Kerstin Kaiser, Reisebericht Dhd2024, https://dhd-blog.org/?p=20813
  7. Jennifer Ritter, DHd2024: RaDiHum20 spricht mit den DHd2024-Stipendiat*innen Melanie Seltmann, Jennifer Ritter und Erik Renz, https://radihum20.de/dhd2024-stipendiatinnen/
  8. Theresa Beckert, DHd2024: Quo Vadebas I. Ein studentischer Erfahrungsbericht von Theresa Beckert, https://radihum20.de/dhd2024-quo-vadebas-1/, https://radihum20.de/dhd2024-quo-vadebas-2/, https://radihum20.de/dhd2024-quo-vadebas-3/
  9. Melanie Seltmann, DHd2024: RaDiHum20 spricht mit den DHd2024-Stipendiat*innen Melanie Seltmann, Jennifer Ritter und Erik Renz, https://radihum20.de/dhd2024-stipendiatinnen/
  10. Marina Lehmann, 11 Elfchen zur Fishbowl-Diskussion auf der DHd2024 in Passau: Ein kurzes kreatives Resümee einer ereignisreichen und anregenden Diskussionsrunde, https://dhd-blog.org/?p=20834
  11. Stefanie Salzburger, Digital Humanities – « Quo Vadis » oder « Quis Es » ?, https://dhd-blog.org/?p=20848
  12. Stefanie Schneider, Konversationen im digitalen Raum: Eine Analyse der DHd 2024 auf Mastodon, https://dhd-blog.org/?p=20791
  13. Julia Hintersteiner, Unter dem Big Tent der Digital Humanities: Ein Einblick in die DHd 2024, https://dhd-blog.org/?p=20667

Diese Blogposts in ihrer Themenvielfalt zeigen die Bandbreite der Methoden und Ansätze in den Digital Humanities im deutschsprachigen Raum. Die vielseitigen Beiträge der Stipendiat:innen sind ein wertvoller Beitrag zur Dokumentation Diskurse und Erlebnisse der DHd2024, wofür wir uns ganz herzlich bedanken!

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11 Elfchen zur Fishbowl-Diskussion auf der DHd2024 in Passau: Ein kurzes kreatives Resümee einer ereignisreichen und anregenden Diskussionsrunde

Dies ist ein Beitrag im Rahmen des Reisestipendiums für die DHd2024. Ich möchte mich bei NFDI4Culture herzlich für das Stipendium bedanken, das mir die Teilnahme an der Konferenz ermöglicht hat. Es war eine sehr schöne, anregende und lehrreiche Erfahrung. Mein Dank gilt ebenfalls den Organisator:innen der Konferenz sowie den Verantwortlichen für die Stipendien.

Ein besonderes Highlight der diesjährigen DHd-Konferenz war die Fishbowl-Diskussion zum Thema „Quo Vadis DH?“. Anlässlich des 10-jährigen Konferenz-Jubiläums sprachen in wechselnder Runde verschiedene Vertreter der Community über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Digital Humanities. Die Moderation übernahm Nils Reiter. Im folgenden Beitrag wird dieser Programmpunkt in 11 Elfchen verarbeitet, die jeweils auf Setting, Atmosphäre, Themen oder Kontroversen der Diskussion eingehen.

created by DALL-E (24.03.2024)

1 Fishbowl

Im Goldfischglas

Sitzen mehrere beisammen

Diskutieren immer im Wechsel

Fischenschaft

 

2 Wohin

Quo vadis?

Zukunft und Vergangenheit

Wo stehen wir heute?

DH

 

3 Räumlichkeit

Ein Hörsaal

Voll mit Menschen

Vorne steht das Goldfischglas

Mitdiskutieren

 

4 Stimmung

Jetzt Applaus

Dann ein Zwischenruf

Wechselbad im Goldfischglas

Jemand muss Platz machen!

Diskussionskultur

 

5 Identität

Die Frage

DH oder Herkunftsdisziplin        

Müssen wir uns entscheiden?

Gleichberechtigt

 

6 Kritikpunkte

Immer gleichgeblieben

H gegen D

Abgrenzung statt Neugier

Unveränderung

 

7 Studiengänge

Digital normal

Disziplin heißt Förderung

Integration oder eigene Disziplin?

Doppelweg

 

8 NFDI

Stiftet Verwirrung

Oder stärkt Repräsentation?

Pragmatismus trifft auf Strategie

Kontroverse

 

9 Zukunft

Mehr DH

Professuren werden geschaffen

Digital Humanities werden gebraucht

Hoffnungsvoll

 

10 Vielfalt

Viele Fächer

Noch mehr Methoden

Was muss ich können?

Spezialisierung

 

11 Community

Big Tent?

Wer gehört dazu?

Wer da, ist DH.

Oder?

 

created by DALL-E (24.03.2024)
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Konversationen im digitalen Raum: Eine Analyse der DHd 2024 auf Mastodon

Dieser Beitrag ist im Rahmen meines Reisestipendiums für die DHd 2024 vom 26. Februar bis 1. März 2024 entstanden. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei NFDI4Culture und den Organisatoren bedanken, die mir durch dieses Stipendium die Teilnahme an der Konferenz ermöglicht haben.

