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Jetzt anmelden: DIGITALE W/ENDEN. DIS/KONTINUITÄTEN DIGITALER KULTUREN.

Jahrestagung des Forschungsschwerpunkt digitale_kultur der FernUniversität in Hagen in Kooperation mit der Abteilung Digitale Kultur des Dortmunder U | 27./28.11.25

Wird dem Wort ‚ENDE‘ ein unscheinbares ‚W‘ vorangestellt, kehrt sich die Bedeutung zwar nicht in ihr Gegenteil, jedoch ändert sich die Dynamik der Denkfigur drastisch: Die starre Abgeschlossenheit des ENDES verliert ihre Substanz, stattdessen offenbart sich die Prozessualität der WENDE, die einer vermeintlichen Finalität Zukunftshorizonte entgegensetzt. Mit einem ebensolchen Eingriff wird ein Spannungsverhältnis eröffnet, in das die Jahrestagung des FSP digitale_kultur DIGITALE W/ENDEN. DIS/KONTINUITÄTEN DIGITALER KULTUREN interveniert.

Die Tagung findet in Kooperation mit dem Fachbereich Digitale Kultur im Dortmunder U statt, um dem umwälzenden Potential nachzuspüren, das sich im Digitalen verbirgt. Ausgehend von dem künstlerischen, experimentellen und musealen Rahmen des Dortmunder U eröffnen sich Fragen sowohl nach räumlichen Bezügen des Digitalen sowie kuratorische Fragen des ‚Beleuchtens‘ und damit auch ‚In-Erscheinung-bringens‘. Die Projekte page21, das Digitale Koproduktionslabor und das Fulldome-Kino im Dortmunder U arbeiten gemeinsam mit Künstler*innen an neuen Schnittstellen von Kunst, Kultur, Storytelling und technologischer Innovation. Zudem werden der Hartware MedienKunstVerein, das Storylab KiU sowie die Akademie für Theater und Digitalität an der Tagung partizipieren.

Neben der Kooperation mit dem Dortmunder U wird beiden Forschungsgruppen des Forschungsschwerpunkts digitale_kultur Rechnung getragen, indem die FG Digitalisierung – Verkörperung – Subjektivierung und die FG digital humanities: Forschen im digitalen Raum mit ihrem je spezifischen Vokabular auf DIGITALE W/ENDEN antworten und so nicht nur in einen interdisziplinären Dialog treten, sondern selbst mit ihren jeweiligen Perspektivierungen Wendungen vollziehen.

Tagungswebsite: https://www.fernuni-hagen.de/forschung/schwerpunkte/digitale-kultur/jahrestagungen/jahrestagung2025.shtml

Anmeldungen an: d-k@fernuni-hagen.de

Veranstaltungsort:

27.11.: Dortmunder U | Leonie-Reygers-Terrasse | 44137 Dortmund |

28.11.: FernUniversität in Hagen (Gebäude 2) | Universitätsstr. 33 | 58097 Hagen

Organisation: Valentin Boczkowski (Dortmunder U), Dennis Möbus und Robert Schulz (FernUniversität in Hagen)

PROGRAMM

Tag 1 (27.11.25)

 

10:00

BEGRÜSSUNG

Grußworte

Stefan Heitkemper (Direktor Dortmunder U)

Stefan Stürmer (Rektor FernUniversität in Hagen)

Begrüßung

Jennifer Eickelmann, Almut Leh, Dennis Möbus und Robert Schulz für die FernUniversität in Hagen

Valentin Boczkowski, Laurin Bürmann und Anna Rumeld für das Dortmunder U

10:30

W/ENDE OFFEN: KUNST UND WISSEN(SCHAFT) IM DIGITALEN

Keynote

Katharina Kinder-Kurlanda (Uni Klagenfurt)

Moderation: Thorben Mämecke (FernUniversität in Hagen)

