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Einladung zum Clustertreffen des N4O CC Authority Files – Die AG Archäologiethesaurus: Ein Normvokabular für die Archäologie, 12.8.2026, 13:00 Uhr

2026年7月14日 16:12

Hiermit laden wir Euch sehr herzlich zum Clustertreffen am 12. August 2026, 13:00 Uhr, mit dem Thema „Die AG Archäologiethesaurus: Ein Normvokabular für die Archäologie“ mit Victoria Biesterfeld vom LVR-Landesmuseum Bonn ein.

Für die digitale Erfassung archäologischer Bestände sind kontrollierte Vokabulare unerlässlich. Nur Objekte mit einheitlichen Bezeichnungen sind langfristig auffindbar und entsprechen den FAIR-Prinzipien guten Forschungsdatenmanagements. Während in kunst- und kulturhistorischen Disziplinen bereits seit langem anerkannte und standardisierte Thesauri existieren, fehlt in der Archäologie ein vergleichbares Vokabular bislang weitgehend.

Die AG Archäologiethesaurus – eine unabhängige Arbeitsgruppe ohne institutionelle Anbindung, hervorgegangen aus einer Initiative des Archäologischen Museums Hamburg im Jahr 2008 – hat sich zum Ziel gesetzt, ein einheitliches, überregional nutzbares Vokabular archäologischer Objektbezeichnungen zu entwickeln. Dieses soll die Ansprache und Inventarisierung von  umfangreichen Beständen in Landesmuseen und Landesämtern, aber auch von kleineren regionalen Sammlungen erleichtern.

Als Zwischenschritte auf dem Weg zum digitalen Thesaurus erscheinen seit 2012 die „Bestimmungsbücher Archäologie“, in denen sukzessive einzelne Objektgruppen (wie z.B. Fibeln, Gürtel, Pfeil- und Lanzenspitzen) aufgearbeitet werden. Diese haben sich sowohl in der praktischen Sammlungsarbeit als auch bei Grabungsfirmen schnell als nützliche Standardwerke etabliert.

Aktueller Fokus der Arbeitsgruppe ist die digitale Umsetzung des sog. Archäologischen Objektbezeichnungsthesaurus (AOT) in ein interoperables Format, das institutions- und softwareunabhängig nutzbar ist. Geplant ist, das Vokabular in xTree bereitzustellen und dort auch danach weiterhin redaktionell zu betreuen, um seine technische Implementierung in unterschiedliche Sammlungsdatenbanken zu ermöglichen und deren Nutzenden stets ein aktuelles Vokabular anbieten zu können. Parallel dazu werden weitere Objektgruppen nach und nach erschlossen und sowohl in Print veröffentlicht als auch digital integriert; selbstverständlich sind auch Mappings zu anderen Thesauri vorgesehen.

Der Vortrag stellt die AG, ihre Entstehung, Arbeitsweise und Ziele vor und diskutiert, wo sich Anknüpfungspunkte zur Community von NFDI4Objects ergeben –  insbesondere im Hinblick auf technische Lösungen, Interoperabilität und mögliche Kooperationen bei der weiteren Entwicklung des digitalen Archäologiethesaurus.

Hier sind die Zoom-Zugangsdaten:

https://dainst-org.zoom.us/j/94508989488?pwd=zVXisbncIEgOOwEle1NQuG7hA2YNbp.1

Meeting-ID: 945 0898 9488
Kenncode: 357332

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wir freuen uns auf Eure Teilnahme.

 

 

Hands on DANTE am 28. Juli 2026, 13:00 Uhr

2026年7月14日 16:07

Am 28. Juli 2026 von 13:00 bis 14:00 Uhr laden wir Euch zu einem praxisorientierten Community-Cluster-Treffen rund um den Webservice DANTE der Verbundzentrale des GBV für Nutzer:innen mit DANTE-Erfahrung oder komplexen Vokabularen mit Michael Markert (VZG) ein.