DALL·E 3: „A detailed panorama of a workspace dedicated to digital humanities data analysis, in landscape mode. The desk is cluttered with notes, charts, graphs, and digital devices. A Jupyter Notebook is open, displaying code and statistical data. Symbols of digital communication, including social media icons related to Mastodon, are scattered around. A large digital screen in the background shows a complex network of connections with the hashtag #dhd2024, symbolizing the digital humanities ecosystem. The scene conveys an immersive research environment, focusing on discovering patterns and insights within digital humanities.“

In diesem Konferenzbericht wenden wir uns einem eher unkonventionellen Untersuchungsgegenstand zu: den Diskussionen innerhalb der Digital Humanities auf Mastodon, markiert durch den Hashtag #dhd2024. Die Analyse zielt darauf ab, die digitale Resonanz auf die DHd 2024 zu kartografieren, indem die Dynamik der Konversationen, die führenden Stimmen, die zeitlichen Muster der Interaktion und die vorherrschenden Themen untersucht werden. Ein Jupyter Notebook, das als Teil dieses Berichts erstellt wurde, sucht nach Mustern und Einblicken in die Art und Weise, wie die Community kommuniziert, welche Themen besondere Aufmerksamkeit erregen und wie sich die Diskussionskultur innerhalb eines digitalen Ökosystems wie Mastodon entwickelt. Vier Fragen sind von Interesse: Wie gut wurde diskutiert? Wer hat am meisten diskutiert? Wann wurde am meisten diskutiert? Und vor allem: Worüber wurde am meisten diskutiert?

Dazu werden unter anderem die Informationen aus dem Programm der DHd 2024 verwendet, um sogenannte Prompts zu generieren, die an das LLM weitergeleitet werden. Für jeden Beitrag wird geprüft, welche Sessions zeitlich mit dem Veröffentlichungsdatum des Toots übereinstimmen. Ziel ist es, nur die Sessions zu berücksichtigen, die zum Zeitpunkt des jeweiligen Toots stattgefunden haben (und damit das Context Window des LLMs nicht zu überschreiten).

Das Jupyter Notebook ist auf GitHub verfügbar. Alle Statistiken der Mastodon-Toots können dort eingesehen und zur eigenen Analyse geklont werden.

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Unter dem Big Tent der Digital Humanities: Ein Einblick in die DHd 2024

Im Idealfall zeichnet sich eine Konferenz durch vielfältige Einblicke, neue Erlebnisse und ein reichhaltiges Wissensspektrum aus, während kluge Köpfe und ihre Ideen sich an einem Ort – sei es im Hörsaal oder im eigenen Geist – versammeln. Nach einer Woche solcher intensiven Eindrücke kann es durchaus vorkommen, dass der Kopf vor lauter Impressionen zu rauchen beginnt. Mir erging es nicht anders nach meiner Teilnahme an der diesjährigen DHd-Konferenz in Passau.

Mit dem Ziel, das komplexe Spektrum der Digital Humanities, auch als Big Tent[1] oder in der Closing Keynote als Big Cloud[2] bezeichnet, besser zu durchdringen, führte ich aufschlussreiche Interviews mit einigen Teilnehmenden durch (herzlichen Dank an dieser Stelle für die Teilnahme). Dabei setzte ich meine eigene Wahrnehmung in Bezug zu den Perspektiven der Interviewpartner*innen. In Gesprächen mit verschiedenen Teilnehmenden konzentrierte ich mich auf drei prägnante Fragen, stets im Sinne von „Weniger ist mehr“ und einer pragmatischen Ausrichtung auf das Wesentliche.

Diese persönlichen Dialoge verfolgen nicht nur das Ziel, inhaltliche Höhepunkte der Konferenz zu dokumentieren, sondern auch individuelle Perspektiven und Meinungen einzufangen. Auf diese Weise entsteht ein umfassendes Bild der DHd-Konferenz, das über den bloßen Ablauf hinausgeht und die Vielschichtigkeit der Veranstaltung widerspiegelt.

  1. Welche drei Keywords beschreiben für dich die Konferenz?

Drei Schlüsselbegriffe zur Konferenz kristallisierten sich heraus, wobei die Stichwörter „generative KI“ und „LLM“ besonders häufig genannt wurden. Die überwiegende Mehrheit der Befragten charakterisierte die Konferenz als äußerst divers und herausragend interdisziplinär. Auffallend ist, dass das Publikum nicht nur durch seine ausgeprägte Diskussionsbereitschaft beeindruckte, sondern auch ein beträchtliches Vorwissen (vor allem in den Workshops) mitbrachte.

