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CfP: Empfehlungssystem R:hovono-Tipp

2025年7月10日 16:38

Empfehlen Sie kontrollierte Vokabulare für vielfältige Nutzungsperspektiven in den historisch arbeitenden Disziplinen in einem Guide!

Kontrollierte Vokabulare erfüllen heute zentrale Aufgaben bei der Verwendung von Large Language Models, der Anreicherung und Analyse von Massendaten und für die Visualisierung von Quellen. Dennoch sind Anwendungsfelder und Ressourcen für dieses wichtige Arbeitsgebiet der historischen Forschung häufig unbekannt. Wir möchten daher ein Empfehlungssystem für Vokabulare, aber auch Standards im Umgang mit bestimmten Quellen- oder Dateitypen aufbauen.

Gesucht werden daher kompetente Autoren oder Autorinnen für unser Wissens- und Empfehlungssystem für kontrollierte Vokabulare und Normdaten. Entweder einzeln oder als Teams können Sie einen Guide für ein bestimmtes Thema, eine Entität bzw. einzelne Merkmale von Entitäten verfassen, um so Empfehlungen für die Verwendung in der Wissenschaftslandschaft der historisch arbeitenden Disziplinen abzugeben.

Um Ihnen die Erarbeitung solcher Guides zu erleichtern, haben wir in einem umfassenden Workingpaper zentrale Begrifflichkeiten von Vokabularen definiert und wesentliche Relevanz- und Qualitätskritierien unserer Wissenschaftsdisziplinen diskutiert. Gerne können Sie auch diesen Teil des Workingpapers mit uns diskutieren und es kommentieren.

Hier geht es jedoch um die Erarbeitung von einzelnen Empfehlungen, die im Workingpaper ab Seite 28 zunächst allgemein beschrieben und anschließend mit zwei Musterbeispielen illustriert werden. Welche Entität möchten Sie beschreiben und so den Zugang für die Community erleichtern?

Schicken Sie uns Ihren formlosen Vorschlag bis zum 1. Oktober 2025 an die E-Mail: hinfo(at)geschichte.uni-halle.de. Nach einer Aufnahmebestätigung können Sie Ihren Guide bis zum 31. März 2025 einreichen. Sofern er die formalen Kriterien erfüllt, wird der Text einem Peer-Review-Verfahren unterzogen und bei qualitativer Eignung in unser Empfehlungssystem integriert.

Das Empfehlungssystem wird unser Register R:hovono für Vokabulare und Normdaten der historisch arbeitenden Disziplinen erweitern.

Weiterführende Links:

Workingpaper Vokabulare: Kontrollierte Vokabulare und Normdaten der historisch arbeitenden Disziplinen

Kommentierbare Fassung des Workingpapers: Working_Paper_Vokabulare_in_der_Geschichtswissenschaft – Google Docs

Liste der vergebenen Entitäten:
Beiträger Empfehlungssystem für Entitäten – Google Sheets

Vokabularregister R:hovono: 
R:hovono

Task Area Data Connectivity, NFDI4Memory, Historisches-Datenzentrum Sachsen-Anhalt
Katrin Moeller
Historisches Datenzentrum Sachsen-Anhalt
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Emil-Abderhalden-Str. 26/27
06108 Halle (Saale)
Tel. 0345 55 24 286
hinfo@geschichte.uni-halle.de
https://4memory.de/aktuelles/news/detail/cfp-empfehlungssystem-rhovono-tipp/

Anmeldung zur Tagung „Digital History & Citizen Science“ und zum 2. Community Forum NFDI4Memory eröffnet

2024年6月19日 14:35

Steintorcampus Halle (Saale), 18. sowie 19. bis 22. September 2024
https://www.geschichte.uni-halle.de/struktur/hist-data/dh_cs/

Die Tagung widmet sich mit einem reichhaltigen Programm wissenschaftlicher Vorträge und Diskussionsforen vielen Themen der Digitalen Geschichtswissenschaft an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Citizen Science und Public History. Dabei spielen die Fragen des gemeinsamen Zugangs zu Quellen, methodischen Ansätzen und Fragestellungen ebenso eine Rolle wie Herausforderungen der digitalen Erschließung, Analyse und der langfristigen Archivierung von Citizen Science Nachlässen und Daten.