11:15

PAUSE

11:30

STAGING AI. Eine Inszenierung KI-generierter Textinterpretationen

Dennis Möbus (FernUniversität in Hagen), Almut Leh (FernUniversität in Hagen), Lina Franken (Uni Vechta), Philipp Bayerschmidt (FernUniversität in Hagen)

2:30

MITTAGSPAUSE

13:30

RAGEQUIT AGAINST THE MACHINE

Residency 1 des Dortmunder U

Christian Minwegen

Szenische Forschung zu Grenzüberschreitungen im Netz

Moderation: Valentin Boczkowski

YOU AND I IS I AND YOU

Residency 2 des Dortmunder U

Manuel Talarico

Künstlerische Forschung zu Deep Fakes                                                

Moderation: Anna Rumeld

14:15

PAUSE

14:30

CREATIVE CODING ALS KUNST

Workshop: Koproduktionslabor

                                                                                         

Flore Alonso

DIGITALE ERZÄHLWELTEN

Workshop: page21

The Farewell – Erinnerung formen mit Körper, Sprache und 3D-Scan

Anna Rumeld und Aldina Okerić

15:30

KURATORISCHE W/ENDEN IN DIGITALEN KULTUREN.

Talkformat

Inke Arns (Hartware Medienkunstverein – HMKV)

Jennifer Eickelmann (FernUniversität in Hagen)

Moderation: Julia Fischer (FernUniversität in Hagen)

16:00

AUSSTELLUNGSBESUCH

Kurzbesuch/-führung GENOSSIN SONNE im HMKV

16:30

PAUSE

17:00

DIGITALE W/ENDEN IM THEATER
Residency 3 der Akademie für Theater und Digitalität

Forschungsimpuls von Jakob Lorenz und Thomas Meckel von SONA VR

Moderation: Annabell Blank (Akademie für Theater und Digitalität)

17:30

KiU-TALK DES STORYLAB

mit Jonathan Harth (Witten/Herdecke)

Moderation: Tobias Bieseke (FH Dortmund)

19:00

BREAK

20:00

DIGTALE W/ENDEN DER MUSIK

Digitale Soundexploration des DJ-Duo A2ICE & B03 (Lex Rütten & Jana Kerima Stolzer)

Tag 2 (28.11.25)

 

9:30

VERSTEHEN IM VOLLZUG DIGITALER W/ENDEN

Selbstverständnisse über das Verstehen in digitaler Kultur

Forschungsgruppe Digitalisierung – Subjektivierung – Verkörperung: Theoretischer Zugang
Peter Risthaus (FernUniversität in Hagen)

Forschungsgruppe digital humanities: Praktischer Zugang
Almut Leh (FernUniversität in Hagen) und Dennis Möbus (FernUniversität in Hagen)

Dortmunder U/Akademie für Theater und Digitalität: Künstlerische Forschung
Jana Kerima Stolzer und Lex Rütten

Moderation: tba.

10:00

IM BLICK DER ANDEREN – WIE DIGITALE BLICKE UNSER SELBST UND UNSER BILD VON ANDEREN FORMEN

Podiumsdiskussion mit Residencies des Dortmunder U

Moderation: Valentin Boczkowski (Dortmunder U)

10:45

Pause

11:00

12:00

DEN BLICK AN/WENDEN

DOPPELVORTRAG

Moderation: Carolin Rolf (FernUniversität in Hagen)

11:00

SUTURE YOURSELF! Pt. 1

Tanja Prokić (LMU München)

11:20

SUTURE YOURSELF! Pt. 2

Irina Gradinari (FernUniversität in Hagen)

11:40

DISKUSSION: DEN BLICK AN/WENDEN

12:00

DIGITAL SITUIERT. DIGITALE W/ENDEN DES (LEIB-)KÖRPERS

Vortrag

Thomas Bedorf (FernUniversität in Hagen)

Moderation: Robert Schulz (FernUniversität in Hagen)

