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Einladung zum #LinguisTikTok-Vortrag @ Coffee Lecture der DHd-AG WissKomm

2025年5月5日 14:57

Auch in diesem Semester haben wir wieder drei tolle Vorträge rund um Wissenschaftskommunikation in den (Digital) Humanities für euch. Jede Coffee Lecture besteht aus etwa 30 Minuten Vortrag und 30 Minuten anschließender Diskussion.

Im ersten Vortrag, am 5.5.2025 um 15 Uhr wird ein Einblick in die Produktion von TikTok-Videos gegeben. Im Zentrum steht dabei der Account @glima.tuebingen, auf dem sowohl sprachwissenschaftliche Inhalte (LinguisTikTok) vermittelt werden als auch Werbung für ein Germanistikstudium in Tübingen gemacht wird. Beschrieben werden Arbeitsweise und Erfahrungen mit TikTok als multimodalem Medium mit einem breiten Spektrum an Möglichkeiten für die Wissenschaftskommunikation.

Die Anmeldung geht ganz schnell und ist auch kurzfristig möglich unter: https://events.gwdg.de/e/wisskomm-lecture-25

Wir freuen uns auf einen spannenden Vortrag und die darauf folgende Diskussion!

Call for Contribution: QUADRIGA Jahrestagung 2025 und Barcamp „Data Literacy“

2025年4月22日 18:27

Das Berlin-Brandenburgische Datenkompetenzzentrum für Digital Humanities, Verwaltungswissenschaft, Informatik und Informationswissenschaft QUADRIGA lädt vom 19.–20. Juni 2025 zu Barcamp und Jahrestagung nach Potsdam ein. Am Nachmittag des ersten Tages starten wir mit einem Barcamp zu Data Literacy, am zweiten Tag folgt die Jahrestagung zum Thema „Stärkung von Datenkompetenz für die Forschung: Strategien, Best Practices und Outputs“. Mit einem Call for Participation sowie Abstracts wollen wir die Communitys herzlich zur Teilnahme einladen. 

Ein Barcamp lebt natürlich von Beteiligung, daher können Vorschläge für Sessions während der Anmeldung, aber natürlich auch direkt vor Ort eingebracht werden. Im Rahmen der Jahrestagung wird es einen Slot mit Impulsen aus der Community geben, für den bis 16. Mai Abstracts im Umfang von max. 4000 Zeichen mit Leerzeichen (zuzüglich Bibliografie) eingereicht werden können.

Weitere Informationen gibt es hier: https://www.quadriga-dk.de/de/quadriga-jahresveranstaltung-2025/call

Wir freuen uns auf Einreichungen. Die Teilnahme ist natürlich auch ohne eigenen Beitrag möglich. Die Plätze sind allerdings begrenzt, eine zeitnahe Anmeldung wird daher empfohlen.

Call for OERs: OERs Under Construction – Ein Workshop zu Gestaltung und Evaluierung von Open Educational Resources für die Digital Humanities

2025年1月23日 02:26

Open Educational Ressources (OERs) erfreuen sich in den letzten Jahren großer Beliebtheit. Allein im deutschsprachigen Raum gibt es diverse Initiativen und Projekte, die sich die Erstellung oder Sammlung solcher Bildungsmaterialien zur Aufgabe gemacht haben. Auch in den Digital Humanities sind OERs längst kein neues Thema mehr, genannt seien etwa PARTHENOS oder Programming Historian. Dabei verfolgen die unterschiedlichen Agierenden jedoch häufig sehr unterschiedliche Ansätze in der Erstellung. Im Rahmen der DHd-Jahrestagung 2025 an der Universität Bielefeld veranstalten die Datenkompetenzzentren QUADRIGA und HERMES, sowie NFDI4Memory und das Projekt AI-SKILLS daher einen Workshop, um zum einen verschiedene mit OERs Agierende zu vernetzen, aber auch gemeinsam an der Konzeption und Evaluierung von OERs zu arbeiten.

Formalia

Während eines OER-Basars sollen eigene OERs vorgestellt werden. Hierbei soll insbesondere auf die Erstellung und das didaktische Konzept der OERs eingegangen werden. Eine Vorstellung dauert dabei max. 5 Minuten. Die OERs stammen aus den Digitalen Geisteswissenschaften. Umfang und Format sind beliebig.

Einreichung

Um seine OER vorzustellen, soll bis 31.01.2025 verlängert bis zum 25.02.2025 ein kurzes Abstract von 200–400 Wörtern eingereicht werden, das zum einen den Link zur entsprechenden OER enthält, zum anderen den Hintergrund sowie das didaktische Konzept kurz beschreibt. Die Einreichung erfolgt an philipp.schneider.1@hu-berlin.de.

Die Teilnahme am Workshop ist auch ohne Vorstellung einer eigenen OER möglich.

Zum Stand der Forschungsdaten in den digitalen Geisteswissenschaften

2024年3月30日 23:11

Dieser Beitrag über die DHd2024 entstand mit Unterstützung eines Reisekostenstipendiums von NFDI4Culture. Hiermit möchte ich mich herzlich bei NFDI4Culture für die Finanzierung der Reise bedanken.