Die präsentierten Stichpunkte verdeutlichen den Informationsgehalt der Veranstaltung, deren Kernpunkte durch die Schlagwörter „it’s connecting,“ „heterogen,“ und „Fächerverhältnis“ treffend umschrieben werden können. Es wurde betont, dass, obwohl ähnliche Diskussionen jedes Jahr stattfinden, die diesjährige Tagung durch eine erhebliche Anzahl an Neuigkeiten geprägt war.

Die Themenschwerpunkte erstreckten sich dabei über LLM- und Transformer-Technologien bis hin zu kulturellen Aspekten, Nachnutzbarkeit und Nachhaltigkeit der generierten Daten. Ebenfalls im Fokus standen Diskussionen zu Künstlicher Intelligenz (KI) und Vertrauen sowie dem Verhältnis der Fachgebiete im umfassenden Kontext des Big Tents. Zudem spielte der Themenkomplex der Nachhaltigkeit eine maßgebliche Rolle.

Am Ende dieses Beitrags steht eine Wordmap mit Begriffen aus den Konferenztiteln und den genannten Inhalten der Interviewpartner*innen zur Verfügung. Wer mag, kann gerne einen Vergleich anstellen, um Parallelen zu erkennen.

  1. Was war für dich unerwartet oder spannend?

Für mich persönlich erwiesen sich die Abweichungen in der Workshop-Gestaltung im Vergleich zu den Erwartungen als unerwartete, sehr positive Aspekte. Ein herausragendes Beispiel hierfür war die eigenmächtige Beschädigung eines Collaborative Tools (Google Colab) durch die Workshopleitung während des Workshops, was erneut die hohe Spontaneität und lösungsorientierte Arbeitsweise in den Digital Humanities verdeutlichte. Insgesamt wurden die Workshops durchgehend als aufschlussreich und bereichernd beschrieben. Besonders beeindruckend war die disziplinierte Teilnahme aller Workshop-Teilnehmer, die bereits um 9 Uhr anwesend waren, so die Workshop-Leitung.

Der Aspekt der LLM und generativen KI tauchte vor einiger Zeit als neues Thema auf, was für alle Beteiligten Neuland bedeutete und zu intensiven Diskussionen sowie überraschend starken emotionalen Reaktionen führte. Das Unklare und Unerwartete in diesem Kontext unterstreicht die Dynamik und Vielschichtigkeit der Veranstaltung.

Spannend waren für die meisten Interviewees die Vorträge über die Nutzungsanwendungen von Transformer-Architekturen und Chatbots. Besonders fesselnd gestaltete sich die Fishbowl-Diskussion, die nicht nur durch das innovative Format beeindruckte, sondern auch durch den Gehalt selbst. Sie verschaffte ein neues Verständnis für die zukünftige Entwicklung der Digital Humanities – ein „Quo Vadis“ der Disziplin.

Faszinierend war zudem die Beobachtung, dass sich die Forschungsfragen vermehrt über Digitale Editionen hinausbewegen und weiterführende Analysen der Forschungsdaten in den Mittelpunkt rücken, wie auch in der Keynote bemerkt wurde.

  1. Hast du einen Tipp für Digital Humanists, die am Beginn ihrer Karriere stehen?

Auswahl der Empfehlungen der Interviewpartner*innen:

„Besucht Konferenzen, präsentiert eure Arbeit und lasst euch nicht abschrecken. Jeder fängt irgendwo an.“ – Clemens

„Nehmt alles mit, was ihr kriegen könnt.“ – Linda

„Ausprobieren und aktiv teilnehmen.“ – Lina

„Sucht euch einen Platz im Big Tent und lasst euch nicht von der Überwältigung entmutigen, sonst könnte es frustrierend werden.“ – Manuel

„Bewerbt euch, wenn möglich, um Stipendien und Posterpräsentationen und versucht, Anschluss zu finden. Habt keine Scheu.“ – Martina

„Engagiert euch im Dialog, sprecht mit Menschen und ergreift aktiv die Initiative.“ – Martin

Fazit

Über die Fülle und Dynamik der DHd-Konferenz könnte ich hier noch lange schreiben, doch möchte ich lieber die beeindruckende Visualisierung durch die Wordmap für sich stehen lassen. Der Besuch einer solchen Veranstaltung, besonders für Neulinge in einem Fachgebiet, offenbart eine wahrhaft bereichernde Erfahrung. Somit möchte ich mich herzlich bei NFDI4Culture bedanken, dass sie mir die Teilnahme an der Konferenz ermöglicht haben.

Wordmap aus Vortragstiteln der DHd2024

[1] Patrik Svensson: Beyond the Big Tent. In: Debates in the Digital Humanities, 2012, pp. 36-72, URL:

https://www.jstor.org/stable/10.5749/j.ctttv8hq.7 (Zugriff 07.03.2024)

[2] Begriff von Michaela Mahlberg aus der Closing Keynote der Konferenz am Freitag, 01.03.2024. URL: https://dhd2024.dig-hum.de/programm-events/

Kleines Gedicht als Bonus:

Menschen, die wie Wellen aus Hörsälen rauschen

große Fragen – kleine Pausen

hello world



Julia Hintersteiner
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Que Sera, DH? Ein Bericht von der DHd 2024 in Passau

Passau, wir schreiben das Jahr Zweitausendundvierzehn. Irgendwo fällt ein Bit vom Baum. Eine Geisteswissenschaftlerin bleibt verwundert stehen, hebt es auf und betrachtet es von allen Seiten – was lässt sich damit wohl alles anstellen?