Begleitet werden diese Vorträge von vielfältigen und abwechslungsreichen Diskussionsrunden, Workshops und Projektvorstellungen. Kulturelle Angebote laden zum Kennenlernen und Mitmachen ein. Es finden sich viele Partner und Partnerinnen der digitalen Community zur Tagung ein, für die es zahlreiche Möglichkeiten des Kennenlernens und der Vernetzung geben wird. So können viele neue Impulse für gemeinsame Projekte und Ideen entstehen. Gleichzeitig feiern CompGen, Matricula und Archion ihre Jubiläumsveranstaltungen. Die Tagung „Digital History & Citizen Science“ findet vom 19. bis 22. September 2024 in Halle (Saale) statt. Zuvor veranstaltet das Konsortium NFDI4Memory das Community Forum NFDI4Memory am 18. September 2024. Sie sind herzlich zu allen Veranstaltungen eingeladen.

 

Es handelt sich dabei um eine Gemeinschaftstagung der AG Digitale Geschichtswissenschaft des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands, des Vereins für Computergenealogie, NFDI4Memory, Archion und ICARUS e.V., der Historischen Kommission Sachsen-Anhalt, des Instituts für Landesgeschichte (Sachsen-Anhalt) und des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt.

Anmeldung

Eine Anmeldung im ConfTool und für einzelne Veranstaltungen ist bis zum 29. August 2024 erforderlich. Dabei ist zunächst das Anlegen eines Benutzerkontos notwendig, um sich dann zur Tagung anzumelden. Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund des Caterings eine Tagungsgebühr von 30 Euro für den mehrtägigen und 15 Euro für den eintägigen Besuch der Tagung erheben. Dafür stehen Ihnen während der Tagung Getränke und ein kleiner Imbiss zur Verfügung. Für Workshops und besondere Events sind zum Teil separate Anmeldungen im Rahmen der Tagung notwendig sind, weil zum Teil begrenzte Platzkapazitäten oder zusätzliche Gebühren bestehen. Podiumsdiskussionen, Vorträge und Projektpräsentationen stehen grundsätzlich allen Teilnehmenden frei.

Kontakt:

Dr. Katrin Moeller
Institut für Geschichte, Historisches Datenzentrum Sachsen-Anhalt
Emil-Abderhalden-Str. 26/27
06108 Halle (Saale)
digitalhistory@geschichte.uni-halle.de

CfP: Digital History & Citizen Science

2023年9月11日 17:18

Hiermit startet unser Call for Paper zur Tagung „Digital History & Citizen Science“ vom 19. bis 22. September 2024 in Halle (Saale). Lassen Sie sich anregen, um im Spätsommerflair zwischen den Saaleufern, der Himmelsscheibe und vielen kulturellen Highlights gemeinsam mit Expertinnen und Experten von Digital Humanities, Landes- und Regionengeschichte, Gedächtniseinrichtungen und Citizen Science über digitale Konzepte, Methoden, Datensammlungen, Analyseverfahren und Lösungen zu diskutieren. 

Das Call for Paper läuft bis zum 8. Dezember 2023. Bewerbungen sind möglich für:

  • Beiträge / Vorträge
  • Podiumsdiskussionen
  • Workshops
  • Posterpitch und -präsentation auf dem „Markt der Möglichkeiten“

Alle Informationen finden Sie unter:

https://www.geschichte.uni-halle.de/struktur/hist-data/dh_cs/

Alle Einreichungen erfolgen über ConfTool.

Veranstalter:

Die Tagung wird vom Historischen Datenzentrum Sachsen-Anhalt für die AG Digitale Geschichtswissenschaften des VHD organisiert. An der Ausrichtung der Tagung sind der Verein für Computergenealogie, ICARUS, NFDI4Memory, die Historische Kommission Sachsen-Anhalt, der Landesheimatbund Sachsen-Anhalt und das Institut für Landesgeschichte Sachsen-Anhalt beteiligt.

