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Studie zur visuellen Erklärbarkeit von Modellen der Künstlichen Intelligenz

2025年6月20日 15:11

Im Rahmen des DFG-Projekts „Reflexionsbasierte künstliche Intelligenz in der Kunstgeschichte“ werden sowohl praxisorientierte – insbesondere maschinell gestützte – als auch theoretisch fundierte Ansätze zum Einsatz von Bildähnlichkeitsbewertungen in der kunsthistorischen Forschung untersucht. In diesem Zusammenhang wurde auch der folgende Fragebogen entwickelt. Er zielt darauf ab, Visualisierungstechniken zu erforschen, die die Nachvollziehbarkeit und Interpretierbarkeit KI-generierter Ergebnisse in kunsthistorischen Analysekontexten verbessern. Auf diese Weise soll ein Beitrag zu einer transparenten und reflektierten Integration von KI-Methoden in die geisteswissenschaftliche Forschungspraxis geleistet werden.

Die Bearbeitungsdauer beträgt zwischen 15 und 20 Minuten. Um an der Studie teilzunehmen, gehen Sie auf folgenden Link: https://survey.ifkw.lmu.de/visual-explanations. Sämtliche von Ihnen im Rahmen der Studie gemachten Angaben werden vertraulich und unter Einhaltung der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen behandelt. Die Antworten im Fragebogen werden ausschließlich im Rahmen des Projekts verwendet. Personenbezogene Daten werden nicht an Dritte und an der Untersuchung nicht beteiligte Personen bzw. Institutionen weitergegeben. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig und anonym. Demografische Angaben wie Alter oder Geschlecht lassen keinen eindeutigen Schluss auf Ihre Person zu.

Die Teilnahme an der Studie ist bis 15.07.2025 möglich. Danach erfolgt die Auswertungsphase.

CfP: Barcamp „Digitale Perspektiven auf visuelle Phänomene“ (17. bis 18.09.2025)

2025年5月18日 19:34

Ausrichter: Institut für Digital Humanities, Georg-August-Universität Göttingen und Institut für Kunstgeschichte, Ludwig-Maximilians-Universität München
Veranstaltungsort: Carl Friedrich von Siemens Stiftung (Südliches Schloßrondell 23, 80638 München)

Lange Zeit hieß es, dass Digitalität in den Geisteswissenschaften Einzug halten würde – heute ist sie vielerorts bereits gefestigter Bestandteil des methodischen Repertoires und der Forschungsperspektive. Dies gilt insbesondere für die literatur- und sprachwissenschaftlichen Disziplinen. Aber ebenso zahlreiche bildorientierte Fächer setzen zunehmend mit innovativen Projekten neue Maßstäbe. Dabei steht immer eines im Mittelpunkt: die computergestützte Auseinandersetzung mit dem Bild. Unabhängig davon, ob es sich um ein Gemälde aus dem 16. Jahrhundert, eine zeitgenössische Briefmarkensammlung, das filmische Œuvre von David Lynch oder antike Wandmalereien handelt, sind wir häufig mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert: Wie repräsentativ ist ein digitales (Ab-)Bild? Wie lassen sich visuelle Phänomene annotieren und abgrenzen? Und wie können geisteswissenschaftliche Methoden in Algorithmen übersetzt werden?

Um den interdisziplinären Austausch zwischen diesen verschiedenen Disziplinen zu fördern, laden wir herzlich zu einem Barcamp vom 17. bis 18. September 2025 ein. Das Barcamp richtet sich an Masterstudierende, Doktorand:innen und frühe Postdoktorand:innen mit einem geisteswissenschaftlichen Schwerpunkt auf visuelle Medien und Phänomene. Angesprochen sind dabei sowohl Vertreter:innen der Digital Humanities und informatiknaher Disziplinen als auch der Archäologien, der Bild-, Film- und Geschichtswissenschaften, der Kunstgeschichte und Visual Culture Studies – sowie alle Fächer, die sich im weitesten Sinne mit dem Bild beschäftigen. Voraussetzung ist ein konkretes Forschungsvorhaben, das entweder bereits mit computergestützten Methoden oder aus einer digitalen Perspektive durchgeführt wird oder sich gewinnbringend erweitern lässt. Das Programm umfasst neben einer Keynote kurze Impulsvorträge zu den aktuellen Qualifikationsarbeiten, Breakout-Sessions zu theoretischen und praktischen Herausforderungen im Umgang mit digitalen Bildern sowie Hands-on-Demos zu digitalen Tools.