Passauer Stadtansicht mit dem Fluss Inn.
Passau im Jahr 2024. Foto: CC-BY Sophie Schneider, Passau 27.02.24

Passau, 2024. Es hat sich eine Traube gebildet. Vereinzeltes Kopfschütteln, aber auch viel Zustimmung und Unterstützung. Getuschel, was hat man gemeinsam, wo liegen die Unterschiede? Hier und da ein Werkzeugkoffer, Brücken werden gebaut und erste Tests am unbekannten Untersuchungsobjekt durchgeführt. Begeisterung und Tatendrang liegen in der Luft. Sie nennen sich jetzt “Digital Humanists”. Naja, nicht alle. Aber viele – und es werden immer mehr. Wie geht es weiter (und war es wirklich genau so)?!

Quo Vadis

Gut, dass es RaDiHum20 gibt und wir somit nicht nur mit Unterhaltung für die teils sehr lange Bahnfahrt versorgt wurden, sondern auch der Erinnerung an die zurückliegenden Tagungen auf die Sprünge geholfen wurde (es gab übrigens auch ein strahlend schönes Poster). Parallel wurden die Tagungen 2014-2024 in einzelnen Beiträgen ausgewertet und analysiert: DHd Chronicles, Wer mit wem … und wo? Eine szientometrische Analyse der DHd-Abstracts 2014 – 2022 und Quo Vadis Fachbereiche und Schulen der DHd: Netzwerkanalyse der DHd Abstracts 2014-2023. In der Fishbowl wurde zudem viel diskutiert: Wer oder was ist DH, brauchen wir DH als Label, sind wir eine Disziplin? Was blieb über die Zeit bestehen, was ist gegangen und was kam neu dazu? Hilft uns die “Big Tent”-Metapher in der weiteren Ausdifferenzierung des Feldes – oder schadet sie womöglich sogar?

Die Ladenfront des Geschäfts "Dies und Das Geschenkartikel". In den Vitrinen: unterschiedlichste Objekte/Souvenirs (z.B. Schilder, Figuren, Schlüsselanhänger), sortiert nach Art des Gegenstands.
DH als Big Tent – durcheinander und dennoch sortiert? Foto: CC-BY Sophie Schneider, Passau 28.02.24

Diese Fragen sind nicht neu, müssen aber immer wieder neu gestellt und ausgehandelt werden. Letztlich geben auch die DHd-Jubiläums-Analysen Rückschluss auf einige der Punkte: DH ist, wer da ist (Patrick Sahle, damals noch über die blaue Brieftaube), aber eben insbesondere auch, wer wiederkommt und disziplinenübergreifend zusammenarbeitet. Insofern freute ich mich schon sehr auf das Wiedersehen mit vielen netten Kolleg:innen aus unterschiedlichen Kontexten (u.a. FH Potsdam, DHI Paris, BBAW/TELOTA bzw. allgemein #dhberlin) und den vergangenen DHd Konferenzen (z.B. mit Nadine Sutor, die schon 2020 im Blogpost „Ich kenn‘ dich von Twitter“ // #DHd2020 über unser Kennenlernen berichtete – wie gesagt, seitdem ist viel passiert in der (Social Media) Welt) und natürlich auch auf viele erste Begegnungen.

KI und neue Realitäten

Wie zu erwarten, waren KI und speziell LLMs eines der vorherrschenden Themen auf der DHd 2024 (sicher auch vor dem Hintergrund der neu gegründeten AGKI-DH). Gefreut hat mich, dass das Thema ganz unterschiedlich behandelt und auch kontrovers diskutiert wurde. Hier fehlt mir manchmal noch die kritische Auseinandersetzung, im Sinne einer “Kritik der digitalen Vernunft”. Nennenswert fand ich den Vortrag Vertrauen in die Wirklichkeit – AI, Trust und Reliability in den Digital Humanities, bei dem u.a. die Bedeutung, Erzeugung und Erkennung von Abbildern bzw. Fälschungen im Bereich des Kulturerbes thematisiert wurden. Auch bei uns an der Staatsbibliothek wurde im letzten Jahr ein Referat Data Science gegründet, in dem wir uns innerhalb verschiedener Projekte mit Künstlicher Intelligenz bzw. Maschinellem Lernen befassen – z.B. im aktuell laufenden Projekt Mensch.Maschine.Kultur. Mit Konstantin Baierer waren wir im Kontext von OCR-D vertreten (in den Workshops Edierst Du noch oder trainierst Du schon? Forschungsdaten als Grundlage von Trainingsdaten für die automatische Texterkennung sowie Das richtige Tool für die Volltextdigitalisierung). Zusätzlich konnte ich vielfältige Inspirationen sammeln, was über die bereits bei uns entwickelten Maschinellen Lernverfahren (z.B. für Named Entity Recognition und Linking oder Bildähnlichkeitssuche) hinaus noch alles mit den historischen Werken und Zeitschriften in unserem Bestand (z.B. aus den Digitalisierten Sammlungen oder dem Zeitungsinformationssystem ZEFYS) möglich ist.