Netzwerk mit Büchern, Computermonitor, Kugeln, Glühbirnen und anderen Symbolen, die auf Wissenschaft referieren
CC-BY 4.0 Melanie Seltmann, erstellt mit recraft.ai

Forschungsdaten sind nicht zuletzt durch die Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) in (fast) aller Munde. In den Geisteswissenschaften besteht das Bild, dass viele gar nicht realisieren, dass es sich bei ihrem Forschungsgegenstand um Forschungsdaten handelt. Betrachtet man allerdings die mannigfaltigen Definitionen von Forschungsdaten – etwa von Kindling und Schirmbacher (2013) “Forschungsdaten bezeichnen (digitale) Daten, die je nach Fachkontext Gegenstand eines Forschungsprozesses sind, während eines Forschungsprozesses entstehen oder sein Ergebnis sind” – so wird schnell klar, dass wohl die meisten, wenn nicht gar alle, Wissenschaffenden es mit Forschungsdaten zu tun haben. Innerhalb der digitalen Geisteswissenschaften sollte das Verständnis hierfür wesentlich weiter ausgebaut sein. Auch wenn die NFDI allgemein mit Weiterbildungen, Vorträgen und sonstiger Wissenschaftskommunikation für immer mehr Bewusstsein in den gesamten Geisteswissenschaften sorgt. 

Das Vorgehen

Um den aktuellen Stand des Umgangs mit Forschungsdaten in den digitalen Geisteswissenschaften zu untersuchen – oder zumindest das Schreiben über diesen Umgang – habe ich mir die Einreichungen der diesjährigen DHd-Konferenz angesehen. Meine Datengrundlage sind die Abstracts, die als Schlagwort Forschungsdaten, Daten, Metadaten, FAIR, virtuelle Forschungsumgebung(en) oder Infrastruktur vergeben haben. Die Abstracts wurden in einer Zotero-Bibliographie gespeichert und als CSV-Datei exportiert. Innerhalb der daraus erstellten Excel Tabelle wurden verschiedene Kategorien annotiert. Diese Kategorien orientieren sich an den Phasen des Datenlebenszyklus (Datenbeschreibung, Datenerhebung, Datenaufbereitung, Datenhaltung/-speicherung, Datenarchivierung sowie Datennachnutzung). Hier wurde jeweils erfasst, ob die entsprechende Kategorie im Abstract beschrieben wurde. Zudem wurde die entsprechende Disziplin, aus der das Abstract stammt, erfasst und, ob die Wissenschaffenden selbst von Forschungsdaten schreiben. Ausgewertet wird hieraus nun, welche Abstracts überhaupt von Forschungsdaten sprechen und in welcher Form. Zudem wird untersucht, ob es disziplinäre Auffälligkeiten gibt.

Das Korpus

Auf die eben beschriebene Methode ließen sich 42 Abstracts von insgesamt 144 Abstracts herausfiltern, die in das Korpus einflossen (29%). Hierunter fallen 2 Panels, 25 Poster, 8 Vorträge und 7 Workshops. Die disziplinäre Zuordnung wurde anhand der Beschreibungen im Text vorgenommen und war teilweise etwas uneindeutig. Zudem wurden nicht nur Fächer vergeben, sondern auch breitere Felder wie Editionswissenschaft oder eine Kategorie interdisziplinär. Pro Abstract wurde genau eine Kategorie vergeben. Die meisten Abstracts waren interdisziplinär (n=14). Jeweils 6 Abstracts gehörten zur Geschichtswissenschaft oder zur Editionswissenschaft. 4 Abstracts kamen aus der Germanistik. Jeweils 2 Abstracts stammten aus der Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte, den Regionalstudien oder der Romanistik und mit jeweils 1 Abstract waren die Klassische Philologie, die Musikwissenschaft, die Theaterwissenschaft sowie die Theologie vertreten.

Der Begriff der Forschungsdaten

In insgesamt 12 Abstracts wurde der Begriff Forschungsdaten explizit verwendet, auch wenn weitere Abstracts Daten durchaus in einem Forschungsdatenverständnis aufgeführt haben. Diese 12 Abstracts verteilen sich zum einen auf 71% aller Workshops (n=5), 50% aller Panel (n=1), 20% der Poster (n=5) sowie 13% aller Vorträge (n=1). Disziplinär verteilen sich die entsprechenden Abstracts zu jeweils 50% auf die Kulturwissenschaft (n=1) und die interdisziplinären Abstracts (n=7) sowie zu jeweils 33% auf die Geschichtswissenschaft (n=2) sowie die Editionswissenschaft (n=2). In der Hälfte der Abstracts geht es um das Thema Forschungsdatenmanagement oder einen Teilbereich daraus (n=6). Lediglich 2 Abstracts behandeln eine disziplin-originäre Forschungsfrage (Pultar et al. 2024; Gödel et al. 2024).