DANTE unterstützt die Pflege und Veröffentlichung kontrollierter Vokabulare und wird u. a. im #NFDI4Objects-Kontext genutzt.

Im Hands-on stehen Eure Fragen im Vordergrund, insbesondere zu Sonderfällen, die schwer mit dem DANTE-Datenmodell vereinbar sind oder Importen ganzer Vokabulare.

Bringt daher gern Beispieldaten (Personen, Körperschaften, Orte, Sachbegriffe) mit!

Hier sind die Zoom-Zugangsdaten:

https://dainst-org.zoom.us/j/93160916100?pwd=E4HitdYiOrb2jS4YjLJrx6ore8blet.1

Meeting-ID: 931 6091 6100
Kenncode: 479870

FAIRe Vokabulare und Normdaten für Museen und Sammlungen

2026年1月5日 23:03

Kontrollierte Vokabulare und Normdaten spielen für die Nachnutzbarkeit von objektbeschreibenden Daten in Museen und Sammlungen eine zentrale Rolle. Die Minimaldatensatz-Empfehlung für Museen und Sammlungen enthält hierzu bereits wichtige Empfehlungen zur Anwendung von Terminologien in Kernelementen der Objektdokumentation.

Dieser Report stellt eine Reihe von einschlägigen Vokabularen für die Sammlungsdokumentation vor und bezieht dabei auch Angebote ein, die sich für bestimmte Dokumentationsschwerpunkte und Disziplinen eignen. Neben einer Kurzbeschreibung der jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkte und dem technischen Implementierungsstand der Webangebote erfolgt jeweils eine Einstufung nach den Kriterien der international anerkannten FAIR-Prinzipien. Dies ermöglicht Mitarbeiter:innen in Museen und Sammlungen wie auch den Nachnutzenden der so ausgestatteten Datenbestände eine fundierte Beurteilung der Nachhaltigkeit der beschriebenen Vokabulare in Kontexten des vernetzten Publizierens und eines effektiven Forschungsdatenmanagements.

Diese Arbeit wurde von einer Unter-AG der AG Minimaldatensatz der Fachgruppe Dokumentation im Deutschen Museumsbund (DMB) erstellt. Ihre Mitglieder sind Mitarbeiter:innen bzw. Vertreter:innen der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Humboldt-Universität zu Berlin (Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland), des Instituts für Museumsforschung, der Klassik-Stiftung Weimar, der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Philipps-Universität Marburg (Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg) und der Verbundzentrale des Gemeinsamen Bibliotheksverbunds Göttingen (VZG).

Zur Publikation bei Zenodo: https://zenodo.org/records/17950403.

NFDI4Culture-Forum „Brücken schlagen zwischen Terminologien. Herausforderungen und Perspektiven“ (20.-21.3.2024)

2024年2月27日 01:27

NFDI4Culture-Forum „Brücken schlagen zwischen Terminologien.
Herausforderungen und Perspektiven“ (20.-21.3.2024)

Datum: 20. und 21. März 2024, jeweils 13-16 Uhr

Die Online-Veranstaltung wird von der Task Area 2 – Standards, Datenqualität und Kuratierung des Konsortiums NFDI4Culture durchgeführt und soll dazu dienen, über Sparten- und Fächergrenzen hinweg Überschneidungen im Umgang mit und im Verständnis von Terminologien auszuloten.

Insbesondere die Kultur- und Geisteswissenschaften stehen vor einer Herausforderung, denn sie benötigen eine große Bandbreite an Vokabular für die Beschreibung und Referenzierung ihrer Gegenstände und Konzepte (Personen, Geografika, Zeitangaben, Körperschaften, Werke/Objekte etc.), aber auch für die hinreichend spezifische Sachverschlagwortung.

Den Link zur Registrierung sowie zu den Programminformationen finden Sie hier:
https://nfdi4culture.de/id/E5304

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