The future’s not ours to see

Zum Glück hatten wir aber im Posterslam Besuch aus der Zukunft (s.a. das Poster „Roads? Where we’re going, we don’t need roads.“ Die Zukunft des Publizierens). Letztlich geht es im Kern wohl darum, experimentelle Ansätze und Fragestellungen auszutesten, mehr aus dem Bekannten auszubrechen und sich auf unsicheres Terrain zu wagen – Scheitern gehört dazu. Innovation und entsprechende Hürden können dann z.B. schon bei der Datensammlung entstehen, wie etwa im Vortrag „Da schunklet älli mit“ – Sammlung und Erforschung dezentraler Kulturdaten der schwäbisch-alemannischen Kneipenfastnacht des Doctoral Consortiums anschaulich dargelegt wurde. Ein noch relativ junges DH-Thema sind zudem die Digital bzw. Computational Games Studies, welche auf der diesjährigen DHd vergleichsweise stark vertreten waren (z.B. mit der AG Spiele oder den Vorträgen Katalog und Textkorpus zu Diskettenmagazinen der 1980er und 1990er (Re-)Digitalisierung frühen digitalen Kulturerbes sowie Computational Game Studies? Drei Annäherungsperspektiven). Während ich mich über diese Entwicklungen sehr freue, frage ich mich, wie wir ganz allgemein noch unbekannte, aber potentiell relevante Forschungsbereiche erschließen und mehr bestehende Vertreter:innen unterrepräsentierter Bereiche für die DH begeistern können. Auch das schien mir ein wichtiges Thema auf der DHd 2024 gewesen zu (u.a. „Digital Humanities interessieren uns nicht, das haben wir schon ausgeforscht“ – Resonanz der DH am Beispiel der Theologie) und wird uns wohl noch weiter beschäftigen – gerade mit Ausblick auf die nächsten 10 Jahre Digital Humanities im deutschsprachigen Raum.

Passau, 2034. To be continued…

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Ankündigung Aktivitäten DHd-AGs auf der DHd2024 in Passau

Liebe DHd-Mitglieder,

im DHd-Verband sind mittlerweile 17 Arbeitsgruppen aktiv, die sich ganz unterschiedlichen Themen und Fragestellungen widmen. Um die Vielfalt unserer AGs zu adressieren und Euch die Möglichkeit zu geben, diese näher kennenzulernen, laden wir Euch herzlich zu zwei Veranstaltungsformaten im Rahmen der DHd2024 in Passau ein.

  1. Arbeitsgruppen Basar

Wann? Donnerstag, 29. Februar 2024, 15:30 – 18:00 Uhr

Wo? ITZ M017, Innstraße 43

Der Arbeitsgruppen Basar bietet Gelegenheit, in lockerer Atmosphäre direkt mit Vertreter*innen der verschiedenen AGs ins Gespräch zu kommen. Erfahrt mehr über die laufenden Aktivitäten und wie Ihr Euch einbringen könnt.  

  1. DHd-AGs Arbeitstreffen

Neben dem Basar organisieren einige AGs offene Arbeitstreffen während der Konferenz. Diese Treffen sind eine weitere Möglichkeit, in einen thematischen Austausch zu treten. Hier ist eine Übersicht über die geplanten AG-Treffen:

  • Referenzcurriculum, 28.2.2024, 9:30-10:30 Uhr, ITZ SR 001
  • Angewandte Generative KI in den Digitalen Geisteswissenschaften, 28.2.2024, 11:00-12:00 Uhr, WIWI SR 026 (auch hybrid: https://uni-graz.zoom.us/j/63533510463?pwd=WmlCZUtBSEpIbEx6am82cWdXRVhyZz09)
  • Digital Humanities Theorie, 28.2.2024, 12:45-13:45 Uhr, WIWI SR 028
  • Digitales Publizieren, 29.2.2024, 12:30-13:30 Uhr, WIWI SR 027
  • Digitale Wissenschaftskommunikation und Public Humanities (AG-WissKomm), 28.2.2024, 13:00-13:45 Uhr, WIWI SR 027
  • Datenzentren, 29.2.2024, 8:30-9:30 Uhr, ITZ SR 001
  • Digitale 3D-Rekonstruktion, 29.2.2024, 11:00-12:00 Uhr, WIWI SR 026
  • Film und Video, 29.2.2024, 11:00-12:00 Uhr, ITZ SR 001
  • Graphen & Netzwerke, 29.2.2024, 11:00-12:00 Uhr, WIWI SR 028
  • Greening DH, 29.2.2024, 11:00-12:00 Uhr, WIWI SR 027
  • OCR, 28.2.2024, 14:00-15:00 Uhr, WIWI SR 028
  • Spiele, 29.2.2024, 9:30-10:30 Uhr, WIWI SR 026
  • Zeitungen & Zeitschriften, 29.2.2024, 12:30-13:30 Uhr, ITZ SR 001 