12:30

Pause

13:30

15:00

W/ENDEN DER ERINNERUNGSARBEIT

Panel

Moderation: Isabelle Sarther (FernUniversität in Hagen)

13:30

ENDE DER ZEITZEUG*INNENSCHAFT? ERFAHRUNG AUS FÜNF JAHREN PRAXIS MIT DIGITALEN ZEUGNISSEN

Ernst Hüttl (LMU München)

14:00

(E)MOTION SICKNESS WARNING: DIE HERAUSFORDERUNG DER (HYPER) EMOTIONALISIERUNG IN GESCHICHTSBEZOGENEN IMMERSIVEN VR-MEDIEN MIT ZEITZEUG*INNENINTERVIEWS

Roman Smirnov (Ruhr Universität Bochum)

14:30

LEBENSSPEICHER. ZEUG*INNENSCHAFT UND ZEITLICHKEIT IM ZEITALTER DES SMARTPHONES

Felix Ackermann (FernUniversität in Hagen)

15:00

VERABSCHIEDUNG

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CfP: Tausend Plattformen: Plattformforschung nach dem Digital Services Act. Jahrestagung des Forschungsschwerpunkts digitale_kultur

07.-08. November 2024 in Berlin

„Panopticon“, „Plateau“‚ „Plattform“… bedeutungsgeladene Begriffsfiguren sind in der kritischen Medienforschung so allgegenwärtig, wie die ständige Wiederkehr der immer gleichen Phänomene auf die sie bezogen werden. Das bloße Perpetuieren eben solcher Begriffsfiguren läuft jedoch nicht nur Gefahr Gemeinplätze zu produzieren, sondern verkennt auch die Dynamiken der zugrundeliegenden Phänomenbereiche. Dies zumindest dann, wenn diese nicht stetig angesichts ihrer sozialen und politischen Einbettungen samt entsprechender Transformationen neu befragt und mit empirischen Wissen überprüft werden.

So hat der metaphorische Begriff der Plattform, wie er von Tim O’Reilly zu Beginn der 2000er Jahre geprägt wurde, der Öffentlichkeitswirksamkeit von Social Media Unternehmen in die Hände gespielt. Dies nicht zuletzt deswegen, weil er suggeriert, es handele sich um neutrale, flache, an sich eigenschaftslose, egalitäre wie offene Kommunikationsumgebungen. Darüber hinaus kaschiert er ökonomisch oder politisch motivierte Einflussnahmen auf das Kommunikationsgeschehen. Zahlreiche wissenschaftliche sowie zivilgesellschaftliche Perspektivierungen und Forschungsprojekte hatten entsprechend seitdem auf den ideologischen Charakter ebendieser Metaphorik hingewiesen und Plattformen entsprechend in vielfältiger Art und Weise problematisiert.

Mit dem Digital Services Act sind im Februar dieses Jahres nun nicht nur die destruktiven Potenziale ihrer gesellschaftspolitischen Relevanz erstmals umfänglich juridisch anerkannt worden, sondern Plattformen sind nun auch erstmals dazu verpflichtet sich der wissenschaftlichen Forschung zu öffnen.

Wir möchten dies zum Anlass nehmen, uns den Plattformen noch einmal aus den sich nun eröffnenden neuen Perspektiven zuzuwenden. Dazu nehmen wir aktuelle Transformationsdynamiken mit Blick auf Begriffe, methodische Perspektiven der Plattformforschung sowie auch konkrete Phänomenbereiche im Feld der Regulierung, sozialen Praxis und Politisierung von Plattformen in den Fokus der fünften Jahrestagung des FSP digitale_kultur.

Programm

Panel 01. Systematisierend: Platform Research beyond the Hype Circle: Zur Aktualität von Begriffen & Debatten

Begriffe ermöglichen Zugänge zu Phänomenen, sind performativ aber ebenso an der Konstitution von Phänomenen beteiligt. Dabei schwingen in spezifischen ökonomischen, sozialen und politischen Kontext immer auch spezifische Begriffsimplikationen mit. Das Panel zielt darauf ab, aktuelle Begriffe wie z.B. ‚Sicherheit‘, ‚Vertrauen‘ und ‚Transparenz‘. im Plattformkontext vertiefend zu diskutieren und populäre Begriffe der Plattformforschung einer kritischen Relektüre unterziehen.