Tagungsthema:

Stärker als in vergangenen Jahrzehnten lässt die Digitalisierung mittlerweile die Arbeitsformen und Forschungsgebiete von Bürgerwissenschaften, akademischer Wissenschaft und Gedächtniseinrichtungen wieder stärker zusammenrücken. Das gemeinsame Interesse an der digitalen Erschließung von Quellen, die webbasierte Verknüpfung von Wissen und die sich dynamisch weiterentwickelnden Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz und digitalen Methoden bringt alle drei Communities heute dicht zusammen, was sich bspw. auch in der Landes- und Regionengeschichte oder Public History zeigt. Noch ist insgesamt nicht genau abzusehen, wohin uns die neue digitale Geschichtsforschung mit Blick auf das ganz konkrete „Faktum“ und auf die in der Masse großen neuen Datenbestände bringt. Führt die digitale Verschmelzung dazu, dass sich auf der Grundlage von Heimat-, Lokal- und Landesgeschichte ein neuer Boom von Mikrogeschichte, Sozialgeschichte und Geschichte der Familie entfaltet. Führt sie zu neu erschlossenen Quellen (private Fotoalben, Tagebücher, Sammlungen etc.) und überinstitutionellen Organisations- und Arbeitsformen, weil das Interesse am Faktischen nun Digital History, Gedächtniseinrichtungen und Citizen Science zusammenführt? Oder sind es doch eher die abstrakten Welten der Datafizierung mit dem allgemeinen Blick auf das große Ganze der zufälligen Muster und Wissenscluster? Welche Erkenntnisse lassen sich also für Landes- und Regionalgeschichte durch Digital History gezielt mithilfe von KI und AI-Methoden gewinnen und wie gehen die einzelnen Communities mit den sich stetig verändernden Herausforderungen um?

Die Tagung möchte ganz konkret die Fragen stellen, wohin wir selbst unsere gemeinsamen Arbeits- und Organisationsformen und Themenstellungen steuern möchten und was digitale Techniken und Methoden dabei leisten können und soll(t)en.

Eine der wichtigsten Visionen des Digitalen ist die gemeinsame Erhebung, Erschließung, Analyse und Pflege von komplexen digitalen Datenbeständen. Bisher bleiben die von Citizen Science und akademischer Wissenschaft erschlossenen digitalen Daten häufig unverknüpft; sie dienen als Grundstock für einzelne Forschungsvorhaben oder auch KI-Entwicklungen, oder als Testdatensätze für Datenmodellierungen. Die große Herausforderung für experimentelle Formen des Crowdsourcings besteht darin, nicht nur Quellen zu erfassen, sondern Informationen auch zu verknüpfen und damit eine komplexere Erschließung und Analyse von Wissen zu unternehmen. Allmählich erfolgt der Schritt zur automatisiert erkannten Druck- oder Handschriftenquelle jedoch schon fast routiniert, besteht die Barriere vielleicht eher in Vermittlungs- und Aneignungsmöglichkeiten. Die Arbeitsprozesse von Text- und Mustererkennungsverfahren kann KI daher mittlerweile immer besser automatisiert übernehmen, auch wenn die Anwendungen immer noch genügend Aufgaben zur Problemlösung besitzen. Dies verändert jedoch auch die Arbeitsschwerpunkte in der Digital History. Mittlerweile sind neue Herausforderungen für die Communities entstanden. Großes Potenzial liegt in der zunehmenden webbasierten Verknüpfung von Informationen, die komplexe Erschließung von Wissen oder die Analyse und genaue Erkenntnisgewinnung. So rückt inzwischen das Erkennen von komplexen Inhalten durch die Verknüpfung von Wissen über webbasierte Datentechniken, Wissensgraphen und entitätsbasierte Vokabulare in den Mittelpunkt von digitalen Techniken. Dabei wird es immer einfacher und alltäglicher, Sprachmodelle und künstliche Intelligenz in Form von Chatbots & Co zu nutzen. Welche unserer bisherigen Ansätze und Arbeitsgebiete sind also zukunftsfähig und welche epistemologischen Herausforderungen bringen die auf „Wahrscheinlichkeit“ und nicht auf Faktizität orientierten Technologien für die Geschichtsforschung mit sich?