Mit besten Grüßen,

Rabea Kleymann (Koordination der DHd-AGs im DHd-Verband)

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Call for Experiments: Generative KI, LLMs und GPT bei digitalen Editionen (DHd2024)

作者ZIM-IG

Im Zuge unseres bevorstehenden Workshops “Generative KI, LLMs und GPT bei digitalen Editionen” auf der Dhd24, lädt das Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) zur Einreichung experimenteller Beiträge ein, die sich mit den Anwendungsmöglichkeiten und Herausforderungen KI-basierter Tools wie GPT und Large Language Models (LLMs) in digitalen Editionen auseinandersetzen. In diesem Workshop sollen konkrete Anwendungsfälle präsentiert und diskutiert werden, in denen GPT-4 oder alternative LL-Modelle auf Basis unterschiedlichen Quellenmaterials für die vorgegebenen Szenarien experimentell erprobt und hinsichtlich ihrer Potenziale, Grenzen, Probleme sowie ethischen und theoretischen Implikationen diskutiert werden, um darauf aufbauend anhand der gewonnenen Erkenntnisse zu erörtern, welchen Einfluss diese Technologien auf die digitalen Editionen der Zukunft haben könnten.

Wir starten daher einen Call for AI-Experiments zu jeglichen Themenbereichen die im Zusammenhang mit digitalen Editionen stehen, einschließlich (aber nicht beschränkt auf):

  • Überführung von unstrukturiertem Text (Transkription) in strukturierten Text (Markup)
  • Überführung von strukturiertem Text in explizite Datenstrukturen
  • Named Entity Recognition, Normalisierung und Anreicherung
  • Kontextspezifische Annotationen
  • Fehlermanagement und Datenkontrolle
  • Integration in Arbeitsabläufe
  • Planung, Konzeption und Evaluierung digitaler Editionen
  • Webentwicklung und Benutzeroberflächen
  • Fine Tuning, Prompt Tuning, Prompt Engineering und Vektordatenbanken

Um einen Beitrag einzureichen, senden Sie bitte eine halbseitige Skizze und Link zum Chat-Protokoll (wenn möglich) an ki@i-d-e.de bis zum 14. Januar 2024. Die Vorschläge werden von den Organisator:innen (Mitgliedern des IDE) des Workshops begutachtet, die Benachrichtigung über die Annahme erfolgt bis zum 26. Januar 2024.

Im Namen des IDE

Christopher Pollin, Alexander Czmiel, Stefan Dumont, Franz Fischer, Christiane Fritze, Patrick Sahle, Thorsten Roeder, Torsten Schaßan, Markus Schnöpf, Martina Scholger, Georg Vogeler

Detail

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DHd 2024 Early-Career-Reisestipendien

[A machine-translated English version of this text can be found below]

Der Verband »Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V.« (http://www.dig-hum.de) schreibt fünf Reisestipendien zu je 500 € aus. Zudem vergeben das Konsortium »NFDI4Culture« (https://nfdi4culture.de/) vier und das Konsortium »NFDI4Memory« (https://4memory.de/) weitere zwei Reise­kosten­sti­pen­dien für die Teilnahme an der DHd-Jahreskonferenz 2024 (DHd2024) in Höhe von jeweils bis zu 500 € an Early Career Digital Humanists (Bachelor- und Masterstudierende sowie  Absolvent:innen bis zu zwei Jahre nach dem Masterabschluss). Weiterhin vergibt das Konsortium »NFDI4Culture« (https://nfdi4culture.de/) sechs Reise­kosten­sti­pen­dien für die Teilnahme an der DHd-Jahreskonferenz 2024 (DHd2024) in Höhe von jeweils bis zu 500 € an Doktorand:innen im Bereich Digital Humanities.

Die Bewerbung ist auch ohne eigenen Beitrag auf der Tagung möglich. Die Reisestipendien werden in Höhe von je maximal 500 € vergeben. Förderbare Kosten sind Bahnfahrten 2. Klasse, Fahrten des öffentlichen Personennahverkehrs, DHd-Mitgliedsbeiträge, Tagungsgebühren, Übernachtungen bis max. 80 €/Nacht sowie Kosten für Posterdruck. Die Auszahlung erfolgt im Anschluss an die Konferenz nach Vorlage der Belege. 

Für PostDoc-Stipendien wird es dieses Jahr eine gesonderte Ausschreibung geben. Außerdem schreibt der DHd-Verband zum ersten Mal auch Reisestipendien aus, die nicht an die Teilnahme an der DHd2024-Tagung gebunden sind. 