Panel 02. Problematisierend: Social Engineering – Zur Rekonfiguration sozialer Praxen durch Plattformisierung

Dark Design Patterns, Doomscrolls, Rage farming, User Engagement, Retention Messages, Infinity Reels, Intermittent Reinforcement – der psychopolitische Werkzeugkasten von Social-Media-Plattformen ist vielfältig, wenn es darum geht, Nutzer*innen zu bestimmten Handlungen zu bewegen. Der Fokus dieses Panels soll auf Apps und IoT-Environments liegen, die vergleichbare soziotechnische Steuerungs- und Kontrolltechniken auf soziale Praxen außerhalb der Social Media übertragen. Beispiele können plattformisierete Workplace Sourveillance-, Mobilitätsmanagement-, New-Learning-, eHealth-Systeme oder Augmented-Gaming-Apps sein.

Panel 03. Systematisierend: Verantwortung von Plattformen unter dem DSA: systemische Risiken als effektive Regulierungskategorie?

Das Panel behandelt die Verantwortung großer Plattformen für systemische Risiken unter dem Digital Services Act. Dabei soll beleuchtet werden, ob die neue Kategorie der systemischen Risiken, zu denen bspw. die Beeinflussung der gesellschaftlichen Debatte gehört, dazu beitragen kann, Plattformen für gesellschaftlich relevante Gefährdungen zur Verantwortung zu ziehen und für unabhängige Forschungsprojekte zu öffnen. Ziel ist eine kritische Analyse des Regulierungsansatzes des DSA und der beteiligten und adressierten Akteure.

Panel 04. Problematisierend: Differentielle Gefüge in Bewegung – Zur Politisierung von Plattformen

Neben der juridischen Regulierung von Plattformen sind auch zivilgesellschaftliche Initiativen, Projekte und Praktiken von Relevanz. Im Kontext zivilgesellschaftlicher Politisierungen von Plattformen geht es nicht zuletzt um Problematisierung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entlang intersektionaler Differenzkategorien entlang algorithmisierter Aufmerksamkeitsmärkte. Davon ausgehend fokussiert das Panel auf konkrete Formate, Ästhetiken und Praktiken zivilgesellschaftlicher Gegenstrategien im Kontext Sozialer Medien.

Panel 05. Systematisierend: Method(ologi)en der Plattformforschung

Das Frontend der Plattform ist ein hochgradig technifizierter und interaktiver Sozialraum. Im Forschungsprozess erscheint uns ebendieser nicht als stiriles Forschungsobjekt, sondern jede Beobachterin wird notwendigerweise durch eigene Datenspuren, algorithmische Aufmerksamkeitsmärkte und interaktive Dynamiken aktiv in das Geschehen involviert. Damit gehen besondere method(olog)ische Herausforderungen und Fragen einher. Handelt es sich bei Plattformen um Forschungsfelder‚ Gegenstände‘ der Forschung oder gar ‚Instrumente‘?

Call for Participation:

Unter dem Titel ‚Tausend Plattformen‘ – Plattformforschung nach dem Digital Services Act wollen wir Beiträge u.a. aus Soziologie, Medienwissenschaft und Gender (Media) Studies, Philosophie, Geschichtswissenschaften, Bildungswissenschaft, Artistic Research, Digital Humanities, Informatik, Data Science, Rechtswissenschaften und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu aktuellen Theorien, Methoden und Phänomenen der Plattformforschung, sowie ihren laufenden Veränderungen und zukünftigen Potentialen versammeln.