Technische Revolutionen bringen soziale Konsequenzen mit sich: Die Tagung möchte erörtern, wo wir auf dem Weg zum gemeinsam nutzbaren und breit vernetzten Wissensraum stehen und welche digitalen Anwendungsszenarien, Transferprozesse sowie Aufgaben sich zwischen analog und digital, zwischen Wissenschaft, Gedächtniseinrichtung und Citizen Science auftun. Wohin müssen  wir Digital History entwickeln, um gemeinsame Arbeitsweisen- und Organisationsformen entstehen zu lassen? Die institutionellen und disziplinären Schranken durch gemeinsames Arbeiten und Forschen zu überwinden, wird immer wieder als große gesellschaftliche Chance stark gemacht. Dabei hat sich deutlich verschoben, welche Communities spezifische digitale Kompetenzen und Ressourcen ein- und dauerhaft aufbringen können, wer Quellen und Daten bereitstellt und wer sie analysiert. Gerade der Wissenstransfer ist von entscheidender Bedeutung: Doch wie gelingt er und wo stoßen diese Konzepte im Alltag (noch) an ihre Grenzen? Um diese Fragen zu diskutieren, möchte die Tagung Akteure und Akteurinnen von Citizen Science, Gedächtniseinrichtungen und Wissenschaft miteinander in Gespräch bringen, um sich über digitale Themensetzungen und Fragestellungen auszutauschen, voneinander zu lernen und in einem positiven Sinne miteinander zu streiten. Wir sind gespannt auf Ihre Beiträge dazu.

Ansprechpartnerin:

Dr. Katrin Moeller
Emil-Abderhalden-Str. 26/27
06108 Halle (Saale)
E-Mail: digitalhistory@geschichte.uni-halle.de
Website: https://www.geschichte.uni-halle.de/struktur/hist-data/dh_cs/cfp/

Jetzt Anmelden: zum Praxislabor 2023 auf dem 54. Historikertag in Leipzig

2023年8月31日 16:42

Der 54. Historikertag in Leipzig rückt in Sichtweite! Daher nicht die Anmeldung zu einem der spannenden Workshops im Rahmen des „Praxislabors 2023“ der Arbeitsgemeinschaft Digitale Geschichtswissenschaft vergessen. Die AG versteht das Angebot als Treffpunkt für Interessierte und Spezialisten zum Thema digitale Methoden und praktische Anwendungen in der Geschichtswissenschaft. Das Praxislabor schafft eine Plattform, um Tools praktisch zu erkunden, Fragen zu stellen und pointiert Themen zu diskutieren. Eingebettet in das Praxislabor ist auch die Verleihung des „Peter-Haber-Preises für digitale Geschichtswissenschaft“ (Posterpitch) und die Mitgliederversammlung der AG.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich zur Vorbereitung der Workshops und zur Sicherstellung der notwendigen Voraussetzungen vorab für die einzelnen Workshops anmelden! Überdies benötigen Sie bei den meisten Veranstaltungen einen eigenen Laptop und ggf. eine Stromverteilerdose.

Die Veranstaltungen des Praxislabors finden im Raum S 420 im Seminargebäude neben dem Hauptgebäude der Universität Leipzig statt. Alle Infos findet Ihr weiter unten oder auf: https://digigw.hypotheses.org/?p=4314.

 

Programm des Praxislabors

 

Dienstag, 19. September 2023, 9:30 bis 13:00 Uhr

Wissenschaftliches Bloggen für Historiker*innen: ein Praxis-Workshop

Mareike König und Ulrike Stockhausen

Substack, Podcasts, TikTok, Instagram, Blogs – die Kanäle, auf denen Wissenschaftskommunikation betrieben wird werden immer vielfältiger. Welche Rolle spielen Wissenschaftsblogs in der sich immer weiter diversifizierenden WissKomm-Landschaft? Welche Vorteile bieten Blogs als Format für die Wissenschaftskommunikation und für den inner- und interdisziplinären Austausch gerade für historisch Forschende? Und wie funktioniert das in der Praxis?

In diesem Workshop diskutieren wir die Rolle von Wissenschaftsblogs als Format, um geschichtswissenschaftliche Forschung zu kommunizieren. Im praktischen Teil des Workshops arbeiten die Teilnehmenden in einem eigenen Schulungsblog von de.hypotheses im Content Management System WordPress. Gezeigt und geübt wird u.a. die Wahl des Designs, das Anlegen von Beiträgen und Seiten, das Einbinden von Fotos und der Umgang mit Copyright-Fragen.