Bedingungen

Zielgruppe

Bewerbungsberechtigt sind Studierende eines geistes- oder kulturwissenschaftlichen Faches, insbesondere aus dem Bereich der Digital Humanities, d.h. Bachelor- und Masterstudierende sowie Absolvent:innen bis zu zwei Jahre nach dem Masterabschluss beziehungsweise Doktorand:innen für die Doktorand:innen-Stipendien. Diese Early-Career-Reisestipendien dienen der Förderung von Studierenden und Absolvent:innen mit Interessen und Forschungsvorhaben im Feld der Digital Humanities und deren Integration in die DHd-Community. 

Konferenzbegleitungsbeitrag

Die Stipendiat:innen verpflichten sich, während der Konferenz oder bis spätestens vier Wochen nach Ende der Konferenz über ihre Erfahrungen während der Tagung zu berichten. Dazu eignen sich beispielsweise Beiträge in Blogs, die tage- oder sektionsweise Übernahme des Konferenz-Twitter/Mastodon-Accounts, Foto- oder sonstige multimediale Dokumentationen und kurze Konferenzberichte über andere mediale Kanäle. Weitere kreative Präsentations- und Publikationsformen sind ausdrücklich erwünscht und können nach Rücksprache mit der Stipendienbeauftragten berücksichtigt werden. Die Einreichung der Konferenzbegleitungsbeiträge muss bis spätestens vier Wochen nach der Tagung, die Abgabe der Abrechnung und Belege bis spätestens acht Wochen nach der Tagung erfolgt sein. 

Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit

Der DHd-Verband unterstützt Nachhaltigkeit. Wir halten dazu an, in der Reiseplanung nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Es wird erwartet, dass Stipendiat:innen – sofern der Zeitpunkt der Zuerkennung des Stipendiums dies zulässt – Early-Bird-Konferenztarife in Anspruch nehmen. Eine Mitgliedschaft im DHd-Verband ist für die Antragstellung und Stipendienauszahlung nicht erforderlich. Wir möchten jedoch in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass Mitglieder des DHd-Verbandes unter anderem von einer deutlichen Reduktion der Teilnahmegebühren an Tagungen der Digital-Humanities-Fachverbände DHd, EADH und ADHO profitieren. 

Auswahlkriterien

1. Studierende ohne Einreichung

  • Inhaltliche Passung auf die Ausschreibung
  • Im Begründungsschreiben bekundetes Interesse an den Digital Humanities im Allgemeinen und an der DHd2024 im Besonderen
  • Vorschlag für die mediale Begleitung (Konferenzbegleitungsbeitrag) der Tagung 
  • Besondere Passung auf die Förderziele der stipendienvergebenden Organisationen 

2. Early Career Scholars mit eigenem Beitrag

  • Qualität der Einreichung für die Tagung (Ergebnis des Reviews)
  • Im Begründungsschreiben bekundetes Interesse an den Digital Humanities im Allgemeinen und an der DHd2024 im Besonderen sowie Beschreibung von etwaigem Engagement für die Digital Humanities bzw. den DHd-Verband
  • Vorschlag für die mediale Begleitung (Konferenzbegleitungsbeitrag) der DHd2024-Tagung 
  • Besondere Passung auf die Förderziele der stipendienvergebenden Organisationen 

Die Auswahl der Stipendiat:innen wird gemeinschaftlich von Vertreter:innen des DHd-Vorstands, den Stipendiengebern, Vertreter:innen des Programmkomitees und Vertreter:innen der lokalen Organisator:innen auf Basis der Bewerbungen getroffen. Es werden Bewerber:innen bevorzugt, die bisher noch kein Stipendium für eine der vorigen DHd-Konferenzen erhalten haben. Ehemalige Stipendiat:innen werden nach der Anzahl der bereits erhaltenen Stipendien nachgereiht und können nur berücksichtigt werden, sofern dafür ausreichend Stipendien vorhanden sind. Bei gleicher Eignung gemäß den oben genannten Kriterien entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

Bewerbung

Bewerbungen können bis zum 15.12.2023 eingeschickt werden. Füllen Sie dazu bitte das Bewerbungsformular in deutscher oder englischer Sprache aus und schicken Sie einen kurzen tabellarischen Lebenslauf mit (max. 1 Seite). Falls Sie einen eigenen Konferenzbeitrag haben, fügen Sie der Bewerbung bitte auch den Einreichungstext sowie die Gutachten des akzeptierten Beitrags hinzu. Bitte geben Sie auch an, wenn Sie bereits für eine frühere DHd-Tagung einen Reisekostenzuschuss erhalten haben. Sie können eventuell nachgereiht nochmals berücksichtigt werden, doch haben Bewerber:innen Vorzug, die bisher noch kein DHd-Stipendium erhalten haben. 

Bewerbungen senden Sie bitte per E-Mail an stipendien@dig-hum.de. Bei Fragen zu den Early-Career-Reisestipendien wenden Sie sich bitte ebenfalls an stipendien@dig-hum.de. Alle Informationen zur DHd2024 finden sich hier: https://dhd2024.dig-hum.de/.