  • Wir bitten um eine den Panels zugeordnete Ideenskizze im Umfang von ca. 300-500 Wörtern + eine Kurzbio
  • Deadline für Einreichungen ist der 13.05.2024.
  • Eine Rückmeldung erfolgt zeitnah bis zum 31.05.2024.
  • Einreichung der finalen Kurzabstracts für das Tagungsprogramm erbitten wir anschließend bis zum 17.06.2024.

Wir sehen pro Vortrag ca. 20 Min. Vortragszeit und ca. 10 Min. Diskussionszeit vor.

Wir freuen uns auf Beitragsvorschläge via d-k@fernuni-hagen.de

Insofern keine Mittel für die Teilnahme zur Verfügung stehen, kann der FSP die Reisekosten übernehmen.

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Jetzt anmelden: Digital Hermeneutics II: Sources, Analysis, Interpretation, Annotation, and Curation | Jahrestagung des Forschungsschwerpunkts digitale_kultur der FernUniversität in Hagen, Campus Frankfurt, 23./24.11.23

Digitization has reached almost all areas of science and scholarship. And even in the cultural sciences and humanities, computers, databases and digital tools are increasingly important. Last year’s annual conference „Digital Hermeneutics: Machines, Procedures, Meaning“ of the research cluster digital_culture dealt with the theoretical and conceptual challenges inherent in hermeneutic methods, tools, and applications. The results of the conference supported understanding and meaning, when algorithms, programs, machines, and other technical procedures contribute to it[1]. Following up on these initial theoretical and conceptual results, we now want to address more technical aspects of methods, technologies, tools, and applications supporting Digital Hermeneutics under the title „Digital Hermeneutics II: Sources, Analysis, Interpretation, Annotation, Curation“ and take a look at digitally supported hermeneutic research processes and anticipate the future of digitized working practices in the cultural sciences and humanities.

Without such digital support systems, it will no longer be possible to index, find, annotate, and curate the ever-growing number of digitally available resources for research data. Digital systems are also already in use for analyzing, indexing, enriching, and annotating multimedia data. But what about systems that support the analysis, annotation, and interpretation of digital research data – thus: representation of hermeneutic methods – and their results as well as supporting machine learning, reasoning, and finally automating the documentation of annotation, interpretation, and understanding?

In an exchange between humanities scholars and computer scientists, we want to explore the possibilities and limits of the vision of digitally supported hermeneutics circling around the following questions:

  • Digitization processes bear the risk of information loss or structural shifts and biases. How can these risks be dealt with?
  • The transformation of sources to data involves coding and enables the enrichment with information. How does one deal with the loss of the original source characteristics? Do standardizations promote a focus on unifying features of different sources or can nuances and deviations also be mapped?
  • Do the questions and epistemological interests of humanities, cultural studies, and social sciences change the availability, quality, and quantity of sources in the form of data?
  • How can algorithms and tools support, possibly even expand, research questions and epistemological interests in the humanities, cultural studies, and social sciences?
  • Can computer science also benefit from the discussion of methods in the humanities, social sciences, and cultural studies?