Diskussion der Ergebnisse

Insgesamt kann man feststellen, dass das Thema Forschungsdaten durchaus präsent in der DH-Community ist. Auch in den Beiträgen, die nicht explizit von Forschungsdaten reden, sind insbesondere die Bereiche Datenbeschreibung, Datenaufbereitung sowie Datenhaltung/-speicherung beschrieben. Und keines der Abstracts lässt die Vermutung aufkommen, dass die behandelten Daten nicht als Forschungsdaten aufgefasst würden. Durchaus besonders ist auch die Beschäftigung mit dem Forschungsdatenmanagement als solchem. In nur wenigen disziplinspezifischen Tagungen wird dem eine ganze Reihe von eigenen Beiträgen gewidmet, von der Informationswissenschaft einmal abgesehen. Die hier behandelten Themen reichten etwa vom grünen Forschungsdatenmanagementplan (Gerber und Rosendahl 2024) über barrierefreien Umgang mit Forschungsdaten (Wunsch et al. 2024) bis hin zu konkreten Hilfestellungen zu Datenmanagementplänen in den Computational Literary Studies (Jung et al. 2024). Neben den betrachteten Abstracts gab es zudem noch einen Stand von der Memorandumsgruppe der vier geisteswissenschaftlichen NFDI-Konsortien NFDI4Culture, Text+, NFDI4Memory undNFDI4Objects sowie Base4NFDI, an dem man sich beraten lassen konnte, Gespräche (nicht nur) über Forschungsdaten führen konnte sowie das ein oder andere schicke Merch bekommen hat.

Bibliographie

Gerber, Anja und Lisa Rosendahl. 2024. Der Weg zum grünen Forschungsdatenmanagementplan. doi: 10.5281/zenodo.10698392.

Gödel, Martina, Lou Klappenbach, Ruth Sander und Markus Schnöpf. 2024. Wer sind die Herausgeber:innen Digitaler Editionen? Eine Untersuchung zur Repräsentation von Digital Humanities-Wissenschaftler:innen. doi: 10.5281/zenodo.10698446.

Jung, Kerstin, Patrick Helling und Steffen Pielström. 2024. Vom DMP zum DDP – Erstellen fachspezifischer Datenmanagementpläne für die Computational Literary Studies im Research Data Management Organizer (RDMO). doi: 10.5281/zenodo.10698436.

Kindling, Maxi und Peter Schirmbacher. 2013. „Die digitale Forschungswelt“ als Gegenstand der Forschung / Research on Digital Research / Recherche dans la domaine de la recherche numérique: Lehrstuhl Informationsmanagement / The informationmanagement department / La section gestion de l’information à l’IBI. Information – Wissenschaft & Praxis 64, Nr. 2–3: 127–136. doi: 10.1515/iwp-2013-0017.

Pultar, Yannick, Christina Abel, Matthias Weber, Dominik Kasper und Andreas Kuczera. 2024. Vernetzte Forschungsdaten – wer kennt wen im Mittelalter? doi: 10.5281/zenodo.10698303.

Wunsch, Samuel, Katrin Anna Lehnen, Katrin Henzel und Andreas Christ. 2024. Offen – frei zugänglich – für alle? Partizipative Ansätze zum barrierefreien Umgang mit Forschungsdaten. doi: 10.5281/zenodo.10698481.

Erster Workshop der AG WissKomm des DHd-Verbandes

2023年8月23日 22:18

Es ist soweit! Wir öffnen unsere Türen für den ersten Workshop zum Thema Wissenschaftskommunikation in den Digital Humanities. Der Workshop ist offen für alle, die sich für digitale Wissenschaftskommunikation interessieren. Wir bitten euch aber, euch über den Link unten auf dieser Seite kurz bei uns anzumelden. Wir wollen

am Mittwoch, den 6.9.2023

von 9.00 Uhr – 12.30 Uhr

mit euch über Wissenschaftskommunikation sprechen. Der Workshop ist für Einsteiger*innen geeignet und bietet Einführungen zu (digitaler) Wissenschaftskommunikation, zur Zielgruppenanalyse und zu konkreten Formaten. Es wird viele praktische Einheiten geben, in denen ihr eure eigene Wissenschaftskommunikation vorbereiten könnt und Good und Bad Practices anderer Accounts analysiert. Abschließend kartieren wir gemeinsam die WissKomm-Aktivitäten und überlegen, welche Aktionen wir zusammen durchführen könnten. Der Workshop wird geleitet von unseren Convenorinnen Melanie Seltmann und Mareike Schumacher und AG-Mitglied Sandra König. 

Ziel ist es, dass ihr am Ende nicht nur wisst, was digitale Wissenschaftskommunikation ist und kann, sondern auch erste eigene Materialien entwickelt habt, die ihr für eure WissKomm-Aktivitäten nutzen könnt. Ihr müsst nicht AG-Mitglied sein, um am Workshop teilnehmen zu können, aber wir freuen uns natürlich immer über neue Mitglieder.

Wenn ihr dabei sein möchtet, meldet euch bitte hier an. Die Anmeldung ist bis zum 6.9.2023 um 9.30 Uhr geöffnet – spontane Teilnehmer*innen sind uns also herzlich willkommen!

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