Die personenbezogenen Daten der Bewerber:innen werden auf der Grundlage der Datenschutzerklärung zum Zwecke der Durchführung des Auswahlprozesses unter den genannten Bedingungen verarbeitet. Wenn Sie Fragen zum Datenschutz im Zusammenhang mit den Stipendien haben, wenden Sie sich bitte ebenfalls an stipendien@dig-hum.de.

Benachrichtigung

Die Stipendiat:innen werden voraussichtlich im Januar benachrichtigt. 


DHd 2024 Early-Career Travel Grants

[This is a machine-translated English version of the original German text above]

The association „Digital Humanities in the German-speaking Area e.V.“ (http://www.dig-hum.de) is offering five travel grants of €500 each. Additionally, the consortium „NFDI4Culture“ (https://nfdi4culture.de/) is awarding four, and the consortium „NFDI4Memory“ (https://4memory.de/) two more travel grants for participating in the DHd Annual Conference 2024 (DHd2024) of up to €500 each to Early Career Digital Humanists (Bachelor and Master students as well as graduates up to two years after their Master’s degree). Furthermore, the „NFDI4Culture“ consortium (https://nfdi4culture.de/) is granting six travel grants for participating in the DHd Annual Conference 2024 (DHd2024) of up to €500 each to doctoral candidates in the field of Digital Humanities.

Applications are possible even without one’s own contribution at the conference. The travel grants are awarded to a maximum of €500 each. Eligible costs include 2nd class train travel, public transport trips, DHd membership fees, conference fees, accommodation up to max. €80/night, and costs for poster printing. Payment is made after the conference upon submission of receipts.

This year, there will be a separate call for PostDoc grants. Additionally, for the first time, the DHd association is also offering travel grants that are not tied to participation in the DHd2024 conference.

Conditions

Target Group

Eligible applicants are students of a humanities or cultural studies field, especially from the area of Digital Humanities, i.e., Bachelor and Master students as well as graduates up to two years after their Master’s degree, or doctoral candidates for the doctoral candidate grants. These Early-Career Travel Grants are aimed at supporting students and graduates with interests and research projects in the field of Digital Humanities and their integration into the DHd community.

Conference Accompanying Contribution

The grantees commit to reporting on their experiences during the conference or within four weeks after its end. Suitable formats include blog posts, day- or section-wise management of the conference Twitter/Mastodon accounts, photo or other multimedia documentations, and brief conference reports via other media channels. Further creative presentation and publication forms are explicitly welcomed and can be considered after consultation with the scholarship coordinator. The submission of the conference accompanying contributions must be done no later than four weeks after the conference, and the submission of accounting and receipts no later than eight weeks after the conference.

Sustainability and Economy

The DHd Association supports sustainability. We encourage making sustainable decisions in travel planning. It is expected that grantees – if the timing of the grant award allows – take advantage of Early-Bird conference rates. Membership in the DHd Association is not required for the application and disbursement of the grant. However, we would like to point out that members of the DHd Association benefit from a significant reduction in participation fees at conferences of the Digital Humanities professional associations DHd, EADH, and ADHO.

Selection Criteria

1. Students without submission

  • Fit to the call for proposals
  • Expressed interest in Digital Humanities in general and DHd2024 in particular in the motivation letter
  • Proposal for media coverage (conference accompanying contribution) of the conference
  • Special fit to the funding goals of the grant-awarding organizations

2. Early Career Scholars with their own contribution

  • Quality of the submission for the conference (review result)
  • Expressed interest in Digital Humanities in general and DHd2024 in particular in the motivation letter, and description of any commitment to Digital Humanities or the DHd Association
  • Proposal for media coverage (conference accompanying contribution) of the DHd2024 conference
  • Special fit to the funding goals of the grant-awarding organizations

The selection of the grantees will be made collectively by representatives of the DHd Board, the grant providers, representatives of the program committee, and representatives of the local organizers based on the applications. Preference is given to applicants who have not yet received a grant for one of the previous DHd conferences. Former grantees are ranked according to the number of grants already received and can only be considered if there are enough grants available. In case of equal suitability according to the criteria mentioned above, a draw will decide. Legal recourse is excluded.

Application

Applications can be submitted until 15.12.2023. Please fill out the application form in German or English and send a short tabular CV (max. 1 page). If you have your own conference contribution, please also include the submission text and the reviews of the accepted contribution with your application. Please also indicate if you have already received a travel grant for a previous DHd conference. You may be considered again, but preference is given to applicants who have not yet received a DHd grant.

Please send applications by email to stipendien@dig-hum.de. For questions about the Early-Career Travel Grants, please also contact stipendien@dig-hum.de. All information about DHd2024 can be found here: https://dhd2024.dig-hum.de/.

The personal data of the applicants will be processed based on the privacy policy for the purpose of carrying out the selection process under the mentioned conditions. If you have any questions about data protection in connection with the grants, please also contact stipendien@dig-hum.de.

Notification

The grantees will likely be notified in January.

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