Preliminary Programme

12:00 – 12:30   Welcome and Introduction
12:30 – 13:30 Keynote Andreas Fickers: Working on the “Digital Hermeneutics Cookbook”.
Some recipes for turning “raw” into “cooked” data
13:30 – 15:00 Panel I Digital Hermeneutics – Problem Statements
13:30 – 13:45   Michael Piotrowski: Model, Corpus, Interpretation: Elements of Computational Hermeneutics
13:45 – 14:00   Discussion
14:00 – 14:15   Bianca Mix, Daniela Delvos: Towards an Evidence Storage for Hermeneutic Argumentation in a Knowledge Management System
14:15 – 14:30   Discussion
14:30 – 14:45   Carlos Manuel Romero Torrado: Soft and Hard Digital Hermeneutics, From Close Reading to Data Analysis
14:45 – 15:00   Discussion
15:00 – 15:30 Coffee  
15:30 – 17:00 Panel II From Data to Scientific Questions for Digital Hermeneutics
15:30 – 15:45   Isabelle Sarther: Infrastructures of Remembering and Forgetting in the Digital Age.
An Empirical Study of the Auschwitz Museum on Twitter.
15:45 – 16:00   Discussion
16:00 – 16:15   Alexander Friedrich: Digital History of Concepts. Some application examples and methodological questions arising from work with the Sense Induction based research tool SCoT
16:15 – 16:30   Discussion
16:30 – 16:45   Onur Engin: “Noise Everywhere:” A Quantitative Textual Analysis of Travelers’ Accounts in Late Ottoman Istanbul
16:45 – 17:00   Discussion
17:00 – 18:30 Panel III From Data to Scientific Methods for Digital Hermeneutics
17:00 – 17:15   Alexa Lucke: Über den Nutzen des Natural Language Processing in der computationellen Analyse literarischer Texte
17:15 – 17:30   Discussion
17:30 – 17:45   Babaki et al.: Topic Extraction from Biographical Interviews
17:45 – 18:00   Discussion
18:00 – 18:15   Lucija Mandić: Topics of Literary Canon: a Case Study of 19th Century Slovenian Narrative Prose
18:15 – 18:30   Discussion
18:30 – 19:30 Snack  
19:30 – 20:30 Keynote Julianne Nyhan: Towards a multimodal oral history: prospects and dangers for oral history in the digital age
20:30 Get-together
Fr., 24.11.    
09:00 – 10:00 Keynote Joris van Zundert: Hermeneutics as an interdisciplinary means of understanding
10:00 – 11:30 Panel IV Sustainable Data Management for Digital Hermeneutics
10:00 – 10:15   Isabel Eiser: Co-Creating in Practice. Work Formats, Decision-Making, and Managing Research Logics in the Interdisciplinary Work for the D-WISE Tool- Suite
10:15 – 10:30   Discussion
10:30 – 10:45   Alexander Duttenhöfer: Towards Classifying Emerging Documents in Digital Hermeneutics and Domain-Unspecific Dictionaries
10:45 – 11:00   Discussion
11:00 – 11:15   Cord Pagenstecher: Oral-History.Digital – Qualitative Data, Quantitative Methods, Ethical Questions
11:15 – 11:30   Discussion
11:30 – 11:45 Snack  
11:45 – 13:15 Panel V Costs and Benefits of Digital Hermeneutics
11:45 – 12:00   Burkhard Schäffer, Fabio Lieder: Rekonstruktive Sozialforschung im „Uncanny Valley“? Haltungen empirisch Sozialforschender zu KI-gestützter Interpretation
12:00 – 12:15   Discussion
12:15 – 12:30   Mark Mets: Bridging dimensions: Epistemic and methodological convergence of dimension reduction in cultural data analysis
12:30 – 12:45   Discussion
12:45 – 13:00   Flavia Ferrigno: Relationship between privacy and memory
13:00 – 13:15   Discussion
13:15 – 14:00   Conclusion and Outlook

Language & Venue

The workshop language is English and it will take place on the Frankfurt Campus of the FernUniversität in Hagen:
Walther-von-Cronberg-Platz 16
60594 Frankfurt am Main

Registration

If you are interested in joining the conference as a guest, please send a mail to dennis.moebus. No fee will be charged, the external get-together is on self-pay basis. Please let us know, if you will be present for only one of the days or both.

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Oral-History.Digital. Interviewportal – Erschließungsplattform – Forschungsumgebung. Release-Veranstaltung am 25.9. in Berlin.

Am 25. September 2023 veröffentlicht die Freie Universität Berlin das Interviewportal „Oral-History.Digital“. 