Anmeldung: Die Teilnahme ist auf 20 Teilnehmende begrenzt. Anmeldung bitte bis zum 12.09.2023 an blogs@maxweberstiftung.de. Die Anmeldung setzt das Einverständnis voraus, dass die Mailadresse zum Anlegen eines Schulungsblogs gespeichert wird.

 

Mittwoch, 20. September 2023, 9:00 bis 11:00 Uhr

Historische Raummodellierung mit Geokoordinaten und Qgis

Katrin Moeller, Anne Purschwitz, Olaf Simons & Verein für Computergenealogie

Der Verein für Computergenealogie bietet mit dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis (GOV) hervorragende Möglichkeiten zur Geokodierung historischer Orte und zur Verarbeitung von räumlichen Informationen. Der Workshop möchte das Angebot vorstellen und seine – momentan noch nicht ganz einfache Nutzung – demonstrieren und dabei auch künftige Nutzungswünsche mit den Workshopteilnehmer*innen diskutieren. Über das Programm Qgis werden anschließend die Möglichkeiten zur Verarbeitung von Geodaten für eigene Projekte und Karten demonstriert und gemeinsam erprobt. Auf diese Weise werden Nutzungsmöglichkeiten auch für weitere Webservices und Geodatenportale eröffnet. Im Workshop soll ein Einblick in die Software erfolgen und anhand eines Beispiels die Erstellung von Karten, die Anbindung von Daten sowie die Analyse nachvollziehbar ausprobiert werden. Anhand kleinerer Projekte werden eigene Kartenschichten erzeugt (Layer) und Forschungsdaten aus historischen Projekten selbständig visualisiert. Vorkenntnisse sind nützlich aber keine Voraussetzung.

Anmeldung: Teilnehmer*innen melden sich bitte möglichst bis zum 15. September 2023 unter der E-Mail hinfo@geschichte.uni-halle.de an. Sie erhalten dann die notwendigen Hinweise zur Tagungsteilnahme. Zum Workshop muss ein Notebook mitgebracht werden, auf dem Qgis installiert ist. Alle Informationen dazu gibt es unter der Website zum QGIS Projekt.

 

Mittwoch, 20. September 2023, 11:00 bis 13:00 Uhr

Ediarum-Workshop

Martin Fechner, Nadine Arndt und Jan Wierzoch (Berlin)

Ediarum ist eine Applikation für digitale Editionen, mit der Wissenschaftler*innen mit einer grafischen Arbeitsoberfläche Transkriptionen von Manuskripten in TEI-konformem XML anfertigen können, diese mit einem Apparat und passenden Registern versehen und die Ressourcen anschließend als digitale Edition im Web veröffentlichen können.

Die Teilnehmer*innen werden im Workshop angeleitet, (1) mit ediarum.DB ein eigenes Projekt in einer Datenbank einzurichten, (2) die Module ediarum.BASE.edit und ediarum.REGISTER.edit für die Eingabe von Datensätzen im Oxygen XML Author zu installieren und (3) ein einfaches, eigenes Erweiterungsframework einzurichten. Im Laufe des Workshops können Fragen zu eigenen Projekten gestellt werden.

Zielgruppe des Workshops sind Entwickler*innen von digitalen Editionen, die sich mit ediarum auf technischer Ebene vertraut machen wollen. Vorkenntnisse in XML und XPath sind erforderlich. Grundkenntnisse von eXist-db und Oxygen XML Author sind von Vorteil.

Eine vorherige Anmeldung bis zum 15. September bitte unter: ediarum@bbaw.de.

 

Mittwoch, 20. September 2023, 13:00 bis 15:00 Uhr

Nachhaltige digitale Lehrressourcen mit LiaScript

Swantje Piotrowski (Kiel)

Eine offene Lehr- und Lernkultur erfordert Bildungsressourcen, die frei zugänglich und für jede*n nutzbar sind. Oft sind diese jedoch nur eingeschränkt zugänglich und mit spezieller Software nachnutzbar. Der Workshop bietet einen Einblick in die Erstellung von nachhaltigen, einfach adaptierbaren digitalen Lernmaterialien. Dabei kommt LiaScript, eine Erweiterung der Auszeichnungssprache Markdown, zum Einsatz, welche speziell für die Erstellung von Open Educational Resources entwickelt worden ist. Dabei kann einfach im Browser oder Texteditor gearbeitet werden und der fertige Kurs, eine einfache Textdatei, über Github verbreitet werden.