Da in den genannten Bereichen nach wie vor ein ausgeprägter Gender Divide besteht und Frauen häufig unterrepräsentiert sind, ermutigen wir insbesondere Studentinnen, Doktorandinnen und Postdoktorandinnen, an dem Barcamp teilzunehmen. Anmeldungen von weiblichen oder diversen Studierenden werden bei gleicher Qualifikation grundsätzlich bevorzugt. Teilnehmer:innen aus Deutschland sowie dem deutschsprachigen Ausland (Österreich, Schweiz) sind ausdrücklich willkommen. Es werden bis zu 30 Teilnehmer:innen zugelassen. Dank der Unterstützung durch das Department Kunstwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München können bis zu 15 Reisekostenstipendien in Höhe von jeweils maximal 200,00 € vergeben werden. Diese richten sich an auswärtige Teilnehmer:innen ohne eigene Finanzierungsmöglichkeiten.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 30. Juni 2025 an Marta Kipke (marta.kipke@uni-goettingen.de) und Stefanie Schneider (stefanie.schneider@itg.uni-muenchen.de). Die Bewerbung sollte enthalten: ein Motivationsschreiben (max. 2 Seiten), das Ihr Interesse an dem Barcamp sowie Ihr Forschungsvorhaben beschreibt; einen kurzen Lebenslauf (max. 2 Seiten); und einen Hinweis, ob Sie ein Reisekostenstipendium in Anspruch nehmen möchten. Bei Rückfragen oder spezifischen Bedarfen bezüglich der Barrierefreiheit der Veranstaltung oder der Räumlichkeiten melden Sie sich bitte möglichst frühzeitig per E-Mail.

Konversationen im digitalen Raum: Eine Analyse der DHd 2024 auf Mastodon

2024年4月2日 19:25

Dieser Beitrag ist im Rahmen meines Reisestipendiums für die DHd 2024 vom 26. Februar bis 1. März 2024 entstanden. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei NFDI4Culture und den Organisatoren bedanken, die mir durch dieses Stipendium die Teilnahme an der Konferenz ermöglicht haben.

DALL·E 3: „A detailed panorama of a workspace dedicated to digital humanities data analysis, in landscape mode. The desk is cluttered with notes, charts, graphs, and digital devices. A Jupyter Notebook is open, displaying code and statistical data. Symbols of digital communication, including social media icons related to Mastodon, are scattered around. A large digital screen in the background shows a complex network of connections with the hashtag #dhd2024, symbolizing the digital humanities ecosystem. The scene conveys an immersive research environment, focusing on discovering patterns and insights within digital humanities.“

In diesem Konferenzbericht wenden wir uns einem eher unkonventionellen Untersuchungsgegenstand zu: den Diskussionen innerhalb der Digital Humanities auf Mastodon, markiert durch den Hashtag #dhd2024. Die Analyse zielt darauf ab, die digitale Resonanz auf die DHd 2024 zu kartografieren, indem die Dynamik der Konversationen, die führenden Stimmen, die zeitlichen Muster der Interaktion und die vorherrschenden Themen untersucht werden. Ein Jupyter Notebook, das als Teil dieses Berichts erstellt wurde, sucht nach Mustern und Einblicken in die Art und Weise, wie die Community kommuniziert, welche Themen besondere Aufmerksamkeit erregen und wie sich die Diskussionskultur innerhalb eines digitalen Ökosystems wie Mastodon entwickelt. Vier Fragen sind von Interesse: Wie gut wurde diskutiert? Wer hat am meisten diskutiert? Wann wurde am meisten diskutiert? Und vor allem: Worüber wurde am meisten diskutiert?

Dazu werden unter anderem die Informationen aus dem Programm der DHd 2024 verwendet, um sogenannte Prompts zu generieren, die an das LLM weitergeleitet werden. Für jeden Beitrag wird geprüft, welche Sessions zeitlich mit dem Veröffentlichungsdatum des Toots übereinstimmen. Ziel ist es, nur die Sessions zu berücksichtigen, die zum Zeitpunkt des jeweiligen Toots stattgefunden haben (und damit das Context Window des LLMs nicht zu überschreiten).

Das Jupyter Notebook ist auf GitHub verfügbar. Alle Statistiken der Mastodon-Toots können dort eingesehen und zur eigenen Analyse geklont werden.

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