Auf einer Release-Veranstaltung präsentieren wir die in einem dreijährigen DFG-Projekt erarbeitete Infrastruktur für audiovisuelle narrative Forschungsdaten. Am Folgetag diskutieren wir auf einem Workshop mit beteiligten Archiven, Forschenden und externen Fachleuten über Nutzungsmöglichkeiten und Perspektiven von „Oral-History.Digital“. Beide Veranstaltungen finden vor Ort in Berlin statt und werden live gestramt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Programm, Anmeldung und weitere Informationen unter https://www.oral-history.digital/eroeffnung/index.html.

Oral-History.Digital – Eröffnung und Workshop, 25./26.9.2023 in Berlin

Eröffnungsveranstaltung
Montag, 25.9.2023, 14 – 17 Uhr

  • Freie Universität Berlin, Hörsaal B im Henry-Ford-Bau, Garystraße 35, 14195 Berlin-Dahlem

14:00 – 14:15    Begrüßung und Grußworte
Prof. Dr. Günter Ziegler (Präsident der Freien Universität Berlin),
Dr. Andreas Brandtner (Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin)

14:15 – 15:45    Oral-History.Digital: Erschließungsplattform – Interviewportal – Forschungsdateninfrastruktur
Für das Projektteam: Prof. Dr. Andreas Henrich (Bamberg), Dr. Almut Leh (Hagen), Prof. Dr. Julia Obertreis (Erlangen), Dr. Cord Pagenstecher (Berlin), PD Dr. Florian Schiel (München)

15:45 – 16:15    Kaffeepause

16:15 – 17:00    Erlebte Geschichte: Eine Oral History der Freien Universität Berlin
Dr. Doris Tausendfreund (Freie Universität Berlin)

Wenn Sie nicht persönlich an der Veranstaltung in Berlin teilnehmen können, wird es die Möglichkeit geben, die Eröffnungsveranstaltung über einen Live-Stream zu verfolgen.

Abendveranstaltung
Montag, 25.9.2023, 18:30 – 21 Uhr (ausgebucht)

  • Dokumentationszentrum „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“, Stresemannstraße 90, 10963 Berlin-Kreuzberg

18:30 – 19:45    Zeitzeugeninterviews in der Ausstellung. Führung und Gespräch
Barbara Kurowska, Dr. Nils Köhler (Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin)

19:45 – 21:00    Empfang und Fingerfood

Diese Veranstaltung wird durchgeführt in Kooperation mit dem Zeitzeugenarchiv des Dokumentationszentrums „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ als einem der Pilotarchive in „Oral-History.Digital“.

Workshop
Dienstag, 26.9.2023, 9 – 14 Uhr (vor Ort ausgebucht)

  • Freie Universität Berlin, Senatssaal im Henry-Ford-Bau, Garystraße 35, 14195 Berlin-Dahlem

09:00 – 09:30    Das Fortunoff Video Archive of Holocaust Testimonies zwischen empathischem Zuhören und digitaler Technologie
Stephen Naron (Fortunoff Archive, Yale University)

09:30 – 10:30    Die Vielfalt der Pilotarchive. Ein Rundgang durch das Interviewportal
Sammlungsinhaber*innen und Partnerinstitutionen
Moderation: Herdis Kley (Berlin)

10:30 – 11:00    NFDI4Memory – Nationale Forschungsdateninfrastruktur und Oral History
Dr. Katrin Moeller (Historisches Datenzentrum Sachsen-Anhalt an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

11:00 – 11:30    Kaffeepause

11:30 – 13:00    Oral History und Sekundäranalyse
Dr. Cordia Schlegelmilch (Berlin), Dr. Clemens Villinger (Berlin): Die lange Geschichte der Wende. Oral-History-Interviews in Primär- und Sekundärforschung
Philipp Bayerschmidt (Erlangen), Dr. Dennis Möbus (Hagen): Migrationserfahrung. Oral History und Topic Modeling
Einführung und Moderation: Dr. Linde Apel (Hamburg)

13:00 – 13:30    Abschlussdiskussion

13:30 – 14:00    Mittagsimbiss und Ende

Programm, Anmeldung und weitere Informationen unter https://www.oral-history.digital/eroeffnung/index.html.

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