In dem Workshop soll kurz auf die Potentiale dieser Technik eingegangen werden, um in Anschluss die ersten LiaScript-Funktionen einmal anhand vorbereiteter Kursmaterialien praktisch zu erproben.

Anmeldungen und Rückfragen möglich über: s.piotrowski@email.uni-kiel.de

 

Mittwoch, 20. September 2023, 15:00 bis 16:30 Uhr

Erfolgreich recherchieren: historicumSEARCH, Deutsche Historische Bibliografie & GNTUsearch

Gregor Horstkemper, Wiebke Herr und Michaela Morys-Reichard (München)

Der Umgang mit digitalen Recherchewerkzeugen ist eine Voraussetzung für erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit in Studium, Lehre und Forschung. Bibliographische Datenbanken und Metasuchangebote haben sich seit längerem in den Geschichtswissenschaften etabliert und bieten signifikante Mehrwerte gegenüber Printangeboten: Die Datenbestände sind breiter und aktueller angelegt, moderne Suchmaschinentechnologie erleichtert die Auffindbarkeit und Nachnutzung der Daten, und die Recherche ist unabhängig vom lokalen Bestand möglich. Eine effiziente und umfassende Nutzung dieser Angebote setzt gewisse Vorkenntnisse voraus, die im Workshop vermittelt und praktisch erprobt werden sollen. Im Zentrum stehen drei für Historiker*innen relevante Angebote, die im Rahmen des Fachinformationsdienste Geschichtswissenschaft von der Bayerischen Staatsbibliothek, dem Deutschen Museum und Kooperationspartnern entwickelt werden: das zentrale Suchportal historicumSEARCH, die Deutsche Historische Bibliografie (DHB) und GNTUsearch als spezielles Rechercheangebot zur Geschichte der Naturwissenschaften, Technik und Umwelt. Die Teilnehmer*innen erhalten Informationen aus erster Hand über den jeweiligen Projektstand, den inhaltlichen Zuschnitt der Datenbestände, die fachlich-systematische Erschließung sowie über Suchfunktionalitäten, Verfügbarkeitsanzeige und Exportmöglichkeiten für bibliographische Metadaten. Es besteht Gelegenheit, die theoretischen Kenntnisse praktisch zu vertiefen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

 

Donnerstag, 21. September 2023, 9:00 bis 11:00 Uhr

Wikidata für HistorikerInnen

Bärbel Kröger und Jörg Wettlaufer (Göttingen)

Der Workshop richtet sich an Interessierte ohne Vorkenntnisse in den Bereichen Semantic Web, Linked Open Data und SPARQL. Er beinhaltet eine kurze Einführung in die Verwendung der Wikidata-Plattform und führt anhand von Beispielen aus der Geschichtswissenschaft in die Möglichkeiten von Linked Open Data in der Forschungspraxis ein. Dabei lernen die Teilnehmer*innen die SPARQL Query Language kennen und werden anhand von einfachen Beispielen mit der Verwendung des Wikidata Query Service vertraut gemacht. Außerdem werden einige Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten von Wikidata und Linked Open Data in den Geschichtswissenschaften vorgestellt.

Anmeldung: Eine Anmeldung der Teilnehmer*innen erfolgt unter der Website https://gda.hypotheses.org/.

 

Donnerstag, 21. September 2023, 11:30 bis 13:00 Uhr

Mitgliederversammlung der AG Digitale Geschichtswissenschaft

Alte und neue Mitglieder der AG Digitale Geschichtswissenschaft sind herzlich zur Mitgliederversammlung eingeladen.

 

Donnerstag, 21. September 2023, 13:00 bis 14:00 Uhr

Empfang Netzwerk Jüdische Geschichte

Anna Menny (Hamburg)

Empfang des Netzwerkes und Portals “Jüdische Geschichte online” mit Kurzvorstellung der Meta-Suche in verschiedenen digitalen Projekten des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (Hamburg) und des Moses-Mendelsohn-Zentrums (Potsdam).

 

Donnerstag, 21. September 2023, 14:00 bis 16:00 Uhr

Peter-Haber-Preis für Digitale Geschichtswissenschaft

Seit 2021 vergibt die AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Institut Paris den Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft. Mit dem Preis wird an den Schweizer Historiker und Privat-Dozenten für Allgemeine Geschichte der Neuzeit, Peter Haber (1964-2013), gedacht. Sein wissenschaftliches Werk und sein Engagement haben wichtige Impulse für die digitale Geschichtswissenschaft geliefert. Auf der Digital History im Mai 2023 wurden vom Publikum und einer Jury zehn bis zwölf Poster zur Präsentation auf dem Historikertag ausgewählt, die nun im Rahmen der Veranstaltung mit einem minütigen Pitch kreativ vorgestellt werden. Die drei besten Vorstellungen werden prämiert.

 

Donnerstag, 21. September 2023, 16:00 bis 18:00 Uhr

RStudio – Geschichtswissenschaft zwischen Stoppwörtern und Plots

Robert Scholz (Halle (Saale))

Allgemein Interessierten wird in einem Workshop von ca. 90 Minuten die Auswertung von Tweets und die Visualisierung von Ergebnisse mithilfe des Statistikprogrammes R-Studio nahegebracht. Das Erheben der Tweets selbst steht nicht im Vordergrund, weil dies durch individuelle Accounts und Zugriffsrechte geregelt wird. Stattdessen sollen Teilnehmer*innen an einem klar umrissenen Quellenkorpus arbeiten, dessen Erhebungsparameter transparent gemacht werden. Eingeführt werden die Grundlagen von R-Studio und Analysemöglichkeiten von Tweets. Dabei werden Datenformate, Merkmale von Tweets und Ergebnisanalysen besprochen. Interessierte sollen den Beispieldatensatz auf dem eigenen PC mit RStudio angeleitet auswerten und so das Potenzial dieser Software eigenständig weiter erkunden können.

Anmeldungen: Anmeldungen bis zum 15. September 2023 bitte bei Robert Scholz per E-Mail vornehmen: robert.scholz@geschichte.uni-halle.de.

 

Promotionsstelle: Bitte weitersagen!

2023年8月31日 16:30

Unter https://www.verwaltung.uni-halle.de/dezern3/Ausschr/23_4_7070_23_H_neu.pdf

ist eine 0,5-E13-Stelle an der Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Halle ausgeschrieben. Wir wünschen uns eine Person, die ein eigenes Promotionsvorhaben im Umfeld von Digital History, Citizen Science, Archivwissenschaft und Sozialgeschichte entwickelt.

Hierbei bietet es sich an, ein bestehendes, zusammen mit der Juniorprofessur für eHumanities betriebenes Lehrprojekt schrittweise weiter zu entfalten, das inhaltlich an die für die Sozialgeschichte bahnbrechenden Studien von Hartmut Zwahr anschließt. In diesem Vorhaben arbeiten wir laufend an einem großen, schrittweise in FactGrid veröffentlichten Datensatz zum Leipziger Stadtraum im 19. Jahrhundert, den Menschen, die dort wohnten und arbeiten, und den Häusern in ihrer Dreidimensionalität (database.factgrid.de/wiki/FactGrid:Old_Leipzig); aktuell haben wir nach der Analyseebene der Häuser auch die der Wohnungen und der einzelnen Mietsverhältnisse erschlossen. Durch laufende, nicht nur auf dem Papier stehende Kooperationsbeziehungen zu NFDI4memory (4memory.de), FactGrid (factgrid.de), CompGen (compgen.de) und Bürger schaffen Wissen (buergerschaffenwissen.de) können wir Anschluss an ein lebendiges Umfeld bieten, in dem Raum für die Entfaltung eigener Ideen besteht.

Nachfragen und Informationen: 

Prof. Dr. Georg Fertig, Universität Halle, Institut für Geschichte, Steintorcampus, 06099 Halle (Saale), 0345-55-24301 (Sekretariat Fr. Häseler)

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